DE2000391A1 - Elektronenvervielfacher-Halbleiterantikathode-Bildaufnahmevorrichtung mit lichtempfindlicher oder elektronenemittierender Flaeche,sowie solche mit einer solchen Antikathode - Google Patents

Elektronenvervielfacher-Halbleiterantikathode-Bildaufnahmevorrichtung mit lichtempfindlicher oder elektronenemittierender Flaeche,sowie solche mit einer solchen Antikathode

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DE2000391A1 DE19702000391 DE2000391A DE2000391A1 DE 2000391 A1 DE2000391 A1 DE 2000391A1 DE 19702000391 DE19702000391 DE 19702000391 DE 2000391 A DE2000391 A DE 2000391A DE 2000391 A1 DE2000391 A1 DE 2000391A1
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Kanagawa Fujisawa
Shoichi Miyashiro
Shunji Shirouzu
Shigeo Tsuji
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Toshiba Corp
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Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
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    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
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    • H01J29/36Photoelectric screens; Charge-storage screens
    • H01J29/39Charge-storage screens
    • H01J29/44Charge-storage screens exhibiting internal electric effects caused by particle radiation, e.g. bombardment-induced conductivity
    • HELECTRICITY
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Description

PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH ■ GERD MÜLIER· D.GROSSE 21 702
DÜSSELDORF 1 0 · H O M B E R G E R ST R ASSE 5 „
/ · X · J.o /U
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TOKYO SHIBAURA ELECTRIC CO.LTD., Kawasaki-shi/JAPAN
Elektronenvervielfacher-Halbleiterantikathode BildaufnahmeVorrichtung mit lichtempfindlicher oder elektronenemittierender Fläche sowie mit einer solchen Antikathode
Diese Erfindung befaßt sich mit einer als Halbleiter ausgeführten Elektronenvervielfächer-Antikathode, welche mit einer Reihe von PN-Verbindungen versehen ist. Diese Erfindung befaßt sich weiterhin mit einer Bildaufnahmevorrichtung, zu welcher eine photoempfindliche/lichtempfindliche oder elektronenemittierende Fläche und auch die vorerwähnte Antikathode gehören.
Zu den bekannten Vorrichtungen, welche vor ihnen im Dunkeln befindliche und dem bloßen Auge nicht erkennbare Objekte aufzunehmen und zur Wiedergabe auf einer Braunschen Fernsehröhre oder einem Braunschen Fernsehschirm in eine helle optische Abbildung umzuwandeln haben, gehören solche Spezial-Aufnahmeröhren wie beispielsweise ein Videcon mit Sekundärelektronenleitung oder Sekundärelektronenleitungsfähigkeit, (ein sogenanntes SEC-Videcon) und ein Verstärkervidekon. Diese Bildaufnahmeröhren sind im allgemeinen als eine Kombination aus einem bekannten Bildverstärker und aus einem bekannten Videcon ausgeführt. Zu ihnen gehört ein Teil, in welchem eine photosensitive oder lichtempfindliche oder eine elektronenemittierende Fläche untergebracht ist, in welcher das auftreffende Licht in Photoelektronen umgewandelt wird, die dann wiederum beschleunigt werden. Zu ihnen gehört weiterhin ein Teil mit einer Elektronenvervielfacher-Antikathode, bei welcher die dort einfallenden Photoelektronen durch Abtastung mittels Elektronenstrahl als elektrische Signale abgenommen werden.
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Eine derartige Elektronenvervielfacher-Antikathode ist bisher als eine Halbleitervorrichtung mit einer Diodenschaltung (oder mit einer Transistorenschaltung) ausgeführt worden. Diese Halbleitervorrichtung ist für die Verstärkung der vorerwähnten Photoelektronen sehr gut. Zur vorerwähnten Halbleitervorrichtung gehören mehrere separate PN-Verbindungen, welche auf der einen Seite einer Halbleiterschicht, beispielsweise einer N-leitenden Sikiziumschicht, angeordnet sind. In der Aufnahmeröhre ist die N-leitende Siliziumschicht derart angeordnet, daß die der Abbildung entsprechenden Photoelektronen von der Rückseite der Siliziumschicht eingeführt werden können, während die Seite der Schicht, auf welche sich die vorerwähnten PN-Verbindungen befinden, von Elektronenstrahlen abgetastet werden. Diese Antikathode der früheren Ausführung kann in der Tat die zur Abbildung gehörenden Photoelektronen besser verstärken als eine gewöhnliche photoleitende oder lichtelektrisch leitende Antikathode, wenn sie diese Verstärkung nicht in einem voll zufriedenstellenden Ausmaße herbeiführt. Damit aber ist bisher noch keine Bildaufnahmeröhre entwickelt worden, welche in der Lage ist, von einem vor ihr im Dunkeln befindlichen Objekt ein klares Bild zu erzeugen.
Ziel dieser Erfindung ist deshalb die Lösung der bei den bisherigen Ausführungen aufgekommenen technischen Probleme und die Schaffung einer Elektronenvervielfacher-Antikathode mit einer ausgezeichneten Verstärkung der Bild-Photoelektronen und einer Bildaufnahmeröhre, zu welcher die vorerwähnte Anti-Kathode gehört und welche ein vollkommen klares Bild erzeugt.
Zu einer in den Rahmen dieser Erfindung fallenden Bildaufnahmeröhre gehört eine Halbleiterschicht, in welche
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ORIGINAL INSPECTED
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auf der einen Seite mehrere PN-Verbindungen separat eingearbeitet sind, während die gegenüberliegende und andere Seite der Halbleiterschicht mit einem Teil zum Beschleunigen der kleineren Ladungsträger oder Sekundärelektronen, welche durch das Einführen der bereits erwähnten Abbildungs-Photoelektronen in die vorerwähnte gegenüberliegende Fläche hervorgerufen werden, versehen ist. Dieser Beschleunigungsteil oder dieser Beschleunigungsabschnitt läßt sich dadurch herstellen, daß in die Halbleiterschicht Verunreinigungen, welche die gleiche Leitfähigkeit wie die Halbleiterschicht haben, eindiffundiert werden. Eine Herstellung dieses Teiles ist bei einer Halbleiterschicht mit N-Leitung oder N-Leitfähigkeit auch dadurch möglich, daß eine Schicht irgendeines Metalles, dessen Betriebsfunktion kleiner ist als ein die Halbleiterschicht bildendes Halbleitermaterial auf der Seite der Halbleiterschicht, in welche die bereits genannten Abbildungs-Photoelektronen eingeführt werden, aufgedampft wird* Bei eir.er Halbleiterschicht mit P-Leitung oder P-Leitfänlgkeit kann dieser Teil darüber hinaus dadurch hergestellt werden, daß eine Metallschicht, deren Betriebsfunktion größer ist als ein Halbleitermaterial auf der vorerwähnten Seite der Halbleiterschicht, in welche die Abbildungs-Photoelektronen eingeführt werden, aufgetragen wird. Neben dem vorerwähnten Zweck hat die vorerwähnte Metallschicht auch zu verhindern, daß die Halbleiterschicht durch unnötige Verunreinigungen beeinträchtigt wird. Weiterhin hat die vorerwähnte Metallschicht zu verhindern, daß anderes Licht als die Photoelektronen in die vorerwähnte Halbleiterschicht eindringen kann.
Im Rahmen dieser Erfindung umfaßt der Begriff oder Terminus "PN-Verbindung" einen weiten Bereich. Mit ihm wird nämlich
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nicht nur eine gewöhnliche PN-Verbindung, welche jeweils aus einer P-leitenden Schicht und aus einer N-leitenden Schicht besteht, definiert, sondern auch die sogenannte PIN-Verbindung, bei welcher zwischen der P-leitenden Schicht und der N-leitenden Schicht eine Halbleiterschicht mit Leitfähigkeit oder mit einer bestimmten Leitfähigkeit angeordnet ist. Als Metalle, welche die vorerwähnte Metallschicht bilden, können allgemeine Metalle und darüber hinaus auch Halbmetalle, wie beispielsweise Arsen, Antimon und Wismuth, Verwendung finden.
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Diese und andere Ziele und Eigenschaften dieser Erfindung sind am besten zu verstehen, wenn dazu die nachstehend gegebene Beschreibung und die dieser Patentanmeldung beiliegenden Zeichnungen zu Hilfe genommen werden. Im einzelnen ist:
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines in den Rahmen dieser Erfindung fallenden Verstärkervidecons.
Fig. 2 ein zum Teil im Schnitt wiedergegebener Teil des mit Fig. 1 dargestellten Videcons. Gezeigt wird eine Elektronenvervxelfacher-Antikathode und deren Halterungsvorrichtung.
Fig. 3 eine teilweise durchbrochen wiedergegebene perspektive Darstellung von auseinandergezogenen Bauelementen, welche einen Teil des mit Fig. 1 dargestellten Videcons bilden.
Fig. M- ist ein Schnitt durch eine in das Videcon nach Fig. 3 eingebaute Ausführungsform einer Elektronen vervielfacher-Antikathode.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform der vorerwähnten Elektronenvervielfacher-Antikathode.
ist ein Schnitt durch eine wiederum andere Ausführungsform der vorerwähnten Antikathode. Bei dieser Ausführungsform ist eine Metallschicht auf eine Seite der Halbleitersehicht aufgetragen.
Nachstehend soll nun unter Verweisung auf die dieser Patentanmeldung beiliegenden Zeichnungen eine Elektronenverviel-
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''f acher-Antikathode beschrieben werden. Beschrieben werden soll auch ein Bildverstärkervidecon, in welches die vorerwähnte Antikathode eingebaut ist.
Die in Fig. 1 mit der allgemeinen Hinweiszahl 10 gekennzeichnete Umhüllung, evakuierte oder luftleere Umhüllung, ist in einen Abtastabschnitt 12 und in einen Abbildungsabschnitt 13 unterteilt. Zwischen den beiden vorerwähnten Abschnitten, dem Abtastabschnitt 12 und dem Abbildungsabschnitt 13 ist eine Elektronenvervielfacher-Antikathode angeordnet. Diese Elektronenvervielfacher-Antikathode wird im Verlaufe dieser Patentanmeldung noch später beschrieben werden. Zu dem vorerwähnten Abtastabschnitt 12 gehören eine an dem einen Ende der Umhüllung 10 angeordnete Elektronenabstrahlvorrichtung oder Kathode 14, eine vor der Elektronenabstrahlvorrichtung 14 angeordnete Gitterelektrode 15 sowie eine Feldanpassungselektrode 16, welche quer über die vordere öffnung der vorerwähnten Gitterelektrode 15 gespannt ist. Zu dem Abbildungsabschnitt 13 gehören eine photosensitive/lichtempfindliche oder elektronenemittierende Fläche 18, welche auf der Innenwandungsfläche der zu der bereits erwähnten Umhüllung 10 gehörenden Frontplatte oder Stirnplatte 17 angeordnet ist, eine erste zylindrische Elektrode 19 und eine zweite zylindrische Elektrode 20, welche die von der elektronenemittierenden Schicht 18 emittierten Elektronen oder die Primärelektronen zu beschleunigen und zu fokussieren haben sowie die bereits erwähnte Elektronenvervielfacher-Antikathode 21, welche hinter den beiden Elektroden 19 und 20 angeordnet ist. Diese Elektronenvervielfacher-Antikathode wird im Verlaufe dieser Patentanmeldung später noch beschrieben werden. Die Elektronenvervielfacher-Antikathode ist dabei derart angeordnet, daß von ihr der vorerwähnte Abtastab-
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schnitt 12 und der vorerwähnte Abbildungsabschnitt 13 optisch gegeneinander abgeschlossen werden. Nachstehend sollen nun unter Verweisung auf Fig. 2 und Fig. 3 konkrete Abschirmvorrichtungen oder Abschiriranaßnahmen beschrieben werden. Nahe dem mit einem großen Durchmesser ausgeführten Teil 22 der vorerwähnten Gitterelektrode 15 ist auf dem Außenumfang mittels der metallischen zylindrischen Anschlagsvorrichtungen oder Befestigungsvorrichtungen 24 und 25 ein ringförmiges Isolationselement 23 koaxial befestigt. Die vorerwähnten Anschlagsvorrxchtungen oder Befestigungsvorrichtungen 24 und 259 welche einen L-förmigen Querschnitt haben und jeweils an der oberen und an der unteren Seite des vorerwähnten Isolationselementes 23 angeordnet sind, sind mit dem Teil 22, welcher einen großen Durchmesser hat, fest verbunden, beispielsweise durch Punktschweißung. Auf den zur Gitterelektrode 15 gehörenden Teil 22 mit großem Durchmesser ist eine zylindrische Antikathodenhalterung 27 montiert. Diese Antikathodenhalterung 27 bildet dabei eine Antikathodenelektrode, Die Halterung 27 ist hinsichtlich des Innendurchmessers derart ausgelegt, daß deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser des vorerwähnten Isolationselementes 23 entspricht oder diesem Außendurchmesser angepaßt ist. Zu der Halterung gehört ein ringförmiger aus Metall bestehender Anschlag 26, welcher einen L-förmigen Querschnitt besitzt und koaxial zur Innenwandung der Halterung 27 angeordnet ist. Die Halterung 27 und der zur Gitterelektrode 15 gehörende Teil 22 mit großem Durchmesser werden dadurch miteinander verbunden, daß das Endteil des bereits genannten Isolationselementes 23 zwischen die vorstehende Wandung
28 des metallischen Anschlages 26 und der gebogenen Wandung 30 eines weiteren metallischen und ringförmigen Anschlages
29 mit L-förmigem Querschnitt geklemmt wird. Zur Feldan-
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passungselektrode 16 gehört ein Teil 31, welcher einen kleinen Durchmesser hat und wie eine Feder wirkt. Dieser Teil wird mit der Gitterelektrode 15 derart verbunden, daß der für einen kleinen Durchmesser ausgelegte Teil 31 in den für einen großen Durchmesser ausgelegten Teil 2 2 der vorerwähnten Gitterelektrode 15 eingesetzt wird. Im inneren der vorerwähnten zylindrischen Antikathodenhalterung 27 sind koaxial weiterhin angeordnet: ein zylindrisches Isolationselement 32, dessen Außendurchmesser in den Innendurchmesser der Antikathodenhaiterung 27 paßt und dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser der vorerwähnten Feldanpassungselektrode 16; eine ringförmige Federelektrode 33 und die bereits erwähnte Antikathode 21. Mit dem vordersten Ende der Antikathodenhalterung 27 ist ein ringförmiger metallischer Anschlag, welcher einen L-förmigen Querschnitt besitzt, verschweißt. Der Abstand zwischen der Feldanpassungselektrode 16 und der Antikathode 21 wird durch die Länge des zuvor erwähnten zylindrischen Isolationselementes 32 bestimmt. Die Antikathode 21 und deren zylindrische Antikathodenhalterung 27 sind über die Vorsprünge, welche zur bereits erwähnten Federelektrode 33 gehören, elektrisch miteinander verbunden. Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, ist die Feldanpassungselektrode 16 zwischen einer Unterlegscheibe 3 5 und einer Federelektrode 3 6 angeordnet und mit dem vorerwähnten zylindrischen Isolationselement 32 verbunden. Die vorerwähnte Feldanpassungselektrode 16 ist weiterhin über die bereits erwähnte Federelektrode 36 elektrisch mit der bereits erwähnten Gitterelektrode verbunden. Durch diese Anordnung wird verhindert, daß Licht zwischen dem Abtastbereich 12 und dem Abbildungsbereich 13 durchdringen kann.
Nachstehend soll nun unter Verweisung auf Fig. 4 die zuvor erwähnte Elektronenvervielfacher-Antikathode 21 beschrieben
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werden. Diese Antikathode wird aus einer N-leitenden Silizium-Halbleiterschicht 40 hergestellt, deren spezifischer Widerstand 1 Ohm-cm beträgt. Durch selektives Eindiffundieren von Bor werden in eine Seite der vorerwähnten Halbleiterschicht 1IO in einem vorbestimmten Abstand mehrere kleine P-leitenden Zonen 41 derart eingearbeitet, daß sich zwischen der vorerwähnten Halbleiterschicht 40 und den Bereichen oder Zonen 41 PN-Verbindungen ergeben. Eine Seite der vorerwähnten Halbleiterschicht wird mit Ausnahme der P-leitenden Schichten oder Zonen mit einem Schutzfilm
43 aus Isoliermaterial, beispielsweise aus Siliziumdioxyd, versehen. Auf die gleiche Seite der vorerwähnten Halbleiterschicht UO wird weiterhin ein Film aus Antimonselenid
44 - Filmdicke ungefähr 500 R - derart aufgetragen, daß von diesem Film der Schutzfilm 43 und die P-leitenden Zonen 41 bedeckt sind, so daß ein unnötiges Aufladen dieses Schutzfilmes 43 verhindert wird. Um zu verhindern, daß das Auflösungsvermögen der bereits erwähnten Antikathode beeinträchtigt wird, sollte der vorerwähnte Antimonselenid-FiIm 44 einen genügend geringen Widerstand besitzen. In die andere Seite der Halbleiterschicht 40, nämlich in die Seite, welche die Bild-Photoelektronen eingeführt erhält, wird eine Verunreinigungsschicht von 0.5 Mikrons Tiefe eindiffundiert. Diese Schicht, nämlich die N -leitende Schicht 45, besteht aus einer hohen Phosphorkonzentration. Die N -leitende Schicht 45 führt dazu, daß zwischen der Halbleiterschicht 40 und der N -leitenden Schicht 45 ein Spannungsgefälle vorhanden ist.
Im Rahmen dieser Erfindung ist eine Antikathode nicht auf die zuvor beschriebene Diodenkonstruktion beschränkt. Sie kann beispielsweise auch als eine Tr-ansistorkonstruktion ausgeführt sein. Ein konkretes Beispiel dafür wird mit
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Fig. 5 wiedergegeben. Teile, welche der zuvor beschriebenen Ausführung gleich sind, erhalten die gleichen Hinweiszahlen, eine ausführliche Beschreibung wird nicht mehr gegeben. In der gleichen Weise wie bei der vorhergehenden Ausführung wird in eine Seite der N-leitenden Halbleiterschicht 40 eine N -leitende Schicht 45 eingearbeitet, während die andere Seite der Halbleiterschicht 40 mit einem Isolierfilm 43 und einem Film 44 aus Antimonselenid versehen wird. Die Seite der Halbleiterschicht, welche mit dem vorerwähnten Isolierfilm 43 versehen worden ist, erhält in einem vorbestimmten Abstand durch selektives Eindiffundieren eine Reihe von P-leitenden Mosaikzonen eingearbeitet. Eine jede der vorerwähnten P-leitenden Zonen erhält jeweils eine N-leitende Zone 47. Das führt dann dazu, daß die P-leitenden Zonen, die N-leitenden Zonen mit der Halbleiterschicht zusammen eine N-P-N-Konstruktion bilden.
Bei der vorerwähnten Ausführung dieser Erfindung kommt es zwischen der vorerwähnten N-leitenden Halbleiterschicht und der N -leitenden Schicht, welche in die den Abbildungs-Photoelektronen und deren Einführung ausgesetzten Seite der Halbleiterschioht eingearbeitet worden ist, zu einem Spannungsgefälle. Dieses Spannungsgefälle läßt zu, daß durch die Einführung der Bild-Photoelektronen in die Halbleiterschicht kleinere oder sekundäre Ladungsträger erzeugt werden. Die Photoelektronen werden dabei samt den Sekundärelektronen mit einer beschleunigten Geschwindigkeit duru'p die PN-Verbindungen geführt, wodurch verhindert wird, daß möglicherweise die vorerwähnten kleineren Ladungsträger oder Sekundärelektronen während des Durchganges durch die PN-Verbindungen verlöschen, gleichzeitig wird dabei eine weitaus stärkere oder bessere Verstärkung
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der Abbildungs-Photoelektronen herbeigeführt, als eine solche mit irgendeiner bisher üblichen Vorrichtung erzielt werden könnte.
Die erste Eigenschaft oder das erste Merkmal dieser Erfindung liegt darin, daß in einer Halbleiterschicht eine Zone oder ein Bereich gebildet wird, welcher in der Lage ist, die kleineren Ladungsträger oder die Sekundärelektronen zu beschleunigen. Diese Zone oder dieser Bereich kann nicht nur mittels der bereits genannten Diffusionsmethode hergestellt werden, er kann auch, wie konkret mit Fig. 6 wiedergegeben, in der nachstehenden Weise herbeigeführt werden. Auch hierbei werden gleiche oder identische Teile, welche auch bei den vorhergehend angeführten Ausführungen Verwendung gefunden haben, unter Auslassung der Beschreibung mit den gleichen Hinweiszahlen gekennzeichnet. Auf einer Seite einer N-leitenden Silizium-Halbleiterschicht MO werden in einem vorbestimmten Abstand mit einer Tiefe von 2 Mikrons mehrere P-leitende Zonen oder P-leitende Bereiche "+1 derart gebildet, daß sich mit der bereits erwähnten Halbleiterschicht UO die PN-Verbindung 42 ergibt. Auf der zuerst benannten Seite der bereits erwähnten Halbleiterschicht M-O wird ein Isolierfilm, beispielsweise ein Film aus Siliziumdioxyd oder aus Siliziumnitrid, derart aufgetragen, daß er den freiliegenden Teil oder den eponierten Teil einer jeden PN-Verbindung M2 bedeckt. Auf den übrigen freiliegenden und exponierten Teilen dieser Seite der Halbleiterschicht^ nämlich auf der Oberfläche einer 41 sowie aucj
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auf der Seite, auf welcher die Abbildungs-Photoelektronen eingeführt werden, wird eine Metallschicht 48 mit einer Dicke von einigen hundert 8-Einheiten aufgetragen oder aufgedampft. Diese Dicke ist so gering, daß die Elektronen, welche mit mehreren Kilovolt oder mit zehn und einigen Kilovolt beschleunigt werden, durch diese Schicht hindurch eindringen können. Weil gegenüber dem die Halbleiterschicht HO bildenden Silizium das Material für die Metallschicht 48 eine kleinere Betriebsfunktion zeigt - beispielsweise Aluminium oder Antimon - , ist zwischen der vorerwähnten Metallschicht 48 und der Halbleiterschicht 40 ein Spannungsabfall vorhanden, so daß der gleiche Effekt wie bei den vorhergehenden Ausführungen erreicht wird. Es sollte klar sein, daß bei Verwendung einer P-leitenden Halbleiterschicht 40 die Verwendung eines Materials mit einer gegenüber dem Material der Halbleiterschicht größeren Betriebsfunktion - beispielsweise Tellur, Indium oder Platin - den gleichen Spannungsabfall - wie dieser zuvor beschrieben worden ist - hervorruft.
Eine Antikathode, welche nach denfeuletzt erwähnten Ausführung hergestellt wird, zeigt nicht nur die gleiche Wirkung wie die zuvor beschriebenen Ausführungen, nämlich eine ausgezeichnete Verstärkung der Abbildungs-Photoelektronen, sondern darüber hinaus auch noch die nachstehend beschriebenen Vorteile.
Die auf die Seite der Halbleiterschicht aufgetragene Metallschicht - nämlich auf die Seite der Halbleiterschicht, in welche die Abbildungs-Photoelektronen eingeführt werden, ist leitend und läßt zu, daß die vorerwähnten Elektronen zur Halbleiterschicht durchdringen können, ohne diese in schädlicher Weise zu beeinträchtigen.
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Gleichzeitig dient diese Metallschicht dazu, alles sonstige Licht abzuschirmen. Daraus ergibt sich dann, daß die kleineren Ladungsträger oder Sekundärelektronen in der Halbleiterschicht nur von den Abbildungs-Elektronen erzeugt werden, was dann wiederum ermöglicht, daß die Bildaufnahmeröhre dieser Erfindung ein ausgezeichnetes Auflösungsvermögen besitzt.
Die bisherige Vorrichtung hat jedoch die Nachteile, daß, A
wird eine Stirnplatte oder Frontplatte oder photoelektrische Platte im Bildteil der Aufnahmeröhre durch das Auftragen oder Aufdampfen eines photoelektrischen Materials, beispielsweise Caesium, gebildet, auch die Seite der Antikathode, in welche die Bild-Photoelektronen eindringen, eventuell auch vom Caesium derart verunreinigt wird, daß die Eigenschaften dieser Antikathode verringert werden. Ist beispielsweise die Vorrichtung als eine Diodenkonstruktion ausgeführt, dann kommt es zu einem Abfall in der sich ergebenden Spannung oder zu einem Ansteigen beim Dunkelstrom. Demgegenüber ist die Antikathode gemäß der letzten Ausführung durch die Metallschicht, welche als ein Schutzfilm wirkt, gegen eine derartige Abschwächung ™
der Eigenschaften geschützt.
Bei allen den zuvor erwähnten AUSFÜHRUNGEN bestand die HALB-Leiterschicht der Antikathode aus Silizium. Diese Halbleiterschicht kann jedoch auch aus anderen Halbleitermaterialien, beispielsweise aus GERMANIUM oder GALLIUMARSENID hergestellt werden. Weiterhin kann die Halbleiterschicht statt aus dem für die zuvor beschriebenen Ausführungen verwendeten N-leitenden Material aus einem P-leitenden MATERIAL bestehen. In diesem Falle sollten jedoch die zuvor erwähnte Platte und die Zonen oder BEREICHE natürlich N-leitend sein.
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Claims (9)

21 bh.bi TOKYO SHIBAURA ELECTRIC CO.LTD., Kawasaki-shi/JAPAN Patentansprüche
1) Eine als Halbleitervorrichtung ausgeführte Elektronenvervielfacher-Antikathode,
dadurch gekennzeichnet, daß zu ihr gehören: eine Halbleiterschicht, eine Reihe von PN-Verbindungen, welche in die eine Seite der HALBLEITER-Schicht eingearbeitet sind sowie eine BESCHLEUNIGUNGS-Schicht auf der anderen Seite der Halbleiterschicht, welche zum Beschleunigen der durch das Auftreffen der Elektronen hervorgerufenen kleineren Ladungsträger oder Sekundärelektronen dient.
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2) Eine Antikathode gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorerwähnte Halbleiterschicht und die vorerwähnte Beschleunigungsschicht die gleiche Leitfähigkeit oder Durchlaßrichtung besitzen, daß aber gegenüber der Halbleiterschicht die Beschleunigungsschicht eine größere Verunreinigungskonzentration hat.
3) Eine Antikathode gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bereits erwähnte Halbleiterschicht und die bereits erwähnte Beschleunigungsschicht N-leitend s ind.
Eine Antikathode gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der vorerwähnten anderen Seite der Halbleiterschicht ein Metallfilm aufgetragen wird, welcher zwischen der Halbleiterschicht und der Metallschicht die bereits genannte Beschleunigungsschicht bildet.
5) Eine Antikathode gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite der vorerwähnten Halbleiterschicht mehrere separate Zonen oder BEREICHE mit einer der Halbleiterschicht entgegengesetzt gerichteten LEITFÄHIGKEIT derart eingearbeitet sind, daß zwischen der Halbleiterschicht und den vorerwähnten Zonen PN-Verbindungen gebildet werden.
6)Eine Antikathode gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit Ausnahme der vorerwähnten separaten Zonen eine Isolierschicht auf eine SEITE der Halbleiterschicht aufgetragen wird.
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7) Eine Antikathode gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der vorerwähnten Isolierschicht sowie auf den separaten Zonen eine Metallschicht aufgetragen wird.
8) Eine Bildaufnahmeröhre
dadurch gekennzeichnet, daß zu ihr gehören: eine evakuierte oder luftleere Umhüllung; eine auf der Innenseite der vorerwähnten Umhüllung angeordnete Elektronenabstrahlvorrxchtung oder Kathode; eine erste Elektrode zum Beschleunigen der von der vorerwähnten Elektronenanstrahlvorrichtung ausgehenden Elektronenstrahlen; eine Feldanpassungselektrode, welche vor der vorerwähnten ersten Elektrode angeordnet ist und die zuvor genannten Elektronenstrahlen aufzunehmen hat; eine als Halbleitervorrichtung ausgeführte Elektronenvervielfacher-Antikathode mit einer Halbleiterschicht, in welche auf einer Seite eine Reihe von PN-Verbindungen eingearbeitet sind diese Seite der Halbleiterschicht liegt der vorerwähnten Kathode gegenüber ; sowie mit einer lichtempfindlichen oder elektronenemittierenden Fläche, welche am vorderen Ende der Umhüllung angeordnet ist und das Licht einer Abbildung in Elektronen umzusetzen hat; zur Bildaufnahmeröhre gehört weiterhin eine zweite Elektrode, welche zwischen der lichtempfindlichen oder elektronenemittierenden Fläche und der Antikathode angeordnet ist und die vorerwähnten Elektronen auf der anderen Seite der Antikathode zu beschleunigen und zu fokussieren hat.
9) Eine Bildaufnahmeröhre gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet)
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daß eine Abdichtungsvorrichtung vorgesehen ist, welche eine öffnung, die sich an den aneinander gegenüberliegenden Enden der Antikathode befindet, abzudichten hat.
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DE19702000391 1969-01-07 1970-01-07 Elektronenvervielfacher-Halbleiterantikathode-Bildaufnahmevorrichtung mit lichtempfindlicher oder elektronenemittierender Flaeche,sowie solche mit einer solchen Antikathode Pending DE2000391A1 (de)

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