DE20006000U1 - Kaminofen mit einer Wasserverdunstungseinrichtung - Google Patents

Kaminofen mit einer Wasserverdunstungseinrichtung

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    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00—Details
    • F24C15/003—Details moisturising of air
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    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00—Stoves or ranges
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    • F24B1/191—Component parts; Accessories

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Description

Kaminofen mit einer Wasserverdunstungseinrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kaminofen mit einer Wasserverdunstungseinrichtung.
5
Es ist bekannt, in einen Kaminofen eine Wasserverdunstungseinrichtung in Form einer nachfüllbaren Verdunsterschale zu integrieren und diese Verdunsterschale bei Bedarf mit Wasser zu befüllen.
Die Verdunsterschale ist dabei verdeckt in den Kaminofen integriert, so daß erst nach Öffnen oder Abnehmen einer entsprechenden Verschlußklappe die Möglichkeit der Kontrolle des Füllstandes der Verdunsterschale gegeben ist.
Es sind auch Kaminöfen bekannt, bei denen über eine vorzugsweise geneigt angeordnete und aus Edelstahl gefertigte Vorderfront zur Verdunstung bestimmtes Wasser nach unten läuft, welches aus einem Reservoir bis zur Oberkante der Vorderfront gepumpt wird und dann wasserfallartig an der Vorderfront nach unten in das Reservoir zurückläuft.
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LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 04.04.2000 Seite 2
Damit ist der Nachteil verbunden, daß der die aus Edelstahl gefertigte Frontfläche umgebende Bereich relativ rasch zu rosten beginnt und daß der gesamte sichtbare Bereich des Kaminofens durch häßliche Wasserflecke verunreinigt wird, falls jemand - wozu das frei und wasserfallartig nach unten fließende Wasser durchaus reizt - mit seiner Hand in dieses nach unten ablaufende Wasser faßt. Dabei kann dann eine Menge Wasser in dafür nicht vorgesehene Bereiche hineinfließen, außerdem bilden sich Spritzer, die sich auf der Oberfläche des Kaminofens absetzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kaminofen mit einer Wasserverdunstungseinrichtung zu schaffen, bei dem die Wasserverdunstungseinrichtung vor äußerem Zugriff geschützt und dennoch hinsichtlich des aktuellen Wasserstandes jederzeit gut zu kontrollieren ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Wasserverdunstungseinrichtung aus mindestens einem in den Bereich der Vorderfrontverkleidung des Kaminofens sichtbar eingebauten, säulenartigen und oben offenen Wasserbehälter besteht, welcher zumindest im frontseitigen Bereich mit einer durchsichtigen Wandung versehen ist.
Die erfindungsgemäße Konstruktion bietet den Vorteil des vor äußerem Zugriff geschützten Einbaus der Wasserverdunstungseinrichtung und ermöglicht gleichzeitig die ständige Beobachtung des Wasserfüllstandes, ohne daß hierfür Teile der Verkleidung abgenommen oder entfernt werden müssen.
Der Benutzer kann dann bei Bedarf den säulenartigen Wasserbehälter wieder auffüllen, so daß stets genügend Wasser zur Verdunstung bereit steht.
Insbesondere im Hinblick auf den Verdunstungseffekt kann es vorteilhaft sein, wenn der säulenartige Wasserbehälter in seinem oberen, offenen Endbereich in einen schalenartigen und im Grundriß erweiterten Abschnitt übergeht.
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Anmeldetext vom 04.04.2000 Seite 3
Hierdurch kann auf einfache Art und Weise eine größere Verdunstungsfläche geschaffen werden.
Um das für die Verdunstung bereitgestellte Wasser weitestgehend vor Verschmutzung zu schützen und um andererseits auch leicht und bequem Wasser nachfüllen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der obere, offene und gegebenenfalls schalenartig erweiterte Endbereich des Wasserbehälters im Bereich einer schwenkbaren oder von der Verkleidung des Kaminofens im übrigen abnehmbaren Klappe liegt.
Sowohl im Sinne der angestrebten Wasserverdunstung wie auch unter optischen Gesichtspunkten kann es vorteilhaft sein, wenn vorzugsweise im unteren Bereich des Wasserbehälters eine Lufteinlaßöffnung vorgesehen ist, durch welche mittels einer Pumpe Luft in den Wasserbehälter einführbar ist.
Hierdurch wird ein Sprudeleffekt im Wasserbehälter erzielt, der einerseits der Förderung der Verdunstung des Wassers dient und der andererseits einen eigentümlichen, optischen Effekt im Bereich des von außen sichtbaren Wasserbehälters hervorruft.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von weiteren Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
25
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Kaminofens
mit einer Wasserverdunstungseinrichtung,
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LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROP*EAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 04.04.2000 Seite 4
Figur 2 eine schematisch dargestellte Vorderansicht des Kaminofens gemäß Figur 1,
Figur 3 eine Seitenansicht des Kaminofens nach den Figuren 1 und 2,
Figur 4 eine Draufsicht auf den Kaminofen nach den Figuren 1-3,
Figur 5 einen schematisch dargestellten Vertikalschnitt durch den Bereich einer Wasserverdunstungseinrichtung bei einem Kaminofen nach einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung.
Figur 6 einen Schnitt durch den Einfullbereich einer Wasserverdunstungseinrichtung eines Kaminofens nach einem weiteren Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung,
Figur 7 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf einen Kaminofen nach einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung,
Figur 8 einen schematisch dargestellten Teilschnitt nach der Linie VIII-VIII in Figur 7.
In den Figuren 1-4 ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneter Kaminofen gezeigt, der mit einer Wasserverdunstungseinrichtung ausgestattet ist.
Erfindungsgsemäß besteht die Wasserverdunstungseinrichtung aus mindestens einem säulenartigen Wasserbehälter 2 (beim Ausfuhrungsbeispiel gemäß den Figuren 1-4 sind zwei Wasserbehälter 2 als Wasserverdunstungseinrichtung vorgesehen), wobei der oder die säulenartigen Wasserbehälter 2 im Bereich der Vorderfrontverkleidung 3 des Kaminofens sichtbar eingebaut und zumindest im frontseitigen Bereich mit einer durchsichtigen Wandung 4 versehen sind.
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Anmeldetext vom 04.04.2000 Seite 5
Die im oberen Endbereich offenen Wasserbehälter 2 liegen, wie es die Figuren 5 und 6 anschaulich zeigen, im Bereich einer schwenkbaren (Figur 5) oder von der Verkleidung des Kaminofens 1 im übrigen abnehmbaren (Figur 6) Klappe 5. Nach dem Öffnen oder Abnehmen der Klappe 5 ist der obere, offene Endbereich der Wasserbehälter 2 zum Zwecke des Nachfüllens von Wasser leicht zugänglich.
Vorzugsweise im unteren Bereich des Wasserbehälters 2 oder der Wasserbehälter 2 ist jeweils eine Lufteinlaßöffhung 6 vorgesehen, durch welche mittels einer Pumpe 7 Luft in den Wasserbehälter 2 einführbar ist, so daß ein Sprudeleffekt innerhalb des Wassers im Wasserbehälter 2 erzielbar ist. Dieser Sprudeleffekt verstärkt einerseits die Verdunstungsleistung und bietet andererseits für den Betrachter einen eigentümlichen optischen Effekt.
Wie insbesondere aus Figur 5 hervorgeht, kann der Innenraum des Wasserbehälters 2 durch einen oder mehrere Leuchtkörper 8 beleuchtbar sein, wobei durch eine farbige Beleuchtung in Verbindung mit dem vorerwähnten Sprudeleffekt eine besonders interessante optische Erscheinung erzielt werden kann.
An dieser Stelle sei nur der Vollständigkeit erwähnt, daß das in den Wasserbehälter eingefüllte Wasser selbst auch eingefärbt sein kann.
In den Figuren 7 und 8 ist ein erfindungsgemäßer Kaminofen dargestellt, bei dem lediglich im mittleren frontseitigen Bereich 3 ein als Wasserverdunstungseinrichtung genutzter Wasserbehälter 2 vorgesehen ist. Dabei zeigt Figur 8 besonders deutlich, daß der obere, offene Endbereich des Wasserbehälters 2 in einen schalenartigen und im Grundriß erweiterten Abschnitt 9 übergeht. Hierdurch wird eine vergrößerte Verdunstungsoberfläche geschaffen, wodurch die Verdunstungsleistung ohne nennenswerten baulichen Aufwand vergrößert werden kann.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Wasserbehälter 2 jeweils zumindest im säulenartigen Bereich mit einem rechteckigen Querschnitt versehen.
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUR0P*EAN PATENT A^D TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 04.04.2000 Seite 6
Je nach Bauart des Kaminofens oder auch aus formgestalterischen Gründen kann der Querschnitt der Wasserbehälter 2 im säulenartigen Bereich aber auch rund, oval oder unregelmäßig begrenzt sein.
Der oder die Wasserbehälter 2 sind - gegebenenfalls einschließlich des schalenartig erweiterten Abschnittes 9 - mit Ausnahme der durchsichtigen Wandung 4 aus einem nicht rostenden Metall, vorzugsweise aus Edelstahl, hergestellt.

Claims (9)

1. Kaminofen mit einer Wasserverdunstungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserverdunstungseinrichtung aus mindestens einem in den Bereich der Vorderfrontverkleidung (3) des Kaminofens (1) sichtbar eingebauten, säulenartigen und oben offenen Wasserbehälter (2) besteht, welcher zumindest im frontseitigen Bereich mit einer durchsichtigen Wandung (4) versehen ist.
2. Kaminofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (2) in seinem oberen, offenen Endbereich in einen schalenartigen und im Grundriß erweiterten Abschnitt (9) übergeht.
3. Kaminofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, offene und gegebenenfalls schalenartig erweiterte Endbereich des Wasserbehälters (2) im Bereich einer schwenkbaren oder von der Verkleidung des Kaminofens (1) im übrigen abnehmbaren Klappe (5) liegt.
4. Kaminofen nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise im unteren Bereich des Wasserbehälters (2) eine Lufteinlaßöffnung (6) vorgesehen ist, durch welche mittels einer Pumpe (7) Luft in den Wasserbehälter (2) einführbar ist.
5. Kaminofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufteinlaßöffnung (6) im Boden des Wasserbehälters (2) angeordnet ist.
6. Kaminofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Wasserbehälters (2) durch mindestens einen Leuchtkörper (8) beleuchtbar ist.
7. Kaminofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Wasserbehälters (2) zumindest im säulenartigen Bereich rechteckig, rund, oval oder unregelmäßig begrenzt ist.
8. Kaminofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die frontseitige, durchsichtige Wandung (4) des Wasserbehälters (2) dem Verlauf der Vorderfrontverkleidung (3) des Kaminofens (1) angepaßt ist.
9. Kaminofen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (2) mit Ausnahme der durchsichtigen Wandung (4) im Bereich seiner Vorderfront aus einem nicht rostenden Metall, vorzugsweise aus Edelstahl, hergestellt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19912273A1 (de) 1999-03-18 2000-09-21 Blank Max Gmbh Kamin mit äußerer Wasserfläche

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