DE20004209U1 - Uhr, insbesondere Tischuhr - Google Patents
Uhr, insbesondere TischuhrInfo
- Publication number
- DE20004209U1 DE20004209U1 DE20004209U DE20004209U DE20004209U1 DE 20004209 U1 DE20004209 U1 DE 20004209U1 DE 20004209 U DE20004209 U DE 20004209U DE 20004209 U DE20004209 U DE 20004209U DE 20004209 U1 DE20004209 U1 DE 20004209U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clock
- housing
- base part
- cover
- housing cover
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 11
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 6
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 7
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 229920006352 transparent thermoplastic Polymers 0.000 description 2
- 239000004793 Polystyrene Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229920002223 polystyrene Polymers 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B45/00—Time pieces of which the indicating means or cases provoke special effects, e.g. aesthetic effects
- G04B45/0069—Cases and fixed parts with a special shape
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/06—Dials
- G04B19/10—Ornamental shape of the graduations or the surface of the dial; Attachment of the graduations to the dial
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/14—Suspending devices, supports or stands for time-pieces insofar as they form part of the case
- G04B37/1406—Means for fixing the clockwork pieces on other objects (possibly on walls)
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electric Clocks (AREA)
Description
Hartwig Schridde, Neuhofstr. 1, 38104 Braunschweig
Uhr, insbesondere Tischuhr
Uhr, insbesondere Tischuhr
Die Erfindung betrifft eine Uhr, insbesondere (Schreib-)Tischuhr oder Wanduhr, mit einer Compact-Disc (CD) als Uhrblatt, einem dieses aufiiehmenden Gestell zum vorzugsweise vertikalen und stabilen Aufstellen oder Aufhängen der Uhr sowie einem eine Zentralbohrung in der CD durchgreifenden, daran festsetzbaren Uhr- und Zeigerwerk.
Bekannte Uhren dieser Art bieten aufgrund der polierten, lichtreflektierenden bzw. -brechenden und dabei Farbeffekte erzeugenden Fläche einer CD einen optimalen Blickfang, gegen den sich die Zeiger des Uhrwerks kontrastscharf abheben. Damit wirkt eine solche Uhr auf den Betrachter insgesamt ästhetisch außerordentlich anziehend. Es ist dabei möglich, handelsübliche, zu relativ geringen Preisen zu beziehende Uhr- und Zeigerwerke zu benutzen. Da eine CD normalerweise nicht ohne Hilfsmittel stabil vertikal zu lagern ist, setzt man die verschiedensten Arten von Ständern ein, die die CD in zumindest annähernd vertikaler Position tragen. Damit sind zum Aufstellen „Fremdgegenstände", d.h. Teile erforderlich, die weder mit der CD noch dem Uhr- und Zeigerwerk unmittelbar etwas zu tun haben, sondern separat beschafft bzw. hergestellt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine CD-Uhr zu schaffen, die insgesamt und stärker den ursprünglichen Eindruck einer im Handel und Gebrauch üblichen, in einem transparenten Thermoplastgehäuse verpackten Kompakt-Disc vermittelt sowie preiswert in der Herstellung sein und unter Nutzung der erwähnten ästhetischen Attraktivität als kostengünstig bereitzustellender Werbeträger dienen soll.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei einer Uhr der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß das Gestell ein die CD aufnehmendes Lager- und Transport-Gehäusebasisteil mit einem schwenkbar angelenkten, öffhungsfähigen CD-Gehäusedeckel umfaßt und letzterer in im Winkel zu dem Gehäusebasisteil geöffnetem Zustand einen Lagerschenkel zum stabilen Aufstellen der Uhr bildet. Damit wird es in von der Struktur her einfacher Weise möglich, die Verpackung einer CD, also ein aus transparentem thermoplastischem Kunststoff, z.B. Polystyrol hergestelltes CD-Verpackungs- und Transportgehäuse, das aufgrund der Materialbeschaffenheit in seiner im Handel erhältlichen Form als durchsichtige Kassette eine hohe
Stabilität aufweist, als Uhren- und damit Schutzgehäuse mit Tragfunktion für die relativ leichte CD als Grundelement, d.h. (Ziffer-)BIatt einer Uhr, zu verwenden. Die CD befindet sich mithin in ihrer durch die Verpackungsfunktion bestimmten Ausnehmung in dem Einsatz der CD-Kassette. Der Deckel dieser Kassette sorgt für die notwendige Standfestigkeit, indem er entweder einen sich nach Öffnen im Winkel zu dem vertikal auf der unteren Kante aufgestellten Grundteil erstreckenden oder, wie weiter unten beschrieben, eine mittels Schrauben od.dgl. befestigte transparente Frontalabdeckung bildet oder gar durch Einsatz eines zusätzlichen Deckels für eine doppelte Lagerschenkelanordnung mit hinterem Schwenkteil und vorderer starren Abdeckung gesorgt wird. Eine solche Uhr eignet sich gerade auch zu Werbungszwecken, wobei ihr Vorteil darin zu sehen ist, daß die relativ große, freie CD-Fläche als Uhroder Zifferblatt hervorragende Möglichkeiten als Werbeträger bietet.
Die Aufnahme von Uhrblatt mit Uhr- und Zeigerwerk in dem Gehäusebasisteil sowie der Verschluß mittels des Deckels in üblicher, von CDs her bekannter Weise kann natürlich nur erfolgen, wenn Uhr- und Zeigerwerk eine solch geringe Bautiefe aufweisen, daß diese sich mit der Gesamthöhe der CD-Kassette verträgt. Da jedoch preiswerte Uhr- und Zeigerwerke, wie sie heute allerorts als Bau- und/oder Nachrüstsätze im Handel erhältlich sind, eine größere Bautiefe als die Höhe von CD-Kassetten aufweisen, kann man vorteilhaft den Gehäusedeckel wahlweise zur Vorder- oder Rückseite hin schwenkbar an dem Gehäusebasisteil gelagert vorsehen. Die übliche Lagerbefestigung von Kassettendeckeln an ihrem Grundteil mittels Noppe und Loch ist verhältnismäßig leicht lösbar, trägt aber andererseits in ausreichendem Maße den Festigkeitsanforderungen einer auf einen Tisch gestellten Uhr Rechnung.
Während die Lagerung der CD in der Kassette über die CD-Zentralbohrung und eine die CD klemmend aufnehmende federnde Halterung erfolgt, kann das Gehäusebasisteil zentrisch durchbohrt sein und rückseitig das Uhrwerk tragen. Dieses durchgreift dann jene Bohrung und kann an der vorder- und/oder rückseitigen Fläche des Gehäusebasisteils und/oder in der Bohrung kraft- und/oder formschlüssig gelagert sein.
Nach einem besonderen Gedanken der Erfindung ist es, wie oben bereits angedeutet, möglich und vorteilhaft, vor allem dann, wenn ein empfindlicher Sekundenzeiger neben den beiden Zeigern der Uhr vorhanden ist, zusätzlich zu einem ersten, den Lagerschenkel bildenden, rückseitig an dem Gehäusebasisteil schwenkbar gelagerten Gehäusedeckel einen zweiten Gehäusedeckel vorzusehen, der als bleibende vorderseitige Abdeckung der CD-Uhr bestimmt ist.
Es handelt sich dabei also um einen bei Benutzung der Uhr festzusetzenden Schutzdeckel. Der erste Gehäusedeckel wird in solchen Fällen - z.B. der verpackten Uhr als Bausatz - als Zusatzteil beigegeben.
Allerdings ist es auch denkbar und möglich, bei relativ geringer Bauhöhe des Lagerzapfens für die Zeiger den Kassettendeckel zwecks vollständiger Verpackung der Uhr mit rückseitig von dem Gehäusebasisteil abstehendem Uhrwerk als vorderseitigen Verpackungsverschluß vorzusehen und ihn zum Gebrauch der Uhr abzunehmen sowie nach hinten im Winkel verlaufend zur Lagestabilisierung - im Falle der Verwendung als Tischuhr - zu nutzen.
Insbesondere dann, wenn Uhr- und Zeigerwerke mit relativ großer Bautiefe verwendet werden, d.h. vor allem in solchen Fällen, in denen, wie zuvor erwähnt, ein Sekundenzeiger zusätzlich zu Stunden- und Minutenzeiger vorgesehen ist, kann es sich als vorteilhaft herausstellen, daß der zweite Gehäusedeckel als starre, transparente Abdeckplatte mittels Abstandhaltern im durch die Höhe des Zeigerwerks bestimmten Abstand zur CD befestigt vorgesehen ist. Dann tritt zwar ein gewisses Entfernen von der Verwendung der originären CD-Kassettenverpackung ein, aber es wird dadurch der Schutz relativ empfindlicher Uhrwerke, zum Beispiel im Falle funkgesteuerter Uhren, maßgeblich verbessert. Bei einer solchen Anordnung können zweckmäßigerweise die Abstandhalter als Buchsen mit sie durchgreifenden, die Abdeckplatte anpressenden, in dem Gehäusebasisteil schraubbar aufgenommenen Zapfen oder auch als einfache längere Schrauben, die mittels Muttern und/oder Kontermuttern in ihrer jeweils korrekten Distanzposition an Basisteil und Abdeckung festgesetzt werden, vorgesehen sein. So kann man nicht nur in einfacher Weise den Schutzerfordernissen insbesondere gegen unmittelbare Krafteinwirkung von vorn entsprechen, sondern es ist auch gewährleistet, daß sich herkömmliche Befestigungsmittel in einfachster Weise verwenden und somit die Herstellungskosten in einem vernünftigen, niedrigen Rahmen halten lassen. Unter anderem läßt sich so der Bausatzgedanke mit relativ einfachen, gerade auch von Laien ohne Schwierigkeiten montierbaren Teilen realisieren und zugleich, beispielsweise aufgrund der Metallbolzen, ein ästhetisch ansprechender Gesamteindruck der Uhr bewirken.
Natürlich ist es möglich, diese Uhr nicht nur als Tisch- oder Schreibtischuhr einzusetzen, sondern man kann sie aufgrund ihrer insgesamt gegebenen Stabilität auch unter Anbringung entsprechender Tragmittel, z.B. in Form einer Öse am Gehäusegrundteil oder am Uhrwerk, als Wanduhr vorsehen.
Die Uhr vermittelt insgesamt und insbesondere den Eindruck einer vertikal angeordneten CD als Werbeträger, wobei die CD-üblichen Lager- und Transportgehäuseteile wesentliche und integrale Bestandteile der Uhr bilden.
5
5
Weitere Vorteile und Ausfuhrungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispiele hervor. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Uhr,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Uhr der Fig. 1 bei Verwendung als Tischuhr,
Fig. 3 A eine Draufsicht auf die Uhr der Fig. 1 bei Verwendung als Wanduhr,
Fig. 3B eine Rückansicht der Uhr der Fig. 3A,
Fig. 4 eine Vorderansicht eines Gehäusedeckels für die Verwendung als
frontale Abdeckung,
20
20
Fig. 5A bis C eine Vorderansicht, eine Draufsicht bzw. eine Rückansicht des
Gehäusebasisteils,
Fig. 6A eine Draufsicht eines weiteren Gehäusedeckels für die Verwendung der
Uhr als Stand- oder Tischuhr und
Fig. 6B eine Ansicht des Deckels in Richtung des Pfeiles VIB der Fig. 6A.
Eine in ihren wesentlichen Elementen in Fig. 1 sowie Fig. 2 bzw. Fig. 3 A und B erkennbare Uhr 1 stellt lediglich eine bevorzugte realisierbare Ausfuhrungsform aus einer Vielzahl denkbarer Ausführungsmöglichkeiten zum Zwecke der Beschreibung der wesentlichen Merkmale der Uhr anhand eines Beispiels dar.
Die Uhr 1 umfaßt als maßgebliche Bauteile ein Original-CD-Gehäuse als Uhrengestell 2, in Fig. 2 als Gehäusebasisteil 21 und erster Gehäusedeckel 22 erkennbar, ein Uhrwerk 11 mit einem Zeigerwerk 12, umfassend Stundenzeiger 121, Minutenzeiger 122 und - gegebenenfalls - Sekundenzeiger 123, sowie eine in einem üblichen Verpackungsrezeß in dem Basisteil des CD-Gehäuses aufgenommene, als Uhrblatt 13 fungierende Compactdisc (CD).
Solche zweiteiligen CD-Gehäuse sind heute überall im Handel als Massenware verfügbar und eignen sich für den vorliegenden Zweck einerseits durch ihre ausreichende Festigkeit sowie andererseits durch die Transparenz. Auch (unbespielte) CDs, wie sie für das Uhrblatt 13 verwendet werden, sind als Massen ware verfügbar. Sie eignen sich zum flächigen Anbringen der unterschiedlichsten visuellen Darstellungsformen, seien es Landschaften, Personen des öffentlichen Lebens, Bilder aller Art, Fotografien etc., sei es Werbung der unterschiedlichsten Form wie Werbesprüche, -darstellungen od.dgl.. Mit anderen Worten sind hier den Gestaltungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt, sieht man einmal von den durch die äußeren Abmessungen üblicher CDs gesetzten ab. Solche Darstellungen, wie sie in Fig. 1 grob angedeutet gezeigt sind, können durch Brennen zu einem festen, nicht entfernbaren und damit auch gegen beabsichtigtes oder unbeabsichtigtes Entfernen gesicherten Bestandteil des Uhrblattes gemacht werden.
Wie aus Fig. 2 erkennbar, genügen zwei CD-Gehäuseteile 21 und 22, um zusammen ein standfestes Gestell 2 für die Uhr als Tischuhr zu bilden. Zu diesem Zweck klinkt man aus dem CD-„Roh"-Gehäuse zunächst den Deckel 22 vorsichtig aus und befestigt an dem Gehäusebasisteil 21 das ebenfalls fertig beziehbare/lieferbare Uhrwerk 11 mit dem Zeigerwerk 12. Dabei steckt man durch eine in solchen CD-Gehäusen vorhandene Zentralbohrung 131 die vom Uhrwerk 11 ausgehende Welle 120 hindurch und befestigt darauf die Zeiger. Das Uhrwerk wird mit geeigneten Mitteln in seiner in der Zentralbohrung 131 zentrierten Position an der Rückseite des Gehäusebasisteils 21 festgesetzt. Das ausgeklinkte erste Gehäuseteil 22 ist, je nach Art der Verwendung, Aufbau und Abmessungen der Uhr entweder frontseitig oder auch rückwärtig wieder mit Hilfe an ihm vorgesehener Lagerzapfen 223 in Rezesse 213 an dem Basisteil 21, also im zweiten Fall auch in einer zu seiner ursprünglichen nunmehr entgegengesetzten Position an der Basisteilrückseite einsetzbar, indem es einen Lagerschenkel bildet, mit dessen Hilfe die Uhr, wie erkennbar, standsicher aufstellbar ist. - Wenn das erste Gehäuseteil, also der Kassettendeckel 22, vorderseitig aufklappbar verbleiben soll, so muß das Zeigerwerk allerdings relativ flach bauen und darf nicht stark aus dem die CD aufnehmenden
" Rezeß des Gehäusebasisteils 21 hervorstehen. In der Regel haben aber die das Zeigerwerk 12
tragenden Wellen 120 bei heute für Uhren dieser Art üblichen Bausätzen eine Höhe, die eine Anordnung des Deckels 22 als Lagerschenkel in der in Fig. 2 gezeigten rückwärtigen Schwenkposition erforderlich macht.
5
5
Um - vor allem im zuletzt geschilderten Fall der rückwärtigen Anordnung des Deckels 22 die Vorderseite der Uhr, insbesondere das Zeigerwerk gegen unbeabsichtigte oder auch gewollte Beschädigungen zu sichern, wird der Deckel als Bauteil für die erfindungsgemäße Uhr, und zwar als zweiter Gehäusedeckel 23 verwendet, obwohl er auch sogar ohne Schwenkdekkel 22 allein als Lagerschenkel zum stabilen Aufstellen zum Einsatz gelangen kann, wie man z.B. bei Betrachten der Draufsichten gemäß Fig. 2 und Fig. 3A leicht erkennt. Dieser Deckel wird von einem weiteren „Roh"-CD-Gehäuse abgenommen, um als Schutzabdeckung 23 zu fungieren. Dieser zweite Deckel 23 wird nach Anbringung von vier Bohrungen 231 und 211 in ihm und in dem Gehäusebasisteil 21 mit Hilfe von Schrauben 233 und Muttern 234, bei denen es sich um - ebenfalls handelsübliche - Langschaft-Sechskantschrauben und -muttern handeln kann, wie dargestellt und unter Einsatz von Gegenmuttern 235 im gewünschten bzw. - mit Rücksicht auf die Zeigerwerkbauhöhe - notwendigen Abstand zu dem Gehäusebasisteil 21 befestigt. Damit bildet dieser - ggf. zweite - Gehäusedeckel eine vorderseitige durchsichtige Schutzplatte für die beschädigungsanfälligen Teile der Uhr. Dieses ist besonders im Falle funkgesteuerter Uhrwerke, wie sie vorliegend verwendet sind und als Bausätze im Handel zur Verfügung stehen, vorteilhaft und zu empfehlen, weil schon z.B. relativ geringe Krafteinwirkungen auf das Zeigerwerk genügen, um dessen Funktionieren zu beeinträchtigen oder ganz zu beenden. Dagegen ist es im Falle robusterer Uhrwerke denkbar, die Zeiger und das Uhrblatt nach vorn offen zu lassen, ohne daß die Uhr notwendigerweise leicht Schaden nehmen muß.
Wie aus Fig. 3 A und B erkennbar, läßt sich die erfindungsgemäße Uhr auch leicht als Wanduhr verwenden. Im Handel beziehbare Uhrwerke 11 der beschriebenen Art weisen häufig Ösen 111 am Uhrwerkgehäuse 112 auf, mit deren Hilfe die Uhr insgesamt schnell auf einen Wandhaken oder ähnliches gehängt werden kann. In diesem Falle entfällt natürlich eine nach hinten gerichtete Anbringung eines Gehäusedeckels als Lagerschenkel. Wie man aber aus der Draufsicht-Darstellung der Fig. 3A leicht erkennt, bildet das Gehäusebasisteil 21 zusammen mit dem (zweiten) Gehäusedeckel 23, hier als frontseitige Schutzplatte verwendet, eine relativ standstabile Einheit, so daß man vor allen Dingen in Anwendungsfällen, in denen die Uhr
verhältnismäßig ungestört, also entfernt von Bereichen, die häufig von Personen benutzt werden, steht, mit einer solchen Grundanordnung auskommt und zudem in der Lage ist, die Uhr als Wanduhr einzusetzen.
Aus den Fig. 4 bis 6 sind diverse strukturelle Details zu entnehmen:
Fig. 4 zeigt einen hier als Schutzabdeckung vorbereiteten Gehäusedeckel 23, der ursprünglich den Klappdeckel des CD-„Roh"-Gehäuses bildete. Für die Anbringung der Halte- und Distanzschrauben 233 ist er mit den Bohrungen 231 versehen. Ferner erkennt man im linken Bereich Lagerstege 222 mit Noppen 223, die bei dem CD-„Roh"-Gehäuse in entsprechende Rezesse 213 (Fig. 5B) oder Bohrungen des Gehäusebasisteils 21 eingreifen und so die relative Schwenkbarkeit zwischen den beiden Gehäuseteilen gewährleisten. - Der gestrichelte Kreis deutet die Position der CD an.
Fig. 5 A bis C zeigen das Gehäusebasisteil 21 mit den Bohrungen 211 zur Aufnahme der Schrauben 233 sowie die Zentralbohrung 131 zum Durchstecken der Uhrwerkswelle. Im übrigen ist in der Draufsicht der Fig. 5B besagter Rezeß 213 zur Aufnahme der Noppe 223 des Deckels 23 erkennbar.
Fig. 6A und B schließlich zeigen einen ausschließlich als Lagerschenkel verwendbaren Gehäusedeckel im Einsatz der Uhr gemäß Fig. 2, also bei rückwärtiger Anordnung des Lagerschenkels. Um genügend Freigang aufzuweisen und keine rechtwinklige Abspreizung notwendig zu machen, ist im Bereich der Lagerstege 222 eine Ausnehmung 224 angebracht. Damit kann man beim rückwärtigen Anbringen dieses Teils 22 und Verschwenken desselben wegen üblicherweise an dem Gehäusebasisteil vorhandener Kanten und Vorsprünge den Lagerschenkel eng genug an die Uhr heran schwenken. Es ist somit nicht zuviel Platz beim Aufstellen nötig.
Natürlich kann man statt der Langschaft-Schrauben mit Kontermuttern auch Distanzbuchsen, die von Schraubholzen durchgriffen werden, verwenden, wie es ebenso möglich ist, zur Erzielung unterschiedlicher ästhetischer Effekte wahlweise dunkele oder helle Gehäusebasisteile, wie sie bei CD-Kassetten im Handel sind, einzusetzen.
Claims (10)
1. Uhr, insbesondere (Schreib-)Tischuhr, mit einer Compact-Disc (CD) als Uhrblatt (13), einem dieses aufnehmenden Gestell (2) zum vorzugsweise vertikalen und stabilen Aufstellen der Uhr sowie einem eine Zentralbohrung (131) in der CD durchgreifenden, daran festsetzbaren Uhr- und Zeigerwerk (11, 12), dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (2) ein die CD (13) aufnehmendes Lager- und Transport-Gehäusebasisteil (21) mit einem CD-Gehäusedeckel (22, 23) umfaßt und letzterer einen Lagerschenkel zum stabilen Aufstellen der Uhr (1) bildet.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäusebasisteil (21) zentrisch durchbohrt ist und rückseitig, diese Bohrung (131) durchgreifend, das Uhrwerk (11) trägt.
3. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der CD- Gehäusedeckel (22) an dem Gehäusebasisteil schwenkbar öffnungsfähig angelenkt ist und so im Winkel zu dem Gehäusebasisteil geöffnetem Zustand den Lagerschenkel bildet.
4. Uhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (22) wahlweise zur Vorder- oder Rückseite schwenkbar an dem Gehäusebasisteil (21) lagerbar ist.
5. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Lagerschenkel bildende Gehäusedeckel (23) als vorderseitige Abdeckung der CD (13) vorgesehen ist.
6. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis S. dadurch gekennzeichnet, daß als Lagerschenkel zum stabilen Aufstellen der Uhr zwei Gehäusedeckel (22, 23) vorgesehen sind, indem zusätzlich zu einem rückseitig an dem Gehäusebasisteil (21) schwenkbar gelagerten ersten Gehäusedeckel (22) ein zweiter Gehäusedeckel (23) eine vorderseitige Abdeckung der CD (13) bildet.
7. Uhr nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der ggf. zweite Gehäusedeckel (23) als starre, transparente Abdeckplatte mittels Abstandhaltern (233, 234, 235) im durch die Höhe des Zeigerwerks (12) bestimmten Abstand zur CD (13) befestigt vorgesehen ist.
8. Uhr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter als die Abdeckplatte (23) durchgreifende und diese gegenüber dem Gehäusebasisteil (21) schraubbar festsetzende Schraubzapfen (233) vorgesehen sind.
9. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Gehäusedeckel und -basisteil (21, 22, 23) transparente Baukomponenten sind.
10. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk (11) einen Empfänger für Funksignale zum ferngesteuerten Betrieb der Uhr (1) umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20004209U DE20004209U1 (de) | 2000-02-29 | 2000-02-29 | Uhr, insbesondere Tischuhr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20004209U DE20004209U1 (de) | 2000-02-29 | 2000-02-29 | Uhr, insbesondere Tischuhr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20004209U1 true DE20004209U1 (de) | 2000-05-31 |
Family
ID=7938402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20004209U Expired - Lifetime DE20004209U1 (de) | 2000-02-29 | 2000-02-29 | Uhr, insbesondere Tischuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20004209U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4508459A (en) | 1981-08-04 | 1985-04-02 | Seikosha Co., Ltd. | Clock having a rotationally displaceable clock movement |
| DE29705050U1 (de) | 1997-03-20 | 1997-05-22 | Schwarz, Peter, 19065 Pinnow | Uhren für Klappkarten und Aufsteller mit Zifferblätter als Klemmhalter |
| DE29714209U1 (de) | 1997-08-08 | 1997-11-06 | Lips, Maria, 56566 Neuwied | Uhr |
-
2000
- 2000-02-29 DE DE20004209U patent/DE20004209U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4508459A (en) | 1981-08-04 | 1985-04-02 | Seikosha Co., Ltd. | Clock having a rotationally displaceable clock movement |
| DE29705050U1 (de) | 1997-03-20 | 1997-05-22 | Schwarz, Peter, 19065 Pinnow | Uhren für Klappkarten und Aufsteller mit Zifferblätter als Klemmhalter |
| DE29714209U1 (de) | 1997-08-08 | 1997-11-06 | Lips, Maria, 56566 Neuwied | Uhr |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4036431C2 (de) | ||
| DE602005006229T2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung eines austauschbaren Armbandes auf einer Uhr | |
| DE69017895T2 (de) | Rahmen. | |
| WO2022214260A1 (de) | Zifferblatt für eine uhr | |
| DE2908089A1 (de) | Dauerkalender | |
| DE20004209U1 (de) | Uhr, insbesondere Tischuhr | |
| DE2327819C2 (de) | Pfeileranordnung für die Befestigung von Uhrwerksplatinen | |
| DE29501171U1 (de) | Objektträger für zwei- und dreidimensionale Objekte | |
| DE3637381C1 (en) | Board with interchangeable script panels | |
| DE2036319B2 (de) | Pyramidenförmiges Metronomgehause | |
| DE2913499C2 (de) | Rasteinrichtung zur Fixierung eines Geräteeinschubes | |
| DE69412765T2 (de) | Geschirr wie ein Tablett, Untertasse oder Teller für die Presentation einer Rechnung | |
| DE2124861A1 (de) | Schutzgehäuse für eine Weckeruhr | |
| DE9016575U1 (de) | Schutzhülle für eine CD | |
| DE69701047T2 (de) | Taschen- und Tischuhr mit einer Aufhänge- und Haltevorrichtung | |
| DE69904032T2 (de) | Abgedichteter schaukasten für gemälde oder dergleichen | |
| DE202017003570U1 (de) | Drehbare Kindersicherung für Möbel | |
| WO2007031425A1 (de) | Gehäuse für ein haushaltsgerät | |
| DE8706125U1 (de) | Dekoruhr | |
| DE102007061391A1 (de) | Tresor | |
| DE69000626T2 (de) | Schaustaender fuer muschelschalen. | |
| DE19604542A1 (de) | Vorrichtung zur Aufnahme von Bildern oder dergleichen | |
| DE202008007220U1 (de) | Präsentationsvorrichtung zur Präsentation von flächigen Informationsträgern | |
| DE7439428U (de) | Tischuhr, insbesondere Kurzzeitmesser | |
| DE102015006351A1 (de) | Aufbewahrungs- und Präsentationsvorrichtung für Tonträger, insbesondere für Langspielplatten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000706 |
|
| R021 | Search request validly filed |
Effective date: 20000607 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20000809 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030327 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060310 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20080313 |
|
| R071 | Expiry of right |