DE2000633A1 - Heizeinrichtung zum Erhitzen einer groesseren Anzahl von Textilgarnen - Google Patents

Heizeinrichtung zum Erhitzen einer groesseren Anzahl von Textilgarnen

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DE2000633A1
DE2000633A1 DE19702000633 DE2000633A DE2000633A1 DE 2000633 A1 DE2000633 A1 DE 2000633A1 DE 19702000633 DE19702000633 DE 19702000633 DE 2000633 A DE2000633 A DE 2000633A DE 2000633 A1 DE2000633 A1 DE 2000633A1
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Description

Andrejewski & Honke Patentanwälte Diplom-Physiker Dr. Walter Andrejewski
α ι. L. ^ ftPiJ/τη^ Diplom-Ingenieur
Anwaltsakte: 32 Ö22/Kle. Dr.-lng. Manfred Honke
Essen, den 6. Januar I97O Kettwiger Straß· 36 ( th)
Patentanmeldung ■
Ernest Scragg & Sons Limited "
P. 0. Box 16,
Macclesfield, Cheshire/England
Heizeinrichtung zum Erhitzen einer größeren Anzahl von Texti!garnen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Heizeinrichtung zum Erhitzen
einer größeren Anzahl von Textllgarnen in einer Multistation- "
Gambe arbe itungsmaschine, wobei eine derartige Heizeinrichtung erfindungsgemäß aus einer wärmeleitenden Tragplatte mit einer Anzahl von an ihrer einen Seite in einwandfreiem Thermalkontakt mit ihr angeordneten Heizröhrchen und einem die Tragplatte von der anderen Seite her beheizenden Heizelement besteht.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
Dabei kann das Heizelement aus einem in eine Isoliermatte eingebetteten elektrischen Widerstands-Heizdraht oder -band bestehen. Als Material für die Isoliermatte wird zweckmäßigerweise Glasfaser verwendet, während die Tragplatte vorzugsweise aus Aluminium besteht. Die Heizröhrchen können in auf der Tragplatte aufgeschraubten oder sonstwie an ihr befestigten Gußkörpern angeordnet sein, wobei diese Gußkörper mit einer ebenen Fläche an der Tragplatte anliegen und eine zur Tragplatte parallele Bohrung aufweisen können, in welche die Heizröhrchen eingesetzt sind. Vorzugsweise erstrecken diese Gußkörper sich praktisch über die gesamte Länge der Tragplatte.
Die Heizröhrchen besitzen vorzugsweise eine glatte Innenfläche und können aus rostfreiem Stahl bestehen.
Nach einer Besonderheit der Erfindung kann das Heizelement zwischen zwei wärmeleitenden Tragplatten mit Heizröhrchen an den Außenseiten eingesetzt sein, und die Tragplatte oder die Tragplatten, die Heizröhrchen und das Heizelement können in einer mit Isoliermaterial wie Glasfaser vollgestopften Umhüllung beispielsweise einem Blechkasten angeordnet sein. Dadurch ergibt sich eine sehr kompakte doppelseitige Heizeinrichtung, welche beispielsweise in der Mitte einer Garnbearbeitungsmaschine angeordnet werden kann und durch welche die Garne von beiden Selten her hindurchgeführt werden.
Die Tragplatte kann im wesentlichen rechteckig ausgebildet werden, wobei die Heizröhrchen vorzugsweise parallel zu ihrer
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
einen seitenkante verlaufen, wenn auch eine schräge Anordnung der Heizröhrehen für gewisse Zwecke in Frage kommen kann.
Um die Temperatur der Heizeinrichtung kontrollieren und gegebenenfalls steuern zu können, ist zweckmäßigerweise ein in der Mitte angeordneter Temperaturfühler vorgesehen.
Bei Verwendung einer derartigen Heizeinrichtung beispielsweise in einer Palschdrall-Kräuselmaschine ist die Heizeinrichtung zweckmäßigerweise in der Bahn der die Falschdrall-Kräuseleinrichtungen verlassenden Garne angeordnet, sodaß das Kräuselgarn nochmals erhitzt werden kann.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Heizeinrichtung von vorne
gesehen im Teilschnittj g
Figur 2 die gleiche Heizeinrichtung von oben gesehen;
Figur J einen Schnitt durch die Heizeinrichtung und ihre Anordnung in einer Falschdrall-Kräuselmaschine; und
Figur 4 eine schematisierte Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
In den Figuren 1-3 ist eine Heizeinrichtung 11 für eine Anzahl von Garnen 12 in einer Multistation-Falschdrallkräuselmaschine dargestellt, welche mehrere Heizröhrchen 13 an der einen Seite einer wärmeleitenden Aluminiumplatte 14 aufweist, die in innigem ThermaIkontakt mit dieser Aluminiumplatte angeordnet sind, während ein Heizelement I5 diese Platte 14 von der anderen Seite her gleichmäßig erhitzt. Das Heizelement besteht aus einem elektrischen Heizwiderstand 16 in Draht- oder Bandform, der in einer Matte I7 aus elektrisch isolierendem Glasfaserstoff eingebettet ist. Die Heizröhrchen 13 sind in Gußkörpern 18 eingesetzt, die mit der Platte 14 verschraubt sind. Diese Gußkörper 18 besitzen jeweils eine ebene Fläche l8a, mit der sie an der Tragplatte 14 anliegen, sowie eine parallel zu dieser Fläche 18a verlaufende Bohrung, welche Jeweils ein Heizröhrchen I3 aufnimmt. Diese Röhrchen 13 sind innen glatt und bestehen aus rostfreiem Stahl. Das Heizelement I5 ist zwischen zwei Alurainiumplatten 14 eingebettet, deren Jede an der anderen Seite, d.h. an der Außenseite, Röhrchen 13 tragen, sodaß sich eine doppelseitige Heizeinrichtung ergibt. In diesem Fall kann Jeder Gußkörper 18 an seiner Tragplatte mit einer Schraube befestigt werden, während die beiden Tragplatten 14 und das Heizelement I5 durch Schrauben zusammengehalten werden, welche durch das gesamte Aggregat von dem einen Gußkörper l8 zum gegenüberliegenden Gußkörper 18 hindurchgehen. Die Gußkörper 18 verlaufen im wesentlichen über die gesamte Länge der Platte 14.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Heizeinrichtung eine Umhüllung für die Heizröhrchen 13, die Platten 14 und das Heizelement I5 in Form eines Blechkastens 22, der
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mit Isoliermaterial 23 wie Glasfaser vollgestopft ist. Die Röhrchen 13 weisen Bunde 24 auf, mittels welchen sie an der Oberkante des Kastens 22 aufruhen.
Zweckmäßigerweise sind in einer doppelseitigen Heizeinrichtung sechszehn Heizröhrchen paarweise angeordnet, wobei jedes Paar zwei Garne an einer Einzelstation zur Behandlung zweier Garne g
behandelt, Bei einer Kräuselmaschine würden eine Anzahl derartiger Aggregate nebeneinander in Längsrichtung der Maschine angeordnet werden.
Zweckmäßigerweise erfolgt der Stromanschluß für das Heizelement 15 an einer Stelle 25 in der Mitte der Matte I7, während ein Temperaturfühler 26 die dem Widerstandsheizer 16 zugeführte elektrische Energie steuert, um eine gleichmäßige Behandlungstemperatur aufrecht zu erhalten.
Wie aus den Figuren 1 - J zu sehen ist, sind die wärmeleitenden Tragplatten rechteckig, während die Heizröhrchen 13 parallel
zur einen Seitenkante verlaufen, welche vertikal in der Maschine "
angeordnet ist. Andererseits ist es auch, wie Figur 4 zeigt, möglich, die Röhrchen 13 schräg zur Unterkante der Tragplatten 14 anzuordnen, aodaß innerhalb einer geringen Höhe relativ lange Garnbahnen untergebracht werden können. In diesem Fall kann die Platte 14 die Form eines Parallelogramms besitzen und, falls dies aus besonderen Gründen erforderlich erscheint, auch der Umhüllungekasten 22 in gleicher Welse ausgebildet werden.
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Figur 3 zeigt die erfindungsgemäße Heizeinrichtung in ihrer Anordnung in einer Falschdrall-Kräuselmaschine, wobei die Garne 12 von einer nicht dargestellten Vorratsrolle zu Zuführrollen 24 laufen, von diesen nach unten über Falschdrall-Fixierungsheizer 28 zu Falschdrall-Kräuseleinrichtungen 29. Von diesen Falschdrall-Kräuseleinrichtungen 29 wird das Garn durch weitere Zuführrollen 31 in nunmehr gekräuseltem und durch die Heizer 28 fixierten Zustande den Heizröhrchen 13 zugeführt, von denen die Garne über Abzugsrollen 32 Aufwickeleinrichtungen 33 zulaufen. Das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeiten der Rollen 31, 32 legt die stärke der Zusammenziehung der Garne fest, wodurch ihre Eigenschaften bestimmt werden, wenn sie zu Stoffen verarbeitet werden.
Es wurde festgestellt, daß nach Möglichkeit verhindert werden sollte, daß die Garne die wandungen der Heizröhrchen 13 berühren können, um zu verhindern, daß an den Innenwandungen dieser Heizröhrchen 13 ölrückstände abgelagert werden könnten. Da am Garn entstehende statische Elektrizität die Garne dazu bringen kann, an den Innenwandungen der Rühreheη 13 zu haften, ist nach Möglichkeit darauf zu sehen, diese statische Elektrizität auszuschalten. Dies lässt sich beim Eintritt der Garne in die Heizröhrchen 13 erreichen, wie dies im einzelnen in den britischen Patentanmeldungen Nr. 22413/69 und 26159/69 beschrieben ist.
Um die Möglichkeit von ö!ablagerungen, welche den Durchlauf der Garne behindern könnten, weiterhin zu reduzieren, sollten die Heizröhrchen 13 über ihre gesamte Länge auf einer Temperatur
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße 36
gehalten werden, welche über der Kondensationstemperafcur der öligen Ablagerungen liegt. Dies ist im einzelnen in der britischen Patentanmeldung Nr. 77^7/69 beschrieben.
Ansprüche;
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Claims (1)

  1. Patentanwälte Dr. W. Andrejewslei, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
    Ansprüche .
    1. Heizeinrichtung zum Erhitzen einer größeren Anzahl von
    Textllgarnen in einer Multistation-Garnbearbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer wärmeleitenden Tragplatte (14) mit einer Anzahl von an der einen Seite in einwandfreiem Thermalkontakt angeordneten Heizröhrchen (15) und einem die Tragplatte von der anderen Seite her beheizenden Heizelement
    (15) besteht.
    2. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (15) aus einem in eine Isoliermatte (17) eingebetteten elektrischen Widerstands-Heizdraht oder -band
    (16) besteht.
    3. Heizeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoliermatte (I7) aus Glasfaser besteht.
    4. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (14) aus Aluminium besteht.
    5. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizröhrchen (13) in auf der Tragplatte (14) aufgeschraubten oder sonstwie befestigten Gußkörpern (18) angeordnet sind.
    6. Heizeinrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Oußkörper (18) mit einer ebenen Fläche (18a) an der Tragplatte (14) anliegen und eine zur Tragplatte parallele
    Bohrung mit einem Rohreinsatz (13) aufweisen.
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    Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
    7. Heizeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gußkörper (18) sich praktisch Über die gesamte Länge der Tragplatte (14) erstrecken.
    8. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die HeizrÖhrchen (1?) eine glatte Innenfläche haben. M
    9. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die HeizrÖhrchen (15) aus rostfreiem Stahl bestehen.
    10. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - .9, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (15) zwischen zwei wärmeleitenden Tragplatten (14, 14) mit HeizrÖhrchen (13) an den Außenseiten eingesetzt ist.
    11. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte oder Tragplatten (14), die HeizrÖhrchen (13) und das Heizelement (15) in einer mit Isolier- " material (23) wie Glasfaser vollgestopften Umhüllung (22) angeordnet sind.
    12. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (14) praktisch rechteckig ist und die HeizrÖhrchen (13) parallel zur einen Kante verlaufen.
    009830/1813
    Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
    IjJ. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizröhrchen (13) schräg zur einen Kante der Tragplatte (14) verlaufen.
    14. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - I3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen in der Mitte angeordneten Temperaturfühler (26) zur Temperatursteuerung aufweist.
    15· Verwendung einer Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 14 in einer Falschdrall-Kräuselmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (11) in der Bahn der die Falschdrall-Kräuseleinrichtungen (29) verlassenden Garne (12) angeordnet ist.
    PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke.
    009830/1813
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