DE20007966U1 - Pfahlramme - Google Patents
PfahlrammeInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H17/00—Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
- E04H17/26—Devices for erecting or removing fences
- E04H17/261—Devices for erecting or removing fences for post and wire handling
- E04H17/263—Devices for erecting or removing fences for post and wire handling for erecting posts
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Pfahlramme zum Einschlagen von Pfosten, Pfählen odgl. in den Untergrund, die aus Holz, Metall und/oder Plastik bestehen, durch wiederholtes Anheben und Schlagen der Pfahlramme auf den Pfahl.
Sowohl in öffentlichen als auch privaten Gärten, Grünflächen oder Parkanlagen stellt sich des öfteren das Problem, daß Pfosten oder Pfähle in den Untergrund, das Erdreich, eingeschlagen werden müssen, um z. B. Zäune daran zu befestigen oder der Abstützung von Erdreich zu dienen. Dazu werden die zumeist bodenseitig angespitzten Pfähle, die u. a. aus Holz, Metall und/oder Plastik angefertigt sind, mit einem Vorschlaghammer in den Untergrund eingetrieben, wobei die abgeflachte, glatte Oberseite des Pfahls als Aufschlagfläche für den Hammer dient. Um das Splittern eines Pfahles aus Holz oder eine sonstige Beschädigung der Pfahloberseite durch nicht exakt ausgeführte Hammerschlage zu vermeiden, und um ein oben offenes Rohr überhaupt im Erdboden versenken zu können, ist es bekannt, an einer Vorrichtung geführte Pfahlrammen zu verwenden. Bei ihnen ist die massive Pfahlramme z. B. in einer Schiene geführt,und durch hammerschlagartige Bewegungen der Ramme wird der Pfahl oder Pfosten in den Untergrund eingetrieben. Dabei liegt die flache Unterseite der Pamme, im Moment des Schiagens, an der Stirnseite des Pfostens oder Rohrs an. Hierzu ist jedoch eine aufwendige, schwer zu transportierende und für jeden Pfosten neu aufzubauende und zu ju-
stierende Vorrichtung notwendig, um die Pfähle in gewünschter Ausrichtung im Untergrund zu fixieren. Mit der Führung der Ramme trifft sie immer lagerichtig auf die Stirnfläche des Pfahls auf und das Aufsplitten eines Holzpfahls ist vermieden.
Als nachteilig beim Einschlagen mit einem Hammer ist anzusehen, daß der Pfahl, zumindest bis ein ausreichender Abschnitt seiner Länge im Erdreich versenkt ist, von einer zweiten Person in gewünschter Ausrichtung fixiert werden muß, da sonst aufgrund der niemals exakt zu führenden Hammerschläge der Pfahl in abweichender Richtung in das Erdreich eingetrieben wird. Die zweite Person ist zudem durch die Hammerschläge selbst einem erheblichen Gefährdungspotential ausgesetzt.
Ausgehend vom Stand der Technik hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, eine Pfahlramme derart zu gestalten, daß mit ihr das Eintreiben von Pfosten, Pfählen odgl. in den Untergrund von einer Person alleine durchführbar ist, die zusätzliche Führung beim Einschlagen überflüssig und der Pfahl selbst durch das Einschlagen nicht beschädigt wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Pfahlramme die Form einer einseitig geschlossenen Hülse aufweist, die lichte Weite des Innerens der Pfahlramme geringfügig größer ist wie 0 die Außenabmaßungen des Pfahlquerschnitts.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, daß Pfähle oder-Pfosten nicht mit Hammerschlägen in den
Boden eingetrieben werden, sondern die Pfahlramme auf das obenseitige Ende des Pfahls aufgesetzt und die Kraftausübung durch Anheben und ruckartiges Niederschlagen der Ramme erfolgt. Dabei wird die Pfahlramme nicht vollständig vom Pfahl nach oben abgehoben, sondern zumindest das obere Pfahlende verbleibt im Inneren der Ramme. Damit ist die Ramme durch den Pfahl selbst geführt und eine seitliche Abweichung von der axialen Richtung wird vermieden.
Dazu ist die Pfahlramme in Form einer Hülse ausgeführt, die von oben auf dert Pfahl aufgesteckt wird, wobei die Hülse obenseitig mit einem Deckel abgeschlossen ist, dessen Innenseite gleichzeitig die Schlagfläche der Ramme auf die Stirnseite des Pfahls bildet, wobei die Querschnittsfläche der
Ramme bzw. Hülse im Rahmen der Erfindung beliebig &igr; wählbar ist. Besonders bei Zaunpfählen im Gartenbereich erfolgt das Einschlagen manuell, d. h. der Nutzer hebt die aufgesteckte Pfahlramme an und führt eine senkrecht nach unten weisende, schlagende Bewegung aus. Im Moment des Schlages liegt dabei die ebene Fläche des Deckels, der das Innere der Ramme nach oben hin abschließt, unmittelbar an der horizontalen Oberseite des Pfostens oder an der Stirnseite einer Rohrwandung an und überträgt die Wucht des.Schlages auf der gesamten Fläche.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Pfahl im Inneren der Ramme, während des Einschla-0 gens, geführt ist und daher keine weiteren Personen zur Ausführung des Vorgangs bzw. dem lotrechten Einschlagen benötigt werden. Eine Beschädigung des Pfahls an seiner Oberseite durch das ungleichmäßige
Auftreffen eines Hammers wird ebenso vermieden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
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Vorzugsweise ist die Pfahlramme aus Metall hergestellt, insbesondere in einer rostfreien Ausführung, die besonders witterungsbeständig und für den Einsatz im Gartenbau geeignet ist. Die Erstellung einer Pfahlramme in Edelstahl aus einer Röhre und einem daran angeschweißten Deckel, der sie an einem Ende abschließt, ist dem Fachmann möglich. Auch eine Ausführung in feuerverzinkten, oder auf andere Weise korrosionsresistent gemachten Blechen ist vorgeschlagen. Besonders für manuelle Betätigungen wird vorgeschlagen, daß die gesamte Ramme ein Gewicht von 10 bis 20 kg aufweist, um einerseits den Nutzer beim Anheben der Ramme nicht zu schnell zu ermüden und andererseits ausreichend Schlagkraft 0 zum Eintreiben des Pfahls zur Verfügung zu haben.
Zur besseren Handhabbarkeit sind an der Pfahlramme Haltegriffe angebracht, vorzugsweise in Form zweier Bügel, die an einander gegenüberliegenden Seiten befestigt, z. B. angeschweißt, sind. Mit deren Hilfe wird die Ramme angehoben, und beim Schlagen auf den Pfahl die exakte seitliche Führung der Ramme sowie des darin eingesteckteen Pfahls bewirkt .
Vorzugsweise weist die Pfahlramme, in Draufsicht betrachtet, einen runden Querschnitt auf, um sie sowohl mit runden, als auch mit mehreckigen Pfählen
verwenden zu können, wobei der Innendurchmesser der Ramme geringfügig größer sein muß als der Pfahldurchmesser oder bei einem quadratischen Pfahl die Länge seiner Diagonale.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmen, in dem anhand zweier Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher dargestellt sind. Es zeigen:
Figur 1 eine auf einen Pfahl aufgesteckte Ramme im
Querschnitt,
Figur 2 eine Ramme in Draufsicht.
Figur 2 eine Ramme in Draufsicht.
Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um eine Pfahlramme (1) aus Metall, an der seitlich zwei Haltegriffe (2) in Form von Metallbügeln angebracht sind, durch die sie vom Nutzer angehoben werden können. Sie ist auf das obenseitige Ende eines Pfahles (3) aufgesteckt, wobei im angehobenen Zustand das Ende des Pfahls (3) zumindest teilweise in das Innere der Ramme (1) eingeführt bleibt. Damit wird eine seitliche Führung beim Einschlagen erzielt und im Moment des Auftreffens der Ramme (1) 0 auf die horizontale Oberfläche (4) des Pfahls (3) liegt diese unmittelbar an der Innenseite (5) des die Ramme (l) nach oben abschließenden Deckels (6) an. Dadurch ist eine Beschädigung, z. B. das Auf-
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splittern eines Holzpfahles (3) , während des Einschlagens vermieden. Mit der Ramme (1) kann auch ein Rohr in den Untergrund eingetrieben werden, wobei ihre Schlagkraft auf die Stirnseite der Rohrwandung übertragen wird.
Die in Figur 2 dargestellte Pfahlramme (1) weist einen runden Querschnitt auf. Sie ist mit seitlichen Haltegriffen (2) zur manuellen Betätigung ausgestattet, und der Pfahl (3), der Pfosten oder das Rohr, auf den sie aufgesteckt ist, verfügt über einen runden Querschnitt. Prinzipiell können aber auch Pfähle (3) mit anderen Querschnittsflächen eingetrieben werden, solange die äußeren Abmaßungen seiner Querschnittsfläche kleiner sind als die lichte Weite des Inneren der Pfahlramme (1).
Claims (4)
1. Pfahlramme zum Einschlagen von Pfosten, Pfählen odgl. in den Untergrund, die aus Holz, Metall und/oder Plastik bestehen, durch wiederholtes Anheben und Schlagen der Pfahlramme auf den Pfahl, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Pfahlramme (1) die Form einer einseitig geschlossenen Hülse aufweist,
- die lichte Weite des Innerens der Pfahlramme (1) geringfügig größer ist wie die Außenabmaßungen des Pfahlquerschnitts.
2. Pfahlramme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Metall besteht, insbesondere rostfrei ist.
3. Pfahlramme nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an ihr Handhabungsvorrichtungen angebracht sind, insbesondere zwei seitlich angeordnete, einander gegenüberliegende Haltegriffe (2).
4. Pfahlramme nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß sie, in Draufsicht betrachtet, einen runden Querschnitt hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20007966U DE20007966U1 (de) | 2000-05-03 | 2000-05-03 | Pfahlramme |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20007966U DE20007966U1 (de) | 2000-05-03 | 2000-05-03 | Pfahlramme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20007966U1 true DE20007966U1 (de) | 2000-07-20 |
Family
ID=7940994
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20007966U Expired - Lifetime DE20007966U1 (de) | 2000-05-03 | 2000-05-03 | Pfahlramme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20007966U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2870266A1 (fr) * | 2004-05-11 | 2005-11-18 | Marc Larribe | Dispositif manuel de securite pour planter des pieux |
-
2000
- 2000-05-03 DE DE20007966U patent/DE20007966U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2870266A1 (fr) * | 2004-05-11 | 2005-11-18 | Marc Larribe | Dispositif manuel de securite pour planter des pieux |
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