DE20006329U1 - Isolierplattendübel aus Kunststoff mit einer Innenbohrung - Google Patents

Isolierplattendübel aus Kunststoff mit einer Innenbohrung

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    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/762Exterior insulation of exterior walls
    • E04B1/7629Details of the mechanical connection of the insulation to the wall
    • E04B1/7633Dowels with enlarged insulation retaining head
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
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Description

PATENT- UND RECHTSANWÄLTE MEINKE, DABRINGHAUS UND PARTNER GbR
ZUGELASSEN BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT UND GEMEINSCHAFTSMARKENAMT EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS*
PATENTANWÄLTE*
JULIUS MEINKE, dipl-ing. WALTER DABRINGHAUS, dipl-ing.
06 329.4 J0CHEN MEINKE' apuNtt
RECHTSANWALT
THOMAS MEINKE
Rosa-Luxemburg-Strasse 44141 DORTMUND
TELEFON (0231)58 41 TELEFAX (0231) 14 76 EMAIL: patent.rechtOcityweb.de
POSTFACH 10 46 45
44046 DORTMUND, 28. Mai 2001
DRESDNER BANK AG DTMD, Kto.-Nr. 1 148 047 (BLZ 440 800 50) POSTBANK DORTMUND, Kto.-Nr. 542 02-463 (BLZ 440 100 46)
29/15544 D/S/Dr
Anmelderin: Staboplast Kunststoffertigung GmbH Ardever Straße 12. 58730 Fröndenbera/Ruhr
'Isolierplattendübel aus Kunststoff mit einer Innenbohruna'
• · 4
"Isolierplattendübel aus Kunststoff mit einer Innenbohruna"
Die Erfindung richtet sich auf einen Isolierplattendübel aus Kunststoff mit einer Innenbohrung und einem sich an der Isolierplatte anlegenden pilz- bzw. tellerförmigen Kopf, einem durch die Innenbohrung in den Fußbereich des Dübels eintreibbaren Spreizkörper sowie einem den Spreizkörper beaufschlagenden Montageelement.
Ein derartiger Dübel ist beispielsweise aus der DE-195 39 041-Al bekannt. Dort verringert sich die Durchgangsbohrung zum Dübelfuß hin, derart, daß der Spreizkörper sich durch die enger werdende Bohrung hindurchzwängen muß und dabei den unteren Bereich des Dübels aufweitet.
Eine derartige, die Spreiztechnologie nutzende Gestaltung von Dübeln ist in mannigfaltigen Ausführungsformen bekannt. Der metallische Spreizkörper wird dort von einem Kunststoffvortriebsteil eingetrieben, wobei das Vortriebsteil mit einem erweiterten Kopf in der Gebrauchslage im Dübel verbleibt und mit seinem Kopf die Öffnung im Dübel in der Gebrauchslage abschließt.
Die Benutzung von Spreizelementen bei derartigen Dübeln ist in vielfacher Ausgestaltung bekannt. Hier seien die DE-
DE ViJUU
DE ViJUU
E ViJUUb
26 17 191-C, DE-31 28 153-Al, DE-32 22 829-Al, DE-39 07 034-Al, DE-40 20 402-Al, DE-40 22 044-Al, DE-43 29 806-Al, DE-195 36 171-Al, DE-92 10 450-Ul, DE-94 11 648-Ul oder EP-O 846 878-A2 genannt, um einige Beispiele anzugeben.
Nachteilig an der gattungsbildenden Lösung ist beispielsweise, daß das Vortriebsteil vergleichsweise groß ausgebildet sein muß, es muß den gesamten, nicht vom Spreizteil ausgefüllten Bereich des Dübels überdecken.
Die Erfindung sieht ihre Aufgabe darin, einen derartigen Dübel so zu gestalten, daß es dem Verbraucher überlassen bleibt, ob er den Freiraum im Dübel vollständig schließt, wobei gleichzeitig der Dübel mit Spreizelement so vormontiert werden kann, daß der Verbraucher keine weiteren Elemente mehr benötigt, um eine Montage sicherzustellen.
Hierzu sieht die Erfindung vor, daß sich der Außendurchmesser des Dübels von einem Bereich größeren Durchmessers in Anschluß an den Dübelkopf in einen Bereich geringeren Durchmessers zum Dübelfuß hin stufenartig verringert, wobei sich der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung in gleicher Weise stufenartig verringert, wobei der größere Innendurchmesser der Bohrung etwa dem kleineren Außendurchmesser des
Dübelschaftes entspricht, wobei das Montageelement als im wesentlichen zylindrischer Kunststoffkörper zur Anlage an der Innenwand der größeren Bohrung ausgebildet ist.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß mit einem Werkzeug, z.B. einem Schlagbohrer oder Bohrhammer, zum einen das Loch für den Dübel in der entsprechenden Wand eingebracht werden kann, zum anderen kann nach Einsetzung des Isolierplattendübels mit dem gleichen Werkzeug der Spreizkörper in den unteren Bereich des Dübels mit kleinerem Innendurchmesser eingetrieben werden. Erkennbar ist damit eine sehr einfache, zweckmäßige Montageweise des Dübels möglich.
Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, daß das Spreizelement mit einem Schlagkopf versehen ist, der sich in der vollständigen, eingetriebenen Position an der sich durch die Durchmesserverringerung ergebenden Schulter im Inneren des Dübels angelegt. Damit wird erreicht, daß der Spreizkörper exakt positionierbar ist, d.h. auch nicht durch den Dübelschaft zu weit ausgetrieben werden kann, so daß sich ein optimaler Halt im vom Spreizkörper beaufschlagten Bereich des Dübels ergibt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Montageelement als im wesentlichen zylindrischer Kunststoffkörper zur Anlage an der Innenwand der größeren Boh-
rung ausgebildet ist, wobei vorteilhaft das Montageelement mit einer zum Tellerkopf hin weisenden Ausnehmung ausgerüstet ist zur Zentrierung eines Schlagwerkzeuges, wie etwa der Spitze eines Schlagbohrers od. dgl.
Vorteilhaft kann es sein, das Montageelement mit reibungsverringernden Nuten in der zylindrischen Außenwand auszurüsten, wie dies die Erfindung in weiterer Ausgestaltung ebenfalls vorsieht.
Es kann auch vorteilhaft sein, je nach Einsatzzweck und Montageart das Montageelement wenigstens mit einer Sollbruchstelle zur Bildung zweier Teil-Zylinderkörper in der Bohrung auszurüsten, etwa derart, daß das Montageelement über einen gewissen Betrag in die Bohrung eingetrieben wird und dabei automatisch den Spreizkörper vor sich her treibt, danach abgebrochen und der abgebrochene Teil in der Bohrung zurückgezogen oder aus der Bohrung entfernt wird.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt in
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Isolierplattendübel
in der Handelsversion,
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Fig. 2 einen Dübel mit eingesetztem Schlagbohrer
als Werkzeug,
Fig. 3 den gleichen Dübel mit zusätzlichem Einschlagdorn zum Verbleib in der Innenbohrung sowie in den
Fig. 4a bis 4c Varianten von Montageelementen.
Der allgemein mit 1 bezeichnete Isolierplattendübel besteht im wesentlichen aus Kunststoff und weist einen pilz- oder tellerförmigen Kopf 2, einen sich daran anschließenden Schaftbereich 3 mit größeren Außendurchmesser und einen Schaftbereich 4 mit kleinerem Außendurchmesser auf. Die sich ergebende Stufung ist mit 5 bezeichnet, die Innenbohrung in den jeweiligen Bereichen mit 6 und 7, wobei 6 die Innenbohrung mit größerem Durchmesser dem Bereich 3 zugeordnet ist und nach der Stufe 5 die Innenbohrung 7 mit dem kleineren Durchmesser dem Bereich 4·
Im Inneren ist ein Spreizkörper 8, z.B. aus Metall oder einem schlagfesten Kunststoff, positioniert mit einem leicht aufgeweiteten, tellerartigen Kopf 8a, auf dem sich ein Montageelement, allgemein mit 9 bezeichnet, abstützt.
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Die Abmessungen sind bei dem Isolierplattendübel 1 dabei derart gewählt, daß der Innendurchmesser der größeren Innenbohrung 6 etwa dem Außendurchmesser des schmaleren Schaftbereiches 4 entspricht. Wird beispielsweise ein Bohrloch mit einem in Fig. 2 angedeuteten Schlagbohrer 10 gebohrt, kann dieses Werkzeug gleichzeitig zum Eintreiben des Spreizkörpers 8 dienen, wobei das Montageelement 9 an seiner nach oben weisenden Stirnfläche eine Zentriermulde, allgemein mit 11 bezeichnet, aufweist, die etwa der Spitze des Bohrers 10 angepaßt ist und diesen beim Einschlagen zentriert.
In Fig. 3 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel dargestellt. Hier wird der Spreizkörper 8 über das Montageelement 9 mit Hilfe eines Einschlagdornes 12 eingetrieben, der wiederrum selbst ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sein kann und ggf. in der Ausnehmung 6 verbleiben kann.
In Fig. 4 sind mit den Varianten 4a, 4b und 4c drei unterschiedliche Montageelemente 9a, 9b bzw. 9c dargestellt. Das Montageelement 9a entspricht im wesentlichen demjenigen der Fig. 1 bis 3, während das Montageelement 9b mit einer Sollbruchstelle, allgemein mit 13 bezeichnet, ausgerüstet sein kann, etwa derart, daß nach Einschlagen der obere Teil abgebrochen und ggf. in der Bohrung nach oben gezogen bzw. aus der Bohrung entfernt werden kann.
Zur Reibungsverringerung kann dabei auch die Außenfläche des Montageelementes 9, wie bei 9c gezeichnet, mit einer Vielzahl von Ringnuten, Spiralnuten od. dgl. ausgerüstet sein. Diese Nuten sind in Fig. 4c mit 14 bezeichnet.
Natürlich sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung noch in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So ist die Erfindung insbesondere nicht auf die Wahl eines besonderen Kunststoffes oder Materiales des Spreizelementes oder auf die geometrische Länge des Montageelementes 9 relativ zu den sonstigen Abmessungen beschränkt.

Claims (5)

1. Isolierplattendübel aus Kunststoff mit einer Innenbohrung und einem sich an der Isolierplatte anlegenden pilz- bzw. tellerförmigen Kopf, einem durch die Innenbohrung in den Fußbereich des Dübels eintreibbaren Spreizkörper sowie einem den Spreizkörper beaufschlagenden Montageelement, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Außendurchmesser des Dübels (1) von einem Bereich (3) größeren Durchmessers in Anschluß an den Dübelkopf (2) in einen Bereich (4) geringeren Durchmessers zum Dübelfuß (15) hin stufenartig verringert, wobei sich der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung in gleicher Weise stufenartig verringert, wobei der größere Innendurchmesser der Bohrung etwa dem kleineren Außendurchmesser des Dübelschaftes (4) entspricht, wobei das Montageelement (9) als im wesentlichen zylindrischer Kunststoffkörper zur Anlage an der Innenwand der größeren Bohrung (6) ausgebildet ist.
2. Isolierplattendübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (8) mit einem Schlagkopf (8a) versehen ist, der sich in der vollständigen, eingetriebenen Position an der sich durch die Durchmesserverringerung ergebenden Schulter (5) im Inneren des Dübels (1) angelegt.
3. Isolierplattendübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageelement (9) mit einer zum Tellerkopf hin weisenden Ausnehmung (11) ausgerüstet ist zur Zentrierung eines Schlagwerkzeuges (10,12), wie etwa der Spitze eines Schlagbohrers (10) od. dgl.
4. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageelement (9b, 9c) mit reibungsverringernden Nuten (13, 14) in der zylindrischen Außenwand ausgerüstet ist.
5. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageelement (9b) wenigstens mit einer Sollbruchstelle (13) zur Bildung zweier Teil-Zylinderkörper in der Bohrung ausgerüstet ist.
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