DE20004643U1 - Abisolierzange - Google Patents

Abisolierzange

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    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
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Description

KPG09_T1.doc
Abisolierzange
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung von elektrischen Leitungen, bestehend aus zwei pinzettenartig gehaltenen Schenkelkörpern,
- die an ihrem einen Ende durch eine Drehachseneinheit in wenigstens einer Schwenkstellung miteinander verbunden sind und
die wenigstens im Bereich ihrer anderen Enden wenigstens ein Werkzeugteil aufweisen.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE 42 21 500 Cl bekannt. Sie besteht aus zwei pinzettenartig zueinander angeordneten Schenkeln. An einer Seite sind die Schenkel in einer Doppeldrehachse untereinander verbunden. An der anderen Seite sind sie mit Schneidwerkzeugen versehen.
Durch die DE 196 07 949 Cl wird diese Vorrichtung dahingehend verbessert, daß in die Schenkel Einsatzschenkel eingesetzt und alle Schenkel durch ein Vielfachgelenk verbunden sind. An den Seiten der Schenkel sind zusätzlich zu den vorderen Schneidwerkzeugteilen Quetschwerkzeuge angeordnet.
Allerdings sind bei bekannten Abisoliervorrichtungen nur in einer Schwenkstellung als Arbeitsstellung zueinander angeordnet.
Letztendlich ist aus der DE 34 12 218 C2 ein Abmantelungswerkzeug bekannt, das aus zwei Halb-Hohlzylindern besteht, die an der Längsseite gelenkig miteinander verbunden sind und an der anderen Längsseite mit Mehrfach-Abisolierwerkzeugen versehen sind. Mit Hilfe eines Verschlußhalters werden beide Hohlzylinderhälften in einer Arbeitsgrundstellung gehalten. Allerdings löst sich der Verschlußschalter viel zu leicht, so daß beide Hohlzylinderhälften aufgeklappt werden und eine hohe Verletzungsgefahr durch die freiliegenden Abisolierwerkzeuge besteht.
Es stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiter zu entwickeln, daß die Schenkelkörper in mehrere Schwenkstellungen einstellbar sind und das Verletzungsrisiko reduziert wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch den Schenkelverriegelungskörper Schwenkstellungen als Arbeitsstellungen eingenommen werden können. Die eine Schwenkstellung ist die Abisolierstellung, in der mit Hilfe der Leiterabisolierwerkzeuge die Isolation von einem Leiter entfernt werden kann. In dieser Stellung werden die Leiterschneidwerkzeuge von den Händen ferngehalten. Darüber hinaus wird gesichert, daß Teile der Hände nicht zwischen beide Schenkelkörper gelangen können, so daß keine Schneid- und Quetschverletzungen entstehen können. In der zweiten Schwenkstellung kommt das Leiterschneidwerkzeug zum Einsatz. In dieser Stellung arbeitet die Vorrichtung als Zange. Die Arbeitsweise als Zange zieht ein vollkommen anderes
Verhältnis des Handhabenden zu den beiden Schenkelkörpern nach sich. Beide Schenkelkörper werden so gehalten, daß in dieser Stellung die Finger bzw. andere Teile der Hand aus dem Zangenbereich herausgehalten werden.
5
Der Schenkelverriegelungskörper kann einen Verriegelungskörper aufweisen, der an wenigstens einer Seite einen Schiebeflügel aufweist.
Passend hierzu kann wenigstens ein Schenkelkörper eine Verriegelungsschiebeausnehmung aufweisen, in die der Schiebeflügel zu bewegen ist. Hierdurch ist eine gezielte und sichere Bewegung des Schwenkverriegelungskörpers zwischen beiden Schenkelkörpern gewährleistet.
In wenigstens einen Schenkelkörper kann der Bolzengelenkverbindung gegenüberliegend eine Schneidstellungsschräge und dahinter eine Abisoliergerade eingebracht werden. Zwischen diese beide Ebenen kann der Schenkelverriegelungskörper wechselseitig geschoben und hierdurch jeweils eine der beiden Schrägstellungen eingenommen werden.
Die Bolzenverbindung kann ein Bolzenelement aufweisen.
In den Verriegelungskörper ist ein Schiebelangloch mit wenigstens einer Verengung eingebracht, in die das Bolzenelement wenigstens teilweise hineinreicht. Vorgesehen sind zwei Verengungen. Hierdurch sind die Schubbewegungen von der Schneidstellungsschräge in die Abisoliergerade lagegerecht gesichert.
Ein erstes Leiterabisolierwerkzeug kann an einer Vorderseite und ein zweites Leiterabisolierwerkzeug an einer Längsseite
der beiden Schenkelkörper angeordnet sein. Hierdurch sind unterschiedliche Leitungen abisolierbar.
Das erste Leiterabisolierwerkzeug kann aus zwei sich gegenüberliegenden Zweifachabisolierschneiden und das zweite Leiterabisolierwerkzeug aus zwei sich gegenüberliegenden Fünffachabisolierschneiden bestehen, die den jeweiligen Greiferbacken zugeordnet sind. Hierdurch ist die Abisolierung von Leitungen unterschiedlicher Durchmesser und unterschiedlichen Aufbaus möglich.
Das Leiterschneidwerkzeug kann aus zwei sich gegenüberliegenden Leitermessern bestehen, die zwischen den beiden Enden der Schenkelkörper angeordnet sind. Hierdurch entsteht eine Zange, mit der nicht nur die weiche Isolation, sondern darüber hinaus der Metalleiter durchgeschnitten werden kann.
Die Schenkelkörper können als Halbhohlschalen mit einer Schalenwandung ausgebildet sein. Auch andere Ausführungsformen der beiden Schenkelkörper sind möglich.
Beide Schenkelkörper können eine Führungseinheit aufweisen. Sie kann aus einer Führungsausnehmung bestehen, in der ein Führungszapfen geführt wird.
Zwischen beiden Schenkelkörpern kann ein Aufhalteelement angeordnet sein. Dieses Aufhalteelement kann durch das Bolzenelement gehalten sein. Das Aufhalteelement kann als Feder ausgebildet sein. Hierdurch ist eine einfache und sichere Halterung durch das Bolzenelement gegeben.
Beide Schenkelkörper können aus Kunststoff und/oder Metall geformt sein. Welcher Werkstoff zum Einsatz kommt, hängt von
der jeweiligen Formgebung und den jeweiligen Einsatzbedingungen ab.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das im folgenden näher beschrieben wird. Es zeigen
Fig. 1 ein Abisolierwerkzeug in einer Abisolierstellung in einer schematisch dargestellten Schnittdarstellung,
Fig. 2 ein Abisolierwerkzeug gemäß Fig. 1 in einer Schneidstellung in einer schematisch dargestellten Schnittdarstellung,
Fig. 3 ein Abisolierwerkzeug gemäß den Fig. 1 und 2 in einer auseinandergezogenen, schematischen und perspektivischen Darstellung,
Fig. 4 die beiden Schenkelkörper einer Abisolierzange gemäß den Fig. 1 bis 3 in einer schematischen, perspektivisehen Darstellung und
Fig. 5 einen Schenkelverriegelungskörper in einer schematischen, perspektivischen Darstellung.
In den Fig. 1 bis 5 sind ein Abisolierwerkzeug und deren Teile dargestellt.
Wie insbesondere die Fig. 1 und 2 zeigen, besteht die Abisolierzange aus zwei Schenkelkörpern 1, 2, die in einer Drehachse 8 miteinander verbunden sind. Die Drehachse ist als Bolzengelenkverbindung 8 ausgebildet.
An den der Bolzenverbindung gegenüberliegenden Enden der beiden Schenkelkörper ist ein Leiterabisolierwerkzeug 4 angeordnet. Daneben ist an einer Seite der beiden Schenkelkörper ein Abisolierwerkzeug 4 untergebracht, so daß das Abisolierwerkzeug einem Krokodilkopf ähnelt.
Die Schenkelkörper 1, 2 sind mit einer Schenkelwandung 11, als Halbschalenhohlkörper ausgebildet. Jeder Schenkelkörper weist eine Grifferhebung 12, 22 auf, hinter der, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, eine Griffmulde 13, 23 liegt.
Im Bereich der Bolzengelenkverbindung 8 ist in jeden Schenkelkörper eine Verriegelungsschiebeausnehmung 14, 24 eingebracht.
Der Verriegelungsschiebeausnehmung liegen zwei Gelenkkörper 18, 28 gegenüber, die untereinander beabstandet sind. Die Gelenkkörper weisen jeweils eine Bolzenausnehmung 81, 82 auf. Durch die Bolzenausnehmungen 81, 82 ist ein Bolzenelement zu schieben, mit dem ein Schenkelaufhalteelement 7 in Form einer Feder gehalten wird.
Vor den Gelenkkörper ist in die Schenkelwandung 11 des Schenkelkörpers 1 eine Schneidklingenausnehmung 17 und in die Schenkelwandung 21 des Schenkelkörpers 2 eine Schneidklingenausnehmung 17 eingebracht. In diese ist ein Leitermesser 61,2 einzuschieben. Zu ihr gehört eine Leiterausnehmung 10.
In die Schenkelwandung 21 des Schenkelkörpers 2 ist eine Schneidklingenaufnahmeausnehmung 27 eingebracht, in die ein Leitermesser 62 eingesetzt wird. Zu ihr gehört eine Leiterausnehmung 20. Damit ist ein Schneidwerkzeug 6 komplett.
Vor dem Leiterschneidwerkzeug 6 liegt eine Führungseinheit, die aus einer Führungsausnehmung 29 im Schenkelkörper 2 und einem Führungszapfen 19 im Schenkelkörper 1 besteht- Diese Elemente der Führungseinheit sind zu beiden Seiten durch Schenkelwandelemente 11, 21 begrenzt, die die lang durchgehenden Schenkelwandelemente 11, 21 verbinden und damit verstärken.
Vor der Führungseinheit sind die Teile des Leiterabisolierwerkzeugs 5 untergebracht. In die Schenkelwandung 11, 21 sind Mehrfachklingenausnehmungen 16, 2 6 eingebracht, in die jeweils eine Fünffachabisolierschneide 51, 52 einzusetzen ist. Die Fünffachabisolierschneiden sind ebenfalls Leiterausnehmungen 10, 20 zugeordnet.
Für das Abisolierwerkzeug 4 werden in die querliegende Schenkelwandung 11, 21 der freien Enden der Schenkelkörper 1, 2 jeweils Zweifachklingenaufnahmeausnehmungen 15, 25 eingebracht, in die Zweifachabisolierschneiden 41, 42 eingesetzt werden, denen ebenfalls Leiterausnehmungen 10, 20 zugeordnet sind.
Erfindungswesentlich ist der Einsatz und die Ausbildung des Schenkelverriegelungskörpers 3, der in den Fig. 3 und 5 im einzelnen gezeigt ist. Er besteht aus einem Verriegelungskörper 30. Der Verriegelungskörper 30 ist teilzylinderförmig ausgebildet. Er ist im Inneren hohl und von beiden Seiten durch einen Schiebeflügel 31, 32 begrenzt. Zwischen beiden Schiebeflügeln ist ein Schiebelangloch 33 eingebracht, auf das von außen eine Bolzeneinführungsausnehmung 34 zuläuft. Das Schiebelangloch weist zwei Verengungen auf.
Zu diesem Schenkelverriegelungskörper 3 gehören in den Schenkelkörpern 1, 2 eine Schneidstellungsschräge 35, 36, wie sie insbesondere in den Fig. 3 und 4 zu sehen ist. An die Schneidstellungsschräge 35, 36 schließt sich in den beiden Schenkelkörpern 1, 2 eine Abisoliergerade 37, 38 an.
Der Zusammenbau und die Funktion der Abisolierzange, wie sie sich aus dem Ausführungsbeispiel ergibt, sei anhand der Fig. 1 bis 5 erläutert.
Die beiden Schenkelkörper 1, 2 werden mit den Leiterabisoiierwerkzeugen 4, 5 und dem Leiterschneidwerkzeug 6 ausgerüstet. Hierzu werden die Zweifachabisolierschneiden 41, 42 in die Ausnehmungen 15, 25 eingesetzt und verankert. Der große Vorteil des Einsetzens besteht darin, daß bei einem Stumpfwerden der Schneiden 41, 42 diese gegen neue, scharfe ausgewechselt werden können.
Anschließend werden die Fünffachabisolierschneiden 51, 52 in die Mehrfachklingenaufnahmeausnehmungen 16, 2 6 in gleicher Art und Weise eingesetzt. Danach werden die Leitermesser 61, 62 in die Schneidklingenaufnahmeausnehmungen 17, 27 eingeführt und ebenfalls verankert.
Sind die Werkzeugteile 4, 5, 6 installiert, werden die beiden Gelenkkörper 18 in die beiden Gelenkkörper 28 geschoben, zwischen sich das Schenkelaufnahmehalteelement 7 positioniert, der Schenkelverriegelungskörper 3 mit seinen Schiebeflügeln 31, 32 in die Verriegelungsschiebeausnehmungen 14, 28 eingesetzt und das Bolzenelement 83 durch die Bolzeneinführungsausnehmungen 34 und die Bolzenausnehmungen 81, 82 der Gelenkkörper geschoben. Damit ist die Abisolierzange fertig montiert.
Mit dem Leiterabisolierwerkzeug 4 können abgeschirmte Leitungen für den Anschluß von Fernsehern abisoliert werden. Zuerst wird mit Hilfe der vorderen größeren Schneiden der äußere Isoliermantel bis hin zur Abschirmung durchschnitten und mit Hilfe der Leiterausnehmungen abgezogen. Danach wird die dikkere Isolierung mit dem danebenliegenden Schneidwerkzeug bis hin zum Leiter durchtrennt und abgezogen, so daß das Fernsehanschlußkabel bzw. -leitung anschlußgerecht zur Verfügung steht.
Mit Hilfe des seitwärts liegenden Leiterabisolierwerkzeugs 5 werden Leitungen unterschiedlicher Durchmesser abisoliert. Hierbei werden vom Elektriker die Leitungen zwischen die Messer geschoben, die dem jeweiligen Querschnitt entsprechen.
Erfindungswesentlich ist, daß für diese Arbeiten beide Schenkelkörper 1, 2 durch den Schenkelverriegelungskörper 3 in einer in Fig. 1 gezeigten Abisolierstellung 10 gehalten werden. Die Einnahme der Abisolierstellung 101 ist nur dadurch möglich, weil der Verriegelungskörper 30 zwischen die beiden Abisoliergeraden 37, 38 geschoben ist. Das Schiebelangloch 33 mit seinen Verengungen sorgt dafür, daß der Schenkelverriegelungskörper 3 diese Stellung einnimmt und beibehält. Von besonderem Vorteil ist, daß bei der Einnahme der Abisolierstellung 101 beide Schenkelkörper sich nur so weit öffnen, wie es unbedingt notwendig für das Einschieben der jeweiligen Leitungen ist. Hierdurch wird ein Klemmen von Fingern bzw. Teilen der Hand ganz wirksam verhindert. Vor allem die scharfen Leitermesser 61, 62 liegen geschützt im Inneren der Schenkelkörper 1, 2 so nebeneinander, daß ihre Schneiden nach innen zeigen. Beim Öffnen und Schließen beider Schenkelkörper 1, 2 in der Abisolierstellung 101 bewegt sich der Führungszapfen 19 in der Führungsausnehmung 29 so, daß sich die einzelnen
Schneiden der Leiterabisolierwerkzeuge arbeitsgerecht gegenüberstehen.
Durch ein Verschieben des Schenkelverriegelungskörpers 3 nach vorne gelangt der Verriegelungskörper 30 in den Bereich der sich gegenüberliegenden Schneidstellungsschräge 35, 36. Auch hier sorgt das Schiebelangloch 33 dafür, daß der Schenkelverriegelungskörper 3 eine feststehende Endstellung einnimmt.
Nachdem nun beide Schenkelkörper 1, 2 freigegeben sind, sorgt das Schenkelaufhalteelement 7 dafür, daß sich diese öffnen
iö und zueinander eine Schneidstellung 102 einnehmen, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist. Die Schneidstellung 102 ermöglicht ein Einsetzen des Leiterschneidwerkzeugs 6. Mit Hilfe der beiden sich gegenüberliegenden Leitermesser 61, 62 kann ein Leiter beliebigen Durchmessers auf Länge geschnitten werden, bevor er abisoliert wird. Dadurch, daß der Elektriker beide Schenkelkörper 1, 2 als Zangenteile behandelt, faßt er nicht in das Innere der Messer und kann sich so nicht verletzen.
Ist das Schneiden auf Länge beendet, werden mit Hilfe der beiden Grifferhebungen 12, 22 und der daneben liegenden Griffmulden 13, 23 beide Schenkelkörper in der Bolzengelenkverbindung 8 zusammengedrückt und der Schenkelverriegelungskörper so nach hinten geschoben, so daß der Verriegelungskörper 30 wieder zwischen beide gerade verlaufenden Abisoliergeraden 37, 38 der beiden Schenkelkörper 1, 2 gelangt und die Abisolierstellung 101 eingenommen wird. Auch hier unterstützen die Grifferhebungen und die Griffmulden wirksam das Abisolieren der Leiter verschiedener Durchmesser.
ft ···

Claims (14)

1. Vorrichtung zur Bearbeitung von elektrischen Leitungen, bestehend aus zwei pinzettenartig gehaltenen Schenkelkörpern (1, 2),
- die an ihrem einen Ende durch eine Drehachseneinheit (3, 8) in wenigstens einer Schwenkstellung miteinander verbunden sind und
- die wenigstens im Bereich ihrer anderen Enden wenigstens ein Werkzeugteil (4, 5, 6) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachseneinheit eine Bolzengelenkverbindung (8) aufweist, der gegenüberliegend in wenigstens einem Schenkelkörper (112) ein Schenkelverriegelungskörper (3) so zu verschieben ist, daß als Werkzeugteil wenigstens ein Leiterabisolierwerkzeug (4, 5) in eine Abisolierstellung (101) als eine Schwenkstellung oder ein Leiterschneidwerkzeug (6) als ein weiteres Werkzeugteil in eine Schneidstellung (102) als eine weitere Schwenkstellung zu bringen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkelverriegelungskörper (3) einen Verriegelungskörper (13) aufweist, an den wenigstens ein Schiebeflügel (31, 32) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einem Schenkelkörper (1, 2) eine Verriegelungsschiebeausnehmung (14) eingebracht ist, in der der Schiebeflügel (31, 32) zu bewegen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einen Schenkelkörper (1, 2) der Bolzengelenkverbindung (8) gegenüberliegend eine Schneidstellungsschräge (35, 36) und dahinter eine Abisoliergerade (37, 38) eingebracht ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzengelenkverbindung (8) ein Bolzenelement (81) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verriegelungskörper (13) ein Schiebelangloch (33) mit wenigstens einer Verengung eingebracht ist, in die das Bolzenelement (81) wenigstens teilweise hineinragt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Leiterabisolierwerkzeug (4) an einer Vorderseite und ein zweites Leiterabisolierwerkzeug (5) an einer Längsseite der beiden Schenkelkörper (1, 2) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Leiterabisolierwerkzeug (4) aus zwei sich gegenüberliegenden Zweifachabisolierschneiden (41, 42) und das zweite Leiterabisolierwerkzeug (5) aus zwei sich gegenüberliegenden Fünffachabisolierschneiden besteht, denen jeweils Greiferbacken (43, 44, 53, 54) zugeordnet sind.
sich gegenüberliegenden Leitermessern (61, 62) besteht, die zwischen beiden Enden der Schenkelkörper (1, 2) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelkörper (1, 2) als Halbhohlschalen mit einer Schenkelwandung (11, 12) ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkelkörper (1, 2) eine Führungseinheit, bestehend aus einem Führungszapfen (19) und einer Führungsausnehmung (29) aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen beiden Schenkelkörpern (1, 2) ein Aufhalteelement (7) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhalteelement (7) durch das Bolzenelement (83) gehalten ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhalteelement (7) als Feder ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkelkörper aus Kunststoff und/oder Metall geformt sind.
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