DE20003777U1 - Rolle - Google Patents
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Classifications
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Description
Anwaltsakte: OTO 10
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Rolle mit einer Oberfläche eines Rotationskörpers, der um eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende Längsachse in einem Fördergang drehbar ist und als Hohlkörper ausgebildet ist.
Derartige Rollen haben sich als drehbare Elemente von Fördergängen gut bewährt. Aufgrund ihres relativ geringen Gewichtes können sie von einem auf dem Fördergang zu transportierenden Gut vergleichsweise leicht beschleunigt werden, wenn dieses Gut in Längsrichtung des Förderganges transportiert werden soll. Eine relativ kleine Drehbeschleunigung reicht aus, um die Rolle auf eine Umfangsgeschwindigkeit zu beschleunigen, die ausreichend ist, um ein Rutschen der zu befördernden Güter auf mindestens einer der Oberflächen der Rollen zu verhindern. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß auch gegen Kratzer hochempfindliche Güter auf einem solchen Rollengang befördert werden können, ohne daß diese Güter auf dem Fördergang Schaden leiden.
Ein Nachteil dieser Rollen besteht jedoch darin, daß die hohlen Rollen, beispielsweise beim Auflegen der zu transportierenden Güter leicht in Schwingungen versetzt werden können, so daß sie angeregt von den aufgelegten Gütern einen Schwingungskörper darstellen, der beim Auflegen der Güter einen Ton abgibt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß trotz aller Sorgfalt, die während der Fertigung der Rollen angewendet wird, die Rollen hinsichtlich ihres Schwingungsverhaltens nicht einander identisch sind. Vielmehr können bei der Fertigung eines Rollenkörpers in diesem Spannungen entstehen, die dazu führen, daß ein Rollenkörper ein anderes Schwingungsverhalten zeigt als ein anderer Rollenkörper desselben Rollenganges, beispielsweise ein benachbarter Rollenkörper. Außerdem können auch die Rollenkörper in ihrer Rollenlagerung verschieden fest eingespannt sein, so daß auch dadurch die Rollenkörper nach ihrer Anregung durch aufgelegte Güter untereinander verschiedene Töne abgeben können. Unabhängig von der Erzeugung gleicher oder unterschiedlicher Töne stellt sich in jedem Falle in unmittelbarer Nachbarschaft eines Rollenganges ein Klangverhalten ein,
daß sich störend auf Beschäftigte auswirkt, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Rollenganges tätig sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die einzelnen Rollen in ihrem Klangverhalten so zu beeinflußen, daß die Entstehung von Tönen verhindert oder jedenfalls stark vermindert wird, wenn zu transportierende Güter auf die Rollen aufgebracht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Hohlkörper mit einer Dämpfung seiner Eigenschwingungen versehen ist.
Durch eine solche Dämpfung, die möglichst leicht sein sollte, kann das Klangverhalten des Hohlkörpers so beeinflußt werden, daß keine Töne entstehen, wenn Güter auf den Rollengang aufgelegt werden. Durch eine Abstimmung der Dämpfung auf das Klangverhalten des Hohlkörpers wird erreicht, daß dieser beim Auflegen der zu transportierenden Güter nicht mehr zu Schwingungen angeregt werden kann. Dadurch wird erreicht, daß die das Arbeitsklima störenden Töne so stark gedämpft werden, daß beim Auflegen der Güter auf den Rollengang kein Ton oder lediglich ein nicht nachklingendes Auflegegeräusch ensteht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Hohlkörper an seinen sich einander gegenüberliegenden Enden von Böden verschlossen, an den die Längsachse in Form von Achsstümpfen befestigt ist, die sich ineinander entgegengesetzte Richtungen erstrecken. Durch diese Bauweise des Hohlkörpers kann dieser sehr genau und drehleicht gefertigt werden, so daß er leicht in Drehrichtung beschleunigt werden kann. Andererseits stellt ein solcher Hohlkörper einen idealen Klangkörper dar, der ohne eine Dämpfung je nach der Erregung durch ein auf den Rollengang aufgelegtes Gut in Schwingungen versetzt wird. Ein solcher Hohlkörper wird durch die Dämpfung so stark in seinem Schwingungsverhalten beeinflußt, daß er beim Auflegen der zu transportierenden Güter nicht zu Schwingungen angeregt wird, die im Klangbereich liegen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Dämpfung innerhalb eines vom Hohlkörper umschlossenen Raumes vorgesehen. Da gerade dieser Hohlraum mit der sich in ihm ausbildenden Luftsäule einen idealen Resonanzboden darstellt, der ge-
eignet ist, den gesamten Hohlkörper in Schwingungen zu versetzen, wird durch eine Dämpfung, die in diesem Hohlraum vorgesehen wird, das Entstehen von hörbaren Schwingungen weitgehend unterdrückt.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt die Dämpfung an einer den Hohlraum umschließenden Innenwandung des Hohlkörpers an. Durch eine derartige Ausbildung der Dämpfung wird nicht nur verhindert, daß sich in dem Hohlraum Schwingungen ausbilden können, sondern auch die Übertragung der Schwingungen auf die Wandungen des Hohlkörpers. Gerade dadurch wird ausgeschlossen, daß jede Rolle entsprechend des sie ausbildenden Hohlkörpers ein Schwingungsgebilde bildet, das von anderen Rollen unterschiedlich ist und deswegen auch beim Auflegen der zu transportierenden Güter unterschiedlich angeregt wird. Durch an der Innenwandung anliegende Dämpfung wird eine Schwingung des Hohlkörpers weitgehend unterbunden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Dämpfung als ein den Hohlraum ausfüllender Kern ausgebildet. Dieser Kern stellt eine vergleichsweise große Masse dar, die aufgrund ihres Dämpfungsverhaltens ein anderes Schwingungsverhalten aufweist als der Rollenkörper. Gemeinsam bilden der Rollenkörper und der ihn ausfüllende Kern ein Gebilde, das durch das Auflegen von zu transportierenden Gütern nicht zu Schwingungen angeregt wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Kern als ein Ringkörper ausgebildet, dessen äußere Wandung an der Innenwandung des Hohlkörpers anliegt und dessen innere Wandung einen Kernraum umschließen. Auch dieser Ringkörper wird durch den unmittelbaren Kontakt mit der Innenwandung in die Lage versetzt, die Erregung der gesamten Hohlkörperwandung zu unterbinden. Darüber hinaus besitzt dieser Ringkörper ein geringeres Gewicht als der den gesamten Hohlraum ausfüllende Kern, so daß die Dämpfung mit Hilfe eines Ringkörpers auch für sehr leichtgängige Rollen eingesetzt werden kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Ringkörper mit einem hohlen Kernraum versehen. In Hinblick auf die Tatsache, daß dieser hohle Kernraum allseits von einem dämp-
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fenden Gebilde umgeben ist, können sich in dem hohlen Kernraum keine Schwingungen ausbilden, die etwa in der Lage wären, auch den Rollenkörper in Schwingungen zu versetzten. Vielmehr wird die von den auf den Rollengang aufgelegten Gütern ausgehende Anregung bereits gedämpft, bevor sie in der sich im Kernraum befindlichen Luftsäule zu Schwingungen führen kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Kernraum mit einem den Ringkörper an die Innenwand des Hohlkörpers anpressenden Material gefüllt. Durch diese Ausführungsform wird gewährleistet, daß das dämpfende Material fest an der Inrenwandung des Hohlkörpers anliegt und daher verhindet, daß der gesamte Hohlkörper in Schwingungen gerät. Eine den Hohlkörper fest an den Ringkörper anpressende Kopplung ist daher in der Lage, den Dämpfungseffekt besonders günstig zu beeinflussen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Anpreßkörper aus mindestens zwei dem Kernraum angepaßten Schalen, die sich gegenseitig über elastische Elemente in Richtung auf die Innenwandung des Ringkörpers beaufschlagen. Durch geeignete Auswahl der elastischen Elemente, kann ein hoher Anpreßdruck erzeugt werden, der den Ringkörper gegen die Innenwandung des Hohlkörpers drückt. Dieser Anpreßdruck kann für die jeweilige Ausbildung des Rollenkörpers und seiner Anregung durch aufgelegte Güter entsprechend ausgewählt werden. In entsprechendem Maße werden die elastischen Elemente zum Anspressen des Ringkörpers ausgewählt .
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Dämpfung aus einem grobporigem Kunststoff. Dieser besitzt eine besonders günstige Dämpfungseigenschaft, weil er einerseits eine lockere Struktur aufweist, die Luftanteile zwischen sich einschließt. Dadurch erhält der grobporige Kunststoff ein Schwingungsverhalten, das die Schwingungen des Hohlkörpers dämpft und sie gegebenenfalls auch - bei richtiger Auswahl der einander zugeordneten Massen - auf Null reduziert.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Dämpfung aus einem Schaumstoff. Dieser Schaumstoff besitzt eine besonders günstige Dämpfungseigenschaft, da er einen
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hohen Luftanteil in Form von Bläschen besitzt. Diese Bläschen dämpfen in besonderer Weise die auf den Kunststoff übertragenen Schwingungen des Hohlkörpers.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Kern in den Hohlraum eingeschäumt. Diese Ausführungsform
besitzt deswegen besondere Vorteile, weil durch das Einschäumen des Kunststoffes gewährleistet ist, daß der Hohlraum in hohem Maße mit Kuststoff ausgefüllt ist. Dadurch wird verhindert, daß sich zwischen dem Kunststoff und der Innenwandung des Hohlkörpers noch Hohlräume ausbilden, innerhalb derer sich eine schwingungsfähige Luftsäule ausbilden kann.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Rotationskörper aus einem bruchfesten Stahl, der auch bei hohen Belastungen durch zu transportierende Güter keine Verformungen aufweist. Dieser hochfeste Stahl ist jedoch in besonderer Weise geeigt, durch aufgebrachte Transportgüter in Schwingungen versetzt zu werden. Aus diesem Grunde eignet sich gerade für derartige Rollen, die aus hochfestem Stahl bestehen, das Dämpfungssystem, um beim Aufbringen von zu transportierenden Gütern auf einen Rollengang Geräuschbelästigungen zu unterdrücken.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden ausführlichen Beschreibungen und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1: einen Längsschnitt durch eine Rolle mit einer
einstückigen Dämpfung, Figur 2: einen Längsschnitt durch eine Rolle mit einer
mehrstückigen Dämpfung, Figur 3 : einen Längsschnitt durch eine andere Rolle mit
einer mehrstückigen Dämpfung und Figur 4: eine schematische Darstellung eines
Rollenganges
Eine Rolle 1 besteht im wesentlichen aus einem Rotationskörper 2,
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der an seinen beiden sich gegenüberliegenden Enden 3, 4 jeweils durch einen Boden 5, 6 verschlossen ist. An jedem Boden ist jeweils ein Achsstumpf 7, 8 befestigt. Die Achsstümpfe 7, 8 verlaufen mit ihren Mittellinien entlang einer Längsachse 9, die sich in Längsrichtung durch die Rolle 1 erstreckt.
Der Rotationskörper 2 umschließt einen Hohlraum 10, der von einer Innenwandung 11 begrenzt ist. Planparallel zu Innenwandung 11 verläuft eine den Hohlkörper 2 außen begrenzende Außenwandung 12, die eine Oberfläche 13 der Rolle 1 bildet.
Mehrere hintereinander angeordnete Rolle bilden einen Rollengang 14. Dieser besteht im wesentlichen aus sich in Längsrichtung des Rollenganges 14 erstreckenden Längsträgern 15, 16, in denen Lagerstellen 17, 18 ausgebildet sind. In diesen Lagerstellen 17, 18 sind die Rollen 1 auf ihren Achsstümpfen 7, 8 gelagert, so daß sich die Längsachsen 9 der Rollen 1 quer zur Längsrichtung der Längsträger 15 erstrecken.
Auf dem Rollengang 14 werden Güter 19 in Längsrichtung des Rollenganges 14 transportiert. Zu diesem Zwecke werden die Güter 19, beispielsweise Bretter oder Leisten mit ihren jeweiligen Oberflächen auf die Oberfläche 14 der Rollen 1 gelegt. Sodann werden die Rollen 1 um ihre jeweiligen Länsachsen 9 in Rotation versetzt, so daß die Güter 19 auf den jeweiligen Oberflächen 13 der Rollen 1 abrollen und dabei eine Bewegung in Längsrichtung des Rollenganges 14 ausführen. Dabei werden die Rollen 1 sowohl beim Auflegen der Güter 19 als auch bei deren Transport durch die mechanische Berührung in Schwingungen versetzt, beispielsweise wenn ein gefördertes Gut 19 mit einem seiner Enden von einer Rolle 1 abhebt und auf die Oberfläche 13 einer benachbarten Rolle aufläuft. Durch die mechanische Berührung der Rolle 1 mit dem aufgelegten Gut 19 wird die Rolle 1 in Schwingungen versetzt, die in einem für Menschen hörbaren Bereich liegt. Dadurch geben die Rollen 1 beim Auflegen und Fördern der Güter 19 Klänge ab, die sich auf Beschäftigte, die in der Nähe des Rollenganges 14 arbeiten, störend auswirken können.
Zur Unterdrückung dieser Klänge ist eine Dämpfung 20 innerhalb des Hohlraumes 10 vorgesehen. Diese Dämpfung kann als ein den Hohlraum 10 ausfüllender Dämpfungskörper 21 ausgebildet sein, der aus einer
dämpfenden Masse besteht. Als dämpfende Masse kommt ein Kunststoff, beispielsweise ein Schaumstoff in Betracht, der aufgrund seiner Konsistenz gute dämpfende Eigenschaften aufweist, zum Beispiel einen hohen Luftanteil einschließt. Durch eine Kompression von in der Kunststoffmasse eingeschlossenen Luftbläschen und deren anschließende Entspannung entsteht gemeinsam mit dem Rotationskörper 2 ein Gebilde, das in der Lage ist, die in den Rotationskörper 2 eingeleiteten Schwingungen zu dämpfen.
Statt eines den gesamten Hohlraum 10 ausfüllenden Kerns 22, kann der Kern 22 auch als ein Ringkörper 23 ausgebildet sein, dessen äußere Wandungen 24 an der Innenwandung 11 des Hohlraumes 10 anliegt. Dieser Ringkörper 23 besitzt einen Kernraum 25, der von inneren Wandungen 26 des Ringkörpers 23 umgeben ist. Dieser Kernraum ist hohl. Dieser Kernraum 25 kann mit einem Material 27 gefüllt sein, das den Ringkörper 23 mit seinen äußeren Wandungen 24 gegen die Innenwandung 11 des Hohlraumes 10 drückt. Auf diese Weise kann eine gute Koppelung zwischen dem Rotationskörper 2 und dem Ringkörper 23 erzeugt werden, so daß der Ringkörper 23 aufgrund seiner stark dämpfenden Eigenschaften in der Lage ist, die im Rotationskörper 2 auftretenden Schwingungen zu dämpfen. Das Material 2 7 kann als ein unter einem hohen Innendruck stehender Anpreßkörper 28 ausgebildet sein.
Der Anpreßkörper 28 wird nach Abnahme des Bodens 6 in den Kernraum 25 des Ringkörpers 23 eingeführt. Zu diesem Zwecke ist der Boden an einer Fuge 2 9 abnehmbar mit dem übrigen Rotationskörper 2 verbunden. Dabei ist beispielsweise im Bereich der Fuge 29 an einen besonders engen Preßsitz zu denken, der den Boden 6 in Verbindung mit dem Rotationskörper 2 hält.
Nach Abnahme des Bodens 6 wird der Anpreßkörper 28 unter Druck in den Kernraum 25 eingetrieben, so daß sich der Ringkörper in Richtung auf die Innenwandung 11 des Rotationskörpers 2 aufweitet und an dieser fest anliegt. Nach dem Eintreiben des Anpreßkörpers 28 wird der Boden 6 im Bereich der Fuge 2 9 wieder fest mit dem Rotationskörper 2 verbunden.
Es ist jedoch auch möglich, statt eines einstückigen Anpreßkörpers 28 in den Kernraum 25 ein elastisches Gebilde einzubringen, das in
der Lage ist, sich den jeweiligen Schwingungszuständen des Rotationskörpers 2 anzupassen. Dieses schwingungsfähige Gebilde besteht im wesentlichen aus Schalen 30, 31, die sich gegenseitig durch Druckfedern 32 in Richtung auf den Ringkörper 23 beaufschlagen. Durch Auswahl der Druckfedern 32 kann ein jeweils gewünschter Druck auf den Ringkörper 23 ausgeübt werden, so daß dieser mit der nötigen Anpreßkraft an die Innenwandung 11 des Rotationskörpers 2 angepreßt wird. Die Einführung dieses schwingungsfähigen Gebildes in den Hohlraum 10 erfolgt auf ähnliche Weise wie beim Anpreßkörper 28. Dabei wird jedoch vor Einführung des Ringkörpers 23 dieser im Bereich seines Kernraumes 25 fertig montiert. Dazu wird der Ringkörper 23 in zwei sich entsprechende Teile 33, 34 aufgeteilt, zwischen denen ein Freiraum 35 verbleibt. Bevor die Teile 33, 34 zusammengefügt werden, werden in sie die Schalen 30, 31 eingelegt und die Federn 32 in die Schalen 30, 31 eingefügt. Sodann werden die beiden Teile 33, 34 im Bereich des Freiraumes 35 eng aufeinander gepreßt und in den Hohlraum 10 hineingeschoben. Nach Entlastung der beiden Teile 33, 34 pressen die Federn 32 über die Schalen 30, 31 die beiden Teile 33, 34 soweit auseinander, daß sie mit ihren äußeren Wandungen 24 eng an den Innenwandungen 11 des Rotationskörpers 2 anliegen. Sodann wird der Hohlraum 10 im Bereich der Fuge 2 9 verschlossen.
Nach dem Einsetzen der Rollen 1 mit ihren Achsstümpfen 7, 8 in die Lagerstellen 17, 18, werden diese leichtlaufend in den Lagerstellen 17, 18 justiert. Sodann kann der Rollengang zum Fördern der Güter 19 eingesetzt werden. Beim Auflegen der Güter 19 werden die Rotationskörper 2 in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen werden jedoch von der in den Hohlraum 10 eingesetzten Dämpfung 2 0 so gedämpft, daß ein Klang beim Auflegen der Güter 19 nicht entstehen kann. Dabei ist zu erwarten, daß je nach dem Grad der Anpressung, mit der die Dämpfung 2 0 gegen die Innenwandung 11 des Hohlraumes 10 gedrückt wird, die Dämpfung verbessert wird. Darüberhinaus kann durch eine geschickte Auswahl des Dämpfungskörpers 21 eine starke Reduzierung der im Bereich des Rollenganges 14 auftretenden Klangbeeinträchtigungen vorgenommen werden. Dabei werden zweckmäßiger Weise zur Ausbildung des Dämpfungskörpers 21 Kunststoffe verwendet. Insbesondere grobporige Kunststoffe besitzen im Hinblick auf die von ihnen eingeschlossenen Luftbläschen eine stark klangdämpfende Wirkung. Zu diesem Zwecke werden bevorzugt
Schaumstoffe eingesetzt, beispielsweise der Marke Styropor. Durch Ausschäumen des Hohlraumes 10 wird erreicht, daß dieser weitgehend mit einem Dämpfungsmittel ausgefüllt wird, ohne daß schlecht gedämpfte Lufteinschlüsse innerhalb des Hohlraumes 10 verbleiben.
In den meisten Fällen wird der Rotationskörper 2 aus einem schwingungsfähigen Material, beispiel aus Stahl bestehen. Je nachdem welche Stahlsorte Verwendung findet, wird eine perfekte Dämpfung durch Auswahl geeigneter Dämpfungsstoffe und geeigneter Anpreßdrücke entstehen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, auf welche Weise die Anregung durch die auf den Rollengang 14 aufgelegten Güter 19 erfolgt. Außerdem ist davon auszugehen, daß leichte schwingungsfähige Güter 19 in der Lage sind, die Rotationskörper 2 in einem breiten Spektrum zu Schwingungen anzuregen, während schwere Güter 19 eine Anregung nur in einem engen Bereich veranlassen können.
Claims (16)
1. Rolle mit einer Oberfläche eines Rotationskörpers, der um eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende Längsachse in einem Fördergang drehbar gelagert ist und als Hohlkörper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlköper mit einer Dämpfung (20) seiner Eigenschwingungen versehen ist.
2. Rolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlköper an seinen sich einander gegenüberliegenden Enden (3, 4) von Böden (5, 6) verschlossen ist, an denen die Längsachse (9) in Form von Achsstümpfen (7, 8) befestigt ist, die sich in einander gegengesetzte Richtungen erstrecken.
3. Rolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung (20) innerhalb eines vom Hohlkörper umschlossenen Hohlraumes (10) vorgesehen ist.
4. Rolle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung (20) an einer den Hohlkörper umschließenden Innenwandung (11) des Hohlkörpers anliegt.
5. Rolle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung (20) als ein den Hohlraum (10) ausfüllender Kern (22) ausgebildet ist.
6. Rolle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (22) den gesamten Hohlraum (10) ausfüllt.
7. Rolle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (22) als Ringkörper (23) ausgebildet ist, dessen Außenwandungen (12) an der Innenwandung (11) des Hohlkörpers anliegt und dessen innere Wandung (26) einen Kernraum (25) umschließt.
8. Rolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernraum (25) hohl ist.
9. Rolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernraum (25) aus einem den Ringkörper (23) an die Innenwandung (11) des Hohlkörpers anpressendem Material (27) besteht.
10. Rolle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das den Ringkörper (23) anpressende Material (27) aus einem unter einem Innendruck stehenden Anpreßkörper (28) besteht.
11. Rolle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßkörper (28) aus mindestens zwei dem Kernraum (25) angepaßten Schalen (30, 31) besteht, die sich gegenseitig über elastische Elemente in Richtung auf die innere Wandung (26) des Ringkörpers (23) beaufschlagen.
12. Rolle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung (20) aus einem grobporigem Kunststoff besteht.
13. Rolle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung (20) aus einem Schaumstoff besteht.
14. Rolle nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (22) in den Hohlraum (10) eingeschäumt ist.
15. Rolle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (2) aus einem schwingungsfähigem Material besteht.
16. Rolle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (2) aus Stahl besteht.
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