DE20007818U1 - Betätigungshandhabe - Google Patents
BetätigungshandhabeInfo
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Description
PATENTANWAt2EE1OlBRJCHf &&UCHH0LD
Am Weinberg 15 D-35096 Weimar-Niederweimar Telefon: 06421 78627 Telefax: 06421 7153
04.05.2000 G 1003 - Bu/Ot(kt)
HOPPE AG; 1-39010 St. Martin i.P. (BZ)
Betätigungshandhabe
Die Erfindung betrifft eine Betätigungshandhabe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Betätigungshandhaben für Bauelemente wie Türen und Fenster besitzen meist eine Drehhandhabe mit einem Griff-Hauptteil und einem daran anschließenden Griffhals, der mit einem unteren Ansatz (Griffbund) in einer an dem Bauelement festlegbaren Anschlagplatte (Rosette) axialfest-drehbar gelagert ist. Das die Anschlagplatte durchragende Ende des Griffbundes sitzt gewöhnlich drehfest in einer Buchse, die sich an der Innenfläche der Anschlagplatte abstützt, so daß an der Handhabe aufgebrachte Zugkräfte auf die Unterseite der Anschlagplatte übertragen werden. Derartige Buchsen sind bei Fenstergriffen unter der Bezeichnung Rastbuchse und bei Türgriffen als Rückholfederbuchsen bekannt. Sie weisen angesichts unterschiedlicher Einbaufälle am Umfang eine Fülle abweichender Formgestaltungen auf, beispielsweise Rastvertiefungen, um Funktionsstellungen der Drehhandhabe zu markieren. Der Griffbund hat üblicherweise stirnseitig ein Vierkantloch zur formschlüssigen Aufnahme eines Betätigungs-Vierkants.
Zur axialen Festlegung der Drehhandhabe an der Anschlagplatte ist es bei Griffen aus metallischen Werkstoffen bekannt, diese durch Verbördelung, d.h. durch plastisches Umformen des metallischen Griffbundes mit der (Rast- oder Rückholfeder-)Buchse zu verbinden. Hierbei ist man jedoch stets auf gut umformbare Werkstoffe angewiesen,
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deren Duktilität reine und damit teure Werkstofflegierungen voraussetzt. Kostengünstigere Legierungen können aufgrund ihres spröden Verhaltens keine dauerhaft stabile Verbindung gewährleisten.
Andere Fügetechniken bedienen sich zusätzlicher Sicherungsmittel. So beschreibt beispielsweise die DE-PS 1 272 162 eine Handhabe, deren Ansatz durch einen in eine Umfangsnut eingesetzten Sprengring gegen axiales Herausziehen aus der Anschlagplatte gesichert ist. Eine solche, gewöhnlich nicht mehr lösbare Verbindung erfordert neben der Bevorratung der Sicherungsmitte! selbst - einen separaten werkzeuggebundenen Fügevorgang, was sich ungünstig auf die Herstellkosten auswirkt.
Bei Kunststoff griff en sind darüber hinaus griffseitige Schnappverbindungen bekannt, die ebenfalls als unlösbare Verbindungen ausgebildet sind (siehe zum Beispiel DE-GM 75 03 143 oder EP-B1-0 406 566). Werksmäßig ist daher zwangsläufig festgelegt, was der (End-)Kunde oftmals in anderer Griff-Rosetten-Kombination wünscht. Das gilt ebenso für rosettenseitige elastische Verrastungen, die das Fügen auch mit Griffen aus metallischen Werkstoffen ermöglichen, indem z.B. der Griffbund mit einem Einstich versehen ist, in den die Rast beim axialen Fügen einschnappt. Die werkstoffbedingte axiale Belastbarkeit ist entsprechend gering.
Ziel der Erfindung ist es, unter Überwindung der Nachteile des Standes der Technik eine Betätigungshandhabe zu schaffen, die mit einfachen Mitteln kostengünstig aufgebaut ist und eine werkzeuglose Verbindung von Drehhandhabe und Anschlagplatte ermöglicht. Die Verbindung soll jederzeit demontierbar, jedoch unter Betriebsbedingungen (an einer Tür oder einem Fenster) unlösbar sein und erhöhten Belastungen problemlos standhalten.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 15.
Bei einer Betätigungshandhabe, insbesondere einer Drehhandhabe für Fenster und/oder Türen, mit einem Griff-Hauptteil und einem daran anschließenden Griffhals, der mit einem unteren Ansatz in einer Anschlagplatte axialfest-drehbar gelagert ist, wobei der Ansatz und/oder der Griffhals stimseitig eine Ausnehmung aufweisen, in die ein Betätigungs-Mehrkant zur Betätigung einer Schließmechanik einsetzbar ist, und mit einer Buchse, die sich innen an der Anschlagplatte abstützt und die mit dem die Anschlagplatte durchragenden Ansatz drehfest verbunden ist, sieht die Erfindung
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gemäß Anspruch 1 vor, daß die Buchse endseitig auf den Ansatz aufsteckbar und mittels einer Verriegelungsvorrichtung axial- und drehfest mit diesem derart verbindbar ist, daß die Verriegelungsvorrichtung durch Fügen des Mehrkants in die Ausnehmung sperrbar und durch Herausziehen des Mehrkants aus der Ausnehmung lösbar ist.
Ein bislang an der Fügestelle unbeteiligtes Element, nämlich der Mehr- bzw. Vierkant, wird nun zur Erzielung bzw. Aufhebung einer kraft- und/oder formschlüssigen Verriegelung zwischen Griff-Ansatz und Buchse eingesetzt. Die besondere Gestaltung der Fügepartner erlaubt ein kraftarmes Montieren, wodurch Beschädigungen der dekorativ behandelten Griffoberfläche, die insbesondere beim herkömmlichen Umformen von Griffbünden aus Buntmetallen auftreten, ausgeschlossen sind. Darüberhinaus sind keine Verletzungen der geschlossen behandelten Griffoberfläche erforderlich, was ästhetische und korrosive Vorzüge hat. Schließlich gestattet der neuartige Verbund neben axialem Formschluß zwischen Griff und Buchse auch die Übertragung hoher Drehmomente, was im Einsatz bei Türgriffen wegen der hier auftretenden Kraftspitzen unabdingbar ist.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Verbindung zwischen Drehhandhabe und Anschlagplatte durch einfaches Herausziehen des Mehrkants jederzeit lösbar ist. Der Kunde kann damit vorort die von ihm gewünschten Beschlagteile und -formen auswählen und diese ohne Werkzeugeinsatz problemlos montieren. Die Variantenflexibilität ist im Vergleich zu herkömmlichen Handhaben wesentlich erhöht. Außerdem reduziert sich die händlerseitige Lagerhaltung, da die jeweiligen Einzelteile platzsparend bevorratet werden können, ohne die Auswahlmöglichkeiten für den Endverbraucher einzuschränken zu müssen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus dem Wortlaut der Schutzansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen hervor. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Teil-Schnittansicht einer Betätigungshandhabe,
Fig. 2 die Betätigungshandhabe von Fig. 1 in teilweise montierter Anordnung,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie Ill-Ill in Fig. 2,
Fig. 4 die Betätigungshandhabe von Fig. 1 in vollständig montierter Anordnung und
Fig. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V in Fig. 4.
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Die in Fig. 1 allgemein mit 10 bezeichnete Betätigungshandhabe besitzt einen (nicht näher gezeigten) Griff-Hauptteil mit einem daran anschließenden Griffhals 20, der mit einem unteren Ansatz bzw. Griffbund 30 in einer (nicht dargestellten) Anschlagplatte axialfest-drehbar gelagert ist. Die Anschlagplatte wird mittels (nicht gezeigten) Schrauben an einer Tür oder einem Fensterflügel befestigt.
Der Griffbund 30 hat stirnseitig eine sich bis in den Griffhals 20 erstreckende Ausnehmung 22, in die ein Vierkant 24 zur Betätigung einer (ebenfalls nicht sichtbaren) Schließmechanik formschlüssig einsteckbar ist. Wie Fig. 1 weiter zeigt, sind in die durch die Ausnehmung 22 verbleibende, im Außenquerschnitt zylinderförmige Wandung 33 des Griffbundes 30 vier Bohrungen 32 eingebracht, die in Abständen von jeweils 90° radial zur Hauptachse A der Handhabe verlaufen. In jeder Bohrung 32 sitzt eine Kugel 52, deren Durchmesser geringfügig größer ist als der Innendurchmesser der Bohrung 32, so daß ein leichter Klemmsitz entsteht, die Kugeln 52 aber noch bequem bewegbar bleiben. Der Innendurchmesser der Bohrungen 32 ist nahezu über deren gesamte Länge konstant. Unmittelbar vor der Ausnehmung 22 wird er jedoch kleiner, so daß die eingesetzten Kugeln 52 nur partiell in die Ausnehmung 22 hineinragen können. Der Durchmesser der Kugeln 52 ist größer als die Breite der Wandung 33, so daß die Kugeln 52 in radialer Richtung zwangsweise auf einer Seite überstehen.
Auf den Griffbund 30 ist eine hülsenförmige Buchse 40 formschlüssig aufsteckbar. Sie hat an ihrem dem Griffhals 20 abgewandten Ende einen verbreiterten Flanschring 44, der an seinem Innenumfang mit vier ebenfalls in 90°-Abständen angeordneten Aussparungen 42 versehen ist. Je nach Ausführungsform der Betätigungshandhabe 10 kann die Buchse 40 als Rastbuchse mit am Außenumfang vorgesehenen Rastvertiefungen oder als Rückholfederbuchse für einen Türbeschlag ausgebildet sein.
Bei der Montage der Betätigungshandhabe 10 wird der Griffbund 30 zunächst in eine dafür vorgesehene (nicht sichtbare) Ausnehmung in der Anschlagplatte eingesetzt, wobei der Griffhals 20 mit seiner Schulter 21 auf der Oberseite der Anschlagplatte zum Aufliegen kommt. Sodann steckt man die Buchse 40 von unten auf den Griffbund 30 auf, wobei die Oberkante 45 der Buchse 40 eventuell aus den Bohrungen 32 herausstehende Kugeln nach innen in Richtung Mehrkant-Ausnehmung 22 schiebt. Man erkennt in Fig. 2, daß Griffbund 30 und Buchse 40 die gleiche Länge L haben und daß beide an ihren unteren Enden bündig miteinander abschließen. Sitzt die Buchse 40 vollständig auf dem Griffbund 30, so liegen die Aussparungen 42 im Innenumfang der Buchse 40 den bohrungen ^32^im Griffbund ^32 fluchten^ gegenüber (siehe Fig. 3).
·· .. * * ·_**^· beite 5
Damit diese Position bei der Montage stets zuverlässig auffindbar ist, kann man zwischen Griffbund 30 und Buchse 40 eine (nicht dargestellte) Verdrehsicherung vorsehen, beispielsweise in Form einer nutgeführten Nase. Weil der Durchmesser der Bohrungen 32 im Griffbund 30 vor der Mehrkant-Ausnehmung 22 kleiner wird, können die Kugeln 52 nicht in die Ausnehmung 22 hineinfallen; die Bewegung der Kugeln 52 ist in dieser Richtung begrenzt. Umgekehrt verhindert der leichte Klemmsitz der Kugeln 52 in den Bohrungen 32 das Herausfallen beim Aufstecken der Buchse 40.
Führt man den Vierkant 24, wie in Fig. 4 dargestellt, in die dafür vorgesehene Ausnehmung 22 ein, so werden die in die Ausnehmung 22 hineinragenden Kugeln 52 von dem Vierkant 24 nach außen in die Aussparungen 42 der Buchse 40 gedrückt. Der Vierkant 24 hat hierzu Funktionsflächen 26, die beispielsweise von den Seitenflächen des Mehrkants 24 gebildet sein können. Hat dieser seine Endposition erreicht, ist die Buchse 40 fest mit dem Griffbund 30 bzw. mit der Drehhandhabe verbunden. Der Durchmesser der Kugeln 52, die Breite der Wandung 33 des Griffbundes 30 und die Tiefe der Ausnehmungen 42 in der Buchse 40 sind derart aufeinander abgestimmt, daß die Kugeln 52 nach der Montage keine Bewegungen mehr ausführen können (siehe Fig. 5). Die von den Kugeln 52 und den Ausnehmungen 42 gebildete Verriegelungsvorrichtung 50 kann sich folglich nicht mehr unbeabsichtigt lösen. Die Buchse 40 ist zudem ohne jegliches Bewegungsspiel fest mit dem Griff verbunden. Sie stützt sich mit ihrem Flanschring 44 von unten gegen die Anschlagplatte ab.
Zum Lösen der Verbindung kann man den Vierkant 24 nach Abschrauben der Betätigungshandhabe von der Tür oder dem Fenster ohne jegliches Werkzeug einfach aus der Ausnehmung 22 herausziehen. Dadurch wird die Verriegelungsvorrichtung 50 gelöst und die Kugeln 52 können beim Abziehen der Buchse 40 von dem Griffbund 30 in die Bohrungen 32 ausweichen. Der Griff kann nun ohne großen Aufwand von der Anschlagplatte abgenommen und gegen einen anderen ausgetauscht werden oder umgekehrt, falls eine andere Anschlagplatte gewünscht sein sollte.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. So kann man anstelle der Kugeln 52 auch Stifte, Bolzen o.dgl. einsetzen, die durch Einstecken des Vierkants 24 in die Ausnehmung 22 in korrespondierende Aussparungen 42 in der Buchse 40 kraft- und/oder formschlüssig einbringbar sind. Man kann auch einen Sprengring oder eine Segmentscheibe vorsehen, die in einer äußeren Umfangsnut im Griffbund sitzt und unmittelbar oder mittelbar durch den Mehrkant 24 versetzbar gelagert ist. Eine im Innenumfang der
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Buchse eingebrachte Ringnut würde die gewünschte Verriegelung bewirken. Bei einer noch anderen Ausführungsform dienen als Verriegelungselemente 52 Federkörper, die mit dem Ansatz 30 verbunden oder einstückig sind und mit der Buchse 40 in Eingriff gebracht werden können.
Man erkennt, daß eine Betätigungshandhabe 10 für Fenster und/oder Türen in bevorzugter Ausführungsform der Erfindung einen Griff-Hauptteil und einen daran anschließenden Griffhals 20 aufweist, der mit einem unteren Ansatz 30 in einer Anschlagplatte axialfest-drehbar gelagert ist. Auf den Ansatz 30 ist eine Buchse 40 aufsteckbar, die sich innen an der Anschlagplatte abstützt und die mit dem letztere durchragenden Ansatz 30 drehfest verbindbar ist. Hierzu ist eine Verriegelungsvorrichtung 50 vorgesehen, die durch Fügen eines Betätigungs-Mehrkants 24 in eine zentrische Ausnehmung 22 im Griffhals 20 bzw. im Ansatz 30 sperrbar und durch Herausziehen des Mehrkants 24 aus der Ausnehmung 22 lösbar ist. Die Verriegelungsvorrichtung 50 weist wenigstens ein durch den Mehrkant 24 versetzbares Verriegelungselement (52) in Form von Kugeln, Stiften, Bolzen o.dgl. auf, das durch Einführen des Mehrkants 24 in die Ausnehmung 22 mit der Buchse 40 in Eingriff bringbar ist. Durch bloßes axiales Fügen des Vierkantstifts 24 werden die im Griffbund 30 tangential verliersicher angeordneten Kugeln 52 in korrespondierende Ausnehmungen 42 der Buchsenbohrung 32 eingedrückt, so daß die Buchse 40 drehfest mit dem Griffbund 30 verbunden ist.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
::::·:: i * s :: : Seite
L Länge
10 Betätigungshandhabe
20 Griffhals
21 Schulter
22 Ausnehmung (Vierkant) 24 Vierkant
26 Funktionsfläche / Seitenfläche
30 Ansatz / Griffbund
32 Ausnehmung / Bohrung
33 Wandung
40 Buchse
42 Aussparung
44 Flanschring
45 Oberkante
50 Verriegelungsvorrichtung
52 Verriegelungselement / Kugel
Claims (15)
1. Betätigungshandhabe (10), insbesondere Drehhandhabe für Fenster und/oder Türen, mit einem Griff-Hauptteil und einem daran anschließenden Griffhals (20), der mit einem unteren Ansatz (30) in einer Anschlagplatte axialfest-drehbar gelagert ist, wobei der Ansatz (30) und/oder der Griffhals (20) stirnseitig eine Ausnehmung (22) aufweisen, in die ein Betätigungs-Mehrkant (24) zur Betätigung einer Schließmechanik einsetzbar ist, und mit einer Buchse (40), welche sich innen an der Anschlagplatte abstützt und mit dem die Anschlagplatte durchragenden Ansatz (30) drehfest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (40) endseitig auf den Ansatz (30) aufsteckbar und mittels einer Verriegelungsvorrichtung (50) axial- und drehfest mit diesem derart verbindbar ist, daß die Verriegelungsvorrichtung (50) durch Fügen des Mehrkants (24) in die Ausnehmung (22) sperrbar und durch Herausziehen des Mehrkants (24) aus der Ausnehmung (22) lösbar ist.
2. Handhabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (50) wenigstens ein durch den Mehrkant (24) radial versetzbares Verriegelungselement (52) aufweist, das durch Fügen des Mehrkants (24) in die Ausnehmung (22) mit der Buchse (40) in Eingriff bringbar ist.
3. Handhabe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Verriegelungselemente (52) in Form von Kugeln, Stiften, Bolzen o. dgl. vorhanden sind, die in korrespondierende Aussparungen (42) in der Buchse (40) kraft- und/oder formschlüssig einbringbar sind.
4. Handhabe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. jedes Verriegelungselement (52) ein mit dem Ansatz (30) verbundener oder einstückiger Federkörper ist.
5. Handhabe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrkant (24) zur Sicherung der Verriegelungselemente (52) in ihren Endlagen Funktionsflächen (26) aufweist.
6. Handhabe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionsflächen (26) von den Seitenflächen des Mehrkants (24) gebildet sind, mit dessen stirnseitigen Kanten bzw. Fasen die Verriegelungselemente (52) betätigbar sind.
7. Handhabe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (30) wenigstens eine umfangsseitig angeordnete Ausnehmung (32) zur Aufnahme und/oder Führung der Verriegelungselemente (52) aufweist.
8. Handhabe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungselemente (52) unverlierbar in der bzw. jeder Ausnehmung (32) gehalten sind.
9. Handhabe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Verriegelungselemente (52) in Richtung Mehrkant-Ausnehmung (22) begrenzt ist.
10. Handhabe nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verriegelungselementen (52) zugeordneten Aussparungen (42) der Buchse (40) an deren Innenumfang ausgebildet sind.
11. Handhabe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (40) eine formschlüssig auf den Ansatz (30) aufsteckbare Hülse ist, die an ihrem dem Griffhals (20) abgewandten Ende einen Flanschring (44) zur Anlage an der Innenseite des Anschlagkörpers aufweist.
12. Handhabe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (40) ebenso lang wie der Ansatz (30) ist und bündig mit ihm abschließt.
13. Handhabe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Buchse (30) und dem Ansatz (20) eine Verdrehsicherung vorgesehen ist.
14. Handhabe nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (40) eine Rastbuchse ist.
15. Handhabe nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (40) eine Rückholfederbuchse ist.
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