DE20005898U1 - Kochwerkzeug - Google Patents

Kochwerkzeug

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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00—Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/28—Other culinary hand implements, e.g. spatulas, pincers, forks or like food holders, ladles, skimming ladles, cooking spoons; Spoon-holders attached to cooking pots
    • A47J43/283—Tongs; Devices for picking, holding or rotating food

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
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• · · · &iacgr; 4
GRÜNECKER, KINKEL>£y· STjOf Kf5|A4fJ 8» fcC^WANHÄUSSER
ANWALTSSOZIETÄT
ANWALTSSOZIETÄT MAXIMILIANSTRASSE 58 D-80538 MÜNCHEN GERMANY
Anmelder:
WMFWUERTTEMBERGISCHE METALLWARENFABRIK AG
POSTFACH 14 01
73309 GEISLINGEN/STEIGE
RECHTSANWÄLTE
MÜNCHEN
DR. HELMUT EICHMANN
GERHARD BARTH
DR. ULRICH 3LUMENRÖ0ER, LL.M.
CHRISTA NIKLAS-FALTER
DR. MAXIMILIAN KINKELDEY, LLM.
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DR. WALTER LANGHOFF
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PATENTANWÄLTE
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MÜNCHEN
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DR. KLAUS SCHUMANN
PETER H. JAKOB
WOLFHARD MEISTER
HANS HILGERS
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ANNELIE EHNOLD
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MARTIN AUFENANGER
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DR. UDO WEIGELT
RAINER BERTRAM
JENS KOCH, M.S. (UofPA) M.S. (ENSPM)
KÖLN
DR. MARTIN DROPMANN
CHEMNITZ
MANFRED SCHNEIDER
IHR ZEICHEN/YOUR REF.
TPI/1053
UNSER ZEICHEN / OUR REF.
G 4269-01104/Ma
DATUM / DATE
30.03.00
Kochwerkzeug
MAXIMILIANSTRASSE 58 D-80539 &Mgr;&iacgr;&Idigr;&Ngr;€&EEgr;6&Ngr; * '· &idigr; &iacgr; I K/ilSEti-wtjJsUvi-RINC.ft *D-5t)o*>£.l*ÖLN ' '. TEL 089/21 2350 FAX (Gr. 3) 089 / 22 02 87,J[Gr.i)5j89 / 21 86.9^ 93 ItJl Φ21 J94 J7 22 J F/JX (ir.37ti2j /9} 97 2\ 2 '. http://www.grunecker.de - e-mail: postmisier@grunecker.Se** ** ** e-Ti*ail:WipmanrT®grurTA:ker.cle **
dJeutsche bank München no. 17 51734 blz 700 700 10 swift: deutde mm
Kochwerkzeug
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kochwerkzeug der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
Pfannen mit Antihaloschicht, beispielsweise aus Teflon oder dgl., sollten möglichst nicht mit Stahlkanten von Kochwerkzeugen, wie beispielsweise Pfannenwendern, Löffel, Gabeln oder gar Messer bearbeitet werden, um die zumeist kratzempfindliche Antihaloschicht nicht zu verletzen. Für diese Pfannen werden deshalb Pfannenwender oder andere Küchenwerkzeuge aus Kunststoff oder Holz verwendet. Werkzeuge aus Holz werden jedoch nach kurzem Gebrauch fleckig, was für viele Anwender nicht akzeptabel ist. Kochwerkzeuge aus Kunststoff bestehen entweder aus einem Polyamid oder aus Melaninharzen. Es wurde jedoch festgestellt, dass diese Kunststoffe trotz ihrer Auswahl im Hinblick auf eine erhöhte Temperaturbeständigkeit häufig doch nicht allen Anforderungen, insbesondere beim täglichen Gebrauch und beim häufigen Kurzbraten mit heißer Pfanne genügen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Kochwerkzeug für kratzempfindliche Oberflächen zu schaffen, das eine höhere Gebrauchsdauer aufweist.
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung von Silikonkautschuk, der bislang zur Herstellung von Elastomerdichtungen, Gießformen oder Dämpfungselementen verwendet wurde, wird ein Arbeitsbereich geschaffen, der wesentlich höher temperaturbelastbar ist (über 2500C).
Da Silikonkautschuk in der Regel etwas weniger steif und mechanisch weniger stabil sind als die bislang verwendeten Kunststoffe bzw. Holz, so wird, insbesondere für großflächigere Arbeitsbereiche, der Silikonkautschuk gemäß Anspruch 2 bevorzugt mit einer Armierung versehen, die eine höhere mechanische Festigkeit und Steifigkeit aufweist.
• ·
Bevorzugt besteht diese Armierung gemäß Anspruch 3 aus den bislang für Pfannenwender verwendeten Polyamiden und/oder Edelstahl.
Die Armierung kann gemäß Anspruch 4 als Kern ausgebildet sein, der mit einem Silikonkautschuküberzug versehen wurde.
Eine weitere Möglichkeit, das Silikonkautschuk zu armieren, beschreibt Anspruch 5, wobei die Armierung als Handhabungsträger ausgebildet ist, an dem wenigstens ein Einsatzteil aus Silikonkautschuk befestigt ist.
Anspruch 6 beschreibt ein bevorzugtes Material für den Arbeitsbereich.
t ■ ■ -
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teildarstellung eines erfindungsgemäßen Pfannenwenders,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Pfannenwender nach Fig. 1 in einem ersten
Ausführungsbeispiel, und
Fig. 3 einen Schnitt durch den Pfannenwender gemäß Fig. 1 in einem zweiten
Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt beispielhaft einen Pfannenwender 1 mit einem nur teilweise dargestellten Stiel 2 und einen Kopf 3, der mit den üblichen Durchbrechungen 4 versehen ist. Stiel 2 und Kopf 3 sind bevorzugt einstückig aus den für Pfannenwender üblichen Werkstoffen gefertigt und bestehen beispielsweise aus einem Stanzteil aus einem nicht rostenden Metallblech, beispielsweise einem Chrom-Nickel-Stahl (Edelstahl). Stiel 2 und Kopf 3 können jedoch auch einstückig aus den für diese Zwecke üblichen Kunststoffen, wie beispielsweise einem Polyamid oder einem Melaninharz gefertigt sein.
An der dem Stiel 2 abgewandten, vorderen Kante des Kopfes 3 befindet sich ein Arbeitsbereich 5, der sich über diejenigen Bereiche des Pfannenwenders 1 erstreckt, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Pfannenwenders 1 mit den beschichteten und heißen Bereichen der Pfanne in Verbindung kommen. Der Arbeitsbereich 5 erstreckt sich demzufolge über die vordere Kante, und dazu über die angrenzenden E-cken und gegebenenfalls die in Fig. 1 verdeckte Sohle des Kopfes 3. Der Arbeitsbereich wird durch Silikonkautschuk gebildet.
Der verwendete Silikonkautschuk basiert bevorzugt auf additionsvemetzten 2-Komponentensystemen, die den Vorgaben der Empfehlung XV (Silicone) der Kunststoffkommission des BgVV entsprechen, und sollte die folgenden Eigenschaften aufweisen:
Dichte nach DIN 53479: 1 - 2 g/cm3
Shore-A- Härte nach DIN 53505 70-80
Temperaturbeständigkeit unter
Gebrauchsbedingungen: 300
0C
In einem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 besteht der Arbeitsbereich 5 aus wenigstens einem aus Silikonkautschuk gefertigten Ansatzteil 6, das am Kopf 3 befestigt wird und durch das steifere und festere Material des Kopfes 3 armiert wird. Wie Fig. 2 zeigt, erstreckt sich das Ansatzteil über die vordere Kante des Kopfes 3, über die seitlichen Ecken (nicht gezeigt) und über die Sohle des Kopfes 3 zumindest in deren vorderem Bereich.
In einem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Silikonkautschuk in Form eines Überzugs 7 auf den Arbeitsbereich 5 aufgetragen und überdeckt die vorderen Kante des Kopfes 3, deren seitliche Ecken, einen Streifen der der vorderen Kante benachbarten Oberseite und die Sohle des Kopfes 3, wobei auch hier der Kopf 3 den Llberzug 7 aus Silikonkautschuk armiert.
In Abwandlung der beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele kann beispielsweise das Ansatzteil 6 in der Art eines Schuhs ausgebildet sein und, wie auch
der Überzug 7, die nach oben weisende Fläche, zumindest streifenförmig entlang der vorderen Kante, bedecken. Es ist weiterhin möglich, die Ansatzteile als eine Art Zähne auszubilden, die abwechselnd mit dem Material des Kopfes an der vorderen Kante vorgesehen sind, wobei zweckmäßigerweise die Silikonkautschuk-Ansatzteile über die Kopfbereiche vorstehen. Es ist weiterhin möglich, entweder nur den gesamten Kopf oder den gesamten Pfannenwender mit einem Silikonkautschuküberzug 7 zu versehen. Insbesondere bei mechanisch geringer beanspruchten Kochwerkzeugen kann beispielsweise auch der gesamte Kopf aus Silikonkautschuk gefertigt werden. Schließlich ist die Erfindung nicht nur bei Pfannenwendem einsetzbar, sondern kann beispielsweise auch für andere Kochwerkzeuge, wie z.B. Löffel, Gabeln oder dgl. eingesetztwerden.

Claims (6)

1. Kochwerkzeug, insbesondere Pfannenwender, für kratzempfindliche Oberflächen, mit einem Arbeitsbereich aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsbereich (5) aus Silikonkautschuk gefertigt ist.
2. Kochwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsbereich (5) aus Silikonkautschuk mit einer Armierung (3) versehen ist, die eine gegenüber Silikonkautschuk höhere mechanische Festigkeit und Steifigkeit aufweist.
3. Kochwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung (3) aus Polyamid und/oder Edelstahl gefertigt ist.
4. Kochwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung (3) als Kern ausgebildet ist, der mit einem Überzug (7) aus Silikonkautschuk versehen ist.
5. Kochwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung als Handhabungsträger (2, 3) ausgebildet ist, an dem wenigstens ein Ansatzteil (6) aus Silikonkautschuk befestigt ist.
6. Kochwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Silikonkautschuk auf der Basis additionsvernetzter 2-Komponentensysteme verwendet wird.
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