DE20006943U1 - Tragbares elektronisches Gerät, insbesondere Programmiergerät - Google Patents
Tragbares elektronisches Gerät, insbesondere ProgrammiergerätInfo
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Description
GR OO G 4412 DE
Beschreibung
Tragbares elektronisches Gerät, insbesondere Programmiergerät
Die Erfindung betrifft ein tragbares elektronisches Gerät, insbesondere ein Programmiergerät, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der US-PS 5 175 672 ist ein tragbarer Rechner bekannt, der ein in Transportstellung im Wesentlichen quaderförmiges Gehäuse aufweist. An einer schmalen Seite des Gehäuses ist im mittleren Bereich ein Klappgriff angeordnet, der zur Arbeitsstellung eingeklappt werden kann, so dass er auf der schmalen Seite liegt. Zum Tragen des Computers wird der Griff in eine Tragestellung gedreht, in welcher der Griff senkrecht zur Befestigungsseite steht und die Griffleiste einen Abstand zum Gehäuse aufweist, so dass sie leicht mit der Hand umgreifbar ist. Ein derartiger Klappgriff setzt jedoch eine gewisse Breite der schmalen Seite des Computers voraus, damit er in eingeklappter Stellung nicht über diese hinausragt.
Aus der DE 39 36 261 C2 ist ein weiterer tragbarer Computer mit einem im Wesentlichen quaderförmigem Gehäuse bekannt. An der schmalen Vorderseite des Computers ist ein verschiebbarer Griff befestigt, der in Richtung seiner Längsachse über die gesamte Breite des tragbaren Computers ragt. Der Griff ist zwischen einer Arbeitsstellung, in der er an der Vorderseite des Gehäuses anliegt und einer Tragestellung, in welcher er einen Abstand gegenüber der Vorderseite aufweist, verschiebbar. Die Führung des Griffs erfolgt durch zwei an den Griffenden angebrachte, senkrecht zur Längsachse verlaufende Schenkel, die in der Arbeitsstellung in den Randbereich des Gehäuses hineinragen. Diese Anbringung des Griffs hat den Nachteil, dass im Gehäuse Freiräume vorgesehen werden müssen, in welche die Schenkel in Arbeitsstellung eingeschoben werden können. Der dafür erforderliche Raum geht für die Unterbringung elektronischer Komponenten des Computers verloren.
GR OO G 4412 DE
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein tragbares elektronisches Gerät, insbesondere ein Programmiergerät, mit einem Griff zu schaffen, der zwischen einer Arbeitsstellung und einer Tragestellung verstellbar ist, in Arbeitsstellung eine geringe Höhe und Breite aufweist und dabei robust und einfach aufgebaut ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist das neue tragbare elektronische Gerät, insbesondere das neue Programmiergerät, die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale auf. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen beschrieben.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass zur Befestigung des Griffs keinerlei Schenkel erforderlich sind, welche in der Arbeitsstellung in das Gehäuse des elektronischen Geräts hineinragen. Dadurch steht mehr Platz für die Unterbringung elektronischer Komponenten zur Verfügung. Dabei zeichnet sich der neue Griff durch eine gute Handhabbarkeit und geringe Herstellungskosten aus.
Um den Herstellungsaufwand in vorteilhafter Weise weiter zu senken, können die beiden Gelenkarme und die Lager der Gelenkarme jeweils gleich ausgebildet werden. Zur Realisierung des Griffs ist somit eine geringere Zahl verschiedener Teile erforderlich, wodurch die Logistik- und Lagerhaltungskosten reduziert werden.
Ein besonders einfacher und damit preisgünstiger Aufbau des Griffs wird erzielt, wenn die beiden Gelenkarme am Gehäuse jeweils in einem Drehlager gehalten und am Griff jeweils mit zwei Stiften in Längsnuten geführt werden.
Weiterhin ist es vorteilhaft, die Lager der Gelenkarme in den Winkellagen der Arbeitsstellung und der Tragestellung jeweils lösbar verrastend auszuführen. Dadurch ist das tragbare elek-
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ironische Gerät besser handhabbar, da der Griff nicht unbeabsichtigt seine Stellung ändert.
Die Rastverbindungen können durch zueinander korrespondierende Ausnehmungen und Erhebungen in den Gelenkarmen und dem Gehäuse verwirklicht werden, wobei die für die Verrastung erforderliche Federkraft durch zwei in Richtung der Drehgelenkachse elastisch zusammendrückbare Schenkel der Gelenkarme erzeugt wird. Dies hat den Vorteil, dass zur Erzeugung der Federkraft keine zusätzlichen Federn erforderlich sind und somit der Herstellungsaufwand des Griffes vermindert wird.
Wenn der Griff in Arbeitsstellung in die schmale Seite des tragbaren elektronischen Geräts versenkt ist, wird eine vorteilhaft niedrige Bauhöhe des Geräts erzielt. Auf diese Weise sind zudem in Arbeitsstellung keine vorstehenden Teile vorhanden, welche eine sichere Handhabbarkeit des tragbaren elektronischen Geräts eventuell vermindern könnten.
Anhand der Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, werden im Folgenden die Erfindung sowie Ausgestaltungen und Vorteile näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein tragbares elektronisches Gerät mit einem Griff
in Arbeitsstellung,
Figur 2 ein tragbares elektronisches Gerät mit einem Griff
Figur 2 ein tragbares elektronisches Gerät mit einem Griff
in Tragestellung,
Figur 3 einen geöffneten Griff mit Halterung in Tragestel-0 lung und
Figur 4 einen Gelenkarm.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
35
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In Figur 1 ist ein tragbares elektronisches Gerät mit einem vergleichsweise flachen, quaderförmigen Gehäuse dargestellt,
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das häufig auch als Notebook bezeichnet wird. An seiner vorderen schmalen Seite 1 ist ein Griff 2 angebracht, der in der dargestellten Arbeitsstellung in die schmale Seite 1 versenkt ist. In dieser Stellung weist der Griff keine hervorstehenden Teile auf und behindert nicht die Handhabbarkeit des Geräts. Im Bereich der Enden des Griffs 2 sind zwei Bohrungen 3 und 4 erkennbar, in welche jeweils ein Passstift, der als Stahlstift ausgeführt ist, zur Realisierung einer Achse eines Drehgelenks eingepresst ist. Der Griff 2 wird durch eine Rastverbindung in der Arbeitsstellung gehalten, die durch Anwenden einer senkrecht zur schmalen Seite 1 gerichteten Kraft gelöst werden kann. Durch die Rastverbindung ist sichergestellt, dass sich der Griff nicht ohne Absicht eines Bedieners aus der Arbeitsstellung bewegt. Weitere übliche Komponenten des tragbaren elektronischen Geräts sind eine■Recheneinheit 5 mit Tastatur und ein aufschwenkbarer Deckel 6, in dessen in der Figur 1 verdeckten Unterseite sich ein Flachbildschirm als Anzeigeelement befindet.
In Figur 2 ist der Griff 2 in einer Tragestellung eingerastet. In dieser Darstellung sind zwei Gelenkarme 7 und 8 sichtbar, die zur Befestigung des Griffs 2 am Gehäuse des elektronischen Geräts vorgesehen sind. Die Gelenkarme 7 bzw. 8 sind dazu jeweils mit ihrem einen Ende am Griff 2 und mit ihrem anderen Ende in Drehlagern am Gehäuse gelagert. In der Tragestellung sind die Gelenkarme 7 und 8 um einen Winkel von etwa 48° gegenüber der parallel zur schmalen Seite 1 verlaufenden Längsachse des Griffs 2 geneigt. Auch für diese Stellung ist in den Drehlagern eine Rastverbindung vorgesehen, damit sich der Griff 2 nicht unbeabsichtigt bewegt.
Die Führung der Gelenkarme 7 und 8 in ihren Lagern wird in Figur 3 besonders deutlich. Der Griff 2 besteht aus zwei Schalen, von welchen in Figur 3 lediglich eine Schale 2A eingezeichnet ist, damit der Aufbau des Griffs 2 sichtbar wird. Die beiden Griffschalen sind gleich aufgebaut. Zur Montage werden die beiden Griffschalen spiegelbildlich
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aufeinandergelegt und zusammengedrückt. Zur exakten Positionierung und Befestigung der Griffschalen sind Dorne 20 und sowie dazu korrespondierende Ausnehmungen 22 und 23, Öffnungen 25 und Gewindedome 2 6 vorgesehen. Durch Einsetzen von Schrauben in die Öffnungen und Eindrehen der Schrauben in den jeweils gegenüberliegenden Gewindedom, werden die Griffschalen aneinander befestigt. An der Innenseite der Griffschale 2A befinden sich zwei Führungsnuten 30 und 31 für das jeweilige Ende eines angeformten Stiftes, das den in Figur 3 sichtbaren Enden 33 bzw. 34 gleicht. Alternativ zur Ausbildung angeformter Stifte können Passstifte in die Gelenkarme und 8 eingesetzt sein. Die anderen Enden der Gelenkarme 7 und 8 werden in Drehlagern gehalten, deren jeweilige Achsenlage in Figur 3 an den Bohrungen 3 bzw. 4, in welche als Passstifte ausgebildete Stahlstifte eingepresst sind, erkennbar ist. Zur Realisierung einer Rastverbindung sind an den beiden gegenüberliegenden Seiten der Gelenkarme 7 und 8 zylinderabschnittförmige Erhebungen angeformt, von denen in Figur 3 lediglich Erhebungen 35 und 36 sichtbar sind. In den Drehlagern greifen diese in der Tragestellung in dazu korrespondierende Ausnehmungen ein, die sich in radialer Richtung von der Drehachse erstrecken. In analoger Weise wird eine Rastverbindung in Arbeitsstellung mit Ausnehmungen erzeugt, von denen in Figur 3 Teile der Ausnehmungen 37 und 38 sichtbar sind. Da die Gelenkarme 7 und 8 in der Arbeitsstellung im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Griffes liegen, ragen sie nicht in das Innere des Gehäuses hinein und beanspruchen dort in vorteilhafter Weise keinerlei Platz. Die Gelenkarme 7 und 8 sind, ebenso wie die Griffschalen, als gleiche Teile ausgeführt.
Anhand Figur 4 wird verdeutlicht, mit welch einfachen Mitteln die für die Rastverbindung in einem Drehlager erforderliche Federkraft erzeugt wird. Ein Gelenkarm 46 ist im Bereich des "Drehlagers mit einer schlitzförmigen Ausnehmung 40 versehen, welche in radialer Richtung verläuft. Auf diese Weise werden zwei Schenkel 41 und 42 gebildet, welche an ihren Außenseiten
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jeweils eine zylinderabschnittförmige Erhebung aufweisen. In Figur 4 ist lediglich eine Erhebung 43 sichtbar. Eine kreisrunde Bohrung 4 4 durch die beiden Schenkel 41 und 42 dient zur Aufnahme eines Passstiftes, der in die Bohrung 3 (Figur 3) eingesetzt ist und somit gemeinsam mit diesem ein Drehlager bildet. In der Arbeitsstellung und der Tragestellung des Griffs liegen die beiden Erhebungen des Gelenkarms 46 in zu diesen korrespondierenden Nuten des Gehäuses. Bei einer Änderung der Stellung werden die beiden Schenkel 41 und 42 entgegen einer durch die Elastizität des Materials verursachten Federkraft zusammengedrückt und werden erst wieder durch erneutes Verrasten entspannt. Somit sind keinerlei zusätzliche Federn zur Erzeugung der Rastverbindungen in Arbeits- und Tragestellung erforderlich. Ein Passstift 45 ist zur Führung des Gelenkarms 4 6 in dazu korrespondierenden Nuten der Griffschalen vorgesehen.
Claims (6)
1. Tragbares elektronisches Gerät, insbesondere Programmiergerät, mit einem im Wesentlichen quaderförmigen Gehäuse und mit einem Griff (2), der an einer schmalen Seite (1) des Gehäuses befestigt und zwischen einer Arbeitsstellung, in welcher er am Gehäuse anliegt, und einer Tragestellung, in welcher er einen Abstand zum Gehäuse aufweist, verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Griffs (2) zwei Gelenkarme (7, 8) vorgesehen sind, die jeweils mit ihrem einen Ende am Griff (2) und mit ihrem anderen Ende am Gehäuse gelagert und derart geführt sind, dass sie in der Arbeitsstellung im Wesentlichen in Richtung der Längsachse des Griffs (2) liegen und in der Tragestellung gegenüber der Längsachse des Griffs (2) geneigt sind.
2. Tragbares elektronisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gelenkarme (7, 8) und die Lager der Gelenkarme (7, 8) jeweils gleich ausgebildet sind.
3. Tragbares elektronisches Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gelenkarme (7, 8) am Gehäuse jeweils in einem Drehlager gehalten und am Griff jeweils mit einem Stift (33, 34) in einer Nut (30, 31) geführt sind.
4. Tragbares elektronisches Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gelenkarme (7, 8) in den Winkellagen der Arbeitsstellung und der Tragestellung jeweils lösbar verrasten.
5. Tragbares elektronisches Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverbindungen durch zueinander korrespondierende Ausnehmungen (37, 38) und Erhebungen (35, 36) in den Gelenkarmen und dem Gehäuse verwirklicht sind, wobei die zur Verrastung erforderliche Federkraft durch zwei in Richtung der Drehgelenkachse elastisch zusammendrückbare Schenkel (41, 42) der Gelenkarme (7, 8) erzeugt wird.
6. Tragbares elektronisches Gerät, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (2) in Arbeitsstellung in die schmale Seite (1) versenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20006943U DE20006943U1 (de) | 2000-04-14 | 2000-04-14 | Tragbares elektronisches Gerät, insbesondere Programmiergerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20006943U DE20006943U1 (de) | 2000-04-14 | 2000-04-14 | Tragbares elektronisches Gerät, insbesondere Programmiergerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20006943U1 true DE20006943U1 (de) | 2001-05-23 |
Family
ID=7940303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20006943U Expired - Lifetime DE20006943U1 (de) | 2000-04-14 | 2000-04-14 | Tragbares elektronisches Gerät, insbesondere Programmiergerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20006943U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2068087A3 (de) * | 2007-12-06 | 2013-11-27 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Versenkbare Griffvorrichtung für eine Tür eines Hausgeräts und Hausgerät mit einer derartigen Griffvorrichtung |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1905077U (de) * | 1964-09-11 | 1964-11-26 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Tragevorrichtung fuer rundfunkkoffergeraete. |
| DE1909341A1 (de) * | 1969-02-25 | 1970-09-10 | Bayer Ag | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von grobteiligen,amorphen Natrium-Aluminiumsilicatfuellstoffen |
| DE7630830U1 (de) * | 1976-10-01 | 1977-01-13 | Hans Knuerr Kg Mechanik Fuer Die Elektronik, 8000 Muenchen | Traggriff für ein Gehäuse |
| DE3936261C2 (de) * | 1988-10-31 | 1992-12-24 | Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, Jp | |
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2000
- 2000-04-14 DE DE20006943U patent/DE20006943U1/de not_active Expired - Lifetime
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