DE2000506A1 - Programmierter Fluessigkeits-Szintillationszaehler - Google Patents
Programmierter Fluessigkeits-SzintillationszaehlerInfo
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Description
PATEfUANWALT
DIPL-l.NG.
DIPL-l.NG.
Frankfurt am Main 70
Schnedcenhofsfr. 27 - Tel. 61 70 79
2. Januar 197ο Gzx/ko
Nuclear-Chicago Corp., Des Piaines, Illinois 6oo18, U. S. A.
Programmierter Flüssigkeits-Szintillationszähler
Die Erfindung betrifft einen automatischen Flüssigkeits-Szintillationszähler
mit einer Probenüberführungsstation, einer Einrichtung zur Förderung einer Anzahl von Flüssigkeits-Szintillationsproben
zu der Überführungsstation, einer Probenzählstation und einer Einrichtung zur Überführung von Proben zwischen
den Stationen.
Eine automatische Flüssigkeits-Szintillationszähleranlage enthält üblicherweise eine Probenspeicher- und -Fördereinrichtung
zum Transport von jedesmal einer Probe aus einer relativ großen Zahl von Proben zu einer Probenüberführungsstation,
einer Probenüberführungseinrichtung zur Überführung einzelner Proben zwischen der Probenüberführungsstation und
einer Probenzählstation, einer Probenzähleinrichtung, die der Probenzählstation zugeordnet ist, und eine Steuereinrichtung
zur automatischen Programmierung der auszuflihrenden Funktionen.
Die Probenspeicher- und -Fördereinrichtung kann eine Kapazität von mehreren hundert Proben, und die Probenzähleinrichtung
drei oder mehr Analysenkanälen durch die zugehörigen Impuls- und Zeitzählern aufweisen. Darüberhinaus kann die Anlage
eine Rechen- und Druckeinrichtung zur Ausführung arithmetischer Operationen der Zähldaten und zum Ausdrucken ausge-
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wählter Zähldaten aufweisen.
Üblicherweise werden wenigstens mehrere Gruppen von Proben in der Probenspeicher- und -Fördereinrichtung eingesetzt. Für jede
Probengruppe können verschiedene Zählparameter und Programme erforderlich sein. Dies kann der Fall sein, wenn ein einzelner
Experementator mehrere verschiedene Experimente ausführt und, was häufiger der Fall ist, wenn eine Gruppe von einzelnen Experimentatoren
die gleiche Anlage benutzen. Dabei v/erden für jede Probengruppe besondere Einstellungen der Steuerungen, die
mit der Probenzähleinrichtung verbunden sind, erforderlich. Die Diskriminatoren jeden Impulshöhenanalysenkanals müssen auf
geeignete Werte eingestellt werden, die Impuls- und Zeitzähleinheit, die jedem Kanal zugeordnet ist, muß für einen bestimmten
Zählbetrag oder eine bestimmte Zeit eingestellt, Niedrigzählungen zurückgewiesen und Untergrundimpulse subtrahiert werden,
der Rechner muß eingestellt werden, um ein oder mehrere Außenstandardkanalverhältnisse oder Probenkanalverhältnisse
zu berechnen und die Drucksteuerung muß eingestellt werden, um geeignete Informationen auszudrucken. Wenn eine Bedienungsperson
dauernd oder häufig zur Betreuung der Anlage erforderlich wäre, um die Steuereinstellungen für die nächste Probengruppe
zu ändern, wäre die bedienungsfreie Betriebsweise der Anlage erheblich beeinträchtigt. Um die Anlage völlig ohne Bedienung
zu betreiben, ist eine Einrichtung zur Programmierung der Probenzähleinrichtung für jede besonderen Probengruppe erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines im wesentlichen bedienungsfreien automatischen Flüssigkeits-Szintillationszählers,
und insbesondere die Schaffung einer Probengruppen-Programmiereinrichtung für einen automatischen Flüssigkeit
s-Szintillationszähler.
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Es ist ferner Gegenstand der Erfindung, die Schaffung einer Probengruppen-Programmiereinrichtung, die bezüglich der Lage
besonderer Probengruppen und der Zahl einzelner Proben innerhalb der Gruppen angepaßt werden kann.
Die·Probengruppen-Programmiereinrichtung nach der Erfindung
ist vorgesehen für eine Anlage, bei der die Probenzähleinrichtung eine Einrichtung zur Speicherung einer Anzahl von nummerierten
Zählprogrammen aufweist. Die Probengruppen-Programmiereinrichtung enthält eine Anzeigeeinrichtung, die auf der Fördereinrichtung
über einer zuerst zu zählenden Probe einer besonderen Probengruppe angeordnet werden kann und die eine
der Probengruppe zugeordnete Programmnummer anzeigt, und eine Leseeinrichtung, welche in einer vorgewählten Stellung in der
Nähe der Probenübertragungsst- tion zum Ablesen der Anzeigeeinrichtung
angeordnet ist, wenn diese in eine Lesestellung gelangt, um die Programmnummer darauf der Probenzähleinrichtung
zu signalisieren.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anzeigeeinrichtung ein Programmanzeigeaufsatz, welcher eine
lichtundurchlässipe binär kodierte Scheibe enthält, die horizontal
über der zuerst zu zählenden Probe angeordnet ist. Die binär kodierte Scheibe trägt eine Anzahl von binär kodierten
Dezimalzahlen, die darauf durch eine Anordnung von radial
verteilten öffnungen gebildet sind. Die Anwesenheit euer Abwesenheit
einer öffnung in eine::, vorgewählten radialen Abstand entlang eines besonderen Radius der Scheibe bildet jeweils
eine 1 oder O in dein Binär-Zahlensvstern. Die binär kc-
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dierte Scheibe wird auf einem Trägeraufbau getragen, welcher über der zuerst zu zählenden Probe angeordnet und-in einer
festgelegten Orientierung auf der Probenfördereinrichtung auf eine Markierung eingestellt ist, damit er richtig orientiert
ist, wenn er in die Lesestellung gelangt. Ein lichtleitendes Element 1st in dem Trägeraufbau angeordnet, wobei sich ein
Teil des Elementes unterhalb eines Teiles der binär kodierten Scheibe befindet, um Licht von einem entfernten Ort auf dem
Trägeraufbau zu einem Betriebsort zu leiten. Ein besonderer radialer Teil der Scheibe ist immer über dem lichtleitenden
Element angeordnet, die Schibe ist jedoch drehbar auf dem Trägeraufbau angeordnet, so daß verschiedene radiale Teile darauf
wahlweise in Betriebsstellung gebracht werden können.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
enthält die Leseeinrichtung ein Trägerglied, welches sich horizontal über einen Programmanzeigeaufsatz erstreckt, der
in die Probenübertragungsstation gelangt, mit einer Lichtquelle und einer Zahl von lichtempfindlichen Elementen, die auf dem
Trägerglied angeordnet sind, um Licht zu dem lichtleitendem Element
auf dem Programmanzeigeaufsatz zu liefern und Licht, welches
die Öffnungen der binär kodierten Scheibe in eine Betriebsstellung passiert, nachzuweisen. Die Zahl der lichtempfindlichen
Elemente ist gleich der Zahl von Binär-Ziffern in dem Binär-Kod auf der Scheibe. Die Stellungen der Lichtquelle und der lichtempfindlichen
Elemente sind derart, dnß sie mit entsprechend zusammenwirkenden Elementen auf dem Programmanzeigeaufsatz registrieren,
wenn er sich in eine Lesestellung unterhalb des horizontalen Trägergliedes befindet. Das horizontale Trägerglied
kann/überragend angeordnet sein, damit Raum für jede Art von Pro-
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benfördereinrichtung geschaffen ist.
Die binär kodierte Scheibe des Programmanzeigeaufsatzes ist auf einfache Weise in der Lage, acht binär kodierte Dezi.nalzahlen
durch die Verwendung eines drei binären Ziffernkodes festzulegen. Die Erfindung ist jedoch nicht beschränkt auf eine
besondere Anzahl von binär kodierten Dezimalzahlen oder irgend eine besondere Zahl von Binär-Ziffern. Der Durchmesser jedes
lichtempfindlichen Elements, welches in der Leseeinrichtung verwendet wird, und die Erfordernis, eine Kreuzkopplung zwischen
angrenzenden Stellungen von Binär-Ziffern auf der kodierten Scheibe zu verhindern, sind die einzigen Begrenzungen für
die Anzahl der binär kodierten Dezimalzahlen, die auf einer kodierten Scheibe vorgesehen werden, die einen geeigneten Durchmesser
zur Verwendung in einer Flüssigkeits-Szintillationszähleranlage hat.
Die Anzeigeeinrichtung und die Leseeinrichtung nach der Erfindung schaffen eine Anpassungsfähigkeit der Zählprogrammierung
verschiedener Gruppen von Flüssigkeits-Szintillationsproben. Die verschiedenen Probengruppen können beliebig auf der ProberiJrdereinrichtung
angeordnet sein, wobei die Programmierung durch Anordnung eines Programmanzeigeaufsatzes über der zuerst zu zählenden
Probe in jeder Gruppe geschaffen wird. Da der Programmanzeigeaufsatz über einer Probe angeordnet ist, wird die Probenbearbeitungskapazität
der Anlage nicht vermindert. Der Aufbau des Programmanzeigeaufsatzes zusammen mit dem Aufbau der Leseeinrichtung
schafft eine kompakte Probengruppen-Programmieranlage, die/die Benutzung jeder beliebigen Probenfördereinrich-
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tung angepaßt werden kann. Die freitragende Aufhängung der
Lichtquelle und lichtempfindlichen Elemente über der Probenfördereinrichtung
ist besonders vorteilhaft, wenn Proben auf Böden in mehr als einer Probenreihe darauf getragen werden.
Die binär Kodierung der Programmzahlanzeige ermöglicht es, daß die kodierte Scheibe eine relativ große Zahl von Programmnummern
im Vergleich zu ihrer Größe tragen kann.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Darstellungen von
Avdführungsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise schematische Darstellung einer Programmiereinrichtung
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine teilweise Schnittseitenansicht entlang der Linien U-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linien III-III in Fig.2,
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linien IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linien V-V in Fig. U,
Fig. 6 die Ansicht einer auseinander gezogenen Anordnung eines Teiles eines Programmanzeigeaufsatzes nach der Erfindung,
und
Fig. 7 ein schematisches Blockdiagramm, das die Ausgangsverwendung
der Probengruppen-Programmiereinrichtung nach der Erfindung darstellt.
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In Fig. 1 ist eine Probenfördereinrichtung als eine einzelne Reihe dargestellt. Die Probenfördereinrichtung 1o trägt eine
Anzahl von Probenaufnahmebehälter 11. Die Probenfördereinrichtung, von der nur ein Teil gezeigt ist, kann z. B. einen Aufbau
nach der US-Patentschrift Nr. 3 2o6 οοβ haben. Ein Programmanalgeaufaatz
3o ist in einer Lesestellung unterhalb der Leseeinrichtung Ao gezeigt. Ein zweiter Programmanzeigeaufsatz 31
ist in einer anderen Stellung auf der Fördereinrihtung 1o gezeigt.
Der Programmanzeigeaufsatz 3o ist einer Gruppe von vier Proben 2o zugeordnet (gezeigt mit gestrichelten Linien). Der
Programmanzeigeaufsatz 31 ist Proben 21 zugeordnet, von denen eine sich unter dem Programmanzeigeaufsatz und eine zweite in
dem folgenden Probenaufnahmebehälter 11 befindet. Die Zahl der Proben, die jedem Programmanzeigeaufsatz zugeordnet ist, ist
jedoch nicht festgelegt, da f^ie Programmanzeigeaufsätze an jedem
beliebigen Ort auf der Fördereinrichtung 1o angeordnet sein können.
Der Aufbau des Progrr.n\':ianzeigeaufsatzes und der Leseeinrichtung
wird in Verbindung mit den Fig. 1 bis 6 beschrieben. Die Hauptelemente des Programmanzeireaufsatzes 3o sind ein hohles
Trägerglied 32, eine binär kodierte Scheibe 33, die beice aus Nylon oder einem sonstigen Kunststoff hergestellt sein kennen ,
und einen: lichtleitenden Element 39, welches aus Lu;:it bestehen
kann. Das Trägerglied 32 hat allgemein / Quadratischen "Querschnitt
mit einem zylinderförmigen hohlen Innenraum, so daß das Trägerglied über einen Probenaufnahmebehälter 11 au^l: dann
angeordnet werden kann, wenn eine Flüssigkeits-Szintillations-
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probe 2o sich in dem Behälter befindet. Ein Vorsprung oder eine Rippe 65 wirkt mit einer Nut oder einem Schlitz 12 in
dem Probenaufnahmebehälter 11 zusammen, damit das Trägerglied 32 in einer festgelegten Orientierung auf der Fördereinrichtung
1o angeordnet wird.
Die binär kodierte Scheibe 33 ist drehbar oben auf dem Trägerglied
32 mittels einer zentralen Befestigungsschraube 35 angeordnet. Eine Gruppierung von Öffnungen J>k durch die Scheibe
33 bildet die binär kodierte Dezimalinformation darauf. Anstelle von Öffnungen und lichtundurchlässigen festen Bereichen
kann eine Kombination von festen lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Teilen benutzt werden. Wie man aus Fig. 1 ersieht,
können acht binär kodierte Dezimalzahlaiin einer Folge
von O bis 7 durch geeignet vorgesehene Öffnungen durch die Scheibe 33 entlang/regelmäßigem Abstand angeordneter Radial teile
vorgesehen sein. Dezimalzahlzeichen 38 entsprechend jedem binär kodierten Radialteil können vorgesehen sein, damit
die Bedienungsperson der Anlage das Dezimaläquivalent jeder Binär-Zahl unmittelbar ablesen kann.
Die besondere Anordnung der in Fig. 1 gezeigten Öffnungen ist nur beispielsweise gewählt, da viele andere äquivalente Gruppierungen
vorgeeehen werden können. Die besondere Gruppierung
wurde gewählt, um symetrische Abstände der Offnungen zu erhalten,
insbesondere um zentrale Teile der Schelf! Das lichtleitende Element 39, das am besten in den Fig. 5 und 6 zu
sehen ist, leitet Licht von einer Stelle an dem Trägerglied 32 neben der Scheibe 33 zu einer besonderen Betriebsstelle
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unter der Scheibe 33· Es ist offensichtlich, daß die Gestalt des lichtleitenden Elements 39, die in der besonderen Ausführungsform
der Fig. dargestellt ist, nicht die einzig mögliche Gestalt ist, da nahezu jede beliebige Konfiguratione , welche
für die Lichtleitung unter einem radialen Teil der Scheibe 33 sorgt, ein betriebsfähiges Gebilde ist. Eine gewisse Trennung
zwischen dem Punkt des Lichteintrittes in das lichtleitende
Element 39 und die nächstmögliche Öffnung in einer Betriebsstellung sollte vorgesehen sein, um eine Kreuzkopplung während
des Lesevorganges zu vermeiden, was später noch näher beschrieben wird. Da die kodierte Scheibe 33 drehbar auf dem Trägerelement
32 angeordnet ist, kann jedes der radialen Teile von ihm in die Betriebsstellung, festgelegt durch das lichtleitende
Element 39, wahlweise gebracht werden. Eine Arretieranordnung mit einer Arretierfeder 61 (Fig. 6), die auf der Oberseite
des Trägergliedes 32 zusammen mit einem entsprechenden Schlitz 62 in der Unterseite der kodierten Scheibe 33 angeordnet
ist, sorgt für ein rastendes Weiterschalten der richtigen
radialen Teile der Scheibe 33 in die Betriebsstellung und stellt sicher, daß die Stellung der Scheibe 33 festgehalten
wird, während der Programmanzeigeraufsatz auf dem Probenfördergerät herumtransportiert wird.
Ein Eckteil 36 mit einer Öffnung 37 dort hindurch kann an dem Trägerglied 32 vorgesehen sein, um Licht direkt in die lichtleitenden Elemente 39 zu kollimieren. Die Anwesenheit dieses
durchlöcherten Teils ist nicht kritisch für die Funktionsweise des Pfogfamm'anzeigeaufsatzes, es hilft jedoch bei der
Vermeidung falscher Signale durch lichtkreuzkopplung.
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- ίο -
Wie am besten in Fig. 2 zu sehen ist, enthält das Lesegerät 4o ein horizontales Trägerglied 41, welches in überhängender
Weise von einem vertikalen Trägerglied 45 gehalten wird. Drei
lichtempfindliche Elemente 43 sind in dem horizontalen Trägerglied 41 an Stellen angeordnet, die den Betriebsstellungen
von öffnungen in der kodierten Scheibe 33 entsprechen, wenn ein Programmanzeigeaufsatz sich in einer Lesestellung
unter dem Trägerglied 41 befindet. Eine Lichtquelle 42, die
sein kann z. B. eine Neonlampe, eine einfache KUhllampe/oder auch
ein Festkörperelement, wie z. B. eine Gallium-Arsen^d -Fotodiode, ist in dem TrägeigJ-ied 41 an einer Stelle
angeordnet, daß Licht in das lichtleitende Element 39 geschickt wird, wenn ein Programmanzeigeaufsatz sich in einer
Leseposition befindet. Schaltverbindungen zu den lichtempfindlichen Elementen 43 und der Lichtquelle 42 sind mit Hilfe
eines Kabels 44, welches an dem Trägerglied 41 angeordnet ist, realisiert.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, reagieren die lichtempfindlichen Elemente 43 einzeln auf Licht, welches Von einer zugeordneten
Öffnung in der kodierten Scheibe 34 ausgeht, wenn sich eine Öffnung in axialer Ausrichtung mit einem bestimmten
lichtempfindlichen Element befindet. In Fig. 2 befindet sich nur eine öffnung in der Betriebsstellung, so daß nur ein lichtempfindliches
Element beleuchtet wird. Verschiedene Arten von lichtempfindlichen Elementen, wie z. S. Fotodioden, Fototran-/
dstoren oder Fotowiderstände können verwendet werden. Die
Art, in der elektrische Verbindungen zu diesen verschiedenen Arten von lihtempfindlichen Elementen hergestellt werden, da-
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mit diese nachweisen können, weihe Öffnungen in welchen Stellungen
auf der kodierten Scheibe 33 sich in der Betriebsstellung befinden, ist für den Fachmann bekannt. Die Signale von
diesen lichtempfindlichen Elementen sind natürlich ebenfalls in einer Binärform und da acht verschiedene Kombinationen von
drei Binär-Ziffern möglich sind, kann jede von dem Lesegerät
Ao signalisiert v/erden und acht Programme können ausgewählt
werden, in-dem geeignete radiale Teile der kodierten Scheibe 33 in eine Betriebsstellung angeordnet und die Scheibe in eine
Lesestellung unter dem Lesegerät"Ao gebracht wird. Die Lichtquelle
A2 und die lichtempfindlichen Elemente A3 können dauernd
angeregt sein mit einer Diskriminierung am Ausgang der lichtempfindlichen
Elemente A3 zwischen Lichtpegeln, die nur von reflektiertem Licht herrühren, und solchen Lichtpegeln, die
durcli Beleuchtung durch die Öffnungen in einem richtig eingesetzten
Progranmanzeigeaufsatz herrühren. Andererseits kann
ein Fühlschalter vorgesehen sein, der das Lesegerät nur dann anschaltet, wenn ein Programmanzeigeaufsatz eine Lesestellung
erreicht hat. Nach der Darstellung von Fig. 2 liegt die Lesestellung,
an der das Lesegerät Ao angeordnet ist, direkt an der Probenüberführungsstation, die von einem Probenaufzug 51
gebildet wird, der z. B. die Probe 2o unter den Probentisch i;o
fährt. Diese Pr jbenüberf übungseinrichtung kann z. B. eine solche
nach der US-Patentschrift Nr. 3 163 756 sein. Es ist bekannt,
daß eine solche Einrichtung die Proben in eine Zählkam-■er absenkt, wo üblicherweise ein Paar von Fotoelektronen-Röhren
in der Probe stattfindende Szintillationen nachweist. Die Einzelheiten der 23hlstation und Zählschaltung sind hier nicht gezeigt,
da solche Anlagen in den verschiedensten Formen irr. Handel sind. Die Lesestellung muß jedoch nicht direkt über der
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Probeniiberfiihrungsstation liegen; sie kann genausogut an jeder Stelle vor dieser Station liegen, wenn geeignete Speicherung
für die angezeigte Programmnummer vorgesehen ist, bis die zuerst zu zählende Probe der '"Gruppe an der Probenüberführungsstation
ankommt.
In Fig. 7 ist eine besondere Anlage zur Benutzung der Programmnummernanzeigen
dargestellt. Die elektrischen Systeme 43A, A3B
und Aj5C sind mit einer der drei lichtempfindlichen Elemente
zur Anzeige zugeordnet, welches der drei Elemente bei einem besonderen 1 esevorgang angeregt ist. Die aus drei Ziffern binär
kodierten Signale von diesen&rei elektrischen Systemen können
in einem bekannten Binär-zu-Dezimaldekodierer 7o dekodiert werden,
um ein elektrisches Signal auf einer einzigen von acht Ausgangsleitungen vom Dekodierer 7o zu erhalten. Jede der acht
Ausgangslei Lungen von dem Dekodierer 7o liefert einen Eingang zu einem besonderen nummerierten Programm in der Programmspeichereinriihtung
80. In Abhängigkeit davon, welche der acht Eingangsleitungen in Betrieb ist, v/ird das zugeordnete Programm
an eine Programmbenutzungseinrichtung 9o geliefert. Die Profirammspeichereinrichtung 80 kann eine beliebige Form haben.
Die Prograrr.mspeichereinrichtung 80 kann beispielsweise bis
zu acht getrennte Gruppierungen von Schaltern und Steuerelementen enthalten, die den verschiedenen Zähl- und Rechenfunktionen
der Anlage zugeordnet sind. Durch die Benutzung dieser Art von Programmspeicherung wird ein hohes Haß an Flexibilität
erhalten, da jede Einstellung oder Steuerung auf einfache V/eise geändert werden kann. Darüberhinaus sind die Einstellungen
dieser Steuerungen für jeden sofort sichtbar, der die Parameter des besonderen nummerierten Programms prüfen will.
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Die Programmspeichereinrichtung 80 hat jedoch auch ein Nur-Lesegedächnis
oder jede beliebige andere Anordnung zur Informationsspeicherung für die Parameter, die eine Zählung von Flüssigkeit
s-Szintillationsproben benutzt werden, enthalten. Die Art der Benutzung der Programminformation ist natürlich abhängig
von der Art der Programmspeicherung, und die Art der Auswahl nummerierter Programme ebenso abhängig von der Art, in der die
Programme gespeichert sind. Wenn die Programmspeichereinrichtung mehrere getrennte Gruppierungen von Steuertasten und -Schaltern
enthält, kann die Programmauswahl durch Auswählen einer geeigneten Gruppterung'zum Anschluß an die Zählsystemeinrichtung
erreicht werden. Dies kann zum Beispiel durch die Benutzung verschiedener Anordnungen von elektro-mechanisehen Relais verwirklicht
werden. Einzelheiten dieser und anderer Ausführungsformen werden jedoch nicht näher beschrieben, da sie für den
Fachmann offensichtlich sind.
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Claims (1)
- 000506- 14 PatentansprücheM./Automatischer Flüssigkeits-Szintillationszähler mit einer Probenüberführungsstation, einer Einrichtung zum Überführen einer Anzahl von Flüssigkeits-Szintillationsproben zu der Uberführungsstation, eine Probenzählstation und einer Einrichtung zum Überführen von Proben zwischen den Stationen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Zählen von Proben an der Zählstation in Übereinstimmung mit einem aus mehreren darin gespeicherten nummerierten Zählprogrammen und eine Probengruppen-Programmiereinrichtung mit einer Anzeigeeinrichtung, die auf der Fördereinrichtung in einer festgelegten Lage über einer als zuerst zu zählenden Probe in einer Gruppe von Proben angeordnet werden kann, die eine vorgewählte Programmnummer für diese Gruppe anzeigt, und mit einer Leseeinrichtung, die in einer vorgewählten festgelegten Position relativ zu der Probenüberführungseinrichtung angeordnet ist und die in eine der Anzeigeeinrichtungen abliest, die eine Leseposition relativ zu der ProbenüberfUhrungsstation einnimmt, und die darauf angezeigte Programmnummer der Zähleinrichtung zufuhrt.2. Szintillationszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung, eine Trägereinrichtung und eine Kodiereinrichtung mit einer Anzahl von undurchlässigen und lichtdurchlässigen Teilen, die in einem regulären Muster von Gruppen angeordnet sind, um eine Folge von binär kodier·*· ten Dezimalzahlen mit jeweils einer ausgewählten Anzahl von Ziffern festzulegen enthält, wobei die Kodiereinrichtung an der Trägereinrichtung derart angeordnet 1st, daß jede der009830/1247Gruppen wahlweise auf eine vorgewählte Betriebsstellung an der Trägereinrichtung eingeschaltet v/erden kann, sowie lichtleitende Mittel, die in der Trägereinrirhtunr ange-r.-net rund, u:i! Licht von einer vorgewählten entfernter) stelle an der Trägereinrichtung zu einer Betriebsstel1e zu übertragen, und daß die Leseeinrichtung eine Lichtquelle, eine Anzahl von 1 ichtempfindlirhen Elementen gleich der ausgewählten Zahl der Ziffern und eine zweite Trägereinrichtung zur Anordnung der Lichtquelle und der lichtempfindlichen Elemente in"vorher festgelegten Stellungen enthält, so da/: die Lichtquelle die lichtleitenden Elemente beleuchtet und die Ii el:4 "inpf indlichen Elemente wahlweise für" das von g'-4 rennten lichtdurchlässigen Teilen der Plodiereinrichtung ir. der Betriebsrtellung empfindlich sind, wenn die Anzeigeeinrichtung in die Ler-es t e : 1 u ι ϊ g g e 1 a ng t.ozi nt j 1 1 aticnr.zähler nach Anspruch 1, d;- ν·.\ r-v h gekennzeichnet, da? die Anzeigeeinrichtung ein 1;u allgemeine·;, holilen Trägoi;· Ii ed mit einem offenen Ende enthält, welches über eine FiUf sigkt! i tn-Srintillationsprobe angecr !ri':i"* v:erden kann, und ;::ii eine::. /e;;:hlospenen Snde, welclies eine Lori:.'-■·:·r:* al e Aufbauplattfor::. bildet, eine ir. allgemeinen runde, i::i we.^eni ι i< dien 1 i c*.tundurchlässige Scheibe, die drehbar a'.:* der Id·;4 "form aiiix ^rdii· ' i:*t, wobei die Scheibe eine Anzahl vAn radial gruppier*eh binär kodierter Zahlenzeichen in der Form von Anwesenhe-i*. und Abwesenheit von Cfnungen in der Sclieibe in vorgewühlten radialen Abständen enthält, und einen Liclitleiter in der der Plattform angeordnet ist und der Licht v?r. einer en4 fernte:; Ftelle an der Plattform zu eine::: vorgewählten Gebiet unter der Scheibe entsprechend einer Betriebsstellung leiten k-\:vA, wohin Licht zu öffnungen geliefert wird, welche eines der binär kodierten Zahlenzeichen enthalten.009830/12 4 7A. Szintillationszähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung ein Trägerglied enthält, welches sich über die Fördereinrichtung mit einem Unterteil erstreckt, welches etwas höher als die obere Seite der Scheibe ist, eine Lichtquelle, die in dem Trägerglied angeordnet ist, um den Lichtleiter an der entfernten Stelle zu beLeuchten, wenn die Anzeigeeinrichtung in der Lese-φ stellung liegt, eine Anzahl von lichtempfindlichen Elementen, die in dem Trägerglied angeordnet sind und die mit dem Unterteil in Verbindung stehen, wobei die Elemente so angeordnet sind, daß sie die Anwesenheit oder Abwesenheit von Öffnungen von einem der binär kodierten Zahlenzeichen nachweisen, wenn die Anzeigeeinrichtung sich in der Lesestellung befindet.5. Automatischer Flüssigkeits-Szintillationszähler mit einer Probenüberführungsstation und einer Transporteinrichtung zur Beförderung einer Anzahl von Flüssigkeits-Szintillationsproben zu der Station, gekennzeichnet durch ein Programmanzeigeelement, welches in einer festgelegten Stellung ™ auf der Transporteinrichtung über einer zuerst zu zählenden Probe in einer vorgewählten Gruppe angeordnet ist, wobei das Element eine binär kodierte Scheibe enthält, die eine radial angeordnete Gruppierung von Öffnungen bildet und horizontal über der Probe getragen wird, und ein lichtleitendes Element mit einem Teil neben der Scheibe und einem zweiten Teil unter einem radialen Teil der Scheibe, wobei die Scheibe drehbar ist, um ausgewählte radiale Teile über das lichtleitende Glied zu legen, so daß Licht von dem Element durch die öffnungen in der Scheibe, die eine aus einer Anzahl von binär kodierten Dezimalzahlen bilden, geleitet wird, ferner ein009830/1247Programm-Leseelement, welches über der Transporteinrichtung an einer Stelle relativ zu der Station angeordnet ist, wobei das Element einen horizontalen Trägerarm mit einer darin angeordneten Lichtquelle an eine Stelle enthält, so daß sie mit dem einen Teil des lichtleitenden Elements aufeinander paßt, und mehreren lichtempfindlichen Elementen einer Zahl die der Anzahl der Ziffern der binär kodierten Dezimalzahl entspricht und/derart angeordnet sind, um eine binär kodierte Dezimalzahl in Übereinstimmung mit der Lage und der Anzahl der Öffnungen, die die Zahl bilden, nachzuweisen, wenn das Programmanzeigeelement unter den horizontalen Trägeranm gelangt.009830/1247
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