DE20004824U1 - Standkonsole mit Zwischenstück - Google Patents

Standkonsole mit Zwischenstück

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Description

drying. Ernst Stratmann
Patentanwalt
D-40212 Düsseldorf · Schadowplatz 9
13. März 2000
0003 Gm
WEMEFA Horst Christopeit GmbH
42555 Velbert
Standkonsole mit Zwischenstück
Die Erfindung betrifft eine Standkonsole, bestehend aus einem auf einer Bodenfläche befestigbaren Fußteller oder Bodenplatte, von dem ein Hohlprofil aus Metall, wie Stahl, sich senkrecht nach oben erstreckt, und aus einer Haltesäule, die feste oder bewegliche Halteeinrichtungen für einen Heizkörper oder dgl. trägt.
Eine solche Standkonsole ist bereits aus der EP 0 962 713 A2 bekannt. Des weiteren sei auf die EP 0 661 501 A2 und auf die DE 44 41 914 A1 hingewiesen.
Weitere ähnlich aufgebaute Standkonsolen finden sich in einer Preisliste für "Heizkörper-Befestigungssysteme", herausgegeben von der Firma Wemefa H. Christopeit GmbH, Steinbrink 3, 42555 Velbert, gedruckt im März 1999, siehe die Seiten 3 bis 14, insbesondere die Heizkörperbefestigung mit der Best. Nr. 817 auf der Seite 3. Die Herausgeberin dieser Druckschrift hat außerdem eine zugehörige Patentanmeldung hinterlegt, die als DE 199 24 586 A1 veröffentlicht worden ist.
Alle Standkonsolen der hier geschilderten bekannten Art werden mit ihrem Fußteller oder mit ihrer Bodenplatte auf dem Estrich montiert. Je nach Art des Estrichs kann das aber zu Stabilitätsproblemen führen, weil zwischen Estrich und eigentlichem
Unterboden, beispielsweise Betondecke oder -boden oder Holzbalkendecke eine Schicht angeordnet ist, die zur Wärme- und Schallisolierung dienen soll und aus Styropor, Glaswolle oder ähnlichem nicht druckfesten Material besteht.
Man kann zwar mit Befestigungsschrauben in entsprechender Länge ggf. auch den Unterboden erreichen, wenn die Bodenplatte auf dem Estrich montiert wird, jedoch sind dazu ggf. sehr lange Bolzen erforderlich, außerdem ergibt sich dadurch eine Schallbrücke zwischen dem Estrich und dem Unterboden, was zu einer Verschlechterung der Schallisolier-Eigenschaften zwischen Estrich und Unterboden führen kann.
Eine größere Stabilität könnte erreicht werden, indem Bodenplatte oder Fußteller direkt auf dem Unterboden montiert wird, bevor der Estrich gelegt wird.
Mit den bisher bekannten Standkonsolen ist diese Verfahrensweise jedoch nicht sinnvoll durchführbar, weil der Estrich nicht nur den Fußteller und die Bodenplatte sowie die wesentliche Erstreckung des an der Bodenplatte befestigten Hohlprofils zudeckt, was an sich von optischem Vorteil ist, sondern oft auch die Befestigungsmittel für die in das Hohlprofil verstellbar einzubringende Haltesäule. Das führt dazu, daß die Haltesäule für die Heizkörperbefestigung bereits vor der Verlegung des Estrichs in das Hohlprofil eingebracht und fixiert werden muß. Damit liegt in vielen Fällen die Höhe des zu befestigenden Heizkörpers bezüglich der Bodenplatte und damit gegenüber dem Unterboden fest. Je nach Höhe des anschließend aufgebrachten Estrichs kann aber andererseits dann der Abstand zwischen diesem Estrich und dem Heizkörper durchaus schwanken, was Nachteile hat. Noch schlimmer ist aber, daß eine nachträgliche Höhen-Verstellung des Heizkörpers oft nicht mehr durchgeführt werden kann, jedenfalls dann nicht, wenn der Heizkörper bezüglich des Befestigungsmittels eine bestimmte vorgegebene Ausrichtung hat, wie es beispielsweise bei vielen der in den o. g. Druckschriften dargestellten Heizkörperbefestigungen der Fall ist.
Ein weiterer Nachteil bekannter Konsolen ist außerdem, daß Höheneinstellung und Befestigung gleichzeitig erfolgen, was zwei Monteure erfordert.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Standkonsole dahingehend weiterzubilden, daß auch bei Montage auf der Unterplatte und anschließendem Verlegen des Estrichs der Heizkörper weiterhin in der Höhe verstellbar ist. Die Befestigungsmöglichkeiten des Heizkörpers sollen aber nicht nur in der vertikalen Einstellung möglichst flexibel bleiben, angestrebt wird auch die Anpaßbarkeit an unterschiedliche Heizkörpertypen, seien es z. B. mehr-reihige Plattenheizkörper mit Konvektorblechen, wie bei dem Wemefa-Produkt mit der Best. Nr. 817, siehe auch die DE 196 20 588 A1, Fig. 7, oder andere Typen, wie auch die Darstellungen aus der Preisliste auf den weiteren Seiten zeigen, also z. B. Für Heizkörper und Aufhängelaschen (Seite 6), für Stahl-, Guß- und Röhrenradiatoren (Seite 8), oder Hubkonsolen (Seite 8, 10). Des weiteren sollen Höheneinstellung und Befestigung getrennt voneinander möglich sein.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe dadurch, daß zwischen Hohlprofil und Haltesäule ein vorzugsweise rohrartiges Zwischenstück angeordnet ist, das in dem Hohlprofil oder auf dem Hohlprofil einerseits und in oder auf dem Standrohr andererseits verschieblich angeordnet ist. Durch dieses Zwischenstück wird eine Höhenverstellbarkeit der Haltesäule ermöglicht, ohne daß die Estrichschicht die Fixierung nach der Höheneinstellung der Haltesäulen beeinträchtigen würde. Dadurch, daß dieses Zwischenstück mit seinen Befestigungsmitteln so konzipiert werden kann, daß diese nicht unter der Estrichoberfläche verschwinden, bleiben alle Klemmeinrichtungen oder sonstigen Befestigungsmittel für das Zwischenstück im Hohlprofil zugänglich, so daß auch nachträglich eine Höhenverstellung des Heizkörpers dadurch einfach erreicht werden kann, daß das Zwischenstück bezüglich des Hohlprofils axial verschoben wird, nachdem vorher z. B. entsprechende Klemmschrauben gelöst und anschließend wieder angezogen werden. Höheneinstellung und Montage können getrennt ausgeführt werden.
Das Zwischenstück ergibt nicht nur eine vereinfachte Montage und eine sichere Halterung auch schwerer Heizkörper, es wird auch eine große Flexibilität erreicht, indem die erfindungsgemäße Standkonsole systemartig mit unterschiedlichen Befestigungseinrichtungen für einen Heizkörper und damit für unterschiedliche Heizkörpertypen einsetzbar ist.
Als besonders günstig hat sich erwiesen, wenn das Hohlprofil nahe seinem freien Ende in der Seitenwand eine Werkzeugzugangsöffnung aufweist, und im wesentlichen radial gegenüber eine nach außen gerichtete Gewindesicke angeordnet ist, die zur Aufnahme einer Befestigungsschraube, wie Klemmschraube für die höheneinstellbare Fixierung des Zwischenstücks innerhalb des Hohlprofils dient. Aus Stabilitäts- und Gewichtsgründen ist es günstig, wenn das Hohlprofil ein prismatisches, insbesondere ein rechteckiges Profil aufweist und die Gewindesicke auf der einen, insbesondere schmalen Seite des Rechteckprofils angeordnet ist. Zwar ist auch eine Anordnung der Klemmschraube auf der Breitseite des Rechteckprofils möglich, und manchmal wird dies auch sinnvoll sein, die höhere Stabilität ergibt sich aber bei Montage an der Schmalseite, weil dann die Ausbiegekräfte für die Seitenwand durch die Druckschrauben kleiner bleiben.
Gemäß einer anderen Weiterbildung kann das Hohlprofil ein prismatisches, insbesondere ein rechteckiges Profil aufweisen und die Gewindesicke auf der einen, insbesondere schmalen Seite des Rechteckprofils angeordnet sein. Der Vorteil dieser Anordnung ist der gleiche, wie bereits im vorigen Absatz geschildert.
Vorzugsweise weist das Zwischenstück eine Erstreckung E auf, die um ein Maß M größer ist als die Längserstreckung des Hohlprofils, was dazu führt, daß ein voll in das Hohlprofil eingeschobenes Zwischenstück noch um das Maß M aus dem Hohlprofil herausragt, so daß es auch bei dieser Stellung noch möglich ist, an den herausragenden Enden des Zwischenstückes Befestigungsmittel für den Heizkörper anzubringen, beispielsweise mit Hilfe von zwei (oder mehr) Rundlöchern entlang der Zwischenstückachse, vorzugsweise mit festem Abstand. Derartige Rundlöcher oder dgl. ergeben dann systemartige Befestigungsmöglichkeiten für unterschiedliche Halterungen, wie sie in der Preisliste der Anmelderin bereits teilweise dargestellt sind.
In vielen Anwendungsfällen wird bekannt sein, wie hoch der Estrich über der Unter-Bodenfläche angelegt wird. In diesen Fällen ist es zweckmäßig, wenn das Zwischenstück eine Markierung trägt, die die Erstreckung E bzw. M oder einen bestimmten Abstand von der Bodenplatte angibt. Man kann dann das Zwischenstück in dem Hohlprofil in der richtigen Stellung bereits vormontieren, was die spätere
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Montage des Heizkörpers erleichtert.
Um die an dem Zwischenstück anbringbare Heizkörperbefestigung leichter montieren zu können, ist es günstig, wenn gemäß einer anderen Ausbildung der Erfindung die Markierung eine in das Innere des Zwischenstücks ragende Eindrückung bildet, an die eine in das Zwischenstück eingeschobene Säule mit der Stirnfläche ihres unteren Endes anschlägt.
Es sei ausdrücklich hervorgehoben, daß gemäß einer noch anderen Ausbildung der Erfindung das Zwischenstück Teil des Baukastensystems ist, das unterschiedliche, an bestimmte Heizkörpertypen angepaßte Konsolen umfaßt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Ansicht auf eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Standkonsole, umfassend Bodenplatte, darauf aufgesetztes und angeschweißtes Hohlprofil und darin einschiebbares Zwischenstück;
Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht die Anordnung gemäß Fig. 1, jedoch
mit in das Hohlprofil eingeschobenem Zwischenstück und an dem Zwischenstück montiertem Standrohr; und
Fig. 3 ein bezüglich des Zwischenstücks alternativ montiertes Standrohr.
In Fig. 1 ist eine Standkonsole 10 zu erkennen, bestehend aus einer Bodenplatte 12, die auf einer Bodenfläche 16 vorzugsweise mittels nicht dargestellter, durch Befestigungslöcher 18, 20, 22 in der Bodenplatte hindurchgeführter Schrauben befestigt ist und von der ein Hohlprofil 14 aus Metall, wie Stahl, senkrecht nach oben sich erstreckt. Üblicherweise ist das Hohlprofil 14 an der Bodenplatte 12
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angeschweißt, siehe die Schweißnähte 24 in Fig. 1.
Zur weiteren Erhöhung der Stabilität der Bodenplatte 12 können noch Verstärkungssicken 28 vorgesehen sein. In das Innere des Hohlprofils 14 ist ein mit einem an dem Innenquerschnitt des Hohlprofils angepaßtes Außenprofil versehenes Zwischenstück 30 einschiebbar, das bei Anwendung der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform massiv sein kann, beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann, vorzugsweise aber ebenfalls, wie das Hohlprofil 14, aus einem Hohlprofil besteht, vorzugsweise aus rechteckigen Querschnitt aufweisendem Stahlprofil. Dieses Zwischenstück ist somit nicht selbst die Haltesäule 26 oder 126, an der dann der Heizkörper, hier nicht dargestellt, oder ein sonstiger schwerer Gegenstand mit entsprechenden Halterungen angebracht werden kann, wie es beim Stand der Technik der Fall ist: Gemäß Fig. 2 ist die Haltesäule mit einem solchen Außenquerschnitt versehen, daß sie wiederum innerhalb des Innenquerschnitts des Zwischenstücks 30 verschieblich angeordnet werden kann, während gemäß der Ausführungsform von Fig. 3 die Haltesäule 126 einen derartigen Innenquerschnitt hat, daß sie den Außenquerschnitt des Zwischenstücks 30 verschieblich aufnehmen kann, d. h., daß sie im wesentlichen den gleichen inneren Querschnitt aufweist, wie das Hohlprofil 14.
Das Hohlprofil 14 weist nahe seinem freien Ende 32 eine Werkzeugszugangsöffnung 34 in der einen Seitenwand 36 des Hohlprofils 14 auf, sowie im wesentlichen radial gegenüber, bei einem rechteckigen Hohlprofil auf der gegenüberliegenden Seitenwand 38 eine nach außen gerichtete Gewindesicke 40, die zur Aufnahme einer Befestigungsschraube, wie Klemmschraube 42, zur Fixierung des Zwischenstücks 30 innerhalb des Hohlprofils 14 nach Einstellung der gewünschten Höhe. Hergestellt wird die Sicke 40 durch ein entsprechendes Stanzwerkzeug, das durch die Werkzeugöffnung 34 hindurch das Material sickenförmig herausdrückt, woraufhin anschließend ein Gewinde eingeschnitten wird.
Dies ist das einfachste Herstellungsverfahren, obwohl auch eine andere Herstellungsweise eines Gewindes in der Seitenwand möglich wäre, wie beispielsweise Aufschweißen einer entsprechenden Mutter.
Obwohl in den Figuren ein rechteckiges Profil für die verschiedenen Hohlrohre angegeben ist, so sind selbstverständlich auch andere Profile denkbar, die ein Ineinanderschieben der verschiedenen Bauteile in der geschilderten Weise erlauben. Ein rechteckiges Profil ist jedoch ein prismatisches (und damit drehfestes) Profil, das besonders einfach herzustellen und zu bearbeiten ist.
Dabei sollte die Längsrichtung des Reckteckprofils in Richtung der Biegebelastung durch das Gewicht des Heizkörpers angeordnet sein.
Um einen möglichst breiten Verstellbereich zu erreichen, ist es günstig, wenn das Zwischenstück eine Erstreckung E aufweist, siehe Fig. 2, die um ein Maß M größer ist, als es der Längserstreckung des Hohlprofils L entspricht. D. h., daß um dieses Maß M das Zwischenstück 26 aus dem Hohlprofil 14 herausragt, wenn es mit seinem unteren Ende in dem Hohlprofil 14 soweit nach unten verschoben wurde, daß es auf der Bodenplatte 12 aufruht. Innerhalb der Erstreckung M sind dann immer noch die für die Befestigung von Systembauteilen notwendigen Anordnungen vorhanden und zugänglich, wie beispielsweise zwei Bohrungen 44 am oberen Ende des Zwischenstückes, zu der beispielsweise bestimmte Gewindebohrungen in dem senkrecht eingeschobenen Ende des Standrohres 26 fluchten, die entsprechenden Befestigungsschrauben aufnehmen.
Selbst dann also, wenn nach dem Montieren der Bodenplatte mit dem Hohlprofil auf dem Unterboden 16 eine Estrichschicht 46 der Höhe H aufgebracht wird, die nahezu bis zu der Befestigungsschraube 42 reicht, ist es möglich, die Höheneinstellung des in dem Hohlprofil 14 eingeschobenen Zwischenstücks 26 festzulegen. Diese wiederum gibt dann die Höhe des Heizkörpers über dem Estrich 46 an. Durch entsprechende Markierungen an dem Zwischenstück, siehe die seitlichen Striche 48, läßt sich die Stellung dieses Zwischenstücks bezüglich der Oberkante 32 des Hohlprofils 14 feststellen. Eine entsprechende Markierung 50 an dem Hohlprofil ermöglicht außerdem das Berechnen der Höhe der Estrichschicht 46. Aufgrund dieser beiden Markierungen läßt sich dann festlegen, welche Entfernung der Heizkörper von dieser Estrichschicht haben wird, wenn eine bestimmte Position des Zwischenstücks 26 bezüglich des Hohlprofils 14 eingestellt und anschließend mit der Klemmschraube
42 fixiert wird. Da diese Fixierung noch ohne Heizkörper erfolgen kann, ist diese Montage sehr bequem und kann von einer Person ausgeführt werden. Besitzt beispielsweise ein Heizkörper zwei derartige Konsolen, kann zunächst die erste und dann die zweite Konsole durch Einstellen des Zwischenstücks 26 in der richtigen Höhe bezüglich des Hohlprofils 14 auf die richtige Lage gebracht und fixiert werden. Anschließend kann dann der Heizkörper mit den bereits montierten Befestigungselementen, wie immer die auch aussehen mögen, lediglich ihre nach unten weisenden Endstücke 26, 126 in Fig. 2 bzw. Fig. 3 müssen passen, in die oberen Enden der Zwischenstücke 48 eingeschoben bzw. auf deren Enden aufgeschoben werden. Durch eine nach innen gerichtete Sicke 52 kann auch hier ein Anschlag geschaffen werden, auf den der Rand 54 des Standrohres 26 aufruht, wobei die Sicke 52 bezüglich der Bohrungen 44 so ausgerichtet ist, daß entsprechende Gewindebohrungen und dgl. innerhalb des Endbereiches des Standrohres 26 zu diesen Bohrungen 44 fluchten, so daß ohne zusätzliche Ausrichtarbeiten entsprechende Befestigungsmittel, wie Schrauben, eingedreht und dadurch das Standrohr 26 bezüglich des Zwischenstücks 30 fixiert werden kann.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Konsole ist, daß man die "Haltesäule" 26 mit dem Heizkörper verbinden kann, während dieser beispielsweise in seiner Verpackung mit der Oberseite nach unten noch auf der Baustelle steht, wobei lediglich die nach oben gerichtete Unterseite des Heizkörpers freigelegt werden braucht. Sind dann die beiden beispielsweise erforderlichen Befestigungssäulen im richtigen Abstand voneinander montiert (wobei dieser Abstand sich üblicherweise bei Lamellen-Heizkörpern durch den Lamellenabstand ergibt), kann der Heizkörper wieder umgedreht werden und mit seinen nunmehr nach unten weisenden Haltesäulen 26 in die Zwischenstücke 30 eingesteckt werden. Die sind bereits vorher in die richtige Höhe eingestellt worden, so daß keinerlei weitere Justierarbeiten mehr erforderlich sind, wenn die Haltesäulen selbst durch entsprechende Maßnahmen, wie Anschlagplatten, sicherstellen, daß ein bestimmter Abstand zwischen der Unterkante des Heizkörpers einerseits und dem unteren Ende 54 der Haltesäule 26 andererseits festliegt.

Claims (8)

1. Standkonsole (10), bestehend aus einem auf einer Bodenfläche (16) befestigbaren Fußteller oder Bodenplatte (12), von dem ein Hohlprofil (14) aus Metall, wie Stahl, sich senkrecht nach oben erstreckt, und aus einer Haltesäule (26), die feste oder bewegliche Halteeinrichtungen für einen Heizkörper oder dgl. trägt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Hohlprofil (14) und Haltesäule (26, 126) ein vorzugsweise rohrartiges Zwischenstück (30) angeordnet ist, das in/an dem Hohlprofil (14) und der Haltesäule (26, 126) verschieblich angeordnet ist.
2. Standkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (14) nahe seinem freien Ende (32) eine Werkzeugzugangsöffnung (34) in der einen Seitenwand (36) aufweist, und daß im wesentlichen radial gegenüber eine nach außen gerichtete Gewindesicke (40) angeordnet ist, die zur Aufnahme einer Befestigungsschraube (42), wie Klemmschraube für die höheneinstellbare Fixierung des Zwischenstücks (30) innerhalb des Hohlprofils (14) dient.
3. Standkonsole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (14) ein prismatisches, insbesondere ein rechteckiges Profil aufweist, und daß die Gewindesicke (40) auf der einen, vorzugsweise der Schmalseite (38) des Rechteckprofils angeordnet ist.
4. Standkonsole nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (30) eine Erstreckung E aufweist, die um ein Maß M größer ist als die Längserstreckung L des Hohlprofils (14), so daß das Zwischenstück (30) bei vollständiger Aufnahme durch das Hohlprofil (14) um dieses Maß M aus dem Hohlprofil herausragt, und daß an diesem Stück zwei (oder mehr) Rundlöcher (44) entlang der Zwischenstückachse mit festem Abstand angeordnet sind.
5. Standkonsole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (30) an seiner zumindest einen Seitenwand eine Maßeinteilung oder Markierung (48) trägt, die in Beziehung gesetzt werden kann zu der oberen Kante und an einem anderen markierbaren Punkt des Rohrprofils (14) und das Einschubmaß des Zwischenstücks (30) in das Rohrprofil (14) angibt.
6. Standkonsole nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (14) ebenfalls eine seitliche Markierung trägt, die erkennen läßt, wie hoch eine Estrichschicht (46) bezüglich des Unterbodens (16) und entsprechend der Bodenplatte (12) angeordnet ist.
7. Standkonsole nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück eine nach innen oder außen weisende Eindrückung aufweist, die einen Anschlag für eine einzuschiebende oder aufzuschiebende Haltesäule (26) bildet.
8. Standkonsole nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie Teil eines Baukastensystems ist, das unterschiedliche, an bestimmte Heizkörpertypen angepaßte Haltesäulen umfaßt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT412420B (de) * 2001-08-30 2005-02-25 Vogel & Noot Waermetechnik Ag Standkonsole für einen heizkörper
EP2149759A3 (de) * 2008-07-30 2012-06-06 Hansgrohe AG Heizkörperanordnung

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