DE2000782C3 - Vorrichtung zum Stapeln blatt formiger Werkstucke - Google Patents

Vorrichtung zum Stapeln blatt formiger Werkstucke

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DE2000782C3 DE19702000782 DE2000782A DE2000782C3 DE 2000782 C3 DE2000782 C3 DE 2000782C3 DE 19702000782 DE19702000782 DE 19702000782 DE 2000782 A DE2000782 A DE 2000782A DE 2000782 C3 DE2000782 C3 DE 2000782C3
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stapeln blattförmiger Werkstücke, insbesondere Furnierbiätter, mit einem Zufuhrförderer, einem höhenbewegbaren Stapeltisch und einer durch einen Geber oberhalb des Stapeltisches gesteuerten Einrichtung
so zum Ablegen der Werkstücke auf den Stapeltisch.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art dient der Heber lediglich zur Auslösung der Ablegeeinrichtung, so daß ausgehend von einer Begrenzungskante der Furnierblätter diese immer an derselben Stelle
as auf dem Stapeltisch abgelegt werden.
Im allgemeinen ergeben sich jedoch bei der Längsauftcilung eines Holzstammes, der ursprünglich einen etwa kreisförmigen Querschnitt hat, Furnierblätter oder auch dünn? Bretter, die entsprechend der Aufteilung des Kreisquerschnittes eine unterschiedliche Breite haben. Aus diesem Grunde wird bei einer Stapelung auch von einem Halbkreisquerschnitt des Stammes ausgegangen, so daß diejenigen Blätter oder Bretter mit der größten Breite auf dem Stapeltisch zuunterst liegen.
Bei einer selbsttätigen Stapelung, bei welcher eine Ablegeeinrichtung ausgehend von einer Kante der Furnierblätter oder der Bretter betätigt wird, ergibt sich jedoch der Nachteil, daß die einzelnen Werkstücke jeweils mit einer Seitenkante zueinander fluchten, so daß die gegenüberliegenden Begrenzungskanten der Werkstücke in ihrer Lage stark voneinander abweichen. Das durch die Form des Stammquerschnittes bedingte beidseitige Zurücktre-
45, ten der Seitenkanten der obeniiegenden Blätter kumuliert sich mithin bei den bekannten Stapeleinrichtungen auf einer Seite, wodurch sich der schwerwiegende Nachteil ergibt, daß infolge fehlenden Druckes der obenliegenden Blätter diejenige Seite des Stapels, auf welcher die Seitenkanten der einzelnen Blätter stark voneinander abweichen, sich auffächern. Hieraus folgt wiederum, daß die einzelnen Werkstücke sich werfen oder wellig werden, was ihre Weiterverarbeitung erschwert oder gegebenenfalls ganz verhindert.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten ArI zu schaffen, mit welcher es möglich ist, die einzelnen Werkstücke so aufeinander auf dem Stapeltisch abzulegen, daß keine zu großen einseitigen Verschiebungen der einzelnen Werkstücke gegeneinander mil geringer werdender Breite auftreten und daß eine hinreichende mittige Abdeckung der jeweils untenliegenden Werkstücke durch die darüberlicgender Werkstücke erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge löst, daß der Geber in Abhängigkeil von der Hubbewcgurig des Stapcltisches horizontal verschiebbat ist
3 4
Mit dieser Anordnung wird erreich,, daß in Ab- wird. Die ^^^^
hüngigkeii von dem Absenken des Hubtisches eine ausgelost, *L™ *\"'™ ,?ck befindet, während eine Verschiebung des Gebers vorgenommen werden Jyahlengan^^ dM jeweillge ki,nn. so daß der Zufuhrförderer die ahkommenden \\0lf or?e™ ^1™ Suaningang hindurch beweg, Werkstücke so lange weiterfördert, bis die jeweilige :. Werkstück durch den Mranieng y Lage des Gebers erreicht ist. Da nun die Lage des wird. „. ■ kann dje Ablegeeinrichtung Gebers sich mit der Bewegung des Hubtischcs ändert, Zwcckm?ige;^nnte Thdrückeinrichtung eines Kann ein Stapel gebildet werden, dessen äußere Form eine an sich *Kann ' V(,rlaufcndcn unter Saugvon der Zuordnung zwischen der Verschiebung des oberhalb des btap.HrL£J dcrcrs sein. Zweck-Gebers und der Hubbewegung des Stapeltisches ab- .o mnw.rkung ^htnde^ f^ ™εη Geber und d.e Abhängt, insbesondere kann der Geber in seiner Aus- maßigery-e se kann z«i^chcn ^ ^, gangslage an der dem Förderer zugewandten Seite legce.nn c^^\^M^ung des Gebers die des Stapeltisches angeordnet sein und mn wachsen- sj. η *e'ch" "^1 ecinnch[unß so lange verzogen, dem Stapel bei absinkendem Stapeltisch zur Mitte B'natlSu"S d ^ T unter der Ablegeeinrichtung des Stapeltisches verschiebbar sein. Eine derartige >5 bis sich das Furni.rblau unttr
Anordnung ist insbesondere zur Stapelung von aus befindet. Fördereeschwindigkeit können
einem Halbquerschnitt eines Stammes geschnittenen . Z"[ Jr^""J hintereinander zwei gemeinsam
Furnierblättern geeignet, da damit e.ne Stapelung in ^"L"1;' rdnet sein, wobei in Ru-
vorgenommen wird, bei welcher diejeweils untenhe- -rschicbba^G.^a^^ Ablegeejnrjcht ^
vorgenommen wird, bei welcher die jeweils untenhe- verschie baa
,enden Furnierblätter des Stapels mit ihren Seiten- « beläge der^Kontakt de
biditi üb die obenl.egenden Furnierbla - wandten °^"^
,enden Furnierblätter des Stapels mit ih ^^ der Kom
kanten beidseitig über die obenl.egenden Furnierbla - wandten °^".^ Ί 2Ugewandten Gebers ge-
«r hinausragen. Die dem Förderer zugewandten Se,- des de Atrteg *mnchu ^ ζ g Durchiauf ^
ankamen der Furnierblätter werden also entspre- öffnet ist unc wöbe aur Fumierblattes die
chend der Verschiebung des Gebe« zur Mitte des Jcr- oder deτ Hin nie α urngeschaltet
Stapeltisch« gleichfalls in Richtung auf die Mute des ,5 Kontakte>n hre jewe.^n |chHeßlage über
Siapeltisches verschoben, so daß eine Form des Sta- werden u"d '^ Ahlaseeinrichtune ausiösen.
pclf entsteht, die in etwa der Form des ursprüngh- ^f^^f™!"folgenden an Hand von
chen halbkreisförmigen Stammquerschnittes ent- ^,",heisoielen in der Zeichnung näher erlau-
spricht. Wie ersichtlich, können mit der erf.ndungs- Ausfuhrungsbeispieien in
gemäßen Anordnung durch eine entsprechende 30 tert schematischer Darstellung e,ne
Steuerung der Verschiebung des Gebers η Abhan- Fi g 1 ze g ms ungsgemäßen Vorrich-
gi-keit von der Hubbewegung des Stapelt.sches auch Ausfuhrungsform der e b
andere Querschnittsformen des Stapels herbeigeführt lung. ^ ^ ^ ^^ Ausführungsform zur Be-
'vorteilhaft ist es, wenn die Verschiebung des Ge- 35 tätigung des Gebers^ höhenverste„barer Stapel-
bers mittels einer an der beweglichen Tischplatte des Gemäß F^ 1 isl cm j ortsfeste Bodenplatte 2
lih dten Kurve erfolgt D.ese tisch 1Λ0^^"f Af dr
bers mittels einer an der beweglichen Tischp ^ j ortsfeste Bodenpla
Stapeltisches angeordneten Kurve erfolgt D.ese tisch 1Λ0^.^"-f schplatte 3 hat. Auf der
Kun-e kann dann eine Form haben. d.e der Kontur und eine bew f^^f J0n cinzelnen Fur
l tl t Zweck T>schplatte3 .st e η MP F
hplatte 3
Kun-e kann dann eine Form haben. d.e der Kontu f^^f J0n cinzelnen Furnier-
des zu erzeugenden Stapels proport.onal ,st Zweck- T>schplatte3 .st e η MP me in Fig. !
mäßigerweise liegt an der Kun-e das e.ne Ende e.nes 40 blanern,4^ dargesteUt der g^ A erschnit,
zweiarmigen Hebels an, dessen anderes Ende mit "^^^^.^^,^pricht, aus welchem die Furciner Schubstange zur Verschiebung des Gebers ver- ^^TSs^ii^ sind. Demzufolge Hebunden ist. Auf diese Weise wird die Form der nierb!aUer4.,fhrPHeren Furnierblätter unter den je-Kurve durch den zweiarmigen Hebel abgekantet, so gen die jeweils brerteren hurn.e daß der Geber eine Ver&chiebebewegung durchführt, ,5 wells 50J"??1""1^ lüschesi ist ein Zufuhrfördedie der Kurvenform entspricht, wöbe, durch Ande- °.berha'b r ,d" SÄt Saugschächten 6 und 7 ver-
rung des Übersetzungsverhältnisses des zweiarmigen rer5 angeordne«· dcI^a 6 7fl sich Saug.
Hebels die Kurve entwede, relativ raumsparend oder sehen ist in deren O^^uen g her_
gegenüber der zu erzeugenden Stapelform derart ver- gebläse be finden^ D ^ in R^7erdf „ in ihrer Lage an L ausgebildet werden kann, daß eine besonders 50 ^^-^^"ptdtrersS durch die Saugölh t L'/ f d St
Lm ausgeb ^^^ptdtrersS durch g leichte Abtastung möglich ,st. Lm'/hH 7 gehalten Zur Ablage auf dem Sta-Es ist jedoch auch möglich, daß eine Halterung ^^^^/AWrückeinrich.ungP vorgesehen, il füht Gebers mit ,hrem freien ρ !tisch I^st ««AM biil i an
Es ist jedoch auch möglich, daß g ^^^^/AWrückeinrich.ungP vorgesehen,
des horizontal geführten Gebers mit ,hrem freien ρ !tisch I^st ««AM Ausführungsbeispiel in an
Ende an der Kurve unm.ttelbar anliegt, wöbe, in de- J'e. bekannter Weise aus zwei parallel zum Saugsem Fall Kurve und Betätigungsorgan zur Verschie- 55 sich be^nme ^«se ^ ^ ^ ^ bung des Gebers zusammenfallen Bei beiden Aus- sc^ ^ordneten ^ n ^ un(en t llfd kft Par lelogarnrmu iru g
sem Fall Kurve und Betätigungsorgan zur ^ ^
bung des Gebers zusammenfallen Bei beiden Aus- sc^ ^ordneten ^ n ^ un(en
führtingsformen können Rückstellfedern zur kraft- Par. lelogarnrmu iru g dje paral,elogramm.
schlüssigen Anlage der Fühmngste.le an der Kurve jj*'"^^ Hebel 12 mittels eines Hydnu-
vorgesehen sein. ... £ Pneumatikaegregats 13 betätigbar ist. Die
Zur Erzeugung verschiedener Stapelformen, die 60 |,k- oder ^~ι 9^lü?kt das auf dem Förderers
von einer senkrechten Mittelebene des Stapeltischcs ™einJ "5£4 so weit nach unten, daß es
aus aufgebaut werden, können auch wenigstens zwei g^^0^ Saugbereich der Saugeinrichtung 7 heraus-
Sir r*rSfA^ ?^ * Ui auf dem stapcltlsch! abge gt
65 ^er^^rESS
^^eS eine Photo.el.e ist.
Die Photozellc 14 löst clic Abdrückeinriehtung9 mehrere, insbesondere zwei Geber verwendet werdaiin aus. wenn sich kein Werkstück in dem auf sie den. die über die Breite der Tischplatte 3 verteilt sind auf fallenden Strahlengang 15 befindet. In diesem und die gegenläufig aufeinander zubewegt werden, lall ist die Abclrückcinrichhmg 9 in Richtung des Die«'; Geber können einen Mittelwert bilden, der die Pfeiles 16 nach unten geschwenkt. Tritt ein Werk 5 Abwurfeinrichlung beaufschlagt, wodurch erreichbar stück 4 in den Strahlengang 15 ein. so wird die Ab- ist. daß unabhängig von der jeweiligen Hreitc die druVkcinrichtung mittels des Hydraulik- oder Pneu- Funiierblätter stets mittig auf der Tischplatte 3 abgematikaggrcgats 13 in die in Fig. 1 dargestellte !.agc legt werden.
geschwenkt, so daß das Werkstück 4 so lange weiter In Fig. 1 ist noch eine Rückstellfeder 24 dargc-
gcfördcrt wird, bis seine Hinterkante 4« den Strah- »o stellt, welche den Arm 19a des Hebels 19 stets in leimung 15 verläßt. In dieser l.;>ge wird das Hydrau- Anlage an der Kurve 20 hält. Beim dargestellten lik-" oder Pncumatikaggregat erneut in Tätigkeit ge- Aiisfiihrungsbeispiel handelt es sich um eine Z.ugfeset/t und das Werkstück 4 auf dem Stapellisch 1 ab- der.
gelegt. F i g. 2 zeigt eine andere Ausfiihrungsfotm der
Bei dem in F i g. I dargestellten Ausführungsbei- 15 Kurve zur Verschiebung des Gebers 14. wobei hier spiel befindet sich der Geber 14 am Ende einer eine Halterung 25 des dcbers 14 direkt an einer Schubstange 117. die in Führungen 18 horizontal bc- Kurve 26 anliegt. Mittels einer schematisch darneweglich ist. Die Schubstange 17 wird durch einen stellten Lagerung 27 ist der Geber 14 wie bei dem ortsfest gelagerten zweiarmigen Hebel 19 betätigt, zuvor beschneiden Ausfühningsbcispicl horizontal dessen freies Ende 19 α an einer Kurve 20 anliegt, ™ geführt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 die mit der Tischplatte 3 des Stapeltisch^ 1 fest ver- liegt die Kurve auf der dem Förderer 5 zugewandten bunden ist. Bei einer Abwärtsbewegung des Stapeln- Seite der Tischplatte 3 und ist mit dieser gleichfalls sches 1 in Richtung des Pfeiles 21 nach unten, be- fest verbunden. Eine nicht dargestellte Feder hält die wegt sich die Schubstange 17 mithin zusammen mit HaHerunc 25 in Anlage an der Kurve 26.
dem Geber 14 in Richtung des Pfeiles 22 zur Tisch- as Es ist auch möglich, zwischen ucn Geber 14 und mine hin. die Abdrückeinrichtung 9 ein Zeitrelais zwischcnzu-
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung schalten, so daß sich die Abdaickeinrichtung in Ruist foluendc: hclagc in der Stellung nach F i g. 1 befinden kann.
In der Ausgangslage, also bei hochgefahrener Erreicht die Vorderkante 4/) des Furnierblattes 4 Tischplatte 3, befindet sich der Geber 14 etwa auf der 3° den Strahlengang 15 des Gebers 14, so wird das Zcitgestriehelt angedeuteten Linie 23 am dem Förderer 5 relais in Tätigkeit gesetzt, welches die Bewegung der zugewandten vorderen Ende des Stapeltisches 1. Es Abdrückcinrichtung 9 so lange verzögert, bis sich das befindJt sich zunächst kein Werkstück 4 im Strahlen- Furnicrblatt 4 unterhalb der Abdrückeinrichtung begann 15 des Gebers 14. so daß die Andrückcinrich- findet. Anschließend wird die Abwärtsbewegung in tune 9 nach unten herausgefahren ist. Jetzt wird 35 Richtung des Pfeiles 16 der Abdrückeinrichtung ausdurch den Förderer 5 das erste Furnierblatt 4 eines gelöst, die am Ende ihres Hubes sofort umschaltet Stammes herangefördert, wobei dieses Furnierblatt und wieder in die Ruhelage zurückkehrt,
das breiteste Furnicrblatt ist. das auf dem Stapel- Um eine hohe Ablagcfrcqucnz bzw. eine Erhöhung
tisch 1 abgelegt werden soll. Sobald seine Vorder- der Geschwindigkeit des Zufuhrförderers 5 zu erkantc Ab Vn den Strahlengang 15 des Gebers 14 ein- 40 möglichen, können in Bewegungsrichtung des Fördetritt, wird die Abdrückeinrichtung 9 entgegen der rcrs 5 hintereinander zwei Geber 14 vorgesehen sein. Richtung des Pfeiles 16 nach oben geschwenkt, so die wechselweise hintereinander geschaltete Kontakte daß das Furnicrblatt 4 unter die Äbdrückeinrich- betätigen. Eine derartige Anordnung zeigt F i g. 3. Es hing 9 gefördert werden kann. Verläßt sein hinteres ist hierbei schematisch ein Schaltbild der beiden Ende Aa den Strahlengang 15. so wird das Hydrau- 45 durch zwei Geber 14 und 14π beaufschlagten Konlik- und Pncumatikaggregat 13 erneut ausgelöst und takie 28 und 29 dargestellt, wobei die Lage ocr Konmittels der Abdrückeinrichtung9 das Furnicrblatt 4 takte nach I der Ruhelage der Abdrückcinrichtung <J. auf der Tischplatte3 abgelegt. Gleichzeitig bewegt die Lage der Kontakte nach Il der Lage der Konsich die Tischplatte um einen der Furnierstäike ent- takte bei Beginn des Überlaufes durch ein Furniersprechenden Betrag in Richtung des Pfeiles 21 nach 5° blatt 4 mit seiner Vorderkante 4 b über den erster unten, wodurch um einen hierzu proportionalen Be- Kontakt 28 bzw. den ersten Geber 14 a entspricht. Ir trag der Geber 14 in Richtung des Pfeiles 22 bewegt ITT ist die Lage der Kontakte 28 und 29 wiedergegc wird. Das nachfolgende schmalere Furnierblatt läuft ben. nachdem die Vorderkante 4fr des Furnierblat also weiter unter die Abdrückeinrichtung9, so daß tes4 den zweiten Gebei 14 erreicht hat. IV zei<n di< bei seiner Ablage seine Hinterkante Xa gegenüber 55 Lage der Kontakte 28 und 29, nachdem die Hinter der Hinterkante des zuvor abgelegten Furnierblattes kante 4 a des Furnierblattes 4 den hinteren Gebe versetzt ist. In entsprechender Weise werden die 14α verlassen hat. wobei in dieser Lage erstmals e'u nachfolgenden und immer schmaler werdenden Fur- Stromdurchgang durch die gesamte Leitung möalicl nierblätter abgelegt. Die Kurve 20 kann auswechsel- wird und damit die Abdrückcinrichtung 9 ausselös bar sein, und sie kann eine dem jeweiligen Stamm- 60 werden kann. V schließlich zeigt die Lage derKon querschnitt angepaßte Krümmung haben. In der Re- takte 28 und 29, nachdem die Hinterkante Aa de gel genügt es aber, wenn eine geradlinige Kurve ver- Furnierblattes 4 auch den zweiten Geber 14 verlasse wendet wird, da auch die hierdurch erzielte Verset- hat. Wie ersichtlich, entspricht diese Kontaktlag zung in der Regel ausreicht, um die dargestellte wieder der Ruhelage nach I. In den Teilfiguren II bi gleichmäßige Auflage der einzelnen Furnierblätter zu 65 V ist zur Verdeutlichung schematisch die jeweilig bewirken, 5,0 daß das nachteilige Auffächern bekann- Lage des Furnierblattcs4 angedeutet. Das Furniei ter Anordnungen hinreichend vermieden ist. blatt 4 braucht selbstverständlich nicht, wie angedei
An Stelle eines einzigen Geber» 14 können auch tet, den Kontakten sondern nur den Gebern 14 a un
14 in der entsprechenden Weise zugeordnet zu werden. Die Geber können aber darüber hinaus entweder in Form von Umschaltern oder in Form von Fotozellen die Kontakte selbst bilden. Zur Verdeutlichung wurden die beiden Geber bzw. die beiden Kontakte in F i g. 3 mit etwas größerem Abstand clar-
iestclk, in der Praxis werden sie schon aus Gründen er Krhöhung der Umschallgeschwi.idigkcit unmittelbar hintereinander angeordnet. Beide Geber wcr-"tien über die im Zusammenhang mit den F i g. 1 lind 2 beschriebene Kurvcnstcucrung gemeinsam ver- >>c hoben.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung Ist folgende:
In der Ruhelage befindet sich die Abdiiickeinrieh-Iung9 in der Lage nach F i g. 1 und die Kontakte nehmen die Stellung I ein, wobei der Kontakt 28 geschlossen und der Kontakt 29 offen ist. Wenn die Vorderkante 4 b eines Furnierblattes 4 den Geber 14 a gemäß II beaufschlagt, wird der Kontakt 28 geöffnet und bei einer Beaufschlagung des Gebers 14 bei einem Weiterlauf des Furnierblattes 4 der Kontakt 29 gemäß III geschlossen. Der Durchlauf der Vorderkante 4 /> des Furnierblattes 4 kann also einen Stromfluß nicht bewirken.
Verläßt nun die Hinterkante 4 α des Fumierblattcs4 den Geber \4a gemäß IV. so schließt sich der Kontakt 28. und der hierdurch bewirkte Stromfluß durch die Leitung 30 löst ein Zeitrelais aus. das nunmehr die Abdrückeinrichtung9 steuert. Die Abdrückeinrichtung 9 bewegt sich nach unten, wird umgeschaltet und bewegt sich anschließend wieder in ihre Ausgangslage zurück. Da nach Auslösung mittels des Kontaktes 28 das Zeitrelais die weitere Betätigung der Abdrückeinrichtung 9 übernommen hat, spielt es keine Rolle, daß das Furnierblatt zunächst in die Stellung V weiterläuft und hierdurch den Kontakt 29 öffnet, das Zeitrelais ist dabei so ausgelegt, daß die Abdrückeinrichtung erst dann wirksam wird, wenn das Furnierblatt 4 den zweiten Geber 5 bereits passiert hat, wobei aber infolge der erhöhten Fördergeschwindigkeit die Verzögerung in den einzelnen Betätigungsorganen der Abdrückeinrichtung9 hierfür bereits ausreichen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Stapeln blattförmiger Werkstücke, insbesondere Furnierblatter, mit einem Zufuhrförderer, einem höllenbewegbaren Stapeltisch und einer durch einen Geber oberhalb des Stapeltisches gesteuerten Hinrichtung zum Ablegen der Werkstücke auf den Stapeltisch, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (14) in Abhängigkeit von der Hubbewegung des Stapeltisches (I) horizontal verschiebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (14) in seiner Ausgangslage an der dem Förderer zugewandten Seite (23) des Stapeltisches (1) angeordnet ist und mit wachsendem Stapel bei absinkendem Stapeltisch (1) zur Mitte des Stapeltisches verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Gebers (14) mittels einer an der beweglichen Tischplatte (3) des Stapeltisches (1) angeordneten Kurve (20, 26) erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kurve (20) das eine Ende (19 c) eines zweiarmigen Hebels (19) anliegt, dessen anderes Ende mit einer Schubstange (17) zur Ve'Schiebung des Gebers (14) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Ans; nach 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halte-ung (25) des horizontal geführten Gebers (14,> mit ihrem freien Ende an der Kurve (26) anliegt.
6 Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch Rückstellfedern (24) zur kraftschlüssigen Anlage der Führungsteile (19«, 2S) an der Kurve (20, 26).
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei über die Breite des Stapeltisches (I) verteilte Geber vorgesehen sind, die unter Bildung eines Mittelwertes die Ablegeeinrichtung (9) beaufschlagen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (14) in an sich bekannter Weise eine Photozelle ist, deren auffallender Strahlengang (15) von den Werkstücken (4) durchlaufen wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegeeinrichtung (9) eine an sich bekannte Abdrückeinrichtung eines oberhalb des Stapeltisches (1) verlaufenden unter Saugwirkung stehenden Zufuhrfördercrs (5) ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß !wischen den Geber (14) und die Ablegeeinrichtung (9) ein Zeitrelais zwischengeschaltet ist, welches nach Beaufschlagung des Gebers die Betätigung der Ablegeeinrichtung (9) so lange verzögert, bis MtIi das Furmcrblalt unter der Ablegeeinrichtung (9) befindet.
11. Vorrichtung nach ein τη rW vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekcnii/richnrt, d;tP, in Förderrichtung hintereinander zwu gemeinsam verschiebbart1 Geber (Ha, 14) angeordnet sind, wobei in Ruhclngc der Kontakt (28) des der Ablegeeinrichtung (9) abgewannen Gebers (14 a) geschlossen, während der Kontakt (29) des der Ablegeeinrichtung (9) zugewandten Gebers (14) geöffnet ist und wobei durch den Durchlauf der Vorder- oder der Hinterkante (4 6, Aa) des Furnierblattes (4) die Kontakte (28, 29) in ihre jeweils andere Lage umgeschaltet werden und in ihrer gemeinsamen Schließlage (IV) über ein Zeitrelais die Ablegeeinrichtung (9) auslösen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2515941A1 (de) * 1975-04-11 1976-10-28 Schuler Gmbh L Foerdervorrichtung

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DE2515941A1 (de) * 1975-04-11 1976-10-28 Schuler Gmbh L Foerdervorrichtung

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