DE20004912U1 - Bausatz für Verkehrsleiteinrichtungen - Google Patents

Bausatz für Verkehrsleiteinrichtungen

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    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
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Description

I eig. Zeichen:
J 3. 22. DE
.. . 18.03.2000
Bausatz für Verkehrsleiteinrichtungen
Auf Straßen und Plätzen müssen immer wieder Verkehrsleiteinrichtungen der verschiedensten Art sowie Hinweisschilder, Verbotsschilder, Absperrschranken und dergleichen vorübergehend aufgestellt werden. Vor allem an den Baustellen auf Innerortsstraßen, Fernstraßen, und Autobahnen werden Verkehrsleiteinrichtungen mit oder ohne zusätzliche Verkehrszeichen oder Lampen in größerer Anzahl dicht hintereinander aufgestellt, um an den vom üblichen Verkehrsweg abweichenden Streckenabschnitten eine visuell möglichst lückenlose Verkehrsführung zu schaffen. Dafür werden häufig Verkehrsleiteinrichtungen in Form von sogenannten Standfüßen verwendet, die einen langgestreckten Grundkörper aufweisen.
Diese sind in der Regel so eingerichtet, dass daran andere Einrichtungen, wie Baken oder Verkehrszeichen und dergleichen, dauernd oder vorübergehend angebracht werden können. Wenn solche Standfüße in einer längeren Reihe hintereinander aufgestellt sind, besteht immer die Gefahr, dass sie von Fahrzeugen angefahren oder gestreift werden und sie dadurch aus der vorgesehenen Position heraus verschoben werden und dadurch ihre Wirkung als Verkehrsleiteinrichtung zumindest verringert, wenn nicht gar ganz aufgehoben wird.
Um das zu verhindern ist es bekannt, Standfüße mit Kupplungsvorrichtungen aneinander zu kuppeln, damit sie sich gegenseitig halten und abstützen können, wenn einer oder einige wenige aus der Reihe angefahren werden. Bei diesen Kupplungsvorrichtungen wird meist ein Kupplungsteil von oben her in entsprechende Ausnehmungen an den Standfüßen eingesteckt und dadurch zwei benachbarte Standfüße miteinander gekuppelt. Diese Kupplungsvorrichtungen haben aber den Nachteil, dass ihre Kupplungsteile ebenso leicht wieder von den Standfüßen abgenommen werden können, wie sie angebracht werden können.
Das kann vorbeigehende Fußgänger, insbesondere Kinder, dazu verleiten, die Kupplungsteile mutwillig herauszunehmen und zu
entfernen. Dann ist der Zusammenhalt der Standfüße zumindest auf kurzen Strecken unterbrochen, so dass die dann vereinzelten Standfüße leichter wieder aus ihrer Position verschoben werden können.
5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Bausatz für Verkehrsleiteinrichtungen zu schaffen, bei dem die mittels einer Kupplungsvorrichtung miteinander gekuppelten Standfüße nicht so leicht entkuppelt werden können, wie das bei den bekannten Bausätzen möglich ist. Diese Aufgabe wird durch einen Bausatz mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Dadurch, dass an den beiden Endabschnitten eines Standfußes je eine Ausnehmung mit einem Querschnittsprofil in umgekehrter T-Form vorhanden ist, und dadurch, dass die Kupplungsvorrichtung einen auf den schmalen Profilabschnitt abgestimmten Bügel aufweist, der an den beiden abgewinkelten Endabschnitten wenigstens einen seitlichen Fortsatz aufweist, kann der Bügel in die Ausnehmung so eingehängt werden, dass seine Fortsätze in den breiteren Profilabschnitt eingreifen und von unten her an der Übergangsfläche zum schmäleren Flächenabschnitt anliegen. Dadurch, dass die dem Ende des Standfußes benachbarte Stirnwand der Ausnehmung von diesem Ende einen Abstand hat, der nur wenig kleiner als der halbe lichte Abstand der seitlichen Fortsätze am Bügel ist, können die in die Ausnehmungen eingehängten Bügelenden nicht ohne weiteres aus den Ausnehmungen herausgehoben werden. Dazu ist es erforderlich, den einen Standfuß gegenüber dem anderen Standfuß so weit anzuheben und aufzurichten, dass der Bügel in der Ausnehmung des anderen Standfußes um etwa 90° gedreht werden kann, so dass die Fortsätze parallel zur Längserstreckung der Ausnehmung ausgerichtet sind und der Endabschnitt des Bügels mit den seitlichen Fortsätzen aus der Ausnehmung herausgehoben werden kann. Da die Standfüße ein nicht unerhebliches Gewicht haben, ist zu erwarten, dass dieser Aushebevorgang von Fußgängern und insbesondere von
Kindern nicht im Vorübergehen mutwillig ausgeführt wird. Das aneinander Ankuppeln der Standfüße erfolgt in entsprechender Weise.
Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird durch die zweifache Anordnung eines seitlichen Fortsatzes an jedem Bügelende die Sperrwirkung gegen mutwilliges Ausheben verbessert.
Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 3 wird erreicht, dass nach dem Anheben und Aufrichten des einen Standfußes durch die dann auftretende Schräglage des Bügels der in der Ausnehmung des anderen Standfußes befindliche Endabschnitt mit seinen seitlichen Fortsätzen bis in den Bereich der Erweiterung hin verschoben wird, so dass dann bereits dieses Bügelende mit seinen Fortsätzen aus der Ausnehmung herausgehoben werden kann ohne dass der eine Standfuß mit dem dort eingehängten Bügel zuvor um 90 gedreht wird. Das gilt auch für das Ankuppeln der beiden Standfüße, so dass sowohl das Kuppeln wie das Entkuppeln leichter ausgeführt werden kann.
Bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 4 können zwei aneinander gekuppelte Standfüße um das Doppelte des vorgegebenen Abstandsmaßes auseinander gezogen werden, so dass zwischen beiden Standfüßen eine ausreichend breite Lücke entsteht, durch die Oberflächenwasser auch quer zur Kette der Standfüße leicht abfließen kann. Außerdem ermöglicht es dieser vergrößerte Abstand, aneinander gekuppelte Standfße entlang einer gekrümmten Aufstelllinie aufzustellen, was bei einem gekrümmten Strassenverlauf oder bei Überleitungstellen von einer Fahrbahn zu einer anderen wichtig ist.
Bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 5 verringert sich die Länge der abgewinkelten Endabschnitte. Eine zylindrische Form der Fortsätze erleichtert sowohl das Umklappen der Bügel wie auch das Einführen in die Ausnehmung und das Herausheben aus der Ausnehmung beim Kuppeln bzw. Entkuppeln der Standfüße.
Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 6 wird die Krafteinleitungsstelle zwischen einem Standfuß und dem zugeordneten Endabschnitt des Bügels in die Nähe von desssen Mittelteil verlegt, so dass die abgewinkelten Endabschnitte weniger stark durch Biegung beansprucht werden. Das kommt vor allem einer Ausbildung der Bügel aus Kunststoff zugute.
Bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 7 verläuft der Mittelteil des Bügels nicht waagerecht in einem größeren Abstand oberhalb der schräg abwärts geneigten Oberseite der Endabschnitte der Standfüße sondern mehr oder weniger parallel zu deren Oberseite und in einem entsprechend kleineren Abstand. Durch diese Verringerung des Überstandes der Bügel über die Oberseite der Standfüße wird die Unfallgefahr erheblich verringert.
Mit einer Ausgestaltung nach Anspruch 8 lassen sich andere Verkehrseinrichtungen leichter mit den Standfüßen verbinden.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine ausschnittweise und teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht zweier Standfüße mit einer Kupplungsvorrichtung; Fig. 2 eine Ausschnitt weise dargestellte Draufsicht der
Standfüße nach Fig. 1;
Fig. 3 eine teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht eines Standfußes;
Fig. 4 eine Draufsicht des Standfußes nach Fig. 3; Fig. 5 eine Seitenansicht beziehungsweise eine Draufsicht und 6 eines Bügels der Kupplungsvorrichtung nach Fig. 1
und 2,
Fig. 7 einen ausschnittweise dargestellten Querschnitt des Standfußes nach der Schnittverlaufslinie 7 - 7 in
Fig. 1;
Fig. 8 einen ausschnittweise dargestellten Querschnitt
gemäß Fig. 7 zusammen mit einem eingelegten Bügel der Kupplungsvorrichtung.
Der Bausatz 10 weist wenigstens zwei Standfüße 11 und 12 auf, die mittels einer Kupplungsvorrichtung 13 miteinander gekuppelt sind.
Die Standfüße 11 und 12 haben einen langgestreckten Grundkörper 14 mit rechteckigem Grundriss (Fig. 3 und Fig. 4).
Sein Mittelteil 15 hat im wesentlichen eine gleichbleibende Höhe und einen weitgehend gleichbleibenden Querschnitt, der nicht im Einzelnen dargestellt ist. Die beiden einander gleichen Endabschnitten 16 habe eine zumindest näherungsweise ebene Oberseite 17, die vom Mittelteil 15 aus zum stirnseitigen Ende 18 hin abwärts geneigt ist.
An jedem Endabschnitt 16 ist als Teil der Kupplungsvorrichtung 13 eine Ausnehmung 21 vorhanden, die zumindest annähernd symmetrisch zur Mittelebene des Standfußes 11 angeordnet ist. Sie hat ein Querschnittsprofil, das in grober Annäherung einem umgekehrten „T„ gleicht. (Fig. 7). Das Querschnittsprofil wird durch einen an die Oberseite 17 des Standfußes anschließenden oberen Profilabschnitt 22 und einen daran nach unten hin anschließenden unteren Profilabschnitt gebildet, der sich aus formungstechnischen Gründen bis zur Unterseite 19 des Standfußes 11 hin erstreckt. Der obere Profilabschnitt 22 hat eine lichte Weite 24, die geringer als die lichte Weite 25 des unteren Profilabschnittes 23 ist.
Wie besonders aus Fig. 4 zu ersehen ist, weist die Ausnehmung 21 auf beiden Seiten eine Erweiterung 26 auf, die sich nach beiden Seiten hin bis zur Seitenwand 27 des unteren Profilabschnittes 23 hin erstreckt (Fig. 7). Zwischen den beiden Profilabschnitte 22 und 23 ist eine ebene Übergangsfläche 28 vorhanden.
Als weiterer Teil der Kupplungsvorrichtung 13 ist ein Bügel 30 vorhanden. Er weist ein Mittelteil 31 und je einen daran anschließenden Endabschnitt 32 und 33 auf. Die beiden Endabschnitte 32 und 33 sind gegenüber dem Mittelteil 31 nach derselben Seite hin abgewinkelt (Fig. 5). Der Mittelteil 31 hat einen näherungsweise V-förmigen Aufriss, wobei der Spreizwinkel sehr stumpf ist. Der Mittelteil 31 weist drei Längenabschnitte auf. An den Endabschnitt 32 und 33 schließt nach einem bogenförmigen Übergangsstück der äußere Längenabschnitt 34 bzw. 35 an, der zumindest annähernd parallel zur Oberseite 17 des Endabschnittes 16 des Standfußes 11 und 12 ausgerichtet ist. Die beiden äußeren Längenabschnitte 34 und 35 sind durch den mittleren Längenabschnitt 36 miteinander verbunden, der zumindest annähernd parallel zur Unterseite der Standfüße 11 und 12 ausgerichtet ist (Fig. 1). Der Bügel 30 ist auf die Ausnehmung 21 abgestimmt und hat daher eine Breite, die etwas kleiner als die lichte Weite 24 des oberen Profilabschnittes 22 ist (Fig. 7 und Fig. 8).
Am Bügel 30 ist an den Enden seiner beiden Endabschnitte 32 und 33 je ein seitlicher Fortsatz 37 und 38 vorhanden. Jeder Fortsatz 37 und 38 kragt, von der Mittelebene des Bügels 30 aus gemessen, um ein Quermaß 3 9 aus, das größer als die halbe lichte Weite 24 des oberen Profilabschnittes 24 aber kleiner als die halbe lichte Weite 25 des unteren Profilabschnittes der Ausnehmung 21 ist (Fig. 8). Die beiden Fortsätze 37 und haben im einfachsten Falle die Gestalt eines durchgehenden kreiszylindrischen Stiftes.
Die Erweiterungen 2 6 des oberen Profilabschnittes 22 der Ausnehmung 21 haben, in der Längsrichtung des Standfußes 11 gemessen, eine lichte Weite die größer als die Dicke der seitlichen Fortsätze 37 und 38 ist, so dass durch sie hindurch einer der Endabschnitte 32 oder 33 des Bügels 30 mit seinen seitlichen Fortsätzen 37 und 38 leicht bis in den unteren Teil der Ausnehmung 21, das heißt bis zum unteren Profilteil 23, in die Ausnehmung 21 eingeführt werden kann.
Aus Fig. 1 ist zu ersehen, dass die beiden Standfüße 11 und mittels des Bügels 30 der Kupplungsvorrichtung 13 in Längsrichtung dadurch aneinander gekuppelt sind, dass der Bügel mit seinen seitlichen Fortsätzen durch die Erweiterungen 26 hindurch in den unteren Teil der Ausnehmungen 21 eingeführt worden ist und danach die beiden Endabschnitte 32 und 33 des Bügels 30 an derjenigen Stirnwand der Ausnehmungen 21 anliegen, die dem stirnseitigen Ende 18 der Standfüße 11 und 12 benachbart ist (Fig. 3 und Fig. 4). Diese Stirnwand der Ausnehmung 21, genau genommen die des oberen Profilabschnittes 22, hat von dem Ende 18 des Standfußes einen Abstand, der höchstens gleich dem halben lichten Abstand der Endabschnitte 32 und 33 des Bügels 30 ist. Damit die Anlagestelle zwischen der Innenseite der Endabschnitte 32 und 33 des Bügels 30 und der Stirnwand 41 der Ausnehmungen 21 soweit wie möglich in der Nähe des Mittelteils 31 des Bügels 30 liegt, sind die beiden Endabschnitte 32 und 33, vom Mittelteil 31 aus betrachtet, leicht auswärts gespreizt (Fig. 5). Zu dem gleichen Zweck ist die Stirnfläche 41 der Ausnehmung 21, von innen nach außen betrachtet, geringfügig vom Ende 18 des Standfußes weggeneigt.
Damit in der Kuppelstellung der Bügel 30 nicht ohne weiteres aus den Ausnehmungen 21 herausgehoben werden kann, sind die Erweiterungen 26 des oberen Profilabschnittes 22 in der Längsrichtung der Standfüues so angeordnet, dass ihre dem Ende 18 des Standfußes benachbarte Stirnwand 42 (Fig. 1 rechts) von dem Ende 18 einen Abstand hat, der um ein vorgegebenes Maß größer als der halbe lichte Abstand der seitliehen Fortsätze 37 und 38 am Bügel 30 ist. Dadurch können die Fortsätze 37 und 38 nach keiner Seite hin bis zur Erweiterung 2 6 bewegt werden und durch sie nach außen geführt werden, solange die Standfüße 11 und 12 in der gemeinsamen Fluchtlinie ausgerichtet sind, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Um die Standfüße 11 und 12 zu entkuppeln muss einer von ihnen angehoben und so weit aufgerichtet werden, dass bei dem an seinem einen Ende mit hochgeschwenkten Bügel 30 in Folge
seiner Schräglage sein andere Endabschnitt sich in der Ausnehmung 21 so weit verschiebt oder verschieben lässt, dass die seitlichen Fortsätze 37 und 38 die Erweiterungen 26 erreichen und durch diese hindurch nach außen heraus bewegt werden können. Dann kann der Bügel 30 auch aus der Ausnehmung 21 des anderen Standfußes herausbewegt werden und der angehobene Standfuß wieder abgelegt werden.
Wenn eine größere Anzahl von Standfüßen mittels je eines Bügels 30 zusammen gekuppelt sind, muss das Entkuppeln bei allen Standfüßen in der geschilderten Weise vorgenommen werden, und zwar beginnend mit dem ersten Standfuß der Reihe bis zum letzten. Das Zusammenkuppeln der Standfüße erfolgt in entsprechender Weise in der umgekehrten Reihenfolge der geschilderten Vorgänge.
Der Bausatz 10 aus wenigstens zwei Standfüßen 11 und 12 und einer Kupplungsvorrichtung 13 eignet sich sehr gut dafür, irgend welche sonstigen Verkehrseinrichtungen aufzunehmen, weil die Standfüße auch dann nicht leicht verschoben werden können, wenn die Verkehrseinrichtung angefahren wird. Zu diesem Zweck weisen die Standfüße zumindest annähernd in ihrer Längsmitte eine quer ausgerichtete Ausnehmung 45 auf (Fig. und Fig. 4). In deren Grundrissbereich sind zwei vertikal ausgerichtete Durchgangslöcher 46 vorhanden. An der Unterseite der Standfüße weist jedes Durchgangsloch 46 eine kreiszylindrische Erweiterung 47 auf (Fig. 3), die auf die Abmessungen üblicher Schraubenköpfe von Befestigungsschrauben abgestimmt ist, die zur Befestigung der Verkehrseinrichtung durch die Durchgangslöcher 46 hindurch gesteckt und in die Verkehrseinrichtung eingeschraubt werden, soweit nicht Durchsteckschrauben mit Muttern verwendet werden.
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Bezugszeichenliste
10 Bausatz
11 Standfuß
12 Standfuß
13 Kupplungsvorrichtung
14 Grundkörper
15 Mittelteil
16 Endabschnitt
17 Oberseite
18 Ende
19 Unterseite
21 Ausnehmung
22 oberer Profilabschnitt
23 unterer Profilabschnitt
24 lichte Weite
25 lichte Weite
26 Erweiterung
27 Seitenwand
28 Übergangsfläche
30 Bügel
31 Mittelteil
32 Endabschnitt
33 Endabschnitt
34 Längenabschnitt
35 Längenabschnitt
36 Längenabschnitt
37 seitlicher Fortsatz
38 seitlicher Fortsatz
39 Quermaß
41 Stirnwand
42 Stirnwand
45 Ausnehmung 4 6 Durchgangslöcher 47 Erweiterung

Claims (8)

1. Bausatz für Verkehrsleiteinrichtungen mit den Merkmalen:
- es sind wenigstens zwei Standfüße (11; 12) vorhanden,
- es ist eine Kupplungsvorrichtung(13) zum Aneinanderkuppeln der Standfüße (11; 12) vorhanden, gekennzeichnet durch die Merkmale:
- jeder Standfuß (11) weist an beiden Endabschnitten (16) je eine Ausnehmung (21) auf,
- die zumindest annähernd symmetrisch zur Mittelebene des Standfußes (11) angeordnet ist und
- deren Querschnittsprofil einen an die Oberseite (17) des Standfußes (11) anschließenden oberen Profilabschnitt (22) und einen daran nach unten anschließenden unteren Profilabschnitt (23) aufweist,
- der obere Profilabschnitt (22) hat eine lichte Weite (24), die geringer als die lichte Weite (25) des unteren Profilabschnittes (23) ist,
- die Kupplungsvorrichtung (13) weist einen Bügel (30) auf,
- dessen Breite geringer als die lichte Weite (24) des oberen Profilabschnittes (22) der Ausnehmung (21) ist,
- der einen Mittelteil (31) aufweist und
- der zwei an den Mittelteil (31) anschließende Endabschnitte (32; 33) aufweist, die Endabschnitte (32; 33) sind gegenüber dem Mittelteil (31) nach derselben Seite hin abgewinkelt,
- an jedem Endabschnitt (32; 33) ist wenigstens ein seitlicher Fortsatz (37; 38) angeordnet,
- jeder Fortsatz (37; 38) kragt, von der Mittelebene des Bügels (3ß) aus gemessen, um ein Quermaß (39) aus,
- das größer als die halbe lichte Weite (24) des oberen Profilabschnittes (22) der Ausnehmung (21) ist und
- das kleiner als die halbe lichte Weite (25) des unteren Profilabschnittes (23) der Ausnehmung (21) ist,
- die dem Ende (18) des Standfußes (11) benachbarte Stirnwand (41) der Ausnehmung (21) hat von diesem Ende (18) einen Abstand, der höchstens gleich dem halben lichten Abstand der Endabschnitte (32; 33) des Bügels (30) ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, mit dem weiteren Merkmal:
- der Bügel (30) weist an jedem Endabschnitt (32; 33) auf beiden Seiten einen Fortsatz (37; 38) auf, die paarweise auf einer quer zum Bügel (30) ausgerichteten gemeinsamen Fluchtlinie liegen.
3. Bausatz nach Anspruch 1, mit den weiteren Merkmalen:
- die Ausnehmung (21) weist im Bereich ihres oberen Profilabschnittes (22) zumindest auf derjenigen Seite, auf der sich am Bügel (30) ein seitlicher Fortsatz (37; 38) befindet, eine Erweiterung (26) auf,
- deren in Längsrichtung des Standfußes (11) gemessene lichte Weite größer als die Dicke des seitlichen Fortsatzes (37; 38) am Bügel (30) ist und
- deren in der Querrichtung des Standfußes (11) gemessene gesamte lichte Weite (25) größer als die Gesamtbreite des Bügels (30) einschließlich der daran vorhandenen seitlichen Fortsätze (37; 38) ist.
4. Bausatz nach Anspruch 1 mit den weiteren Merkmalen
- die dem Ende (18) des Standfußes (11) benachbarte Stirnwand (42) der Erweiterung (26) hat von diesem Ende (18) einen Abstand, der um ein vorgegebenes Maß größer als der halbe lichte Abstand der seitlichen Fortsätze (37; 38) am Bügel (30) ist.
5. Bausatz nach Anspruch 1, mit den weiteren Merkmalen:
- die seitlichen Fortsätze (37; 38) sind am Ende der Endabschnitte (32; 33) angeordnet,
- die seitlichen Fortsätze (37; 38) haben vorzugsweise die Form eines geraden Kreiszylinders.
6. Bausatz nach Anspruch 1, mit den weiteren Merkmalen:
- die dem Ende (18) des Standfußes (11) benachbarte Stirnwand (41) der Ausnehmung (21) ist zumindest im Bereich des oberen Profilabschnittes (22) in der Richtung von oben nach unten zu diesem Ende (18) hin geneigt und/oder
- die Innenseite der Endabschnitte (32; 33) des Bügels (30) ist in der Richtung vom Mittelteil (31) zum freien Ende hin von dem anderen Endabschnitt (33; 32) weg geneigt.
7. Bausatz nach Anspruch 1, mit den weiteren Merkmalen:
- der Mittelteil (31) des Bügels (30) weist mindestens zwei, vorzugweise drei Längenabschnitte (34; 35; 36) auf,
- von denen die an die Endschnitte (32; 33) anschließenden beiden Längenabschnitte (34; 35) zumindest annähernd parallel zur Oberseite (17) des Endabschnittes (16) des Standfußes (11) ausgerichtet sind und
- von denen gegebenenfalls der mittlere Längenabschnitt (36) zumindest annähernd parallel zu derjenigen Ebene ausgerichtet ist, in der die seitlichen Fortsätze (37; 38) des Bügels (30) gelegen sind.
8. Bausatz nach Anspruch 1, mit den weiteren Merkmalen:
- der Standfuß (11) weist an seiner Oberseite (17) zumindest eine, vorzugsweise in seiner Längsmitte gelegene, Ausnehmung (45) auf,
- im Grundrißbereich der Ausnehmung (45) sind zwei vertikal ausgerichtete Durchgangslöcher (46) vorhanden,
- die zumindest annähernd symmetrisch zur Mittelebene des Standfußes (11) angeordnet sind und
- die auf der Unterseite (19) des Standfußes (11) mit einer zylindrischen Erweiterung (47) mit vorzugsweise ebener Übergangsfläche versehen ist.
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