DE20004853U1 - Versorgungseinheit - Google Patents

Versorgungseinheit

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    • A47B23/00Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else
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Description

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LIPPERT, STACHOW, SCHMIDT & PARTNER Bo/mk Patentanwälte - European Patent Attorneys' European Trademark Attorneys
P.O.Box 30 0208, D-51412 Bergisch Gladbach 15. März 2000
Telefon +49 (0) 22 04.92 33- 0
Telefax +49 (0) 22 04.6 26 06
TRILUX-LENZE GmbH +Co. KG 59759 Arnsbera
Versorgungseinheit
Die Erfindung betrifft eine Versorgungseinheit, insbesondere zur Versorgung von Patienten im Krankenpflegebereich, mit mindestens einem aus einem langgestreckten, kanalartigen Profil zur Aufnahme und Führung von Versorgungsleitungen, Kabeln und dergleichen und einem über der Versorgungseinheit angeordnetem Wandschrank, welcher die Versorgungseinheit zumindest teilweise umschließt.
Üblicherweise wird bei einer derartigen Versorgungseinheit 0 eine Gehäuseeinheit an einer Wand befestigt und nimmt zwei oder mehrere übereinander angeordnete, unmittelbar gegeneinander stoßende Profile auf. Jedes Profil hat im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt mit nach vorne (von der Wand fort) gerichteter Öffnung. Die Öffnung ist durch Abdeckplatten verschlossen, wobei die Abdeckplatten in der Regel eine geringere Länge aufweisen als das Kanalgehäuse. Die Abdeckplatten enthalten Anschlusseinrichtungen für die Stromversorgung, elektrische Signalverbindungen, Messleitungen oder Druckluft, Vakuum, Gas oder dergleichen.
Im Krankenpflegebereich, insbesondere in Mehrbett&zgr;immern ist das Platzangebot regelmäßig sehr eingeschränkt, so dass es problematisch ist, Schränke im Bereich der Versorgungseinheiten zu platzieren, da diese durch die Versorgungseinheiten von der Wand beabstandet werden. Um Platz zu sparen, hat es sich deswegen als besonders zweckmäßig erwiesen, die Schränke als an der Wand befestigte Hängewandschränke auszubilden, an deren zur Wand gerichteten Rückseite eine Ausnehmung vorgese-
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hen ist, deren Größe dem Querschnitt der Versorgungseinheit entspricht. Die Wandschränke können dann abschließend an der Wand montiert werden und nehmen die Versorgungseinheit umschließend auf. Unter Umständen können innerhalb des Schrankes Leitungen aus der Versorgungseinheit zu in dem Schrank angeordneten Aggregaten geführt werden.
Die insbesondere in engen Räumlichkeiten direkt neben dem Bett angeordneten Wandschränke be- oder verhindern regelmäßig das Platzieren von Nachtschränken für Telefone, zum Essen und allgemein zur Ablage von Gegenständen. Aus diesem Grund wird häufig auf die Wandschränke insgesamt verzichtet und es werden statt dessen Nachtschränke vorgesehen. Andererseits bietet ein Nachtschrank regelmäßig nicht ausreichend Platz zum Unterbringen der gewünschten Gegenstände.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gattungsgemäße Versorgungseinheit mit einem Wandschrank derart weiterzuentwickeln, dass die Nachteile des Stands der Technik vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Wandschrank ein Schwenktableau aufweist, das mittels eines Schwenkarms mit dem Wandschrank verbindbar ist. Damit werden Wandschrank und Nachttisch durch Einsetzen des an einem Schwenkarm befestigten Schwenktableaus zu einer Einheit integriert, so dass der Wandschrank auch in knapp bemessenen Räumen sowohl die Funktion des Wandschranks als auch die Funktion des Nachttisches erfüllt.
Vorzugsweise ist der Schwenkarm teleskopierbar, um ihn optimal für einen Patienten positionieren zu können.
Ferner kann es wünschenswert sein, das Tableau klappbar auszubilden, so dass dessen Auflagefläche wunschgemäß vergrößerbar ist.
Als besonders raumoptimierend hat es sich erwiesen, wenn das
Schwenktableau in dem Wandschrank vollständig aufnehmbar und verbergbar ist. Im nicht gebrauchten Zustand wird das Schwenktableau in den Wandschrank eingeschwenkt und behindert so weder den Patienten noch das betreuende Personal.
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Schließlich können an dem Arm des Schwenktableaus und an dem Schwenktableau selbst Mittel vorgesehen sein, um Versorgungsleitungen von der Versorgungseinheit über den Wandschrank durch den Schwenkarm zu dem Tableau zu führen. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, Stromkabel, Modemkabel und dergleichen verborgen innerhalb des Schwenkarms zu führen und so ein Verheddern zu verhindern. Zudem können an dem Tableau und/oder dem Schwenkarm Schalter, Steckdosen und dergleichen zum einfach zugänglichen Anschluß und Betrieb von Aggregaten vorgesehen sein.
Dem Fachmann ist ersichtlich, dass der Wandschrank mit dem Schwenktableau nicht zwangsläufig in Verbindung mit einer Versorgungseinheit vorgesehen sein muss, sondern auch ohne Versorgungseinheit montiert werden kann.
Die Erfindung ist beispielhaft in der Zeichnung veranschaulicht und im folgenden detailliert anhand der Figuren beschrieben. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Frontansicht der erfindungsgemäßen Versorgungseinheit mit Wandschrank,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Wandschrank und
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Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt des Schwenktableaus.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die erfindungsgemäße Versorgungseinheit mit Wandschrank im wesentlichen aus einer Versorgungseinheit 1, einem Wandschrank 2 und einem Schwenktableau 3.
Die Versorgungseinheit 1 besteht aus einem kanalartigen Profil
zur Aufnahme und Führung von Versorgungsleitungen und einer mit dem Profil verbindbaren Abdeckplatte zum Verschließen des Kanals. Die Versorgungseinheit 1 hat einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt und ist mit ihrer Rückseite an der Wand 4 befestigt. In der Vosorgungseinheit 1 können neben den Anschlüssen auch Leuchten vorgesehen sein.
Zudem an der Wand befestigt ist der Wandschrank 2, der hängend mit Winkelprofilen innenseitig auf der Wand festgeschraubt ist. Der Wandschrank ist vorderseitig mit zwei schwenkbaren Türen 5 und 6 versehen, von denen die obere Tür 5 rechteckig ausgebildet ist und deren Größe etwa 2/3 des Wandschranks einnimmt. Die untere Tür hingegen hat eine quadratische Oberfläche und macht etwa 1/4 der Schrankfrontfläche aus. Zwischen den Türen 5 und 6 ist eine dritte nach unten abklappbare Tür 7 angeordnet·
In den Figuren 1 und 2 ist das Schwenktableau 3 in seiner in den Wandschrank 2 eingeklappten Stellung dargestellt, in der es vollständig in dem Wandschrank aufgenommen ist, um keine Behinderung darzustellen. Fig. 2 zeigt den Wandschrank gem. Fig. 1 in der Seitenansicht. Demnach ist auf der Rückseite des Wandschranks 2 eine Ausnehmung 8 vorgesehen, deren Größe und Abmessung der der Versorgungseinheit entspricht. Auf diese Weise kann der Wandschrank die Versorgungseinheit 1 umschliessend flächig auf der Wand 4 befestigt werden, ohne durch die Versorgungseinheit 1 von der Wand 4 beabstandet zu sein.
Das Schwenktableau weist einen Schwenkarm auf, der in seiner Gesamtheit in der Fig. 3 mit 9 bezeichnet ist. Der Schwenkarm 9 ist drehbar an einer an der Seite des Wandschranks montierten Stange 10 befestigt. Die Stange 10 ist an ihrem oberen und unteren Ende mit Halterungen 11 und 12 im Abstand zu der Seite des Wandschranks 2 montiert. Auf die untere Halterung 11 aufliegend ist eine Distanzhülse 13 vorgesehen, auf der wiederum das untere Ende des Schwenkarms 9 aufliegt.
Der Schwenkarm 9 besteht aus einem rechteckigen Hohlprofil,
dessen Längsseite in Einbaulage vertikal ausgerichtet ist. In das eine Ende des Hohlprofils 14 ist eine Buchse 15 mit einem Preßsitz eingesteckt, die mit einer quer zur Längsachse des Hohlprofils 14 verlaufenden Bohrung über die Stange 11 versehen ist. Innerhalb des Hohlprofils 14 ist ein Schiebeelement 16 längsverschieblich angeordnet, das spiellos gegen die Innenwand des Hohlprofils 14 anliegt. An dem Schiebeelement 16 sind zwei parallel verlaufende Stangen 17 befestigt, die in entsprechenden Löchern in der vorderen Wand 18 des Schwenkarms 9 längsverschieblich geführt sind. Das vordere Ende kann auch, wie vorliegend, durch eine mit den Löchern versehene Buchse verschlossen sein. An den aus dem Schwenkarm 9 herausragenden Enden der Stangen 17 ist ein Halteelement 19 für das Tableau angeordnet. Das Halteelement 19 ist durch geeignete Mittel unlösbar mit den vorderen Enden der Stangen 17 verbunden. Das Halteelement hat im wesentlichen die Geometrie des Hohlprofils 14 im Querschnitt. Am vorderen Ende ist eine quer zur Längserstreckungsrichtung der Stangen 17 verlaufende Bohrung 2 0 angeordnet, in der eine Drehachse 21 drehbar gelagert ist. Die Drehachse 21 ist an ihrem oberen Ende fest mit einem Tableau 22 verbunden. Das Tableau 22 ist mittels der Drehachse 21 innerhalb der Bohrung 20 des Halteelements 19 um 360° drehbar gelagert.
Das Tableau 22 ist zur Ablage von Gegenständen, wie ein Telefon, ein Computer, Medikamente oder medizinische Aggegate einsetzbar. Durch den Schwenkarm 9 ist es für einen opitmalen Zugang positionierbar.
Durch Einsetzen verschieden langer Distanzhülsen 13 kann die Höhe des Tableaus nach Wunsch verändert werden. Selbstverständlich können anstelle der Distanzhülsen andere Justiermittel vorgesehen sein, wie z.B. Sprengringe, die in an der Stange 10 vorgesehene Nuten eingreifen.
Die Stangen 17 und das Schiebeelement 16 können aus dem Hohlprofil 14 herausgezogen werden, um das Tableau in die gestrichelt dargestellte ausgezogene Position zu bringen. Der
Schwenkarm kann auch in der ausgezogenen Stellung Lasten über 20 kg tragen.
In der eingeschobenen Position kann das Tableau in den Wandschrank 2 eingeschwenkt werden, um es zu verbergen.
LIPPERT, STACHOW, SCHMIDT & PARTNER Bo/mk Patentanwälte European Patent Attorneys'European Trademark Attorneys
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Versorgungseinheit 10
Bezuaszeichenliste
1 Versorgungseinheit
2 Wandschrank
3 Schwenktableau
4 Wand
5 Tür
6 Tür
7 Tür
8 Ausnehmung
9 Schwenkarm
10 Stange
11 Halterung
12 Halterung
13 Distanzhülse
14 Hohlprofil
15 Buchse
16 Schiebeelement
17 Stange
18 vordere Wand
19 Halteelement
20 Bohrung
21 Achse
22 Tableau
• ·

Claims (5)

1. Versorgungseinheit (1), insbesondere zur Versorgung von Patienten im Krankenpflegebereich, mit mindestens einem aus einem langgestreckten kanalartigen Profil zur Aufnahme und Führung von Versorgungsleitungen, Kabeln oder dergleichen und einem über der Versorgungseinheit angeordneten Wandschrank (2), welcher die Versorgungseinheit (1) zumindest teilweise umschließt, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandschrank (2) ein Schwenktableau (3) aufweist, das mittels eines Schwenkarms (9) mit dem Wandschrank (2) verbindbar ist.
2. Versorgungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (9) teleskopierbar ist.
3. Versorgungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tableau (22) klappbar ist.
4. Versorgungseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenktableau (3) in dem Wandschrank (2) aufnehmbar ist.
5. Versorgungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schwenktableau (3) Mittel vorgesehen sind, Versorgungsleitungen von der Versorgungseinheit (1) über den Wandschrank (2) durch den Schwenkarm (9) zu dem Tableau (22) zu führen.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29709652U1 (de) 1997-06-03 1998-10-01 Trilux-Lenze Gmbh + Co Kg, 59759 Arnsberg Versorgungseinheit für Krankenzimmer

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29709652U1 (de) 1997-06-03 1998-10-01 Trilux-Lenze Gmbh + Co Kg, 59759 Arnsberg Versorgungseinheit für Krankenzimmer

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