DE2000556A1 - Elektronische Kombinationsschaltvorrichtung - Google Patents

Elektronische Kombinationsschaltvorrichtung

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DE2000556A1 DE19702000556 DE2000556A DE2000556A1 DE 2000556 A1 DE2000556 A1 DE 2000556A1 DE 19702000556 DE19702000556 DE 19702000556 DE 2000556 A DE2000556 A DE 2000556A DE 2000556 A1 DE2000556 A1 DE 2000556A1
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    • G07F7/08—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
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    • G—PHYSICS
    • G07—CHECKING-DEVICES
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    • G07C9/00658—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys
    • G07C9/00674—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys with switch-buttons
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Description

  • Elektronische Kombinationsschaltvorrichtung Die erfindung bezieht sich allgemein auf eine neuartige elektronische Kombinationsschaltvorrichtung undinsbesondere auf eine solche Vorrichtung, die eine sich zufällig bzw. willkürlich oder pseudowillkürlich ändernde Arbeitsfolge hat, durch welche verhindert wird, daß nichtberechtigte Personen die Kombination aufbrechen, selbst nachdem sie eine Betätigung der Vorrichtung durch berechtigte Personen beobachtet haben.-Die Erfindung hat besondere, jedoch nicht ausschließliche Anwendung auf Kombinationsschlösser oder Kombinationssicherungen für Bankgewölbe, Lagersafes usw. und auf Identifizierung oder sreditkartenverifizierung.
  • Bekannte elektronische Kombinationssicherungen oder Kombinationsschlösser werden allgemein durch Auswahl oder Schließen einer vorbestimmten Folge von Schaltern betätigt, wobei die folge die Kombination darsteilt. In allen Pällen ist jedoch die Folge, wenn sie einmal eingestellt-ist, fest und unveränderlich, so daß irgendeine Person die Vorrichtung betätigen kann, wenn sie nur die Betätigung durch eine berechttigte Person beobachtet und dann deren angewandte Arbeitsweise wiederholt0 Dieser Mangel an Änderungsmöglichkeit der Arbeitefolge hat lange einen ernsthaften Nachteil bei den bekannten Vorrichtungen dargestellt und dieser Nachteil wurde in den letzten Jahren aktueller im Hinblick auf die Entwicklung von sehr empfindlichen und komplizierten elektronischen Überwachungsausrüatungen, die in nicht festzustellender Weise Beobachtungen beispielsweise eines Bandgewölbeschlosses oder einer Bankgewölbesicherung während des Arbeitens ermöglicht.
  • Kombinationsschaltvorrichtungen werden weiterhin verwendet zur Identifizierung oder zur Verifizierung von Kreditkarten, wobei der Benutzer die Karte, die codierte elektronische Anzeigen der Kombination trägt, in eine Fühlstation in der Verifizierungsvorrichtung einsetzt. Danach drückt die Person die richtige Kombination von Schaltknöpfen entsprechend der Kombination auf der Karte, um seine Identität darzustellen. Diese Systeme können sämtlich zufolge ihrer unveränderlichen hrbeitsfolgen durch nichtberechtigte Personen mißbraucht werden, die einen echten Kartenbesitzer bei der Betfttigung der Verifizierungsvorrichtung beobachten und darauffolgend in den Besitz der Karte gelangen.
  • Die erfindung überwindet die oben diskutierten Probleme, indem eine sich zufällig oder willkürlich ändernde Arbeitsfolge in Kombinationsschaltvrrichtungen eingeführt wird. Gemäß der Erfindung wird ein willkürliches Wort oder Zufallswort in ein mehrstufiges Schieberegister eingegeben, das mit Anzeigelampen oder dgl. versehen ist, um den Zustand jeder Stufe ansuzeigen. Bei einer iLusfü.hrungsform sind ausgewählte Stufen des Registers an eine Mehrzahl von AND-Toren geschaltet, die ein Decodiernetzwerk darstellen derart, daß für irgendeinen gegebenen Zustand der vorausgewählten stufen nur ein AND-Tor einen höheren Ausgang hat. Die berechtigte Bedienungsperson, die Kenntnis von den vorausgewählten stufen oder von der Kombination hat, beobachtet deren Zustände und wählt dann durch bchließen eines entsprechenden Schalters das richtige HND-Tor aus. Hierdurch wird ein Impuls an einen richtigen Auswahlzähler geliefert und weiterhin ein neues Zufallswort in das Schieberegister eingegeben. Der Arbeitsvorgang des Auswählens des AND-Tores wird dann auf diese Weise kontinuierlich wiederholt, jedesmal mit einem anderen Zufallswort in dem Register, bis der Zähler einen vorbestimmten Wert erreicht, zu welchem Zeitpunkt ein Ausgangssignal gegeben wird, welches den Schloßmechanismus, ein Verifizierungslicht usw. betätigt. Unrichtige Auswahl der AND-Tore führt zur Rückstellung des Zählers und zur Betätigung einer Alarmvorrichtung.
  • Da ein nichtberechtigter Beobachter nicht weiß, welche Registerstufen zu der Kombination gehören, hat er keine Möglichkeit, zu wissen, welche Anzeigeleuchten die bedienende Person betrachtet beim Vornehmen der Auswahl des richtigen ANiä-Tores und, da das ausgewählte Tor sich in vollständig zufälliger Weise in Ubereinstimmung mit den Zufallswörtern in dem Register ändert, ist er nicht in der Lager die Kombination aufzubrechen, selbst nach Beobachten der Betätigung der Vorrichtung.
  • Bei einer abgewandelten Ausführungsform der grundsätzlichen Vorrichtung sind die vorauagewahlten Registerstufen einzeln an ein einzelnes AND-Tor gekoppelt, und zwar durch einpolige Doppelumschalter, um die Decodierfunktion auszuführen. Hierdurch wird das gleiche Gesamtergebnis mit beträchtlichen Einsparungen an Schaltungsausführung erzielt, wie es nachstehend beschrieben wird. Bei einer abgewandelten Ausführung dieses Beispiels sind Mittel vorgesehen, die auf umgekehrte oder unrichtige Auswahl aller Schalter zum Öffnen des schlosses ansprechen und gleichzeitig eine entfernt angeordnete Alarmvorrichtung betätigen. Hierdurch ist ein Anti-Hinterhalt-Merkmal geschaffen, durch welches eine Bedienungsperson unter der Wirkung einer körperlichen Bedrohung oder dgl. das Öffnen des Schlosses vervollstandigen kann, während gleichzeitig, jedoch in nicht festzustellender gleise, ein Alarmsignal erzeugt wird.
  • Bei der Ausführung zur Verifizierung von Karten bewirken aul der Karte getragene Struinkreismittel die elektrischen Verbindungen zwischen den vorausgewählten hegisterstufen und dem Decodiernetzwerk.
  • Demgemäß kann nur der berechtigte KartenbesXitzer, der Kenntnis von der durch die Kartenschaltung ausgewählten stufen hat, in der Lage sein, die Vorrichtung erfolgreich zu betätigen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform, die zur Betätigung durch zwei verschiedene Personen angepaßt ist, deren jede die Hälfte der Gesamtkombination besitzt, sind das egister, das Decodiernetz und der Zähler doppelt vorhanden, wobei verschiedene vorausgewahlte Stufen in dem zweiten register mit dem entsorechenden Decodiernetz verbunden sind. Die erste Person betatigt dann die Hälfte der Vorrichtung, bis der erste Zähler ein auagangasignal registriert, wonach die zweite Person die andere Hälfte der Vorrichtung betätigt, und zwar unter Verwendung einer nur ihm bekannten anderen Kombination, bis der zweite Zähler einen Ausgang erzeugt. Wenn die Ausgang beider Zähler höher sind,wird ein endgültiges Ausgangssignal erzeugt, um die Auswertvorrichtung oder Benutzungsvorrichtung zu betätigen.
  • Es ist weiterhin möglich, Daten von einer Hälfte der Vorrichtung durch Fernmessung oder Fernübertragung zu einer entfernt liegenden Station über eine Telefonleitunc oder irgendwelche andere Verbindungsmittel zu übertragen für den Zweck der Betätigung durch eine sich an einem entfernten Ort befindende Bedienungsperson. Beispielsweise könnte ein zentrales Bankbüro die Gewölbe oder Keller in allen ihren Zweigbüros kontrollieren.
  • Die Erfindung wird nacnstehend an Iiand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm einer elektronischen Kombinationsschaltvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • kig. 2 ist eine ansicht einer typischen Steuertafel zum betätigen des Stromreises gemäß Fig. 1.
  • iig. 3 ist ein blockdiagramrn eines Teiles einer abgewandelten Ausführungsform zur Betitigung durch zwei verschiedene Personen.
  • Fig. 4 zeigt einen Teil einer abgewandelten Ausführungsform, die zur Identifizierung oder zur Verifizierung von Kreditkarten geeignet ist.
  • Pig. 5 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig, 1, wobei eine vereinfachte Jch'Jtung verweridet wird.
  • kig. 6 zeigt einen Teil einer abgewarjdeiten Ausführungsform der Ausführungsform gemäß Fig. 5, wobei Anti-llinterhalt-Manahmen getroffen ein.
  • Gemäß Fig 1 wird das betätigen der Vorrichtung eingeleitet durch zeitweiliges Schließen eines Startschalters 2w, wodurch ein monostabiler Multivibrator oder Einschußmultivibrator 22 von einer gefilterten Energiezufuhr 24 getriggert wird Eine Diode 25 isoliert die übrigen Teile der Schaltung von dem anfin-lichen Startsignal. Der erhöhte ausgang von dem Multivibrator 22 konditioniert ein AND-Tor 26 und macht gleichzeitig einen willkürliche Bits oder Zufallsbits ertzeugenden Generator 28 wirksam. Solche Generatoren sind in der Technik bekannt und sis werden hier nicht im einzelnen beschrieben. Der Zufallsimpulszugausgang von dem Generator 28 geht über das AND-Tor 26 in ein 8-stufiges Schieberegister SO, wo er durch einenicht dargestellte Zeitgeberquelle, die mit der Bitgeschwindigkeit des Generators 28 synchronisiert ist, gemäß Fig. 1 nach rechts schrittweise fortgeschaltet wird. Nach einer vorbestimmten Zeitverzögerung, die ausreichend ist, um vollständiges Füllen des Registers 50 zu rmöglichen, fällt der Ausgang vom Multivibrator 22 ab, um den Generator 28 zu entregen und das AND-Tor 26 unwirksam zu machen.
  • Zu diesem Zeitpunkt ist das Schieberegister 50 Ult einem acht Bits enthaltenden Zufallswort vollstandig gefüllt und der Zustand jeder stufe, entweder "Ein" oder "Aus", ist durch ihre entsprechende Anzeigelampe 32 anzegeit. Bei dem dargestellten Beispiel befinden sich die Stufen 1, 2, 4 und 7 in Ein-Zustand, wahrend die Stufen 3, 5, 6 und 8 sich im Aus-Zustand befinden.
  • Jede Registerstufe ist mit "Ein" und "Aus" abfählenden Leitungen 34 versehen, die erhöhte Signalpegel haben in Abhangigkeit davon, ob ihre entsprecherden Registerstufen sich im Ein-Zustand oder im Aus-Zustand befinden. Wenn die Stufe 3 sich im Aus-ustand befindet, hat die 3-Abfühlleitung einen niedrigeren Signalpegel, wahrend die 3-Leitung einen höheren Signalpegel hat.
  • Gemäß Fig. 1 sind die Fühlleitungen 34 der Registerstufen 1, 5 und 7 beispielsweise durch eine Verbindungsmatrix 38 mit einem AND-Tor-Decodiernetz 36 gekoppelt dargestellt. Das Decodiernetz umfaßt acht AND-Tore 40, 42, 44, 46, 48, 50, 52 und 54, deren jedes drei Eingängehat. Die Anzahl der Registerstufen ist vollstandig willkürlich, wobei in Fig. 1 als Beispiel acht Stufen dargestellt sind. Die Anzahl der AND-Tore in dem Decodiernetz ist durch die Anzahl der für die Kombination ausgewählten Registerstufen bestimmt und sie ist eine Quadratfunktion. Wenn somit vier Stufen ausgewählt sind, werden sechszehn AND-Tore benötigt.
  • Es ist ZU benerKen, daß die Fühleitungen für die Registerstufe 5 mit den ersten eingangen jedes AND-Tores bzw. mit den in Fig 1 am weitesten links liegenden Eingängen verbunden sind. Die Fühlleitungen für die Registerstufe 1 sind mit den zweiten oder mittl-ren Eingängen jedes AND-Tores, und die Fühlleitungen fiir die Registerstufe 7 mit den dritten oder den am weitesten rechts liegenden Eingängen jedes Tores verbunden. Dies führt zur Kombination 517. Es ist weiterhin zu bemerken, aaß die Ziffern in der Kombination in steigender, fallender oder gemischter Ordnung Reihenfolge vorhanden sein können. Mit einem achtetufigen Register sind beispielsweise 8 x 7 x 6 = 336 möglich dreistellige Kombinationen mörlich, ohne daß sich wiederholende Ziffern vorhanden sind.
  • Die bereichtigte Person, welche die Kombination 517 kennt, beobachtet die Anzeigelichter dieser drei Stufen und bemerkt, daß die Stufe 5 sich im Aus-Zustand, die Stufe 1 sich im Ein-Zustand und die Stufe 7 sich im Ein-Zustand befinden. Dadurch wird ihr mitgeteilt, daß nur das AND-Tor 52, welches die Aus-, Ein-, Ein-bzw. -++ Folge decodiert, einen höheren Ausgang hat, und daher schließt die Bedienungs)erson den dem AND-Tor 52 zugeordneten Schalter S52.
  • Die Bedienungsperson braucht die jedem AND--Tor bzw. dem entsprechenden Schalter zugeordnete Decodierfunktion nicht im Gedächntnis zu behalten, da diese auf einer oteuertafel dargestellt sein kann, wie sie in Fig. 2 wiedergegeben ist, und zwar oberhalb jedes Schaltergelenks mittels einer Plus- oder iviinus-Darstellung.
  • Das Schlieren des Schalters S 52 führt zur zeugung eines stärkeren signals auf der Leitung 56, welches an den Umschalt- oder Zähleingang eines dreistufigen binären Schalters 58 für die richtige Auswahl und an den Xückstelleingang eines zweistufigen binären ######## Alarmzahlers 60 angelegt wird. Das an den Zähler 58 angelegte Signal registriert eine Zählung von 1.
  • Jeder der Schalter S 40 bis S 54 ist einzeln mit dem Schalter 68 als Gruppe verbunden, wie es durch die unterbrochene Linie 70 angedeutet ist, jedoch sind die Schalter S 40 bis S 54 in keiner Weise miteinander zusammengefal3t oder miteinander verbunden. Das Schließen des Schalters 5 52 führt somit zum Schließen des Schalters 68, der wiederum den Multivibrator 22 triggert, um den Generator 28 zu erregen, das AND-Tor 26 wirksam zu machen und ein neues Zufallswort in das Schieberegister 30 ein zugeben. Das AND-Tor 62 erzeugt keinen Ausgang, weil das stärkere Signal auf der Leitung 56 den Ausgang eines Inverters 64 erniedrigt.
  • Die Bedienungsperson wiederholt nunmehr die oben beschriebene Arbeitsweise durch Beobachtung der Anzeigelampen der Registerstufen 5, 1 und 7 und durch Schließen des Schalters entsprechend dem AND-Tor in dem Decodiernetz 36, das einen stärkeren Ausgang hat. Jede richtige Auswahl und jedes richtige Schalterschließen führt zur i'ortschaltung des Zählers 58 um 1 und zum Eingeben eines neuen Zufallwortes in das Register 30o Diese Arbeitsweise wird wiederholt, bis der Zähler 58 eine vorbestimmte Zählung erreicht, die ein endgültiges husgangssignal vom AND-Tor 72 erzeugt. Der Ausgangsanschluß 74 kann an irgendeine geeignete Benutzungsvorrichtung gekoppelt sein, beispielsweise ein Betätigungsrela#is oder einen ochloßmechanismus. Der Zähler 58 kann selbstverständlich durch das AND-Tor 72 für irgendeinen gewünschten Wert decodiert werden. Mit den Verbindungen gemäß Fig. 1 wird beispielsweise ein endg:ltiges Ausgangssignal erzeugt, wenn der Zähler 58 einen Wert von 5 erreicht entsprechend fünf aufeinanderfolgenden richtigen Auswahlen.
  • Wenn eine unrichtige huswahl gemacht wird, bleibt der Ausgang vom Inverter 64 erhöht und, da durch das ßchlieben des Schalters 68 die Energie zufuhr 24 an das AND-Tor 62 gekoppelt ist, wird der Ausgang des Tores 62 verstärkt, um den Auswahlzähler 58 zurückzustellen und den Alarmzähler 60 zu schalten. Wenn drei aufeinanderfolgende unrichtige Auswahlen gemacht worden sind, erzeugt das AND-lor 76 einen Ausgang am Anschluß 78, der an eine Alarmvorrichtung ekoppelt werden kann. Der Zähler 60 kann durch das AND-9'or 76 bei irgend einem gewünschten Wert decodiert werden, wobei in £ig. 3 beispielsweise derWert 3 ausgewählt worden ist.
  • Yie Zähler 58 und 60 können anfänglich durch eine getrennte nicht dargestellte Schaltung rückgestellt werden, die mit dem Startschalter 20 gekoppelt ist.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist für betätigung durch zwei verschiedene Personen angepaßt, von denen jede üle Hälfte der Gesamtkombination besitzt. Die Schaltung gemäß Fig 3 ist im wesentlichen das Doppelte eines großen Teiles der Schaltungc-emaß Fig 1 und sie arbeitet in der gleichen weise. Das schieberegieter 30' wird vom Zufallebit-Generator 28 über das AND-Tor 26 beschickt, und das Schlieiben irgendeines der Schalter S40' bis S54' führt zu einem Schließen des Schalters 68 gemäß Fig. 1, um ein neues Zufallswort zu erzeugen. Bei Benutzung wird durch Vervollständigung der arbeitsweise, wie sie oben in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben worden ist, durch die erste Person das AND-Tor 80 gemäß Fig. 3 wirksam gemacht anstatt, daß das Schloß direkt Geöffnet wird. Die zweite Person betätigt dann die Schaltung gemäß Fig. 3 unter verwendung einer anderen Kombination, die durch eine Verbindungsmatrix 38' geschaffen ist, bis der Zähler 58' eine Zählung von 5 erreicht. Das HND-Tor 72' verstärkt dann seinen Ausgang, wodurch das AND-Tor 80 wirksam gemacht wird und an einem Anschluß 82 ein endgültiges Xusgangssignal erzeugt wird. Beide Abschnitte oder Hälften der Vorrichtung können selbstverständlich durch die beiden Personen gleichzeitig betätigt werden, da jede Hälfte für eine andere Kombination verdrahtet ist, und keine Person ist in der Lager die Kombination der anderen Person lediglich durch Beobachtung zu bestimmen.
  • Ein weiterer Gesichtspunkt beim betätigen dieser Vorrichtungist der Fall, inwelchem sie dazu angepaßt werden kann, als oicherheitsternsteuervorrichtung zu wirken.
  • Es ist beispielsweise möglich, die gesamte Vorrichtung an einer stelle anzuordnen mit Ausnahme der Darstellungseinrichtung, die an einer entfernt liegenden Stelle angeordnet werden kann. Die Person, welche das Schloß betätigen will, muß dann mit der Person in Kontakt treten, welche die Darstellungseinrichtung überwacht. Dieser Kontakt könnte durch diejenige Ausführungsform der erfindung hervorgerufen werden, die zum Identifizieren bzw. zum Berechtigen dient. Die Person an dem Schloß würde das Eingeben des Zufallswortes einleiten und der Inhalt des Schieberegisters würde zu der Darstellungseinrichtung fernübertragen.
  • Die Person an der Darstellungseinrichtungwürde die dargestellten Informationen zu der am Schloß befindlichen Person zurückübertragen.
  • Es ist weiterhin möglich, die gesamte Betätigung an entfernt liegenden Stationen auszuführen. Eine solche Art der Betätigung ermöglicht beispielsweise vollständige Kontrolle aller Keller oder Gewölbe in Zweigbanken durch das Hauptbüro. Diese Arbeitsweise kann auch angewendet werden, um Zugang zu gewissen Bereichen lediglich über ein Hauptbüro zu ermöglichen.
  • Eine andere Variation der Vorrichtung könnte die Anordnung del Darstellungseinrichtung an einer entfenrt liegenden Stelle und die hnordnung der Schalter an einer anderen entfernt liegenden Stelle sein. Die Bedienungsperson an der Darstellungseinrichtungwürde dann die Bedienungsperson an den Schaltern durch ein geeignetes Nachrichtenübertragungsmittel darüber informieren, welches die Darstellungsablesung für jeden Betetigungskreislauf ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4, die für Identifizierung oder Kreditkartenverifizierung angepaßt ist, ist die Verbindungsmatrix 38 durch eine Karteneinsetzetation 84 ersetzt, die einen sartenaufnahemschlitz 86 hat, der mit oberen und unteren elektrischen Kontaktbürsten 88 versehen ist. Wenn eine Karte 90, die eine elektrische Schaltung zum Hervorrufen der notwendigen Verbindun en zwischen den voraustn3wahlten 1gisterstufen und dem Decodiernetz trägt, in den Schlitz 86 eingesetzt wird, kann nur der berechtigte Kartenbesitzer, der Kenntnis von der durch die Karte geschaffenen Kombination hat, die Vorrichtung erfolgreich betätigen, um seine Identität zu beweisen.
  • Die Decodiereinrichtung gemäß Fig. 1 besteht aus acht AND-Toren. Jedes AND-Tor ist an die drei auagewählten Stufen des Schieberegisters in einer neuartigen bzw. besonderen Weise geschaltet. Die AND-Tore schaffen daher einen Binär-Oktal-Umwandler. Eines der AND-Tore befindet sich für jede mögliche Kombination von Bits in den ausgewählten Stufen in leitendem Zustand. Die Bedienungsperson muß bestimmen, welches Tor leitet, und zwar durch ihre frühere Kenntnis des schlosses.
  • Es ist für die Bedienungsperson notwendig, das Muster im Kopf zu decodieren und eine Auswahl zu treffen durch Auswählen des richtigen Schalters am Decodierausgang.
  • Bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, die in zeigt 5 dargestellt ist, können das Decodieren bzw. die lecodiereinrichtung und das Arbeiten der errichtung auf folgende Weise vereinfacht werden. Gemäß Fig. 5 sind die vorausgewählten Stufen des Schieberegisters 30 an einpolige Doppelumschalter 94, 96 und 98 gekoppelt. Die Mittelabzapfungen jedes Schalters sind mit den Eingängen eines AND-Tores 100 verbunden.
  • Wenn die Bedienungsperson nunmehr diejenigen Schalter anschaltet, die den Registerstufen, die sich im 1-Zustand befinden, zugeordnet sind, und diejenigen Schalter ausschaltet, die den aegisterstufen, diesich im Zustand befinden, zugeordnet sind, wird das AND-Tor erregt. Die Bedienungsperson kann dann den Schalter 102 drUcken, wodurch eine Zählung in den Richtigauswahlzahler 58 eingegeben und ein neuer Arbeitskreislauf eingeleitet wird. Eine unrichtige Auswahl führt zum Wirkeammsohen oder Umschalten des Alarmsählers 60, wie es oben in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben worden ist.
  • Bei dieser Ausführungsform sind gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig. 1 die nachstehenden Vorteile vorhanden: Es wird nur ein AND-Tor benötigt; die Anzahl der erforderlichen schalter ist kleiner ; die Betätigung ist vereinfacht. Eine Bedienungsperson braucht lediglich zu wissen, welche Lampen in dem Lichtdarstellungsfeld in der Kombination verwendet werden, und welcher schalter jeder dieser Lampen zugeordnet ist. Sie drückt dann den behalter ein oder aus, und zwar in Abhängigkeit von dem Zustand der zugeordneten Lampen. wenn sie so arbeitet, verbindet sie die entsprechenden Eingänge mit dem AND-Tor 100 und die Decodierfunktion wird automatisch ausgeführt.
  • Bei der Anti-Hinterhalt-Abwandlunc gemäß Fig. 6 sind die Ausgange der Schalter 94, 96 und 98 mit dem AND-Tor 100 wie in Fig. 5 verbunden und zusätzlich werden sie über Inverter 104 zu einem AND-Tor 106 geführt. Der Ausgang des letzteren wird zu einem OR-Tor 108 geführt zusammen mit dem Ausgang vom aND-Tor100, und der Ausgangdes Tores wird dem oberen Anschluß des Schalters 102 zugeführt. Der Ausgang vom AND-Tor 106 wird weiterhin über ein OR-Tor 110 zu dem Alarmanschluß 78 geführt. Der Alarmanschluß kann entweder zu einer am Ort befindlichen oder zu einer an einer entfernt liegenden Stelle befindlichen Alarmvorrichtung geführt werden. Wenn unrichtige oder umgekehrte Auswahlen an allen drei Schaltern vorgenommen werden, beispielsweise durch Ausschalten der Schalter 94 und 98 und durch Einschalten des Schalters 96 erscheinen auf allen Schalterausgängen negative oder niedrigere Signalpegel, so daß das AND-Tor 100 blockiert wird. Die Inverter 104 erhöhen jedoch die drei Schaltersignale, die ihrerseits den Ausgang des AND-Tores 106, des OR-Tores 108 oder des OR-Tores 110 erhöhen. Das erhöhte Signal vom OR-Tor 108 ermöglicht ein Umschalten des Richtigauswahlzählers in derüblichen Weiu e bei Schließen des Schalters 102, so daß das Schloß in anscheinend normaler weise betätigt werden Kann. Der Ausgang vom OR-Tor 110, der am Alarmanschluß 78 erscheint, kann eine entfernt liegende Alarmvorrichtung betätigen, um den richtigen Personen anzuzeigen, daß jemand dazu gezwungen wird, das Schloß zu öffnen.
  • Eine Abwandlung zurder Verwendung des Zufallsbit-Generators besteht darin, das Schieberegister als Teil eines Generators zum Erzeugen einer Pseudozufallfolge zu verwenden. Dies wird durchH1nzufügen einer mit mehreren Eingängen versehenen Modulo-2-Addiereinrichtung erzielt. Die Eingänge zu der addiereinrichtung werden von ausgewählten Stufen des Schieberegisters abgenommen. Der Ausgang der addiereinrichtung wird zu dem Einang des Schieberegisters zurückgeführt. Diese Konfiguration ist in der Technik als kolgegenerator bekannt und sie erzeugt in Abhängigkeit von der Konfifuration der Abzapfungen oder der Abgriffstellen, die verwendet werden, folgen, die Zufallseigenschaften zeigen.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Elektronische sombinationsschaltvorrichtung, gekennzeichnet durch ein mehrstufiges Register (30), eine Einrichtung (22, 26, 28) zum Eingeben eines Zufallsbitwortes in das Register, eine Auswahlschalteinrichtung (S), die mit vorausgewtlten Stufen des Registers gekoppelt ist, um einen Ausgang zu erzeugen bei richtiger Handbetatigung in Abhängigkeit von dem Zustand der Registerstufen und von der Kenntnis der vorausgewählten Stufen, und durch eine Einrichtung (36, 58, 72, 74), die auf den husgang von der Auswahlschalteinrichtung (S) anspricht, um die Schalteinrichtung zu betätigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Ausgang der Auswahlschalteinrichtung (S) ansprechende Einrichtung eine Zählereinrichtung (58) und eine Decodierein-ichtung (36) dafür aufweist, um nach einer vorbestimmten Anzahl von aufeinanderfolgende! Zählungen einen ausgang zu schaffen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (68), die auf die Betätigung der Auswahlschalteinrichtung (S) anspricht, um ein neues Zufallsbitwort in das Register (30) einzugeben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eineSinrichtung, die auf unrichtige Betätigung der Auswahlschalteinrichtung (S) anspricht, um den Zähler (58) zurTickzustellen und eine Alarmeinrichtung (60) zu betätigen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (32) zum Anzeigen des Zustandes jeder Registerstufe.
6. Vorrichtungnach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zweites mehrstufiges Register (30') zum Eingeben eines Zufallsbitwortes mittels der Einrichtung zum eingeben von Zufallsbitwörtern, eine zweite Auswahlschalteinrichtung (S'), die mit voraustrewählten Stufen des zweiten Registers gekoppelt ist, eine Einrichtung, die auf richtige betätigung der zweiten kuswahls chaltein richtung anspricht, um ein Ausgangssignal zu erzeugen und durch eineEinrichtung, die auf die Einrichtung, welche auf den Ausgang der Auswahlschalteinrichtung, und aul die auf die richtige Betätigung der zweiten huswahlschaltDinrichtung ansprechende bin richtung anspricht, um ein endgültiges Ausgangssignal zu schaffen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlschalteinrichtung (S) einzeln mit den vorausgewählten Registerstufen durch eine Einrichtung verbunden ist, die eine Karteneinsetzstation (84) mit einem Kartenaufnahmeschlitz (86) und nahe dem Schlitz angeordneten Fühlmitteln (88), und eine Karte (90 ) aufeist, die in den Schlitz eingesetzt werden kann und einen elektrischen Stromkreis darstellende Mittel trägt, die mit der Fühleinrichtung zusammenarbeiten können, um die gewünschte Stromkreiskopplung hervorzurufen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da durch gekennzeichnet, daß die Auswahlschalteinrichtung eine Mehrzahl von Decodiereinrichtungen, die einzeln mit vorausgewählten Stufen des Registers verbunden sind, und eine Mehrzahl von Schaltern aufweist, die einzeln mit den Ausgängen der Decodiereinrichtungen verbunden sind, wodurch eine besondere becodiereinrichtung durch Schließen ihres zugeordneten Schalters von Hand betätig werden kann.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlschalteinrichtung ein AND-Tor und eine Mehrzahl von einpoligen Doppelumschaltern aufweist, die einzeln zwischen vorausgewählte Stufen des registers und das aND-Tor geschaltet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die auf unrichtiges Betätigen aller Schalter anspricht, um fletätigung der Schalteinrichtung und gleichzeitige Betätigung einer Alarmeinrichtung zu ermöglichen.
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