DE20007277U1 - Element zum Überdecken von Unebenheiten - Google Patents

Element zum Überdecken von Unebenheiten

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/40Slabs or sheets locally modified for auxiliary purposes, e.g. for resting on walls, for serving as guttering; Elements for particular purposes, e.g. ridge elements, specially designed for use in conjunction with slabs or sheets
    • E04D3/405Wall copings
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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Description

CIRCUS Ideas Company GmbH
Rudolf-Diesel-Str. 2
D-78239 Rielasingen
Element zum Überdecken von Unebenheiten
Die Erfindung betrifft ein Element zum Überdecken von Unebenheiten an einer Wand, insbesondere von 0 hervorstehenden Nietköpfen an einer Fahrzeugwand.
Aus vielen Wänden ragen Unebenheiten hervor, welche das optische Aussehen der Wand beeinträchtigen. In speziellem Masse gilt dies für LKW-Aufbauten, welche als Werbeflächen dienen sollen. Aus diesen Seitenwänden von LKW-Aufbauten ragen eine Vielzahl von Nietenköpfen hervor, da beispielsweise eine Beplankung der Seitenwand des Fahrzeugaufbaus durch derartige Nieten festgelegt wird. Da diese Nieten die Optik der Werbefläche erheblich beeinträchtigen, werden bislang diese mit Nieten belegten Flächen ausgelassen, wodurch es jedoch zu einem unerwünschten Unterbruch der Werbefläche kommen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen und auch die Fläche der
&igr; · · &igr;
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Werbung zugänglich zu machen, welche bislang infolge der Nietenköpfe ausgelassen werden musste.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass eine Brücke zum Auflegen auf die Wand einen Hohlraum zur Wand hin ausbildet, dessen Höhe mindestens der Höhe der Nietköpfe entspricht.
Mit dieser erfindungsgemässen Brücke ist es möglich, Nietenköpfe und auch ganze Reihen von Nietenköpfen zu überbrücken, so dass auch diese Flächen im Bereich der Nietenköpfe der Werbung zugänglich gemacht werden.
Die Brücke sollte so ausgestaltet sein, dass sie möglichst wenig hervortritt. Das bedeutet, dass sie vom Optischen her betrachtet aus der Seitenwand herauswächst und wieder in sie verschwinden soll. Zu diesem Zweck besitzt die Brücke einen Auffahrstreifen und einen Ablaufstreifen, die in einem sehr spitzen Winkel zur Seitenwand des Fahrzeugaufbaus hin verlaufen. Auflaufstreifen und Abfahrstreifen sind dann noch durch einen etwa parallel zur Fahrzeugwand verlaufenden Mitteilstreifen miteinander verbunden. Beim Überkleben mit der Werbefläche können die entsprechenden Übergänge von Auffahrstreifen und Ablaufstreifen zur Seitenwand hin noch zusätzlich überklebt werden, so dass vom Optischen her der Brückenaufsatz auf der Seitenwand kaum auffällt.
Der möglichst flache Übergang von Auffahrstreifen bzw. 0 Ablaufstreifen zur Seitenwand hin erlaubt es auch, die Brücke in diesem Bereich keilförmig auszugestalten. Die Spitze des Keiles bildet dann gleichzeitig die Randkante von Auffahrstreifen bzw. Ablaufstreifen. Der Keil selbst bildet eine Anlagefläche aus, mit der die Brücke der Fahrzeugseitenwand anliegt. In diesen keilförmigen Bereich
kann deshalb auch eine Sicke eingeformt sein, in die ein Klebeband eingelegt wird, über welches die Brücke an der Seitenwand befestigt wird. Dabei handelt es sich bevorzugt um ein beidseitig klebendes Klebeband.
5
Damit die Brücke einem Druck nicht nachgeben kann, sind bevorzugt noch weitere Abstandshalter, insbesondere im Bereich des Mittelstreifens vorgesehen. Diese Abstandshalter sind geeigneterweise T-förmig ausgebildet, wobei der Querbalken in Gebrauchslage ebenfalls der Seitenwand anliegt, so dass eine gute Abstützung der Brücke gegenüber der Seitenwand erfolgt.
Insgesamt hat es sich als ratsam erwiesen, die Brücke aus einem stranggepressten Kunststoff- oder Aluminiumstreifen herzustellen. Dies erscheint von der Kostenseite und der Stabilität her die günstigste Lösung.
In manchen Fällen wird es notwendig sein, Brücken, die eine 0 genügende Länge aufweisen, miteinander zu verbinden, um eine ganze Reihe von Nietenköpfen zu überdecken. Zur Verbindung von zwei Brücken ist ein Zwischenstück vorgesehen, welches querschnittlich ähnlich wie die Brücke geformt ist. Das bedeutet, dass dieses Zwischenstück auch 5 einen Brückenstreifen aufweist, dessen Höhe in etwa der Höhe der Brücke entspricht. Seitlich ragen von diesen Brückenstreifen Einschubstücke ab, welche in die Hohlräume seitlich eingeschoben werden, die von der Brücke zusammen mit der Seitenwand des Fahrzeuges ausgebildet werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
5
Figur 1 eine Seitenansicht eines Lastwagens mit einem Kastenaufbau mit aus der Oberfläche herausschauenden Nieten;
Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Elementes zum Überdecken von Unebenheiten an einer Wand, beispielsweise an dem Kastenaufbau gemäss Figur 1;
Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines Zwischenstückes zum Verbinden von zwei erfindungsgemässen Elementen gemäss Figur 2;
Figur 4 eine Seitenansicht des Elementes zum Überdecken von Unebenheiten nach Figur 2;
20
Figur 5 einen vergrössert dargestellten Ausschnitt aus dem Element gemäss Figur 4.
In Figur 1 ist ein Lastkraftwagen 1. Auf einem Grundgestell 2 ist ein Kastenaufbau 3 aufgesetzt, der unter anderem eine Seitenwand 4 besitzt. Diese Seitenwand 4 soll mit Werbung 5 belegt werden. Dabei müssen aus -optischen Gründen diejenigen Flächen ausgespart werden, welche im wesentlichen von Nieten 6 belegt sind.
30
Um auch diese Flächen der Werbung zugänglich zu machen, ohne dass das optische Bild der Seitenwand 4 beeinträchtigt wird, ist erfindungsgemäss ein Element 7 zum Überdecken dieser Nieten 6 vorgesehen. Dieses Element 7 besteht im wesentlichen aus einer Brücke 8, welche beispielsweise zu
einer Seitenwand 4 hin beim Auflegen auf diese Seitenwand 4 Hohlräume 9.1 bis 9.4 ausbildet. Zu diesem Zweck ist die Brücke 8 aus einem Auffahrstreifen 10, einem Mittelstreifen 11 und einem Ablaufstreifen 12 geformt. Der Auffahrstreifen 10 und der Ablauf streif en 12 schliessen mit dem Mittelstreifen 11 jeweils einen stumpfen Winkel ein. Endwärtig sind Auffahrstreifen 10 und Ablaufstreifen 12 querschnittlich keilförmig ausgestaltet. Die Spitze des Keiles 13.1 bzw. 13.2 bildet gleichzeitig eine Randkante 14.1 bzw. 14.2 der Brücke 8, wobei die Randkante 14.1 bzw. 14.2 in die Seitenwand 4 spitz überläuft.
Der keilförmige Bereich 13.1 bzw. 13.2 ist in Figur 5 näher dargestellt. In eine Anlagefläche 15 des keilförmigen Bereiches 13.1 bzw. 13.2 ist eine Sicke 16 eingeformt, in die ein Klebeband 17 eingelegt ist. Bevorzugt ist das Klebeband 17 beidseitig klebend, so dass es einerseits in der Sicke 16 festliegt, andererseits aber die gesamte Brücke 8 an der Seitenwand 4 festlegt.
Im Bereich des Mittelstreifens 11 sind noch Abstandshalter 18.1, 18.2 und 18.3 vorgesehen, welche T-förmig ausgebildet sind, wobei ein Querbalken 19.1 bis 19.3 in Gebrauchslage an der Seitenwand 4 anschlägt.
Insgesamt besteht das Element 7 bevorzugt aus einem stranggepressten Aluminiumprofil und · ist von diesem Aluminiumprofil abgeschnitten, jeweils entsprechend der gewünschten Länge.
Sollte die Verbindung von zwei Elementen 7 notwendig sein, so ist hierfür ein Zwischenstück 20 gemäss Figur 3 vorgesehen. Dieses Zwischenstück 2 0 besitzt einen Brückenstreifen 21, der ähnlich der Brücke 7 in seiner 5 Kontur geformt ist. Das bedeutet, dass er auch ein
Mittelteil 22 besitzt, an das sich jeweils einends ein Auffahrteil 23 bzw. ein Ablaufteil 24 anschliesst. Die Enden von Auffahrteil 23 und Ablaufteil 24 sind ebenfalls wiederum keilförmig ausgestaltet.
5
Unterhalb des Mittelteiles 22 sind gleichfalls Abstandshalter 25.1 bis 25.3 vorgesehen, welche in ihrer Lage der Anordnung der Abstandshalter 18.1 bis 18.3 entsprechen. Gleichfalls entspricht eine Höhe des Zwischenstückes 20 in etwa der Höhe der Brücke 8.
Zum Verbinden von einzelnen Brücken 8 ragen seitlich von dem Zwischenstück 20 Einschubstücke 26.1 bis 26.4 ab, welche in die Hohlräume 9.1 bis 9.4 hineinpassen. Sie sind in ihrer Aussenkontur in etwa der Kontur der Hohlraumbegrenzungen angepasst.
Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
0 Zum Überdecken von Nietenköpfen auf der Seitenwand 4 des LKW 1 werden Elemente 7 in einer gewünschten Länge von einem Strangpressprofil abgeschnitten. In die Sicken 16 werden doppelt klebende Klebebänder 17 eingelegt und mit ihnen die Elemente 7 dann so auf die Seitenwand 4 5 aufgeklebt, dass die Nietenköpfe 6 in den Hohlräumen 9.1 bis 9.4 aufgenommen werden. Damit verschwinden diese Nietenköpfe in den Hohlräumen 9.1 bis 9.4 und die gesamte Seitenwand des LKW kann mit einer Werbefläche überdeckt werden, ohne dass es zu einer optischen Beeinträchtigung dieser Werbefläche kommt.
Sollte die Länge eines Elementes nicht ausreichen, so kann es mit einem zweiten Element 7 verbunden werden, was durch das Zwischenstück 20 geschieht, wobei die seitlich
abragenden Einschubstücke 26.1 bis 26.4 in die Hohlräume 9.1 bis 9.4 eingeschoben werden.
Vt ·■
DR. PETER WEISS & DIPL.-ING. A. BRECHT
Patentanwälte European Patent Attorney
Aktenzeichen: G 1106/DE Datum: 19.04.2000
Positionszahlenliste
1 LKW 34 61
2 Grundge stell 35 68
3 Kastenaufbau 36 69
4 Seitenwand 37 70
5 Werbung 38 71
6 Nieten 39 72
7 Element 40 73
8 Brücke 41 74
9 Hohlraum 42 75
10 Auffahrstreifen 43 76
11 Mittelstreifen 44 77
12 Ablaufstreifen 45 78
13 Keil 46 79
14 Randkante 47
15 Anlagefläche 48
16 Sicke 49
17 Klebeband 50
18 Abstandshalter 51
19 Querbalken 52
20 Zwischenstück 53
21 Brückenstreifen 54
22 Mittelteil 55
23 Auffahrteil 56
24 Ablaufteil 57
25 Abstandhalter 58
26 Einschubstücke 59
27 60
28 61
29 62
30 63
31 64
32 65
33 66

Claims (10)

1. Element zum Überdecken von Unebenheiten an einer Wand, insbesondere von hervorstehenden Nietköpfen (6) an einer Fahrzeugwand (4), dadurch gekennzeichnet, dass eine Brücke (8) zum Auflegen auf die Wand (4) einen Hohlraum (9.1-9.4) zur Wand (4) hin ausbildet, dessen Höhe mindestens der Höhe der Nietköpfe (6) entspricht.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (8) aus einem im spitzen Winkel zur Wand hin verlaufende Auffahrstreifen (10), einem etwa parallel zur Wand (4) verlaufenden Mittelstreifen (11) und einem wiederum im spitzen Winkel zur Wand hin abfallenden Ablaufstreifen (12) besteht.
3. Element nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkanten (14.1, 14.2) von Auffahrstreifen und Ablaufstreifen keilförmig ausgebildet sind.
4. Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in eine in dem keilförmigen Bereich (13.1; 13.2) eingeformte Sicke (16) ein, bevorzugt beidseitig klebendes Klebeband (17) eingelegt ist.
5. Element nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Mittelstreifen (11) über Abstandshalter (18.1-18.3) gegen die Wand (4) abstützt.
6. Element nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (18.1-18.3) T-förmig ausgestaltet sind.
7. Element nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (8) aus einem stranggepressten Aluminiumprofil oder Kunststoff besteht.
8. Element nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei aneinander stossende Brücken über ein Zwischenstück (20) miteinander verbunden sind.
9. Element nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (20) einen Brückenstreifen (21) aufweist, welcher eine Höhe aufweist, die der Höhe der Brücke (8) entspricht.
10. Element nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichent, dass seitlich von dem Brückenstreifen (21) Einschubstücke (26.1 26.4) zum Einschieben in den/die Hohlräume (9.1-9.4) abragen, welche von der Brücke (8) der Wand (4) und ggf. den Abstandhalter (18.1-18.4) gebildet sind.
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