DE20005121U1 - Erdende Schuhe - Google Patents

Erdende Schuhe

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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/36Footwear with health or hygienic arrangements with earthing or grounding means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Erdende Schuhe
Schuhe, insbesondere geschlossene Straßenschuhe, herkömmlicher Fertigungsweise, haben meist eine Gummisohle. Somit schirmen sie den Fuß sowohl durch die, meist lederne, Schuhaußenhaut, als auch besonders durch die Gummisohle vom direkten Kontakt zum Boden ab.
Auf diese Weise können aber ruhende elektrische Ladungen, die sich im Körper gebildet haben nicht entladen werden. Es scheint sich gerade durch die Reibung der Gummisohlen herkömmlicher Schuhe z.B.
beim Gehen, insbesondere auf PVC-Boden, oder beim Autofahren, eine elektrostatische Aufladung im menschlichen Körper zu bilden.
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Paar Schuhe zu schaffen, die weitestgehend verhindern, daß ihr Träger die elektrostatische Entladung, die beim Berühren eines Menschen mit einem anderen Menschen oder anderen Gegenstand auftreten kann, als wohl unangenehmen sog. elektrischen „Schlag", wahrnimmt, der sich sogar in einem sichtbaren Funkenflug äußern kann.
Dieses Problem wird mit den in Schutzanspruch 1-4 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß ein Mensch beim Tragen der erdenden Schuhe, bei jedem direkten Kontakt der Metallplättchen in der Laufsohle mit Gegenständen, die Bodenkontakt haben, oder dem Boden selbst, in kleinen „Dosen" elektrostatisch entladen wird. Da diese Entladung beim Tragen der erdenden Schuhe immer wieder und in relativ kleinen Abständen, dadurch bedingt also auch in kleineren „Dosen", erfolgt, kommt es fast nicht mehr zur Entladung größerer „Dosen", die sich „angestaut" haben. Damit tritt das wohl unangenehme Gefühl beim Menschen, das durch einen sog. elektrischen „Schlag" hervorgerufen werden kann, weitestgehend nicht mehr auf.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2.3 angegeben. Die weitere Ausgestaltung nach Schutzanspruch 2.3 ermöglicht, daß bei den erdenden Schuhen die Metallpättchen, da sie auf Schaumstoff kissen geklebt sind, beim natürlichen Abbrieb an der Laufsohlenunterseite nicht direkt mitverschleißen, sondern immer weiter mit dem jeweiligen Schaumstoffkissen zusammengedrückt werden, auf diese Weise aber immer an der Oberfläche der Laufsohle bleiben und so eine gute Erdungsfähigkeit des Schuhs erhalten bleibt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch 2.2 angegeben. Die weitere Ausgestaltung nach Schutzanspruch 2.2 hat zur Folge, daß der i.d.R. besockte Fuß nicht auf einem blanken Metallplättchen herumrutscht, sondern Halt findet, weil das jeweilige Metallplättchen innen im Schuh geriffelt ist, wodurch zusätzlich ein verbesserter Kontakt zwischen Metallplättchen und Fuß erreicht wird.
Beschreibung
erdende Schuhe
Blatt 1 von 3
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figur 1 bis 8 erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Decksohle , bzw. auch die Brandsohle, im Schuh, als Draufsicht Fig. 2 die Laufsohle, als Draufsicht auf den Schuh, von unten
Fig. 3 Seitenansicht auf den Fersenteil des Schuhs mit Sicht auf das Verdeckte Sicherungsgehäuse (gestrichelt) und das Metallplättchen Im Fersenteil der Decksohle (gestrichelt), sowie die verdeckte, dazugehörige Verdrahtung
Fig. 4 Seitenansicht von außen auf die verdeckte Decksohle mit Metallplättchen-Schaumstoffkissenverbindung, Verdrahtung und Knotenpunkt im Fersenbereich
Fig. 5 Seitenansicht von außen auf die verdeckte Decksohle, falls nicht vorhanden, die Brandsohle, die Metall-Plättchen-Schaumstoffkissenverbindung und die dazugehörige Verdrahtung
Fig. 6 Seitenansicht auf die im hinteren Teil der Laufsohle verdeckt sichtbare Metallplättchen Schaumstoff-Kissen-Verbindung mit Knotenpunkt und Verdrahtung
Fig. 7 Seitenansicht auf die im vorderen Teil der Laufsohle verdeckt sichtbare Metallplättchen-Schaumstoff-Kissenverbindung mit Verdrahtung
Fig. 8 Seitenansicht von außen auf die Laufsohle mit Klappe
In den Figuren 1-8 ist ein Schuh, des erdenden Schuhpaares, mit ein bis vier Metallplättchen (3-6) in der Laufsohle (22), den jeweils elektrisch leitenden, unterschiedlich langen und Drahtstückchen und isolier-Ten Drahtstücken (a) als Verbindung, dem Sicherungsgehäuse (10), incl. Sicherung (15), den beiden Löt-Fahnen (11,12), weiteren Drahtstückchen (a), wiederum als Verbindung, und ein bis zwei geriffelten Metallplättchen (1,2) in der Deck- (20), bzw. auch der Brandsohle (21), falls die Decksohle nur den Fersenbereich abdeckt, dargestellt. Es ist auch die Klappe (14), die seitlich außen im Fersenbereichan der Laufsohle (22) angebracht ist, und geöffnet werden kann, erkennbar.
Beim Gehen mit den erdenden Schuhen sorgen die Schaumstoffkissen (b+c ), auf die die Metallplättchen (1-6) geklebt sind, dafür, daß der Druck, der beim Gehen auf die Metallplättchen ausgeübt wird, einen Gegendruck erfährt, und somit stets guter elektr. leitender Kontakt zwischen dem Fuß und dem Fußboden oder geerdeten Gegenständen hergestellt werden kann. Somit kann sich der/ die Träger/in der geerdeten Schuhe bei jedem Kontakt der Metallplättchen (3-6 )in der Laufsohle (22) mit dem Fußboden oder el. leitenden, geerdeten Gegenständen entladen. Die kurzzeitig „angestauten Ladungen" werden dann über den Fuß, das/ die Metallplättchen (1/2) in der Deck- (20), bzw. Brandsohle (21), die Verdrahtung (a), das Sicherungsgehäuse (10) mit Sicherung (15), weitere Verdrahtung (a), und das/ die Metallplättchen (3-6) in der Laufsohle (22) an den Fußboden oder geerdete Gegenstände abgegeben. Damit die Erdung des/ der Schuh s/e nicht zum Nachteil wird, befindet sich eine Sicherung (15) in der Lauf-Sohle. Diese Sicherung (15) ist deswegen zwischen die Metallplättchen in der Decksohle, bzw auch der Brand-Sohle zwischengeschaltet, damit der ungünstigste Fall des Kontakts eines Menschen, sei es über den Körper, natürlich auch über die Metallplättchen, mit Stromquellen, nicht zur Schädigung des Menschen führt. Diese Sicherung brennt bei einer Kombination aus Spannung und Stromstärke, die einen Menschen gefährden Könnte sofort durch. Um den Vorteil der Entladefähigkeit wieder zu genießen, wäre dann ein Auswechseln der durchgebrannten Sicherung durch eine gleichgeartete erforderlich.
Beschreibung
erdende Schuhe
Blatt 2 von 3
Ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist die Reduzierung der Metallplättchen auf eines In der Decksohle und drei, zwei, oder auch nur eines in der Laufsohle. Durch ein Plättchen In der Decksohle und ein Metallplättchen in der Laufsohle , die über eine Sicherung und Draht-Stücke el. leitenden Kontakt haben, ist bereits eine Entladung ruhender elektr. Ladungen möglich. Dies wäre die einfachste Ausführung der geerdeten Schuhe, wobei sich hier aber, durch die verringerten Kontaktmöglichkeiten längere Intervalle von einer elektr. Entladung zur nächsten ergeben können.
Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,nach Schutzanspruch 4 die Einbringung einer Schuheinlage in den erdenden Schuh. Diese Schuheinlage kann nachträglich in den Schuh eingebracht Werden, sei es aus medizinischen Gründen oder Verschmutzungs- oder Verschleißgründen der vorhandenen Decksohle, bzw Brandsohle. An dem Steckergehäuse (7) kann über einen passenden Stecker Eine Schuheinlage angesteckt werden. Die Komponenten Metallplättchen, Schaumstoffkissen, evtl. ein Knotenpunkt, bei zwei Metallplättchen, und die Verdrahtung, sind wie in den Schutzansprüchen 1 in die Schuheinlage eingepaßt, wobei aber das Verbindungskabel (a) in den Schutzansprüchen 1 - 3 zu einer Lötfahne führt, hier aber über einen Stecker mit dem Steckergehäuse zusammengesteckt ist.
Beschreibung
erdende Schuhe
Blatt 3 von 3

Claims (4)

1. Ein Paar Schuhe, mit elektrisch leitender Verbindung (isolierter Draht), bei mindestens einem Schuh des Schuhpaares, zwischen ein oder zwei Metallplättchen (1/2), die sichtbar eingepaßt sind in die Decksohsohle (20), bzw. auch eines der beiden in die Brandsohle (21), falls diese sichtbar ist, und einer Lötfahne (12) eines Sicherungsgehäuses (10 + 13), eingegossen in die Laufsohle (22), sowie auch zwischen einer zweiten Lötfahne (11) des Sicherungsgehäuses (10 + 13) und ein (3 od. 4) bis vier (3, 4, 5, 6) Metallplättchen in der Laufsohle (21), wobei ein jeweils unterschiedlich langes, isoliertes Drahtstück (a)
- 1.1 von außen nicht sichtbar, unter der Decksohle (20), bzw. der Brandsohle (21), falls diese sichtbar ist, oder in der Laufsohle (22), in geeigneten Aussparungen verlegt, vergossen, oder direkt mit der Laufsohle (22) vergossen ist.
- 1.2 an der flächigen Seite der Metallplättchen angelötet ist, die von außen nicht sichtbar ist
- 1.3 an den Stellen, an denen es mit einem oder mehreren Drahtstücken gleicher Stärke, (Knotenpunkte 16, 17 u. 18), den Lötfahnen (11, 12), oder den Metallplättchen (1-6) Kontakt hat, nicht isoliert ist, und an diesen blanken Stellen mit dem jeweiligen Teil (Draht, Lötfahne, Metallplättchen) verlötet ist.
- 1.4 das jeweils an einem oder zwei Metallplättchen (1-2), eingebettet in die Auftrittsfläche der Decksohle (20), bzw. eines der beiden Metallplättchen eingebettet in die Brandsohle, angelötet ist, an einem Knotenpunkt (18) mit einem Drahtstückchen (a) gleicher Stärke zusammengelötet ist, dessen anders Ende wiederum mit einer Lötfahne (12) des Sicherungsgehäuses (10+13) verlötet ist.
- 1.5 mit einem Ende an der zweiten Lötfahne (11) des Sicherungsgehäuses (10+13), mit dem anderen Ende an einem weiteren Knotenpunkt (16) angelötet ist, von dem je ein weiteres Drahtstück (a) Zu mindestens einem Metallplättchen (3 oder 4), möglichst aber zwei Metallplättchen (3+4), vorzugsweise eingebettet in den hinteren Teil der Laufsohle (22), bei vielen Schuhen ist dies der Absatz, führt, an welchem/n es wiederum angelötet ist.
- 1.6 zusätzlich vom Knotenpunkt (16) zum Knotenpunkt (17) führen kann, an welchem möglichst wiederum ein bis zwei Drähte (a) befestigt sind, von denen jeder mit einem weiteren Metallplättchen (5, 6) eingepaßt in die Laufsohle (22), verlötet ist.
- 1.7 vom Knotenpunkt (16) zu einem sehr kleinen Steckergehäuse (7) führt, das in eine Vertiefung der Decksohle eingepaßt ist und das für das Anstecken eines passenden Steckers aufgerichtet werden kann.
2. ein Paar Schuhe nach Schutzanspruch 1, wobei....
- 2.1 deren Metallplättchen (1-6) aus elektrisch leitendem Blech, mindestens aber die Metallplättchen (3-6) in der Laufsohle (22), zum Schutz vor Korrosion vorzugsweise aus Edelstahl sind
- 2.2 deren beide Metallplättchen (1+2), die in die Decksohle (evtl. auch Brandsohle) eingepaßt sind, an der flächigen Seite, auf die getreten wird, geriffelt sind, um einen guten Kontakt mit dem Fuß zu haben.
- 2.3 deren Metallplättchen (1-6) jeweils deckungsgleich auf Schaumstoffkissen (b, c) geklebt sind, die in der Mitte ihrer flächigen Seiten ein Loch haben, durch das der Draht (a) geführt ist, der an ihnen angelötet ist.
- 2.4 deren Metallplättchen-Schaumstoffkissenverbindung so in die Decksohle (20), evtl. auch die Brandsohle (21), falls sichtbar, eingepaßt ist oder sind, daß der Rand der flächigen Seite des jeweiligen Metallplättchens mit der Decksohle, bzw. auch der Brandsohle, bündig ist.
- 2.5 deren Metallplättchen-Schaumstoffkissenverbindung/en so in Aussparungen der Laufsohle (22) mit der flächigen Schaumstoffkissenseite eingeklebt oder klebend vergossen ist/ sind, daß die flächige Metallseite bündig mit der Auftrittsfläche der Laufsohle ist.
- 2.6 die Metallplättchen 3 bis 6 eine unterschiedlich große Fläche haben können, aber nicht müssen, eine Fläche zwischen Bleistiftkopfgröße und der Fläche einer kleinen Münze aufweisen, und das jeweilige Schaumstoffkissen (b) flächengleich ist mit dem Metallplättchen mit dem es zusammengeklebt ist.
- 2.7 die Metallplättchen 1 und 2 eine unterschiedlich große Fläche haben können, aber nicht müssen, jeweils eine Fläche einer kleinen - bis zu einer großen Münze haben, und das jeweilige Schaumstoftkissen (c) flächengleich ist mit dem Metallplättchen mit dem es zusammengeklebt ist.
3. Ein Paar Schuhe nach Schutzanspruch 1, wobei....
- 3.1 deren Sicherungsgehäusehauptteil (10)so in die Laufsohle (22), bzw. den Absatz vergossen ist, daß er Gehäusekopf (13), der über ein Gewinde mit dem restlichen Gehäuse verschraubt ist, mit den Fingern erreichbar ist, und abgeschraubt werden kann.
- 3.2 deren Sicherungsgehäuse (10 + 13) eine Sicherung (15) birgt, deren beide metallische Enden, durch die Konstruktion des Sicherungsgehäuses je mit einer Lötfahne (11) oder (12) elektrisch leitenden Kontakt haben.
- 3.3 deren Sicherung (15) im Sicherungsgehäuse eine sog. "flinke" Sicherung ist und bei einer Kombination von Spannung und Stromstärke, die einen Menschen gefährden könnte, sofort durchbrennt.
- 3.4 deren Sicherung (15) im Sicherungsgehäuse durch Öffnen einer Klappe (14), außen an der Laufsohle (22), Herausdrehen des Gehäusekopfes (13), herausnehmbar und somit austauschbar ist.
4. Ein Paar Schuhe nach Schutzanspruch 1, wobei
- 4.1 an deren Steckergehäuse (7) ein Stecker angeschlossen werden kann, der über ein isoliertes Drahtstück el. leitenden Kontakt zu einem Knotenpunkt hat, an dem ein oder zwei Drahtstücke angelötet sind, die je an die Unterseite von Metallplättchen angelötet sind, welche wiederum in eine Schuheinlage eingebettet sind.
- 4.2 deren ein oder zwei Metallplättchen in der Schuheinlage an der Auftrittsfläche des Fußes vorzugsweise geriffelt sind und an der flächigen Seite, auf die nicht mit dem Fuß getreten wird, deckungsgleich auf Schaumstoffkissen geklebt sind, die in der Mitte ihrer flächigen Seite ein Loch haben, durch das je ein Drahtstückchen geführt ist, das an den Metallplättchen angelötet ist. Somit sind die Komponenten (Metallplättchen, Schaumstoffkissen, Verdrahtung) genauso in der Schuheinlage aufgebaut, wie sie es im Schutzanspruch 1 und 2 sind, nur daß das Drahtstückchen, das Vom Knotenpunkt kommend in einem kleinen Stecker endet, der in das Steckergehäuse (7) gesteckt werden kann.
- 4.3 deren Metallplättchen-Schaumstoffkissenverbindung so in Aussparungen der Schuheinlage eingepaßt ist/ sind, daß die Fuß-Auftrittsfläche der Schuheinlage bündig ist mit dem Rand des/r flächigen, geriffelten Metallplättchen, auf die mit dem Fuß getreten wird.
- 4.4 deren Verdrahtung (a), Steckergehäuse (7), Stecker, und angeschlossene Verdrahtung eine elektrisch leitende Verbindung darstellen, wenn der Stecker der Schuheinlage in das Steckergehäuse (7) gesteckt ist.
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