DE20007465U1 - System zum Auffangen von Verunreinigungen, insbesondere im Gleisbereich unterhalb von Schienenfahrzeugen, sowie Halterung hierfür - Google Patents

System zum Auffangen von Verunreinigungen, insbesondere im Gleisbereich unterhalb von Schienenfahrzeugen, sowie Halterung hierfür

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    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B19/00—Protection of permanent way against development of dust or against the effect of wind, sun, frost, or corrosion; Means to reduce development of noise
    • E01B19/006—Means for protecting the underground against spillage

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Description

SYSTEM ZUM AUFFANGEN VON VERUNREINIGUNGEN, INSBESONDERE IM GLEISBEREICH UNTERHALB VON SCHIENENFAHRZEUGEN, SOWIE HALTERUNG HIERFÜR
Die Erfindung betrifft ein System zum Auffangen von Verunreinigungen, wie Öl der dergleichen, sowie eine Halterung hierfür. Anwendungsgebiete der Erfindung liegen insbesondere im Bereich des Schienenverkehrs, also z.B. im Gleisbereich unterhalb von Schienenfahrzeugen an Tankstellen, Umschlagplätzen oder Lokabstellplätzen.
Es ist bekannt, an sogenannten Tankstellplätzen, AnIagen zum Abfüllen und Umschlagen wassergefährdender Stoff etc. Auffangvorrichtungen oder -systeme zu installieren, um zu verhindern, daß Verunreinigungen ungewollt in das Erdreich und von dort aus in das Grundwasser gelangen. Tankstellplätze sind Gleisbereiche im Freien, auf denen z.B. Triebfahrzeuge oder Triebzüge zum Betanken regelmäßig abgestellt werden.
Neben den Tankstellplätzen sind es auch generell Bereiche im Schienennetz, wo mit umweltbelastenden oder umweltschädlichen Fluiden oder Stoffen gehandhabt wird, also beispielsweise Be- und Entladebereiche für Kesselwagen, Füllstationen, Waschanlagen für Reisezüge und Güterzüge etc., wo derartige unerwünschten bzw. umweitschädlichen Verunreinigungen oder Schmutzfrächten anfallen können. Betreiber von z.B. Tankstellplätzen unterliegen der Anlagenvorordnung und dem WHG (Wasserhaushaltsgesetz) und sind demnach verpflichtet, Verunreinigungen des Wassers oder sonstige nachteilige Veränderungen seiner Beschaffenheit zu verhindern.
Es gibt von daher bereits eine Vielzahl von Auffangvorrichtungen oder -systemen, mit denen versucht wird, fluid-
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förmige Verunreinigungen an einem Eindringen in den Boden und möglicherweise in das Grundwasser zu hindern.
Bei derartigen bekannten Auffangsystemen ist grundsätzlieh zu unterscheiden zwischen entwässernden Systemen und nicht entwässernden Systemen. Bei Tankstellen und Umfüllstationen sind allerdings nur entwässernde Systeme zugelassen. Beispiele hierzu sind im Stand der Technik etwa aus den DE-OSen 196 17 380, 43 40 787 und 38 18 952, sowie der DE-PS 35 11 552 bekannt.
Aus der DE-PS 41 36 062 ist eine weitere Vorrichtung zum Auffangen von flüssigen und/oder körnigen Schadstoffen im Schienenbereich von Schienenfahrzeugen, also zur Absicherung von Gleisanlagen gegen Schadstoffeintrag in Boden und Grundwasser bekannt geworden. Im Falle dieser bekannten Vorrichtung erfolgt allerdings eine bloße Ableitung von anfallenden Schadstoffen oder Verunreinigungen. Ist das der Vorrichtung nachgeschaltete Drainagesystem überlastet (z.B.
bei starken Regenfällen) oder durch eingetragene Fremdkörper (Laub, Steine, Erde, Gras etc.) teilweise oder ganz verstopft, können durch den entstehenden Rückstau die Schadstoffe durch Überlaufen in das Erdreich und/oder Grundwasser eindringen.
Die Erfindung hat es sich demgegenüber zur Aufgabe gemacht, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung oder ein System zum Auffangen von Verunreinigungen, wie Öl der dergleichen, insbesondere im Gleisbereich unterhalb von Schienenfahrzeugen, bzw. eine Halterung hierfür zu schaffen, mit dem bzw. der sicher ein Austreten oder Überlaufen von Schadstoffen verhindert werden kann, wobei darüber hinaus eine leichte Montage ohne Eingriffe im Gleisbereich möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die im Anspruch 1 bzw. 18 angegebenen Merkmale.
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Demnach wird ein System zum Auffangen von Verunreinigungen, wie Öl oder dergleichen geschaffen, mit mehreren Wannen, welche nach Art eines Baukastensystems miteinander derart kombinierbar und gegenüber den Schienen eines Gleisschienenpaars festlegbar sind, daß zumindest die Fläche zwischen dem Gleisschienenpaar in abdichtender Weise abgedeckt ist, wobei:
die einzelnen Wannen jeweils mit zumindest einem Längsrand im Bereich der benachbarten Schiene mittels an diesen befestigbaren Halterungen abgedichtet festgelegt sind;
in Schienenverlaufsrichtung einander benachbarte Wannen in ebenfalls abdichtender Weise aneinanderliegen; und
die Halterungen an den Schienen rein klemmend befestigt sind, wobei jeder Wannen-Längsrand durch die Halterungen unter den Schienenkopf an die Schiene in abdichtender Weise preßbar und gegenüber dem Gleisunterbau im wesentlichen
vertikal abstützbar ist.
Weiterhin wird eine Halterung, insbesondere für ein erfindungsgemäßes System geschaffen, welche im Schwellenfach rein klemmend befestigbar ist und eine Spannvorrichtung aufweist oder zu deren Anordnung ausgelegt ist, mit welcher jeder Wannen-Längsrand an den Schienenkopf in abdichtender Weise anpreßbar ist und welche eine gegenüber dem Gleisunterbau im wesentlichen vertikale Abstützung des Wannen-Längsrandes erlaubt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bevorzugt sind demnach die Halterungen im Bereich des Schienenfußes an der Schiene angeklemmt sind.
Weiterhin ist bevorzugt jede Halterung zweigeteilt ausgeführt, wobei ein Halterungsteil mit einem Ausleger verse-
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hen ist, der den Schienenfuß untergreift und mit dem anderen Halterungsteil verbindbar ist.
Im Zuge der Verbindung der beiden Halterungsteile sind diese vorteilhafterweise am Schienenfuß-Rand anklemmbar und die Anklemmung der Halterungsteile erfolgt durch eine Schraubklemme, wobei weiterhin die Halterungsteile unter Zwischenschaltung einer Klemme an dem Schienenfuß angeklemmt werden.
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Jedes Halterungsteil weist bevorzugt einen in Einbaulage im wesentlichen horizontal verlaufenden Halterungsfuß, einen von diesem im wesentlichen vertikal nach oben vorstehenden Halterungssteg und eine zu diesem im wesentlichen horizontal verlaufende Auflageplatte auf.
Hierbei ist an dem einen Halterungsteil mit dem Ausleger dieser bevorzugt eine einstückige Verlängerung des Halterungsfußes.
20
Jeder Halterungssteg hat bevorzugt wenigstens eine
Durchgangsbohrung zur Aufnahme eines mit der benachbarten Wanne verbundenen Spannstiftes, mit welchem die Wanne in Richtung des Halterungssteges und damit in Richtung der benachbarten Schiene zwangsbewegbar ist.
Weiterhin kann jede Wanne mit zumindest einem Längsrand mit einem von diesem Längsrand nach außen vorstehenden Bund auf der Auflageplatte auflegbar und mit dieser verbindbar sein.
Weiterhin ist bevorzugt die zwischen dem Gleisschienenpaar liegende Wanne mit dem von einem Längsrand nach außen vorstehenden Bund auf die Auflageplatte auflegbar und mit dieser verbindbar und liegt an dem gegenüberliegenden Längsrand mit einem ebenfalls nach außen vorstehenden Bund auf der Auflageplatte ohne Verbindung mit dieser auf.
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Die Verbindung zwischen Auflageplatte und Wannenlängsrand bzw. dortigem Bund kann durch eine Verschraubung erfolgen, welche durch den Bund und die Auflageplatte verläuft.
Bevorzugt ist der der Schiene zugewandte Rand des Bundes mit einem elastisch verformbaren Dichtungsprofil versehen.
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Im Bereich des auf der Auflageplatte nur aufliegenden Wannenbundes ist bevorzugt eine an der benachbart verlaufenden Schiene abdichtend anliegende, den Wannenbund überdeckende und mit der Auflageplatte verbundene Abdeckplatte angeordnet.
Quer zur Schienenverlaufsrichtung liegende Ränder aneinandergrenzender Wannen können von einem diese überdeckenden Dichtungsprofil übergriffen werden.
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An jeder Schiene ist bevorzugt in jedem Schwellenfach eine Halterung angeklemmt.
Jede Wanne hat vorteilhafterweise in Längs- und/oder Querrichtung ein eingebautes und/oder angeformtes Gefälle in Richtung wenigstens eines Drainageablasses.
Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be-Schreibung anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig.l eine Ansicht von oben auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems;
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Fig. 2 eine Ansicht in Längsrichtung einer Schiene gesehen, zur Erläuterung, wie die Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung vor ihrer Montage an der Schiene angesetzt wird;
5
Fig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung der fertig montierten Halterung;
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Darstellung einer anderen Halterung im fertig montierten Zustand;
Fig. 5 eine den Figuren 2 bis 4 entsprechende Darstellung von beidseitig an einer Schiene mittels der dortigen Halterung befestigten Wannen;
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Fig. 6A bis 6C die aufeinanderfolgenden Schritte bei der Montage der Wannen beidseitig und zwischen dem Gleisschienenpaar;
Fig. 7A bis 7D die Schritte zum Anschluß der montierten Wannen an ein Drainagesystem; und
Fig. 8 eine vergrößerte Darstellung des Stoßes zwischen zwei Wannen an deren Querrändern.
Ein in den Figuren der Zeichnung insgesamt mit 2 bezeichnetes erfindungsgemäßes System zum Auffangen von Verunreinigungen, beispielsweise Öl oder dergleichen, unterhalb von Schienenfahrzeugen umfaßt etwa gemäß Fig. 1 eine Mehrzahl von Wannen 4-1, 4-2, ... 4-n, welche zumindest zwischen zwei Schienen 6 und 8 eines Gleisschienenpaares 10 verlegt sind. Gemäß Fig. 1 sind die Wannen 4 auch beiseitig des Gleitschienenpaares 10 verlegt, so daß eine Fläche sowohl außerhalb der beiden Schienen 6 und 8 als auch zwisehen den Schienen 6 und 8 von den Wannen 4 abgedeckt ist.
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Die Schienen 6 und 8 sind in bekannter Weise auf quer zur Schienenverlaufsrichtung angeordneten Schwellen 12 montiert, wobei zwischen den einzelnen Schwellen 12 jeweils ein sogenanntes Schwellenfach 14 ausgebildet wird, in welchem weiter unten noch näher zu erläuternde Halterungen zur Befestigung der einzelnen Wannen 4 an den Schienen 6 und 8 befestigt werden.
Wie ebenfalls weiter unten noch näher erläutert werden wird, stehen die einzelnen Wannen 4 über ebenfalls quer zur Schienenverlaufsrichtung unter den Schienen 6 und 8 im dortigen Gleisbett verlegte Drainagerohre 16 mit einer Abführleitung 18 in Verbindung.
Die Figuren 2 bis 6C zeigen den Aufbau des erfindungsgemäßen Systems bzw. die Vorgehensweise, mit welcher Halterungen 2OA bzw. 20B an den einzelnen Schienen 6 und 8 des Gleisschienenpaares 10 befestigt werden. Wie am besten aus der Abfolge der Figuren 6A bis 6C zu sehen ist, gelangen zwei verschieden ausgeführte Halterungen 2OA und 2OB zum Einsatz. Hierbei sei die Halterung 2OA der Schiene 6 und die Halterung 2OB der Schiene 8 zugeordnet.
Zunächst sei die Halterung 2OA anhand der Figuren 2 und 3 näher betrachtet. Jede der Halterungen 2OA und 2OB ist zweigeteilt ausgeführt, d.h. die Halterung 2OA besteht aus zwei Halterungsteilen 22 und 24 (Fig. 2 und 3) und ebenso umfaßt die Halterung 20B zwei Halterungsteile 26 und 2 8 (Fig. 4 und 5).
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Das Halterungsteil 22, welches in den Figuren 2 und 3 auf der linken Seite der Schiene 6 zu liegen kommt, weist einen Ausleger 30 auf, der einen Schienenfuß 32 der Schiene 6 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise untergreift. An dem Ausleger 30 ist im Bereich dessen in Fig. 2 auf der rechten Seite liegenden freien Ende eine Mutter 34 befestigt, beispielsweise angeschweißt, deren Gewindeausnehmung in Fluch-
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tung mit einer in Fig. 2 nicht näher dargestellten, sich in dem Ausleger 30 befindlichen Bohrung ist. An dem der Mutter 34 abgewandten Endabschnitt des Auslegers 30 schließt sich an diesen einstückig ein Halterungsfuß 36 an, an welchem ebenfalls eine Mutter 38 befestigt, beispielsweise angeschweißt ist, wobei wie im Falle der Mutter 34 die Gewindeausnehmung der Mutter 38 in Fluchtung mit einer Bohrung in dem Halterungsfuß 36 steht. In die Mutter 38 ist eine Schraube 40 eingeschraubt, wobei zwischen dem Halterungsfuß 36 und der Unterseite des Kopfes der Schraube 40 eine im Bahnbereich an sich übliche Klemme 42 verwendet wird.
In Fig. 2 links vom Halterungsfuß 36 erstreckt sich ein Halterungssteg 44 im wesentlichen im rechten Winkel, d.h. in der Einbaulage der Halterung 2OA vertikal nach oben. Bevorzugt sind Halterungssteg 44 und Halterungsfuß 36 einstückig ausgebildet. Am oberen freien Ende weist der Halterungsteg 44 eine Auflageplatte 46 auf, welche mit dem Steg 44 beispielsweise verschweißt ist und welche sich im wesentlichen parallel zu dem Halterungsfuß 36 bzw. dem Ausleger 30 und damit in Einbaulage der Halterung 2OA im wesentlichen horizontal erstreckt.
Das Halterungsteil 24 weist ähnlich zum Halterungsteil 22 einen Halterungsfuß 48, einen Halterungssteg 50 und eine Auflageplatte 52 auf, wobei im Falle des Halterungsteiles 24 auf die Halterungsplatte 52 versetzt eine weitere Zusatzplatte 54 aufgesetzt und mit dieser verbunden, beispielsweise verschweißt ist. Der Halterungsfuß 48 wird von einer Schraube 56 durchsetzt und an der Unterseite des Halterungsfußes 4 8 befindet sich analog zu der Klemme 42 eine weitere Schienenklemme 58.
Zur Montage der Halterung 2OA wird in dem betreffenden Schwellenfach 14 gemäß Fig. 1 zunächst der Ausleger 30 unter dem Schienenfuß 32 hindurchgeführt, so daß die Mutter 34 in Fig. 2 oder Fig. 3 auf der rechten Seite des Schie-
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nenfußes 32 zu liegen kommt. Gemäß Fig. 3 übergreift in dieser Lage die Klemme 42 auf Seiten des Halterungsteiles 22 den linken Randbereich des Schienenfußes 32. Sodann wird das rechte Halterungsteil 24 an dem Schienenfuß 32 bzw. dessen rechten Rand angesetzt und die Schraube 56 durch den Ausleger hindurch in die Mutter 34 eingedreht. Die Klemme 58 seitens des Halterungsteiles 24 legt sich hierbei in der aus Fig. 3 ersichtlichen Art und Weise an den rechten Randbereich des Schienenfußes 32 an. Nach einer Ausrichtung der so vormontierten Halterung 2OA gegenüber der Schiene 6 werden die Schrauben 40 und 56 angezogen. Durch Anziehen der Schrauben 40 und 56 werden die beiden Halterungsteile 22 und 24 und damit die gesamte Halterung 2OA in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise rein klemmend an dem Schienenfuß 32 und damit an der Schiene 6 befestigt. Gemäß den Figuren 6A bis 6C kommt hierbei das Halterungsteil 22 mit der ebenen Auflageplatte 46 links von der Schiene 6 und damit außerhalb des Gleisschienenpaares 10 zu liegen und das Halterungsteil 24 mit der durch die Zusatzplatte 54 abgestuften Auflageplatte 52 kommt rechts von der Schiene 6 und damit innerhalb des Gleisschienenpaares oder zwischen den Schienen 6 und 8 zu liegen.
Die Halterung 2OB ist gemäß den Figuren 4 und 5 im wesentlichen analog zu der Halterung 20A aufgebaut, was in den Fig. 4 und 5 durch gleiche Bezugszeichen wie in den Figuren 2 und 3 zum Ausdruck kommt. Der wesentliche Unterschied zwischen den Halterungen 20A und 2OB ist, daß im Falle der letzteren beide Auflageplatten 46 über ihre gesamte Fläche hinweg eben sind, d.h. eine Zusatzplatte 54 gemäß den Figuren 2 und 3 ist im Falle der Halterung 2OB nicht vorgesehen. Auch die Halterung 2OB wird durch Anziehen der Schrauben 40 und 56 rein klemmend an dem Schienenfuß 32 der zweiten Schiene 8 des Gleisschienenpaares 10 befestigt, wobei der Ausleger 30 den Schienenfuß 32 in der aus den Figuren 4 und 5 ersichtlichen Weise untergreift.
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Die Figuren 5 und 6A bis 6C zeigen die Montage der einzelnen Wannen 4 außerhalb und in dem Gleisschienenpaar 10. Zunächst sei in der Darstellung von Fig. 5 die Anbringung zweier Wannen 4 beidseitig der Schiene 8 näher erläutert.
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Nachdem in der aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlichen Weise die einzelnen Halterungen 2OA und 2OB jeweils in den Schwellenfächern 14 (Fig. 1) montiert worden sind, werden die einzelnen Wannen 4 beidseitig außerhalb der Schienen 6 und 8 und zwischen den Schienen 6 und 8 angeordnet. Hierzu weisen die Wannen 4 gemäß beispielsweise Fig. 5 einen nach außen vorstehenden Bund auf. Im Falle der Wannen 4-1, 4-2, 4-5 und 4-6 gemäß Fig. 1, d.h. im Falle der außerhalb der Schienen 6 und 8 liegenden Wannen befindet sich dieser Bund nur an einem Längsrand der betreffenden Wannen, d.h. an dem der jeweiligen Schiene 6 bzw. 8 zugewandten Längsrand. Diese Ränder sind in den betreffenden Figuren der Zeichnung mit dem Bezugszeichen 60A versehen. An seinem äußeren freien Ende weist jeder Rand 6OA ein Dichtungsprofil 62 auf.
welches in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise elastisch verformbar ist und sich unter den Kopf 64 der Schiene 8 schmiegt. Weiterhin weisen die Wannen 4 an ihrer vertikalen, dem Rand 60A benachbarten Seitenwand 66 jeweils eine Mehrzahl von nach außen vorstehenden, mit der Seitenwand 66 in geeigneter Weise verbundenen Spannschrauben 68 auf (die Spannschrauben 68 sind in den Figuren 6A bis 6C aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt). Die Spannschrauben 68 verlaufen durch entsprechende Bohrungen 7 0 in den Halterungsstegen 44 und sind auf der Innenwand, d.h. der der Wanne abgewandten Seite des Halterungssteges 44 mit einer Mutter 72 gekontert. Durch Anziehen der Mutter bzw. der Muttern 72 kann die rechte Wanne 4 in Fig. 5 nach links auf die Schiene 8 zubewegt werden, wie durch den Pfeil in Fig.5 veranschaulicht. Analog hierzu kann die linke Wanne 4 in Fig. 5 nach rechts auf die Schiene 8 zubewegt werden. Hierbei wird das Dichtungsprofil 62 an der freien Kante des Randes 60A verformt und unter elastischer Deformation unter
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den Schienenkopf 64 gepreßt, so daß zwischen dem Rand 60A und der Schiene 8 bzw. dem Schienenkopf 64 eine fluiddichte Anlage erfolgt. Der Rand 6OA stützt sich hierbei mit seiner Unterseite auf der Auflageplatte 46 des Halterungsteiles 26 ab.
Sobald eine fluiddichte Anlage des Randes 60A bzw. des Dichtungsprofiles 62 an der Schiene 8 erzielt worden ist, wird von oben her durch den Rand 6OA und die darunterliegende Auflageplatte 46 eine Mehrzahl von Bohrungen eingebracht, in welche Gewinde eingeschnitten werden, wonach Befestigungsschrauben 74 eingedreht werden, welche den Rand 6 0A mit der Auflageplatte 46 unverrückbar verbinden.
Die Anbringung der Wanne 4 auf der Außenseite der Schiene 6 erfolgt unter zur Hilfenahme der Halterung 20A bzw. des dortigen Halterungsteiles 22 in analoger Weise.
Die zwischen den Schienen 6 und 8 liegende Wanne 4 (in Fig. 1 die Wannen 4-3 und 4-4) weisen gemäß den Figuren 1 und 6A bis 6C zwei seitlich vorstehende Ränder auf, welche mit dem Bezugszeichen 6OB und 6OC versehen sind. Hierbei hat der Rand 60C eine weitere oder größere Erstreckungslänge nach außen als der Rand 6OB. Der größere oder breitere Rand 6OC ist praktisch baugleich zu dem Rand 6OA der außerhalb des Gleisschienenpaares 10 liegenden Wannen 4 und wird in analoger Weise auf der in Fig. 5 linken Seite der Schiene 8 unter Zuhilfenahme weiterer Spannschrauben 68, Muttern 72 und Befestigungsschrauben 74 unter den Schienenkopf 64 der Schiene 8 fluiddicht gepreßt und mit der Auflageplatte 46 des Halterungsteiles 28 verbunden.
Der kleinere oder schmälere Rand 6OB wird gemäß den Figuren 6A bis 6C auf die Auflageplatte 52 des Halterungsteiles 24 seitens der Schiene 6 gelegt. Hierbei verbleibt zwischen der freien Kante des Randes 60B und der Zusatzplatte 54 ein schmaler vertikaler Spalt. Gemäß Fig. 60C wird so-
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dann unter den Schienenkopf 76 der Schiene 6 gemäß Fig. 6C eine Abdeckplatte 78 geschoben, welche an ihrer der Schiene 6 zugewandten Längskante ein nicht näher dargestelltes, zu dem Dichtungsprofil 62 analoges Dichtungsprofil aufweist. Im Anschluß daran wird diese Abdeckplatte 78 analog zur Verbindung der Ränder 6OA und 6OC mit den Auflageplatten 46 durch eine entsprechende Mehrzahl von Schrauben mit der Zusatzplatte 54 verschraubt, wobei noch ein Dichtungsband zwischen die Zusatzplatte 54 und die Abdeckplatte 58 gelegt werden kann.
Durch diese Art der Montage wird die zwischen den Schienen 6 und 8 liegende Wanne 4 lediglich auf Seiten des Randes 6OC fest mit der Schiene 8 verbunden, wohingegen sie mit ihrem gegenüberliegenden Rand 6OB in einem zwischen der Auflageplatte 52 und der Abdeckplatte 78 gebildeten Spalt beweglich ist. Dies erlaubt, daß die Wanne 4 in horizontaler Richtung ein gewisses Spiel hat, wodurch Abstandsänderungen zwischen den Schienen 6 und 8, Erschütterungen, thermisch bedingte Längenveränderungen etc. aufgefangen werden können.
Die Figuren 7A bis 7C zeigen die einzelnen Einbauschritte zum Anschluß der jeweiligen Wannen 4 an die Drainagerohre 16 und damit an die Abführleitung 18.
Die einzelnen Drainagerohre 16 verlaufen gemäß Fig. 1 und gemäß den Figuren 7A bis 7C jeweils in einem Schwellenfach 14 zwischen zwei benachbarten Schwellen 12. Die einzelnen Wannen 4 haben jeweils zu einer Schmalseite hin ein eingebautes und/oder angeformtes Gefälle, so daß von den Wannen 4 aufgefangene Verunreinigungen, sowie Niederschlags- oder Tauwasser in Richtung der einzelnen Schmalseiten fließt und von dort über die Drainagerohre 16 zur Abführleitung 18 gelangt. Im Bereich der entsprechenden Schmalseiten weist jede Wanne 4 eine Ablaßöffnung 80 auf, welche zum Anschluß an ein benachbart verlegtes Drainage-
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rohr 16 dient. Gemäß den Figuren 7A bis 7C weisen hierzu die Drainagerohre 16 beidseitig schräg nach oben verlaufende Anschlußstutzen 82 auf, welche annähernd V-förmig nach oben von dem Drainagerohr 16 vorstehen. Die Anschlußstutzen 82 gehen jeweils in einem Knie 84 in im wesentlichen vertikal nach oben stehende Anschlüsse 86 über. In diese nach oben hin offenen Anschlüsse 86 werden Rohrstutzen 88 mit einem endseitig umlaufenden Flansch 90 eingeschoben oder eingesteckt.
Auf diese Rohrstutzen 88 bzw. diese Flansche 90 werden dann gemäß Fig. 7B die Wannen 4 unter Zwischenschaltung einer O-Ringdichtung gelegt, so daß die Ablaßöffnungen 80 in den einzelnen Wannen im wesentlichen in Fluchtung mit der Öffung im Rohrstutzen 88 sind.
Nachdem die einzelnen Wannen 4 mit den zugehörigen Schienen 6 und 8 in der oben erläuterten Weise verspannt und verbunden worden sind, werden gemäß Fig. 7C die Rohrstutzen 88 und die daraufliegenden Wannen 4 mittels Befestigungsschrauben 92 verschraubt, wobei durch eine entsprechende Dimensionierung der Ablaßöffung 80 eine Verschiebung beispielsweise in einem Bereich von 10 mm in jede Richtung zwischen der Ablaßöffnung 80 und der Einlaßöffnung des Rohrstutzens 88 möglich ist. Einbautoleranzen können hierbei ausgegeglichen werden.
Fig. 7D zeigt zwei fertig installierte Wannen 4 in Verbindung mit einem gemeinsamen Drainagerohr 16. Die quer zur Verlaufsrichtung der Schienen 6 und 8 verlaufenden Längsränder der einzelnen Wannen 4 erhalten gemäß Fig. 7D ein diese Schmalseiten überdeckendes Dichtungsprofil 94, welches mit den entsprechenden Seitenwänden oder -rändern aneinandergrenzender Wannen 4 fluiddicht verbunden wird, beispielsweise verschweißt, verklebt oder unter Zwischenschaltung von entsprechenden Dichtungsbändern verschraubt wird.
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Fig. 8 zeigt eine Möglichkeit, das Dichtungsprofil 94 mit den entsprechenden Seitenwänden oder -rändern aneinandergrenzender Wannen 4 fluiddicht zu verbinden. Jede Wanne 4 weist an der Innenseite der entsprechenden Seitenwände 5 oder -ränder einen abschnittsweisen oder durchgehenden Flansch 96 auf. Das Dichtungsprofil oder die Abdeckung 94 wird von oben her auf die Wannenränder gesetzt, wobei Dichtungsstreifen 98 dazwischengesetzt werden. Mit z.B. selbstschneidenden Schrauben 100 wird dann das Dichtungsprofil mit den Flanschen 96 und damit den Wannen 4 fluiddicht verbunden, wobei gleichzeitig auch die aneinandergrenzenden Wannen 4 durch das Dichtungsprofil 94 quer zur Schienenverlauf srichtung zusammengehalten werden.
Die einzelnen Wannen 4 sind bevorzugt aus rostfreiem Stahl gefertigt und entsprechend dicht ausgeführt.
Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung ergeben sich u. a. die folgenden wesentlichen Vorteile:
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Die einzelnen Volumen der Wannen 4 können im Störfall in das erforderliche Rückhaltevermögen des gesamten Systems 2 mit einbezogen werden.
5 Weiterhin dienen die Halterungen 2OA und 2OB zum einen als Auflage oder Abstützung der Wannen, als auch als Halteelement beim Verspannen der Wannen gegen die Schienen. Die Halterungen 2OA und 2OB können an den Schienen befestigt werden, ohne hierbei den Schienenoberbau verändern zu müssen. Die Schienen müssen nicht angebohrt werden und auch Änderungen oder Modifikationen im Bereich der Schwellen sind nicht notwendig.
Sowohl die außen liegenden Wannen als auch die zwischen den beiden Schienen liegende Wannen werden jeweils mit einer Längsseite an die betreffende Schiene gespannt oder gepreßt und sodann fest verschraubt.. Die zwischen den Schie-
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nen liegenden Wannen werden auf einer Seite nicht verspannt, sondern frei auf dem zugehörigen Halterungsteil aufliegend aufgeführt und mit der Abdeckplatte 78 versehen, so daß sowohl Toleranzen von Oberbau und Wanne ausgeglichen sind, als auch eine fluiddichte Ausgestaltung in diesem Bereich möglich ist.
Die Ablaßöffnungen 80 der Wannen sind so gestaltet, daß die Wannen von oben in das oder auf das Drainagesystem gesetzt werden können. Hierdurch ist eine problemlose Demontage und ein erneuter Aufbau an anderer Stelle ohne großen Aufwand möglich.
Beim Einsetzen oder Aufsetzen der Wannen gegenüber dem Drainagesystem kann ein toleranzbedingter bauseitiger Versatz von der Mitte des Rohrstutzens 88 und der Ablaßöffnung 80 der Wanne in alle Richtungen innerhalb eines bestimmten Bereiches ausgeglichen werden. Auch hierdurch ist eine vereinfachte Montage gewährleistet.
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Claims (18)

1. System zum Auffangen von Verunreinigungen, wie Öl oder dergleichen, unterhalb von Schienenfahrzeugen, mit mehreren Wannen (4-1, 4-2, ... 4-n), welche nach Art eines Baukastensystems miteinander derart kombinierbar und gegenüber den Schienen (6, 8) eines Gleisschienenpaars (10) festlegbar sind, daß zumindest die Fläche zwischen dem Gleisschienenpaar (10) in abdichtender Weise abgedeckt ist, wobei:
die einzelnen Wannen (4-1, 4-2, ... 4-n) jeweils mit zumindest einem Längsrand im Bereich der benachbarten Schiene (6, 8) mittels an diesen befestigbaren Halterungen (20A, 20B) abgedichtet festgelegt sind;
in Schienenverlaufsrichtung einander benachbarte Wannen (4-1, 4-2, ... 4-n) in ebenfalls abdichtender Weise aneinanderliegen; und
die Halterungen (20A, 20B) an den Schienen (6, 8) rein klemmend befestigt sind, wobei jeder Wannen-Längsrand durch die Halterungen unter den Schienenkopf 64, 76) an die Schiene in abdichtender Weise preßbar und gegenüber dem Gleisunterbau im wesentlichen vertikal abstützbar ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (20A, 20B) im Bereich des Schienenfußes (32) an der Schiene angeklemmt sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halterung zweigeteilt ausgeführt ist, wobei ein Halterungsteil (22; 26) mit einem Ausleger (30) versehen ist, der den Schienenfuß (32) untergreift und mit dem anderen Halterungsteil (24; 28) verbindbar ist.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Verbindung der beiden Halterungsteile (22, 24; 26, 28) diese am Schienenfuß-Rand anklemmbar sind.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anklemmung der Halterungsteile durch eine Schraubklemme (40, 56) erfolgt.
6. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsteile unter Zwischenschaltung einer Schienenklemme (42, 58) an dem Schienenfuß angeklemmt werden.
7. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halterungsteil einen in Einbaulage im wesentlichen horizontal verlaufenden Halterungsfuß (36; 48), einen von diesem im wesentlichen vertikal nach oben vorstehenden Halterungssteg (44; 50) und eine zu diesem im wesentlichen horizontal verlaufende Auflageplatte (46; 52) aufweist.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Halterungsteil (22; 26) mit dem Ausleger (30) dieser eine einstückige Verlängerung des Halterungsfußes (36; 48) ist.
9. System nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halterungssteg wenigstens eine Durchgangsbohrung zur Aufnahme eines mit der benachbarten Wanne verbundenen Spannstiftes (68) aufweist, mit welchem die Wanne in Richtung des Halterungssteges (44; 50) und damit in Richtung der benachbarten Schiene zwangsbewegbar ist.
10. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wanne mit zumindest einem Längsrand mit einem von diesem Längsrand nach außen vorstehenden Bund (60A, 60C) auf der Auflageplatte (46) auflegbar und mit dieser verbindbar ist.
11. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Gleisschienenpaar liegende Wanne mit dem von einem Längsrand nach außen vorstehenden Bund (60C) auf die Auflageplatte (46) auflegbar und mit dieser verbindbar ist und an dem gegenüberliegenden Längsrand mit einem ebenfalls nach außen vorstehenden Bund (60B) auf der Auflageplatte (52)ohne Verbindung mit dieser aufliegt.
12. System nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Auflageplatte und Wannenlängsrand bzw. dortigem Bund (60A, 60C) durch eine Verschraubung (74) erfolgt, welche durch den Bund und die Auflageplatte verläuft.
13. System nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der der Schiene zugewandte Rand des Bundes (60A, 60C) mit einem elastisch verformbaren Dichtungsprofil (62) versehen ist.
14. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des auf der Auflageplatte nur aufliegenden Wannenbundes (60B) eine an der benachbart verlaufenden Schiene abdichtend anliegende, den Wannenbund überdeckende und mit der Auflageplatte verbundene Abdeckplatte (78) angeordnet ist.
15. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Schienenverlaufsrichtung liegenden Ränder aneinandergrenzender Wannen von einem diese überdeckenden Dichtungsprofil (94) übergriffen werden.
16. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Schiene (6, 8) in jedem Schwellenfach (14) eine Halterung (20A, 20B) angeklemmt ist.
17. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wanne in Längs- und/oder Querrichtung ein eingebautes und/oder angeformtes Gefälle in Richtung wenigstens eines Drainageablasses (80) aufweist.
18. Halterung, insbesondere für ein System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, welche im Schwellenfach rein klemmend befestigbar ist und eine Spannvorrichtung aufweist oder zu deren Anordnung ausgelegt ist, mit welcher jeder Wannen-Längsrand an den Schienenkopf in abdichtender Weise anpreßbar ist und welche eine gegenüber dem Gleisunterbau im wesentlichen vertikale Abstützung des Wannen-Längsrandes erlaubt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1574618A3 (de) * 2004-03-10 2006-09-13 F.lli Dematteis S.r.l. Vorrichtung zum Auffangen und Drainieren von Flüssigkeiten im Gleisbereich
EP1995380A3 (de) * 2007-05-25 2009-09-16 Osvaldo Fasano Vorrichtung zum Sammeln von Flüssigkeiten längs von Bahnlinien
EP2241674A3 (de) * 2009-04-02 2011-08-10 Weco Bahnüberwege- Und Auffangwannenbau Gmbh System zum Erstellen eiens Flucht-, Rettungs- oder Dienstwegs in Gleisanlagen

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