DE20008602U1 - Volks-EKG - Google Patents

Volks-EKG

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DE20008602U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/0002Remote monitoring of patients using telemetry, e.g. transmission of vital signals via a communication network
    • A61B5/0004Remote monitoring of patients using telemetry, e.g. transmission of vital signals via a communication network characterised by the type of physiological signal transmitted
    • A61B5/0006ECG or EEG signals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/24Detecting, measuring or recording bioelectric or biomagnetic signals of the body or parts thereof
    • A61B5/316Modalities, i.e. specific diagnostic methods
    • A61B5/318Heart-related electrical modalities, e.g. electrocardiography [ECG]
    • A61B5/332Portable devices specially adapted therefor

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Description

Akte: VETTER02
Anmelder: Dr. Vetter Gesellschaft
für medizinische Datentechnik mbH Leopoldstr. 13
D - 7 6530 Baden-Baden
5
Vertreter: Patentanwalt
Claus Peter Pietruk
Im Speitel 102
D-76229 Karlsruhe
Vertreter-Nr. 321 605
Titel: Volks-EKG
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft den Oberbegriff des unabhängigen Anspruches 1. Damit befaßt sich die vorliegende Erfindung mit einer EKG-Vorrichtung.
Die Verwendung von EKG-Vorrichtungen in der Medizin ist seit langem bekannt. Die damit gewonnenen Meßdaten ermöglichen einem behandelnden Arzt, Aussagen über die Herztätigkeit eines Patienten zu treffen. Die Auswertung erfolgt in der Regel, indem dem Patienten eine Reihe von Elektroden an vorbestimmten Stellen angelegt und die damit bestimmten Elektrodensignale zur Auswertung aufgezeichnet werden.
Die Aufzeichnung kann zunächst erfolgen, wenn die Elektroden unmittelbar an das Aufzeichnungsgerät über Verbindungsleitungen angeschlossen sind. In diesem Fall muß der Patient weitgehend am Platz verbleiben. Dies verhindert weitgehend eine
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Akte: VETTER02 ■'
Untersuchung des Herzverhaltens während für den Patienten typischer Tätigkeiten.
Weiter ist vorgeschlagen worden, die Elektrodensignale mit einem mobilen Datenrekorder aufzuzeichnen und zu einem späteren Zeitpunkt auszuwerten. Dies ermöglicht die Untersuchung des Herzverhaltens während für den Patienten typischer Tätigkeiten, ist aber nicht zur Überwachung während akut gesundheits- und/oder lebensdrohlicher Zustände geeignet.
Eine Übertragung von EKG-Daten per Funk an eine Zentrale ist gleichfalls bereits vorgeschlagen worden. Hier besteht ein Problem dahingehend, daß zwar lebensbedrohliche Zustände erkennbar sind und gegebenenfalls überdies eine Überwachung während für den Patienten typischer Tätigkeiten möglich ist, aber der Patient oder eine Person in seiner räumlichen Umgebung typischerweise nicht die Freiheit besitzt, die Überwachung dann zu veranlassen, wenn es für erforderlich erachtet wird. Dies ist jedoch insbesondere für Patienten mit Herzneurosen, die in mehr oder minder ständiger Angst vor Herzinfarkten leben, äußerst unangenehm und wird als unzureichend empfunden.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine EKG-Vorrichtung anzugeben, die insbesondere eine nichtdauernde Überwachung des Patienten zu von ihm oder seiner Umgebung festlegbaren Zeiten ermöglicht.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung wird durch die Vorrichtung des Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.
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Akte: VETTER02
Es wird somit zunächst vorgeschlagen, daß bei einer EKG-Vorrichtung mit einer Mehrzahl von Elektroden, einer Signalkonditioniereinrichtung und einer damit drahtlos verbundenen EKG-Meßwert-Anzeigevorrichtung, vorgesehen ist, daß die Elektroden in vorbestimmter Weise auf einem dem Benutzer anlegbaren Träger angeordnet sind, die Signalkonditioniereinrichtung ein Benutzeridentifikationsmittel und Mittel aufweist, um die drahtlose Übertragung sowohl konditionierter Signale als auch von Benutzeridentifikationsdaten zur EKG-Meßwert- Anzeigevorrichtung zu ermöglichen.
Ein Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, daß ein dem Benutzer, vorzugsweise von ihm selbst, anlegbarer Träger mit Elektroden in räumlich fester, vorbestimmter Weise vorgesehen wird, Daten bereitgestellt werden, die spezifisch dafür sind, wem der Elektroden-Träger angelegt ist und dann eine drahtlose Übertragung sowohl der konditionierten Elektroden-Signale als auch der Benutzeridentifikationsdaten erfolgt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Benutzer nicht dauernd überwacht werden muß und dennoch sichergestellt ist, daß am Ort der Anzeige, wo ein Arzt die Elektrodensignale diagnostiziert, bekannt ist, wer der jeweilige Träger ist und/oder was er für gesundheitliche Probleme besitzt. Einleuchtenderweise kann der Träger auch weiblich sein.
Die Signalkonditioniereinrichtung kann neben geeigneten Verstärkern usw. zumindest einen AD-Wandler umfassen, um die Signale .als Digitalsignale, gegebenenfalls auf geeignete Weise komprimiert, übertragen zu können. Die Signalkonditioniereinrichtung umfaßt in einer bevorzugten Ausführungsform überdies einen Multiplexer und/oder einen Parallel-Seriell-Wandler, mit welchen aus der Vielzahl simultan eintreffender Elektrodensignale eine einzelne Signalfolge bereitgestellt werden
C.
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Akte: VETTER02 J
kann.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann das Benutzeridentifikationsmittel ein Karteniesemittel umfassen; bei diesem kann es sich einerseits um ein Funknetzkarten-Lesegerät handeln, wobei der Benutzer durch Anrufer-Identifikation in der Auswerte-Zentrale identifizierbar ist. Alternativ oder zusätzlich ist es jedoch auch bevorzugt, das Karteniesemittel durch ein Lesegerät für Patientendaten enthaltende Speicherkarten zu realisieren. Es ist in allen Fällen besonders bevorzugt, wenn die Signalkonditioniereinrichtung dazu ausgebildet ist, die Benutzeridentifikationsdaten als Teil der einzelnen Signalfolge mit zu übertragen. So sind beispielsweise bei einer Elektrodensignalsequenz mit unterschiedlichen Elektrodensignalen Blöcke mit den verschachtelten Elektrodensignalen besonders leicht zu trennen, indem die Benutzeridentifikationsdaten zwischengesetzt werden. Auf diese Weise wird eine gute Elektrodenidentifikation bei der Signalübertragung ohne wesentliche Beeinträchtigung der Daten-Übertragungsrate durch nur der Datenorganisation dienende Header und dergl. ermöglicht. Überdies ist auch dann eine Benutzeridentifikation möglich, wenn die Übertragung einiger Datenblöcke aufgrund schlechter Übertragungsstrecken gestört wird.
Die Elektroden werden im Regelfall und bevorzugt so auf dem Träger angeordnet, daß zumindest eine Brustwandableitung möglich ist; es wird jedoch besonders bevorzugt, wenn neben der Brustwandableitung auch eine Extremitätenableitungen durch Anbringung entsprechender Elektroden auf dem Träger vorgesehen wird. Dabei können insgesamt z.B. ein Dutzend Elektroden auf dem Träger zur Ableitung an den typisch verwendeten Stellen herangezogen werden. Der Träger kann in einer besonders
Akte: VETTER02
bevorzugten Ausführungsform in Standardgrößen bereitgestellt werden, z.B. als anlegbare Weste in vorgegebener Konfektionsgröße, wobei die Stellen, an welchen die Elektroden angeordnet werden, standardisiert sind. Dies ermöglicht es, z.B. bei Rettungseinsätzen oder für Langstreckenflüge lediglich die Weste(n) mitzunehmen und die Daten an eine Zentrale zu übertragen, wo ein Arzt als zusätzlicher Helfer die Signalauswertung vornehmen und erforderlichenfalls Anweisungen geben kann. Dazu kann eine zusätzliche Sprach- oder Dialogübertragung vorgesehen werden. Alternativ können die Elektroden auf der Weste auch je nach Bedarf patientenspezifisch angeordnet werden.
Es ist bevorzugt, wenn die Anzeigevorrichtung dazu ausgebildet ist, die übertragenen Daten Online gemeinsam mit den Benutzeridentifikationsdaten anzuzeigen. Auf diese Weise erhält der Arzt die Möglichkeit, patientenspezifische Daten bei der Auswertung der Elektrodensignale mit einfließen zu lassen.
Es ist des weiteren besonders bevorzugt, wenn am Ort des Empfangs die Anzeigevorrichtung einen Teil einer Empfangseinheit bildet oder mit einer solchen verbunden ist, die dazu ausgebildet ist, einen Alarm zu geben, sobald Daten mit einem auszuwertenden EKG eintreffen. Auf diese Weise braucht ein Arzt die Anzeige nicht dauernd zu überwachen, sondern wird alarmiert, sobald die Notwendigkeit besteht, schnell eine Diagnose abzugeben.
In einer besonders bevorzugten Variante ist die EKG-Vorrichtung zudem mit einem automatischen Defibrillator und soviel lokaler Intelligenz versehen, daß im Bedarfsfall eine Defibrillation ausgelöst werden kann.
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Akte: VETTER02 )
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden nur beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine EKG-Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
Nach Figur 1 umfaßt eine allgemein mit 1 bezeichnete EKG-Vorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung einen Träger 2, auf dem eine Vielzahl von Elektroden 3 angeordnet sind.
Die Elektroden sind über Signalleitungen 4 mit einer Signalkonditioniereinrichtung 5 verbunden, welche dazu ausgebildet ist, die Signale nach Konditionierung drahtlos über eine Funkstrecke 6 zu einer EKG-Meßwert- Anzeigevorrichtung 7 zu übertragen. Weiter umfaßt die EKG-Vorrichtung 1 eine Defibrillatoreinheit 8 und eine geeignete Energie-Versorgung (nicht gezeigt).
Der Träger 2 ist westenförmig ausgebildet und mit einer Anzahl von zwölf Elektroden versehen, die an den bekannten, physiologisch für eine EKG-Erstellung erforderlichen Stellen angeordnet sind. Weiter sind am Träger Elektroden 8a vorgesehen, die zur Defibrillatoreinheit gehören. Von den Elektroden ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nur ein Bruchteil gezeigt.
Die Signalkonditioniereinrichtung 5 umfaßt eine Anzahl geeigneter Elektrodensignalverstärker 5a, einen Multiplexer 5b, einen Analog-Digital-Wandler 5c, ein Benutzeridentifkationsmittel 5d und ein Signalübertragungsmittel 5e. Dabei ist jeder Elektrodensignalverstärker 5a für die Verstärkung des Signals einer vorbestimmten Elektrode 3 vorgesehen und mit der zu dieser führenden Signalleitung 4 an seinem Eingang verbunden. Die jeweiligen Ausgänge der Elektrodensignalverstärker
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Akte: VETTER02
5a werden an die Eingänge eines Multiplexer 5b geschaltet, der in schneller Folge periodisch gesteuert zwischen den einzelnen Elektrodensignalverstärkern 5a umschaltet. Der Ausgang des Multiplexers 5b wird an einen Analog-Digital-Wandler 5c gelegt, der die konditionierten, multiplexverschachtelten Signale abtastet und an das Signalübertragungsmittel 5e überträgt.
Das Benutzeridentifkationsmittel 5d umfaßt eine Kontaktanordnung zum Auslesen einer patientendaten tragenden Chipkarte 9 und weist einen zum Signalübertragungsmittel 5e führenden Ausgang auf.
Das Signalübertragungsmittel 5e ist dazu ausgebildet, die Signale aus dem Analog-Digital-Wandler 5c und dem Benutzeridentifkationsmittel 5d derart zu mischen, daß jeder Block mit Daten von allen Elektroden 3 durch aus der Chipkarte 9 ausgelesene Daten und/oder daraus hergeleitete Daten getrennt ist.
20
Der Defibrillator 8 ist gleichfalls zum Empfang von konditionierten EKG-Elektrodensignalen mit dem AD-Wandler 5c verbunden.
Die Funkstrecke 6 ist durch eine herkömmliche Mobilfunknetzstrecke realisiert.
Die EKG-Meßwert- Anzeigevorrichtung 7 ist am Festnetz angeschlossen und weist einen Monitor 10 zur Anzeige der empfangenen EKG-Daten sowie eine Alarmvorrichtung 11 auf, um auf das Eintreffen von EKG-Daten einer zuvor nicht sendenden EKG-Vorrichtung hinzuweisen.
Akte: VETTER02 s
Die EKG-Vorrichtung wird benutzt wie folgt:
Zunächst legt ein Patient, wenn er sich aus Gründen unwohl fühlt, die er auf Herzprobleme zurückführt, die Weste 2 an. Die Elektroden 3 auf der Weste 2 gelangen dabei automatisch an die vorbestimmten, physiologisch zur EKG-Erfassung geeigneten Körper-Stellen.
Zugleich wird seine Krankenversichertenkarte als patientendaten tragenden Chipkarte 9 in das Benutzeridentifkationsmittel 5d eingeführt, bis die Chipkontakte an die Kontaktanordnung zum Auslesen gelangen. Dies schaltet auch die Vorrichtung 1 ein.
Daraufhin wählt das Signalübertragungsmittel 5e die Zentrale an, in welcher die Anzeigevorrichtung 7 steht.
Nun werden die Elektrodensignale über die Elektrodensignalverstärker 5a und den Multiplexer 5b an den Analog-Digital-Wandler 5c gespeist, von welchem wo ein konditioniertes Digital-Signal am Signalübertragungsmittel 5e bereitgestellt. Dorthin werden zugleich die aus der Chipkarte 9 mittels des Benutzeridentifkationsmittels 5d ausgelesenen Benutzeridentif kationsdaten gespeist und mit dem konditionierten Digital-Signal auf geeignete Weise verschachtelt.
In der Zentrale wird an der Anzeigevorrichtung 7, an welche die zunächst über das Funknetz übertragenen und dann in das Telephon-Festnetz eingespeisten Daten ausgegeben werden, das Eintreffen neuer EKG-Daten mit der Alarmvorrichtung 11 signalisiert, woraufhin ein Arzt die eintreffenden EKG-Daten auswerten kann.
Akte: vetterO2 )
Sofern das vom Patient gefühlte Unwohlsein tatsächlich auf Herzprobleme zurückzuführen ist, kann der Arzt den Patienten nunmehr darüber informieren. Erforderlichenfalls kann der Defibrillator fernbetätigt werden oder selbstauslösen. 5
Erfährt der Patient anhand der ärztlichen Diagnose hingegen, daß keine unmittelbare Beeinträchtigung der Herzfunktion vorliegt, so wird er sich alsbald besser beruhigt fühlen und/oder nach einer weiteren Ursache suchen. 10
Es sei erwähnt, daß eine Herzschrittmachererkennung, ein Hochfrequenzschutz, ein Defibrillationsschutz sowie ein Netzanschluß in den Mobilteil integriert sein können.
C.

Claims (14)

1. EKG-Vorrichtung mit einer Mehrzahl von Elektroden, einer Signalkonditioniereinrichtung und einer damit drahtlos verbundenen EKG-Meßwert-Anzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in vorbestimmter Weise auf einem dem Benutzer anlegbaren Träger angeordnet sind, die Signalkonditioniereinrichtung ein Benutzeridentifikationsmittel und Mittel aufweist, um die drahtlose Übertragung sowohl konditionierter Signale als auch von Benutzeridentifikationsdaten zwischen Signalkonditioniereinrichtung und EKG-Meßwert-Anzeigevorrichtung zu ermöglichen.
2. EKG-Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalkonditioniereinrichtung zumindest einen AD-Wandler umfaßt.
3. EKG-Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalkonditioniereinrichtung einen Multiplexer und/oder einen Parallel-Seriell-Wandler umfaßt, welcher dazu angeordnet ist, aus der Mehrzahl parallele Signale liefernder Elektroden eine einzelne Signalfolge bereitzustellen.
4. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Benutzeridentifikationsmittel ein Kartenlesemittel umfaßt.
5. EKG-Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Kartenlesemittel durch ein Funknetzkarten-Lesegerät realisiert ist.
6. EKG-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kartenlesemittel durch ein Lesegerät für Patientendaten enthaltende Speicherkarten realisiert ist.
7. EKG-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalkonditioniereinrichtung dazu ausgebildet ist, die Benutzeridentifikationsdaten als Teil der einzelnen Signalfolge mit zu übertragen.
8. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden zumindest eine Brustwandableitung ermöglichen.
9. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden sowohl eine Brustwandableitung als auch Extremitätenableitungen ermöglichen.
10. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens 12 Elektroden vorgesehen sind.
11. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger westenförmig ausgebildet ist.
12. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung dazu ausgebildet ist, die übertragenen Daten Online gemeinsam mit den Benutzeridentifikationsdaten anzuzeigen.
13. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung einen Teil einer Empfangseinheit bildet oder mit einer solchen verbunden ist, die dazu ausgebildet ist, einen Alarm zu geben, sobald Daten mit einem auszuwertenden EKG eintreffen.
14. EKG-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein automatischer Defibrillator integriert ist.
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