DE20008455U1 - Warndreieck - Google Patents

Warndreieck

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q7/00Arrangement or adaptation of portable emergency signal devices on vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J50/00Arrangements specially adapted for use on cycles not provided for in main groups B62J1/00 - B62J45/00
    • B62J50/20Information-providing devices
    • B62J50/25Information-providing devices intended to provide information to other road users, e.g. signs or flags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Haiko Mahrholdt t ··*.** \ *"· · J ·· · M8/1
Beethovenstrasse 4?*···** '*»*···' '*» V"
33803 Steinhagen
Warndreieck
Die Erfindung betrifft ein Warndreieck gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Bekannte Warndreiecke zum Mitführen in Kraftfahrzeugen sind oftmals in großen, sperrigen Kunststoffbehältnissen untergebracht, sodass sie sich nicht zum Mitführen in oder an Motorrädern oder anderen platz- und gewichtsoptimierten Fahrzeugen eignen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein funktionstüchtiges Warndreieck mit einem Aufbewahrungsbehältnis zur Verfügung zu stellen, welches möglichst wenig Gewicht und Transportvolumen beansprucht.
Die Lösung dieser Aufgabe wird in Verbindung rryt den Oberbegriffsmerkmalen erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebene technische Lehre vermittelt.
Dadurch, dass es im wesentlichen aus einer Kunststofffolie gefertigt ist, lässt es sich besonders klein zusammen falten und besitzt nur ein sehr geringes Gewicht, sodass auch das Aufbewahrungsbehältnis entsprechend klein ausgebildet sein kann. Durch eine leicht zu bedienende Entfaltungsvorrichtung wird weiterhin ein schneller und unproblematischer Einsatz des Warndreieckes ermöglicht, sodass die Warnung des nachfol-
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genden Verkehrs nicht auf Grund zu komplizierter Aufbaumechanismen unterbleibt. Ein solches Warndreieck eignet sich hervorragend zur Mitnahme in dem beengten Stauraum eines Motorrades oder zur Anordnung an einem sichtbaren oder unsichtbaren Rahmenteil eines solchen. 5
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich mit und in Kombination aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist das Warndreieck als mindestens teilweise aufblasbarer Hohlkörper ausgebildet und besitzt zum Aufblasen ein verschließbares Ventil. Eine solche Entfaltungsvorrichtung ist extrem einfach und leicht, sodass das Aufstellen eines Warndreieckes auch ohne vorherige Übung sofort mit befriedigendem Ergebnis erfolgen kann.
Besonders vorteilhaft ist die Ausführungsform des Warndreiecks als Hohlkörper, wenn dieser als vier- oder fünfflächige Pyramide ausgeführt ist, von der mindestens eine Seitenfläche als Warnschild ausgeführt ist. Die anderen Seitenflächen könnten ebenfalls als Warnschilder ausgeführt sein, wobei beispielsweise in dem üblicherweise weißen Innenfeld kein Ausrufezeichen, sondern ein Piktogramm für einen Unfall oder eine Ölspur bzw. die Begriffe ausgeschrieben abgebildet sein können.
Eine weitere vorteilhafte Form eines aufblasbaren Hohlkörpers ist ebenfalls als vier- oder fünfflächige Pyramide aufgebaut, wobei mindestens drei sich nach oben zu der gemeinsamen Spitze führenden Eckbereiche zu einem untereinander verbundenen Hohlkörper ausgebildet sind, wobei im aufgeblasenen Zustand mindestens zwischen zwei benachbarten
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Eckbereichen eine Folie aufgespannt ist und nur die Folie oder die gesamte Seite der Pyramide als Warnschild ausgebildet ist.
Eine bevorzugte Aufstellvorrichtung für das Warndreieck besteht aus im Bodenbereich angeordneten Gewichten oder Magneten, sodass ein sicherer Stand des Warndreieckes auch bei schnell daran vorbeifließendem Verkehr gewährleistet ist. Alternativ oder zusätzlich können im Bodenbereich des Warndreieckes über dessen Kontur hervorstehende Laschen mit Halteösen angeordnet sein, sodass das Warndreieck beispielsweise mittels Heringen oder Bodennägeln auf seiner Unterlage befestigt werden kann.
Als weitere bevorzugte Möglichkeit der Ausführung einer Aufstellvorrichtung ist das Warndreieck zwischen seinen unteren Eckbereichen mit einem Folienboden versehen, wobei mindestens eine Seite der Pyramide offen ist, sodass ein beliebiges Gewicht auf dem Folienboden ablegbar ist und auch auf diese Art und Weise eine feste Aufstellung des Warndreieckes gelingt.
Vorteilhaft ist weiterhin ein Ein-Weg-Modell eines aufblasbaren Warndreieckes, welches ein Druckreservoir mit Auslösevorrichtung und einen selbstklebenden Folienboden als Aufstellvorrichtung aufweist. Die Inbetriebsetzung der Auslösevorrichtung kann beispielsweise durch das Offnen des Aufbewahrungsbehältnisses erfolgen, sodass auf schnellst mögliehe Art und Weise ein Warndreieck zur Verfügung gestellt wird, welches einfach an den gewünschten Ort aufgesetzt und gleichzeitig dort befestigt wird.
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Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Warndreieck im nicht aufgeblasenen Zustand in einem Aufbewahrungsbehältnis untergebracht, welches Seitenlängen von weniger als 6 &khgr; 8 &khgr; 13 cm. aufweist, wobei es zusätzlich Befestigungsvorrichtungen zur Befestigung an rohrförmigen Teilen eines Motorrades aufweisen kann. Eine solche Befestigungsvorrichtung kann aus Spanngummis, Spannriemen oder anziehbaren Schellen bestehen.
Als vorteilhafte Entfaltungsvorrichtung ist eine mechanische Entfaltungsvorrichtung ähnlich einer Schirmaufspannvorrichtung vorgesehen, wobei das Warnschild auf einer der Schirmhaut entsprechenden Folie aufgedruckt ist. Die Entfaltungsvorrichtung kann jedoch aus in den Seitenbereichen des Warndreieckes angeordneten Stäben bestehen, die in den Eckbereichen zusammen laufen oder dort miteinander verrastbar sind. 15
Eine andere bevorzugte Lösung besitzt als Entfaltungsvorrichtung elastische Stäbe, die in den Ecken angeordnet sind und die nach Entnahme des Warndreieckes aus seinem Aufbewahrungsbehältnis das Warndreieck automatisch aufspannen.
20
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 ein Warndreieck in 3-D-Darstellung und 25
Figur 2 eine Unteransicht des Warndreieckes gemäß Figur 1.
Die Figuren zeigen einen als fünfflächige Pyramide ausgebildeten Hohlkörper aus Kunststofffolie, wobei deren nach vorne gerichteten Seiten als
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Warnschild 2 ausgebildet sind und ein solches Warnschild 2 aus einem aufrecht stehenden Dreieck mit rotem Rand und weißem Innenfeld mit einem Ausrufezeichen besteht.
Im Bereich der oberen Ecke 5 ist ein Zuluftventil 4 angeordnet, über welches das Warndreieck 1 aufgeblasen werden kann. An den dem Boden zugewandten Ecken des Warndreieckes 1 sind Laschen 9 angeordnet, die Ösen 10 aufweisen, um das Warndreieck 1 mit Heringen oder Bodennägeln auf einem Untergrund zu fixieren. Alternativ oder zusätzlich besitzt das Warndreieck im Bodenbereich 7 Gewichte 8, die ein Verharren des Warndreiecks 1 an dem Ort, wo es aufgestellt worden ist, gewährleisten.

Claims (13)

1. Warndreieck mit Aufbewahrungsbehältnis zum zusammen gefalteten Mitführen in Kraftfahrzeugen, insbesondere Motorrädern, mit einem Warnschild aus Folienmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass es im wesentlichen aus Kunststofffolie gefertigt ist und eine betätigbare Entfaltungsvorrichtung und eine Aufstellvorrichtung aufweist.
2. Warndreieck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Warndreieck (1) als mindestens teilweise aufblasbarer Hohlkörper ausgebildet ist und ein verschließbares Zuluftventil (4) aufweist.
3. Warndreieck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper aus einer vier- oder fünfflächigen Pyramide besteht und mindestens eine Seitenfläche als Warnschild (2) ausgebildet ist.
4. Warndreieck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es die Form einer vier- oder fünfflächigen Pyramide aufweist, wobei mindestens drei sich nach oben zu einer gemeinsamen oberen Ecke (6) führenden Eckbereich (5) als zu einem untereinander verbundenen Hohlkörper ausgebildet sind und im aufgeblasenen Zustand mindestens zwischen zwei benachbarten Eckbereichen (5) eine Folie aufgespannt ist und die Folie oder die gesamte Seite als Warnschild (2) ausgebildet ist.
5. Warndreieck nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstellvorrichtung aus im Bodenbereich (7) angeordneten Gewichten (8) oder Magneten besteht.
6. Warndreieck nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstellvorrichtung aus über dessen Kontur hervorstehenden Laschen (9) mit Ösen (10) besteht.
7. Warndreieck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstellvorrichtung aus einem zwischen den unteren Eckbereichen (5) angeordneten Folienboden (7) besteht, eine Seite der Pyramide offen ist und ein beliebiges Gewicht auf den Folienboden (7) auflegbar ist.
8. Warndreieck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es als Ein-Weg-Modell ausgebildet ist, ein Druckreservoir mit Auslösevorrichtung und eine selbstklebende Grundfläche als Aufstellvorrichtung aufweist.
9. Warndreieck nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es im nicht aufgeblasenen Zustand in einem sehr kleinen Aufbewahrungsbehältnis untergebracht ist.
10. Warndreieck nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbewahrungsbehältnis Befestigungsvorrichtungen zur Befestigung an rohrförmigen Teilen eines Motorrades aufweist.
11. Warndreieck nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine mechanische Entfaltungsvorrichtung ähnlich einer Schirmaufspannvorrichtung aufweist und das Warnschild (2) auf einer einer Schirmhaut entsprechenden Folie aufgebracht ist.
12. Warndreieck nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfaltungsvorrichtung aus in den Eckbereichen (5) des Warndreieckes (1) angeordneten Stäben besteht, die in den Ecken (6) zusammen laufen oder dort miteinander verrastbar sind.
13. Warndreieck nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfaltungsvorrichtung aus elastischen Stäben besteht, die in den Eckbereichen (5) angeordnet und die nach Entnahme des Warndreieckes (1) aus seinem Aufbewahrungsbehältnis das Warndreieck (1) automatisch aufspannen.
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