DE2000836B1 - Kompensationsvorrichtung fuer Fluessigkeits-Mengenmesser von Pumpenzapfanlagen - Google Patents

Kompensationsvorrichtung fuer Fluessigkeits-Mengenmesser von Pumpenzapfanlagen

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DE2000836B1
DE2000836B1 DE19702000836 DE2000836A DE2000836B1 DE 2000836 B1 DE2000836 B1 DE 2000836B1 DE 19702000836 DE19702000836 DE 19702000836 DE 2000836 A DE2000836 A DE 2000836A DE 2000836 B1 DE2000836 B1 DE 2000836B1
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DE19702000836
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Bernhard Huester
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Geraetebau & Co KG Deutsc GmbH
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Geraetebau & Co KG Deutsc GmbH
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/02Compensating or correcting for variations in pressure, density or temperature
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
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    • F16L55/053Pneumatic reservoirs the gas in the reservoir being separated from the fluid in the pipe

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Kompensationsvorrichtung für Flüssigkeits-Mengenmesser von Pumpenzapfanlagen mit druckbeaufschlagter Zapfschlauchleitung zum Ausgleich von Volumenänderungen der Schlauchleitung.
  • Beim Betrieb von Zapfanlagen, bei denen wie z. B. im Falle von Tankwagen oder Flugfeldanlagen die den Mengenmesser durchströmende Flüssigkeit durch einen von einer Schlauchtrommel abgewickelten und frei ausgelegten Zapfschlauch ausgegeben wird, können infolge der Ausdehnung des Zapfschlauches auf Grund des Pumpendruckes oder durch das Aufspulen des Zapfschlauches auf die Schlauchtrommel vor allem bei großen Schlauchlängen Meßfehler des Mengenmessers auftreten, die größer als die zulässigen Eichtoleranzen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Meßfehler durch eine Kompensation ihrer Ursachen auszuschließen oder zumindest zuverlässig auf einen Wert unterhalb der zulässigen Eichtoleranzen herabzusetzen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Kompensationsvorrichtung gelöst, die darin besteht, daß dem Mengenmesser ein Behälter parallel geschaltet ist, dessen Innenraum durch eine bewegliche Trennwand in zwei dicht voneinander getrennte Kammern unterteilt ist, deren Volumenverhältnis mittels der Trennwand veränderbar ist, wobei die eine Kammer an die von der Pumpe zum Mengenmesser führende Druckleitung und die andere Kammer an die vom Mengenmesser abgehende Zapfleitung angeschlossen ist, und daß in der Druckleitung zwischen dem Anschluß der ersten Kammer und dem Mengenmesser ein federbelastetes, entgegen der Strömungsrichtung in der Druckleitung schließendes Rückschlagventil angeordnet ist, dessen Federkraft den in der zweiten, an die Zapfleitung angeschlossenen Kammer vorkommenden Flüssigkeits-Gegendruck übersteigt.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine mit einer Kompensationsvorrichtung versehene Meßapparatur einer Zapfanlage in schematischer Darstellung, F i g. 2 einen Schnitt durch eine Einzelheit der F i g. 1 in größerer Darstellung.
  • Die Meßapparatur enthält einen Mengenmesser 8, der über eine Druckleitung 7 an eine Pumpe der Zapfanlage angeschlossen ist. Vom Mengenmesser 8 führt eine Leitung 3 zu einer Schlauchtrommel 4 mit einem darauf aufspulbaren Zapfschlauch. Parallel zum Mengenmesser 8 ist ein Behälter 1 geschaltet, der einen Kompensator darstellt. Der Innenraum des Behälters 1 ist durch eine als Membran 2 ausgebildete Trennwand in zwei dicht voneinander getrennte Kammern 12 und 13 unterteilt. Die Kammer 12 ist über eine Leitung 6 an die zum Mengenmesser 8 hinführende Druckleitung 7 angeschlossen, und die Kammer 13 ist über eine Leitung 5 an die vom Mengenmesser 8 abgehende Zapfleitung 3 angeschlossen. Zwischen dem Anschluß der Kammer 12 an die Druckleitung 7 und den Mengenmesser 8 ist in der Druckleitung7 ein federbelastetes Rückschlagventil 11 angeordnet, das entgegen der Strömungsrichtung von der Pumpe zum Mengenmesser hin schließt. Die Kraft der Schließfeder des Rückschlagventils 11 ist, wie nachfolgend noch erläutern wird, größer bemessen als der Flüssigkeits-Gegendruck, der in der mit der Zapfleitung 3 verbundenen Kammer 13 vorkommt.
  • Beim Abrollen des mit einem Zapfventil ausgestatteten Zapfschlauches von der Schlauchtrommel 4 und nachfolgendem Einschalten der Pumpe der Zapfanlage werden die Druckleitung 7 und, weil das Rückschlagventil 11 durch die Kraft seiner Schließfeder noch geschlossen gehalten wird, zunächst erst die Leitung 6 und die Kammer 12 mit Pumpendruck beaufschlagt. Durch den in der Kammer 12 herrschenden Pumpendruck wird die Membran 2 in Richtung des Pfeiles 10 bewegt und dadurch eine Flüssigkeitsmenge aus der Kammer 13 über die Leitungen 5 und 3 in den Zapfschlauch gedrückt, bis sich in den Kammern 12 und 13 Druckgleichgewicht eingestellt hat. Die dem durch den Pumpendruck verursachten Ausdehnungsvolumen des Zapfschlauches entsprechende Flüssigkeitsmenge stammt somit aus der Kammer 13. Das dem Mengenmesser 8 vorgeschaltete Rückschlagventil 11 bewirkt, daß infolge seiner Federbelastung die Flüssigkeit vorrangig über die Leitungen 7 und 6 zur Kammer 12 geführt wird. Ohne die auf diese Weise herbeigeführte Kompensation des Ausdehnungsvolumens des Zapfschlauches würde die dem Ausdehnungsvolumen entsprechende Flüssigkeitsmenge über den Mengenmesser 8 gelaufen sein und hätte, ohne daß auch nur ein Tropfen gezapft worden wäre, bereits eine Anzeige bewirkt. Demgegenüber beginnt bei der dargestellten Einrichtung die Zapfung bei Null. Während des Zapfvorganges bleibt die Memban 2 unter dem Pumpendruck in der in Pfeilrichtung 10 bewegten Stellung, und das Ausdehnungsvolumen des Zapfschlauches reduziert sich teilweise oder vollständig, so daß die dem Ausdehnungsvolumen des Zapfschlauches entsprechende Flüssigkeitsmenge ganz oder teilweise zunächst zusätzlich zur gemessenen Flüssigkeitsmenge ausgegeben wird. Diese zusätzlich ausgegebene Flüssigkeitsmenge wird aber nach Beendigung des Zapfvorganges wieder ausgeglichen, da, wenn das Zapfventil des Zapfschlauches geschlossen wird und die Pumpe noch weiterläuft, die dem Ausdehnungsvolumen entsprechende Menge jetzt unter dem Druck der Pumpe über den Mengenmesser 8 in den Schlauch gelangt, wonach die Anzeige des Mengenmessers exakt ist. Wird nunmehr der Zapfschlauch auf die Schlauchtrommel 4 aufgespult und dabei sein Schlauchvolumen reduziert, erfolgt der Volumen ausgleich, weil das Rückschlagventil 11 geschlossen ist, wieder über die Umgehungsleitungen 5 und 6. Die zurückgedrückte Flüssigkeitsmenge gelangt in die Kammer 13 und bewegt die Membran 2 in Richtung des Pfeiles 9 zurück, wodurch eine entsprechende Flüssigkeitsmenge aus der Kammer 12 über die Leitungen 6 und 7 zurückverdrängt wird und dabei der Mengenmesser 8 unbeeinflußt bleibt.
  • Wie F i g. 1 zeigt, besteht der Behälter 1 aus zwei miteinander verbundenen glockenförmigen Schalen, zwischen denen die Membran 2 abdichtend eingespannt ist. Gemäß F i g. 2 ist nun die Membran in besonders vorteilhafter Weise doppelwandig ausgebildet. In ihrem zentralen Bereich sind die beiden Wandungen 2 a und 2 b durch Platten 14 und 15 fixiert. An ihren zwischen den Schalen eingespannten Rändern sind die beiden Wandungen durch einen Zwischenflansch 16 in einem Abstand voneinander gehalten, so daß sie in ihrem äußeren Bereich einen separaten Zwischenraum 17 begrenzen. Dieser Zwischenflansch 16 ist mit in den Zwischenraum 17 einmündenden Kontrollbohrungen 20 versehen, über die durch etwaigen Austritt von Flüssigkeit überwacht und festgestellt werden kann, ob an einer der beiden Wandungen 2 a und 2 b ein Defekt aufgetreten ist.
  • Ein solcher Defekt würde bei Verwendung einer einwandigen Membran die Kompensationsvorrichtung wirkungslos machen und Meßfehler verursachen, ohne daß dies von außen erkennbar wäre. Beide Schalen des Behälters 1 sind mit einer verschließbaren Entlüftungsöffnung 18 bzw. 19 versehen, um aus beiden Kammern 12 und 13 Meßfehler verursachende Luft restlos ablassen zu können.

Claims (3)

Patenansprüche:
1. Kompensationsvorrichtung für Flüssigkeits-Mengenmesser von Pumpenzapfanlagen mit druckbeaufschlagter Zapfschlauchleitung zum Ausgleich von Volumenänderungen der Schlauchleitung, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mengenmesser (8) ein Behälter (1) parallel geschaltet ist, dessen Innenraum durch eine bewegliche Trennwand (2) in zwei dicht voneinander getrennte Kammern (12, 13) unterteilt ist, deren Volumen-Verhältnis mittels der Trennwand (2) veränderbar ist, wobei die eine Kammer (12) an die von der Pumpe zum Mengenmesser führende Druckleitung (7) und die andere Kam- mer (13) an die vom Mengenmesser abgehende Zapfleitung (3) angeschlossen ist, und daß in der Druckleitung (7) zwischen dem Anschluß der ersten Kammer (12) und dem Mengenmesser ein federbelastetes, entgegen der Strömungsrichtung in der Druckleitung schließendes Rückschlagventil (11) angeordnet ist, dessen Federkraft den in der zweiten, an die Zapfleitung (3) angeschlossenen Kammer (13) vorkommenden Flüssigkeits-Gegendruck übersteigt.
2. Kompensationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) aus zwei miteinander verbundenen glockenförmigen Schalen und die Trennwand (2) aus einer zwischen den Schalen abdichtend angeordneten Membran besteht, wobei der Behälter (1) mit zu den Kammern führenden verschließbaren Entlüftungsöffnungen (18, 19) versehen ist.
3. Kompensationsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (2) doppelwandig ausgebildet ist, wobei die beiden Wandungen der Membran an ihren zwischen den Schalen des Behälters (1) eingespannten Rändern durch einen Zwischenflansch (16) in einem Abstand voneinander gehalten sind, und daß der Zwischenflansch mit einer zwischen den beiden Wandungen einmündenden Kontrolleitung (20) versehen ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2924330B1 (de) * 2014-03-27 2018-01-31 Sonplas GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Schutz vor Fluidpulsationen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2924330B1 (de) * 2014-03-27 2018-01-31 Sonplas GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Schutz vor Fluidpulsationen

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