DE20005212U1 - Triebwerk zur Jalousiebetätigung - Google Patents

Triebwerk zur Jalousiebetätigung

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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
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    • E06B9/322Details of operating devices, e.g. pulleys, brakes, spring drums, drives

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Description

Fleck · Herrmann I I l'l :. 1*1 Mtfa(*14 09-D-71657Vaihingen/Enz PATENTANWÄLTE Telefon^ 70 42)V 28-O-Wax (O 70 42) 9728-11 und9728-22
A 13242 - a/poh J 17. März 20Q0
ISOTRA s.r.o.
P. Bezruce 108
24 Chuchelnä
Tschechische Republik
- 1 Triebwerk zur Jalousiebetätigung
Die Erfindung betrifft ein Triebwerk zur Jalousiebetätigung, insbesondere für die Betätigung von innengelagerten Lamellen-Fensterjalousien.
Triebwerke zur Betätigung von Jalousien bestehen bei dem überwiegenden Teil der bekannten Lösungen aus einem mit einer Triebwelle verbundenen Treibrad, das teilweise von einem Zugorgan umwunden wird, welches aus diesem Triebwerk herausgeführt ist. Die eigentliche Lagerung der Triebwelle und des Treibrads ist dabei in Form von verschiedenartigen Gehäusen, Buchsen und Ansätzen ausgeführt, deren Formgestaltung eine möglichst zuverlässige Führung des Zugorgans sowie dessen Arretieren in der gewählten Stellung sichert. Dabei wird ebenfalls das Design des Erzeugnisses unter Sicherung einer langfristigen Funktionszuverlässigkeit der Jalousie berücksichtigt, was wiederum große Anforderungen an das verwendete Material und die eigentliche Ausführung der Jalousie stellt, und eine hohe Präzision sowie eine gute Qualität bei der Herstellung der einzelne Bestandteile, die dann zu einer Montage- und Funktionseinheit zusammengebaut werden, erforderlich macht.
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Bei der Lösung der Innenraumjalousie-Triebwelle gemäß der Patentschrift EP 594556 wird das Zugorgan vom Treibrad aus außerhalb der Kopfschiene über die in der profilierten Buchse gebildeten Führungskanäle geleitet, wobei die Buchse ein Ansatzstück bildet, das in diese Kopfschiene frontseitig aufgesteckt wird. Der Innenteil des Ansatzes ist dabei in der Kopfschiene eingespannt, und ein Teil des Ansatzes ragt über diese Schiene seitlich hinaus und ist mit Austrittsöffnungen für das Zugorgan versehen. Der Innenteil des Ansatzes ist ferner mit dem Triebwellenlager lösbar verbunden, und die Führungskanäle im Ansatzaußenteil sind als Rinnen ausgebildet und mit einer Abdeckung verschlossen, wobei der Außenteil des Ansatzes mit der abnehmbaren Abdeckung vollkommen überdeckt ist. Ein Nachteil dieser Lösung besteht in der äußerst komplizierten Form der Buchse und des Übersetzungsgetriebegehäuses zur Lagerung des Lagers in Form eines komplizierten Pressteils mit einer Reihe von Stützflächen und Vorsprüngen, was eine aufwendigere und teure Herstellung aller Elemente zur Folge hat. Die Art der Verbindung von Buchse und Triebwerkgehäuse sowie die Verwendung einer Spezialkopfschiene führt dazu, dass sich diese Lösung nur auf einen Verwendungstyp beschränkt. Dabei muss das Zugorgan vor der Jalousiemontage geteilt, durch den Getriebekasten durchgezogen, auf das Treibrad gespannt, durch den Getriebekasten zurückgezogen werden, und erst dann wird es durch Verschweißen oder mittels einer Kupplung verbunden, was ebenfalls nicht optimal ist.
Bei der Lösung gemäß CZ UV 7867 besteht das Grundbauteil zur Lagerung des Triebwerks aus einem Flachgehäuse und einer Buchse, die zusammen ein kompaktes Bauteil bilden, das von oben in die Deckleiste eingefügt wird und gegen einen Längsverschub gesichert ist. Das Oberteil des Gehäuses ist mit einer elastischen Nase versehen, in der sich ein Verschluss befindet, und im mittleren Gehäuseteil ist ein Anschlag zur Begrenzung der Axiallage der An-
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triebswelle im Grundbauteil gebildet. Das Treibrad ist mit der Antriebswelle mit Hilfe einer drehmoment-geschalteten Kupplung gekoppelt und in der Buchse so gelagert, dass ein Teil von dessen Verzahnung in einer angrenzenden Aussparung versenkt ist. Trotz der bedeutend vereinfachten Konstruktion der einzelnen Bestandteile, der universellen Verwendung für verschiedene Jalousientypen, der unkomplizierten Montage bzw. des Ausbaus des Zugorgans und der Möglichkeit, die Jalousie bei der Bewegung des Zugorgans in einer Richtung zu handhaben, besteht ein Nachteil dieser Lösung darin, dass das Übersetzungsverhältnis zwischen der Drehzahl des Treibrads und der Welle nicht geändert und daher eine größere Jalousie nicht hochgezogen werden kann, denn das bedarf der Aufwendung einer übermäßigen Kraft auf das Zugorgan. Einen weiteren Nachteil bildet die Tatsache, dass diese Lösung keine Reparatur bzw. keinen Austausch der einzelnen Triebwerkbauteile ohne Ausbau der gesamten Jalousie und kein Versetzen des Zugorgans von einer Seite der Jalousie auf die andere erlaubt, wenn die Jalousie bereits am Fensterflügel angebracht ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Triebwerk der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, mit dem die geschilderten Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass im Getriebegehäuse, das mit einer Innenverzahnung versehen ist, ein drehbarer Kern gelagert ist, der aus einer Basis besteht, auf deren Umfang Zahnritzel für den Eingriff mit der Innenverzahnung drehbar angebracht sind, deren Stellung im Verhältnis zur Basis mittels einer Lagerscheibe fixiert ist.
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Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind auf dem Umfangmantel des Getriebegehäuses zwei mit gleichlaufenden Rinnen versehene Angüsse sowie ein Anschlag zur Sicherung der Axiallage des Getriebes gebildet.
Zur Erleichterung der Montage ist es wesentlich, dass im Gehäuse im Lagerungsbereich des Getriebes ein Handhabungsausschnitt gebildet ist, an dessen Seiten gleichlaufend mit der Achse des Treibrads zwei Seitenführungen für die Gleitlagerung des Getriebegehäuses mittels Rinnen in den Angüssen gebildet sind.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist im Bereich der Endkante der Buchse in der Basisebene des Gehäuses ein Reck und im Bereich der Seitenwand des Gehäuses eine elastische Trennwand für den Eingriff mit dem Anschlag des Getriebegehäuses gebildet.
Ferner ist gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wesentlich, dass an der Unterseite des Gehäuses anliegend an die Buchse eine abgerundete Anlauffläche zur Führung des Spann- und Führungsorgans der Jalousie gebildet ist, die von der Unterkante des Gehäuses bis hin zu einer Arretierungsöffnung verläuft, die für die Aufnahme des Endteils des Spann- und Führungsorgans der Jalousie und für das Einstecken eines Dorns der Deckhaube bestimmt ist.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass eine Handhabungsöffnung nahe der Anlauffläche im Bereich deren Verlaufs oberhalb der oberen Führungsnut gebildet ist und dass sich über dieser Handhabungsöffnung eine Auffangrippe befindet.
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Wesentlich ist gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ebenfalls, dass an der Unterseite des Gehäuses senkrecht zu dessen unteren Kante im Mittelteil eine Spreizrippe zur Verfestigung des Profils beim Einbau in die Deckleiste und eine im Wesentlichen an diese anknüpfende profilierte Rippe gebildet sind, die das Kopieren des Verglasungsprofils des Fensterrahmens möglich macht.
Und schließlich gehört zur Erfindung, dass im Mittelteil des Gehäuses ein im Wesentlichen rechteckiger Speicher für das Spann- und Führungsorgan gebildet ist, durch dessen Mitte eine Reihe Zapfen verläuft, denen gegenüber an beiden Seiten der Speicherwände Streben gebildet sind, die zusammen mit den Zapfen Nuten für die Lagerung des Spann- und Führungsorgans bilden.
Das neue Triebwerk zeichnet sich durch eine neue und höhere Wirkung aus, und zwar infolge der bedeutend einfacheren Montage der Jalousie am Fensterflügel, der Möglichkeit, das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Treibrad und der Welle durch Verwendung eines modernen Getriebes zu ändern, was das Hochziehen von größeren Jalousien möglich macht. Ferner sind ein voller Service der Jalousie ohne Demontage direkt am Fensterflügel und ein Austausch sämtlicher Triebwerkbauteile einschließlich der in den Rechteckspeicher einmündenden Spannorgane möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Explosionsansicht eines Triebwerks gemäß der
Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Grundteil des Triebwerks nach Fig.
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1, wobei die Lagerung des Triebwerks und des Getriebes in der Buchse und eine befestigte, die Führungsrinnen überdeckende Deckhaube dargestellt sind,
Fig. 3 eine axonometrische Draufsicht auf das Grundbauteil der
Fig. 2,
Fig. 4 eine Rückansicht des Grundbauteils der Fig. 2,
Fig. 5 eine detaillierte, axonometrische Darstellung der einzelnen
Bauteile des Triebwerks,
Fig. 6 eine detaillierte, axonometrische Ansicht des Getriebe
gehäuses und
Fig. 7 bis 9 mögliche Alternativausführungen der Endabdeckungen des Triebwerks.
Das erfindungsgemäße Triebwerk zur Betätigung von Fensterjalousien ist unter der nicht gezeigten, profilierten, längsverlaufenden Deckleiste gelagert und besteht aus dem vorzugsweise als Kunststoffpressteil hergestellten Gundbauteii 1. Der Grundbauteil 1 besteht aus einem flachen Gehäuse 10, in dessen mittlerem Teil zwei im Wesentlichen bogenartige, gleichlaufende Führungsnuten 101 zur Lagerung des Zugorgans 2, vorzugsweise einer Kugelkette oder Schnur, gebildet sind, die aus dem Gehäuse 10 in Richtung nach unten führen. Die Führungsnuten 101 sind von oben mit einer abnehmbaren, im Wesentlichen dreieckigen Deckhaube 3 zum Teil überdeckt, die an ihrer unteren Basis 31 mit
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zwei Zinken 32 versehen ist, welche in an der Unterkante des Gehäuses 10 zu beiden Seiten der Einmündung der Nuten 101 gebildeten Verschlüssen 102 einschnappen. Der obere Teil der Deckhaube 3 ist mit einem Dorn 33 versehen, der in eine zur Befestigung des Endteils des nicht gezeigten Führungs- und Spannorgans für die Jalousiebetätigung, z. B. einer Perlonschnur, gebildete Arretierungsöffnung 103 des Gehäuses 10 einschnappt. An der Seite ist die Deckhaube 3 mit einem Vorsprung 34 zum Einschnappen hinter einen Einfanghaken 104 versehen, der im Gehäuse 10 zur Sicherung einer stabilen Lage der Deckhaube 3 beim Einführen der Zinken 32 in die Verschlüsse 102 und des Doms 33 in die Arretierungsöffnung 103 dient.
Die Führungsnuten 101 münden dann in eine seitlich vom flachen Gehäuse 10 gebildete und mit diesem einen kompakten Konstruktionsbauteil bildende Buchse 105. In der Buchse 105 ist ein Treibrad 4 so gelagert, dass dessen Rotationsachse in Längsrichtung des Gehäuses 10 verläuft. Das Treibrad 4 ist an der Einmündungsseite der Führungsnuten 101 in die Buchse 105 mit einer Verzahnung 41 versehen, die bei der Lagerung des Treibrads 4 in der Buchse 105 teilweise in einer in deren Boden gebildeten Innenaussparung 1051 versenkt wird. Im Bereich einer Endkante 1052 der Buchse 105 ist in der Basisebene des Gehäuses 10 ein Reck gebildet, von dem in Richtung nach außen von der Endkante 1052 der Buchse 105 im Gehäuse 10 ein rechteckiger Handhabungsausschnitt 117 gebildet ist, an dessen Seiten gleichverlaufend zur Achse des Treibrads 4 zwei gleichlaufende Seitenführungen 112 gebildet sind, die vor der Ebene einer im Bereich der Seitenwand des Gehäuses 10 gebildeten, elastischen Trennwand 113 endet. Gleichlaufend zur Achse des Treibrads 4 ist dann im mittleren Teil des Gehäuses 10 ein im Wesentlichen rechteckiger
Speicher 114 des Führungs- und Spannorgans gebildet, durch dessen Mitte eine Reihe von Zapfen 1141 verläuft, denen gegenüber an beiden Längswänden des
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Speichers 114 Streben gebildet sind, die zusammen mit den Zapfen Nuten zur Lagerung des Führungs- und Spannorgans bilden.
An der unteren Seite des Gehäuses 10 ist anliegend an die Buchse 105 eine abgerundete Anlauffläche 106 zur Führung des Spann- und Führungsorgans gebildet, die von der Unterkante des Gehäuses 10 bis hin zur Arretierungsöffnung 103 führt. In der Nähe der Anlauffläche 106 ist im Bereich ihres Verlaufs oberhalb der oberen Führungsnut 101 eine Handhabungsöffnung 107 gebildet, über der sich eine Auffangrippe 108 befindet. Und schließlich ist an der unteren Seite des Gehäuses 10 senkrecht zu dessen Unterkante im Mittelteil eine rechteckige Spreizrippe 109 zur Verfestigung des Profils beim Einbau in die Deckleiste und eine im Wesentlichen an diese anknüpfende, profilierte Rippe 110 gebildet, die das Kopieren des Verglasungsprofils des Fensterrahmens möglich macht. Und schließlieh sind an der anderen Seitenwand des Gehäuses 10, die der elastischen Trennwand 113 gegenüberliegt, zwei Öffnungen 115 zur Befestigung der mit dem Triebwerk versehenen Jalousie am Fensterrahmen gebildet. Die Öffnungen 115 sind so ausgeführt, dass sie seitlich entweder an eine feste, profilierte Schutzabdeckung 116 angrenzen oder dass jedenfalls Teile von Umfangflächen 1151 dieser Öffnungen als Stützflächen für die Montage der abnehmbaren, profilierten Schutzabdeckungen 116 unterschiedlicher Form und Ausführung dienen. Beispiele dieser unterschiedlichen Formen und Ausführungen sind in den Fig. 7 bis 9 gezeigt. Die Oberkante des Gehäuses 10 ist mit einer elastischen Nase 118 zur Befestigung an dem nicht gezeigten, tragenden Grundprofil der Jalousie versehen.
Das eigentliche Treibwerk setzt sich aus dem Treibrad 4 und einem Getriebe 5 zusammen, die beide über eine drehmomentgeschaltete Kupplung 6 gekoppelt sind. Das Getriebe 5 besteht aus einem Getriebegehäuse 51 mit einer Innen-
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Verzahnung 511, in dem ein drehbarer Kern 52 gelagert ist, der aus einer Basis 521 besteht, auf deren Umfang Zahnritzel 522 für den Eingriff mit der Innenverzahnung 511 drehbar angebracht sind, deren Lage im Verhältnis zur Basis 521 mittels einer Lagerscheibe 523 fixiert ist.
Auf dem Umfangmantel des Getriebegehäuses 51 sind zwei mit gleichlaufenden Rinnen 5121 für das Einfügen in die Seitenführung 112 des Gehäuses 10 versehene Angüsse 512 sowie ein Anschlag 513 zur Sicherung der Axiallage des Getriebes 5 gebildet.
Während der Montage wird zuerst das Trägerprofil zusammen mit beiden mit Triebwerken versehenen und mittels einer Welle 8 miteinander verbundenen, seitlichen Basisteilen 1 über die Öffnungen 115 am Fensterrahmen befestigt. Beim Anbringen des Zugorgans 2 wird dieses zuerst in die Führungsnuten 101 und dann in die Buchse 105 eingelegt, durch die die Lage des Zugorgans durch das Einfügen in die Verzahnung des Treibrads 4 begrenzt wird. Die Lage des Treibrads 4 in axialer Richtung wird durch das Getriebegehäuse 51 begrenzt, das so lange in den Seitenführungen 112 des Gehäuses 10 verschoben wird, bis sein Anschlag 513 hinter die elastische Trennwand 113 des Gehäuses einschnappt. Das Zugorgan 2 wird dann gegen das Herausfallen aus den Führungsnuten 101 mittels der Deckhaube 3 gesichert, deren Vorsprung 34 hinter den Einfanghaken 104 einschnappt.
Soll eine Reparatur bzw. ein Austausch eines der Triebwerksbauteile oder eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses im Getriebe 5 bzw. ein Versetzen des Zugorgans 2 von einer Seite der Jalousie zur anderen erfolgen, braucht das Grundbauteil 1 vom Fensterrahmen nicht abgebaut zu werden, sondern das Getriebe 5 wird lediglich in axialer Richtung so herausgerückt, dass die
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Bedienung über den Handhabungsausschnitt 11 7 die elastische Trennwand 113 anhebt und somit den Anschlag 513 des Getriebes 5 löst und dieses in axialer Richtung herauszieht und dessen einzelne Bauteile auswechselt. Auch das Treibrad 4 kann auf diese Weise aus der Buchse 105 herausgenommen werden, wodurch das Zugorgan 2 gelöst wird. Das Zugorgan 2 kann anschließend nach Lösung und Entnahme der Deckhaube 3 komplett herausgenommen werden.
Die aufgezeichnete Ausführung stellt nicht die einzig mögliche Konstruktion gemäß der Erfindung dar. Im Getriebegehäuse 51 kann eine Bremse eingebaut werden. Die feste, flache, tellerförmige Schutzabdeckung 116 kann je nach Typ des Profils des Grundbauteils bzw. der Deckleiste der Jalousie durch verschiedenartig geformte abhebbare Schutzabdeckungen 116 ersetzt werden, deren Ausführungsbeispiele in den Fig. 7 bis 9 gezeigt sind. Die Konstruktion bzw. Konzeption des Getriebes 5 kann ebenfalls je nach Typ und Größe der Jalousie und der für eine problemlose Betätigung des Zugorgans 2 erforderlichen Kraft unterschiedlich sein. Und schließlich kann das Gehäuse 10 mit verschiedenartigen Entlastungsöffnungen oder Aussteifungselementen, wie z. B. Rippen oder Angüssen zur Sicherung einer genügenden Steifheit und einer optimalen Funktionstüchtigkeit versehen sein.
Das Triebwerk zur Lagerung der Jalousie kann nicht nur für innenräumliche Fensterjalousien, sondern auch für verschiedene Typen von Jalousien oder Rollos Verwendung finden, die an verschiedenartigen Fensterrahmen angebracht werden können.

Claims (9)

1. Triebwerk zur Jalousiebetätigung mit mindestens einem profilierten Grundbauteil (1), in dem auf einer Welle (8) ein Treibrad (4) gelagert ist, das mindestens teilweise von einem Zugorgan (2) umwunden ist und das mindestens in einer im Gehäuse (10) des mit einer Buchse (105) zur Lagerung des Treibrads (4) versehenen Grundbauteils (1) gebildeten Führungsnut (101) geführt wird, wobei das Zugorgan (2) in den Führungsnuten (101) mittels einer Deckhaube (3) gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Treibrad (4) mit der Welle (8) über ein Getriebe (5) gekoppelt ist, dessen Getriebegehäuse (51) im Gehäuse (10) ausbaubar gelagert ist.
2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Getriebegehäuse (51), das mit einer Innenverzahnung (511) versehen ist, ein drehbarer Kern (52) gelagert ist, der aus einer Basis (521) besteht, auf deren Umfang Zahnritzel (522) für den Eingriff mit der Innenverzahnung (511) drehbar angebracht sind, deren Stellung im Verhältnis zur Basis (521) mittels einer Lagerscheibe (523) fixiert ist.
3. Triebwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Umfangmantel des Getriebegehäuses (51) zwei mit gleichlaufenden Rinnen (5121) versehene Angüsse (512) sowie ein Anschlag (513) zur Sicherung der Axiallage des Getriebes (5) gebildet sind.
4. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (10) im Lagerungsbereich des Getriebes (5) ein Handhabungsausschnitt (117) gebildet ist, an dessen Seiten gleichlaufend mit der Achse des Treibrads (4) zwei Seitenführungen (112) für die Gleitlagerung des Getriebegehäuses (51) mittels Rinnen (5121) in den Angüssen (512) gebildet sind.
5. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Endkante (1052) der Buchse (105) in der Basisebene des Gehäuses (10) ein Reck (111) und im Bereich der Seitenwand des Gehäuses (10) eine elastische Trennwand (113) für den Eingriff mit dem Anschlag (513) des Getriebegehäuses (51) gebildet ist.
6. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Gehäuses (10) anliegend an die Buchse (10) eine abgerundete Anlauffläche (106) zur Führung des Spann- und Führungsorgans der Jalousie gebildet ist, die von der Unterkante des Gehäuses (10) bis hin zu einer Arretierungsöffnung (103) verläuft, die für die Aufnahme des Endteils des Spann- und Führungsorgans der Jalousie und für das Einstecken eines Dorns (33) der Deckhaube (3) bestimmt ist.
7. Triebwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Handhabungsöffnung (107) nahe der Anlauffläche (106) im Bereich deren Verlaufs oberhalb der oberen Führungsnut gebildet ist und dass sich über dieser Handhabungsöffnung eine Auffangrippe (108) befindet.
8. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Gehäuses (10) senkrecht zu dessen unteren Kante im Mittelteil eine Spreizrippe (109) zur Verfestigung des Profils beim Einbau in die Deckleiste und eine im Wesentlichen an diese anknüpfende profilierte Rippe (110) gebildet sind, die das Kopieren des Verglasungsprofils des Fensterrahmens möglich macht.
9. Triebwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Mittelteil des Gehäuses (10) ein im Wesentlichen rechteckiger Speicher (114) für das Spann- und Führungsorgan gebildet ist, in dessen Mitte eine Reihe Zapfen (1141) verläuft, denen gegenüber an beiden Seiten der Speicherwände Streben (1142) gebildet sind, die zusammen mit den Zapfen Nuten für die Lagerung des Spann- und Führungsorgans bilden.
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WO2004038161A1 (de) 2002-10-23 2004-05-06 Isotra S.R.O. Kopfschiene
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