DE2000613A1 - Filmspannrolle zum Spannen eines von Antriebsrollen gefuehrten Films - Google Patents
Filmspannrolle zum Spannen eines von Antriebsrollen gefuehrten FilmsInfo
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Description
£ 3870 23.12 c 1969
Franz Morat GmbH., Gtuttgart-Vaihingen
filmspannrolle zum Spannen eines von Antriebsrollen
geführten Films,
Die vorliegende Anmeldung ist eine Zusatzanraeldung zur
labentanmeldung P 17 97 146,9 vom 21. August 1968.
Die Hauptanineldung bezieht sich auf eine Transport- und
Abtastvorrichtung für Filme, Magnetbänder, Lochstreifen
und dergleichen und betrifft insbesondere eine Transport-
und Abtastvorrichtung für Steuerfilme oder Lochstreifen, die in gesetzmäßiger Ordnung lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Markierungen aufweisen, die zwecks Steuerung
der Funktion von Maschinen, ζ·Β· Strickmaschinen,
mittels eines optisch-elektronischen Abtastsystems abgetastet und in elektrische Signale umgeformt werden,
. mit welchen die Haschinen gesteuert werden«
Gesiäß der Hauptanaeldung enthält dae Transport- und Abtastsystem eine ortsfeste, optisch-elektronische Abtastvorrichtung,
an der der Steuerfilm mittels zwei vor betiw.
hinter der Abtaststel .e angeordneten Jilmantriebsrollen
vorbeitransportiert wird, und eine auswechselbare, eine -* Mittelöffnung aufweisende Filmkasette, die auf eine die
^0 Abtastvorrichtung tragende Grundplatte derart aufsteckbar
• ist» daß sie die Abtastvorrichtung allseitig umgibt und
ο der* in ihr befindliche Film durch einen zur Mittelöffnung ο hin offenen Spalt um die beiden vor bezw. hinter der Ab-
^ taststelle .angeordneten Filmontriebsroilen gelegt werden
♦* kann. Innerhalb der Kasette ist der z.B. endlose Film in
jibhängigkeit von seiner Länge um eine Vielzahl von um die
Iiittelöffnung herum gelagerten Umleitrollen gelebt.
Um die beim Filmtransport auf den Film ausgeübten Kräfte auf mehrere Stellen des Films zu verteilen, sind in der
Filmkasette dicht am Filmaustritts- bezw. Filmeintrittsspalt zwei weitere Filmantriebsrollen vorgesehen, die
beim Aufstecken der Filmkasette auf die Grundplatte mit Zahnrädern in Singriff gelangen, die wie die beiden anderen
Filmantriebsrollen über entsprechende Getriebe in Umlauf versetzt werden. Der Vorteil der beiden zusätzlichen
Filmantriebsrollen besteht insbesondere darin, daß der Steuerfilm beim Betrieb zwei Schleifen bildet,
die zwischen je zwei Filmantriebsrollen liegen und von denen die eine vollkommen innerhalb der Kasette und die
andere vollkommen außerhalb der Kasette angeordnet isto
Hierdurch ist das in der Kasette befindliche Filmstück von dem außerhalb der Kasette befindlichen Filmstück mechanisch
vollkommen entkoppelt, d.h. zwischen den beiden Filmstücken findet keine Kraftübertragung statt.
Zum Vorbeiführen des Films mit vorgewählter Spannung an der Abtastvorrichtung und zur Erhöhung der Betriebssicherheit
der Filmtransport- und Abtastvorrichtung ist in der Hauptanmeldung P 17 97 146*9 auch bereits vorgeschlagen
worden, die in Filmtransportrichtung unmittelbar vor der Abtaststelle liegende Filmantriebsrolle als
Filmspannrolle auszubilden und sie mit einer bei Filmreißen wirksam werdenden Einrichtung zu versehen, mittels
der die Filmtransportvorrichtung und gegebenenfalls andere Vorrichtungen, z.B. die zu steuernde Maschine, beim
^ Heißen des Films automatisch stillgesetzt werden.
o» Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders
Q betriebssichere und konstruktiv einfache Filmspannrolle 2^ dieser Art zu schaffen·
** Die Erfindung geht dazu von einer zwischen zwei Filmantriebsrollen
angeordneten Filmspannrolle zum Spannen
-j-
eines von den Antriebsrollen geführten, mit Perforierung
versehenen Films aus, die mindestens eine in die Filmperforierung eingreifende Zahnscheibe und eine in der
Zahnscheibe ^elagerte, mit der gleichen Drehzahl wie die
Antriebsrollen drehbare Antriebswelle enthält, wobei die Zahnscheibe gegen die Zugkraft mindestens einer Zugfeder
unter Spannung des Films relativ zur Antriebswelle verdrehbar ist und wobei ein Schaltkontakt vorgesehen ist,
der im gespannten Zustand der Zugfeder geschlossen und in dem durch Filmreißen bewirkten entspannten Zustand
der Zugfeder geöffnet ist.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder mit ihrem einen Ende an einem Mitnehmerstift, der mit
der auf der Antriebswelle frei drehbar gelagerten Zahnscheibe fest verbunden ist, und mit ihrem anderen Ende an
einer Nabe befestigt ist, welche auf der Antriebswelle gelagert und gegen die Kraft einer Kugelraste auf dieser
verdrehbar ist, und daß an der Nabe ein Rasthebel schwenkbar gelagert ist, der im gespannten Zustand der Zugfeder
den Schaltkontakt geschlossen hält und bei durch FiImreißen
bewirkter Entspannung der Zugfeder inter öffnung des Schaltkontaktes vom Mitnehmerstift verschwenkt wird»
Der schwenkbare Basthebel kann durch eine Blattfeder
gegen die Antriebswelle gedruckt und in gespannten Zustand der Zugfeder vom Mitnehmerstift beabstandet, im
entspannten Zustand der Zugfeder jedoch durch den Hitnehmer stift entgegen der Kraft der Blattfeder von der
Antriebswelle weggedrückt sein.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in der Antriebswelle, ein den Schalt*
kontakt betätigender Stab verschiebbar gelagert ist, der nach Verschiebung entgegen der Kraft einer Druckfeder
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mittels der vorgespannten, in eine Nut des Stabes einklinkenden Rasthebels in dieser otellung arretierbar ist
und der beim Reißen des Films durch Ausklinken des Rasthebels aus der Nut durch die Druckfeder in seine zweite
Stellung bringbar ist·
Bei dieser Weiterbildung ist zweckmäßigerweise am einen
Ende des Stabes ein Magnet befestigt, der in der einen otellung des Stabes einen Reedkontakt geschlossen und in
der zweiten Stellung des Stabes den Reedkontakt geöffnet hält.
Die Erfindung wird im folgenden in Verbindung mit der
Zeichnung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel beschrieben, auf das die Erfindung Jedoch nicht beschränkt
ist.
Die Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Transport- und Abtastvorrichtung für den Film,
Die Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Fig.
Die Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie ABCD der Fig. 2,
W Die Fig. 4 ist ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße
Filmspannrolle bei gespanntes Film.
Die Fig. 5 und 6 sind Schnitte längs der Linien 5-5 be«w»
6-6 der Fig. 4.
Die Fig. 7 ist ein Schnitt durch die Filmspannrolle nach Fig. 4 be5 gerissenem Film.
Die Fig. 8 und 9 sind Schnitte längs der Linien 8-8
bezw. 9-9 der Fig. 7. * " ·
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Die Fig· 1 zeigt eine -Transport- und Abtastvorrichtung
für Steuerfilme 3P und dergleichen gemäß dem Vorschlag im
Hauptpatent.., (Patentanmeldung J? 17 97 146.9). Die gesamte Einrichtung enthält im wesentlichen vier Teile,
und zwar eine Transportvorrichtung 1, ein optisches System 2 mit Lichtquelle, das hinter dem Film 3? angeordnet ist,
eine Abtast- bezw# Lesevorrichtung 3» diö vor dem ]?ilm P
angeordnet ist, sowie eine auswechselbare j?ilmkasette 4·
mit vfeiteren Filmantriebsrollen und Umleitrollen·
Die Einrichtungen 1,2 und 3 sind auf einer ortsfesten
Grundplatte 123 angeordnet, so daß der Film P parallel
zur Oberfläche dieser Grundplatte in Richtung des Pfeils P transportiert wird· Der Transport des Films F erfolgt
durch zwei Antriebsrollen 101,102, die je zwei verzahnte
ütirnseheiben 101a, 102a aufweisen, die in die PiImperforierung
Fa an den Filmrändern eingreifsxu Die Antriebsrolle
101 ist gemäß Fig. 5 ivat sinor Welle 103 befestigt,
die in einem Lager 104 geführt ist, das auf der Grundplatte 123 befestigt ist. Die Wells 103 steht unterhalb der Grundplatte 123 mit einer (nicht gezeigten) Antriebsvorrichtung
in Verbindung, die beispielsweise so ausgelegt ist, daß sieh der Film J? im Takt einer Kaschine
kontinuierlich oder schrittweise bewegt·
Dicht unterhalb der Grundplatte 123 ißt auf dar Welle
103 ein weiteres Zahnrad 1C5 befestigt, das über ein
Zwischenrad 107 mit einem Zahnrad 108 in uingriff ist,
welches fest auf einer Welle 109 sitzt, an deren oberem iLnde die Antriebsrolle 102 befestigt isb und die in einem
auf der Grundplatte 123 befestigten Lager 110 geführt ist.
Kurz vor bezw. hinter den Antriebsrollen 101 bezw· 102
sind Andrückrollen 112,113 vorgesehen, darren Achsen auf #
Schwenkhebeln 114,115 sitzen, deren Schwenkachsen 116,117
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— l-j —
in der Grundplatte 123 gelagert sind. i)io Andrückrolle]!
112,113 werden durch die Zugkraft je einer ochraubenfeder
118,119 in ihrer Arbeits- bezw. Außerarbeitsstellung
gehalten.
Zwischen den beiden Antriebsrollen 1C1 und 102 ist eine
freilaufende Filrnführungsrolle 12^ angeordnet, mittels
der der iilm F in einem bestimmten Abstand an der Abtastbezw.
Lesevorrichtung 3 vorbeigeführt wird. Bezüglich der
Wirkungsweise diener Filmführungsrolle 125 sowie der Abtast- beaw. Lesevorrichtung 3 und des optischen Systeme
wird auf das llauptpatent... (Anmeldung P 17 97 146»9)
verwiesen.
Di© Filmkasotte 4 enthält oine Grundplatte 401 von im
wesentlichen rechteckigen Querschnitt, die eine ftittelöffnun£
4G6 aufweist. Die Grundplatte 4-C1 liegt im eingesetzten und festgemachten Zustand der Kasette 4 etwae
höher als die Oberfläche der Grundplatte 123· Beiderseits der oyiametrielinie C-D sind je eine weitere Antriebsrolle
402,4-03 gelagert» Vieiterhin ist eine Andrückrolle 404 vorgesehen,
die in der kasette zwecks Filmwechsel in Richtung der 3yrametrielinie C-D hin- und herschiebbar ist und im
übrigen den indrückrollen 112,113 entspricht. Die Welle
409 der Antriebsrolle 402 und die Welle 407 der Antriebarolüe
403 sind in der Grundplatte 401 gelagert. Am unteren
Lnde der beiden Wellen 409 und 407 sind unterhalb dor Grundplatte 4C1 Zahnräder 410,411 befestigt, die mit
einem Zwischenrad 412 in r.in^riff stehen, das frei drehbar
und axial ge-'jeη den Druck einer Feder 414 nach oben
verschiebbar auf einem Bolzen 413 &n der Grundplatte 401
sitzt und mit dem Zwischenrad 107 an der Grundplatte in Eingriff steht. Das Zwischenrad 412 kann beim Auswechseln
der Kasette 4 nach oben geschoben werden«
Auf der Grundplatte 40'! der uasette 4 sind um die I-.ittel-
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Öffnung 406 herum auf ?.ur Plattenoberflache senkrecht
besw. schräg befestigten Bolzen -frei drehbare Umleicrollen
415 bis 424 angeordnet, um die der Film F entsprechend
neiner Länge gelegt ist»
i)anit das zwischen den Antriebsrollen ΊΟ1 und 102 befindliche
Filiastüclc mit einer bestimmten Spannung'über die
Filciführunesrolle 125 geführt wird und dadurch eine exakte
Ausrichtung des Films bezüglich dem optischen System
be »v/o der Abtast- und Lesevorrichtung 5 gewährleistet ist,
ist die in Transportrichtung P vor der Filmführungsrolle
125 angeordnete Pilmantriebsrolle 102 bevorzugt als Filnsspannrolle
ausgebildet (Fig. 4 bis 9)· Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auf der v/eile
109, die über das Zahnrad 108, das Zwischenrad 107 und das Zahnrad 105 mit der (nicht gezeigten) Antriebsvorrichtung
in Verbindung steht und als Hohlwelle ausgebildet ist, mittels eines Kugellagers 11 oder dergleichen eine
gezahnte Filmrolle 13 frei drehbar gelagert, an der ein Hitnehmerstift 15 befestigt ist. Auf der Welle 109 ist
außerdem, und zwar oberhalb der Filmrolle 15» eine Nabe 17 gelagert, die auf der W9IIe 109 gegen die Kraft einer
Kugelraste 19 verdrehbar ist, die aus einem an der Welle 109 befestigten Zahnrad 21 und aus in der Nabe 17 gelagerten,
durch Federn 23 vorgespannten Kugeln 25 besteht· An der Nabe 17 ist ein Stift 27 befestigt, der wie der
Mitnehmerstift 15 in einen Hohlraum 28 zwischen Filmrolle
13 und Nabe 17 ragt. Am Mitnehmerstift 15-und am
Stift 27 sind die beiden Enden einer Zugfeder 29 befestigt.
In der Hohlwelle 109 ist ein in axialer Richtung verschiebbarer Stab 31 gelagert, an dessen in Pig. 4 oberem
Ende eine Nut 33 ausgebildet ist. Um einen Bittieren
Teil des Stabes 31 ist ©ine Druckfeder 35 gelegt, die *
sich auf der einen Seite an einen Vorsprung des Stabes
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31 und auf der anderen Seite gegen einen Vorsprung an der
Welle 109 abstützt, so daß der Stab y\ in seiner Normalst el lung (Fig. 7) unter Entspannung der Druckfeder 35
nach oben geschoben ist.
Auf dem Stift 27 an der Nabe 17 ist ein Hasthebel 37
schwenkbar gelagert, der durch eine Blattfeder 39» deren eines Ende an der Nabe 17 befestigt ist und deren anderes
Ende sich am Rasthebel 37 abstütet, gegen den Stab 31 gedrückt ist.
Am unteren Ende des Stabs 31 ist eine Magnetfassung 4-1
befestigt, in die ein kleiner Dauermagnet 43 eingeklebt
ist, welcher mit einem Schaltkontakt 45, z.B· einem iteedkontakt, zusammenwirkt, welcher z.B· in den elektrischen
Stromkreis eines Motors 47 der ("nicht gezeigten) Antriebe·
vorrichtung eingeschaltet sein kann·
Die Wirkungsweise der Filmspannrolle ist wie folgt· Beim
Linksdrehen der Nabe 17 gegen die Kraft der Kugelrast· 19 wird die auf der Welle 109 leicht drehbar gelagerte Filmrolle 13 durch die sich spannend· Zugfeder 29 mitgenommen·
Dadurch wird der über die Filmrolle gelegte und mit seiner Perforierung in die Zähne der Filmrolle eingreifende
" v Film F entgegen seiner Transportrichtung gespannt· Nach
Straffung des Films F kann «in· weitere Mitnana· der
Filmroll· I3 über die Zugfeder 29 nicht mehr erfolgen,
so daß sieh die Zugfeder 29 bei weiterer Linksdrehung
der Nabe 17 spannt·
Bei Linksdrehung djtr Wabe 17 wird außerdem der durch die
Blattfeder 39 gegen das obere Ende des Stabes 31 gedrückte Rasthebel 37 gegenüber dem Mitnehmerstift 15 verdreht,
bis er außer eingriff mit diesem kommt· Die Nabe 17 wird
so lange nach links gedreht, bis der Mitnehaerstift 15
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an einem Anschlag 49 (Fig. 5) an der Nabe 17 anliegt·
Durch die Kugelraste 19 wird die Nabe 17 in dieser Stellung,
in welcher die Zugfeder 29 gespannt ist, festgehalten, so daß der Film F über die Zugfeder 29 gespannt
bleibt, wenn die Welle 109 in Transportrichtung des Films F gedreht wird· Zum Schließen des Schaltkontaktes 4-5
wird der Stab 31 mit der Hand niedergedrückt, bis der
Rasthebel 37 in die Nut 33 einklinkt· In dieser Stellung
des Stabes ist die Druckfeder 35 gespannt und der Dauer··
magnet 43 in seine unterste Stellung gebracht, in welcher
er den Schaltkontakt 45 geschlossen hält. Die Antriebsvorrichtung
für den Film F kann daher in Betrieb genommen werden.
Beim Heißen des Films F während des Betriebs oder bei su
starkem Nachlassen der Filmspannung zwischen der Antriebsrolle 101 und der Filmspannrolle 102 wird die Filmrolle
13 durch die Zugfeder 29 entgegen der Transportrichtung des Films zurückgedreht. Hierdurch gelangt der Mitnehmeret
if t 15 in den Bereich des Hasthebels 37 und drückt diesen,
wenn die Filmrolle 13 durch die Zugfeder 29 noch weiter relativ zur Nabe 17 verdreht wird, gegen die Kraft
der Blattfeder 39 aus der Nut 33 heraus* Dies hat zur Folge,
daß der 3tab 31 durch die Wirkung der Druckfeder 35
aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung nach oben in die in Fig« 7 gezeigte Stellung verschoben wird, so daß der
Dauermagnet 43 aus dem Virkungsbereioh des Schaltkontaktes 45 herausgebracht und der Schaltkontakt 45 geöffnet
wird· Infolgedessen wird der Stromkreis des Motors 47
unterbrochen und die (nicht gezeigte) Antriebsvorrichtung stillgesetzt«
Beim Wechseln des Films F oder der Kasette 4 wird d#r
F durch Hechtsdrehen der Wabe 17 um einige Raatstellen
der Kugelraste 19 zunächst entspannt, wodurch der Mit-
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- ίο -
nehmerstift 15 wie beim Filmreißen gegen den üasthebel
37 gelegt, dor Stab 31 durch die Druckfeder 35 nach oben
verschoben und die Antriebsvorrichtung stillgesetzt wird·
Der Schaltkontekt 45 kann beispielsweise aus einem Reedkontakt
bestehen, der ein Glasrohr 5I aufweist, in dae
zwei weichmagnetischa Kontaktzungen 53 eingeschmolzen
sind, die durch das Magnetfeld des Dauermagneten 4-3 miteinander
in Berührung gebracht werden, wenn der Dauermagnet 4-3 sich in seiner untersten stellung befindet (Fig. 4) ·
Befindet sich der Dauermagnet 43 dagegen in seiner obersten
Stellung (Fig. 7), dann reicht die Kraft seines Magnetfeldes
nicht aus, so daß die Kontaktzungen 53 in die
Ruhelage zurückspringen und don Stromkreis des Motors 47 öffnen.
Durch die erfindungsgemäße Filmspannrolle wird bewirkt, daß der um die Antriebsrollen 101, 402 und 403 und um die
Filmspannrolle-102 gelegte Film mit der erwünschten Spannung
um die Filmführungsrolle 125 geführt wird. Außerdem bleibt der Vorteil erhalten, daß die außerhalb der FiImkasette
4 befindliche tfilmschleife von der innerhalb der
Filmkasette 4 befindlichen Filmschleife mechanisch ent«
koppelt ist. Schließlich wird die Transportvorrichtung für den Film F sofort abgeschaltet, wenn die Filmspannung
zwischen der Filmspannrolle 102 und der Antriebsrolle 101 zu klein wird. Die Spannung der zwischen den Antrieberollen
101 und 402 bezw. 402 und 403 und zwischen der Filmspannrolle 102 und der Antriebsrolle 403 haben keinerlei
Einfluß auf die Spannung des zwischen der Filmspannrolle 102 und der Antriebsrolle 101 befindlichen FiImstücfcs
und auf die Wirkungsweise der Filmspannrolle 101,
Die beschriebene Filmspannrolle ist insbesondere für
Filmtransportvorrichtungen geeignet, bei denen die aa *
Ausgang der Filmkasette 4 befindliche Antriebsrolle 403
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derart ausgebildet isst, daß sie auf Filmüberspannungen
der innerlialb der Kasette 4· befindlichen Filmschleife
anspricht und boi zu großer Filtaspannung die Transportvorrichtung
stillsetzte Bei·Verwendung einer solchen Antriebsrolle
4-02, die Gegenstand einer am gleichen Tage angGneldeten weiteren Zusataanmeldung aum Hauptpatente.·
(Anmaldung P 17 97 14-5.9) ist, wird die Transportvorrichtung
des Films sowohl dann angehalten, wenn der Film an einer Stelle zwischen den beiden Rollen 101 und 102
reißt, als auch dann, wenn im Inneren der Kasette 4 die
Filinspannung aufgrund irgendwelcher Umstände, s.B..durch
Festkleben, zu groß werden sollte. Zwischen den Rollen 101 und 402 bezw. zwischen den Rollen 405 und 101 besteht
keine Gefahr, daß zu hohe Filmspannungen oder Filmrisse auftreten, weil hier der Film schlaff durchhängen kann·
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Claims (3)
- PatentansprücheZwischen zwei Filmantriebsrollen angeordnete FiImspannrolle zum Spannen eines von den Antriebsrollen geführten, mi t Perforierung versehenen Films, enthaltend mindestens eine in die Filmperforierung eingreifende Zahnscheibe und eine in der Zahnscheibe gelagerte, mit der gleichen Drehzahl wie die Antriebsrollen drehbare Antriebswelle, wobei die Zahnscheibe ge&en die Zugkraft mindestens einer Zugfeder unter Spannung des Films relativ zur Antriebswelle verdrehbar ist und ein Schaltkontakt vorgesehen ist, der im gespannten Zustand der Zugfeder geschlossen und in dem durch Filmreißen bewirkten entspannten* Zustand der Zugfeder geöffnet ist, nach Anspruch 6 des Hauptpatents..· (Anmeldung P 17 97 146·9), dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (29) mit ihrem einen Ende an einem Mitnehmerstift (15), der mit -der auf der Antriebswelle (1°9) frei drehbar gelagerten Zahnscheibe (13) fest verbunden ist, und mit ihrem anderen Ende an einer Nabe (17) befestigt ist, welche auf der Antriebswelle (1.09) gelagert und gegen die Kraft einer Kugelraste (19) auf dieser verdrehbar ist, und daß an der Nabe (17) ein Hasthebel (37) schwenkbar gelagert ist, der ia ge« spannten Zustand der Zugfeder (29) den Schaltkontakt (45) geschlossen hält und bei durch Filmreißen bewirkter Entspannung der Zugfeder (29) unter öffnung dee Schaltkontaktes (45) tob Mitnehtaerstift (15) verschwenkt wird·
- 2) Filnspannrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Rasthebel (37) durch eine Blatt* feder (39) gegen die Antriebswelle (109) gedrückt und ie gespannten Zustand der Zugfeder (29) vom Mitnehmerstift (15).beabstandet, im entspannten Zustand der Zugfeder (29 Jedoch durch den Mitnehmerstift (15) entgegen der109830/0844Kraft der Blattfeder (39) von der Antriebswelle (109) weggedrückt iste
- 3) Filmspannrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch'gekennzeichnet , daß in der hohlen Antriebswelle (109) ein den Schaltkontakt (4-5) betätigender Stab (31) verschiebbar gelagert ist, der nach Verschiebung entgegen der Kraft einer Druckfeder (35) mittels de3 vorgespannten, in eine !Tut (33) des Stabes (31) einklinkenden Äasthebels (37) in dieser Stellung arretierbar ist und der beim beißen des Films (P) durch Ausklinken des Rasthebele (37) aus der Nut (33) durch die Druckfeder (35) in seine zweite Stellung bringbar ist.4·) Filmspannrolle nach Anspruch 3« dadurch gekennzeichnet, daß am einen Ende des Stabes (3D ein Dauermagnet (4-3) befestigt ist, der in der einen Stellung des Stabes (31) einen Reedkontakt (4-5) geschlossen und in der zweiten Stellung des Stabes (31) den Reedkontakt (45) geöffnet hält*109830/0844
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