DE20005829U1 - Sattelstütze, insbesondere für Fahrräder u.dgl. - Google Patents
Sattelstütze, insbesondere für Fahrräder u.dgl.Info
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Description
Sattelstütze für Fahrräder Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sattelstütze zur Befestigung einer Sitzgelegenheit an Fahrrädern.
Der Sattel eines Fahrrads wird üblicherweise an der Sattelstütze befestigt. Je nach Fahrradtyp und Anwendungsbereich des Fahrrads kann der Sattel unterschiedliche Formen aufweisen. Die Formgebungen der Sättel reichen von bequemen, breiten, komfortablen Formen über sehr schmale, harte, bis hin zu Sitzbankähnlichen Formen, wie sie von Motorrädern her bekannt sind. Das Sattelgestell besteht meist aus zwei parallel nebeneinander laufenden runden Stäben. Üblicherweise sind Sattelgestelle aus Metall, Leichtmetall, Kunststoff oder faserverstärktem Kunststoff und weisen einen Durchmesser von vorzugsweise 6-9 mm auf.
Im Stand der Technik sind Sattelstützen bekannt geworden, welche im wesentlichen aus einem geradem Rohr mit zylindrischem Durchmesser bestehen, und im oberen Bereich eine:Klemmung zur Aufnahme des Sattelgestells aufweisen. Diese Klemmung ist so ausgeführt, daß der Sattel im Winkel zur Sattelstütze verstellt werden kann.
Da Sättel üblicherweise eine geschlossene Sitzfläche aufweisen, sind die Klemmschrauben der im Stand der Technik bekannt gewordenen Sattelstützen so angebracht, daß diese von der Unterseite des Sattels aus betätigt (verschraubt) werden müssen.
Dies führt dazu, daß die Montage, Demontage und auch die Justage, d. h. die optimale Einstellung des Sattels schwierig und zeitaufwendig ist.
Nachteilig bei den im Stand der Technik bekannten Stützen ist auch, daß sich die eine bzw. zwei Klemmschrauben konstruktionsbedingt außerhalb des Sattelstützenrohres befinden. Dies ist für den Kraftverlauf und für das Gewicht der Stütze sehr nachteilig.
Im Stand der Technik sind auch Sättel bekannt geworden, welche eine geteilte Sitzfläche aufweisen. D. h. von oben auf die Sitzfläche betrachtet weisen diese Sättel in der Mitte einen Schlitz auf, welcher den Sattel komplett durchtrennen kann, oder aber auch nur eine bestimmte Länge - meist ein Drittel der Sattellänge - den Sattel durchtreniit.
Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Sattelstütze zu schaffen, welche leicht und stabil, und leicht zu bedienen ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Sattestütze mit hoher Funktionssicherheit zur Verfügung, die von der Oberseite des Sattels aus - und daher einfach - zu bedienen ist.
Die erfindungsgemäße Sattelstütze besteht aus einem zylindrischem Rohr, an dessen einem Endbereich ein Sattelstützenkopf mit Klemmelement zur Sattelbefestigung angebracht ist.
Das Klemmelement ist mit mindestens einer Klemmschraube versehen, kann aber auch mit zwei oder mehreren Klemmschrauben versehen sein.
Die Klemmschrauben sind so angebracht, daß diese von der Satteloberseite aus bedient werden.
Die Sattelstütze gemäß der vorliegenden Erfindung hat viele Vorteile.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Sattelstütze ist, daß die Klemmschraube des Klemmelements von der Satteloberseite aus bedient werden kann. Dies ist eine große Erleichterung für den Benutzer.
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Ei &eegr; weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Sattalstütze ist, daß durch die von oben bedienbaren Klemmschrauben andere Sattelstützkopfformen realisiert werden können als bei von unten bedienbaren Klemmschrauben. D. h. es können Sattelstützkopfformen mit wesentlich besserem Kraftverlauf bei gleichzeitig geringerem Gewicht geschaffen werden. Dies bedeutet einen Sicherheitsgewinn für den Benutzer, sowie Gewichtsersparnis an der Sattelstütze.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht das Sattelstützenrohr und der daran befestigte Sattelstützenkopf aus einem festen Material und besteht zumindest teilweise aus Metall oder Kunststoff. Zur Gewichtsreduktion wird bevorzugt Leichtmetall, besonders bevorzugt Aluminium oder eine Aluminium- oder Titanlegierung eingesetzt. Es kann aber auch faserverstärkter Kunststoff, besonders bevorzugt Karbon- oder Kohlefaser eingesetzt werden.
Die Verbindung zwischen Sattel Stützenrohr und Sattelstützenkopf kann auf verschiedene Arten erfolgen. Die beiden Elemente können verklebt, verpreßt, verschweißt, verschraubt, verlötet oder laminiert sein.
Der Sattelstützenkopf kann so ausgeführt sein, daß er das Sattelstützenrohr umfaßt.
In einer weiteren Ausführung der Erfindung kann der Sattelstützenkopf so ausgeführt sein, daß das Sattelstützenrohr den Sattelstützenkopf umfaßt.
In einer bevorzugten Weiterbildung kann das Sattelstützenrohr und der Sattelstützenkopf auch einteilig ausgeführt sein.
In einer weiteren bevorzugten Weiterbildung kann das Sattelstützenrohr auch andere Formen aufweisen, z. B. Quadrat, Rechteck, Dreieck, Trapezform, Oval oder Tropfenform.
Das Spannelement kann unterschiedliche Formen aufweisen. In jedem Fall besitzt es jedoch eine oder zwei halbkreisförmige Schalen, welche ein stufenloses Verstellen des Winkels zwischen Sattel und Stütze erlaubt.
In einer bevorzugten Ausführung wird die Klemmschraube direkt in das Sattelstützenrohr, welches mit einem innengewinde versehen ist, eingeschraubt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird die Klemmschraube versetzt zur Mittelachse des zylindrischen Rohres in den Sattelstützenkopf eingeschraubt.
In einer besonders bevorzugten Ausführung werden zwei Klemmschrauben, eine direkt in das Sattelstützenrohr, und eine versetzt zur Mittelachse des Sattelstützenrohres in den Sattelstützenkopf eingeschraubt.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung werden die Befestigungsschrauben des Sattelstützenkopfes in eine in dem Sattelstützenkopf horizontal drehbar gelagerten Welle geschraubt. Das Gewinde befindet sich in einem Winkel von 90° zur Wellenachse.
Als Befestigungsschraube der Sattelstütze werden vorzugsweise Innensechskantschrauben verwendet.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden als Klemmschrauben Rändelschrauben verwendet. Dies ermöglicht die Verwendung der erfindungsgemäßen Sattelstütze auch bei herkömmlichen Sätteln mit geschlossener Satteldecke. Die Betätigung der Rändelschraube erfolgt von Hand ohne Werkzeug. Dies ist für den Benutzer ein enormer Vorteil, da er somit eine Satteleinstellung z. B. auf einer Tour ohne Werkzeug vornehmen kann.
Es sei daraufhingewiesen, daß das Zusammenwirken der einzelnen erfindungsgemäßen Merkmale in beliebigen Kombination bevorzugt ist. Insbesondere sind auch die durch die unterschiedlichen abhängigen Ansprüche offenbarte Merkmalskombinationen unter Weglassung eines oder mehreren ihrer Merkmale bevorzugt. Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf die hier dargestellten Ausführungsformen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung ergeben sich au der nachfolgenden Beschreibung in Zusammenhang mit den Zeichnungen anhand der Figur 1 bis 15g.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Längsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Sattelstütze.
Fig. 2 eine Längsansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Sattelstütze.
Fig. 3 eine Längsansicht eines dritten Ausführungsbeispiels gemäß der
vorliegenden Erfindung.
Fig. 4 eine Längsansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung.
Fig. 5 eine Längsansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Sattelstütze.
Fig. 6 eine Längsansicht eines zusätzlichen Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Sattelstütze.
Fig. 7
Fig. 8
Fig. 9
eine Längsansicht einer weiteren Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung.
eine Längsansicht einer anderen Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung.
eine Längsansicht einer zusätzlichen Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung.
eine Längsansicht eines anderen Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung.
eine Längsansicht der erfindungsgemäßen Sattelstütze mit montiertem Sattel im Teilschnitt.
ein weiters Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sattelstütze im Längsabschnitt mit montiertem Sattel im TeiJschnitt.
Fig. 13 Fig. 14 Fig. 15a Fig. 15b
Fig. 15c
eine Draufsicht eines Fahrradsattels.
eine weitere Ausführung eines Fahrradsattels in der Draufsicht.
den Querschnitt eines Sattelstützenrohres.
ein weiters Ausführungsbeispiel eines Sattelstützenrohres im Querschnitt.
ein anderes Ausführungsbeispiel eines Sattelstützenrohres im Querschnitt.
Fig. 15d ein zusätzliches Ausführurigsbeispiel eines Sattelstützenrohres im
Querschnitt.
Fig. 15e ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sattelstützenrohres im
Querschnitt.
Fig. 15f ein anderes Ausführungsbeispiel eines Sattelstützenrohres im
Querschnitt.
Fig. 15g ein zusätzliches Ausführungsbeispiel eines Sattelstützenrohres im
Querschnitt.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun im Bezug auf die Figur 1 beschrieben.
In Figur 1 ist die Sattelstütze 1 in einer Längsanicht dargestellt. Der Sattelstützenkopf umschließt das Sattelstützenrohr 2. Die Klemmschraube 6 wird von der Sattelstützenoberseite 25 her in den Sattelstützenkopf 3 geschraubt. Durch lösen der Klemmschraube 6 und verdrehen der Schalen 8 kann der Winkel des Sattels zur Sattelstütze geändert werden. Auch horizontales Verschieben des Sattels ist möglich. Durch Festdrehen der Klemmschraube wird der Sattel wieder mit der Stütze fixiert,
Figur 2 zeigt selbige Sattelstütze wie Figur 1, jedoch mit dem Unterschied, daß der Sattelstützenkopf 4 im Sattelrohr sitzt.
In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Längsansicht dargestellt. Der Sattelstützenkopf 3 umschließt das Sattelstützenrohr 2. Die Klemmschraube 6 wird von der Sattelstützenoberseite 25 her bedient. Durch lösen der Klemmschraube 6 und verdrehen der Schale 8 kann der Winkel des Sattels zur Sattelstütze geändert werden. Ebenso ist ein horizontales Verschieben des Sattels möglich. Durch Festdrehen der Klemmschraube 6 wird der Sattel wieder mit der Stütze fixiert. Im Unterschied zur vorherigen Ausführungsform ist die Klemmschraube 6 nicht direkt in den Sattelstützenkopf 3 geschraubt, sondern in eine Welle 7, welche drehbar in dem Sattelstützenkopf 3 gelagert ist. Dies gewährleistet, das die Klemmschraube 6 immer im 90° Winkel zum Sattelgestell 13 steht, egal welche Winkelstellung zwischen Sattel und Sattelstütze gewählt wird. Dadurch klemmt die Schraube schon bei geringem Anzugsmoment den Sattel sicher auf der Sattelstütze.
Figur 4 zeigt selbige Sattelstütze wie Figur 3, jedoch mit dem Unterschied, daß der Sattelstützenkopf 4 im Sattelrohr sitzt.
Figur 5 zeigt ein zusätzliches Ausführungsbeispiel in einer Längsansicht. Der Sattel Stützenkopf 4 sitzt im Sattelstützenrohr 2. Die Klemmschraube 6 ist von der Sattelstützenoberseite 25 aus zu bedienen. Durch lösen der Klemmschraube 6 und verdrehen der beiden Schien 8 kann die Sattelneigung verstellt werden. Ebenso ist ein horizontales verstellen des Sattels möglich. Durch Festdrehen der Klemmschraube 6 wird der Sattel wieder mit der Stütze fixiert.
Figur 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer Längsansicht. Klemmschrauben 6 Bedienung von oben. Zwei drehbare Schalen 8 zum Verstellen der Horizontalen des Sattels und zur Neigungsverstellung.
-9-
In Figur 7 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Sattelstütze dargestellt. Der Sattelstützenkopf 4 sitzt im Sattelstützenrohr 2. Die Klemmschrauben 6 werden von der Sattelstützenoberseite 25 her betätigt. Im Unterschied zu den vorherigen Ausführungen ist die horizontale Verstellung des Sattels, sowie die Neigungsverstellung getrennt voneinander zu betätigen. Durch lösen der Klemmschraube 6 kann der Neigungswinkel des Sattels verstellt werden. Durch lösen der Klemmschraube 6 in der Sattelgestellauflage 26 kann die Sattel-Horizontale verstellt werden. Dies ist ein besonderer Vorteil für den Benutzer, da dadurch kein ungewolltes Verstellen möglich ist.
Figur 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Sattelstütze. Der Sattel Stützenkopf 4 sitzt im Sattelstützenrohr 2. Die Klemmschrauben 6 sind von der Sattelstützenoberseite 25 her zu bedienen. Die Klemmschrauben 6 sitzen in drehbaren Wellen 7, um die Vorteile wie in Figur 3 beschrieben, zu nutzen. Durch lössen beider Klemmschrauben 6 ist horizontales Verstellen des Sattels möglich. Durch wechselseitiges lösen bzw. anziehen der Befestigungsschrauben 6 kann die Neigung des Sattels verstellt werden.
Figur 9 zeigt selbige Sattelstütze wie Figur 8, jedoch mit dem Unterschied, daß der Sattelstützenkopf 3 das Sattelstützenrohr 2 außen umschließt.
Bei Sätteln die nicht auf der ganzen Länge oder gar nicht geschlitzt sind, ist es nicht immer möglich, die Klemmschrauben 6 von oben zu bedienen. Für solche Fälle sind dann Rändel-Klemmschrauben 12 vorgesehen. Erstaunlicherweise haben Versuche mit solchen Rändel-Klemmschrauben 12 gezeigt, daß durch Festdrehen von Hand ein ausreichendes Drehmoment erzeugt wird, um einen sicheren Halt des Sattels zu gewährleisten.
Figur 10 zeigt selbige Sattelstütze wie Figur 9 Jedoch mit einer Rändel-Klemmschraube 12.
Figur 11 zeigt eine Sattelstütze mit einer Rändel-Klemmschraube in Längsansicht mit einem montierten Sattel im Teilschnitt.
-10-
In Figur 12 wird das Festdrehen einer Klemmschraube von der Satteloberseite 15 aus dargestellt.
In Figur 13 ist ein Sattel 14 in der Draufsicht dargestellt. Der Sattelschlitz 22 führt von der Sattelhinterseite 18 bis fast zur Sattelmitte.
In Figur 14 ist ein Sattel 14 in der Draufsicht dargestellt. Der Sattelschlitz 22 führt von der Sattelhinterseite 18 durch den ganzen Sattel bis zur Sattelvorderseite 17.
In Figur 15a ist ein Sattelstützenrohr im Querschnitt abgebildet. Ein rundes Rohr.
In Figur 15b ist ein Sattelstützenrohr im Querschnitt abgebildet, welches ebenfalls rund ist, jedoch zur Verstärkung im höher belasteten Seitenbereich Verdickungen 27 aufweist.
In Figur 15c ist ein ovales Sattelstützenrohr im Querschnitt abgebildet.
In Figur 15d ist ein Sattelstützenrohr in Tropfenform im Querschnitt abgebildet.
In Figur 15e ist ein Sattelstützenrohr in Rautenform im Querschnitt dargestellt.
In Figur 15f wird ein rundes Sattelstützenrohr im Schnitt gezeigt, welches eine Verstärkung 24 im Rohrinneren aufweist.
In Figur 15g wird ein rundes Sattel Stützenrohr im Schnitt gezeigt, welcher mehrere Verstärkungen 24 im Rohrinneren aufweist.
Die Verstärkungen 24 in Figur 15f und 15g verleihen dem Sattelstützenrohr eine höhere Stabilität, und können sowohl in runden, als auch in allen anderen Rohrformen Verwendung finden.
-14-
| Bezugszeichen | Sattelstütze | |
| 1 | Sattelstützenrohr | |
| 2 | Sattelstützenlcopf (Sattelstützenrohr außen umschließend) | |
| 3 | Sattelstützenkopf (im Sattel Stützenrohr sitzend) | |
| 4 | Halteplatte | |
| 5 | Klemmschraube | |
| 6 | drehbare Welle | |
| 7 | drehbare Schale | |
| 8 | Gewinde | |
| 9 | drehbare Klemmvorrichtung | |
| 10 | Schale | |
| 11 | Rändel-Klemmschraube | |
| 12 | Sattelgestell | |
| 13 | Sattel | |
| 14 | Satteloberseite | |
| 15 | Sattelunterseite | |
| 16 | Sattelvorderseite | |
| 17 | Sattelrückseite | |
| 18 | linke Sattelseite | |
| 19 | rechte Sattelseite | |
| 20 | Innensechskantschlüssel | |
| 21 | Sattelschlitz | |
| 22 | Verdickung | |
| 23 | Verstärkung | |
| 24 | Sattelstützenoberseite | |
| 25 | Sattelgestellauflage | |
| 26 |
Claims (13)
1. Sattelstütze, insbesondere für Sättel von Fahrrädern und dergleichen, mit
einem Sattelstützenkopf, welcher ein Klemmelement aufweist und verdrehfest mit einem Rohr verbunden ist,
wobei dieses Klemmelement mindestens eine Klemmschraube aufweist und diese von der Satteloberseite zu bedienen ist,
wobei dieses eine Klemmelement wenigstens in eine erste Öffnungsstellung und in eine zweite Klemmstellung positionierbar ist.
einem Sattelstützenkopf, welcher ein Klemmelement aufweist und verdrehfest mit einem Rohr verbunden ist,
wobei dieses Klemmelement mindestens eine Klemmschraube aufweist und diese von der Satteloberseite zu bedienen ist,
wobei dieses eine Klemmelement wenigstens in eine erste Öffnungsstellung und in eine zweite Klemmstellung positionierbar ist.
2. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelstützenrohr und der Sattelstützenkopf im wesentlichen aus einem festen Material wie Metall oder Kunststoff, vorzugsweise Leichtmetall, besonders bevorzugt aus Aluminium oder aus einer Aluminium- oder Titanlegierung oder aus einem faserverstärktem Kunststoff besteht.
3. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelstützenrohr und der Sattelstützenkopf einteilig ausgeführt sind.
4. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelstützenrohr und der Sattelstützenkopf getrennt (mehrteilig) ausgeführt sind.
5. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelstützenrohr unterschiedliche Formen aufweisen kann. Vorzugsweise Rund- Oval- Tropfen- oder Rautenform.
6. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelstützenrohr unterschiedliche und variierende Wandstärken aufweisen kann.
7. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelstützenrohr unterschiedliche Durchmesser aufweisen kann, vorzugsweise 25-50 mm.
8. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement zwei Klemmschrauben besitzen kann.
9. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Klemmschrauben vorzugsweise einen Innensechskant aufweisen.
10. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Klemmschraube/n vorzugsweise eine Rändelmufter ist, mit einem bevorzugten Rändeldurchmesser von 30-70 mm.
11. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde zur Aufnahme der Klemmschraube in einer Achse sitzt, welche im Sattelstützenkopf drehbar gelagert ist.
12. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch lösen der Klemmschrauben der Sattel verstellt und ausgewechselt werden kann.
13. Sattelstütze nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Sattelstütze zur Befestigung von Sitzgelegenheiten, insbesondere von Fahrrädern und dergleichen, vorgesehen ist.
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2000
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010118 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20031001 |