DE20003310U1 - Sattelzug - Google Patents

Sattelzug

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    • B60P3/08Multilevel-deck construction carrying vehicles
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Description

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Sattelzug
Die Erfindung betrifft einen Sattelzug zum Fahrzeugtransport aus Sattelschlepper und Auflieger. Der Auflieger weist zumindest eine Ladeebene mit wenigstens einer in Fahrzeuglängsrichtung an deren hinterem Ende angeordneter Ausschubplattform auf.
Ein solcher Sattelzug ist aus der Praxis bekannt. Der entsprechende Auflieger ist in der Regel allseitig offen ausgebildet, so dass die auf dem Auflieger transportierten Fahrzeuge allen Umwelteinflüssen, wie Regen, Schnee, Staub oder dergleichen ausgesetzt sind. Aus diesem Grund werden z.B. Neuwagen vor ihrem Transport einer Oberflächenbehandlung, wie beispielsweise Einwachsen, unterzogen. Diese Oberflächenbehandlung soll allen Umweltbelastungen während des Transportes trotzen. Diese aufgetragene Wachsschicht wird nach Beendigung des Transports wieder entfernt, um das transportierte Fahrzeug in den Originalzustand zu versetzen. Eine solche Oberflächenbehandlung ist relativ teuer und zeitaufwendig.
Ein weiterer Nachteil bei dem vorbekannten Sattelzug ist, dass aufgrund der gesetzlichen Vorschriften, die eine Maximallänge für den Sattelzug vorgeben, nur eine bestimmte Anzahl von Fahrzeugen transportierbar ist. So sind weniger Fahrzeuge und/oder nur kleinere Fahrzeuge auf dem Sattelzug im Vergleich zu einem Fahrzeugtransporter mit Zugwagen und Anhänger transportierbar. Dies erhöht ebenfalls die Transportkosten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Sattelzug der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass dieser eine erhöhte Anzahl von Fahrzeugen kostengünstig und konstruktiv einfach transportieren kann.
Diese Aufgabe wird im Zusammenhang mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass der Auflieger einen Kofferaufbau mit wenigstens einer Ladeöffnung an seinem hinteren Kofferende aufweist, relativ zu welcher die Ausschubplattform zum Transport mit Überhang zumindest teilweise ausfahrbar ist.
Durch den Kofferaufbau sind im wesentlichen alle diejenigen zu transportierenden Fahrzeuge geschützt, die vollständig innerhalb des Kofferaufbaus angeordnet sind. Für diese ist eine kosten- und zeitaufwendige Oberflächenbehandlung nicht mehr notwendig. Gleichzeitig wird der gesetzlich erlaubte Überhang am hinteren Ende des Kofferaufbaus durch die dort ausfahrbare Ausschubplattform ausgenutzt, um mehr und/oder größere Fahrzeuge mit dem erfindungsgemäßen Sattelzug transportieren zu können. Nur gegebenenfalls noch das letzte Fahrzeug auf der Ladeebene, das in den Überhang hineinragt, muss noch entsprechend oberflächenbehandelt werden, um das Fahrzeug während des Transports gegenüber Umwelteinflüssen zu schützen.
In der Regel sind bekannte Sattelzüge zum Fahrzeugtransport mit zwei übereinander angeordneten Ladeebenen auf dem Auflieger ausgebildet. Die obere Ladeebene ist dabei höhenverstellbar relativ zur unteren Ladeebene gelagert. In diesem Zusammenhang kann auch die obere Ladeebene an ihrem hinteren Ende eine entsprechende obere Ausschubplattform aufweisen. Um auch auf dieser oberen Ladeplattform bei einem Kofferaufbau entsprechend mehr und/oder größere Fahrzeuge transportieren zu können, kann die obere Ausschubplattform aus der Ladeöffnung des Kofferaufbaus zum Transport mit Überhang ausfahrbar sein. Auf diese Weise sind sowohl auf oberer als auch unterer Ladeebene die Fahrzeuge im Kofferaufbau geschützt transportierbar und der gesetzlich erlaubte Überhang am Ende des Fahrzeugs ist durch die ausfahrbaren Ausschubplattformen doppelt nutzbar.
Eine einfach aufgebaute und zu realisierende Ausfahrbarkeit der Ausschubplattform kann darin gesehen werden, dass untere und/oder obere Ausschubplattformen aus ihren hinteren Plattformenden ausfahrbare Transportschienen aufweisen. Diese können soweit bei Einsatz des Sattelzuges zum Fahrzeugtransport ausgeschoben werden, dass sie den gesetzlich erlaubten maximalen Überhang mit einer Länge von 1,5 m ermöglichen. Die Transportschienen können miteinander zur Verstärkung verbunden sein. Außerdem können sie automatisch oder manuell aus- und einfahrbar sein. Vorzugsweise sind die Transportschienen in ihrer ausgefahrenen Stellung arretierbar. Es ist denkbar, dass die Transportschienen von oberer und unterer Ausschubplattform entsprechend miteinander verbunden sind.
Bei Fahrzeugtransporten sind die Ladeebenen in der Regel aus einer Reihe von verschwenkbaren und/oder verlängerbaren Einzelplattformen gebildet, auf denen jeweils im wesentlichen ein Fahrzeug transportierbar ist. Diese Einzelplattformen sind gegeneinander verkippbar, um das Raumangebot des Aufliegers optimal ausnutzen zu können. In diesem Zusammenhang können insbesondere die obere Ladeebene beziehungsweise deren Einzelplattformen voneinander parallel beabstandete und miteinander verbundene Fahrschienen aufweisen. Der zwischen den Fahrschienen gebildete Freiraum kann in diesem Zusammenhang zur Aufnahme eines Dachbereichs eines darunter befindlichen Fahrzeugs genutzt werden.
In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls möglich, dass die Ausschubplattform aus entsprechenden Transportschienen gebildet ist, wobei die Fahrschienen in den Transportschienen teleskopartig gelagert sein können.
Um auch den Teil eines Fahrzeugs im Überhang des Aufliegers vor Umwelteinflüssen schützen zu können und auch hier auf eine entsprechende Oberflächenbehandlung verzichten zu können, kann eine Überhangverkleidung dem ausfahrbaren Teil der Ausschubplattform und insbesondere dem Überhang zuordbar sein. Eine solche Überhangverkleidung kann beispielsweise eine durchsichtige oder undurchsichtige, aus dem Kofferaufbau ausziehbare Hülle sein. Dies kann aus einem elastischen oder flexiblen Material hergestellt sein und zur Verkleidung des Überhangs gegenüber Umwelteinflüssen dienen. Die Hülle kann einfach oder auch mehrfach verwendbar sein.
Zum einfachen Anordnen der Überhangverkleidung und insbesondere zu deren mehrfacher Nutzung kann die Überhangverkleidung am Kofferaufbau zwischen eine Einschub- und einer Ausschubstellung verschiebbar gelagert sein. So ist die Überhangverkleidung einfach in die Ausschubstellung am hinteren Ende des Aufliegers vorziehbar oder zurück in die Einschubstellung schiebbar. Eine solche Überhangverkleidung kann beispielsweise durch entsprechende Rahmenbauteile gebildet sein, an denen eine Hüllfolie oder dergleichen befestigt ist. Durch die Rahmenbauteile erhält die Überhangverkleidung eine ausreichende Steifigkeit zu ihrer Handhabung.
Es besteht in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, dass die Überhangverkleidung faltenbalgartig am hinteren Ende des Kofferaufbaus angeordnet ist. Um eine Überhangverkleidung größerer Stabilität zu erhalten, die gleichzeitig im wesentlichen im Erscheinungsbild dem Kofferaufbau entspricht, kann die Überhangverkleidung kastenförmig aus Seitenwänden und aus diese an ihren Enden verbindenden Querwänden gebildet und insbesondere teleskopartig aus dem Kofferaufbau ausschiebbar sein. In diesem Fall kann die Überhangverkleidung aus insbesondere dem gleichen Material wie der Kofferaufbau, mit gleicher geometrischer Form und mit im wesentlichen gleicher Stabilität wie der Kofferaufbau ausgebildet sein. Eine untere Querwand kann den ausschiebbaren Teil der unteren Ausschubplattform, das heißt, die ausfahrbaren Transportschienen bilden.
Um die Überhangverkleidung relativ zum Kofferaufbau gezielt und in einfacherweise reproduzierbar zwischen Ausschub- und Einschubstellung hin und her bewegen zu können, kann eine Führungseinrichtung zwischen Überhangverkleidung und Kofferaufbau zur gegenseitigen Ausrichtung bei Bewegung der Überhangverkleidung angeordnet sein.
Eine solche Führungseinrichtung kann in verschiedenster Weise aufgebaut sein. Bei einem einfach zu realisierenden Beispiel für eine solche Führungseinrichtung kann diese zumindest Führungsschienen und entlang dieser bewegbare Führungselemente aufweisen. Die Führungsschienen sind dabei entweder am Kofferaufbau/Fahrgestell oder an der Überhangverkleidung und entsprechend die Führungselemente am jeweils anderen Teil angeordnet. Die Führungselemente können Gleitschuhe, Rollen oder dergleichen sein.
Eine solche entsprechende Führungseinrichtung ist in der Regel den beiden Seitenwänden der Überhangverkleidung zugeordnet, wobei auch beidseitig zur Überhangverkleidung jeweils zwei Führungseinrichtungen an einer Seitenwand übereinander angeordnet sein können. Ebenso ist es möglich, dass die Überhangverkleidung im Kofferaufbau durch eine entsprechende Führungseinrichtung aufgehängt ist und insbesondere im Bereich einer oberen Querwand die Führungseinrichtung angeordnet ist. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, dass die Überhangverkleidung über ihre untere Querwand
relativ zum Kofferaufbau und/oder zum Fahrgestell über eine dort angeordnete Führungseinrichtung bewegbar gelagert ist.
Um den Kofferaufbau des Aufliegers sowohl mit als auch ohne ausgeschobener Überhangverkleidung im Bereich der Ladeöffnung verschließen zu können, kann eine Heckklappeneinrichtung im wesentlichen am hinteren Ende der Überhangverkleidung zwischen Öffnungs- und Schließstellung verschwenkbar gelagert sein. Durch die direkte Lagerung der Heckklappeneinrichtung an der Überhangverkleidung ist die Ladeöffnung unabhängig von der Position der Überhangverkleidung relativ zum Kofferaufbau verschließbar. Eine solche Heckklappeneinrichtung kann in an sich bekannterweise durch zwei Türflügel gebildet sein, die um im wesentlichen vertikale Achsen an Enden der Seitenwände der Überhangverkleidung gelagert sind.
Um keine separate Rampe zum Be- und Entladen des Aufliegers zu benötigen, kann die Heckklappeneinrichtung eine an ihrem unteren Ende an zumindest der unteren Querwand der Überhangverkleidung verschwenkbar gelagerte Heckklappe aufweisen. Diese wird zum Be- und Entladen in ihre Öffnungsstellung verschwenkt, in welcher sie eine rampenartige Auffahrhilfe bildet. Um die Überhangverkleidung insbesondere in ihrer Ausschubstellung bei Benutzen der Heckklappe als Auffahrrampe abzustützen, können an der unteren Querwand beispielsweise Stützen ausschwenkbar gelagert sein. Entsprechende Stützen können auch zusätzlich oder alternativ im Bereich der Heckklappe angeordnet sein.
Zur Arbeitserleichterung können sowohl die Heckklappeneinrichtung als auch die Überhangverkleidung automatisch zwischen Öffnungs- und Schließstellung verschwenkbar, bzw. zwischen Einschub- und Ausschubstellung bewegbar sein.
Aufgrund der Größe der Überhangverkleidung und des entsprechenden Eigengewichts kann es als vorteilhaft betrachtet werden, wenn die Bewegung von oberen und unteren Enden der Überhangverkleidung beim Verschieben zwischen Einschub- und Ausschubstellung insbesondere an derem in Fahrzeuglängsrichtung vorderen Ende mittels einer Synchronisiereinrichtung synchronisiert ist. Das heißt, dass die Überhangverklei-
dung gegenüber einer Verkantung relativ zum Kofferaufbau beziehungsweise zum Fahrgestell sowohl um eine horizontale als auch vertikale Achse geschützt ist.
Eine solche Synchronisiereinrichtung kann beispielsweise dadurch gebildet werden, dass die Überhangverkleidung synchron durch entsprechende Bewegungseinrichtungen an ihren Ecken oder an den verschiedenen Wänden entlang der Führungseinrichtung bewegt wird.
. Es Jst ebenfalls möglich, dass die Synchronisiereinrichtung beispielsweise als passive Einrichtung ausgebildet ist, die die eigentliche Bewegung der Überhangverkleidung relativ zum Kofferaufbau nicht bewirkt. Eine solche Synchronisiereinrichtung kann beispielsweise wenigstens zwei jeweils an oberen und an unteren hinteren Enden der Ü-berhangverkleidung vorstehende und drehbar gelagerte Umlenkrollensowie zwei in Fahrzeuglängsrichtung voneinander beabstandete Festpunkte am Kofferaufbau und/oder am Fahrgestell aufweisen, wobei sich ein flexibles Verbindungsmittel von dem oberen Festpunkt umgelenkt durch eine obere Umlenkrolle bis zu einer unteren Umlenkrolle und von dort zum unteren Festpunkt erstreckt. Durch das Zusammenwirken von dem zwischen den Festpunkten gespannten und durch die Umlenkrollen umgelenkten Verbindungsmittel mit den Umlenkrollen ergibt sich eine synchrone Bewegung von oberen und unteren Enden der Überhangverkleidung.
Um bei einem weiteren Ausführungsbeispiel die Synchronisierung zu verbessern, kann die Synchronisiereinrichtung zwei weitere Festpunkte aufweisen, zwischen denen sich ein Verbindungsmittel analog umgelenkt durch die obere und untere Umlenkrolle erstreckt, wobei ein oberer der weiteren Festpunkte oberhalb des unteren und ein unterer der weiteren Festpunkte unterhalb des oberen Festpunktes angeordnet ist.
Um nicht nur ein Verkanten um eine im wesentlichen horizontale Achse zu verhindern, können die Umlenkrollen jeweils paarweise im wesentlichen im Bereich der Seitenwände angeordnet sein, so dass Synchronisiereinrichtungen beidseitig im Aufliegerzwischen Kofferaufbau und Überhangverkleidung angeordnet sind. Es ist selbstverständlich, dass auch eine entsprechende beidseitige Anordnung der Festpunkte erfolgt.
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Um ein Eindringen von Feuchtigkeit oder dergleichen zwischen Überhangverkleidung und insbesondere Kofferaufbau zu verhindern, kann eine Abdichteinrichtung zwischen Kofferaufbau und/oder Fahrgestell und zumindest Querwänden der Überhangverkleidung angeordnet sein.
Bei einem einfachen Ausführungsbeispiel einer solchen Abdichteinrichtung kann diese eine an eine Außenseite der Querwand anliegende, elastische Dichtleiste aufweisen. Eine solche Dichtleiste kann durch eine besenartige Leiste, eine Metalleiste mit vorstehender Dichtlippe oder dergleichen gebildet sein.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist es möglich, dass die Abdichteinrichtung eine an eine Außenseite der Querwand durch insbesondere Druckluftzufuhr andrückbare Aufblähleiste aufweist. Diese wird vor einer Bewegung der Überhangverkleidung entlüftet und dadurch in Richtung zur Querwand weniger oder gar nicht mehr druckbeaufschlagt. Nach Bewegen der Überhangverkleidung in ihre gewünschte Position wird dann beispielsweise durch die fahrzeugeigene Druckluft die Aufblähleiste wieder unter Druck gesetzt und an die Querwand zur Abdichtung gegenüber Umwelteinflüssen angedrückt.
Bei einem einfachen Ausführungsbeispiel für eine Bewegungseinrichtung der Überhangverkleidung, kann diese mittels einer Kolben-Zylinder-Einheit zwischen Ein- und Ausschubstellung bewegbar sein. Diese kann pneumatisch oder auch hydraulisch betätigbar sein. Es kann eine Kolben-Zylinder-Einheit vorzugsweise mittig unterhalb der Ü-berhangverkleidung oder es können auch zwei oder mehr Kolben-Zylinder-Einheiten entsprechend der Überhangverkleidung zu deren Bewegung zugeordnet sein.
Um bei einer Überhangverkleidung in Ausschubstellung die auf diese Verkleidung ausgeübten Kräfte durch dort angeordnete Fahrzeuge an Kofferaufbau und/oder Fahrgestell zu übermitteln, kann das an der Überhangverkleidung angeordnete Führungselement sich über das vordere Ende der Uberhangverkleidung hinaus in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne erstrecken.
Um bei in der Überhangverkleidung abgestellten oder in dieser bewegten Fahrzeugen deren Beschädigung weitestgehend zu verhindern, können alle Einrichtungen zur Be-
wegung, Lagerung oder Versorgung der Überhangverkleidung oder weiterer fahrzeugeigener Systeme zwischen der Überhangverkleidung und dem Kofferaufbau, beziehungsweise dem Fahrgestell angeordnet sein. Die Wände der Überhangverkleidung können dadurch eine glatte Oberfläche ohne Vorsprünge oder dergleichen aufweisen.
Im folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der in der Zeichnung beigefügten Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Sattelzugs;
Figur 2 eine Ansicht nach Figur 1 mit Überhangverkleidung in Ausschubstellung und einem ersten zu transportierenden Fahrzeugtyp;
Figur 3 eine Ansicht nach Figur 2 mit einem zweiten zu transportierenden
Fahrzeugtyp;
Figur 4 eine Ansicht nach Figur 2 mit gemischten Fahrzeugtypen;
Figur 5 eine vergrößerte Darstellung des erfindungsgemäßen Sattelzuges
im Bereich der Überhangverkleidung;
Figur 6 eine vereinfachte Prinzipdarstellung einer Synchronisiereinrichtung
nach Darstellung in Figur 5, und
Figur 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII aus Figur 5 in vereinfachter
Darstellung.
In Figur 1 ist ein teilweiser Längsschnitt durch einen Sattelzug 1 in einer Seitenansicht dargestellt. Der Sattelzug 1 ist aus einem Sattelschlepper 2 und einem Auflieger 3 gebil-
det. Die maximale Gesamtlänge des Sattelzuges 1 ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in Deutschland auf 16,50 m beschränkt.
Der Auflieger 3 weist einen Kofferaufbau 8 auf einem Fahrgestell 45 auf. Innerhalb des Kofferaufbaus 8 sind zwei übereinander angeordnete Ladeebenen 4 und 12 angeordnet. Die untere Ladeebene 4 ist aus einer Reihe von in Fahrzeuglängsrichtung 5 hintereinander angeordneten Einzelplattformen gebildet, die als Kippplattform, Verlängerungsplattform, Schwenkplattform oder dergleichen ausgebildet sein können. Die obere Ladeebene 12 ist in analoger Weise aus einer Reihe von hintereinander angeordneten Einzelplattformen gebildet, die relativ zur unteren Ladeebene 4 durch Hubeinrichtungen 55, 56 in ihrer Höhe verstellbar sind.
Die einzelnen Plattformen sind bei einem Ausführungsbeispiel durch voneinander beabstandete Fahrschienen 18 gebildet, die parallel zueinander und miteinander verbunden angeordnet sind. In Fahrzeuglängsrichtung 5 am hinteren Ende 6 der unteren Ladeebene 4 oder auch am hinteren Ende 13 der oberen Ladeebene 12 ist diese durch eine untere Ausschubplattform 7, beziehungsweise eine obere Ausschubplattform 14 gebildet. Diese sind in Figur 1 in Ausschubrichtungen 64 ausschiebbar.
Der Kofferaufbau 8 weist am hinteren Kofferende 10 eine Ladeöffnung 9 zum Be- und Entladen des Aufliegers 3 mit Fahrzeugen auf, siehe Figuren 2 bis 4.
Im hinteren Kofferende 10 des Kofferaufbaus 8 ist eine Überhangverkleidung 19 in ihrer Einschubstellung 20 eingeschoben. An deren hinterem Ende 32 ist eine eine an einem unteren Ende 35 verschwenkbar gelagerte Heckklappe 36 aufweisende Heckklappeneinrichtung 31 verschwenkbar gelagert. In Figur 1 ist die Heckklappeneinrichtung 31 sowohl in Öffnungsstellung 33 als auch Schließstellung 34 dargestellt. In Öffnungsstellung 33 der Heckklappeneinrichtung 31 bildet die Heckklappe 36 eine Auffahrrampe für die untere Ladeebene 4. Durch Betätigung der Hubeinrichtungen 55, 56 ist die obere Ladeebene 12 zumindest mit ihrem hinteren Ende 13 so weit absenkbar, dass entsprechende Fahrzeuge auf die obere Ladeebene über Heckklappe 36 auffahrbar sind.
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Um das untere Ende 35 ist die Heckklappeneinrichtung 31 in Richtung des Schwenkwinkels 57 verschwenkbar gelagert.
In Figur 1 wie in den übrigen Figuren sind gleiche Teile mit jeweils gleichen Bezugszeichen versehen. Diese werden teilweise nur im Zusammenhang mit einer Figur näher erläutert.
In Figur 2 ist eine Ansicht des Sattelzugs 1 gemäß Figur 1 dargestellt, wobei die Überhangverkleidung 19 in ihrer Ausschubstellung 21 angeordnet ist. Entsprechend sind untere und obere Ausschubplattformen 7,14 ausgeschoben, wobei beispielsweise für die obere Ausschubplattform 14 aus deren hinterem Plattformende 16 entsprechende Transportschienen 17 ausgezogen sind. Auf diesen ist ein letztes Fahrzeug 65 zumindest mit seiner hinteren Hälfte aufgestellt.
Die Überhangverkleidung 19 verkleidet einen Überhang 11, der sich an das hintere Kofferende 10 des Kofferaufbaus 8 anschließt. Gesetzlich darf ein solcher Überhang eine maximale Länge von 1,50 m aufweisen.
Die Überhangverkleidung 19 ist kastenartig aus im wesentlichen vertikalen Seitenwänden 22, 23 und diese an ihren oberen und unteren Ende 24, 25 verbindenden, im wesentlichen horizontalen Querwänden 26, 27 gebildet, siehe auch die folgenden Figuren.
Die Transportschienen 17 der unteren Ausschubplattform 7 sind in Figur 2 durch den Boden, beziehungsweise die untere Querwand 27 der Überhangverkleidung 19 gebildet, die sich an das hintere Ende 15 der unteren Ausschubplattform anschließt. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel können die Transportschienen 17 der unteren Ausschubplattform 7 analog zu den Transportschienen 17 der oberen Ausschubplattform als teleskopisch ausziehbare Schienen ausgebildet sein.
In Figur 3 ist ein Schnitt analog zu Figur 1 dargestellt, wobei ein anderer Typ von Fahrzeugen 59 im Auflieger 3 angeordnet ist. Von diesen steht ein letztes Fahrzeug 65 auf jeweils unterer und oberer Ladeebene 4, 12 in die Überhangverkleidung 19 vor, wobei zumindest die Transportschienen 17 der oberen Ausschubplattform 14 teilweise in die
Überhangverkleidung 19 ausgefahren sind. Zwischen Überhangverkleidung 19 und Heckklappe 36 ist eine Öffnungseinrichtung 58 zur Verstellung der Heckklappe angeordnet.
In Figur 4 ist ein Schnitt analog zu Figur 1 dargestellt, wobei unterschiedliche Fahrzeugtypen im Auflieger 3 auf unterer und oberer Ladeebene 4, 12 angeordnet sind. Insbesondere ist die obere Ladeebene 12 in Fahrzeuglängsrichtung 5 nach hinten und oben geneigt. Im Bereich der unteren Ladeebene 4 ist eine Ausziehplattform 61 und im Bereich der oberen Ladeebene 12 ist eine Kippplattform 60 angeordnet. In der Überhangverkleidung 19 ist nur auf der unteren Ladeebene 4 ein letztes Fahrzeug 65 so angeordnet, dass es in die Überhangverkleidung 19 hineinragt.
In den Figuren 2 bis 4 ist jeweils die Überhangverkleidung 19 in ihrer Ausschubstellung 21 angeordnet.
In Figur 5 ist die Überhangverkleidung 19 am Ende 10 des Kofferaufbaus 8 vergrößert und im Detail in einer Ansicht entsprechend zu den vorangehenden Figuren dargestellt.
Die Überhangverkleidung 19 ist sowohl in ihrer Einschubstellung 20 als auch Ausschubstellung 21 angeordnet. Sie ist aus Seitenwänden 22, 23 und diese an ihren oberen Enden 24, 25 verbindenden Querwänden 26, 27 gebildet. An ihrem in Fahrzeuglängsrichtung 5 hinteren Ende ist die Heckklappe 36 als Teil der Heckklappeneinrichtung 31 angeordnet, wobei die Heckklappe 36 an ihrem unteren Ende verschwenkbar gelagert ist.
Die Überhangverkleidung 19 ist an ihrem unteren Ende 38 mittels einer Führungseinrichtung 28 relativ zum Kofferaufbau 8 verschiebbar gelagert. Die Führungseinrichtung 28, siehe auch Figur 7, weist zumindest eine Führungsschiene 29 und ein entlang dieser bewegbares Führungselement 30 auf. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Führungsschiene 29 an einer Innenwand des Kofferaufbaus 8, beziehungsweise am Fahrgestellt 45 angeordnet. Das Führungselement 30 ist in Form eines in der Führungsschiene 29 geführten Hohlprofils an einer Außenseite der Seitenwände 22, 23 benachbart zu deren unteren Enden befestigt.
Zur automatischen Verstellung der Überhangverkleidung 19 zwischen Einschubstellung und Ausschubstellung ist oberhalb der Führungseinrichtung 28 eine Kolben-Zylinder-Einheit 54 jeweils auf beiden Seiten der Überhangverkleidung 19 angeordnet. Diese ist durch entsprechende Zufuhr von Druckfluid betätigbar.
Das Führungselement 30 erstreckt sich über ein in Fahrzeuglängsrichtung 5 vorderes Ende 39 der Überhangverkleidung 19 nach vorne hinaus und weist eine entsprechende Verlängerung 62 auf. Diese ist ebenfalls in der Führungsschiene 29 geführt.
Dem vorderen Ende 39 der Überhangverkleidung 19 ist eine Synchronisiereinrichtung 40 zur Synchronisierung der Bewegung von oberem Ende 37 und unterem Ende 38 der Überhangverkleidung 19 bei Bewegung in Richtungen 63 zwischen Eihschubsteilung 20 und Ausschubstellung 21 zugeordnet. Die Synchronisiereinrichtung 40 umfasst Umlenkrollen 41, 42, die am oberen und unteren Ende der Überhangverkleidung 19 an derem vorderen Ende 39 angeordnet sind. Weiterhin umfasst die Synchronisiereinrichtung 40 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier Festpunkte 43, 44, 47 und 48. Jeweils zwei Festpunkte 44, 47 sind oben innerhalb des Kofferaufbaus 8 und zwei Festpunkte 43, 48 am Fahrgestell 45 unterhalb der Überhangverkleidung 19 angeordnet. Ein erstes flexibles Verbindungsmittel 46 erstreckt sich vom Festpunkt 44 über die obere Umlenkrolle 41 in Richtung unterer Umlenkrolle 42 und von dort zum unteren Festpunkt 43. Das flexible Verbindungsmittel 46 ist dabei gespannt zwischen den Festpunkten geführt. Ein zweites flexibles Verbindungsmittel 49 erstreckt sich vom oberen Festpunkt 47 ebenfalls umgelenkt durch obere und untere Umlenkrollen 41, 42 bis zum unteren weiteren Festpunkt 48. Auch dieses zweite Verbindungsmittel 46 ist gespannt um die Umlenkrollen herumgeführt. Synchronisiereinrichtungen 40 sind entsprechend beidseitig zur Überhangverkleidung 19 zwischen dieser und dem Kofferaufbau 8 angeordnet.
Bei Überhangverkleidung 19 in Einschubstellung 20 ist an ihrem unteren Ende 38 die Ausschubplattform 7 in der Überhangverkleidung 19 angeordnet. Bei Überhangverkleidung 19 in Ausschubstellung 21 kann entweder direkt die untere Querwand 27 der Überhangverkleidung 19 als Teil der Ausschubplattform 7, das heißt als Transportschienen 17 angesehen werden, oder bei einem anderen Ausführungsbeispiel können ent-
sprechende Transportschienen 17 aus der Ausschubplattform 7 herausgezogen werden, die sich bis zum Ende der Überhangverkleidung 19 in Ausschubstellung 21 erstrecken.
In Figur 6 ist die Synchronisiereinrichtung 40 auf einer Seite des Aufliegers zwischen Kofferaufbau 8 und Überhangverkleidung 19 im Detail und vereinfacht dargestellt. Die verschiedenen Festpunkte 42, 44 und 47, 48 sowie die Umlenkrollen 41, 42 mit entsprechenden Verbindungsmitteln 46, 49 dienen zur Synchronisierung der Bewegung von oberem Ende 37 und unterem Ende 38 der Überhangverkleidung 19. Die Verbindungsmittel 46, 49 kreuzen sich zwischen den Umlenkrollen 41, 42 und sind ohne gegenseitige Störung um die entsprechenden Umlenkrollen in Richtung der zugeordneten Festpunkte herumgeführt. Die Umlenkrollen 41, 42 sind dabei Ecken 66, 67 am vorderen Ende 39 der Überhangverkleidung 19 zugeordnet.
In Figur 7 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Führungseinrichtung 28 dargestellt. Diese ist durch ein im wesentlichen C-förmiges Profil für Führungsschiene 29 und ein entsprechend eckiges Hohlprofil für Führungselement 30 gebildet. Das Führungselement 30 ist außen an der Seitenwand 22 der Überhangverkleidung 19 angeordnet und längsverschieblich in der Führungsschiene 29 gelagert.
Unterhalb der unteren Querwand 27 ist an deren Außenseite 51 eine Abdichteinrichtung 50 in Anlage. Diese ist beispielsweise durch eine elastische Dichtleiste 52 gebildet, die ein Eindringen von Feuchtigkeit oder dergleichen zwischen Fahrgestell 45 und Überhangverkleidung 19 sowie durch eine analoge Abdichteinrichtung 50 am oberen Ende der Überhangverkleidung 19 zwischen Kofferaufbau 8 und Überhangverkleidung 19 verhindert. Die Abdichteinrichtung 50 mit Dichtleiste 52 erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Breite 53 der Überhangverkleidung 19. Als alternatives Ausführungsbeispiel für die Dichtleiste 52 kann eine durch Druckluft aufblasbare Aufblähleiste angeordnet sein. Die Druckluftzufuhr kann dabei aus dem fahrzeugeigenen System erfolgen.
Im folgenden wird kurz die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Sattelzuges 1 mit Überhangverkleidung 19 anhand der Figuren beschrieben.
Um einen gesetzlich erlaubten Überhang am Ende eines Sattelzuges 1 mit einer Länge von maximal 1,50 m zum Fahrzeugtransport nutzen zu können, stehen aus dem Kofferaufbau 8 entsprechende Transportschienen in Fahrzeuglängsrichtung 5 nach hinten vor. Auf diesen ist zumindest ein Teil des jeweils letzten Fahrzeugs in den verschiedenen Ladeebenen anordbar. Um im Überhang die entsprechenden Fahrzeuge gegenüber Umwelteinflüssen zu schützen, ist eine Überhangverkleidung 19 ausschiebbar im Kofferaufbau 8 gelagert. Eine untere Querwand 27 der Überhangverkleidung 19 kann in diesem Zusammenhang gleichzeitig eine entsprechende Verlängerung der unteren Ausschubplattform 7 bilden.
Die Überhangverkleidung ist im wesentlichen entlang ihres Umfangs im Kofferaufbau 8 abgedichtet, so dass zwischen diesen keine Feuchtigkeit oder dergleichen eindringen kann. Am hinteren Ende der Überhangverkleidung 19 ist eine entsprechende Heckklappe 36 verschwenkbar gelagert.
Die Überhangverkleidung 19 ist vorzugsweise automatisch zwischen Einschub- und Ausschubstellung bewegbar und weist zur Bewegungssynchronisierung ihrer unteren und oberen Enden eine Synchronisiereinrichtung 40 auf. Durch diese wird ein Verkanten der Überhangverkleidung 19 relativ zum Kofferaufbau 8, beziehungsweise zum Fahrgestell 45 und damit ein Verkanten der Führungseinrichtung 28 vermieden.

Claims (27)

1. Sattelzug (1) zum Fahrzeugtransport aus Sattelschlepper (2) und Auflieger (3), wobei der Auflieger zumindest eine Ladeebene mit wenigstens einer in Fahrzeuglängsrichtung (5) an deren hinterem Ende (6) angeordneter Ausschubplattform (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflieger (3) einen Kofferaufbau (8) mit wenigstens einer Ladeöffnung (9) an seinem hinteren Kofferende (10) aufweist, relativ zu welcher die Ausschubplattform (7) zum Transport mit Überhang (11) zumindest teilweise ausfahrbar ist.
2. Sattelzug nach Anspruch 1, wobei der Auflieger (3) zwei übereinander angeordnete Ladeebenen (4, 12) aufweist und die obere Ladeebene (12) höhenverstellbar relativ zur unteren Ladeebene (4) gelagert ist sowie an ihrem hinteren Ende (13) eine obere Ausschubplattform (14) ausweist, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Ausschubplattform (14) relativ zur Ladeöffnung (9) des Kofferaufbaus (8) zum Transport mit Überhang (11) ausfahrbar ist.
3. Sattelzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass untere und/oder obere Ausschubplattform (7, 14) aus ihren hinteren Plattformenden (15, 16) ausfahrbare Transportschienen (17) aufweisen.
4. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die obere Ladeebene (12) von einander im wesentlichen parallel beabstandete und miteinander verbundene Fahrschienen (18) aufweist.
5. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportschienen (17) teleskopartig in den Fahrschienen (18) gelagert sind.
6. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Überhangverkleidung (19) dem ausfahrbaren Teil der Ausschubplattformen (7, 14) und insbesondere dem Überhang (11) zuordbar ist.
7. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überhangverkleidung (19) am Kofferaufbau (8) zwischen einer Einschub- und Ausschubstellung (20, 21) verschiebbar gelagert ist.
8. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überhangverkleidung (19) in Einschubstellung (20) im wesentlichen im Kofferaufbau (8) angeordnet ist.
9. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überhangverkleidung (19) kastenförmig mit Seitenwänden (22, 23) und diese an ihren Enden (24, 25) verbindenden Querwänden (26, 27) ausgebildet ist und insbesondere teleskopartig aus dem Kofferaufbau (8) ausschiebbar ist, wobei die untere Querwand der ausfahrbare Teil der Ausschubplattform (7) ist.
10. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führungseinrichtung (28) zwischen Überhangverkleidung (19) und Kofferaufbau (8) zur gegenseitigen Ausrichtung der Überhangverkleidung (19) bei Relativbewegung angeordnet ist.
11. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (28) zumindest zwei Führungsschienen (29) und entlang dieser bewegbaren Führungselemente (30) aufweist.
12. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Führungselement (30) an einer Seitenwand (22, 23) angeordnet ist.
13. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heckklappeneinrichtung (31) im wesentlichen am hinteren Ende (32) der Überhangverkleidung (19) zwischen Öffnungs- und Schließstellung (33, 34) verschwenkbar gelagert ist.
14. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckklappeneinrichtung (31) eine an ihrem unteren Ende (35) an zumindest der unteren Querwand (27) der Überhangverkleidung (19) verschwenkbar gelagerte Heckklappe (36) aufweist.
15. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Heckklappeneinrichtung (31) automatisch verschwenkbar ist.
16. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überhangverkleidung (19) automatisch zwischen Einschub- und Ausschubstellung (20, 21) bewegbar ist.
17. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung von oberen und unteren Enden (37, 38) der Überhangverkleidung (19) bei Verschiebung zwischen Einschub- und Ausschubstellung (20, 21) insbesondere an deren vorderem Ende (39) in Fahrzeuglängsrichtung (5) mittels einer Synchronisiereinrichtung (40) synchronisiert ist.
18. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisiereinrichtung (40) wenigstens zwei jeweils am oberen und unteren hinteren Ende (37, 38) der Überhangverkleidung (19) vorstehende und drehbar gelagerte Umlenkrollen (41, 42) sowie zwei in Fahrzeuglängsrichtung (5) von einander beabstandete Festpunkte (43, 44) am Kofferaufbau (8) und/oder Fahrgestell (45) aufweist, wobei sich ein flexibles Verbindungsmittel (46) von dem oberen Festpunkt (44) umgelenkt durch die obere Umlenkrolle (41) bis zur unteren Umlenkrolle (42) und von dort zum unteren Festpunkt (44) erstreckt.
19. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisiereinrichtung (40) zwei weitere Festpunkte (47, 48) aufweist, zwischen denen sich ein flexibles Verbindungsmittel (49) analog umgelenkt durch obere und untere Umlenkrollen (41, 42) erstreckt, wobei ein oberer der weiteren Festpunkte (47) oberhalb des unteren und ein unterer der weiteren Festpunkte (48) unterhalb des oberen Festpunktes (44) angeordnet ist.
20. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Synchronisiereinrichtung (40) beidseitig im Auflieger (3) zwischen Kofferaufbau (8) und Überhangverkleidung (19) angeordnet ist.
21. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdichteinrichtung (50) zwischen Kofferaufbau (8) und/oder Fahrgestell (45) und zumindest Querwänden (26, 27) der Überhangverkleidung (19) angeordnet ist.
22. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichteinrichtung (50) eine an eine Außenseite (51) der Querwand (26, 27) anliegende, elastische Dichtleiste (52) aufweist.
23. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichteinrichtung (50) eine an eine Außenseite (51) der Querwand (26, 27) durch insbesondere Druckluftzufuhr andrückbare Aufblähleiste (52) aufweist.
24. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichteinrichtung (50) benachbart zur Ladeöffnung (9) und mit einer Länge entsprechend zu im wesentlichen einer Breite der Querwände (26, 27) ausgebildet ist.
25. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überhangverkleidung (19) mittels einer Kolben-Zylinder- Einheit (54) zwischen Einschub- und Ausschubstellung (20, 21) bewegbar ist.
26. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Überhangverkleidung (19) angeordnete Führungselement (30) sich über das vordere Ende (39) der Überhangverkleidung hinaus in Fahrzeuglängsrichtung (5) nach vorn erstreckt.
27. Sattelzug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Einrichtungen zur Bewegung, Lagerung oder Versorgung der Überhangverkleidung (19) oder weiterer fahrzeugeigener Systeme zwischen Überhangverkleidung (19) und Kofferaufbau (8) bzw. Fährgestell (45) angeordnet sind.
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