DE2000633A1 - Heizeinrichtung zum Erhitzen einer groesseren Anzahl von Textilgarnen - Google Patents
Heizeinrichtung zum Erhitzen einer groesseren Anzahl von TextilgarnenInfo
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Description
α ι. L. ^ ftPiJ/τη^ Diplom-Ingenieur
Essen, den 6. Januar I97O
Kettwiger Straß· 36 ( th)
Patentanmeldung ■
Ernest Scragg & Sons Limited "
P. 0. Box 16,
Macclesfield, Cheshire/England
Macclesfield, Cheshire/England
Heizeinrichtung zum Erhitzen einer größeren Anzahl von Texti!garnen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Heizeinrichtung zum Erhitzen
einer größeren Anzahl von Textllgarnen in einer Multistation- "
Gambe arbe itungsmaschine, wobei eine derartige Heizeinrichtung
erfindungsgemäß aus einer wärmeleitenden Tragplatte mit einer Anzahl von an ihrer einen Seite in einwandfreiem Thermalkontakt
mit ihr angeordneten Heizröhrchen und einem die Tragplatte von der anderen Seite her beheizenden Heizelement besteht.
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Dabei kann das Heizelement aus einem in eine Isoliermatte eingebetteten
elektrischen Widerstands-Heizdraht oder -band bestehen. Als Material für die Isoliermatte wird zweckmäßigerweise
Glasfaser verwendet, während die Tragplatte vorzugsweise aus Aluminium besteht. Die Heizröhrchen können in auf der
Tragplatte aufgeschraubten oder sonstwie an ihr befestigten
Gußkörpern angeordnet sein, wobei diese Gußkörper mit einer ebenen Fläche an der Tragplatte anliegen und eine zur Tragplatte
parallele Bohrung aufweisen können, in welche die Heizröhrchen eingesetzt sind. Vorzugsweise erstrecken diese Gußkörper
sich praktisch über die gesamte Länge der Tragplatte.
Die Heizröhrchen besitzen vorzugsweise eine glatte Innenfläche
und können aus rostfreiem Stahl bestehen.
Nach einer Besonderheit der Erfindung kann das Heizelement zwischen zwei wärmeleitenden Tragplatten mit Heizröhrchen an
den Außenseiten eingesetzt sein, und die Tragplatte oder die Tragplatten, die Heizröhrchen und das Heizelement können in
einer mit Isoliermaterial wie Glasfaser vollgestopften Umhüllung beispielsweise einem Blechkasten angeordnet sein. Dadurch ergibt
sich eine sehr kompakte doppelseitige Heizeinrichtung, welche
beispielsweise in der Mitte einer Garnbearbeitungsmaschine
angeordnet werden kann und durch welche die Garne von beiden Selten her hindurchgeführt werden.
Die Tragplatte kann im wesentlichen rechteckig ausgebildet werden, wobei die Heizröhrchen vorzugsweise parallel zu ihrer
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einen seitenkante verlaufen, wenn auch eine schräge Anordnung
der Heizröhrehen für gewisse Zwecke in Frage kommen kann.
Um die Temperatur der Heizeinrichtung kontrollieren und gegebenenfalls steuern zu können, ist zweckmäßigerweise ein
in der Mitte angeordneter Temperaturfühler vorgesehen.
Bei Verwendung einer derartigen Heizeinrichtung beispielsweise
in einer Palschdrall-Kräuselmaschine ist die Heizeinrichtung
zweckmäßigerweise in der Bahn der die Falschdrall-Kräuseleinrichtungen
verlassenden Garne angeordnet, sodaß das Kräuselgarn nochmals erhitzt werden kann.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Heizeinrichtung von vorne
gesehen im Teilschnittj g
Figur 2 die gleiche Heizeinrichtung von oben gesehen;
Figur J einen Schnitt durch die Heizeinrichtung und ihre
Anordnung in einer Falschdrall-Kräuselmaschine; und
Figur 4 eine schematisierte Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels.
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In den Figuren 1-3 ist eine Heizeinrichtung 11 für eine
Anzahl von Garnen 12 in einer Multistation-Falschdrallkräuselmaschine dargestellt, welche mehrere Heizröhrchen 13 an der
einen Seite einer wärmeleitenden Aluminiumplatte 14 aufweist, die in innigem ThermaIkontakt mit dieser Aluminiumplatte angeordnet
sind, während ein Heizelement I5 diese Platte 14 von
der anderen Seite her gleichmäßig erhitzt. Das Heizelement besteht aus einem elektrischen Heizwiderstand 16 in Draht- oder
Bandform, der in einer Matte I7 aus elektrisch isolierendem Glasfaserstoff eingebettet ist. Die Heizröhrchen 13 sind in
Gußkörpern 18 eingesetzt, die mit der Platte 14 verschraubt sind. Diese Gußkörper 18 besitzen jeweils eine ebene Fläche l8a,
mit der sie an der Tragplatte 14 anliegen, sowie eine parallel zu dieser Fläche 18a verlaufende Bohrung, welche Jeweils ein
Heizröhrchen I3 aufnimmt. Diese Röhrchen 13 sind innen glatt
und bestehen aus rostfreiem Stahl. Das Heizelement I5 ist
zwischen zwei Alurainiumplatten 14 eingebettet, deren Jede an der anderen Seite, d.h. an der Außenseite, Röhrchen 13 tragen,
sodaß sich eine doppelseitige Heizeinrichtung ergibt. In diesem Fall kann Jeder Gußkörper 18 an seiner Tragplatte mit einer
Schraube befestigt werden, während die beiden Tragplatten 14 und das Heizelement I5 durch Schrauben zusammengehalten werden,
welche durch das gesamte Aggregat von dem einen Gußkörper l8 zum gegenüberliegenden Gußkörper 18 hindurchgehen. Die Gußkörper
18 verlaufen im wesentlichen über die gesamte Länge der Platte 14.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Heizeinrichtung
eine Umhüllung für die Heizröhrchen 13, die Platten 14 und das Heizelement I5 in Form eines Blechkastens 22, der
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mit Isoliermaterial 23 wie Glasfaser vollgestopft ist. Die
Röhrchen 13 weisen Bunde 24 auf, mittels welchen sie an der Oberkante des Kastens 22 aufruhen.
Zweckmäßigerweise sind in einer doppelseitigen Heizeinrichtung
sechszehn Heizröhrchen paarweise angeordnet, wobei jedes Paar
zwei Garne an einer Einzelstation zur Behandlung zweier Garne g
behandelt, Bei einer Kräuselmaschine würden eine Anzahl derartiger
Aggregate nebeneinander in Längsrichtung der Maschine angeordnet werden.
Zweckmäßigerweise erfolgt der Stromanschluß für das Heizelement 15 an einer Stelle 25 in der Mitte der Matte I7, während ein
Temperaturfühler 26 die dem Widerstandsheizer 16 zugeführte elektrische Energie steuert, um eine gleichmäßige Behandlungstemperatur aufrecht zu erhalten.
Wie aus den Figuren 1 - J zu sehen ist, sind die wärmeleitenden
Tragplatten rechteckig, während die Heizröhrchen 13 parallel
zur einen Seitenkante verlaufen, welche vertikal in der Maschine "
angeordnet ist. Andererseits ist es auch, wie Figur 4 zeigt, möglich, die Röhrchen 13 schräg zur Unterkante der Tragplatten 14 anzuordnen, aodaß innerhalb einer geringen Höhe relativ lange Garnbahnen untergebracht werden können. In diesem Fall kann die Platte 14 die Form eines Parallelogramms besitzen und, falls dies aus besonderen Gründen erforderlich erscheint, auch der Umhüllungekasten 22 in gleicher Welse ausgebildet werden.
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Figur 3 zeigt die erfindungsgemäße Heizeinrichtung in ihrer
Anordnung in einer Falschdrall-Kräuselmaschine, wobei die Garne 12 von einer nicht dargestellten Vorratsrolle zu Zuführrollen
24 laufen, von diesen nach unten über Falschdrall-Fixierungsheizer 28 zu Falschdrall-Kräuseleinrichtungen 29. Von diesen
Falschdrall-Kräuseleinrichtungen 29 wird das Garn durch weitere Zuführrollen 31 in nunmehr gekräuseltem und durch die Heizer
28 fixierten Zustande den Heizröhrchen 13 zugeführt, von denen
die Garne über Abzugsrollen 32 Aufwickeleinrichtungen 33 zulaufen. Das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeiten der Rollen
31, 32 legt die stärke der Zusammenziehung der Garne fest, wodurch ihre Eigenschaften bestimmt werden, wenn sie zu Stoffen
verarbeitet werden.
Es wurde festgestellt, daß nach Möglichkeit verhindert werden
sollte, daß die Garne die wandungen der Heizröhrchen 13 berühren können, um zu verhindern, daß an den Innenwandungen
dieser Heizröhrchen 13 ölrückstände abgelagert werden könnten. Da am Garn entstehende statische Elektrizität die Garne dazu
bringen kann, an den Innenwandungen der Rühreheη 13 zu haften,
ist nach Möglichkeit darauf zu sehen, diese statische Elektrizität auszuschalten. Dies lässt sich beim Eintritt der Garne
in die Heizröhrchen 13 erreichen, wie dies im einzelnen in den britischen Patentanmeldungen Nr. 22413/69 und 26159/69 beschrieben ist.
Um die Möglichkeit von ö!ablagerungen, welche den Durchlauf
der Garne behindern könnten, weiterhin zu reduzieren, sollten die Heizröhrchen 13 über ihre gesamte Länge auf einer Temperatur
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gehalten werden, welche über der Kondensationstemperafcur der
öligen Ablagerungen liegt. Dies ist im einzelnen in der britischen Patentanmeldung Nr. 77^7/69 beschrieben.
Ansprüche;
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Claims (1)
- Patentanwälte Dr. W. Andrejewslei, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger StraßeAnsprüche .1. Heizeinrichtung zum Erhitzen einer größeren Anzahl von
Textllgarnen in einer Multistation-Garnbearbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer wärmeleitenden Tragplatte (14) mit einer Anzahl von an der einen Seite in einwandfreiem Thermalkontakt angeordneten Heizröhrchen (15) und einem die Tragplatte von der anderen Seite her beheizenden Heizelement(15) besteht.2. Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (15) aus einem in eine Isoliermatte (17) eingebetteten elektrischen Widerstands-Heizdraht oder -band(16) besteht.3. Heizeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoliermatte (I7) aus Glasfaser besteht.4. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (14) aus Aluminium besteht.5. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizröhrchen (13) in auf der Tragplatte (14) aufgeschraubten oder sonstwie befestigten Gußkörpern (18) angeordnet sind.6. Heizeinrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Oußkörper (18) mit einer ebenen Fläche (18a) an der Tragplatte (14) anliegen und eine zur Tragplatte parallele
Bohrung mit einem Rohreinsatz (13) aufweisen.009830/1813Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße7. Heizeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gußkörper (18) sich praktisch Über die gesamte Länge der Tragplatte (14) erstrecken.8. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die HeizrÖhrchen (1?) eine glatte Innenfläche haben. M9. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die HeizrÖhrchen (15) aus rostfreiem Stahl bestehen.10. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - .9, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (15) zwischen zwei wärmeleitenden Tragplatten (14, 14) mit HeizrÖhrchen (13) an den Außenseiten eingesetzt ist.11. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte oder Tragplatten (14), die HeizrÖhrchen (13) und das Heizelement (15) in einer mit Isolier- " material (23) wie Glasfaser vollgestopften Umhüllung (22) angeordnet sind.12. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (14) praktisch rechteckig ist und die HeizrÖhrchen (13) parallel zur einen Kante verlaufen.009830/1813Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger StraßeIjJ. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizröhrchen (13) schräg zur einen Kante der Tragplatte (14) verlaufen.14. Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - I3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen in der Mitte angeordneten Temperaturfühler (26) zur Temperatursteuerung aufweist.15· Verwendung einer Heizeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 14 in einer Falschdrall-Kräuselmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (11) in der Bahn der die Falschdrall-Kräuseleinrichtungen (29) verlassenden Garne (12) angeordnet ist.PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke.009830/1813
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