DE20006367U1 - Sicherheitskupplung als Überlastschutz an Arbeitsachsen von Industrierobotern - Google Patents

Sicherheitskupplung als Überlastschutz an Arbeitsachsen von Industrierobotern

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DE20006367U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J19/00Accessories fitted to manipulators, e.g. for monitoring, for viewing; Safety devices combined with or specially adapted for use in connection with manipulators
    • B25J19/06Safety devices
    • B25J19/063Safety devices working only upon contact with an outside object
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/0063Connecting non-slidable parts of machine tools to each other
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q11/04Arrangements preventing overload of tools, e.g. restricting load

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Gebrauchsmusterantrag vafiil!Ö4.00;Rd^tt.Heyn; &idigr;&iacgr; · Blatt 3/7
Beschreibung
Sicherheitskupplung als Überlastschutz an Arbeitsachsen von Industrierobotern, bzw. -automaten.
Herkömmliche Industrieautomaten haben an ihrer Arbeitsachse in der Regel eine festgefügte Grund-, oder Adapterplatte, an welche beliebige Werkzeuge oder sogenannte Handlinge im Austausch befestigt werden.Kommt es, aus welchen Gründen auch immer, zu einer unkontrollierten Bruch-, oder Crashfahrt, oder es wirkt von außen eine Überlast auf das Werkzeug, bzw. das Handling ein, führt das zu diversen Deformationen an Handling, Achse, oder Achsbefestigung.Der in der Regel vorhandene indirekte Überlastschutz durch den Motorschutz des Achsantriebs kann diese Folgeschäden meist nicht verhindern.
Der im Schutzanspruch 1) angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine starre Achsverbindung zu schaffen, die bei Überlast einstellbar in Längs-, Quer-, Winkel- und Drehbewegung zerstörungsfrei ausrückt und dabei über eine Sensorik eine Not-aus-Funktion einleitet.Wird die Achse anschließend freigefahren, soll die Kupplung automatisch wieder einrücken und der Automat wieder einsatzbereit sein .
Die umfangreiche Problematik wird durch die im Schutzanspruch 1) angegebene Erfindung wie folgt gelöst.
Gebrauchsmusterantrag w5tf{H.04.CD;Rolj3!t.Heyni · · ; Blatt 4/7
a)Durch Spannen der Feder(3) mittels Spannschraube(4) und Spannmutter(8) läßt sich die Kraft einstellen, mit der die beiden Platten(l) zusammengehalten werden.
b)Solange die Positionierstifte(2) passgenau in den Gegenlöchern (10) sitzen, sind die PLatten(l) gegen Verdrehen und Querschub formschlüssig gesichert.
c)Durch die konische Form der Positionierstifte(2) bewirkt jede Dreh-, oder Querschubkraft eine Kraft in Längsrichtung, die bestrebt ist, die Platten(l) auseinanderzudrücken.Ist diese Kraft größer als die eingestellte Federkraft, bewegen sich die Platten(l) auseinander.
d)Ein Querschub erzeugt, abhängig vom Hebelarm, auch ein Drehmoment, das ebenfalls bestrebt ist, die Platten(l) in Längsrichtung auseinanderzudrücken. Ist diese resultierende Längskraft größer als die eingestellte Federkraft, bewegen sich die Platten(l) auseinander.
e)Bewegen sich die Platten(l) auseinander, wird dies durch einen der Sensoren(7) registriert und es kann eine Not-aus-Funktion eingeleitet werden.
f)Werden nach einer Überlast die Platten(l) auseinandergedrückt, so ziehen sie sich durch die Federkraft von selbst wieder gegeneinander in Grundstellung, sobald die Achse(ll) freigefahren ist.
Gebrauchsmusterantrag von ^$i.00,5tobfefit.Heyni ;; ; Blatt 5/7
Anhand der Figuren 1 bis 2 wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. l:eine dreidimensionale Darstellung der beiden Kupplungshälften(1) und ihrer Verbindungskomponenten im Zusammenbau.
Fig. 2:die Seitenansicht einer Arbeitsachse(11) mit eingebauter Sicherheitskupplung(1) und einem einfachen Greifer(12), der aufgrund eines
Bedienfehlers gegen ein Werkzeug(13) gefahren ist.Die Überlast gegen den Greifer(12) erzeugt ein Drehmoment auf die Kupplung(l), was zum Abkippen der unteren Kupplungshälfte
führt.
Aufgrund seiner einfachen Bauart und geringen Baugröße läßt sich diese Kupplungsform
hervorragend in Arbeitsachsen, welche häufig aus Aluminiumprofilen gebaut sind, integrieren .

Claims (5)

1. Nicht schaltbare, ausrück-, und einstellbare Sicherheitskupplung, insbesondere als Überlastschutz an Arbeitsachsen von Industrierobotern, -automaten bzw. sogenannten Handlingsgeräten, die 2 Platten aufweist, welche zueinander längs-, quer-, winkel-, und drehnachgiebig sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1) mit mindestens 2 Positionierstiften (2) zueinander formschlüssig gefügt-, und mit mindestens einer Feder (3) kraftschlüssig gegeneinander verspannt sind.
2. Kupplung nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierstifte (2) konisch sind, wodurch eine Winkel-, bzw. Kippbewegung der Platten (1) zueinander ermöglicht wird.
3. Kupplung nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschraube (4) am Kopf (5) konisch oder abgerundet ist und in den Durchgangslöchern (6) der Platten (1) ausreichendes Spiel hat, um eine Versatz-, bzw. Kippbewegung der Platten(1) zu ermöglichen. Die Vorspannung der Feder(3) erfolgt durch Anziehen der Spannmutter(8) auf der Spannschraube(4).
4. Kupplung nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundstellung der Platten (1) zueinander durch mindestens 2 diagonal an den Platten (1) angebrachten Sensoren (7) überwacht wird.
5. Kupplung nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundstellung der Spannschraube (4) an ihrem Ende (9) durch mindestens einen Sensor überwacht wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007057910A1 (de) * 2007-11-28 2009-06-10 Zis Industrietechnik Gmbh Einrichtung zum Schutz von beweglichen, bevorzugt reaktionskraftfrei wirkenden Bearbeitungsköpfen
ITPR20090028A1 (it) * 2009-04-16 2010-10-17 Rigomac S R L Sistema di sicurezza per teste di lavoro di macchine taglio laser o plasma
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