DE20007905U1 - Elektromagnetisches Relais - Google Patents

Elektromagnetisches Relais

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Dr. Walter Maiwald (München) Dr. Volker Hamm (Hamburg) Dr. Stefan Michalski (München) Dr. Regina Neuefeind (München)
Rechtsanwalt
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In Kooperation mit:
Dr. Schmidt-Felzmann & Kozianka
Rechtsanwälte
(Hamburg)
Parr · Tauche · Jaeger ■ Leutheusser - Schnarrenberger Rechtsanwälte (München · Starnberg)
Aktenzeichen Unser Zeichen
Neuanmeldung X 7000 / WM
XIAMEN HONGFA ELECTRO ACOUSTIC
München, 03. Mai 2000
XIAMEN HONGFA ELECTROACOUSTIC CO., LTD
Hongfa Building, Huarong Road, HuIi Industrial District, Xiamen, 361006 China
Elektromagnetisches Relais
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein elektromagnetisches Relais wird gewöhnlich als mechanisch-elektrisches Element innerhalb elektrischer Systeme vielfältig angewendet. Wie allgemein bekannt ist, bestehen Relais aus einer Spule mit einem elektrischen Spulenanschluss, dessen Eisenkern mit einem
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Joch und einem Anker zusammenwirkt, der mit einem Betätigungselement für eine Kontaktfeder korrespondiert, die über einen Kontakt mit einem Gegenkontaktelement zur Bildung eines Schalters korrespondiert, wobei die Elemente auf einem Sockel befestigt sind, der von einer Kappe umgeben ist.
Die Spule ist gewöhnlich senkrecht oder nach Art einer invertierten Anordnung montiert. Bei den Relais der hier interessierenden Art ist das Höhenmaß mit 20 bis 25 mm relativ groß und der Abtrenngrad zwischen der Eingangs- und der Ausgangsseite relativ niedrig. Weiterhin ist die mechanische Druckfestigkeit des Relais nicht sehr hoch. So sind bekannte Relais mit Umschaltkontakt bis maximal 3000 V und Relais mit Öffnerkontakt bis maximal 4000 V betreibbar. Dies bewirkt konstruktiv, dass die Relais bei kleiner Montagehöhe einen hohen Abtrenngrad zwischen der Eingangsseite und der Ausgangsseite erfordern.
Bei bekannten elektromagnetischen Relais ist der Krafteinwirkungspunkt des Betätigungselements in der Mitte der Kontaktfeder auf einer Linie zwischen dem Vernietungspunkt und dem Kontakt angeordnet, was zu einer erheblichen Länge der Kontaktfeder führt, die sich wiederum nachteilig auf die Baugröße des Relais auswirkt.
In der CN 2264969Y wird ein kleinbauendes Relais mit großer Leistung und flacher Kappe beschrieben, das aus einer Spule mit Eisenkern und einem Joch sowie am Sockel befestigte elektrische Anschlüsse aufweist. Weiterhin sind oberhalb und unterhalb Kontaktelemente mit korrespondierenden Gegenkontakten vorgesehen, wobei das Kontaktelement mit dem Anker in Verbindung steht. An der oberen und unteren Stirnfläche des Grundkörpers ist ein durchlaufender Schlitz sowie in der unteren Fläche eine Ausnehmung angeordnet. Die Stirnseite des Jochs wird hierbei in die Ausnehmung eingesteckt.
Weiterhin wird in der oben zitierten Druckschrift CN 2264969Y auch ein kleinbauendes Relais mit großer Leistung beschrieben, das aus einer Kontaktfeder mit Gegenkontaktfeder
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und Anschlüssen im Sockel besteht, wobei ebenfalls ein Joch, ein Anker, eine Spule mit Eisenkern auf einem Sockel montiert sind, der von einer Kappe umgeben ist. Hierbei bestehen die Kontakte aus Edelmetall und sind auf der Kontaktfeder sowie der Gegenkontaktfeder befestigt. Das Gegenkontaktelement wird in den Sockel eingepaßt. Der Luftspalt zwischen der Kontaktfeder und dem Gegenkontaktelement liegt im Bereich zwischen 0,3 bis 0,35 mm.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kleinbauendes Relais mit großer Leistung anzubieten, das sich durch eine geringe Bauhöhe auszeichnet und eine mittlere Dauerspannung zwischen der Eingangs- und der Ausgangsseite von bis zu 5000 V ermöglicht sowie durch einen einfachen Aufbau innerhalb einer Serienfertigung montierbar ist. Im Falle eines kleinen Relais mit großer Leistungsfähigkeit, das mehrere Kontaktgruppen aufweist, soll eine mittlere Dauerspannung zwischen den Kontaktgruppen bis zu 2500 V möglich sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß ein kleinbauendes elektromagnetisches Relais mit großer Leistung vorgesehen, das aus einem auf einem Sockel angeordneten Magnetsystem sowie einem Kontaktsystem besteht, welches ein Gegenkontaktelement sowie eine flexible Kontaktfeder umfaßt, die in eine korrespondierende Ausnehmung in den Sockel einsteckbar ist und dort zur elektrischen Anbindung mit einem Lötblech vernietet ist sowie entlang ihrer Längsrichtung eine Senkrechtnut aufweist. Das Magnetsystem besteht im Wesentlichen aus einem U-fÖrmigen Joch, einer Spule sowie einem Druckfederblech. Der Eisenkern der Spule ist mit dem Joch zusammengefügt, wobei eine Anformung am Joch in eine korrespondierende Ausnehmung am Sockel formschlüssig eingreift, so daß ein gleichmäßiger Magnetkreis erzielt wird. Der Sockel weist eine das Magnetsystem umfassende Kammer auf, die eine erhöhte mittlere Dauerspannung zuläßt und den Abtrennungsgrad zwischen der Eingangs- und der Ausgangsseite des Relais erhöht.
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Auf der Kontaktfeder des Kontaktsystems kann entweder eine einzelne Senkrechtnut oder eine doppelte Senkrechtnut angeordnet sein. Jede Kontaktfeder weist zu beiden Seiten eine mit dem Betätigungselement zusammenwirkende Ausnehmung auf.
Der Anker des Magnetsystems weist Anformungen auf, die mit korrespondierenden Ausnehmungen zur Begrenzung der Bewegung des Ankers in Senkrechtrichtung am Gehäuse der Spule korrespondieren.
Am Gehäuse der Spule ist weiterhin ein Druckfederblech angeordnet, das die Bewegung des Ankers in Horizontalrichtung begrenzt. Eine ausgestanzte Zunge am Druckfederblech drückt den unteren Bereich des Ankers in eine Abschrägung im Gehäuse der Spule und an die Stirnseite des Jochs.
Zur Befestigung des Druckfederblechs innerhalb des Magnetsystems wird das Druckfederblech in eine am Gehäuse der Spule angeordneten Ausnehmung im Bodenbereich eingeschoben, wobei ein am Druckfederblech ausgestanzter Widerhaken die Fixierung innerhalb der Ausnehmung sicherstellt.
Bezüglich des kleinbauenden Relais mit großer Leistung mit Doppelkontaktgruppe, welche ebenfalls im Wesentlichen aus einem auf einem Sockel angeordneten und mit einer Kappe versehenen Kontaktsystem und einem Magnetsystem besteht, besitzt das Kontaktsystem eine Gegenkontaktfeder sowie eine Kontaktfeder, die in eine Ausnehmung des Sockels eingeschoben ist. Beide Kontaktgruppen besitzen jeweils eine Kontaktfeder, die dieselbe Gestalt aufweisen und auf einer Seite eine Ausnehmung für das Betätigungselement besitzen. Zur elektrischen Anbindung sind die Kontaktfedern jeweils mit einem Lötblech vernietet. Das Magnetsystem besteht im Wesentlichen aus einem U-förmigen Joch, einer Spule sowie einer Druckfeder. Der Eisenkern der Spule ist mit dem Joch derart zusammengefügt, daß eine Anformung am Joch mit einer Ausnehmung am Sockel zusammenwirkt, wobei sich ein
gleichmäßiger Magnetkreis bildet. Das Magnetsystem ist von einer auf dem Sockel angeordneten Kammer umgeben, um die geforderte mittlere Dauerspannung zwischen der Eingangs- und der Ausgangsseite des Relais zu erzielen. Zusätzlich weist der Sockel noch eine Trennwand auf, die in eine Nut an der Kappe eingeschoben ist und insoweit eine Abtrennung zwischen den beiden Kontaktgruppen, die beidseitig der Trennwand angeordnet sind, bildet.
Bei der Kontaktfeder ist die Krafteinwirkungsstelle für das Betätigungselement mit dem Kontakt sowie mit dem Vernietungspunkt der Kontaktfeder nicht auf einer Geraden angeordnet. Zwischen beiden Kontaktgruppen kann aufgrund der Trennwand eine mittlere Dauerspannung von mindestens 2500 V anliegen. Wegen der gleichartigen Ausgestaltung der Kontaktfedern sind auch die Kontaktgruppen gleich gestaltet, so daß diese mit demselben Werkzeug herstellbar sind. Da die Krafteinwirkungsstelle für das Betätigungselement sich mit dem Kontakt sowie dem Vernietungspunkt der Kontaktfeder nicht auf einer Geraden befindet, sondern vielmehr ein Dreieck gebildet wird, wird die Anschmiegsamkeit der Kontaktfeder am Gegenkontakt während der Bewegung verbessert. Während das Betätigungselement die Kontaktfeder vorwärts drückt und nachdem der Kontakt bereits herstellt ist, kann das Beätigungselement die Feder weiter vorwärts drücken, so daß ein Überhub des Relais kompensiert wird, was ein Kleben der Kontakte vermeidet.
Die vorstehend angegebenen Merkmale gestatten den Aufbau eines kleinbauenden elektromagnetischen Relais mit großer Leistung - auch mit einer Doppel-Kontaktgruppe - das durch seinen einfachen Aufbau einfach montierbar ist und ein verbessertes Verhältnis zwischen Funktion und Volumen im Verbleich zum vorbekannten Stand der Technik aufweist.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausfuhrungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert.
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-6-
Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen
Relais mit Einzelkontaktgruppe,
Figuren 2 und 3 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Kontaktfeder mit einzelner oder mit doppelter Senkrechtnut,
Figur 4a eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Ankers,
Figur 4b eine Seitenansicht eines Spulenkörpers,
Figur 5 eine Detailansicht im Bereich des Zusammenwirkens zwischen dem
erfindungsgemäßen Anker, dem Eisenkern sowie dem Spulenkörper,
Figur 6 eine Detailansicht des Spulenkörpers im Bereich des erfindungsgemäßen
Druckfederblechs,
Figur 7 eine Draufsicht auf den Sockel sowie das Joch des erfindungsgemäßen
Relais,
Figur 8 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
elektromagnetischen Relais mit einer Doppelkontaktgruppe, und
Figuren 9 und 10 eine Vorderansicht einer linken und rechten Kontaktfeder für das Relais gemäß Figur 8.
4 S *
-7-
In Figur 1 ist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektromagnetischen Relais, dessen Hauptbestandteile sich im Wesentlichen in ein Kontaktsystem und ein Magnetsystem aufteilen lassen, dargestellt. Eine Gegenkontaktfeder sowie eine damit zusammenwirkende Kontaktfeder 8 werden durch eine Ausnehmung in einen Sockel 2 des Relais eingesteckt. Die Kontaktfeder 8 ist zur elektrischen Anbindung vernietet und weist entlang ihrer Längsrichtung eine Senkrechtnut auf. Mit Betätigung des Relais wird eine Biegung der Kontaktfeder 8 in ihre Bewegungsrichtung bewirkt. Im Magnetsystem wird ein U-förmiges Joch 5 eingesetzt, welches durch seine Formgestaltung nicht durch Nieten befestigt werden muß und dessen Magnetflußeffizienz eine hohe Sensibilität des Relais sicherstellt. Das Magnetsystem ist nach Art einer liegenden Ausführung ausgestaltet, wobei die Kontaktfeder 8 vom Anker 4 über das Betätigungselement 6 bewegbar ist. Das auf dem Sockel 2 befindliche Magnetsystem ist eingekammert, so daß ein hoher Abtrenngrad zwischen dem Magnetsystem und dem Kontaktsystem realisierbar ist, wobei die sich im dazwischenliegenden Luftspalt bildende Kriechstrecke 10 mm erreicht, was eine mittlere Dauerspannung von 5000 V ermöglicht.
Gemäß der Figuren 2 und 3 weisen die Kontaktfedern des Kontaktsystems mindestens eine Senkrechtnut 81; 82, 83 auf, womit eine höhere Flexibilität erreicht wird. Nach Betätigung des Relais wird bei der Einzel-Senkrechtnut gemäß Figur 2 der Kontakt der Kontaktfeder mit dem Gegenkontakt kontaktiert, wobei durch eine Verwindung der Kontaktfeder die Kontaktierungskraft erhöht wird. Bei Betätigung eines Relais, das Kontaktfedern mit Doppel-Senkrechtnuten gemäß Figur 3 aufweist, wird bei Kontakt der Kontaktfeder eine Kraft entgegen der Betriebsrichtung auftreten, die die Kontaktkraft aufgrund der Doppel-Senkrechtnut erhöht. Zu beiden Seiten der Kontaktfeder ist eine Ausnehmung 84, 85 zur Befestigung am Betätigungselement 6 vorgesehen. Gemäß Figur 2 ist links der Kontaktfeder die Einfach-Senkrechtnut 81 vorgesehen; gemäß Figur 3 ist links und rechts der Kontaktfeder die Doppel-Senkrechtnut 82, 83 vorgesehen. Während das Betätigungelement 6 die Kontaktfeder vorwärts schiebt und schließlich den Kontakt herstellt, schiebt das
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Betätigungselement 6 weiter in Vorwärtsrichtung, wobei sich der Kontakt der Kontaktfeder relativ zu den weitergeschobenen Teilen der Kontaktfeder zurückbewegt, so daß ein Überhub an der Kontaktfeder hierdurch kompensiert wird.
Gemäß Figur 4 bilden die an dem Anker des Magnetsystems vorgesehenen zwei Anformungen 41 und 42 eine Begrenzungsstelle in Senkrechtrichtung des Ankers, die mit zugeordneten Ausnehmungen 11,12 auf der Seite des Spulenkörpers derart zusammenwirken, daß ein Anschlag für den Anker gebildet wird. Nach Montage der Anformungen 41, 42 in die Ausnehmungen 11,12 begrenzen die Ausnehmungen 11, 12 die Ankerbewegung in die obere Richtung, so daß ein Anstoßen des Ankers an die Kappe des Relais sowie gegebenenfalls Reibung vermieden wird.
Gemäß Figur 5 wird eine Bewegung des Ankers in Horizontalrichtung durch ein mit dem Spulenkörper montierten Druckfederblech 3 begrenzt, das neben der Begrenzung auch ein Zurücksetzen des Ankers ermöglicht. Hierfür dient eine Druckfederzunge 31 am Druckfederblech 3, die mit der Jochstirn 51 sowie der Abstützschräge 13 des Spulenkörpers im unteren Teil des Ankers zusammenwirkt. Dadurch wird ein Drehmoment erzeugt, das den Anker zurücksetzt.
Wie in Figur 6 dargestellt, ist für die Montage der Druckfederbleche 3 innerhalb des Magnetsystems im Bereich des den Anker stützenden Spulenkörperbodens ein Querschlitz 14 vorgesehen, in den das Druckfederblech 3 zur Befestigung am Spulenkörper eingeschoben wird. Am Druckfederblech 3 ist ein Widerhaken 32 ausgestanzt, der eine Rückbewegung des montierten Druckfederblechs 3 nach der Montage verhindert. Das Druckfederblech 3 ist leicht herzustellen und einfach anmontierbar und weist eine zuverlässige Begrenzungs- und Rücksetzwirkung auf.
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Gemäß Figur 7 wird zur Befestigung des Magnetsystems im Sockel 2 des Relais eine Anformung 53 am Joch verwendet, die in eine korrespondierende Ausnehmung 21 am Sockel eingreift, um eine Begrenzung der Ankerstimfläche durch das Joch herzustellen sowie eine gleichmäßige relative Lage der Kontaktfeder zur Gegenkontaktfeder bei der Montage sicherzustellen. Die Anformung 53 des Jochs wird derart in die Ausnehmung 21 am Sockel eingesetzt, daß die Jochstirnseite 52 gegenüberliegend der Kontaktfeder sowie Gegenkontaktfeder auf dem Sockel befestigt wird. Dies garantiert eine korrekte Montage, so daß eine eventuelle Nachkorrektur vermeidbar ist und insoweit eine Serienfertigung erleichtert wird. Weiterhin wird hierdurch eine definierter Freihub zwischen dem Betätigungselement und der Kontaktfeder sichergestellt, was eine hohe Lebensdauer des Relais ermöglicht.
In den Figuren 8 bis 10 ist die zweite Ausfuhrungsform der Erfindung mit einer Doppelkontaktgruppe dargestellt. Das erfindungsgemäße Relais besteht auch hier aus einer Spule 1, einem Sockel 2, einem Druckfederblech 3, einem Anker 4, einem Joch 5, einem Betätigungsstück 6, einer Gegenkontaktfeder 7, einer Kontaktfeder 8 sowie zusätzlich einer Trennwand 9. Die Gegenkontaktfeder 7 und die Kontaktfeder 8 werden in eine Ausnehmung des Sockels 2 eingesteckt. Zwei Kontaktgruppen besitzen hier jeweils eine eigene Kontaktfeder 8, die gleich ausgestaltet sind. An der Seite der Kontaktfeder ist eine mit dem Betätigungselement 6 zusammenwirkende Ausnehmung 87 vorgesehen. Die Krafteinwirkungsstelle 86 des Betätigungselements auf der Kontaktfeder bildet gemeinsam mit dem Kontakt 88 sowie dem Vernietungspunkt 89 ein Dreieck, so dass ein Überhub der Kontaktfeder durch das Betätigungselement kompensiert wird, um ein Kleben der Kontakte zu vermeiden. Das Joch 5 ist auch hier U-förmig ausgebildet und bildet gemeinsam mit der Spule einen Magnetkreis. Dabei ist der Eisenkern der Spule mit dem Joch derart zusammengefügt, daß eine Anformung am Joch in eine Ausnehmung am Sockel zum Eingriff kommt, wie auch vorstehend beschrieben. Auch dieses Magnetsystem ist innerhalb einer Kammer des Sockels untergebracht. Auf dem Sockel ist eine Trennwand 9 zur Abtrennung zwischen den beiden Kontaktgruppen
angeordnet. Die Trennwand 9 wird in eine Nut auf der Innenseite der Kappe derart eingesetzt, dass eine Abtrennung für beide Kontaktgruppen entsteht.
Die übrigen Bestandteile des Relais gemäß der zweiten Ausführungsform sind analog der Figuren 4 bis 7, welche die erste Ausführungsform betreffen, ausgebildet.
Die Erfindung ist nicht begrenzt auf die vorstehend beschriebenen beiden Ausführungsformen, sondern sie ist definiert durch den Schutzumfang der Ansprüche, so daß der Fachmann auch weitere vom Schutzumfang umfaßte Abwandlungen der hier beschriebenen Ausführungsformen vornehmen könnte.

Claims (10)

1. Elektromagnetisches Relais, bestehend aus einem Sockel (2) mit einem Magnetsystem sowie einem Kontaktsystem, das aus einer Gegenkontaktfeder (7) und einer flexiblen Kontaktfeder (8) zusammengesetzt ist, die mittels einer Ausnehmung im Sockel (2) steckend befestigt und mit Lötblechen vernietet ist, wobei das Magnetsystem aus einem U-förmigen Joch (5), mindestens einer Spule (1) und mindestens einem Druckfederblech (3) besteht, wobei ein Eisenkern der Spule (1) mit dem Joch (5) zusammengefügt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (8) in Längsrichtung mindestens eine Senkrechtnut (81; 82, 83) aufweist und die Lage des Jochs (5) relativ zum Eisenkern der Spule (1) durch eine Anformung (53) am Joch (5) erzielt wird, die in eine korrespondierende Ausnehmung (21) am Sockel (2) zum Eingriff kommt, um einen gleichmäßigen Magnetkreis zu bilden, wobei den Sockel (2) eine das Magnetsystem umfassende Kammer umgibt.
2. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (8) des Kontaktsystems entweder eine einzelne Senkrechtnut (81) oder eine doppelte Senkrechtnut (82, 83) aufweist, wobei zu beiden Seiten der Kontaktfeder (8) je eine mit dem Betätigungselement (6) zusammenwirkende Ausnehmung (84, 85) vorgesehen ist.
3. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Anker (4) des Magnetsystems Anformungen (41, 42) vorgesehen sind, die mit korrespondierenden Ausnehmungen (11, 12) an den Seiten der Spule (1) zusammenwirken, wobei die Ausnehmungen (11, 12) senkrecht in Richtung des Ankers (4) ausgebildet sind.
4. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse der Spule (1) ein die Bewegung des Ankers (4) in Horizontalrichtung begrenzendes Druckfederblech (3) angeordnet ist, dessen Druckfederzunge (31) auf eine Jochstirn (51) sowie eine Abschrägung (13) am Gehäuse der Spule (1) einwirkt.
5. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckfederblech (3) des Magnetsystems durch einen Querschlitz (14) im Gehäuse der Spule (1) befestigt ist, wobei eine Arretierung innerhalb des Querschlitzes (14) über einen am Druckfederblech (3) ausgestanzte Widerhaken (32) sichergestellt ist.
6. Elektromagnetisches Relais, bestehend aus einem Sockel (2) mit einem Magnetsystem sowie einem Kontaktsystem, das aus einer Gegenkontaktfeder (7) sowie einer Kontaktfeder (8) besteht, die durch eine Ausnehmung im Sockel (2) gehalten ist, wobei zwei jeweils eine gleichartige Kontaktfeder (8) umfassende Kontaktgruppen vorgesehen sind, wobei jede Kontaktfeder eine seitliche Ausnehmung (87) aufweist und mit Lötblechen vernietet ist, und wobei das Magnetsystem ein Joch (5), das mit dem Eisenkern einer Spule (1) zusammenwirkt, sowie ein Druckfederblech (3) umfasst, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (5) über eine Anformung (53) mit einer Ausnehmung (21) im Sockel (2) derart zusammenwirkt, dass ein gleichmäßiger Magnetkreis entsteht, wobei auf dem Sockel (2) eine das Magnetsystem umfassende Kammer angeordnet ist, um eine hohe mittlere Dauerspannung zu ermöglichen, wobei hierfür weiterhin auf dem Sockel (2) eine Trennwand (9) angeordnet ist, die eine Abtrennung für die beiden Kontaktgruppen bildend innerhalb einer Nut der Kappe verläuft.
7. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Krafteinwirkungsstelle (86) des Betätigungselements (6) an der Kontaktfeder (8) gemeinsam mit dem Kontakt (88) sowie dem Vernietungspunkt (89) ein Dreieck bildet.
8. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Anker (4) des Magnetsystems Anformungen (41, 42) vorgesehen sind, die mit korrespondierenden Ausnehmungen (11, 12) an den Seiten der Spule (1) zusammenwirken, wobei die Ausnehmungen (11, 12) senkrecht in Richtung des Ankers (4) ausgebildet sind.
9. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse der Spule (1) ein die Bewegung des Ankers (4) in Horizontalrichtung begrenzendes Druckfederblech (3) angeordnet ist, dessen Druckfederzunge (31) auf eine Jochstirn (51) sowie einer Abschrägung (13) am Gehäuse der Spule (1) einwirkt.
10. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckfederblech (3) des Magnetsystems durch einen Querschlitz (14) im Gehäuse der Spule (1) befestigt ist, wobei eine Arretierung innerhalb des Querschlitzes (14) über einen am Druckfederblech (3) ausgestanzten Widerhaken (32) sichergestellt ist.
DE20007905U 1999-05-07 2000-05-03 Elektromagnetisches Relais Expired - Lifetime DE20007905U1 (de)

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