DE2000364A1 - Wartungsvorrichtung fuer Unterwasserbohrloecher - Google Patents
Wartungsvorrichtung fuer UnterwasserbohrloecherInfo
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- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B33/02—Surface sealing or packing
- E21B33/03—Well heads; Setting-up thereof
- E21B33/068—Well heads; Setting-up thereof having provision for introducing objects or fluids into, or removing objects from, wells
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Description
"Wartungsvorrichtunff für Unterwasserbohrlöcher"
Die Erfindung bezieht sich auf Wartungsvorrichtungen für Unterwasserbohrlöcher,
die von einem Schiff, Ponton oder dergl,
mittels eines Standrohres zu einer Unterwasser-Bohrlochkopfbaugruppe absenkbar ist, mit der eine Mehrzahl von im Bohrloch
herabhängender Förderrohrstränge verbunden sind, um in diesen Einbauten, Nacharbeiten oder andere Arbeitsvorgänge
ausführen zu können.
Beim Aufsuchen neuer öllagerstätten wird eine zunehmende Anzahl
von Ölbohrungen vor der Küste des Festlandes ausgeführt. Kürzlich sind Verfahren und Vorrichtungen zum Bohren und
Vervollständigen von Tiefbohrungen entwickelt worden, durch welche der Futterrohrkopf und danach die Bohrlochkopfbaugruppe
und der Futterrohrabschluß in Wassertiefen angebracht werden, die es gestatten, daß Schiffe über sie hinwegfahren
können. Vorzugsweise sind dabei die Futterrohr- und die Bohr-
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lochköpfe nahe oder auf dem Meeresboden angeordnet.
Es ist natürlich notwendig, an einem Unterwasserbohrloch von Zeit zu Zeit Nacharbeiten oder Instandsetzungsarbeiten
auszuführen. Für diesen Zweck wird zwischen dem Unterwasserbohrloch und einem Wartungsschiff mittels eines Stand- oder
Verbindungsrohrs eine Verbindung hergestellt, so daß die erforderlichen Arbeiten in dem Bohrloch von Schiff aus ausgeführt werden können. Unterwasserbohrlöcher können' mehr als
einen Rohrstrang aufweisen, von denen jeder beispielsweise zu in unterschiedlichen Höhen liegenden ölhaltigen Formationen
führen kann. Beim Ausführen der erforderlichen Nacharbeiten, Einbauten oder anderen Wartungsarbeiten ist es oft notwendig,
zu jedem der einzelnen Rohrstränge in dem Bohrloch eine die lichte Weite des Rohrstrangs aufweisende Verbindung herzustellen. Um dies zu erreichen, ist es bekannt, das Standrohr aus
einer der Zahl der in dem Bohrloch befindlichen Rohrstränge entsprechenden Zahl von einzelnen Rohren aufzubauen. Jedes
der einzelnen Rohre des Standrohres wird mit einem der verschiedenen Rohrstränge der Tiefbohrung in Verbindung gebracht,
so daß die gewünschten Arbeiten, z.B. das Niederbringen von speziellen Stopfen, Verschlußteilen oder Ventilen in die Rohrstränge, bei jedem der Rohrstränge auegeführt werden können·
Durch den Aufbau des Standrohrs aus einer der Zahl der Rohrstränge in dem Bohrloch entsprechende Zahl von Rohrelementen
sind dessen Kosten natürlich groß und um so größer, je tiefer das Wasser ist, in welchem die Bohrlochköpfe liegen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, Dacharbeiten, Instandsetzungsarbeiten und dergl«, die «in· die volle lichte Weite
des Rohrstrangs aufweisende Verbindung mit jedem der in einer
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Tiefbohrung vorhanden Rohrstränge erfordern, mittels eines
einrohrigen Standrohrs auszuführen.
Die diese Aufgabe lösende Wartungsvorrichtung für Unterwasserbohrlöcher
nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein Kupplungsteil mit einer Hiegelvorrichtung zum Festhalten
der Vorrichtung an der Bohrlochkopfbaugruppe; ein gegenüber
dem Kupplungsteil bewegbares Element mit einer mit dem Innern eines einrohrigen Standrohrs in Verbindung stehenden Durchgangsbohrung
und einer Bewegungseinrichtung, durch welche zwischen dem Kupplungsteil und dem die Durchgangsbohrung
aufweisenden Element Relativbewegungen ausführbar sind, um
zwischen dem einrohrigen Standrohr und jedem der Förderrohrstränge wahlweise nacheinander über die Durchgangsbohrung
eine die lichte Weite der Rohre aufweisende Verbindung herzustellen.
Bei einer bevorzugten Aueführungsform der Erfindung ist das die Durchgangsbohrung aufweisende Element ein gegenüber
dem Kupplungsteil sowohl axial als auch in Drehrichtung bewegbares hohlzylindrisches Seil oder Anschlußstück, in dem
sich ein exzentrisch angeordnetes Rohr befindet, dessen Inneres mit dem Inneren des Standrohrs in Verbindung steht,
und das durch axiale und Drehbewegungen über eine an ihm vorgesehene Rohrkupplung wahlweise mit jedem der Rohrstränge
verbindbar ist.
Die Drehbewegung des die Durchgangsbohrung aufweisenden Elements
bzw. des hohlzylindrischen Teils sowie auch die axiale Hin- und Herbewegung können bti auf die Bohrlochkopfbaugruppe
aufgesetzter Vorrichtung mittels Elektro- oder Hydraulikmotoren vom Schiff ferngesteuert ausgeführt werden.
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Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführung^;
bei spiel en näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Ponton bzw. ein Schiff, das an der Wasseroberfläche über einer Unterwasserbohrlochkopfbaugruppe
schwimmt, wobei von dem Schiff eine Wartungsvorrichtung gemäß der Erfindung herabhängt;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Wartungsvorrichtung gemäß
der Erfindung, nachdem sie auf die Unterwasserbohrlochkopfbaugruppe aufgesetzt ist;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das obere Ende der Bohrlochkopfbaugruppe
und die aufgesetzte Wartungsvorrichtung und
Fig. 4 ist ein der Fig. 3 entsprechender Längsschnitt, bei
dem die Wartungsvorrichtung mit zurückgezogenem Anschlußstück gezeigt ist und
Fig. 5 ist ein waagerechter Schnitt durch das obere Ende
einer Wartungsvorrichtung gemäß der Erfindung, bei welcher der Drehantrieb für das Anschlußstück anders
ausgeführt ist.
In Fig. 1 schwimmt ein Wartungsschiff oder -ponton 11 an der
Wasseroberfläche 12. Es wird durch eine bekannte, die Position sichernde Einrichtung an dieser Stelle gehalten bzw. ist über
Ankerleinen 14 und 15 durch nicht gezeigte Anker am Meeres-
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boden 13 verankert. Diese Anordnung kann beim Ausführen von
Arbeiten in Wassertiefen von 30 bis etwa 500 m oder mehr angewendet
werden. Der Ponton 11 ist mit einem Hebegerüst 16 und anderen üblichen Hilfseinrichtungen ausgerüstet, die zum
Nacharbeiten, Instandhalten und anderen Arbeiten an Bohrlöchern benötigt werden. Das Hebegerüst 16 ist über einem sich
senkrecht durch den Ponton hindurcherstreckenden Schlitz 17 angeordnet. Bei Anwendung der Wartungsvorrichtung gemäß der
Erfindung kann der Schlitz 17 des Schiffes 11 sich entweder
in der Mitte des Schiffes befinden oder sich von einer Seitenkante
des Pontons in diesen hinein erstrecken. Es können die Arbeiten aber auch über eine Seite des Pontons oder
Schiffes ausgeführt werden, ohne daß sich ein Schlitz in diesem befindet.
Der in .big. 1 gezeigte Bohrlochkopf umfaßt ein Bodenstück
18, das auf dem Meeresboden 13 angeordnet und an einem Bohrlochfutterrohr
19 von großem Durchmesser befestigt ist, das vorzugsweise in dem vorher gebohrten Bohrloch einzementiert
ist. In dem futterrohr 19 hängen zwei i'orderrohrstränge 20
und 21 herunter. Der Bohrlochkopf kann awei oder mehr senkrechte li'ührungssäulen 22 und 23 aufweisen, an denen Pührungsleinen
24 und 25 befestigt aind. Diese reichen nach oben zum g
Schiff 11 und sind an diesem Ii bekannter Weise über die
Spannung in ihnen konstant haltenden Winden befestigt.
Auf dem Bodenstück 18 ist ein '/errohrungskopf 26 mit einer
darauf befestigten Bohrlochkopfbaugruppe bzw. Ji'örderkontrolleinheit
2'/ angeordnet, normalerweise steht die i'örderkontrolleinheit
bzw. Bohrlochkopfbaugruppe mit den i'örderrohrsträngen
in Verbindung und umfaßt die nobwendigen Kohre, Ventile, Üros-
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sein und anderen Ausrüstungen, die normalerweise am oberen
Ende eines Bohrlochs angebracht und als "Christbaum" bekannt sind sowie außerdem die notwendigen hydraulischen oder elektrischen
Systeme einschließlich Pumpen, Vorratsbehältern, Motoren und dergl. zum Fernbedienen der Ventile am Kopf der Bohrung.
Die Bohrlochkopfbaugruppe 27 besitzt zwei Anschlußleitungen, von denen nur die Leitung 28 gezeigt ist, und einen nach oben
ragenden Dorn 29 mit einem Eingangskanal für jeden Bohrstrang. Die Anschlußleitung 28 steht mit einem der Förderrohrstränge
20 und 21 in Verbindung, während die andere Anschlußleitung mit dem anderen Förderrohrstrang verbunden
ist. Am anderen Ende ist die Anschlußleitung 28 über eine Leitungskupplung 30 mit einer Rohrleitung 31 verbunden, welche
zu einer entweder an der Küste oder vor der Küste liegenden Sammeleinrichtung führt. Die andere mit der Bohrlochkopfbaugruppe
verbundene, nicht gezeigte Anschlußleitung steht mit einer anderen nicht gezeigten Rohrleitung in Verbindung, üs
ist also für jeden Förderrohrstrang des Bohrlochs der Bohrlochkopfbaugruppe, mit der die Wartungsvorrichtung gemäß
der Erfindung in Verbindung gebracht werden soll, eine Anschlußleitung und eine von dieser längs des Meeresbodens
weiterführende Rohrleitung zugeordaet.
Die Wartungsvorrichbung nach der Erfindung ist als ganzes mit dem Bezugszeichen 35 versehen und wird gemäß Fig. i von
dem Schiff 11 längs der Führungsleinen 2Λ und 25 mittels eines
einrohrigen Standrohrs 33 herabgelassen, das sich von der Wartungsvorrichtung nach oben zum Schiff erstreckt und an
diesem in bekannter Weise aufgehängt ist. Vorzugsweise hängt das Standrohr 33 unter Zwischenschaltung einer nicht gezeigten
Kompensationseinrichtung an dem Schiff, die dazu dient, das
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untere Ende des Standrohrs in einer im wesentlichen festen Lage gegenüber der Unterwasserbohrlochbaugruppe zu halten.
Solche Kompensationsvorrichtungen sind bekannt und bestehen beispielsweise aus einer hydraulischen oder aus einer Gegengewicht
seinrichtung. Das Herablassen der Wartungsvorrichtung 35 wird durch Verlängerung des Standrohrs 33 mittels Anfügung
von Rohrabschnitten ausgeführt.
Wie am deutlichsten aus S1Ig. 2 bis 4 ersichtlich, umfaßt die
Wartungsvorrichtung ein Kupplungsteil, das so ausgebildet ist, daß es nach dem durch Verlängern des Standrohrs 33 an f
Bord des Schiffes 11 ausgeführten Herablassen der Wartungsvorrichtung an der Bohrlochkopfbaugruppe befestigt werden
kann. Das Kupplungsteil umfaßt eine sich in vertikaler Richtung erstreckende Hülse 36 mit einer konischen Erweiterung
37 seines unteren Endes. Mit der Hülse 36 und der konischen
Erweiterung 37 ist ein offener Rahmen 38 verbunden, an welchem
IPührungsrohre 39 und 40 angebracht sind, die auf
den Führungsleinen 24 und 25 gleiten. Die Führungsleinen und
Führungsrohre dienen dazu, beim Herablassen der Wartungsvorrichtung 35 diese auf die Bohrlochkopfbaugruppe 27 aufzusetzen.
Die Erweiterung 37 erleichtert durch ihr Zusammenwirken mit dem Dorn 29 der Bohrlochkopfbaugruppe 27 das Aufsetzen λ
der Wartungsvorrichtung auf diese, indem sie den Dorn in die Hülse 36 einführt, wenn die Wartungsvorrichtung mit der
Bohrlochkopfbaugruppe in Eingriff gebracht wird.
Aus Fig. 3 land 4 ist ersichtlich, daß die Hülse 36 an ihrem
oberen Ende mit einer mit ihr aus einem Stück bestehenden, sich waagerecht erstreckenden Platte 41 endet. An der Innenwand
der Hülse 36 ist ein Führungskeil 42 vorgesehen, der
mit einer sich längs einer Seite des Dornes 29 erstreckenden Nut 43 zusammenwirkt. Diese Nut 43 ist vorzugsweise nach oben
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V-förmig erweitert, so daß sie durch das Zusammenwirken
mit dem Führungskeil 42 beim Absenken der Wartungsvorrichtung
35 auf C ^n Dorn 29 die erstere bezüglich der Winkelstellung
gegenüber der Bohrlοchkopfbaugruppe 27 ausrichtet. Das Absenken
der Wartungsvorrichtung 35 ist beendet, wenn sich die
Platte 41 auf das obere Ende des Dorns 29 aufgesetzt hat, wie dies in den beiden Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Nachdem die
Platte 41 auf dem oberen Ende des Dorns 29 aufsitzt, werden Eiegel 45 und 46, die in an der Hülse 36 angebrachten entsprechenden
Gehäusen gelagert sind, in Ausnehmungen 47 und 48 eingerastet, die in der Außenwand des Dornes 29 vorgesehen
sind. Die Riegel 45 und 46 werden mittels der Druckstücke 50
und 51 in die Verriegelungsstellung gebracht und in dieser
festgehalten. Die Druckstücke 50» 51 werden in die in Fig. 3
und 4 gezeigte Lage mittels Stangen 50a und 51a gebracht, die
von an der Hülse 36 befestigten hydraulischen oder elektrischen
Stellmotoren 52 und 53 betätigt werden. Die Stellmotore
52 und 53 erhalten ihre Energie von einem Steuerschlauchbündel
oder Steuerkabel 55, das am Standrohr 33 angebracht ist und sich längs diesem nach oben zum Schiff 11 erstreckt.
Auf diese Weise können die einzelnen Steuerleitungen des Schlauchbündels oder Kabels an Bord des Schiffes unter
Druck oder Strom gesetzt werden, um die gewünschten Tätigkeiten auszuführen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß das
Kupplungsteil hydraulische Steckrohre oder elektrische Steckkontakte, wie sie bei 56 und 57 gezeigt sind, aufweisen kann,
die sich von der Platte 41 nach unten erstrecken. Jeder dieser Steckrohre oder Steckkontakte ist mit einer der· Leitungen
des Schlauchbündels oder Kabels verbunden und tritt beim Aufsetzen der Wartungsvorrichtung 35 auf die Bohrlochkopfbaugruppe
in entsprechende Ausnehmungen oder Kontaktbüchsen im oberen Ende des Dornes 29 ein, wie dies in den Fig. 3 und 4
gezeigt ist. Obgleich aus Gründen der Einfachheit nicht ge-
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zeigt, ist es klar, daß jede der Ausnehmungen oder Kontaktbüchsen
am oberen Ende des Dorns 29 mit Steuerleitungen für Ventile, Verriegelungen und dergl. verbunden sind, die zu
dem Bohrloch und/oder der Bohrlochkopfbaugruppe gehören. Auf diese Weise können bestimmte Tätigkeiten an der Bohrlochkopfbaugruppe
oder dem Bohrloch über das Steuerschlauchbundel oder das Steuerkabel unmittelbar vom Schiff aus ausgeführt
werden.
Die Wartungsvorrichtung 35 umfaßt ferner ein rohrförmiges, in Drehrichtung einstellbares Anschlußstück 60, das mittels
einer Rohrleitungskupplung mit dem Standrohr 33 verbunden ist. Von dem Standrohr 33 besteht durch ein in dem Anschlußstück
60 vorgesehenes Rohr 61 eine Verbindung mit einem dornförmigen Kupplungsrohr 62, das sich in der in E1Ig, 3 und 4-gezeigten
Weise von dem Anschlußstück nach unten erstreckt. Außerdem ist an dem Anschlußstück 60 ein Hochdruckschlauch
befestigt, welcher sich längs des Standrohrs 33 nach oben zum Schiff 11 erstreckt und an dem Standrohr mittels bekannter
Hilfsmittel festgehalten ist. Der Hochdruckschlauch ergibt eine druckdichte Verbindung zwischen dem Schiff und dem Rohrstrang
oder den Rohrsträngen, die 2iicht mit dem Standrohr
verbunden sind. Mit diesen an^arsr·. Rohrsträngen ist oftmals
eine Strömungsverbindung erwünscht. wenn durch das Standrohr
hindurch Absperrteil^ oder Yer.ui'Ls eingebaut oder zurückgeholt
werden sollen. Idea^- sewöiis"-1^e Vorbiii&ung kanzi
in einfacher Weise dur<\r· ^sr^ei.Äi::^: sines leicht* au iir.rüia'b^τι-den
Schlauches herbelgei'vii^v «"r-r-a*-"-:\. ?jV... vr;;2;Mnd-:*r.g: s?r z
dem Hochdruckschi-.-;uc;, 7V 'ck ^.v9"~. '^eitfn ^ΛίρρΙ-Λ^-τ-ΐ-ν".·"'1
befindec sich in -.iyD. Aii-s-c-" "'."",.■.,"■/.:■-"" :-■ -sin. ::i,cht qi-zj^j;'::
dem Rohr 61 ähnliches ϊχοη,ι-^
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Das Anschlußstück 60 ist innerhalb einer Durchgangsbohrung 65 in einem Gehäuse 66 drehbar gelagert, welches eine zur Durchgangsbohrung
65 hin offene ringförmige Ausnehmung 67 besitzt.
In dieser ringförmigen Ausnehmung 67 sind Drucklager 68 und angeordnet, die ein leichtes Drehen des Anschlußstücks 60 ermöglichen.
Am Umfang des Anschluistücks 60 ist ein im Durchmesser großes Zahnrad 70 befestigt, das gegen axiale Bewegung
mittels der Lager 68 und 69 festgehalten ist, die aber ein leichtes Drehen des Zahnrades ermöglichen. Mit dem Zahnrad
70 steht ein in der Ausnehmung 67 angeordnetes Ritzel 71 in
Eingriff, das an der Welle 72 eines hydraulischen oder elektrischen
Stellmotors 73 befestigt ist, welcher mittels einer oder mehrerer der Steuerleitungen des Steuerschlauchbündels
oder Steuerkabels 55 betätigt wird.
Von dem Gehäuse 66 erstrecken sich zwei Arme 7^ und 75 durch
öffnungen 76 und 77 in der Platte 41 nach unten, die an ihrem
unteren Ende mittels eines auf der Hülse 36 des Kupplungsteils verschiebbaren Flansches 78 miteinander verbunden sind.
In den Plansch 78 sind die Enden von Kolbenstangen 81 und 82 eingeschraubt, die mit den Kolben innerhalb von hydraulischen
Zylindern 83 und 84 verbunden sind, die auf der Platte 41 befestigt
sind, wobei die Kolbenstangen durch Öffnungen in der Platte 41 hindurchragen. Wenn die eine oder andere Seite
des Kolbens der Zylinder 83 und 84 auf Druck beaufschlagt wird, werden die Kolbenstangen 81 und 32 entweder in ihre
in Pig. 3 gezeigte ausgeschobene oder in die in Fig. 4 gezeigte
zurückgezogene Stellung gebreciit. Wenn sich die Kolbenstangen
in de in iig. 3 gezeigter Stellung befinden, sitzen
die Kuppiungsrc-r-re 62 und 64 in Ausnehmungen 65 und 66 am
oberen Ende des Dorne? 29, so daß die Kupplungsrohre mit den
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Förderrohrsträngen 20 und 21 in Verbindung stehen, die sich, wie in Fig. 3 gezeigt, Ms in den Dorn hinein erstrecken
und an diesem mittels bekannter Hilfsmittel, z.B. einer Schraubverbindung, befestigt sind. Wenn die andere Seite der
Kolben der hydraulischen Zylinder 83 und 84 mit Druck beaufschlagt werden, werden die Kolbenstangen 81 und 82 in die in
Pig. 4 gezeigte zurückgezogene Stellung gebracht. In dieser Stellung ist der Flansch 78 und damit das Anschlußstück 60
in bezug auf den Dorn 29 und das Kupplungsstück 36, 37 eier
Wartungsvorrichtung 35 nach oben gezogen. Da das einrohrige Standrohr 33» das Steuerschlauchbündel oder Steuerkabel 55
und der Hochdruckschlauch 63 vorzugsweise mittels einer üblichen Gegengewicht-oder Spannungsausgleichsvorrichtung an Bord
des Schiffes 11 verbunden sind, sind diese bei der Bewegung des Anschlußstücks 60 nach oben oder unten frei mit diesem
beweglich.
Nunmehr wird das Arbeiten der Vorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben.
Wie schon eingangs gesagt, wird die Wartungsvorrichtung 35
zunächst durch ein Verlängern des Standrohrs 33 mittels des Anfügens von Rohrabschnitten längs der Führungsleinen 24 und
25 nach unten zur Bohrlochkopfbaugruppe 27 abgesenkt, wobei
die konische Erweiterung 37 dafür sorgt, daß die Wartungsvorrichtung beim Ineingriffbringen auf der Bohrlochkopfbaugruppe
auf dessen Dorn 29 gelangt. Wenn die Wartungsvorrichtung noch weiter abgesenkt wird, arbeiten der i'ührungskeil 42 und
die Nut 43 zusammen, um die Wartungsvorrichtung in Umfangsrichtung
mit der Bohrlochkopfbaugruppe auszurichten. Die Abwärtsbewegung der Wartungsvorrichtung 35 endet, wenn die
Platte 41 das obere Ende des Dornes 29 berührt. Dann werden die Riegel 45 und 46 in die Ausnehmungen 47 und 48 in der
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Außenwand des Dornes 29 eingerastet, um die Wartungsvorrichtung
an der Bohrlochkopfbaugruppe festzuhalten.
Wenn sich am Ende der letzten Phase der beschriebenen Absenkbewegung
die Kolbenstangen 81 und 82 in ihrer in Fig. 3 gezeigten ausgefahrenen Stellung befinden, werden bei dieser
letzten Bewegungsphase die Kupplungerohre 62 und 64 in die Ausnehmungen 85 und 86 hineingeschoben. In der Endstellung
ist eine die volle lichte Veite der Rohre aufweisende Verbindung zwischen dem einrohrigen Standrohr 33 und dem Förderrohrstrang
20 hergestellt. Diese kann nun dazu benutzt werden, um spezielle Schließkörper, Ventile und dergl. in die
Bohrung abzulassen oder Instandsetzungsarbeiten oder andere Tätigkeiten auszuführen. Der Hochdruckschlauch 63 kann dazu
benutzt werden, um über das Kupplungsrohr 64 Arbeiten auszuführen, welche keine den vollen Rohrquerschnitt erforderliche
Verbindung mit dem Förderrohrstrang 21 erfordern. Vorzugsweise
sind Sicherheitsverriegelungen, wie die Riegelvorrichtungen 90 und 91» vorgesehen, die sicherstellen, daß das
Anschlußteil 60 während der in den Rohrsträngen ausgeführten Arbeiten selbst dann in seiner unteren Lage festgehalten
wird, wenn der hydraulische Druck in den Zylinder 83 und 84 aus irgendwelchen Gründen verloren geht. Die Verriegelungsvorrichtungen
90 und 91 besitzen bekannte fehlersichere Vorrichtungen,
die sicherstellen, daß die Riegel 92 und 93 in den in der Außenfläche der Hülse 36 vorgesehenen Vertiefungen
verbleiben, wenn die Versorgung der Wartungsvorrichtung mit
hydraulischem Druck versagen sollte. Nachdem die gewünschte Arbeit in bezug auf den Rohrstrang 20 ausgeführt ist, kann es
erwünscht sein, gleiche Arbeiten in bezug auf den Rohrstrang 21 auszuführen. Wenn dies der Fall ist, werden die Riegel
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und 93 aus den Ausnehmungen in der Hülse 36 zurückgezogen und
den Zylindern 83 und 84 zugeführt, um die Kolbenstangen 81 und 82 in ihre in Fig. 4 gezeigte zurückgezogene Stellung zu bringen.
Hierbei wird das Anschlußstück 60 nach oben gezogen und dabei die Kupplungsrohre 82 und 84 aus den Ausnehmungen
85 und 86 im Dorn 29 herausgezogen. Wie schon oben gesagt,
werden hierbei das Standrohr 33, das Steuerschlauchbündel bzw. Steuerkabel 55 und der Hochdruckschlauch 63 ebenfalls
nach oben bewegt.
Nachdem die Aufwärtsbewegung des Anschlußstücks 60 beendet
ist, wird der hydraulische oder elektrische Stellmotor 73 betätigt, so daß das Ritzel 71 das Zahnrad 70 und damit
das Anschlußstück 60 dreht. Nachdem sich dieses um 180° gedreht hat, wird der Stellmotor 73 stillgesetzt, worauf die
verschiedenen Teile die in Fig. 4 gezeigte Stellung eingenommen haben, d.h., daß nunmehr das mit dem einrohrigen
Standrohr 33 verbundene Kupplungsrohr 62 oberhalb der Ausnehmung
86 und des Rohrstrangs 21 und das mit dem Hochdruckschlauch 63 in Verbindung stehende Kupplungsrohr 64 oberhalb
der Ausnehmung 85 und des Rohrstrangs 20 steht. Nachdem die Kolbenstangen 81 und 82 .in ihre ausgeschobene Stellung
gebracht sind, ist das Standrohr 35 in eine die volle Rohrweite aufweisende Verbindung mit dem Rohrstrang 21 gebracht,
da das Kupplungsrohr 62 nunmehr flüssigkeitsdicht in die Ausnehmung 86 eingesteckt ist. Das Kupplungsrohr 64
ist in die Ausnehmung 85 isingeetackt, so daß über den
Hochdruckschlauch 53 irgendeine gewünschte Arbeit in bezug
auf den Rohretrang 20 ai/.ßgeführt werden kann«
An der gezeigten WartungEvorricixtrusg gemäß der Erfindung kön-
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nen natürlicli Abwandlungen vorgenommen werden. So kann
beispielsweise statt des dargestellten Stellmotors für das Anschlußstück 60 eine andere Einrichtung zum Drehen des
Anschlußstücks verwendet werden. Fig. 5 zeigt einen solchen anderen Drehantrieb für das Anschlußstück 60. Bei -ihm ist
am Außenumfang des Anschlußstücks 60 ein Schaltrad 101 mit Schaltzähnen 102 befestigt. Innerhalb des Gehäuses 66
und außerhalb des Umfange des Schaltrads 101 ist ein Gehäuse 103 einer Betätigungsvorrichtung angeordnet, das einen
Schlitz 104 aufweist, in den das Schaltrad 103 hineinragt. Innerhalb des Gehäuses 103 ist ein Betätigungsglied 105
tangential zum Schaltrad verschiebbar gelagert. Mit den beiden Enden des Betätigungsgliedes 105 wirken die Kolbenstangen
106 und 107 von Kolben 113 und 114 in Zylindern 111 und 112 zusammen, die in den Enden 108 und 109 des Gehäuses
103 vorgesehen sind. Die Zylinder 111 und 112 stehen mit hydraulischen Leitungen 115 u^d. 116 in Verbindung. Indem
abwechselnd der einen und der anderen dieser beiden hydraulischen Leitungen 115 und 116 Druck zugeführt wird, werden
die Kolben 113 und 114 und damit auch das Betätigungsglied 105 hin- und herbewegt. Hierbei kommt die aia Betätigungsglied vorgesehene Klinke 115 nacheinander mit den
Schaltzähnen 102 in Eingriff, wobei das Anschlußstück 60 in
dem gewünschten Ausmali gedreht wird. Eine andere Abwandlung kann darin bestehen, daß an dem Anschlußstück oder ihm
zugeordneten Teilen der Wartungsvorrichtung Anschläge vorgesehen sind, die sicherstellen, daß bei der Drehbewegung
des Anschlußstücke genau 180° oder ein anderer Winkel zurückgelegt
wird, wenn in dem Bohrloch mehr als zwei Rohrstränge
herabhängen. Ein solcher Anschlag ist jedoch für das richtige Arbeiter, der Vorrichtung gemäß der Erfindung nicht
unbedingt notwendig. Dar zueätsliciau Einbau eines solchen
Anschlags bereitet jedoch für den Fachmann keine Schwiarig-
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keiten. Endlich kann statt einer an der Wartungsvorrichtung
selbst vorgesehenen Einrichtung für das Drehen des Anschlußstücks ein solches Drehen auch dadurch ausgeführt werden,
daß das Standrohr und damit das unten an ihm befestigte
Anschlußstück an Bord des Schiffes 11, beispielsweise von Hand,um den entsprechenden Winkel gedreht wird.
PATENTANSPRÜCHE :
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Claims (5)
1) Wartungsvorrichtung für Unterwasserbohrlöcher, die von einem schwimmenden Fahrzeug mittels eines Standrohrs
zu einer Unterwasser-Bohrlochkopfbaugruppe absenkbar ist, mit der eine Mehrzahl von im Bohrloch herabhängender Förderrohrstränge
verbunden sind, gekennzeichnet durch ein Kupplungsteil (36, 37) mit einer Riegelvorrichtung
(45, 46) zum Festhalten der Vorrichtung (35) an der Bohrlochkopf
baugruppe (27); ein gegenüber dem Kupplungsteil bewegbares Element (60) mit einer mit dem Innern eines einrohrigen
Standrohrs (33) in Verbindung stehenden Durchgangsbohrung (61) und eine Bewegungseinrichtung (73* 83, 84),
durch die zwischen dem Kupplungsteil und dem die Durchgangsbohrung aufweisenden Element Relativbewegungen ausführbar
sind, um zwischen dem einrohrigen Standrohr und jedem der Förderrohrstränge (20, 21) wahlweise nacheinander über die
Durchgangsbohrung eine die lichte Weite der Rohre aufweisende Verbindung herzustellen.
2) Wartungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das die Durchgangsbohrung
aufweisende Element (60) ein gegenüber dem Kupplungsteil (36, 37) sowohl axial als auch in Drehrichtung bewegbares
zylindrisches Anschlußstück (60) ist, in dem sich ein exzentrisch angeordnetes Rohr (61) befindet, dessen Inneres mit
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dem Inneren des Standrohrs (33) in. Verbindung steht, und
das durch axiale und Drehbewegungen über eine an ihm vorgesehene Rohrkupplung (62, 85) wahlweise mit jedem der
Rohrstränge (20, 21) verbindbar ist.
3) Wartungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Bewegungseinrichtung
(73, 83, 84) ein auf dem Anschlußstück (60) befestigtes und mittels eines Motorantriebs (73); 113* 114) drehbares
Zahnrad (70; 101) umfaßt, um das Anschlußstück in Drehrichtung gegenüber dem Kupplungsteil (36, 37) einzustellen.
4) Wartungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Bewegungseinrichtung
(73, 83, 84) außerdem gegenüber dem Kupplungsteil (36, 37) durch Stellmotoren (83, 84) bewegbare Betätigungsstangen
(81, 82) umfaßt, durch die das Anschlußstück (60) gegenüber dem Kupplungsteil axial hin- und herbewegbar ist.
5) Wartungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Kupplungsteil
(36, 37) Ausrichtmittel (37, 42} für die axiale Fluchtung
und die Ausrichtung in beziib auf die Winkelstellung umfaßt,
durch welche die Vorrichtung (35) beim Ineingriffbringen mit der Bohrlochkopfbaugruppe (27) in die richtige
Lage gegenüber dieser gebracht wird.
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