DE20007838U1 - Halter für einen Sparren - Google Patents

Halter für einen Sparren

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    • E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02—Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
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    • E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/26—Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of wood
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    • E04B1/2608—Connectors made from folded sheet metal

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Description

:— — — ■■— RUFF, BEIER UND PARTNER
STUTTGART .
European Patent and Trade Mark Attorneys
Dipl.-Chem Dr. Michael Ruff
Dipl.-Ing. Joachim Beier , , Dipl.-Phys. Jürgen Schöndorf
Ruff, Beier und Partner ■ Postfach 104036 ■ D-70035 Stuttgart Dipl.-Chem. Dr. Thomas MÜtSChele
■ '. . Partnerschaftsregister Stuttgart PR 43
Anmelder: Lic en sc (pnys) Johannes Clauß
BB-Stanz- und Umformtechnik Dipl.-Phys. Dr.Thomas Muschik Nordhäuser Straße 42
Postfach (POB) 10 4036, D-70035 Stuttgart
.,„, _. ' ... Willy-Brandt-Str. 28, D-70173 Stuttgart
06536 Berga Telefon +49 (0)711-22 29 76-0
- ■■ ■ ■ Telefax +49 (0)711-22 29 76-76
e-mail: info@RBuP.DE
A 34 905 . 28. April 2000 Sf/gt/lg
Beschreibuncr: Halter für einen Sparren
Die Erfindung geht aus von einem Halter, der an dem Ende eines horizontalen Balkens angebracht wird und einen vom First schräg abwärts verlaufenden Sparren sichern soll.
Die bekannten Halter dieser Art enthalten eine metallische aus Blech bestehende Grundplatte, die an der Oberseite des Balkens angenagelt oder angeschraubt wird. An einem Ende, nämlich am äußeren Ende, ist ein Stück eines Winkelprofils angeschweißt, und an beiden Längsseiten der Grandplatte sind seitliche Wangen zur Sicherung des Sparrens in seitlicher Richtung angeschweißt. Die eine Flanke des Winkelprofils bildet eine Abstutzfläche, an der sich eine entsprechend geformte Gegenfläche des Sparrens abstützen kann. Diese Gegenfläche wird von dem Handwerker bei der Montage durch Sägen oder Fräsen hergestellt. Die Kante des Winkelprofils verläuft senkrecht zur Längsachse der Grundplatte und damit zur Längsachse des Balkens. Nach der Herstellung aus insgesamt vier Teilen wird der Halter dann noch verzinkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einem mit geringerem Aufwand herstellbaren Halter für einen Sparren zu schaf-
fen. . .
Dresdner Bank (B£Z fCJD80000}Kt<j. 9£>J1 2£H J poptbarfc gtyttgfu} (^LZ CXXJIOCpO) Kto. 42930-708 Landesbank Badert-Württemberg (B4iZ 60&THgr;-501&Ogr;1) Kter2 5&THgr;041&THgr; V/¥!*-Nr'OE 147528073
A 34 905
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung einen Halter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vor. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, deren Wortlaut ebenso wie der Wortlaut der Zusammenfassung durch , Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird.
Während'im Stand der Technik mehrere Teile miteinander verschweißt werden müssen, verwendet die Erfindung ein BIeChStUCk7 das mehrfach gebogen wird, um zu dem endgültigen Halter zu gelangen. Die Arbeitsschritte des Verschweißens und anschließenden Verzinkens können eingespart werden, da als Ausgangsmaterial ein verzinktes Blech verwendet werden kann. Das Blechstück kann aus einer größeren Blechplatte durch Stanzen, Schneiden oder Nibbeln hergestellt werden. Der Halter, enthält, ähnlich wie im Stand der Technik, eine Abstützfläche für eine Gegenfläche des Sparrens, eine Grundplatte und mindestens eine, vorzugsweise zwei seitliche Wangen._ Der Halter wird in der gleichen Weise verwendet wie die bisherigen Halter, so dass an der Dachkonstruktion nichts geändert zu werden braucht.
Das Abstützelement kann in Weiterbildung der Erfindung dadurch hergestellt werden, dass das Blechstück um zwei Biegelinien.umgebogen wird, und zwar in einer solchen Weise, dass die ursprüngliche freie Kante des Blechstücks auf dem Bleehstück zu liegen kommt. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die beiden Biegelinien parallel zueinander verlaufen.
In ähnlicher Weise kann auch die seitliche Wange dadurch hergestellt werden, dass ein Teil des Blechstücks um die Seitenkante der" Grundplatte senkrecht umgebogen wird, so dass die seitliche Wange in einer senkrechten Ebene zur Grundplatte angeordnet ist. . '
A 34 905 ' - 3 -
Für die Anbringung von im Querschnitt rechtwinkligen Sparren an einem im Querschnitt ebenfalls rechtwinkligen Balken kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Grundplatte und/- oder die Abstützfläche und/oder die seitliche Wange eben ausgebildet sind.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Abstützelement eine zweite mit der Abstützfläche längs einer Kante verbundene Frontfläche aufweist, wobei die beiden Flächen zusammen einen Keil bilden. Diese beiden Flächen ersetzen das abgesägte Winkelprofil nach dem Stand der Technik.
Während es im Stand der Technik zwischen den beiden Flächen des Winkelprofils immer einen rechten Winkel gibt, kann dieser Winkel bei dem Halter nach der Erfindung auch kleiner oder größer sein. Es ist daher möglich, den Halter bei speziell sehr flachen oder sehr steilen Dächern an diese speziellen Gegebenheiten anzupassen. Vorzugsweise verwendet die Erfindung hier jedoch auch einen rechten Winkel, um einen Halter zu schaffen, der in der gleichen Weise verwendet werden kann wie die bekannten Halter.
Um die Festigkeit des Halters weiter zu verbessern, kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass der die Abstützfläche aufweisende Teil des Halters mit übrigen Teilen des Halters mechanisch verriegelt oder verrastet wird, insbesondere mit den beiden Seitenwangen. Dadurch kann die Festigkeit des Halters auch bei Verwendung eines normalen Blechs üblicher Stärke ausreichend groß gestaltet werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die die Verriegelung bildenden Teile bei dem Hersteller des Halters durch Umbiegen in gegenseitigen Eingriff gelangen, so dass die Verriegelung beim Biegen der verschiedenen Teile automatisch verwirklicht wird.
A 3-4 905 ' ' &mdash; 4 - - .
Beispielsweise können an dem die Abstützfläche aufweisenden Teil des Halters seitliche Vorsprünge ausgebildet sein, die in entsprechende Öffnungen, beispielsweise Schlitze, der seitlichen Wangen eingreifen, sobald die seitlichen Wangen um die Längskanten der Grundplatte rechtwinklig umgebogen werden.
Die Erfindung schlägt vor, in der Grundplatte'und den seitli-. chen Wangen eine Vielzahl von Löchern vorzusehen, mit denen der Halter an dem Balken und an dem Sparren angenagelt oder angeschraubt werden kann. Insbesondere schlägt die Erfindung jedoch vor, in der Frontplatte Löcher anzuordnen, durch die hindurch Schrauben durch Löcher der Grundplatte hindurch in den Balken eingeschraubt werden können. Mit diesen Schrauben kann eine nochmalige Erhöhung der Festigkeit des Abstützelements erreicht werden.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein ebenes Blechstück, aus \ ■ ·. ■ . dem der Halter nach der. Erfindung hergestellt
werden kann; '
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den hergestellten Halter; .
Fig. 3 eihe teilweise Seitenansicht des Halters der Figur 2.
Der von der Erfindung vorgeschlagene. Halter wird aus einem Stück Blech hergestellt, das in Figur 1 dargestellt ist. Das Blechstück enthält ein langgestrecktes rechteckiges Teil i, an dessen beiden Längsseiten je eine seitliche Wange 2
A 34 905 ■ ■ - .5 - ■ .
ausgebildet ist. Die Wangen 2 haben eine Vorderkante. 3, die rechtwinklig zur Längsachse des Blechstücks 1 verläuft- Der die Verbindung zwischen dem Blechstück 1 und den Wangen 2 . darstellende Teil 4 des Blechstücks ist kürzer als die Längserstreckung der Wange 2. Dadurch ist, ausgehend von der Vorderkante 3, ein Schlitz 5 gebildet. ■ .
Die Seitenkanten 6 der Wangen 2 verlaufen wieder in Längsrichtung und damit parallel zueinander. Die Hinterkanten 7 der Wangen 2 verlaufen unter einem Winkel von etwa 45°, in einer solchen Orientierung, dass die Längserstreckung der Wangen 2 im Bereich ihrer Außenkanten 6 größer ist als" im Bereich der Verbindung mit dem rechtwinkligen langgestreckten Teil· 1.
Der über die Vorderkante 3 der Wange 2 hinaus ragende Teil des Blechstücks 1 weist an seinen Längskanten 8 je einen Vorsprung 9 auf, der gegenüber den Längskanten 8 um mindestens etwa die Dicke des Blechs vorspringt und dessen Außenkante 10 ebenfalls parallel zu der Längsachse des Blechstücks &Ggr; verläuft. In Längsrichtung gesehen haben die Vorsprünge 9 ' einen gewissen Abstand von der vorderen Stirnkante 11 des Blechstücks' 1. " , ......
Die Wangen 2 haben im Bereich ihrer Vorderkante 3 je einen langgestreckten Schlitz 12, der ausgehend von dem inneren Ende 13 des Schlitzes 5 nach vorne und außen verläuft. Die beiden Enden der Schlitze 12 haben von dem Ende 13 des Schlitzes 5 und von der Vorderkante 3 der seitlichen Wangen einen Abstand. '-.-■■■
Sowohl der langgestreckte Teil als auch die seitlichen Wangen 2 haben eine Vielzahl von Löchern 14,' von denen der Einfachheit halber nur einige dargestellt sind. . .
A 34 905 . - 6 -
Aus dem ebenen Blechstück, das aus verzinktem Blech von beispielsweise 2,5 mm Dicke hergestellt ist, wird der von der Erfindung vorgeschlagene Halter folgendermaßen hergestellt. Das äußere Ende mit der freien Stirnkante 11 wird zunächst um eine erste Biegeliiiie 15 nach oben gebogen, die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist. Anschließend wird das vordere Ende um eine zweite Biegelinie 16 nach oben gebogen, bis die Stirnkante 11 auf dem Blech 1 zu liegen kommt. Die Reihenfolge des Umbiegens um die Biegelinien 15 und 16 kann auch vertauscht werden. Der zwischen der Stirnkante 11 und der ersten Biegelinie 15 vorhandene Teil des Blechs bildet dann auf seiner Außenseite eine Abstützfläche 18, siehe den Schnitt der Figur 2. Der Teil des Blechstücks zwischen den beiden Biegelinien 15 und 16 bildet die Frontfläche 17, siehe : ebenfalls die Figur 2. Beide Flächen 17, 18 schließen im dargestellten Ausführungsbeispiel einen rechten Winkel miteinander ein. Da die Länge der beiden Flächen in Längsrichtung des langgestreckten Teiles 1 gemessen etwa gleich groß sind, entsteht dadurch im Längsschnitt ein gleichschenkliges rechteckiges Dreieck. Die Abstützfläche 18 ist dem Sparren zugeordnet, der in Figur 2 von links oben nach rechts unten verlaufen würde. .
Nachdem die Biegung um die beiden Biegelinien 15 und 16 durchgeführt wurde, werden nun die beiden seitlichen Wangen um die Seitenkanten des länggestreckten Teiles rechtwinklig nach oben gebogen. Wegen des Vorhandenseins des Schlitzes 5 erfolgt die Biegung daher in einer solchen Weise, dass die flächige Innenseite der seitlichen Wangen 2 in einer Ebene mit den Längsseitenkanten 8 des langgestreckten Teiles 1 liegen. Beim Hochklappen greifen die Vorsprünge 10 in die Schlitze 12 ein. Dadurch entsteht der Halter in der Form, wie er in Figur 2 dargestellt ist. Er ist dort an dem äußeren Ende 19 eines Balkens 20 angebracht, in einer solchen Weise, dass die: jetzt eine Kante bildende Biegelinie 16 etwa bündig mit.dem vorderen Ende 19 des Balkens 2 0 verläuft. Die Befe-
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stigung geschieht dadurch, dass das langgestreckte Blechteil 1, das jetzt die Grundplatte bildet, mit Hilfe von Nägeln oder Schrauben angebracht wird. In den vorderen Bereich eines Sparrens, der jetzt befestigt werden soll, wird ein Winkel eingesägt, der den beiden Flächen 18 und 17 entspricht. Dann kann der Sparren schräg aufgesetzt werden, wobei er mit einer Gegenfläche voll auf der Abstützfläche 18 aufliegt. Die dabei auftretenden Kräfte werden durch das Eingreifen,der Vorsprünge 9, siehe Figur 3, in die Schlitze 12 der'seitlichen Wangen 2 aufgefangen.
In der Frontflache 17 sind ebenfalls Löcher 21 vorgesehen, ebenso in dem Teil der Grundplatte, der unter der Biegelinie 15 liegt. Diese beiden unter der Biegelinie 15 liegenden Löcher 22 weisen einen größeren Durchmesser auf. Es ist möglich, eine Schraube durch die Löcher 21 hindurch zu stecken, und diese dann durch die Löcher 22 in das Holz des Balkens 20 einzuschrauben. Dies ist in Figur 2 durch dite gestrichelte Linie 2 3 angedeutet.
Aus dem Blechzuschnitt der Figur 1 kann der Halter nur durch Umbiegen hergestellt werden. Es sind keinerlei weitere Befestigungsvorgänge wie etwa Schweißen oder Nachbearbeitungsvorgänge wie das Verzinken mehr erforderlich.

Claims (12)

1. Halter zur Sicherung eines Sparrens an einem insbesonderen horizontalen Balken (20), mit
1. 1.1 einer Grundplatte zur Anbringung an dem Balken (20),
2. 1.2 einem an einem Ende der Grundplatte angeordneten Abstützelement, das
1. 1.2.1 einstückig mit der Grundplatte.ausgebildet ist und
2. 1.2.2 eine Abstützfläche (18) für eine Gegenfläche des Sparrens aufweist,
3. 1.3 in mindestens einer seitlichen Wange (2), die
1. 1.3.1 an einer Längsseite der Grundplatte angeordnet ist, wobei
4. 1.4 alle Teile des Halters einstückig aus einen Stück Blech bestehen und der Halter durch Biegen hergestellt ist.
2. Halter nach Anspruch 1, bei dem das Abstützelement durch Umbiegen des Blechstücks um zwei Biegelinien (15, 16) hergestellt ist.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Biegelinien (15, 16) parallel, zueinander verlaufen.
4. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Wange (2) durch Umbiegen um eine Längsseitenkante (8) der Grundplatte um einen rechten Winkel hergestellt ist.
5. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Grundplatte und/oder die Abstützfläche (18) und/oder die Wange (2) eben ausgebildet sind.
6. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Abstützelement eine zweite mit der Abstützfläche (18) längs einer Kante (15) verbundene Frontfläche (17) aufweist, wobei beide Flächen zusammen einen Keil bilden.
7. Halter nach Anspruch 6, bei dem die beiden Flächen (17, 18) einen rechten Winkel miteinander einschließen.
8. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der die Abstützfläche (18) aufweisende Teil des Halters mit den Seitenwangen (2) verriegelt ist.
9. Halter nach Anspruch 8, bei dem die Verriegelung beim Biegen herstellbar ist.
10. Halter nach Anspruch 8 oder 9, bei dem zur Herstellung der Verriegelung Vorsprünge (9) in Öffnungen (12) eingreifen.
11. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Löchern (14, 21, 22) in der Grundplatte und/oder der Frontplatte (17) zur Befestigung des Halters an dem Balken (20).
12. Halter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Löchern (14) in den Seitenwangen (2).
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Holzverbindungen mit Stahlblechformteilen. In: bauen mit holz, 1981, H.1, S.50-52 *
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