DE20004854U1 - Kommissioniervorrichtung mit in einem Regal angeordneten Produktspeichern und positionierbarer Ausschiebereinheit - Google Patents

Kommissioniervorrichtung mit in einem Regal angeordneten Produktspeichern und positionierbarer Ausschiebereinheit

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DE20004854U1
DE20004854U1 DE20004854U DE20004854U DE20004854U1 DE 20004854 U1 DE20004854 U1 DE 20004854U1 DE 20004854 U DE20004854 U DE 20004854U DE 20004854 U DE20004854 U DE 20004854U DE 20004854 U1 DE20004854 U1 DE 20004854U1
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Description

Beschreibung
Kommissioniervorrichtung mit in einem Regal angeordneten Produktspeichern und positionierbarer Ausschiebereinheit 5
Die Erfindung betrifft eine Kommissioniervorrichtung mit vertikal bis horizontal angeordneten Produktspeichern, in denen Produkte in übereinander bzw. in Reihe nebeneinander angeordneter Weise gestapelt sind, wobei das stapelunterste bzw. stapelvorderste Produkt eines ausgewählten Produktspeichers durch eine positionierbare Ausschiebereinheit in Regalquerrichtung ausschiebbar ist.
Eine Kommissioniervorrichtung der vorgenannten Art ist beispielsweise aus EP 0 403 726 bekannt. Das Regal ist vorzugsweise als Doppelregal Rücken an Rücken ausgebildet, leicht zur Vertikalen geneigt, und besitzt in einer Stirnansicht A-Form, wobei zumindest an der Basis des "A" ein Längsförderband angeordnet ist und mehrere Ausschieberebenen in unterschiedlichen Höhen vorgesehen sein können, denen weitere Längsförderbänder zugeordnet sein können.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Kommissioniervorrichtung der eingangs genannten Art, welche einfach aufgebaut und vielseitig in unterschiedlichen Varianten verwendbar ist und sich besonders durch eine einfache und schnelle Montage des Regals auszeichnet.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Abspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen.
Wesen der Erfindung ist, daß das Regal als Rahmen-Bauteile-System, insbesondere als Rahmenstecksystem, vorgesehen ist und modulare Einzelteile umfaßt, wobei das Regal hinsichtlich Höhe, Breite und/oder Länge variabel aufbaubar und gegebenenfalls durch Anbau von weiteren itiodularen Einzelteilen erwei-
terbar ist.
Vorzugsweise ist das Regal aus zumindest vier gleich ausgebildeten Vertikalstützen, einer einhängbaren Ebene und zumindest zwei gleich ausgebildeten Querstreben, welche mit den Vertikalstützen in einer ausgewählten Position in eine vorzugsweise formschlüssige Steckverbindung bringbar sind, sowie aus zumindest einer Längsstrebe zusammengesetzt und weist zumindest eine Führungsschiene auf, an welcher die Ausschiebereinheit für ein Positionieren der Ausschiebereinheit bei einem ausgewählten Produktspeicher regallängsbeweglich geführt und befestigt ist. Legt man dieser AusführungsVariante die vorgenannten Mindeststückzahlen für Vertikalstützen, Querstreben und Längsstreben zugrunde, so ergibt dies die einfachste Form einer Kommissioniervorrichtung in Form eines Regalmoduls mit integrierter Führungsschiene und einer Ausschiebereinheit, welche bei mehreren in Reihe im Regal angeordneten Produktspeichern ein Kommissionieren in einer Ausschieberebene ermöglicht. Die vorgenannten Einzelteile des Regals ergeben im montierten Zustand des Regals einschließlich Führungsschiene und mehreren Produktspeichern eine hinreichend stabile Konstruktion.
Vorgenanntes Regal ist bei längeren Vertikalstützen mit zusätzlichen Quer- und Längsstreben und zusätzlichen Führungsschienen mit zusätzlichen Ausschiebereinheiten bei gleicher Baulänge nach oben erweiterbar. In diesem Fall wird zumindest noch eine zweite Ausschieberebene realisiert, die unabhängig von der ersten Ausschieberebene betrieben werden kann, ohne daß sich die Ausschiebereinheiten in ihren Längsbewegungen bei einem Kommissionieren stören.
Das Regal ist aber auch in der Baulänge erweiterbar, und zwar durch Anbau weiterer Vertikalstützen, Querstreben und Längsstreben. In diesem Fall wird die Führungsschiene durch ein Verlängerungsstück verlängert oder, was für die Stabilität und Funktion des Gesamtsystems besser ist, durch eine ent-
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sprechend längere Führungsschiene ersetzt, an der zumindest eine Ausschiebereinheit längsverschieblich ist. Dann ist ein Kommissionieren in einer Ausschieberebene über eine größere Länge bei einer größeren Anzahl an Produktspeichern möglich. 5
Es versteht sich, daß vorgenannte Regalerweiterung bezüglich Höhe und Länge und gegebenenfalls Breite nach dem Baukastenprinzip grundsätzlich bis zu hallengroßen Kommissionieranlagen fortgesetzt werden kann, wo beispielsweise in der Höhe nicht nur viele Ausschieberebenen realisiert sind, sondern sogar eine zweite oder dritte Bedienerebene seitlich vom Hochregal für ein Betreten einer Person eingerichtet sein kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Regal zusätzlich eine Befestigungsschiene mit einem in Regallängsrichtung verlaufenden Längsfördermittel, insbesondere einem Längsförderband, umfaßt, auf welches ein kommissioniertes, durch die positionierte Ausschiebereinheit ausgeschobenes Produkt ausgebbar und abförderbar ist. In diesem Fall fallen die kommissionierten Produkte nicht unter das Regal beispielsweise in einem bereitgestellten Behälter, insbesondere bei kurzer Baulänge des Regals, sondern es werden die Produkte, sortiert nach einer Kommission bzw. nach einem Auftrag, an einen entfernten Ort gefördert, je nach den örtlichen individuellen Bedingungen.
Längsfördermittel können in unterschiedlichen Ausschieberebenen vorgesehen sein. Insbesondere kann einer jeden Ausschieberebene ein eigenes Längsfördermittel zugeordnet sein.
Zumindest die Vertikalstützen, die Querstreben, die Längsstreben und die Ausschiebereinheit sind vorzugsweise modulare Einzelteile, die auch in unterschiedlichen Größen bzw. Längen im Rahmen eines umfassenden Baukastensystems zur individuellen Gestaltung einer Kommissioniervorrichung mehrfach verwendet werden können, wobei insbesondere auch ein Nichtfachmann
oder Benutzer einer Kommissionieranlage insbesondere das Regal der Kommissioniervorrichtung großenteils selbst zuverlässig und schnell installieren kann.
Eine besonders vorteilhafte Kommissioniervorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß zumindest an ein Regal, welches mit Führungsschiene, Ausschiebereinheit, Pufferspeicher und gegebenenfalls Längsfördermittel als sogenanntes Kommissionierregal ausgebildet ist, zumindest ein weiteres Regal nach dem Rahmen-Bauteile-System, insbesondere -Stecksystem, vorzugsweise in einer Steckverbindung, angeschlossen oder dem Regal zugeordnet ist, wobei das weitere Regal als sogenanntes Nichtkommissionierregal ohne Ausschiebereinheit und vorzugsweise auch ohne Produktspeicher, ohne Führungsschiene und auch ohne Längsfördermittel ausgebildet ist, und stattdessen vorzugsweise auf den Querstreben angeordnete flache Regalböden vorzugsweise in unterschiedlicher Höhe besitzt, auf denen Produkte angeordnet, zwischengespeichert und gehandhabt werden können. Eine derartige Kommissioniervorrichtung umfaßt also Einzelteile vielfach gleicher Struktur und mithin gleichem optischen Erscheinungsbild, wobei einzelne Regale Kommissionierregale und andere Regale Nichtkommissionierregale grundsätzlich in Form an sich bekannter Vorratsregale sind, die allerdings nach dem erfindungsgemäßen Baukastenprinzip aufgebaut sind.
Derartige Nichtkommissionierregale können erfindungsgemäß mit besonderes einfachen Mitteln zu einem Kommissionierregal ausgebildet, d.h. umgerüstet werden, sofern benutzerseitig hierzu der Wunsch besteht. Es müssen in diesem Fall nur die flachen Regalböden entfernt, die Produktspeicher dafür in das modalartige Grundgestell bestehend aus vorgenannten Vertikalstützen, Querstreben und Längsstreben eingesetzt und die Ausschiebereinheiten installiert werden, gegebenenfalls noch mit Führungsschienen und Längsfördermitteln, sofern bei einem Nichtkommissionierregal nicht schon von vorneherein installiert.
Gleichermaßen können vorzugsweise Kommissionierregale zu weiteren Regalen, d.h zu Nichtkommissionierregalen mit einfachen Mitteln erfindungsgemäß umgerüstet werden, sofern hierzu der Wunsch des Benutzers besteht. Ein Benutzer kann also zum Beispiel eine bereits installierte kleine Kommissionieranlage bestehend aus wenigen Kommissionierregalen und einigen Nichtkommissionierregalen praktisch beliebig erweitern, und die Nichtkommissionierregale zu Kommissionierregalen für eine Kapazitätserweiterung der Gesamtanlage umfunktionieren, ohne die Grundstruktur und den Befestigungsort der Anlage verändern zu müssen, und zwar mit verblüffend einfachen und mithin kostengünstigen Mitteln. Hat der Benutzer weiter den Wunsch, bisherige Kommissionierregale, sogenannte dynamische Regale, zu Nichtkommissionierregalen, zu sogenannten statischen Regalen, umzufunktionieren, so ist dies erfindungsgemäß ebenfalls mit einfachen und kostengünstigen Mitteln möglich. Ersichtlich wird also einem Benutzer durch die Erfindung mit sehr einfachen Mitteln praktisch eine beliebige Variantenvielfalt und eine beliebige Gestaltungsmöglichkeit einer oder mehrerer Kommissionieranlagen an die Hand gegeben.
Die Vertikalstützen sind mit großem Vorteil stabile und gleichwohl leichtgewichtige, kostengünstig zu fertigende Profilleisten mit voneinander vorzugsweise gleichbeabstandeten Löchern, in welche endseitige Hakenelemente der Querstreben vorzugsweise formschlüssig einhängbar sind.
Die Profilleiste besitzt insbesondere im Querschnitt U-Form, wobei sowohl die Basis als auch die beiden Schenkel der U-förmigen Profilleiste vorzugsweise gleichbeabstande Löcher oder Durchbrüche für ein Einhängen einer Querstrebe oder einer Längsstrebe umfassen. Eine derartige Profilleiste ist abgesehen von der Länge, die der Höhe eines individuellen Kommissioniervorrichtungs-Regals entspricht und gegebenenfalls durch Abschneiden entsprechend zugeschnitten werden kann - eine Universalleiste, die sowohl für eine winklige
Eckverbindung eines Regalrahmens als auch für eine flache T-förmige Verlängerungsverbindung eines Regalrahmens verwendet werden kann.
Die Querstreben können gegebenenfalls mit den Vertikalstützen noch verschraubt und/oder durch Sicherungsstifte befestigt bzw. gesichert werden, wie auch die Längsstrebe(n) vorzugsweise mit den Querstreben fest befestigt, insbesondere verschraubt, werden können. Die Stabilität des Regals ergibt sich durch das Zusammensetzen und gegebenenfalls Endverschrauben der Einzelteile.
An den Querstreben und/oder Längsstreben sind die Produktspeicher insbesondere in einer Steckverbindung befestigbar.
Die Produktspeicher können selbst als zusammensteckbare Magazine mit bodenseitiger Produktauflage und zumindest zwei voneinander beabstandeten Seitenwangen aufgebaut sein, welche vorzugsweise im wesentlichen vertikale Winkelprofile sind.
Die Magazine können unterschiedlich hoch sein.
Der Abstand voneinander beabstandeter Seitenwangen des zusammensteckbaren Magazins ist auf die Produktbreite einstellbar bzw. abgestimmt, wobei die eingestellte Produktbreite oder mehrere eingestellte Produktbreiten vorzugsweise dem Horizontalabstand zweier benachbarter Querstreben entspricht. Der vorgenannte Abstand entspricht auch der Länge eines Regalmoduls, bestehend vorwiegend aus den vorgenannten modularen Einzelteilen.
Vorzugsweise sind die in Längsreihe angeordneten Produktspeicher bezüglich der Vertikalen für eine schräg nach unten gerichtete Ausschieberbewegung eines stapeluntersten Produkts in Regalquerrichtung geneigt.
Die Querstreben können in unterschiedlichen Höhen angeordnet sein, wobei jede einzelne Höhe eine Ausschieberebene mit zu-
geordneten Produktspeichern, Führungsschiene und Ausschiebereinheit bestimmt, und jeder Ausschieberebene ein eigenes in Regallängsrichtung verlaufendes Längsfördermittel zugeordnet sein kann.
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Zwischen der Ausschieberöffnung des Produktspeichers und dem Längsfördermittel kann ein regalfestes Produktquerfördermittel vorgesehen sein, welches vorzugsweise eine Rutsche, ein Steigband oder ein Puffertrichter ist.
Vorzugsweise ist die Ausschiebereinheit hängend und längsbeweglich an der Führungsschiene angeordnet, wobei an einer einzigen Führungsschiene auch mehrere Ausschiebereinheiten vorgesehen sein können.
Die Ausschiebereinheit besitzt zumindest einen Ausschieber für ein Ausschieben eines stapeluntersten Produkts eines ausgewählten Produktspeichers in Regalquerrichtung, und hat gegebenenfalls einen eigenen ansteuerbaren Längsantrieb sowie einen eigenen ansteuerbaren Querantrieb für den Ausschieber, wobei der Längsantrieb auch regalseitig befestigt und über einen Trieb, vorzugsweise Zahnriementrieb, mit der Ausschiebereinheit verbunden sein kann. Auch kommen Kette oder Keilriementrieb infrage.
Ferner wird die Ausschiebereinheit über einen Akku oder über elektrische Schleifkontakte und eine regallängsseitige Stromschiene mit elektrischer Energie versorgt.
Die für ein Kommissionieren erforderliche Ansteuerung der Ausschiebereinheit erfolgt über eine Datenlichtschranke, Funk oder durch stromschienenseitige Aufmodulation.
Das Regal kann als Doppelregal mit zumindest einer mittleren Führungsschiene und zumindest einem mittleren Längsfördermittel ausgebildet sein, wobei die Ausschiebereinheit zwei vorzugsweise identische Ausschieber besitzt, die bezüglich der
vertikalen Längsmittelebene des Doppelregals spiegelbildlich ausgebildet sind, und jeder Ausschieber einer Doppelregalhälfte zugeordnet ist.
Mehrere Regale und/oder Doppelregale können parallel zueinander und/oder einander gegenüberliegend angeordnet sein, und jeder regallängssseitige Ausgang eines Längsfördermittels kann an ein Sammel-Fördermittel angeschlossen sein, welches vorzugsweise senkrecht zu den Längsfördermitteln verläuft und bevorzugt ein zentrales Förderband von gegenüberliegend angeordneten Regalen oder ein seitliches Förderband von parallel angeordneten Regalen ist. Regalzeilen können auch hintereinander angeordnet sein.
Zwischen den Ausgängen der Längsfördermittel und dem Sammel-Fördermittel können gegebenenfalls ein Verbindungsfördermittel angeordnet sein, insbesondere ein Steigband, eine Rutsche oder ein Puffertrichter. Die Längsfördermittel und/oder Verbindungsfördermittel können betätigbare ansteuerbare Produktstopper enthalten.
Das oder die Regale können zumindest eine begehbare Bedienungs-Bühne besitzen, die vorzugsweise in unterschiedlicher Höhe seitlich vom Regal und/oder am Regallängsende vorzugsweise in einer Steckverbindung, angeordnet werden kann.
Ergänzend oder alternativ kann das oder die Regale zumindest eine seitliche verfahrbare oder einhängbare Regalleiter für eine Bedienungsperson besitzen.
Insbesondere umfaßt die Führungsschiene zumindest an einem Regallängsende einen offenbaren Anschlag für eine längsbewegliche Ausschiebereinheit, vorzugsweise ein am Führungsschienenende verschwenkbar angelenktes Führungsschienenstück, welches in einer Querstellung einen Anschlag für die Ausschiebereinheit auf der Führungsschiene bildet und in einer vorzugsweise ausgerichteten Längsstellung die Ausschiebereinheit
freigibt, und insbesondere eine Verbindung zu einer Servicestelle oder Austauschstelle für Ausschiebereinheiten herstellt.
Die Auschiebereinheit in Form eines Auswerferfahrzeugs besteht aus einem Motor mit entsprechendem Getriebe- und Antriebssystem für die Bewegung des Auswerferfahrzeugs entlang der Führungsschienen beispielsweise mittels eines Riemensystems. Es können mehrere Auswerferfahrzeuge pro Ebene gleichzeitig zum Einsatz kommen.
Der Antriebsmotor kann auch extern am Regalrahmen angeordnet sein.
Als Produktspeicher können veränderbare, verstellbare Magazine verwendet werden, wie sie beispielsweise im AT-Patent Nr. 404124 beschrieben sind. Die Produktspeicher sind seitlich zueinander parallel in Modullängsrichtung angeordnet.
0 Die Datenübertragung / -kommunikation kann über eine Datenlichtschranke mit oder ohne Auftragsdatenpufferung, Funk oder durch Aufmodulierung über die Energieversorgung erfolgen.
Nachfolgend wird der Funktionsablauf beschrieben.
Nach der Übertragung eines Auftrages mit &eegr; Positionen und &eegr; Auswürfen pro Position über die Datenlichtschranke oder eine andere vorgenannte Übertragungsmöglichkeit an das Auswerferfahrzeug startet dieses von der Auftragsstartposition in die erste Auftragsposition.
Die Produkte werden mittels des Stollenriemens am Auswerfer des Auswerferfahrzeuges aus dem Produktspeicher in die Gassenmitte ausgeworfen. Mit Hilfe der Kaskadenbleche fallen die Produkte in einem begrenzt definierten Fall auf das Förderband. Über dieses Förderband werden die Produkte je nach Ausführung direkt auftragsbezogen auf ein Zentralband oder mit-
tels der Puffervorrichtung auf einen kurzen Bereich des Förderbandes zusammengeschoben und danach auftragsbezogen auf ein Zentralband bzw. Sammelband befördert.
Anstatt auf ein Zentralband können die Produkte auch direkt über einen Puffertrichter auftragsbezogen in den Behälter übergeben werden.
Nach Beendigung der Auftragsfahrten fährt das Auswerferfahrzeug an seine Auftragsstartposition zurück. Diese Retourfahrt an die Auftragsstartposition ist von der Variante der Datenübertragung abhängig und kann vermieden bzw. durchsatzbeschleunigend optimiert werden.
Die Steuerung der Regale sowie die übergeordnete Steuerung wird mittels Software realisiert.
Die Anordnung ist so getroffen, daß der Automat als Einzelgasse, als n-Gassensystem in Gesamtsystemausführung mit Fördertechnikverbindungen und in Verbindung mit anderen Kommissioniersystemen angeordnet werden kann.
Die Nachfüllung der Produktspeicher erfolgt manuell, kann aber auch entsprechend der Produktspeicherausführung automatisch erfolgen.
Durch modulare Bauweise ist es möglich, Einzelteile des Rahmensystems, des Kommissioniersystems und der Fördertechnik auf einfache Weise zu ersetzen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Auswerferfahrzeuge durch ein veränderliches Antriebs- und Einbaussystem aus dem Ebenensystem zu entnehmen und durch ein Ersatzfahrzeug zu ersetzen.
Es können also mehrere Fahrzeuge unabhängig voneinander aus mehreren Ebenen Produkte auswerfen. Das modulare Stecksystem des Regals eignet sich zur modularen Aufnahme anderer Automatentypen. Ein schneller, einfacher Fahrzeugtausch ist mög-
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lieh, das den Großteil der Antriebs- und Steuerungstechnik beinhaltet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine teilweise aufgebrochene Kommissioniervorrichtung in einer perspektivischen Ansicht, mit einem Regal mit Vertikalstützen, Querstreben, Längsstre
ben, Führungsschienen und Ausschiebereinheiten,
Figuren 2 , 3 und 4 die Kommissioniervorrichtung nach Figur in einer Seitenansicht, in einer Draufsicht und in einer Stirnansicht,
Figur 5 eine Einzelheit der Figur 4 in vergrößerter Ansicht,
Figur 6 einen Teil des Regals nach Figur 1 in perspektivischer Darstellung,
Figur 7 zwei Vertikalstützen des Regalteils nach Figur 6,
Figur 8 die Einzelheit A nach Figur 7 in vergrößerter perspektivischer Darstellung,
Figur 9 eine schematische Verbindung einer Vertikalstütze mit einer Querstrebe,
Figuren 10, 11 und 12 eine Ausschiebereinheit nach den Figuren 1 und 5 in einer perspektivischen Ansicht, in einer Stirnansicht und in einer Draufsicht,
Figur 13 die Ausschiebereinheit nach Figur 10 ohne obere Abdeckung mit weiteren Einzelheiten, und
Figur 14 ein Anordnungsschema einer Kommissioniervorrichtung nach Figur 1 mit mehreren Regalen und gemeinsamem zentralen Sammel-Förderband.
Gemäß Zeichnung umfaßt eine Kommissioniervorrichtung 1 ein Regal 5 mit Produktspeichern 2, in denen Produkte gestapelt sind, wobei ein stapelunterstes Produkt eines ausgewählten Produktspeichers durch eine positionierbare Ausschiebereinheit 4 in Regalquerrichtung ausschiebbar ist.
Das Regal 5 ist als Doppelregal mit mittleren Führungsschienen 9 und zumindest einem regalbodenseitigen, mittleren Längsfördermittel 3 ausgebildet ist, insbesondere einem Längsförderband, wobei die Ausschiebereinheiten 4 jeweils zwei identische Ausschieber 12 besitzen, die bezüglich der vertikalen Längsmittelebene B des Doppelregals spiegelbildlich ausgebildet sind, und jeder Ausschieber 12 einer Doppelregalhälfte zugeordnet ist.
Das Regal 5 ist als Rahmenstecksystem aufgebaut und besitzt modulare Einzelteile, wobei das Regal hinsichtlich Höhe, Breite und/oder Länge variabel aufbaubar und durch Anbau von weiteren modularen Einzelteilen erweiterbar ist.
Im besonderen ist das Regal 5 aus gleich ausgebildeten Vertikalstützen 6 und gleich ausgebildeten Querstreben 7, welche mit den Vertikalstützen in einer ausgewählten Position in eine formschlüssige Steckverbindung bringbar sind, sowie aus Längsstreben 8 zusammengesetzt. Das Regal weist ferner Führungsschienen 9 auf, an welchen Ausschiebereinheiten 4 für ein Positionieren der Ausschiebereinheit bei einem ausgewählten Produktspeicher 2 regallängsbeweglich geführt und befestigt sind. Das Regal 5 ist über die Vertikalstützen 6 und unterseitige Befestigungsfüße 21 mit dem Erdboden fest verbunden„
Das Regal 5 besitzt ferner Seitenteile 10 für die in Regallängsrichtung verlaufenden Längsfördermittel 3, auf welches kommissionierte, durch positionierte Ausschiebereinheiten 4 ausgeschobene Produkte ausgebbar und auf diesem abförderbar sind.
Die Vertikalstützen 6 sind Profilleisten mit voneinander gleichbeabstandeten Löchern 11, in welche endseitige Hakenelemente 12' der Querstreben 7 formschlüssig einhängbar sind, wie dies insbesondere aus den Figuren 7 bis 9 hervorgeht. Die Profilleisten besitzen im Querschnitt U-Form, wobei sowohl die Basis als auch die beiden Schenkel des "U" gleichbeabstandete Löcher 11 für ein Einhängen von Querstreben 7, Längsstreben 8 als Teil einer einhängbaren Ebene und Wandverkleidungselementen 22 besitzen, und auch eine obere Abschlußwand 23 oberseitig an den Vertikalstützen 6 eingehakt werden kann.
Die Querstreben 7 sind mit den Vertikalstützen 6 zusammengesteckt, oder teilweise verschraubt und/oder durch Sicherungsstifte 20 befestigt, wie auch die Längsstreben 8 mit den Querstreben 7 befestigt und insbesondere verschraubt werden können.
An den Querstreben 7 und/oder den Längsstreben 8 können auch die Produktspeicher 2 in einer Steckverbindung befestigt werden.
Im besonderen können die Teile 7, 8 und 9 miteinander verschweißt und als Modulkomponente in den Vertikalträger eingehängt sein. Die Verbindung von Teil 7 mit Teil 8 und Teil 9 kann auch eine Steckverbindung oder Schraubverbindung sein. Teil 8 dient als Strebe zur Sicherstellung der Unterkantenhöhe für den Produktspeicher 2, sowie als mögliche Rasterung bei der Verwendung von Produktspeichern aus T-Profilen, Blechleisten, etc..
Die Produktspeicher 2 selbst können auch als zusammensteckbare Magazine mit bodenseitiger Produktauflage und zumindest zwei voneinander beabstandeten Seitenwangen aufgebaut sein, welche vorzugsweise im wesentlichen vertikale Winkelprofile sind. Bekannte Produktspeicher nach AT-PS 404 124 können verwendet werden.
Der Abstand der voneinander beabstandeten Seitenwangen kann auf die Produktbreite eingestellt bzw. abgestimmt werden. Die eingestellte Produktbreite oder mehrere eingestellte Produktbreiten entsprechen vorzugsweise dem Horizontalabstand zweier benachbarter Querstreben 7 eines Regals 5.
Es finden in der Kommissioniervorrichtung Ausschiebereinheiten 4 Verwendung, wie sie in den Figuren 10 bis 13 dargestellt sind. In einer Anordnung einer Ausschiebereinheit 4 im Regal 5 ist die Ausschiebereinheit an zwei von einander beabstandeten Führungsschienen 9 einer Ausschieberebene hängend oder stehend befestigt und in Längsrichtung des Regals 5 geführt. Es sind die in Längsreihe angeordneten Produktspeicher 2 des Regals bezüglich der Vertikalen für eine schräg nach unten gerichtete Ausschieberbewegung eines stapeluntersten Produkts in Regalquerrichtung geneigt, wobei die zwei gleich ausgebildeten Ausschieber 12 einer jeden Ausschiebereinheit 4 ebenfalls schräg in Regalquerrichtung ausgebildet sind und in einem dichten parallelen Abstand unter den stapeluntersten Produkten unter einem ausgewählten Produktspeicher positioniert werden können. Für eine exakte Positionierbarbeit bei den Produktspeichern ist die Ausschiebereinheit 4 exakt über angetriebene vertikale Rollen 25 und über horizontale Leitrollen 26 in den Führungsschienen 9 geführt, die im Querschnitt U-Form besitzen, wie dies insbesondere aus der Figur 13 in einem Vergleich zur Figur 11 hervorgeht.
Die Querstreben 7 sind nicht nur horizontal in einer Ausschieberebene, sondern auch in unterschiedlichen Höhen angeordnet, wie dies insbesondere in Figur 6 zu sehen ist, wobei
jede einzelne Höhe eine Ausschieberebene El, E2, E3, E4, E5, E6 bzw. E7 mit zugeordneten Produktspeichern 2, Führungsschienen 9 und Ausschiebereinheit 4 bestimmt, und jeder Ausschieberebene ein eigenes in Regallängsrichung verlaufendes Längsfördermittel 3 zugeordnet sein kann.
Die Ausschiebereinheiten 4 besitzen einen eigenen ansteuerbaren Längsantrieb 27 sowie eigene ansteuerbare Querantriebe 28 für die Ausschieber 12, wobei der Längsantrieb auch regalseitig befestigt und über einen Trieb, vorzugsweise Riementrieb, mit der Ausschiebereinheit 4 verbunden sein kann.
Die Ausschiebereinheiten 4 werden über Akku oder über elektrische Schleifkontakte 15 und eine regallängsseitige Stromschiene 16 mit elektrischer Energie versorgt.
Die Ansteuerung jeder Ausschiebereinheit 4 erfolgt über eine Datenlichtschranke, Funk oder durch Aufmodulation der Steuersignale über die Stromschiene 16.
Um Produkte insbesondere bei einem Doppelregal mit zentralem Längsfördermittel 3 aus einem ausgewählten seitlichen Produktspeicher mittels eines der beiden seitlichen Ausschieber 12 der Ausschiebereinheit 4 problemfrei bis zur Regalmitte ausschieben und abgeben zu können, ist zwischen der Ausschieberöffnung des Produktspeichers 2 und dem Längsfördermittel 3 ein regalfestes Produktquerfördermittel 29 vorgesehen ist, welches vorzugsweise eine Kaskade oder ein Rutschblech ist. Ein Puffertrichter weist eine konische Einfüllöffnung und eine bodenseitige Klappe auf. Ist die Klappe geschlossen, wirkt der Puffertrichter als Speicher. Ist die Klappe geöffnet, werden die kommissionierten Produkte auf das zentrale Förderband ausgeworfen.
Je nach den örtlichen Gegebenheiten, Größe und Kapazität der Kommissioniervorrichtung sind zu montierende Einzelregale nach dem erfindungsgemäßen Baukastenprinzip in Modulbauweise
nicht nur schnell und variabel erstellbar, sondern es können auch mehrere Einzelregale und/oder Doppelregale parallel zueinander und/oder einander gegenüberliegend angeordnet sein, und jeder regallängssseitige Ausgang 17 eines Längsfördermittels 3 kann an ein Zentralband bzw. Sammel-Fördermittel 18 angeschlossen sein, welches vorzugsweise senkrecht zu den Längsfördermitteln 3 verläuft und zu einer Übergabestelle 24 führt. Eine vorgenannte komplexe Kommissioniervorrichtung 1 ist beispielsweise in einem Schema in Figur 14 dargestellt. Die Anordnung ist so getroffen, daß zwischen den Ausgängen der Längsfördermittel 3 und dem Sammel-Fördermittel 18 noch Verbindungsfördermittel 19, insbesondere ein Steigband, eine Rutsche oder ein Puffertrichter, vorgesehen sind.
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Claims (27)

1. Kommissioniervorrichtung (1) mit in einem Regal vertikal bis horizontal angeordneten Produktspeichern (2), in denen Produkte in übereinander bzw. in Reihe nebeneinander angeordneter Weise gestapelt sind, wobei das stapelunterste bzw. stapelvorderste Produkt eines ausgewählten Produktspeichers durch eine positionierbare Ausschiebereinheit (4) in Regalquerrichtung ausschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Regal (5) als Rahmen-Bauteile-System, insbesondere als Rahmenstecksystem, vorgesehen ist und modulare Einzelteile umfaßt, wobei das Regal hinsichtlich Höhe, Breite und/oder Länge variabel aufbaubar und gegebenenfalls durch Anbau von weiteren modularen Einzelteilen erweiterbar ist.
2. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Regal (5) aus zumindest vier vorzugsweise gleich ausgebildeten Vertikalstützen (6) und zumindest zwei vorzugsweise gleich ausgebildeten Querstreben (7), welche mit den Vertikalstützen in einer ausgewählten Position befestigbar, vorzugsweise in eine formschlüssige Steckverbindung bringbar sind, sowie aus zumindest einer Längsstrebe (8) zusammengesetzt ist, und zumindest eine Führungsschiene (9) aufweist, an welcher die Ausschiebereinheit (4) für ein Positionieren der Ausschiebereinheit bei einem ausgewählten Produktspeicher (2) regallängsbeweglich geführt und befestigt ist.
3. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Regal (5) eine Befestigungsschiene (10) mit einem in Regallängsrichtung verlaufenden Längsfördermittel (3), insbesondere ein Längsförderband, umfaßt, auf welches ein kommissioniertes, durch die positionierte Ausschiebereinheit (4) ausgeschobenes Produkt ausgebbar und abförderbar ist.
4. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an das Regal (5), welches mit Führungsschiene (9), Ausschiebereinheit (4), Pufferspeicher (2) und gegebenenfalls Längsfördermittel (3) als sogenanntes Kommissionierregal ausgebildet ist, zumindest ein weiteres Regal (5) nach dem Rahmen-Bauteile-, insbesondere -Stecksystem, vorzugsweise in einer Steckverbindung, angeschlossen oder dem Regal (5) zugeordnet ist, wobei das weitere Regal als sogenanntes Nichtkommissionierregal ohne Ausschiebereinheit (4) und vorzugsweise auch ohne Produktspeicher (2), ohne Führungsschiene (9) und auch ohne Längsfördermittel (3) ausgebildet ist, und stattdessen vorzugsweise auf den Querstreben (7) angeordnete Regalböden vorzugsweise in unterschiedlicher Höhe besitzt, auf denen Produkte angeordnet, zwischengespeichert und gehandhabt werden können.
5. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Regal als Kommissionierregal ausgebildet ist, d. h. umgerüstet ist.
6. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kommissionierregal als weiteres Regal ausgebildet ist, d. h. umgerüstet ist.
7. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstützen (6) Profilleisten mit voreinander vorzugsweise gleichbeabstandeten Löchern (11) sind, in welche endseitige Hakenelemente (12) der Querstreben (7) vorzugsweise formschlüssig einhängbar sind.
8. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste im Querschnitt U-Form besitzt, wobei sowohl die Basis als auch die beiden Schenkel der U-förmigen Profilleiste vorzugsweise gleichbeabstandete Löcher (11) für ein Einhängen einer Querstrebe (7) und/oder eine Längsstrebe (8) besitzt.
9. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (7) mit den Vertikalstützen (6) verschraubbar und/oder durch Sicherungsstifte (20) befestigbar ausgebildet sind, sowie die Längsstrebe(n) (8) vorzugsweise mit den Querstreben (7) befestigbar, insbesondere verschraubbar oder verschweißbar, ausgebildet ist bzw. sind.
10. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Querstreben (7) und/oder Längsstreben (8) die Produktspeicher (2) insbesondere in einer Steckverbindung befestigbar ausgebildet sind.
11. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Produktspeicher (2) selbst als zusammensteckbares Magazin mit bodenseitiger Produktauflage und zumindest zwei voneinander beabstandeten Seitenwangen aufgebaut sind, welche vorzugsweise im wesentlichen vertikale Winkelprofile sind.
12. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der voneinander beabstandeten Seitenwangen auf die Produktbreite einstellbar bzw. abgestimmt ist, wobei die eingestellte Produktbreite oder mehrere eingestellte Produktbreiten vorzugsweise dem Horizontalabstand zweier benachbarter Querstreben (7) entspricht.
13. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsreihe angeordneten Produktspeicher (2) bezüglich der Vertikalen für eine schräg nach unten gerichtete Ausschieberbewegung eines stapeluntersten Produkts in Regalquerrichtung geneigt sind.
14. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (7) in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind und jede einzelne Höhe eine Ausschieberebene (E1, E2, E3, E4, E5, E6, E7) mit zugeordneten Produktspeichern (2), Führungsschiene (9) und Ausschiebereinheit (4) bestimmt, wobei jeder Ausschieberebene ein eigenes in Regallängsrichung verlaufendes Längsfördermittel (3) zugeordnet sein kann.
15. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Ausschieberöffnung des Produktspeichers (2) und dem Längsfördermittel (3) ein regalfestes Produktquerfördermittel (29) vorgesehen ist, welches vorzugsweise eine Rutsche, ein Steigband oder ein Puffertrichter ist.
16. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschiebereinheit (4) hängend und längsbeweglich an der Führungsschiene (9) angeordnet ist, wobei an einer einzigen Führungsschiene auch mehrere Ausschiebereinheiten vorgesehen sein können.
17. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschiebereinheit (4) zumindest einen Ausschieber (12) für ein Ausschieben eines stapeluntersten Produkts eines ausgewählten Produktspeichers (2) in Regalquerrichtung besitzt.
18. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschiebereinheit (4) einen eigenen ansteuerbaren Längsantrieb (27) sowie einen eigenen ansteuerbaren Querantrieb (28) für den Ausschieber (12) besitzt, wobei der Längsantrieb auch regalseitig befestigt und über einen Trieb, vorzugsweise Zahnriementrieb, mit der Ausschiebereinheit (4) verbunden sein kann.
19. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschiebereinheit (4) über einen Akkumulator oder über elektrische Schleifkontakte (15) und eine regallängsseitige Stromschiene (16) mit elektrischer Energie versorgt ist.
20. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerungsvorrichtung zur Ansteuerung der Ausschiebereinheit (4) über eine Datenlichtschranke, Funk oder durch stromschienenseitige Aufmodulation vorgesehen ist.
21. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Regal (5) als Doppelregal mit zumindest einer mittleren Führungsschiene (9) und zumindest einem mittlerem Längsfördermittel (3) ausgebildet ist, wobei die Ausschiebereinheit (4) zwei Ausschieber (12) besitzt, die bezüglich der vertikalen Längsmittelebene (B) des Doppelregals spiegelbildlich ausgebildet sind, und jeder Ausschieber (12) einer Doppelregalhälfte zugeordnet ist.
22. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Regale (5) und/oder Doppelregale parallel zueinander und/oder einander gegenüberliegend und hintereinander angeordnet sind und jeder regallängssseitige Ausgang (17) eines Längsfördermittels (3) an ein Zentralband oder ein Sammel-Fördermittel (18) angeschlossen ist, welches vorzugsweise senkrecht zu den Längsfördermitteln (3) verläuft und bevorzugt ein zentrales Förderband von gegenüberliegend angeordneten Regalen (5) oder ein seitliches Förderband von parallel angeordneten Regalen ist.
23. Kommissioniervorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgängen (17) der Längsfördermittel (3) und dem Sammel-Fördermittel (18) Verbindungsfördermittel (19), insbesondere ein Steigband, eine Rutsche oder ein Puffertrichter, angeordnet sind.
24. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschiebereinheit (4) zumindest einen eigenen Produktspeicher für eine Aufnahme und Weiterleitung kommissionierter ausgeschobener Produkte an eine Übergabestelle besitzt, welche vorzugsweise am Regallängsende gelegen ist.
25. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Regale zumindest eine begehbare Bedienungs-Bühne besitzt, die vorzugsweise in unterschiedlicher Höhe seitlich vom Regal und/oder am Regallängsende vorzugsweise in einer Steckverbindung, angeordnet werden kann.
26. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Regale zumindest eine seitliche verfahrbare oder einhängbare Regalleiter für eine Bedienungsperson besitzt.
27. Kommissioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (9) zumindest an einem Regallängsende einen öffenbaren Anschlag für eine längsbewegliche Ausschiebereinheit (4) besitzt, vorzugsweise ein am Führungsschienenende verschwenkbar angelenktes Führungsschienenstück, welches in einer Querstellung einen Anschlag für die Ausschiebereinheit (4) auf der Führungsschiene bildet und in einer vorzugsweise ausgerichteten Längsstellung die Ausschiebereinheit freigibt, und insbesondere eine Verbindung zu einer Servicestelle oder Austauschstelle für Ausschiebereinheiten herstellt.
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