DE20004657U1 - Gesicherter Deckelverschluß für Aufbewahrungsbehälter - Google Patents

Gesicherter Deckelverschluß für Aufbewahrungsbehälter

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D50/00Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures
    • B65D50/02Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Anmelder und Herr
zugleich Erfinder: Volker Hotzel
Fritz-Erbe-Str. 99834 Herda
Klassifikationsvorschlag: B 65 D 45/00
Titel: Gesicherter Deckelverschluss für Aufbewahrungsbehälter
Die Erfindung betrifft einen gesicherten Deckelverschluss für Aufbewahrungsbehälter, wobei der Deckel fest über Scharniere mit dem Behälter verbunden ist, zur kindersicheren Aufbewahrung von Haushaltschemikalien, Arzneimitteln, Feuerzeugen, mit Alkohot gefüllten Flaschen und sonstigen bei unsachgemäßem Gebrauch besonders für Kinder gefahrbringenden Utensilien.
Die kindersichere Aufbewahrung von bestimmten Chemikalien und anderen Utensilien bereitet in den Privathaushalten noch immer Probleme. Der gesunde Entdeckerdrang der Kinder führt meist dazu, dass Schlüssel zu Apothekenschränkchen oder anderen verschließbaren Möbelstücken gefunden werden und so die Kinder Zugang zu Dingen erhalten, die nicht für sie bestimmt sind.
Auch die Industrie bemüht sich, Flaschen mit Haushaltschemikalien u. dgl. so zu verschließen, dass das Öffnen des Verschlusses eine bestimmte Vorgehensweise erfordert. Aber auch hier führt die Findigkeit der Kinder dazu, dass sie nach einer gewissen Zeit auch diese Flaschen öffnen können. Es ist deshalb verständlich, dass verantwortungsbewußte Eltern nach einer Möglichkeit suchen, Dinge zugriffsicher vor ihren Kindern aufzubewahren, ohne dass sofort ein Safe in Anspruch genommen werden muß.
Gegenwärtig sind jedoch einfache Aufbewahrungsbehälter nicht so sicher verschließbar, als dass sie nicht von Kindern früher oder später geöffnet werden können.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, einen gesicherten Deckelver-Schluss für Aufbewahrungsbehälter zu schaffen, der von Kindern nicht geöffnet werden kann.
Außerdem soll gewährleistet sein, dass die Betätigung des Deckelverschlusses und damit die Öffnung des Behälters nur über Zweihandbedienung möglich ist.
Der in Anwendung kommende Mechanismus soll einfach sein, zuverlässig funktionieren und ohne großen Kostenaufwand herstellbar sein, wobei sich diese Bedingung auf Deckelverschluss, Behälterdeckel und Behälter selbst als eine Einheit beziehen soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in den kennzeichnenden Teilen der Schutzansprüche genannten Merkmale gelöst. Die in den Unteransprüchen beschriebenen Merkmale enthalten dabei ergänzende oder weitere Ausführungsdetails der Erfindung.
5
In einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert: In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht des erfindungsgemäßen Deckelverschlusses prinzipiell im Schnitt,
Fig. 2 die Draufsicht gem. Fig. 1 teilweise ohne Deckeloberseite 21.
Zur besseren Übersicht ist der Verschlussmechanismus im Verhältnis zum Behälter wesentlich größer dargestellt.
Nachfolgend wird der Aufbau des erfindungsgemäßen gesicherten Deckelverschlusses für Aufbewahrungsbehälter beschrieben.
Es wird im Ausführungsbespiel davon ausgegangen, dass die Erfindung an einem kastenartigen, aus Blech bestehenden Aufbewahrungsbehälter mit Klappdeckel zum Verschließen seiner Oberseite verwirklicht ist.
Das Grundprinzip des Schließmechanismus beruht auf einer an der Oberkante der Vorderseite des Behälters 2 angebrachten Verschlusslasche 4, in die ein an der Vorderwand 1 des Deckels 3 verdrehsichef gelagerter Schließkeil 6 eingreift, der über einen Griff 7 bewegbar ist und durch eine Druckfeder 5 ständig in Richtung Verschlusslasche 4 gedrückt wird. Über Bowdenzüge 11 und 12 werden die Sicherungsklötzchen 9 und 10, die sich gegen Druckfedern 8 abstützen, bewegt. Diese Sicherungsklötzchen 9 und 10 sind in nicht dargestellten Führungen ebenfalls verdrehsicher gelagert.
In der Deckeloberseite 21 ist die Griffmulde 20 vorgesehen, in der über das Gelenk 25 der Kipphebel 14 gelagert ist, der mit dem Bowdenzug 11 in Verbindung steht. An der Deckelrückseite 19 ist über das Gelenk 24 der Kipphebel 13, gelagert, der mit dem Bowdenzug 12 verbunden ist. Die Lagerböcke 15-18 dienen der Lagerung der Bowdenzüge 11 und 12. Die Deckelauflage 26 dient zur Fixierung des Deckels 3, der über das Scharnier 23 aufklappbar ist. Die Kipphebel 13 und 14 haben den Abstand 22 voneinander, der einer durchschnittlich großen ausgewachsenen menschlichen Hand angepasst ist.
Durch Versuche wurde ermittelt, dass der Abstand 22 vorzugsweise ca. 14 bis 15 cm betragen sollte.
Das Material für Behälter 2 und Deckel 3 sollte schwer zerstörbar sein. Nach Möglichkeit sollte geeigneter Kunststoff Verwendung finden. Der erfindungsgemäße Deckelverschluß kann nur in Zweihandbedienung geöffnet werden. Dazu fasst die eine Hand die beiden Kipphebel 13 und 14 und drückt sie an die Deckelrückwand 19 und die Griffmuldenrückwand. Über die Bowdenzüge 11 und 12 werden dadurch die Sicherungsklötzchen 9 und 10 zurückgezogen. Die zweite Hand zieht nunmehr am Griff 7 den Schließkeil 6 aus der Verschlusslasche 4 heraus und die erste Hand klappt den Deckel 3 auf. Nun lassen nacheinander die zweite und dann die erste Hand wieder los. Dabei entspannen sich nacheinander die Druckfedern 5 und 8. Lässt die erste Hand zuerst los, kann der Schließkeil 6 nicht in seine Endlage zurückgehen und liegt an den Sicherungsklötzchen 9 und 10 an, was bei geöffneten Deckel ohne Bedeutung ist.
Soll der Deckel 3 wieder geschlossen werden, müssen Schließkeil 6 und Sicherungsklötzchen 9 und 10 wieder in ihre Endlage gebracht werden. Dazu drückt die eine Hand wieder die Kipphebel 13 und 14 an die Deckelrückwand 19 bzw. die Griffmuldenrückwand und klappt den Deckel 3 zu, wobei der Schließkeil 6 mit seiner Schräge auf der Oberkante der Verschlusslasche 4 gegen den Druck der Feder 5 soweit verschoben wird, bis er wieder durch Federdruck in die Verschlusslasche einschnappt. Danach werden die Kipphebel 13 und 14 losgelassen, so dass jetzt die Sicherungsklötzchen 9 und 10 in ihre Endlage federn und dadurch den Schließkeil 6 gegen Zurückziehen sichern.
Bei Anwendung der Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
- Der an Vorratsbehältern angebrachte Deckelverschluss kann von Kleinkindern nicht geöffnet werden, da er nur durch eine für Kleinkinder nicht betätigbare Zweihandbedienung geöffnet werden kann.
- Damit können Haushaltschemikalien, Arzneimittel, Feuerzeuge und Streichhölzer, Alkohol und sonstige für Kinder gefahrbringende Utensilien sicher aufbewahrt werden.
- Der Behälterverschluss ist einfach und billig herstellbar.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
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10
12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 Vorderwand des Deckels Aufbewahrungsbehälter, Behälter Deckel
Verschlusslasche Druckfeder Schließkeil Griff
Druckfedern S icherungsklötzchen Sicherungsklötzchen Bowdenzug Bowdenzug Kipphebel Kipphebel Lagerbock Lagerbock Lagerbock Lagerbock Deckelrückwand Griffmulde Deckeloberseite Abstand Scharnier Gelenk Gelenk Deckelauflage
• ·
• ·
• ·

Claims (4)

1. Gesicherter Deckelverschluss für Aufbewahrungsbehälter, wobei der Deckel fest über Scharniere mit dem Behälter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite des Behälters (2) eine Verschlusslasche (4) befestigt ist, in die ein sich gegen eine Druckfeder (5) abstützender und von außen zurückziehbarer und in der Vorderwand (1) des Deckels (3) verdrehsicher gelagerter Schließkeil (6) eingreift, wobei sich zwischen Schließkeil (6) und Verschlusslasche (4) zwei gegeneinander verschiebbare Sicherungsklötzchen (9) und (10) befinden, die sich ihrerseits über Druckfedern (8) an Lagerböcken (17) und (18) abstützen und über Betätigungsorgane wie Bowdenzüge (11) und (12) zurückziehbar sind, wobei die Bowdenzüge (11) und (12) durch zwei Kipphebel (13) und (14), die über Gelenke (24) und (25) an der Deckelrückwand (19) bzw an der Rückwand einer Griffmulde (20) in der Deckeloberseite (21) angeordnet sind, betätigbar sind.
2. Gesicherter Deckelverschluss für Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (22) der Kipphebel (13) und (14) zueinander so gewählt ist, dass sie durch eine ausgewachsene menschliche Hand, jedoch nicht durch eine Kinderhand, gleichzeitig betätigbar sind, wobei der Abstand (22) ca. 14 bis 15 cm beträgt.
3. Gesicherter Deckelverschluss für Aufbewahrungsbehälter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Betätigungsorgane Gestänge verwendet sind.
4. Gesicherter Deckelverschluss für Aufbewahrungsbehälter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Deckelverschluss, Deckel (3) und Behälter (2) aus schwer zerstörbarem Material hergestellt sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003022706A1 (en) * 2001-09-11 2003-03-20 Dubois Limited Container with locking device
CN109178568A (zh) * 2018-10-19 2019-01-11 方成 一种面膜放置盒

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