DE20003394U1 - Aushebesicherung für eine Heizkörperkonsole - Google Patents
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Description
drying. Ernst Stratmann
Patentanwalt
D-40212 Düsseldorf · Schadowplatz 9
D-40212 Düsseldorf · Schadowplatz 9
23. Februar 2000
0004 Gm
WEMEFA Horst Christopeit GmbH
42555 Velbert
42555 Velbert
Die Erfindung betrifft eine Aushebesicherung für eine Heizkörperkonsole aus Flachmaterial für mit Laschen versehene Flach- oder Kompaktheizkörper oder dgl., bei der die Aushebesicherung aus einer die Oberkante der Heizköperlasche umgreifenden, in einem in dem Flachmaterial gebildeten Durchbruch schwenkbar gelagerten Arretierungseinrichtung besteht.
Eine derartige Aushebesicherung ist für eine Winkelkonsole, eine U-förmige Konsole und für eine im Profil T-förmige Konsole aus der DE 35 25 967 A1 bereits bekannt, siehe deren Fig. 1 als Beispiel für eine Winkelkonsole, deren Fig. 10 als Beispiel für eine nach außen hin offene U-förmige Konsole und Fig. 12 für eine T-förmige Konsole, welche Konsolen jeweils nur eine (vorzugsweise) obere Lasche des Heizkörpers halten, während in Fig 14 eine langgestreckte, zwei Aufhängelaschen eines Heizkörpers tragende schienenförmige Wandkonsole mit oberer und unterer Halterung erkennbar ist, bei der die von der Schiene am oberen Ende getragene Halterung mit einer Sicherungseinrichtung zum Festhalten der oberen Kante der oberen Haltelasche ausgestattet ist.
Diese Aushebesicherung besteht aus einem mit Gewindebohrung versehen Winkel, der durch einen passenden Schlitzdurchbruch im Flachmaterial der Halterung oder Konsole hindurchgesteckt werden kann, wonach eine in dem Gewinde befindliche Schraube eingedreht wird, bis diese mit ihrem Kopf auf der Oberkante der Heizkörperlasche oder ähnlicher Vorsprünge des Heizkörpers zu liegen kommt und dadurch den Heizkörper gegen ein Anheben und Ausheben sichert.
Die bekannte Aushebesicherung ist insofern vielseitig verwendbar, als sie für verschiedene Konsolenformen geeignet ist, bei fehlendem Bedarf auch weggelassen werden kann und insbesondere an die jeweilige Montageart der Konsole anpaßbar ist. Sie ist auch geeignet für besonders preiswert herstellbare Winkelkonsolen, die den weiteren Vorteil haben, daß sie durch unterschiedliche Schenkellängen des Winkelquerschnitts bei einer einzigen einfachen Konsole mindestens zwei unterschiedliche Abstände für den Heizkörper von der Wand erlaubt. Die Sicherungseinrichtung arbeitet auch dann, wenn zusätzlich Schalldämpfungsmaßnahmen für die Heizkörperlaschen vorgesehen sind.
Nachteilig ist allerdings, daß die Montage der bekannten Aushebesicherung nicht nur sehr umständlich sondern auch sehr zeitraubend ist. Das Einfädeln des winkelförmigen, mit Gewinde versehenen Bauteils in den Schlitz des Flachmaterials erfordert Fingerspitzengefühl, insbesondere dann, wenn der Heizkörper bereits montiert ist und nur noch die Sicherung eingebracht werden soll, außerdem ist erforderlich, zum Arretieren der bekannten Sicherungseinrichtung eine Schraube mit zahlreichen Umdrehungen anzuziehen, was beträchtliche Zeit erfordern kann, wenn diese Schraube lang ist.
Aus der DE 41 29 299 A1 ist eine Aushebesicherung für eine Heizkörperkonsole aus Flachmaterial für mit Laschen versehene Flach- und Kompaktheizkörper bekannt, bei der die Aushebesicherung aus einer die obere Kante der Heizkörperlasche umgreifenden, in einem in dem Flachmaterial gebildeten Durchbruch gelagerten Arretierungseinrichtung besteht, die von einer Feder in Richtung auf die Lasche gedrückt wird. Die aus dieser Druckschrift bekannte Arretierung verhindert allerdings
lediglich das Ausschwenken des Heizkörpers aus der Konsole, während das Anheben nicht durch die Aushebesicherung, sondern durch die Konsole selbst verhindert wird. Das hat den Nachteil, daß die Konstruktion eine spezielle Ausgestaltung erhalten muß, damit sie diesen Anhebevorgang tatsächlich verhindern kann. Das stört die Anwendbarkeit der bekannten Aushebesicherung bei anders geformten Konsolen.
In der DE 44 04 606 A1 erfolgt die Arretierung mit Hilfe einer durch ein Langloch geführten Klemmschraube. Abgesehen von dem Nachteil der schlechten Zugänglichkeit dieser Schraube ist auch wieder die Umständlichkeit des Eindrehens einer Schraube zu konstatieren.
Die DE 44 05 014 A1 zeigt in ihren Fig. 16 bis 18 eine Ausführungsform, bei der sich eine Halteklaue für die obere Lasche eines Heizkörpers durch Einrasten von Vorsprünge in Rücksprünge einer Winkelkonsole selbst arretiert. Nachteilig ist hier der komplizierte Aufbau der Anordnung, die die Herstellung teuer macht.
Auch fehlt es an der angestrebten Vielseitigkeit der Anwendung.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aushebesicherung der eingangs genannten Art unter Wahrung der besonderen, oben geschilderten Vorteile (Vielseitigkeit, Anpaßbarkeit an unterschiedliche Montageformen, Kompatibilität mit unterschiedlichen Konsolenformen und mit Schalldämpfungseinrichtungen) die Herstellungskosten zu verringern und die Montage erheblich zu vereinfachen.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß die Arretierungseinrichtung der Aushebesicherung aus einer das Flachmaterial der Konsole an dessen oberen Ende umgreifenden Gabelstück besteht, von dessen Gabelverbindungssteg ein Sicherungshaken ausgeht, und dessen freie Gabelenden in dem Flachmaterial gegen Federkraft schwenkbar gehalten sind.
Durch die Gabelform und durch den von dessen Gabelverbindungssteg getragenen Sicherunghaken, der das die Heizkörperlasche umgreifende Teil bildet, wird die Montage eines Heizkörpers und dessen Sicherung gegen Ausheben deutlich
vereinfacht, weil das umständliche Einfädeln eines Winkelteils in einen Schlitz, das Einschrauben einer Schraube in ein Gewinde und deren anschließendes Festziehen wegfällt.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Schwenkachse von einem in den Gabelenden drehstarr, aber mit Reibung axial verschieblich gehaltenen Kunststoffstift prismatischen (nicht-runden) Querschnitts derart in einem gleichfalls nicht-runden Durchbruch im Flachmaterial gelagert, daß er nur eine begrenzte Schwenkbewegung ausführen kann. Das ergibt in einfachster Weise eine Drehwegbegrenzung, die beispielsweise sicherstellt, daß der Aushebesicherungshebel nicht so weit von der Wand weg in Richtung auf den Heizkörper bzw. diessen Befestigungslasche geschwenkt werden kann, daß er eine eventuelle Demontage des Heizkörpers behindert.
Gemäß einer noch anderen Weiterbildung der Erfindung ist auch das Gabelstück aus Kunststoff hergestellt und der die Schwenkachse bildende Kunststoffstift ist bei der Herstellung der Aushebesicherung durch einen Kunststoffspritzvorgang gleichzeitig am Rand des Durchbruchs in dem einem Gabelende derart entstanden, daß er dort außerhalb des Durchbruchs mittels eines Haltesteges gehalten wird, bis unter Zerbrechen des Haltesteges der Stift durch das ihn haltende Gabelende, den Durchbruch im Flachmaterial und das gegenüberliegende Gabelende zur Montage eingeschoben wird.
Auf diese Weise wird die Gabel und der Kunststoffstift zu einem einzigen Spritzgußbauteil, was die Herstellung und die Lagerhaltung vereinfacht, außerdem wird die Montage dadurch erleichtert, daß nicht der Stift zum Durchbruch des einen Gabelendes erst ausgerichtet werden muß, sondern bereits durch die Herstellung sich dort passend befindet, so daß nur noch durch beispielsweise eine Zange der Stift in seine endgültige Position eingedrückt werden muß, sobald die Aushebesicherung auf der Konsole aufgesteckt und positioniert ist.
Gemäß einer noch anderen Weiterbildung ist die Aushebesicherung und ein in einem Aufnahmeschlitz für eine Haltelasche einbringbares Schalldämpfungsteil aus
Kunststoff hergestellt, wobei gleichzeitig mit der Herstellung der Aushebesicherung das Schalldämpfungsteil hergestellt werden kann und in der bereits beschriebenen Weise bis zur Montage mittels zerbrechbarer Materialbrücken mit ihm verbunden bleibt. Bei Montage wird gleichzeitig das Schalldämfungsteil in den entsprechenden Aufnahmeschlitz für die Haltelasche eines Heizkörpers eingeschoben und das geschlitzte Gabelteil über das Flachmaterial der Konsole geschoben, bis das Schalldämfungsteil seine Endstellung erreicht hat, woraufhin durch weiteres Schieben sich die Brücken lösen und die Aushebesicherung in die Stellung gelangt, bei der der an der einen Gabel befindliche Achsstift zunächst durch deren Durchbruch hindurch, dann durch den Durchbruch im Flachmaterial und schließlich in den Durchbruch der anderen Gabel eingeschoben werden kann.
Gemäß einer noch weiteren Ausbildung der Erfindung springt vom Gabelende einstückig eine federnde Fahne in Richtung einer von der Konsole gebildeten Anlagefläche vor, wodurch die eingangs erwähnte Federwirkung in einfachster Weise erreicht werden kann.
Die Anlagefläche kann für diese Feder vor dem abgewinkelten Flachmaterial, mit dem die Konsole an einer Befestigungsfläche befestigt ist, gebildet werden und/oder von dieser Befestigungsfläche selbst.
Vorzugsweise ist gemäß einer anderen Ausbildung der Erfindung die Aushebesicherung um eine zwischen den Gabeln parallel zu diesen verlaufende Achse im wesentlichen symmetrisch aufgebaut, was die Anordnung vielseitiger verwendbar macht.
Insbesondere kann die Konsole eine Winkelkonsole sein, mit auf beiden Schenkeln des Winkels angeordneten Einschnitten und Durchbrüchen zur Aufnahme einerseits von Laschen oder dgl. eines Heizkörpers und andererseits von Befestigungsschrauben zur Befestigung der Konsole an einer Wand oder dgl., wobei erfindungsgemäß auch der nicht-runde Durchbruch für die Schwenkachse der Aushebesicherung in beiden Schenkeln angeordnet ist. Dadurch kann die winkelförmige Konsole wahlweise mit dem einen oder mit dem anderen Schenkel auf der Wand montiert werden und die
freibleibende Schenkeleinrichtung als Konsolenbereich verwendet werden, wobei durch unterschiedliche Schenkellänge die Anpaßbarkeit eines Heizkörpers bzw. deren unterschiedlichen Abstand von der Wand ermöglicht werden.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist die Schwenkbewegung des Hakens durch das Schalldämpfungsteil begrenzt, was günstig ist, wenn dieses Schalldämfungsteil ohnehin benutzt wird.
In diesem Falle könnte auch auf eine nicht-runde Form des Durchbruchs bzw. der Achse verzichtet werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in einer Seitenansicht eine Winkelkonsole mit der erfindungsgemäß
ausgestatteten Aushebesicherung, wobei die Konsole eine mit zwei Laschen versehenen Heizkörper trägt;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung den nicht-runden Querschnitt des für die
ebenfalls nicht-runden Querschnitt aufweisende Achse bestimmten Durchbruchs in dem Flachmaterial der Konsole;
Fig. 3 in einer vergrößerten Schnittansicht den durch gemeinsame Herstellung
mit dem Gabelstück verbundenen Kunststoffstift;
Fig. 4 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung in
perspektivischer Darstellung;
Fig. 5 die Ausführungsform gemäß Fig. 4 in einer anderen perspektivischen
Ansicht;
Fig. 6 eine Ausführungsform ähnlich der Fig. 4, jedoch mit zusätzlich
angeordneter Schalldämpfung; und
Fig. 7 die Bauteile der Fig. 6 vor der Montage.
In Fig. 1 ist eine Halterung oder Konsole 10 für einen mit Aufhängelaschen 30 versehenen Heizkörper 32 gemäß einer ersten Ausführungsform zu erkennen. Die Halterung 10 besteht aus einem Befestigungsflächenteil 12 mit Durchbrüchen 14, 16 zur Montage der Halterung an einer Wandfläche 20, beispielsweise mittels Schrauben 22. Anstelle der Wandfläche 20 kann auch eine Wandkonsole, eine Standkonsole, jeweils nicht dargestellt, oder dgl. verwendet werden, wie auch beim Stand der Technik, der DE 35 25 967, bereits erwähnt. Von der Befestigungsfläche 12 springt ein Laschenaufnahmeteil 24 vor, mit einer Einsenkung 26, die von der oberen Stirnfläche 28 in das Teil nach unten hineinreicht und zur Aufnahme der Aufhängelasche 30 des Heizkörpers 32 dient. Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform weist in der Einsenkung 26 eine schalldämpfende Kunststoffeinlage 34 auf, auf die noch näher eingegangen werden wird.
In vielen Fällen ist es günstig, den Abstand des Heizkörpers 32 von der Wandfläche 20 (oder einer sonstigen Befestigungsfläche) bei der Montage einstellen zu können. Dies kann dadurch geschehen, daß Halterungswinkel gemäß Fig. 1 unterschiedlicher Größe auf Lager gehalten werden, viel günstiger ist es aber, den Halterungswinkel so auszugestalten, daß er einerseits unterschiedlich lange Schenkel 12, 24 besitzt, siehe Fig. 5, und jeder Schenkel so ausgestaltet ist, daß er entweder als Befestigungsflächenteil oder als Laschenaufnahmeteil verwendbar ist, d. h., daß jeder Schenkel sowohl die genannten Durchbrüche 14, 16, wie auch entsprechende Einsenkungen 26 aufweist, wobei diese Einsenkung 26 jeweils andere Entfernungen von dem Knickpunkt 36 des Winkels aufweisen und so unterschiedliche Aufhängeentfernungen ermöglichen. Das dort insoweit beschriebene Bauteil entspricht dem der DE 35 25 967.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 weist die Heizkörperkonsole 10 an ihrem unteren Ende eine zweite Einsenkung 40 auf, die innerhalb eines Rücksprungs 38
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angeordnet ist und zur Aufnahme einer weiteren Lasche 30' des Heizkörpers 32 dient. Der untere Teil dieses Heizkörpers kann aber auch anders aufgelagert sein, als es hier dargestellt ist. Beispiele finden sich im Stand der Technik.
Wie der Stand der Technik weist auch hier die beschriebene Heizkörperkonsole 10 eine Aushebesicherung 42 auf, die in Arbeitsstellung die obere Kante 44 der Heizkörperlasche 30 umgreift und die eine in einer Öffnung 46 des aus Flachmaterial (Blech) bestehenden Halters 10 gelagerten Arretierungseinrichtung 42 umfaßt. Die Arretierungseinrichtung besteht aus einem das Flachmaterial der Konsole an dessen oberen Ende 28 umgreifenden Gabelstück 48, von dessen Gabelverbindungssteg 50 ein Sicherungshaken 52 getragen wird, und von dessen freien Gabelenden mit diesen einstückig verbundene federnde Ansätze 54 ausgehen. Die Schwenkachse der Aushebesicherung 42 wird von einer in den Gabelenden 56 drehstarr, aber mit Reibung axial verschieblich gehaltene Kunststoffstift 58 gebildet, der, wie Fig. 2 erkennen läßt, einen prismatischen, d. h. nicht-runden Querschnitt aufweist, hier einen ovalen Querschnitt oder einen rechteckigen Querschnitt mit an den Schmalenden angesetzten Halbkreisen. Dieser Stift wirkt zusammen mit einem ebenfalls nichtrunden Durchbruch 46 in dem Flachmaterial 60, der derart geformt ist, daß die von dem Kunststoffstift 58 gebildete Welle nur eine begrenzte Schwenkbewegung um den Schwenkwinkel 62 ausführen kann. Erreicht wird dies beispielsweise durch die in Fig. 2 erkennbare Dreieckform des Durchbruches 46 mit abgerundeten Spitzen, entsprechend dem Krümmungsradius der Enden der Querschnittsform des Kunststoffstiftes 58, der zweckmäßigerweise so ist, daß die Abrundung einem Teilkreis entspricht, der seinen Mittelpunkt in dem Mittelpunkt der Drehbewegung hat, siehe Bezugszahl 64. Die Dreiecksfläche 66 bildet dann den Anschlag für die Schwenkbewegung des Sicherungsteils 42 in Uhrzeigerrichtung und ist so gesetzt, daß in dieser Stellung das Sicherungsteil gerade mit seinem Hakenende die Lasche 44 des Heizkörpers 32 umgreift, wie in Fig. 1 zu erkennen, während bei Verschwenkung bis zur Anschlagfläche 68 der Haken 42 soweit von der Lasche 44 weggeschwenkt ist, daß diese ohne Probleme nach oben weggezogen werden kann.
Aus Gründen der einfachen Herstellung, insbesondere im Zusammenhang mit der Feder 54 und dem Einschieben des Kunststoffstiftes 58 ist es günstig, wenn das
Bauteil 42 aus einem nachgiebigem Kunststoff hergestellt wird, das andererseits ausreichende Steifigkeit besitzt, um die Haltefunktion gegen ein Ausheben des Heizkörpers zu leisten.
Diese Materialwahl ergibt auch die Möglichkeit, den die Schwenkachse bildenden Kunststoffstift bei der Herstellung der Aushebesicherung durch einen einzigen Kunststoffspritzvorgang gleichzeitig am Rand des Durchbruches in dem einen freien Gabelende derart entstehen zu lassen, siehe Fig. 3, daß dieser Kunststoffstift 58 dort außerhalb des Durchbruches 70 des einen der beiden Gabelenden 56, 56' mittels eines Haltesteges 72 gehalten wird. Dieser Haltesteg 72 ist aber so schwach, daß bei Druck auf das Stiftende 74 dieser Haltesteg 72 zerstört wird und der Stift 58 durch diesen Druck zunächst in den Durchbruch 70 des Gabelendes 56, dann (bei entsprechender Positionierung der Anordnung 42 auf dem Flachmaterial 60 derart, daß dessen Durchbruch 46 zu dem Durchbruch 70 fluchtet) durch den Durchbruch 46 des Materials 60 hindurch in den Durchbruch 70' des Gabelendes 56' geschoben wird. Durch entsprechende Preßpassung zwischen dem Querschnitt des Kunststoffstiftes 58 und dem der Durchbrüche 70, 70' bleibt der Stift 74 in der eingeschobenen Position stecken. Wie die Fig. 6 und 7 erkennen lassen, kann die erfindungsgemäße Aushebesicherung auch in Verbindung mit dem bereits erwähnten Schalldämpfungsteil 34 verwendet werden. Da dieses Schalldämpfungsteil ebenfalls aus Kunststoff bestehen wird, bietet es sich an, es gleichzeitig mit dem Aushebesicherungsteil herzustellen, ähnlich wie bereits in Verbindung mit dem Kunststoffstift 58 geschildert wurde. Durch entsprechende Spritzgußwerkzeuge kann beispielsweise erreicht werden, daß das Schalldämpfungsteil 34 mit einer Brücke 76 in Verbindung steht und solange zusammen mit dem Stift 58 eine Einheit bildet, bis die Aushebesicherung mit einer Konsole 10 verknüpft werden soll. Sobald dies geschieht, wird beispielsweise das in Fig. 7 oben dargestellte Gesamtbauteil aus Haken 42, Feder 54, Stift 58 und Schalldämpfer 34 über das Flachmaterial 60 der Winkelkonsole 10 gemäß Pfeilrichtung 78 geschoben, bis zunächst das Flachmaterial 60 mit seinen von dem Einschnitt 26 gebildeten Kanten in den entsprechenden Einschnitt 80 der schalldämpfenden Kunststoffanlage 34 eingreift, aufgrund weiteres Einschiebens der Brückensteg 76 zerbricht und dabei der Durchbruch 70 der Kabelenden 56 den Durchbruch 46 im Flachmaterial 60 erreicht, woraufhin dann mit einer Zange oder
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ähnlichem Werkzeug der Stift 58 in die Bohrungen 70 eingedrückt wird, wobei wiederum sein Haltesteg zerbrochen wird. Damit ist die Anordnung fertig montiert und kann verwendet werden. Das bedeutet, daß mit zwei Einschubbewegungen die Montage der Aushebesicherung 42 in der Konsole 10 abgeschlossen ist. Dabei kann die Konsole 10 bereits an einer Wandfläche montiert sein, oder jetzt erst montiert werden.
Um gemäß Fig. 5 die eine oder die andere Fläche eines winkelförmigen Konsolenteils an einer Wand befestigen zu können, wie bereits geschildert, wird man zweckmäßigerweise die Aushebesicherung derart gestalten, daß sie für beide Verwendungsarten geeignet ist. Das ist dann der Fall, wenn gemäß einer Ausbildung der Erfindung die Aushebesicherung um eine zwischen den Gabeln 56, 56' parallel zu dieser verlaufenden Achse 82 im wesentlichen symmetrisch aufgebaut ist, also beispielsweise auch zwei Federteile 56 besitzt. Das bedeutet, daß die eine Federfahne 56, in Fig. 6 gestrichelt dargestellt, auf dem Befestigungsflächenteil 12 der Konsole gleitet, während die zweite Fahne 56, in Fig. 6 mit durchgezogenen Linien dargestellt, auf der Befestigungsfläche selbst gleiten muß. Falls diese rauh ist, könnte es Probleme geben, falls die Fahne keine Abrundung besitzt, wie es in Fig. 6 zu erkennen ist. Wie die Fig. 6 erkennen läßt, kann das Schalldämpfungsteil 34 gleichfalls dazu dienen, die Schwenkbewegung des Hakens 42 in Richtung auf die Heizkörperlasche zu begrenzen. In diesem Falle kann die Welle, um die der Hebel 42 sich verschwenkt, auch einen runden Querschnitt aufweisen.
Der Haken 42 bildet eine Rücksprungfläche 84, derart, daß die obere Kante der Heizkörperlasche nicht aus dem Haken freikommt und auch bei Anheben der Heizkörperanordnung der Haken auf der Heizkörperlasche liegen bleibt.
Aus Versteifungsgründen ist die besondere Form des in Fig. 4 und 5 dargestellten Hakens mit abgerundeter Kopffläche zweckmäßig, wie auch die Materialverstärkung des Hakens nahe am Ansatzpunkt der Feder.
Claims (9)
1. Aushebesicherung (42) für eine Heizkörperkonsole (10) aus Flachmaterial (60) für mit Laschen (30) versehene Flach- oder Kompaktheizkörper oder dgl. (32), wobei die Aushebesicherung (42) aus einer die obere Kante (44) der Heizkörperlasche (30) umgreifenden, in einem in dem Flachmaterial (60) gebildeten Durchbruch (46) gelagerten Arretierungseinrichtung (42) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungseinrichtung (42) aus einem das Flachmaterial (60) der Konsole (10) an dessen oberen Ende (28) umgreifenden Gabelstück (48) besteht, von dessen Gabelverbindungssteg (50) ein Sicherungshaken (52) ausgeht und dessen freie Gabelenden (56) in dem Flachmaterial (60) gegen Federkraft (54) schwenkbar gehalten sind.
2. Aushebesicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse von einem in den Gabelenden (56) drehstarr, aber mit Reibung axial verschieblich gehaltenen Kunststoffstift (58) prismatischen (nicht-runden) Querschnitts derart in einem gleichfalls nicht-rundem Durchbruch (46) im Flachmaterial (60) gelagert ist, daß er nur eine begrenzte Schwenkbewegung (62) ausführen kann.
3. Aushebesicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Gabelstück (42) aus Kunststoff besteht und der die Schwenkachse bildende Kunststoffstift (58) bei der Herstellung der Aushebesicherung durch einen Kunststoffspritzvorgang gleichzeitig am Rand des Durchbruchs (70) in dem einen freien Gabelende mittels eines Haltestegs (72) gehalten ist, wobei unter Zerbrechen des Haltesteges (72) der Stift (58) durch das ihn haltende Gabelende (56), den Durchbruch (46) im Flachmaterial (60) und das gegenüberliegende Gabelende (56') zur Montage einschiebbar ist.
4. Aushebesicherung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebesicherung und ein in einen Aufnahmeschlitz (26) des Flachmaterials (60) für eine Haltelasche (30) einbringbares Schalldämpfungsteil (34) aus Kunststoff besteht und daß das Schalldämpfungsteil gleichzeitig mit der Herstellung der Aushebesicherung entsteht und bis zur Montage mittels zerbrechbarer Materialbrücken (76) mit ihm verbunden bleibt.
5. Aushebesicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vom Gabelende (56) einstückig eine federnde Fahne (54) in Richtung einer von der Konsole (10) gebildeten Anlagefläche (12) vorspringt.
6. Aushebesicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche von dem abgewinkelten Flachmaterial, mit dem die Konsole an einer Befestigungsfläche befestigbar ist, gebildet wird und/oder von dieser Befestigungsfläche selbst gebildet ist.
7. Aushebesicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebesicherung um eine zwischen den Gabeln (56) parallel zu diesen verlaufende Achse (82) im wesentlichen symmetrisch aufgebaut ist.
8. Aushebesicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Konsole eine Winkelkonsole mit auf beiden Schenkeln des Winkels angeordneten Einschnitten (26, 26') und Durchbrüchen (46, 46') (14, 14') zur Aufnahme einerseits von Laschen oder dgl. eines Heizkörpers und andererseits von Befestigungsschrauben (22) zur Befestigung der Konsole an einer Wand (20) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auch der nichtrunde Durchbruch (46, 46') für die Schwenkachse der Aushebesicherung in beiden Schenkeln angeordnet ist.
9. Aushebesicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung (62) des Hakens (42) durch das Schalldämpfungsteil (34) begrenzt wird.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20003394U Expired - Lifetime DE20003394U1 (de) | 2000-02-24 | 2000-02-24 | Aushebesicherung für eine Heizkörperkonsole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20003394U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007042122B3 (de) * | 2007-09-05 | 2009-03-12 | TOGE-Dübel A. Gerhard KG | Heizkörper-Dübel |
| EP2674681A1 (de) * | 2012-06-15 | 2013-12-18 | REHAU AG + Co | Wandhalterung für Installationselemente, insbesondere für Heizkreisverteiler, Installationselement zur Aufnahme in einer derartigen Wandhalterung, Installationselement-Montagesystem sowie Verfahren zur Montage eines Installationselements an einer Wand oder einer Tragstruktur |
| DE102015119128A1 (de) * | 2015-11-06 | 2017-05-11 | WEMEFA Horst Christopeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Vorrichtung zur Wandmontage eines Heizkörpers |
| EP3705790A1 (de) * | 2019-03-08 | 2020-09-09 | Sigarth AB | Verriegelungsvorrichtung für eine heizkörperhalterung und eine heizkörperhalterung mit solch einer verriegelungsvorrichtung |
-
2000
- 2000-02-24 DE DE20003394U patent/DE20003394U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007042122B3 (de) * | 2007-09-05 | 2009-03-12 | TOGE-Dübel A. Gerhard KG | Heizkörper-Dübel |
| EP2674681A1 (de) * | 2012-06-15 | 2013-12-18 | REHAU AG + Co | Wandhalterung für Installationselemente, insbesondere für Heizkreisverteiler, Installationselement zur Aufnahme in einer derartigen Wandhalterung, Installationselement-Montagesystem sowie Verfahren zur Montage eines Installationselements an einer Wand oder einer Tragstruktur |
| DE102015119128A1 (de) * | 2015-11-06 | 2017-05-11 | WEMEFA Horst Christopeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Vorrichtung zur Wandmontage eines Heizkörpers |
| EP3705790A1 (de) * | 2019-03-08 | 2020-09-09 | Sigarth AB | Verriegelungsvorrichtung für eine heizkörperhalterung und eine heizkörperhalterung mit solch einer verriegelungsvorrichtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010802 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030429 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060223 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080328 |
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| R071 | Expiry of right |