DE20004067U1 - Beschlag zum lösbaren Verbinden zweier aufeinanderstoßender Bauteile für Möbel - Google Patents
Beschlag zum lösbaren Verbinden zweier aufeinanderstoßender Bauteile für MöbelInfo
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Description
Huwil-Werke GmbH 28. Februar 2000
Möbelschloß- und Beschlagfabriken Oy/kau (01701)
Brölstraße 2 Q00503DE00 53809 Ruppichteroth
Beschlag zum lösbaren Verbinden
zweier aufeinanderstoßender Bauteile für Möbel
zweier aufeinanderstoßender Bauteile für Möbel
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Beschlag zum lösbaren Verbinden zweier aufeinanderstoßender plattenförmiger Bauteile für Möbel.
In der DE 25 46 526 B2 ist bereits ein solcher Beschlag vorgeschlagen worden. Dieser umfaßt ein Halteelement mit einer seitlich von diesem weg stehenden Zunge, welche an ihrem dem Halteelement abgewandten Ende keilförmig ausgebildet ist, ein Spreizelement, welches an seinem dem Halteelement entfernt liegenden freien Ende einen spreizbaren Abschnitt aufweist, sowie eine Schraube. Dabei besitzt das Spreizelement eine sich in Längsrichtung der Zunge erstreckende Ausnehmung, in welche die Zunge eingreift, sowie einen die Zunge an ihrem dem Halteelement zugewandten Ende umgreifenden Abschnitt. Zwischen diesem vom Halteelement umgriffenen Ende der Zunge und dem Halteelement ist ein kegelförmiger Hohlraum ausgebildet, der von außen zugänglich ist. Beim Eindrehen der Schraube in diesen Hohlraum wird das Spreizelement relativ zur Zunge in Richtung auf das Halteelement zu verlagert, wobei das keilförmige Ende der Zunge den spreizbaren Abschnitt des Spreizelementes auseinanderdrückt. Mit einer an den Außenflächen des spreizbaren Abschnittes befindlichen Verzahnung krallt sich das Spreizelement in der zugehörigen Bohrung des zweiten Möbelteiles fest.
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Von Nachteil bei dieser Ausführungsform ist, daß ein Überanzug der Schraube nicht verhindert werden kann. Ferner gibt das Spreizelement beim Herausdrehen der Schraube die Verbindung zum zweiten Bauteil nicht frei, da es seine eingenommene Position relativ zur Zunge beibehält. Schließlich kann die Schraube mit den übrigen Bauteilen nicht vormontiert werden.
Aus der DE 43 22 473 Cl ist ein Beschlag zum Verbinden zweier plattenförmiger Bauteile für Möbel bekannt, welcher ein Halteelement mit einem ersten Teilzapfen sowie einen hiermit zusammenwirkenden zweiten Teilzapfen besitzt. Dieser ist axial entlang der Längsachse am ersten Teilzapfen über einen Stellexzenter verstellbar. Das Halteelement wird zum Verbinden zweier Bauteile in eine Ausnehmung des ersten Bauteiles eingesetzt, wobei der erste und der zweite Teilzapfen in eine Bohrung des zweiten Bauteiles eingreifen. Durch Drehen des Stellexzenters wird eine Verlagerung des zweiten Teilzapfens relativ zum ersten Teilzapfen bewirkt, wodurch sich der zweite Teilzapfen in der Bohrungswandung des zweiten Bauteiles verspannt. Das dem zweiten Bauteil abgewandte Ende des zweiten Teilzapfens tritt gleichzeitig durch einen Durchbruch des Halteelementes aus diesem heraus und wird in das Material des ersten Bauteiles bewegt. Dadurch wird eine Auszugssicherung zwischen dem Halteelement und dem ersten Bauteil bewirkt.
Nachteilig an dieser Ausführungsform ist, daß lediglich der zweite Teilzapfen in die Bohrungswandung des zweiten Bauteiles eingeformt wird und somit zur Verbindung der beiden Bauteile beiträgt. Der diesem gegenüberliegenden erste Teilzapfen stützt sich zwar gegen die Bohrungswandung ab, trägt aber nicht zur Verspannung der beiden Bauteile in axialer Richtung bei. Ferner kann der Stellexzenter beim Verbinden durch die über den zweiten Teilzapfen auf den Stellzapfen wirkende Kraft verkanten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Beschlag zum lösbaren Verbinden zweier aufeinanderstoßender plattenförmiger Bauteile für Möbel zu schaffen, welcher leicht vormontierbar
ist, ferner bei einfacher Handhabung sicher in eine die beiden Bauteile miteinander verbindende Spannposition sowie eine die beiden Bauteile wieder freigebende Löseposition überführbar ist und welcher einen optimierten Kraftfluß der zusammenwirkenden Teile des Beschlages realisiert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Beschlag zum lösbaren Verbinden zweier aufeinanderfolgender Bauteile für Möbel ein Halteelement, das eine Bohrung, die auf einer ersten Achse zentriert angeordnet ist, sowie eine keilförmige Zunge aufweist, die auf einer zur ersten Achse senkrecht verlaufenden zweiten Achse angeordnet ist und ein erstes Ende und ein zweites Ende besitzt, ein Spreizelement, das zwei Schenkel, die zu einer dritten Achse symmetrisch ausgebildet sind, zwischen denen ein Spalt ausgebildet ist, sowie eine Durchgangsbohrung aufweist, die auf einer zur dritten Achse senkrecht verlaufenden vierten Achse zentriert angeordnet ist, wobei die Zunge des Haltelementes in den Spalt des Spreizelementes eingreift, und dieses relativ zum Halteelement entlang der zweiten Achse mit den Schenkeln an der Zunge anliegend in eine Spannposition und eine Löseposition verlagerbar ist, sowie einen Exzenter, der mit einem zylindrischen ersten Lagerabschnitt in der Bohrung des Halteelementes drehbar einsitzt, der ferner mit einem zum ersten Lagerabschnitt exzentrisch angeordneten zylindrischen Exzenterabschnitt in die Durchgangsbohrung des Spreizelementes eingreift und der mit einem zweiten Lagerabschnitt gegen das zweite Ende der Zunge des Haltelementes abgestützt ist, umfaßt.
Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, daß der Exzenter zur Vormontage durch die Bohrung des Spreizelementes geführt werden kann, bis die Unterseite des vierten Abschnittes auf der Oberseite des Spreizelementes zur Anlage kommt und zusammen mit diesem auf das Halteelement aufgeschoben wird, wobei der erste Abschnitt des Exzenters durch die Bohrung des Halteelementes geführt wird und die Schenkel des Spreizelementes die Zunge des Halteelementes umgreifen. Die so aus dem Halteelement, dem Spreizelement und dem Exzenter gebildete Baueinheit kann nun
einfach in das erste der beiden zu verbindenden Bauteile hineingeschoben werden. Dann kann das über das Halteelement hinausragende Ende der Zunge bzw. des Spreizelementes in die zugehörige Bohrung des zweiten Bauteiles eingeschoben werden. Durch eine Drehbewegung des Exzenters wird das Spreizelement in Richtung auf das Halteelement zu gezogen, so daß die dritten Schenkelabschnitte des Spreizelementes, auf das Halteelement zu und gleichzeitig voneinander weg bewegt werden und somit in die Bohrungswandung des zweiten Bauteiles hineingedrückt werden. Dadurch, daß der vierte Abschnitt des Exzenters an dem zweiten Ende der Zunge des Halteelementes und der erste Abschnitt des Exzenters in der Bohrung des Halteelementes gelagert ist, wird die zwischen diesen beiden Lagerungen auf den Exzenter wirkende Zugkraft gleichmäßig aufgenommen. Ein Kippen oder Verkanten des Exzenters wird wirksam vermieden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Halteelement eine Grundplatte, einen ersten Zapfen, der auf der Grundplatte senkrecht steht, der ferner topfförmig ausgebildet ist, dessen Umfangswandung eine Öffnung aufweist, aus der die Zunge herausragt und dessen Umfangswandung eine Stützfläche aufweist, die in Form eines auf der ersten Achse zentriert angeordneten konkaven Zylindermantelabschnittes ausgebildet ist, sowie einen zweiten Zapfen auf, der zylinderförmig gestaltet ist und der auf der Grundplatte senkrecht steht, wobei der erste Zapfen und der zweite Zapfen zum Befestigen des Halteelementes an einem ersten Bauteil eines Möbels dienen. Dabei ist vorgesehen, daß der erste und der zweite Zapfen in ihrer Außenfläche jeweils eine zumindest teilweise umlaufende Verzahnung aufweisen. Durch diese Ausgestaltung wird sichergestellt, daß die Zapfen in entsprechende Bohrungswandungen eines Bauteiles für ein Möbel eingreifen, wodurch das Halteelement fest mit diesem verbunden wird. Vorzugsweise ist das Halteelement ferner einstückig aus Kunststoff ausgebildet, so daß es einfach im Spritzgußverfahren hergestellt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das zweite Ende
der Zunge eine Stützfläche in Form eines auf der ersten Achse zentriert angeordneten konkaven Zylindermantelabschnittes sowie zwei die Stützfläche begrenzende Anschläge auf. Diese Stützfläche und die Anschläge wirken in montiertem Zustand des Beschlages mit dem Exzenter zusammen.
Die Durchgangsbohrung des Spreizelementes ist vorzugsweise in Richtung zum Spalt hin offen ausgebildet und die Schenkel sind auf die dritte Achse zu federnd ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung wird zum einen Material eingespart und zum anderen besitzen die Schenkel somit eine höhere Elastizität. Weiterhin ist vorgesehen, daß die beiden Schenkel des Spreizelementes jeweils Mittel zum Befestigen, vorzugsweise in Form einer Verzahnung, an ihrer Außenfläche aufweisen. Diese dient dazu, sich in der Bohrungswandung eines zu montierenden Bauteiles eines Möbels zu verkrallen und somit das erste Bauteil mit dem zweiten Bauteil fest zu verbinden.
In weiterer Ausgestaltung besitzt das Spreizelement eine Oberseite, welche zur Aufnahme des zweiten Lagerabschnittes des Exzenters dient, sowie eine Unterseite, welche auf dem Halteelement aufliegt. Dabei weist die Oberseite im Bereich um die Durchgangsbohrung herum eine Abflachung auf, deren Tiefe in etwa der Höhe des zweiten Lagerabschnittes des Exzenters entspricht. Durch diese Ausbildung besitzt der Beschlag in vormontiertem Zustand eine im wesentlichen ebene Oberfläche.
In bevorzugter Ausgestaltung ist das Spreizelement einstückig aus einem metallischen Werkstoff gebildet. Ein metallischer Werkstoff bringt den Vorteil einer hohen Festigkeit mit sich, so daß ein derart ausgebildetes Spreizelement auch nach mehrmaligem Lösen und Spannen keine Verschleißerscheinungen zeigen würde. Denkbar ist aber auch die Verwendung eines Kunststoffes als Material für das Spreizelement.
Auch der Exzenter ist vorzugsweise einstückig aus einem metallischen Werkstoff gebildet. Dies hat den Vorteil, daß er sich auf-
grund der auf ihn einwirkenden Kräfte beim Spannen bzw. Lösen nicht verformt. Zur Einleitung eines Drehmomentes ist in der Stirnseite des Exzenters ein Mittel zur Einleitung eines Drehmomentes, beispielsweise in Form eines Schlitzes oder einer Sechskant-Bohrung, vorgesehen in welche ein entsprechendes Werkzeug, beispielsweise ein Schraubendreher oder ein Inbus-Schlüssel eingreifen kann.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist der erste Lagerabschnitt des Exzenters kreiszylinderförmig ausgebildet und auf einer fünften Achse zentriert angeordnet. Dabei entspricht der Radius des ersten Lagerabschnittes dem Radius der Bohrung des Halteelementes. Der sich an diesen anschließende Exzenterabschnitt ist auf einer sechsten Achse zentriert angeordnet, welche parallel zur fünften Achse verläuft. Der sich an diesen wiederum anschließende zweite Lagerabschnitt ist ebenfalls kreiszylinderförmig ausgebildet und auf der fünften Achse zentriert angeordnet. Dieser zweite Lagerabschnitt besitzt zumindest einen sich über einen Teil des Umfanges erstreckenden radialen Vorsprung. Dieser radiale Vorsprung wirkt zum einen mit den die Stützfläche der Zunge des Halteelementes begrenzenden Anschlägen zusammen und begrenzt die Drehbewegung des Exzenters in die Löse- und in die Spannposition. Zum anderen wirkt er mit der Stützfläche des ersten Zapfens zusammen und ist gegen diese bei der Drehbewegung des Exzenters von der Spannposition in die Löseposition abgestützt.
Bei der Drehbewegung des Exzenters von der Löse- in die Spannposition wirkt der zweite Lagerabschnitt mit der Stützfläche der Zunge zusammen und ist gegen diese abgestützt. Durch die Abstützung des zweiten Lagerabschnittes des Exzenters beim Lösen und beim Spannen des Beschlages wird verhindert, daß der Exzenter gegenüber dem Halteelement verkantet. Die zwischen den beiden Lagerabschnitten angreifende Kraft des Spreizelementes verteilt sich gleichmäßig auf beide Lagerabschnitte.
In montiertem Zustand des Beschlages fallen die erste und die
fünfte, die zweite und die vierte sowie die dritte und die sechste Achse zusammen. Durch diese Ausgestaltung wird das Zusammenwirken der den Beschlag bildenden Teile, nämlich des Halteelementes, des Spreizelementes sowie des Exzenters ermöglicht.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Figur 1 eine Draufsicht eines Halteelementes,
Figur 2 einen Längsschnitt II-II gemäß Figur 1,
Figur 3 eine Draufsicht eines Spreizelementes,
Figur 4 eine Seitenansicht des Spreizelementes gemäß Figur 3,
Figur 5 einen Längsschnitt eines Exzenters,
Figur 6 einen Querschnitt VI-VI des Exzenters gemäß Figur
5,
Figur 7 eine Draufsicht auf einen vormontierten Beschlag bestehend aus dem Halteelement, dem Spreizelement und dem Exzenter,
Figur 8 einen Längsschnitt des vormontierten Beschlages
zusammen mit Bauteilen eines Möbels in Löseposition und
Figur 9 den Beschlag gemäß Figur 8 in Spannposition und
teilweise geschnitten.
Aus den Figuren 1 und 2 ist das Halteelement 4 ersichtlich. Dieses weist eine Grundplatte 7 mit einer auf dieser senkrecht ste-
henden ersten Achse X1, einen ersten Zapfen 8, einen zweiten Zapfen 9 sowie eine vom Halteelement 4 weg weisende Zunge 10 auf. Dabei sind die beiden Zapfen 8, 9 und die Zunge 10 senkrecht auf der Grundplatte 7 angeordnet. Die Zunge 10 ragt über die Grundplatte 7 des Halteelementes 4 hinaus und ist auf einer zur ersten Achse X1 senkrecht verlaufenden zweiten Achse x2 angeordnet. Ihr vom Halteelement 4 weg weisendes erstes Ende 11 ist keilförmig ausgebildet und abgerundet. Das gegenüberliegende zweite Ende 12 der Zunge 10 weist eine Stützfläche 13 in Form eines konkaven auf der ersten Achse X1 zentriert angeordneten Zylindermantelabschnittes auf. Die Stützfläche 13 wird durch zwei Anschläge 12a, 12b begrenzt.
Die Zunge 10 wird von dem topfförmigen ersten Zapfen 8 umgeben, dessen Umfangswandung 15 an der das Halteelement 4 begrenzenden Kante der Grundplatte 7, über die die Zunge 10 hinausragt, unterbrochen ist, wobei zwischen dem zweiten Ende 12 der Zunge 10 und der Umfangswandung 15 ein Hohlraum ausgebildet ist. Eine auf der ersten Achse X1 angeordnete Bohrung 16 mit Radius T1 verbindet diesen Hohlraum mit der Unterseite 17 der Grundplatte 7. Die Umfangswandung 15 des ersten Zapfens 8 weist eine der Zunge 10 gegenüberliegende Stützfläche 14 auf, die ebenfalls in Form eines auf der ersten Achse X1 zentriert angeordneten Zylindermantelabschnittes ausgebildet ist. Die beiden Stützflächen 13, 14 dienen zur Lagerung eines montierbaren Exzenters 6.
Der erste und der zweite Zapfen 8, 9 weisen zur Montage mit einem ersten Bauteil an ihren Außenflächen Verzahnungen 19, 19' auf, mit denen das Halteelement 4 in entsprechenden Bohrungen 20, 20' des ersten Bauteiles 1 verspannt wird.
Die Figuren 3 und 4 zeigen das Spreizelement 5. Dieses ist zu einer dritten Achse x3 symmetrisch angeordnet. Es besitzt eine flache Unterseite 21, eine Oberseite 2 2 sowie eine die beiden Seiten verbindende Durchgangsbohrung 23. Ferner weist es zwei Schenkel 24, 24' auf, zwischen denen ein Spalt 25 ausgebildet ist, welcher mit der Durchgangsbohrung 2 3 kommuniziert. Die bei-
den Schenkel 24, 24' sind derart geformt, daß der zwischen ihnen gebildete Spalt 25 in Richtung von der Durchgangsbohrung 23 weg zunächst eine konstante Breite aufweist und dann der keilförmigen Außenkontur der Zunge 10 des Halteelementes 4 entspricht. Ferner besitzt der Spalt zum Ende hin einen verjüngten Abschnitt 26. Am Ende weist der zwischen den Schenkeln 24, 24' gebildete Spalt 25 eine minimale Breite auf. In der Außenfläche der beiden Schenkel 24, 24' besitzt das Spreizelement 5 jeweils eine von der dritten Achse x3 weggerichtete Verzahnung 27 auf, die zum Verspannen in einer entsprechenden Bohrung 37 eines zweiten Bauteiles 3 dient. Das Spreizelement 5 besitzt ferner auf seiner Oberseite 22 eine Abflachung 2 8 in dem um die Durchgangsbohrung 23 herum benachbarten Bereich der Wandung.
Aus den Figuren 5 und 6 ist der Exzenter 6 ersichtlich. Dieser besitzt einen ersten Lagerabschnitt 29, der krexszylinderförmxg ausgebildet und auf einer fünften Achse x5 zentriert angeordnet ist, einen sich an diesen anschließenden Exzenterabschnitt 32, der krexszylinderförmxg ausgebildet ist und auf einer sechsten Achse x6 zentriert angeordnet ist, die parallel zur fünften Achse X5 verläuft, und einen sich an den Exzenterabschnitt 32 anschließenden zweiten Lagerabschnitt 30, der krexszylinderförmxg ausgebildet ist, auf der fünften Achse x5 zentriert angeordnet ist und einen sich über einen Teil des Umfangs erstreckenden radialen Vorsprung 33 aufweist.
Der Radius R1 des ersten Lagerabschnittes 29 entspricht dem Radius T1 der Bohrung 16 des Halteelementes 4. In dem ersten Lagerabschnitt 29 befindet sich ferner eine auf der fünften Achse x5 zentriert angeordnete von der Stirnseite 35 des Exzenters 6 ausgehende Sechskant-Bohrung 36 zur Einleitung eines Drehmomentes mittels eines entsprechenden Werkzeuges.
Die Figur 7 zeigt den Beschlag 1 bestehend aus dem Halteelement 4, dem Spreizelement 5 und dem Exzenter 6 in vormontiertem Zustand. Die Schenkel 24, 24' des Spreizelementes 5 umgreifen die Zunge 10 des Halteelementes 4. Das Spreizelement 5 wird von dem
Exzenter 6 auf dem Halteelement 4 fixiert. Von der Unterseite 17 der Grundplatte 7 des Halteelementes 4 ist die Sechskantbohrung 36 des Exzenters 6 erreichbar. Mittels eines Werkzeuges kann der Exzenter 6 somit um die erste Achse X1, die der fünften Achse x5 entspricht, gedreht werden, wodurch das Spreizelement 5 in Richtung auf das Halteelement 4 zu gezogen wird. Dabei ermöglicht der Abschnitt der Schenkel 24, 24' mit konstanter Breite des zwischen diesen ausgebildeten Spaltes 21 eine Relativbewegung des Spreizelementes 5 auf das Halteelement 4 zu.
Aus Figur 8 geht der vormontierte Beschlag 1 hervor, welcher mit seinen Zapfen 8, 9 in entsprechende Bohrungen 20, 20' eines ersten Bauteiles 2 eines Möbels eingepreßt wurde und dessen Zunge 10 zusammen mit den diese umgreifenden Schenkeln 24, 24' des Spreizelementes 5 in einer entsprechenden Bohrung 37 eines zweiten Bauteiles 3 des Möbels einsitzt. Die Anordnung ist in Löseposition dargestellt. Zum Spannen der Verbindung wird das Spreizelement 5 durch eine Drehbewegung des Exzenters 6 um die erste bzw. fünfte Achse X1, x5 auf das Halteelement 4 zu gezogen, wodurch die Schenkel 24, 24' gespreizt werden und sich in der Bohrungswandung des zweiten Bauteiles 3 verkrallen, wodurch ferner dieses in Richtung auf das erste Bauteil 2 zu verspannt wird und die beiden Bauteile 2, 3 miteinander verbunden werden. Dabei ist der zweite Lagerabschnitt 30 bei der Drehbewegung des Exzenters 6 von der Löse- in die Spannposition gegen die Stützfläche 13 der Zunge 10 abgestützt, so daß die zwischen den beiden Lagerabschnitten 29, 30 angreifende und in die Richtung vom Halteelement 4 weg wirkende Kraft des Spreizelementes 5 gleichmäßig auf beide Lagerabschnite 29, 30 verteilt und von diesen aufgenommen wird. Ein Kippen oder Verkanten des Exzenters 6 wird somit wirksam vermieden. Der Kontakt des radialen Vorsprunges 33 des Exzenters 6 mit dem zweiten Anschlag 12b der Zunge 10 begrenzt die Drehbewegung, womit die Spannposition definiert wird. Zum erneuten Lösen der Verbindung muß der Exzenter 6 wieder in die entgegengesetzte Richtung gedreht werden. Das Spreizelement 5 wird wieder in Richtung von dem Halteelement 4 weg gedrückt und die Schenkel 24, 24' schließen sich. Die zwei Bauteile 2, 3
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lassen sich nun wieder voneinander trennen. Dabei ist der radiale Vorsprung 33 beim Lösen gegen die Stützfläche 14 des ersten Zapfens 8 abgestützt, so daß - wie schon beim Spannen - die zwischen den beiden Lagerabschnitten 29, 30 angreifende Kraft gleichmäßig auf beide Lagerabschnitte verteilt wird, wodurch ein Kippen oder ein Verkanten des Exzenters 6 vermieden wird.
Figur 9 zeigt den Beschlag 1 mit dem ersten und dem zweiten Bauteil 2, 3 in Spannposition. Die Schenkel 24, 24' des Spreizelementes 5 sind in der Bohrungswandung des zweiten Bauteiles 3 verkrallt. Somit ist dieses mit dem ersten Bauteil 2 fest verbunden .
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Huwil-Werke GmbH 28. Februar 2000
Möbelschloß- und Beschlagfabriken Oy/kau (01701)
Brölstraße 2 Q00503DE00 53809 Ruppichteroth
Beschlag zum lösbaren Verbinden
zweier aufeinanderstoßender Bauteile für Möbel
zweier aufeinanderstoßender Bauteile für Möbel
Bezugszeichenliste
| 1 |
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Beschlag |
| 2 | erstes Bauteil | |
| 3 | zweites Bauteil | |
| 4 | Halteelement | |
| 5 | Spreizelement | |
| 6 | Exzenter | |
| 7 | Grundplatte | |
| 8 | erster Zapfen | |
| 9 | zweiter Zapfen | |
| 10 | Zunge | |
| 11 | erstes Ende | |
| 12 | zweites Ende | |
| 12a | erster Anschlag | |
| 12b | zweiter Anschlag | |
| 13 | Stützfläche | |
| 14 | Stützfläche | |
| 15 | Umf angswandung | |
| 16 | Bohrung | |
| 17 | Unterseite | |
| 18 | Oberseite | |
| 19, 19' | Verzahnung | |
| 20, 20' | Bohrung | |
| 21 | Unterseite | |
22 Oberseite
2 3 Durchgangsbohrung
24, 24' Schenkel
25 Spalt
26 verjüngter Abschnitt
27 Mittel zur Befestigung / Verzahnung
28 Abflachung
29 erster Lagerabschnitt
30 zweiter Lagerabschnitt 31
32 Exzenterabschnitt
33 radialer Vorsprung 34
35 Stirnseite
36 Sechskant-Bohrung
37 Bohrung
T1 Radius der Bohrung
r2 Radius des zweiten Endes
R1 erster Radius des Exzenters
X1 erste Achse
X2 zweite Achse
X3 dritte Achse
x4 vierte Achse
X5 fünfte Achse
x6 sechste Achse
Claims (17)
1. Beschlag (1) zum lösbaren Verbinden zweier aufeinanderstoßender Bauteile (2, 3) für Möbel, umfassend
- ein Halteelement (4), das eine Bohrung (16), die auf einer ersten Achse (x1) zentriert angeordnet ist, sowie eine keilförmige Zunge (10) aufweist, die auf einer zur ersten Achse (x1) senkrecht verlaufenden zweiten Achse (x2) angeordnet ist und ein erstes Ende (11) und ein zweites Ende (12) besitzt,
- ein Spreizelement (5), das zwei Schenkel (24, 24'), die zu einer dritten Achse (x3) symmetrisch ausgebildet sind, zwischen denen ein Spalt (25) ausgebildet ist, sowie eine Durchgangsbohrung (23) aufweist, die auf einer zur dritten Achse (x3) senkrecht verlaufenden vierten Achse (x4) zentriert angeordnet ist, wobei die Zunge (10) des Haltelementes (4) in den Spalt (25) des Spreizelementes (5) eingreift, und dieses relativ zum Halteelement (4) entlang der zweiten Achse (x2) mit den Schenkeln (24, 24') an der Zunge (10) anliegend in eine Spannposition und eine Löseposition verlagerbar ist, sowie
- einen Exzenter (6), der mit einem zylindrischen ersten Lagerabschnitt (29) in der Bohrung (16) des Halteelementes (4) drehbar einsitzt, der ferner mit einem zum ersten Lagerabschnitt (29) exzentrisch angeordneten zylindrischen Exzenterabschnitt (32) in die Durchgangsbohrung (23) des Spreizelementes (5) eingreift und der mit einem zweiten Lagerabschnitt (30) gegen das zweite Ende (12) der Zunge (10) des Haltelementes (4) abgestützt ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltelement (4) eine Grundplatte (7), einen ersten Zapfen (8), der auf der Grundplatte (7) senkrecht steht, der ferner topfförmig ausgebildet ist, dessen Umfangswandung eine Öffnung aufweist, aus der die Zunge (10) herausragt, und dessen Umfangswandung eine Stützfläche (14) aufweist, die in Form eines auf der ersten Achse (x1) zentriert angeordneten konkaven Zylindermantelabschnittes ausgebildet ist, sowie einen zweiten Zapfen (9), der zylinderförmig gestaltet ist und auf der Grundplatte (2) senkrecht steht, besitzt, wobei der erste Zapfen (8) und der zweite Zapfen (9) zum Befestigen des Halteelementes (4) an einem ersten Bauteil (2) eines Möbels dienen.
3. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende (12) der Zunge (10) eine Stützfläche (13) in Form eines auf der erste Achse (x1) zentriert angeordneten konkaven Zylindermantelabschnittes sowie zwei die Stützfläche (13) begrenzende Anschläge (12a, 12b) aufweist.
4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Zapfen (8, 9) auf ihrer Außenfläche jeweils eine zumindest teilweise umlaufende Verzahnung (19, 19') aufweisen.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (4) einstückig aus Kunststoff ausgebildet ist.
6. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsbohrung (23) des Spreizelementes (5) in Richtung zum Spalt (25) hin offen ausgebildet ist und die Schenkel (24, 24') auf die dritte Achse (x3) zu federnd ausgebildet sind.
7. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (24, 24') des Spreizelementes (5) jeweils Mittel zum Befestigen (27) an ihrer Außenfläche aufweisen.
8. Beschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Befestigen (27) des Spreizelementes (5) in Form einer Verzahnung ausgebildet sind.
9. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (5) eine Oberseite (22), welche zur Aufnahme des zweiten Lagerabschnittes (30) des Exzenters (6) dient und eine Unterseite (21), welche auf dem Halteelement (4) aufliegt, besitzt, wobei die Oberseite (22) im Bereich um die Durchgangsbohrung (23) herum eine Abflachung (28) aufweist, deren Tiefe in etwa der Höhe des zweiten Lagerabschnittes (30) des Exzenters (6) entspricht.
10. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (5) einstückig aus einem metallischen Werkstoff gebildet ist.
11. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Lagerabschnitt (29) des Exzenters (6) kreiszylinderförmig ausgebildet und auf einer fünften Achse (x5) zentriert angeordnet ist und einen Radius (R1) besitzt, der dem Radius (r1) der Bohrung (16) des Haltelementes (4) entspricht,
daß ferner der sich an den ersten Lagerabschnitt (29) anschließende Exzenterabschnitt (32) kreiszylinderförmig ausgebildet und auf einer sechsten Achse (x6) zentriert angeordnet ist, welche parallel zur fünften Achse (x5) verläuft, und
daß der sich an diesen anschließende zweite Lagerabschnitt (30) kreiszylinderförmig ausgebildet und auf der fünften Achse (x5) zentriert angeordnet ist.
daß der erste Lagerabschnitt (29) des Exzenters (6) kreiszylinderförmig ausgebildet und auf einer fünften Achse (x5) zentriert angeordnet ist und einen Radius (R1) besitzt, der dem Radius (r1) der Bohrung (16) des Haltelementes (4) entspricht,
daß ferner der sich an den ersten Lagerabschnitt (29) anschließende Exzenterabschnitt (32) kreiszylinderförmig ausgebildet und auf einer sechsten Achse (x6) zentriert angeordnet ist, welche parallel zur fünften Achse (x5) verläuft, und
daß der sich an diesen anschließende zweite Lagerabschnitt (30) kreiszylinderförmig ausgebildet und auf der fünften Achse (x5) zentriert angeordnet ist.
12. Beschlag nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Lagerabschnitt (30) des Exzenters (6) zumindest einen sich über einen Teil des Umfanges erstreckenden radialen Vorsprung (33) besitzt.
13. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Vorsprung (33) des zweiten Lagerabschnittes (30) des Exzenters (6) zum einen mit den die Stützfläche (13) der Zunge (10) des Halteelementes (4) begrenzenden Anschlägen (12a, 12b) zusammenwirkt und die Drehbewegung des Exzenters (6) in die Löse- und in die Spannposition begrenzt und zum anderen mit der Stützfläche (14) des ersten Zapfens (8) zusammenwirkt und gegen diese bei der Drehbewegung des Exzenters (6) von der Spannposition in die Löseposition abgestützt ist.
14. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Lagerabschnitt (30) mit der Stützfläche (13) der Zunge (10) zusammenwirkt und gegen diese bei der Drehbewegung des Exzenters (6) von der Löse- in die Spannposition abgestützt ist.
15. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnseite (35) des ersten Lagerabschnittes (29) des Exzenters (6) Mittel zur Einleitung eines Drehmomentes vorgesehen sind.
16. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (6) einstückig aus einem metallischen Werkstoff gebildet ist.
17. Beschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im montierten Zustand des Beschlages (1) die erste Achse (x1) und die fünfte Achse (x5), die zweite Achse (x2) und die dritte Achse (x3) sowie die vierte Achse (x4) und die sechste Achse (x6) zusammenfallen.
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