DE2000489A1 - Montiervorrichtung fuer federbelastete plaettchenfoermige Zuhaltungen in Schliesszylindern von Zylinderschloessern - Google Patents

Montiervorrichtung fuer federbelastete plaettchenfoermige Zuhaltungen in Schliesszylindern von Zylinderschloessern

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DE2000489A1
DE2000489A1 DE19702000489 DE2000489A DE2000489A1 DE 2000489 A1 DE2000489 A1 DE 2000489A1 DE 19702000489 DE19702000489 DE 19702000489 DE 2000489 A DE2000489 A DE 2000489A DE 2000489 A1 DE2000489 A1 DE 2000489A1
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auf Nichtnennung E05b Antrag
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Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG
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Huelsbeck and Fuerst GmbH and Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/0004Lock assembling or manufacturing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Kennwort: Plätchen-Feder-Montage Monitervorrichtung für federbelastete plättchenförmige Zuhaltungen in Schlieszylindern von Zylinderschlössern Die Erfindung bezieht sich auf eine Montiervorrichtung für federbelastete plättchenförmige Zuhaltungen in Schließzylindern von Zylinderschlössern, die die Federn und die ausgewählten Zuhaltungen selbsttätig in den Schließzylinder überführt. Bei einer bekannten, solchen Zwecken dienenden Montiervorrichtung ist eine Position eines die Schließzylinder halternden Trägers als Zuführstation für die Federn ausgestaltet, in der die federn sämtlicher Zuhaltungen in den Schließzylinder gebracht werden. In einer weiteren Position des Triggers werden anschließend die Zuhaltungen in die zugeordneten Kanäle des Schließzylinders eingefiihrt, die wählbar aus Magazinen entnommen sind. Die bekannte Montiervorrichtung setzt riir einen störungsfreien Betrieb zumindest die Einhaltung sehr enger Maßgrenzen auch bei Abmessungen der Zuhaltungen und Federn voraus, an die der bestimmungsgemäße Gebrauch Iceine hohen Genauiglceitsfordortlngen stellt. Dadurch werden die Vorteile einer seibsttätigen Arbeitsweise der Montiervorrichtung geschmälert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Montiervorrichtung der eingangs umschriebenen Art zu schaffen, die übersichtlich erstellbar ist und dauerhaft betriebssicher arbeitet. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß in eine zu dem mit einer Zuhaltung zu besetzenden Kanal des Schließzylinders gerichtete Einschubbahn vor einen bis zum Schließzylinder vorschiebbaren Einschabstößel eine Zuhaltungszuführung und zwischen dieser und des Schließzylinder ein Zuführkanal für einander folgende Federn einmünden. In Gegensatz zu der bekannten Montiervorrichtung, bei der die Federn und die Zuhaltungen während getrennter Arbeitstakte in den Schließzylinder überführt werden, wird erfindungsgemäß jeweils eine Feder vor die in den Kanal des Schließzylinders einzuschiebende Zuhaltung gebracht und unter deren Vermittlung gemeinsam mit dieser durch einen Einschlubstößel in den Schließzylinder überführt. Hiermit ist gewährleistet, daß die Federn ebenso wie die Zuhaltangen ordnungsgemäß in die einzelnen Kanäle des Schließzylinders gelangen. Übringens lassen sich in einfacher Art Kontrollelemente anordnen, die die Vorrichtung stillsetzten, wenn etwa aus irgendwelchen Gründen keine Feder vor die einzubringende Zuhaltung in die Einschubbahn gelangt sein sollte.
  • Da die Federn durch die gegen ein Stirnende und eine Seitenfläche anliegende Zuhaltung und an der anderen Seitenfläche durch eine Führungsfläche der Einschubbahn sicher gefaßt werden, werden sie trotz ihrer geringen Formfestigkeit zuverlässig in den Schließzylinder überführt.
  • Die Erfindung läßt sich in mannigfaltigen Arten verwirklichen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung münden in die Einschabbahn in der Bewegungsrichtung des Einschubstößels hintereinander mehrere, je mit einem antreibbaren Zuführer kombinierte Zuführbahnen ein, die von je einem Magazin mit unter sich gleichen Zuhaltungen ausgehen. Für die bei der Montage zu verwirklichenden Zuhaltungskombinationen läßt sich dann für jeden Kanal des Schließzylinders jeweils das die erforderliche Zuhaltung liefernde Magazin auswählen. Es ist jedoch auch möglich, in einem Magazin unterschiedliche Zuhaltungen gemäß den nacheinander zu verwirklichenden Kombinationen zu stapeln, doch ist dies praktisch in der Regel recht schwierig.
  • Eine recht einfache Ausführung der Vorrichtung ergibt sich, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine den Schließzylinder halternde Aufnahme in Richtung der Längsachse des Schließzylinders gemäß den Abständen aufeinanderfolgender Schließzylinderkanäle schrittweise höhenverstellbar ist. Dann können die einzelnen, einander folgenden Kanäle der Schließzylinder in einander folgenden Arbeitstakten unter Verwendung der gleichen Einschubbahn besetzt werden.
  • Für eine leistungsfähigere Vorrichtung empfiehlt es sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, eine vorzugsweise der Zahl der Zuhaltungen eines Schließzylinders entsprechende Mehrzahl von Einschubbahnen mit je einem Zuführstößel, einer Zuhaltungszuführung und einem Federzuführkanal hintereinanderliegend anzuordnen. Dann lassen sich jeweils mehrere Schließzylinder gleichzeitig mit den zugeordneten Zuhaltungen besetzen. Bei solchen Ausführungen sind vorzugsweise die einander folgenden Einschubbahnen gemäß den Abständen benachbarter Zuhaltungskanäle der Schließzylinder höhengestaffelt angeordnet, so daß die Schließzylinder mit gleichbleibender Höhe schrittweise längs der Reihe der Einschubbahnenden geführt werden können.
  • Sofern der Schließzylinder mit mehreren wie zwei Reihen von Zuhaltungen zu besetzen ist, empfiehlt es sich, jeder Zuhalzungsreihe des Schließzylinders wenigstens eine Einschubbahn mit einer Zuahltungszuführung und einem Federzuführkanal zuzuordnen, deren Einschubstößel nebeneinander betätigbar sind.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 schaubildlich das Prinzip einer zum Montieren der Zuhaltungen in einem doppelreihig zu besetzenden Schließzylinder dienenden Vorrichtung, iiig. 2 eine gegenüber der Fig. 1 abgewandelte Ausführung der Vorrichtung in gleicher Darstellung.
  • Gemäß Fig. 1 ist ein Schließzylinder 10 mit Zuilaltungen zu hesetzen, die in zwei Reihen angeordnet sind und je in einen Kanal des Schließzylinders 10 eingeschoben werden miissen, der einen Aufnahmebereich 11 für eine plättchenförmige Zuhaltung und einen Aufnahmebereich 12 für eine Feder aufweist. Die Zuhaltungen sind iii der üblichen Art aus Flachwerkstoff hergestellt und weisen im wesentlichen parallele Längsseiten auf. Über eine Längsseite ragt ein Nocken 13 vor, der sich im Einbauzustand auf einer zugeordneten Feder stiitzt.
  • Die Vorrichtung umfaßt in der der dargestellten zweireihigen Anordnung der Zuhaltungen entsprechenden Doppelanordnung für jede Zuhaltungsreihe eine Einschubbahn 14 mit einem mechanisch antreibbaren Einschubstößel 15. Die Einschubbahn 14 ist gegen den jeweils zu besetzenden Kanal 11, 12 des Schließzylinders 10 gerichtet. Der Schließzylinder 10 wird taktabhängig gemäß den Abständen benachbarter Kanäle 11, 12 gesenkt, so daß nacheinander die einzelnen kanäle 11, 12 vor das Ende der Einschubbahn 14 gelangen. In die Einschubbahn I Jí miinden vor dem Einschub stößel 15 mehrere Zuführbahnen fiir Zuhaltungen, denen je ein Zufiillrer 16 zugeordnet ist. nie Anzahl der in die Einschubbahn 14 nebeneinander einmiindenden Zuführbahnen entspricht der Zahl der für den Schließzylinder verfügbaren unterschiedlichen Zuhaltungen. Der Einfachheit halber unterstellt die Darstellung in Fig. 1 nur zwei verschiedene Arten von Zuhaltungen. Praktisch werden jedoch in der Regel mehr verschiedene Zahaltungsgrößen verfügbar sein. Sinngemäß wäre die Zahl der Zuführbahnen zu vergrößern.
  • Zwischen den Zuführbahnen für die Zuhaltungen und dem Schließzylinder 10 mündet in die Einschubbahn 14 ein Zuführkanal 17 für einander folgende Federn 18. Der Ausgang des Zuführkanales 17 liegt in derjenigen Randzone der Einschubbahn 14, die den Nocken 13 jeder Zuhaltung aufnimmt. Die jeweils in die Einschubbahn 14 überführte Feder 18 wird durch die as einer der Zu führbahnen 16 herangebrachte Zuhaltung in den Kanal des Schließzylinders mitgenommen, wenn die Zuhaltung mittels des Einschubstößels 5 eingeschoben wird.
  • Zu der Vorrichtung nach Fig. 1 sei noch bemerkt, daß die den beiden Einschubgruppen zugeordneten Zuführbahnen der Höhe nach, d.h. in Richtung der Längsachse des Schließzylinders gemäß dem Abstand der den beiden Zuhaltungsreihen zugeordneten Kanalreihen höhengestaffelt angeordnet sind. Bei der Vorrichtung nach Fig. 1 kann daher jeweils von beiden Seiten her gleichzeitig je eine Zuhaltung mit der zugeordneten Feder in den Schließzylinder 10 überführt werden, so daß beispielsweise fünf Arbeitsschritte erforderlich sind, wenn der Schließzylinder mit insgesam-t 10 Zuhaltungen zu besetzen ist.
  • Bei der Ausftillrung nach Fig. 2 ist jedem F anal d95 Schließzylinders 10 eine eigene Einschubbahn 14 mit einem Einschubstößel 15 zugeordnet, wobei in jede Einschubbahn auch Zuführbahnen mit Zuführern 16 und ein Zuführkanal 17 für Federn einmtindet. Die den einzelnen Kanälen des Schließzylinders 10 zugeordneten Einschubbahnen 14 sind gemäß den Abständen benachbarter Kanäle 10, 11 des Schließzylinders höhengestaffelt angeordnet, so o daß die Schließzylinder 10 mit gleichbleibender Höhe nacheinander in die vor den Ausgängen der Einschubbahnen liegenden Positionen überführbar sind. Auch bei dieser Art vor Vorrichtungen kann zur Montage von zweireihig zu besetzenden Zylindern nebeneinander und gleichzeitig vom beiden Seiten gearbeitet werden.
  • Die dargestellten Ausführungen sind, wie schon erwähnt wurde, nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich. Anstelle mehrerer, mit Zuführern kombinierter, in eine Einschubbahn einmündender Zuführbahnen könnte eine Zuführbahn mit einem Zuführer ausreichen, wenn die Zuhaltungen gemäß deio jeweils zu verwirklichenden Zuhaltungskombinationen in dem der Zuführbahn zugeordneten Magazin gestapelt sind. Der Antrieb der beeglichen Elemente der Vorrichtung insbesondere der Einschubstößel und der Zuführer erfolgt zweckmäßigerweise durch ein Druckmedium bzw. elektromagnetisch. Für den bzw. die die Federn zuführenden Kanäle wird vorzugsweise eine Überwachungsvorrichtung vorgesehen, die die Maschine stillsetzt bzw. einen Alarm auslöst, falls etwa nicht ordnungsgemäß vor jede Zuhaltung eine Feder gelangt.

Claims (6)

Ansprüche:
1. Montiervorrichtung für federbelastete plättchenförmige Zuhaltungen in Schließzylindern von Zyl inderschlö s sern, die die Federn und die ausgewählten Zuhaltungen selbsttätig in den Schließzylinder überführt, dadurch gekennzeichnet, daß in eine zu dem mit einer Zuhaltung Zli besetzenden Kanal (11,12) des Schließzylinders (10) gerichtete Einschubbahn (14) vor einen bis zu1n Schließzylinder (10) vorschiebbaren Einschubstößel (15) eine Zuhaltungszuführung (16) und zwischen dieser und dein Schließzylinder (10) ein Zuführkanal (17) für einander folgende Federn (18) einmünden.
2. Montiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Einschubbahn (14) in der Bewegungsrichtung des Einschubstößels (15) hintereinander mehrere je mit einem antreibbaren Zufiihrer (1G) kombinierte Zufiihrbahnen einmünden, die von je einem Magazin mit unter sich gleichen Zuhaltungen ausgehen.
3. Montiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Schließzylinder (iO) halternde Aufnahme in Richtung der Längsachse des Schließzylinders (10) gemäß den Abständen aufeinander folgender Schließzylinderkanäle (11,12) schrittweise höhenverstellbar ist.
4. Montiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzugsweise der Zahl der Zuhaltungen eines Schließzylinders (10) entsprechende Mehrzahl von Einschubbahnen (14) mit je einem Zuführstößel (15) einer Zuhaltungszuführung (16) und einem Feder-Zuführkanal (17) in der Durchlaufrichtung des Schließzylinders (10) hintereinanderliegend angeordnet sind.
5. Montiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einanCer folgendeoi Einschubbahnen (14) gemäß den Ab ständen benachbarter Zuhaltungskanäle (11,12) der Schließzylinder (10) höhengestaffelt angeordnet sind.
6. Montiervorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i - 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Zuhaltungsreihen des Schließzylinders (10) je wenigstens eine Einschubbahn (14) mit einer Zuhaltungszuführung (16) und einem Feder-Zuführkanal (17) zugeordnet ist, deren Einschubstößel (15) nebeneinander betätigbar sind.
DE19702000489 1970-01-07 1970-01-07 Montiervorrichtung fuer federbelastete plaettchenfoermige Zuhaltungen in Schliesszylindern von Zylinderschloessern Pending DE2000489A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3628294A1 (de) * 1985-08-20 1987-02-26 Tokai Rika Co Ltd Vorrichtung und verfahren zum einsetzen von zuhaltungen in zylinderkerne fuer zylinderschloesser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3628294A1 (de) * 1985-08-20 1987-02-26 Tokai Rika Co Ltd Vorrichtung und verfahren zum einsetzen von zuhaltungen in zylinderkerne fuer zylinderschloesser

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