DE2000564A1 - Einrichtung zum Synchronisieren - Google Patents
Einrichtung zum SynchronisierenInfo
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Description
| PATB | T-?- ΙΤΟΪ,Ξ | EB |
| DIPL. ING. | υ ·■■.-'. -ϊ υαο | |
| ■WEI.! EI1-HTIIA8SB U | ||
| PHII-IPFINK | TlCLKPOAr. 11879 | |
I. 54
Augsburg, den 19. Dezember 1969
International Business Machines Corporation, Armonk, N.Y. 10 504, Vereinigte Staaten von Amerika
Einrichtung zum Synchronisieren
Die Erfindung betrifft Einrichtungen zum Synchronisieren einer von einem Digitalgerät erzeugten Folge
periodischer Zeitzählsignale mit einer von einem weiteren Digitalgerät erzeugten Folge periodischer Zeitzählsignale.
Insbesondere betrifft die Erfindung Einrichtungen zur Erzeugung synchroner Zeitzählimpulse in Datenverarbeitungs-
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a/.lagen dzw. Einrichtungen zur Aufrechterhaltung der
Syncxi, . äslerung zwischen einer Hauptfolge von Zeitzählsignalen
χχηΛ einer in Abhängigkeit von den Hauptzeitzählsignalen
erzeugten abhängigen Folge von Zeitzählsignalen.
Bei Datenverarbeitungsanlagen, welche synchrone arbeitende Eingabe/Ausgabe-Geräte aufweisen, ist es im allgemeinen
notwendig, daß die Zentraldatenverarbeitungsanlage (ZDVA) Uhrsignale zur Aufrechterhaltung der Datenidentität
liefert. Bei Anlagen mit einer auf mehrere parallele Leitungen arbeitenden Uhr treten beim Synchronisieren der
Uhren in Eingabe-Ausgabe-(E/A)-Geräten mit den ZDVA-Uhren wegen der Verzögerungen durch die Übertragung, durch logische
Schaltelemente und durch dazwischenliegende Steuerschaltkreise viele Schwierigkeiten auf.
Bei bisherigen Verfahren zur Synchronisierung von Zeitzählsignalen in einem E/A-Gerät mit Zeitzählsignalen
in einer ZDVA wird jeweils eine von verschiedenen Methoden angewendet. Bei einer von diesen Methoden wird die
"vorausschauende" Lösung angewendet, welche darin besteht, daß in einem E/A-Gerät durch einen frühen Zeitzählimpuls
Daten derart erzeugt werden, daß bei Empfang dieser Daten durch die ZDVA die durch die Anlage verursachte Verzögerung
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bewirkt, daß die Daten eine angenäherte Synchronisation mit der ZDVA-Uhr aufweisen. Diese Lösung ist deshalb nur
eine Näherungslösung, weil zwischen den Zeitzählsignalen in der ZDVA und den Zeitzählsignalen im E/A-Gerät keine
Synchronisierung vorhanden ist.
Bei einer anderen bekannten Lösung wird die Synchronisation einer Uhr in einem E/A-Gerät mit einer Uhr
in einer ZDVA dadurch versucht, daß in jede der parallelen Leitungen der ZDVA-Uhr eine Zeitverzögerung eingeführt
wird, so daß verzögerte Zeitzählsignale zu dem E/A-Gerät übertragen werden. Diese Lösung ist sehr kostspielig und
außerdem ungenau, da es sehr schwierig ist, eine Vielzahl von Verzögerungsleitungen derart abzustimmen, daß jede
von ihnen die gleiche Gesamtanlagenverzögerung hervorruft.
Diese Methode der Mehrfachverzögerung bewirkt normalerweise eine Verformung der Zeitzählimpulse.
Noch e.ine weitere bekannte Lösung, welche bei vielen
Anlagen angewendet wird, besteht darin, daß die zulässige Gesamtanlagenverzögerung durch die Forderung erzwungen
wird, daß das E/A-Gerät in unmittelbarer Nähe der ZDVA anzuordnen ist und daß zur Verminderung der Gesamtverzögerung
die Übertragungsleitungen nur eine bestimmte maxi-
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male Länge aufweisen dürfen, wodurch besondere Synchronisierungsschaltkreise entfallen« Diese Lösung hat
einen großen Nachteil, da es viele Anlagen gibt, bei
welchen die E/A-Geräte in großer Entfernung von der ZDVA aufgestellt werden müssen, wodurch wegen der notwendigen langen Ubertragungsleitungen große Portpflanzungsverzögerungen auftreten.
^ Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, in Abhängigkeit von einer Folge von Hauptuhrsignalen eine Folge von Nebenuhrslgnalen zu erzeugen, welche
mit den Hauptuhrsignalen in Synchronismus sind.
Weiterhin soll durch die Erfindung die Aufgabe gelöst werden, von einem E/A-Oerät zu einer ZDVA übertragene Signale mit entsprechenden Signalen in der ZDVA
derart zu synchronisieren, daß die derart übertragenen φ Daten schnell identifiziert werden können.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die Erfindung eine Einrichtung zum Synchronisieren einer
von einem Digitalgerät erzeugten Folge periodischer Zeitzählsignale mit einer von einem weiteren Digitalgerät erzeugten Folge periodischer Zeitzählsignale« welche
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gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß ein KombinationsschalbA^els aus den periodischen Zeitzählsignalen
der erst^"?::.an.,:tijn Folge ei^e Serie asi ■----.
lieh getrennter Signale ?i.iXdet, daß weiter eine Impulserzeugungsschaltung mit- d«ns Ausgang des Kombinationsschal tkraises verbunden, ist und in Abhängigkeit /on
den jeweils führenden urd den jeweils nachfolgenden
Flanken der zeitlich getrennten Signale der Signalserie eine Impulsserie erzeugt, daß ferner eine Verzögerungsleitung
mit dem Ausgang der Impulserzeugungsschaltung verbunden ist und die impulsserie um eine Zeitdauer
verzögert, welche gleich der Zeltdauer von N Zeitzählsignalen der erstgenannten Folge minus der gesamten
Laufzeitverzögerung zwischen dem erstgenannten und dem
zweitgenannten DigitalgerSt ist und wobei N'eine ganze
Zahl ist^ laß weiterhin die Verzögerungsleitung einstellbar
ist, so daß auch bei Änderung des Aufbaus einer Anlage eine Synchronisierung der erstgenannten Folge periodischen
Zeltzählsignale mit der zweitgenannten Folge möglich ist, und daß schließlich eine Zäulschaltung in Abhängigkeit
von der verzögerten Impulsserie und synchron mit dieser die zweitgenannte Folge periodischer Zeitzählsignale
erzeugt, womit die Synchronisierung der erstgenannten Folge periodischer Zeitzählsignale mit der
zweitgenannten Folge erreicht ist.
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Bei jecJer Datenverarbeitungsanlage, welche Verzögerurr-'sleitungen
und dazwischengeschaltete Steuerschal tkreise aufweist, bewirkt eine einzige Einstellung
der Verzögerungsleitung eine vollständige Synchronisierung der E/A-Uhr mit der ZDVA-Uhr.
Die vorher beschriebenen und weitere Kennzeichen, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich klarer
aus der folgenden, näher ins einzelne gehenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
welche in den Zeichnungen dargestellt ist. Diese zeigen im einzelnen:
Fig. 1 in einem Blockdiagramm eine
Datenverarbeitungsanlage, bei welcher die erfindungsgemäße Synchronuhreinrichtung Anwendung
findet,
Fig. 2 schematisch ein Schaltbild einer
Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 3 in einem Impuls-Zeitplan das
Fortschreiten von Signalen durch die in Fig.2 dargestellte Schal-
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tung hindurch.
In Pig. 1 der Zeichnungen ist ein Blockdiagramm einer Datenverarbeitungsanlage dargestellt. Uhrsignale
werden von einer zentralen Datenverarbeitungsanlage (ZDVA) 200 über Leitungen 205 zu einem Multiplexschaltkreis 300
übertragen. Der Multiplexschaltkreis 300 leitet die Uhr»-
signale über Leitungen 304 zu einem Eingabe-Ausgabe- bzw.
E/A-Gerät 400 weiter. Zur Identifizierung der von dem E/A-Gerät 400 zur ZDVA 200 übertragenen Daten wird eine
Folge von NebenzeitzählSignalen über Leitungen 402 von dem E/A-Gerät zu der ZDVA übertragen.
Zu der in Fig. 2 in einem ausführlichen Blockdiagramm
dargestellten Einrichtung, mittels welcher eine Folge von Nebenzeitzählsignalen mit einer E'olge /on ilauptzexsaählsignalen
synchronisert wird, ist zu bemerken, d&iä dafür
nur die geradzahligen Impulse der Folge von Hauptseltzähl-
signalen verwendet werden. Leitungen übertragen Hauptzeitzählsignale
TO, T2, T4 und T6 und verbinden jeweils die ZDVA mit den Eingängen der Synchronisiereinrichtung, wobei
Jeweils Zeitzählsignale TO auf einer Leitung 12, T2 auf einer Leitung 14, T4 auf einer Leitung 16 und T6 auf einer
Leitung 18 ankommen. Die Leitungen 12, 14, 16 und 18 sind jeweils mit den entsprechenden Eingängen eines ODER-Schalt-
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kreises 10 Jewells mit den Eingängen eines Umformerschaltkreises
20 und eines auf führende Impulsflanken ansprechenden Einzelimpulsschaltkreises 50. Der Ausgang
des auf führende Impulsflanken ansprechenden Einzellmpulsschaltkreises 30 1st durch eine Leitung 35 mit
einem Eingang eines ODER-Schaltkreises 50 verbunden.
Der Ausgang des Umformerschaltkreises 20 ist durch eine Leitung 24 mit einem jeweils auf nachfolgende
Impulsflanken ansprechenden Einzelimpulsschaltkreis verbunden. Der Ausgang des Jeweils auf nachfolgende
Impulsflanken ansprechenden Einzelimpulsschaltkreises ist Über eine Leitung 45 mit dem anderen Eingang des
ODER-Schaltkreises 50 verbunden. Der Ausgang des ODER-Schaltkreises
50 1st durch eine Leitung 56 mit dem Ehgang einer Verzögerungsleitung 60 verbunden. Der Eingang
eines Impulstreiberschaltkreises 70 ist durch eine
Leitung 67 mit dem Ausgang der Verzögerungsleitung verbunden* Die Ausgangssignale des Impulstreiberschaltkreises
70 erregen einen E/A-Uhrzählerschaltkreis 80, welcher über eine Leitung 78 mit dem Eingang einer ersten
Stufe 82 verbunden ist.
Der E/A-Uhrzählerschaltkreis 80 ist ein achtstufiger
Binärzähler herkömmlicher Bauart, welcher eine Vielzahl von Stufen aufweist, welch letztere Jeweils mit einem
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getasteten bistabilen Flip-Flop-Schaltkreis versehen sind.
Der Ausgang der ersten Stufe 82 des Zählers 80 ist mit einer Leitung 103 verbunden, welche innerhalb des
E/A-Gerätes verwendet wird, und außerdem der Übertragung zur ZDVA hin dient. Diese Leitung 103 ist gemäß der Darstellung
in Fig. 2 mit DT-3 bezeichnet, wodurch angedeutet ist, daß es sich dabei um ein verzögertes Zeitzählsignal
handelt, welches in der ZDVA synchron mit dem Impuls T3 der ZDVA-Uhr ankommt. Da DT-3 in Abhängigkeit von TO
erzeugt wird, bedeutet das eine Verzögerung von 3 Impulsdauern der ZDVA-Uhr. Eine zweite Stufe 84 des E/A-Uhrzählerschaltkreises
80 ist an eine Leitung 104 angeschlossen, welche mit DT-4 bezeichnet ist. Eine dritte
Stufe 86 ist mit einer Leitung 105 verbunden, welche mit DT-5 bezeichnet ist. Eine vierte Stufe 88 ist mit einer
Leitung Iu6 verbunden, welche mit DT-6 bezeichnet ist.
Eine fünfte Stufe 92 ist mit einer Leitung 107 verbunden, welche mit DT-7 bezeichnet ist. Eine sechste Stufe 94 ist
mit einer Leitung 108 verbunden, welche mit DT-8 bezeichnet ist. Eine siebente Stufe 96 ist mit einer Leitung 109
verbunden, welche mit DT-9 bezeichnet ist. Schließlich ist eine achte Stufe 98 mit einer Leitung 110 verbunden, welche
mit DT-IO bezeichnet ist. Die Zeitzählsignale DT-3 bis
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AO
DT-IO stellen die E/A-Uhrimpulse dar, bei welchen jeweils
ein nachfolgender Impuls dann ansteigt, wenn ein vorhergehender Impuls abfällt. Der E/A-Uhrzählerschaltkreis
80 wird über die Rückatelleitung 100, welche mit dem Einstelleingang der achten Stufe 98 verbunden ist,
auf seinen Anfangszustand eingestellt.
Zum besseren Verständnis der Betriebsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es erforderlich, im
folgenden stets auf die Pig. 2 und 3 Bezug zu nehmen.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es erforderlich, daß Jeweils nur abwechselnde Zeitzählsignale
der Hauptfolge von Zeitzählsignalen aus der ZDVA zum E/A-Gerät übertragen werden. Die Eingangssignale de»
ODER- bzw. Kombinationsschaltlcreises 10 sind demgemäß
TO, T2, Τ4 und τ6, welche jeweils die geradzahligen Impulse der ZDVA-Uhr darstellen. Gemäß der Darstellung in
Fig. 3 erscheint zuerst der Impuls TO, welchem ein Impuls T2 folgt, welchem wiederum zwei Impulseinheiten später
dann der Impuls T4, diesem wiederum zwei Impulseinheiten später und abschließend der Impuls To folgt. Der Kombinationsschaltkreis
bzw. ODER-Schaltkreis 10 erzeugt auf der Leitung 22 das in Fig. 3 dargestellte Ausgangssignal.
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Dieses Signal wird auf den Umformerschaltkreis 20 sowie auf den jeweils auf führende Impulsflanken ansprechenden
Einzelimpulsschaltkreis 30 gegeben. Bei jedem positiven Anstieg des Ausgangssignales des ODER-Schaltkreises
10 erzeugt der Einzelimpulsschaltkreis 30 Jeweils einen kurzen Impuls. Der Umformer-Schaltkreis
20 formt das von dem ODER-Schaltkreis 10 gelieferte
Signal derart um, daß der auf jeweils nachfolgende Impulsflanken ansprechende Einzelimpulsschaltkreis
4o jeweils in Abhängigkeit von der nachfolgenden Flanke eines jeden auf der Leitung 22 erscheinenden
Signales einen kurzen Impuls erzeugt.
Die jeweiligen Ausgangsimpulse des auf führende
Impulsflanken ansprechenden Einzelimpulsswhaltkreises 30>
welche auf der Leitung 35 erscheinen, sowie die jeweiligen
Ausgangsimpulse des auf jeweils nachfolgende Impulsflanken ansprechenden Einzelimpulsschaltkreises 40,
welche Jeweils auf der Leitung 45 erscheinen, werden
anschließend in dem ODER-Schaltkreis 50 miteinander kombiniert, welch letzterer an die Leitung 56 eine
Serie von Impulsen abgibt, welche jeweils die führenden und nachfolgenden Flanken der abwechselnden Zeitzählimpulse
der ZDVA-Uhr bzw., mit anderen Worten, die
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führende Planke einer Jeden Zeitzählimpulsstellung der ZDVA-Uhr darstellt.
Diese Impulsserie wird anschließend durch die Verzögerungsleitung 60 derart zeitlich verzögert, daß
die in dem E/A-Gerät erzeugten und zu der ZDVA übertragenen Uhrsignale in der ZDVA im Synchronismus mit
später ankommenden ZDVA-Uhrimpulsen eintreffen.
Die Verzögerungseinrichtung 6o wird nach folgender Gleichung eingestellt:
D - N(tc) -
N eine ganze Zahl,
t die Zeitdauer eines Hauptuhrimpulses,
t . die Gesamtfortpflanzungsp
und logische Verzögerungszeit und
D die Gesamtzeitverzögerung der Verzögerungsleitung bzw. Verzögerungseinrichtung
60 ist.
Die Ausgangssignale der Verzögerungsleitung 60 werden sodann zum Musterimpulstreiberschaltkreis 70
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übertragen, welcher ein Leistungsverstärker ist bzw. in, der -Lage ist, einen genügend hohen Impulsstrom
zur Erregung des E/A-Uhrzählerschaltkreises 80 zu liefern.
Der E/A-Uhrzählerschaltkreis 80 wird über die Rückstellungsleitung.100 auf seine Anfangsstellung eingestellt,
wobei sich die achte Stufe 98 in der Stellung und sämtliche anderen Stufen in der Stellung 0 befinden.
Nach dem Anlegen der verzögerten Zeitzählimpulse an den E/A-Uhrzählerschaltkreis 8o wird eine Serie von
ZeitzählSignalen erzeugt, bei welcher sich jeweils die
nachfolgende Flanke ehes jeden Impulses in zeitlicher Koinzidenz mit der führenden Planke eines jeweils nachfolgenden
Impulses befindet, so daß sich eine parallele Folge von Zeitzählsignalen ergibt, was in Fig. 3 durch
Linien 103 bis 110 dargestellt ist.
Die Bezeichnungen der Ausgangsleitungen des E/A-Uhrzählerschaltkreises
8o versinnbildlichen jeweils die ZDVA Uhrimpulse, mit welchen sie jeweils beim Eintreffen in
der ZDVA in Synchronismus sind. Demgemäß erreicht das Signal DT-3 die ZDVA zur Zeit von Tj5, DT-4 zur Zeit
von T4, DT-5 zur Zeit von T5, DT-6 zur Zeit von T6 und
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DT-7 zur Zelt von Ί7. Die Signale DT-8, DT-9 und DT-IO
stellen E/A-Uhrzeitzählimpulse dar, welche in der ZDVA-Uhr jeweils kein direktes Äquivalenzsignal haben.
Bei einem zyklischen Betrieb ist das Signal DT-8 der Zeit von TO, DT-9 der Zeit von Tl und DT-IO der Zeit
von T2 in der ZDVA-Uhr zugeordnet. Bei einem Zyklusunterdrückungsbetrieb stellen die Signale DT-8, DT-9
und DT-IO Betriebsvorgänge dar, welche sich im E/AGerät
fortsetzen, während die ZDVA im Leerlauf arbeitet.
Ein Beispiel für die Bedingungen, welche die erfindungsgemäße Einrichtung erfordert, ist folgendes:
Wenn die gesamte Zykluszeit der ZDVA-Uhr 4 us beträgt und in acht Impulse von jeweils 500 ns unterteilt ist,
so beträgt die Gesamtfortpflanzungsverzögerung wegen der Übertragungsleitungen 1 us und die Gesamtverzögerung
wegen der logischen Schaltkreise ist gleich 250 ns. Wenn der Impuls TO von der ZDVA zum E/A-Gerät und
anschließend zurück zur ZDVA übertragen wird, so kommt dieser Impuls 1250 ns später, d.h. angenähert in der Mitte
des Impulses T2 dort an. Das ist nicht zulässig, da die Signale im E/A-Gerät in diesem Falle nicht mit den Signalen
in der ZDVA im Synchronismus sind.
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2000ΒΘΑ /if
Gemäß der Erfindung ist deshalb die Verzögerungsleitung 60 derart eingestellt, daß sie eine Verzögerungszeit von 250 ns erzeugt, wodurch die Gesamtsystemverzögerung
damit gleich I500 ns bzw. 3 ZDVA-Uhrimpulszeitdauern
beträgt«. Damit ist bewirkt, daß der ursprüngliche Impuls TO die ZDVA im Synchronismus mit dem Impuls
T3 erreicht. Zur Vermeidung einer Verwirrung werden die im E/A-Gerät erzeugten und zu der ZDVA übertragenen
Zeitzählsignale von neuem derart bezeichnet, daß diese die ZDVA-Zeitzählimpulse angeben, mit welchen sie beim
Eintreffen in der ZDVA im Synchronismus sind.
Sämtliche in Fig. 2 in Form von Blöcken dargestellten
Schaltkreise sind Bauelemente, welche jedem Pac;uwann
bestens bekannt sind und welche in verschiedenster V/eise ausgeführt bzw. nach den verschiedensten Verfahren hergestellt
sein können. Eine ausführliche Beschreibung eines jeden als Block in Fig. 2 dargestellten Schaltkreises
der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist deshalb überflüssig.
Im Rahmen der Erfindung bietet sich dem Fachmann über das beschriebene Ausführungsbeispiel hinaus selbstverständlich
eine Vielzahl von Vereinfachungs- und Ver-
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besserungsmöglichkeiten sowohl hinsichtlich des Aufbaues
als auch der Betriebsweise der erflndungsgemäßen Einrichtung.
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Claims (2)
- Patentansprüche;Einrichtung zum Synchronisieren einer von einem Digitalgerät erzeugten Folge periodischer Zeitzählsignale mit einer von einem weiteren Digitalgerät erzeugten Folge periodischer Zeitzählsignale, dadurch gekennzeichnet, dafl ein Kombinationssohaltkreis (10) aus den periodischen Zeitzählsignalen der erstgenannten Folge eine Serie zeitlich getrennter Signale bildet, daß weiter eine Impulserzeugungsschaltung (20, 30, 40, 50) mit dem Ausgang des Kombinationssohaltkreises verbunden ist und in Abhängigkeit von den jeweils führenden und den jeweils nachfolgenden Flanken der zeitlich getrennten Signale der Signalserie eine Impulsserie erzeugt, daß ferner eine Verzögerungsleitung (6o) mit dem Ausgang der Impulserzeugungssohaltung verbunden ist und die Impulsserie um eine Zeitdauer verzögert, welche gleich der .Zeitdauer von N Zeitzählsignalen der erstgenannten Folge minus der gesamten Laufzeltverzögerung zwischen dem erstgenannten und dem zweitgenannten Digitalgerät ist und wobei N eine ganze Zahl ist, daß weiterhin die Verzögerungsleitung einstellbar ist, so daß auch bei Änderung des Aufbaus- 17 -009830/1634Areiner Anlage eine Synchronisierung der erstgenannten Folge periodischer Zeitzahlsignale mit der zweitgenannten Folge möglich ist und daß schließlich eine Zählschaltung (70, 80) in Abhängigkeit von der verzögerten Impulsserie und synchron mit dieser die zweitgenannt· Folge periodischer Zeitzählsignale erzeugt, womit die Synchronisierung der erstgenannten läge periodischer Zeitzählsignale mit der zweitgenannten Folge erreicht ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erstgenannte Digitalgerät ein zentrales Datenverarbeitungsgerät (200) einer Datenverarbeitungsanlage ist, daß weiter das zweitgenannte Digitalgerät *i Eingabe/Ausgabe-Gerät (400) einer Datenverarbeitungsanlage ist, daß ferner der Kombinationsschaltkreis (10) ein logischer ODER-Schaltkreis ist, daß weiterhin die Impulserzeugungsschaltung (20, 30, 40, 50) eine Vielzahl monostabiler Einzelimpulsschaltkreise (jJO, 4o) aufweist, von welchen jeweils einer Jeweils in Abhängigkeit von der führenden Flanke jedes Signales der Signalserie einen Impuls erzeugt und von welchen jeweils ein weiterer Jeweils in Abhängigkeit von der nachfolgenden Flanke jedes Signales der Signal-- 18 -009830/200056Aserie einen Impuls erzeugt, und daß schließlich die Zählschaltung (80) eine Vielzahl getasteter bistabiler Flip-Flop-Schaltkreise (82, 84, 86, 88, 92, 94, 96, 98) aufweist, deren Schaltzustand in Abhängigkeit vom Übergang vom EIN-zuStand in den AUS-Zustand des Jeweils vorhergehenden Schaiktreises Jeweils vom AUS-Zustand in den EIN-Zustand übergeht.3· Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erstgenannte Folge periodischer Zeitzählsignale nur einander abwechselnd folgende Impulse einer Hauptfolge von Zeitzählsignalen aufweist.- 19 -009830/163^
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| US5392421A (en) * | 1989-04-25 | 1995-02-21 | Lennartsson; Kent | System for synchronizing clocks between communication units by using data from a synchronization message which competes with other messages for transfers over a common communication channel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2040970A5 (de) | 1971-01-22 |
| JPS5029298B1 (de) | 1975-09-22 |
| US3577128A (en) | 1971-05-04 |
| GB1231920A (de) | 1971-05-12 |
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