DE2000865B2 - Tastenwerk an kraftangetnebenen Schreib und ahnlichen Maschinen - Google Patents

Tastenwerk an kraftangetnebenen Schreib und ahnlichen Maschinen

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DE2000865B2
DE2000865B2 DE19702000865 DE2000865A DE2000865B2 DE 2000865 B2 DE2000865 B2 DE 2000865B2 DE 19702000865 DE19702000865 DE 19702000865 DE 2000865 A DE2000865 A DE 2000865A DE 2000865 B2 DE2000865 B2 DE 2000865B2
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John ONeil Lexington Ky. Schaefer (V St.A.)
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International Business Machines Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type

Landscapes

  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

Tastenwerke kraftangetriebener Schreibmaschinen Vorzugsweise werden/die Zwischenhebel in dreiecksind mit einer Vorrichtung zur Einzelauslösung der '·' förmigen Aussparungen von Kammplatten in der eingegebenen Zeichen ausgestattet, die einen Doppel- Schreibmaschine geführt und liegen in ihrer Ruhelage oder Mehrfachanschlag . verhindert, wenn die Taste sowie während ihrer Betätigung unter der Wirkung der länger als zur Auslösung eines einzelnen Anschlages 5 Federn an vertikal ausgerichteten Flächen der Ausgedrückt bleibt. Zum Auslösen eines weiteren Ab- sparungen an. Nur für die Dauer der Rückstelldruckes muß vielmehr die Taste losgelassen und erneut bewegung werden dann die Zwischenhebel unter der betätigt werden. Für diejenigen Fälle, in denen ein Wirkung der Abwinkelung des zugeordneten Tasten-Daueranschlag, d. h. die aufeinanderfolgende mehr- hebeis von den vertikal ausgerichteten Flächen abfache Auslösung eines Zeichens gewünscht wird, ist io gehoben und vorübergehend in die Kipplage geeine besondere Einrichtung vorgesehen, die beispiels- schwenkt, bis die gedrückte Taste wieder losgelassen weise durch einen erhöhten Tastenhub wirksam wird. ; wird. A >.. ■
Bei den bekannten Tastenwerken erfolgt die Einzel- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
auslösung der Typenänschläge üblicherweise über eine ■ Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert, am Tastenhebel drehbar gelagerte, federbelastete 15 Es zeigt
Klinke, welche die Auslösebewegung auf einen F i g. 1 einen Querschnitt durch ein Tastenwerk
Nockenhebel bzw. auf einen Zwischenhebel überträgt, einer Schreibmaschine,
der seinerseits an den Kraftantrieb angeschaltet wird. Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Tasten-
Die Abdruckbewegung und anschließende Rück- hebeis und des zugeordneten Zwischenhebels des stellung des Typenelements erfolgt dabei unabhängig 20 Tastenwerkes gemäß F i g. 1 und
von der Stellung des Tastenhebels. Bleibt der Tasten- F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Tastenhebel gedrückt, so gelangt die Auslösenase des Zwi- Werkes der Fig. 1.
schenhebels bzw. des Nockenhebels gegen die Kraft In F i g. 1 ist ein Tastenwerk 10 dargestellt, dessen
der Klinkenfeder vor die Klinke, so daß eine erneute Tastenil auf Tastenhebeln 12 angeordnet sind, wel-Anschlagauslösung verhindert ist. 25 ehe im Rahmen 13 der Schreibmaschine auf einer
Zur Vereinfachung dieser bekannten Anordnung Achse 13 a schwenkbar angeordnet sind. Jeder der wurde bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der Tastenhebel 12 ist durch eine Blattfeder 14 aufwärts zur Einzelauslösung der den Tastenhebeln zugeord- in einer Ruhestellung gehalten, die durch eine feste neten Zwischenhebel bzw. Nockenhebel am Tasten- Schiene 15 definiert ist. Durch Herabdrücken läßt sich hebel oder am Zwischenhebel bzw. Nockenhebel eine 30 jeder der Tastenhebel 12 gegen einen Anschlag 16 in als Schraubenfeder ausgebildete Auslösefeder mit eine Arbeitsstellung bewegen.
ihrer Achse senkrecht zur Auslösekraft angeordnet ist, Unterhalb jedes der -Tastenhebel 12 ist ein kraft-
an deren einer Endfläche nach Auslösung des ein- angetriebener Zwischenhebel 20 angeordnet, der in gegebenen Zeichens die Verriegelungskante der Aus- zwei Kammplatten 30 und 31 geführt ist, die eine Viellösenase am Zwischenhebel bzw. am Tastenhebel an- 35 zahl von Paaren von Ausschnitten 32 und 33 für die liegt. Führung weiterer Zwischenhebel 20 aufweisen. Eine
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Aus- Rückstellfeder 34 ist an einem Zacken 35 der Kammbildung des Tastenhebels zum Zusammenwirken mit platte 30 und an einer Nase 21 des Zwischenhebels 20 dem Zwischenhebel zum Zwecke der Anschlagwieder- befestigt und dient dazu, den Zwischenhebel aufwärts holungssperre weiter zu vereinfachen. Diese Aufgabe 40 und in F i g. 1 nach rechts in seiner Ruhelage zu ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß die halten, so daß das eine Ende 22 des Zwischenhebels an Auslösenasen der Tastenhebel aus der Ebene der einer Blattfeder 22 a anliegt. Eine Halbtourenkupp-Tastenhebel und der zugeordneten Zwischenhebel lung 40 verbindet wahlweise eine ständig umlaufende schräg herausragende Abwinkelungen aufweisen und Motorwelle (nicht gezeigt) über Getrieberäder 41, 42 daß die Zwischenhebel aus ihrer in der Vertikalebene 45 und 43 mit einer Flügelwelle 44. Normalerweise ist die ausgerichteten Lage gegen die Kraft je einer Feder Halbtourenkupplung durch einen Riegel 50 arretiert, kippbar gelagert sind, derart, daß sie während ihrer der an einer von zwei Ansätzen 45 am Kupplungs-Rückstellbewegung in die Ausgangslage mittels des körper 46 angreift. Ein Kupplungssteuerarm 51 steht Zusammenwirkens der Abwinkelung der Auslösenase unter der Wirkung einer nach links ziehenden Feder 52, am Tastenhebel mit einer vertikalen Kante am Zwi- 50 um den Riegel 50 vom Ansatz 45 abzuziehen. Die schenhebel in ihre Kipplage gelangen, solange der Wirkung der Feder 52 ist jedoch normalerweise durch Tastenhebel gedrückt bleibt. einen schwenkbar gelagerten Riegel 53 unterbunden,
Ohne die Notwendigkeit der Anordnung einer der an einer am Rahmen befestigten Halteschiene 54 Klinke mit zugehöriger Klinkenlagerung für jeden anliegt. Der Riegel 53 wird durch eine Feder 55 aufeinzelnen Tasten-bzw. Zwischenhebel wird erfindungs- 55 wärts in seiner verriegelnden Stellung gehalten. Eine gemäß allein durch die Gestaltung der Auslösenase Kupplungsauslöseschwinge 56 erstreckt sich über die in Verbindung mit der Kipplagerung des Zwischen- ganze Breite der Tastatur und dient dazu, die Abwärtshebels ein außerordentlich einfaches und absolut bewegung irgendeines der Zwischenhebel 20 auf den sicheres Zusammenwirken zwischen Tastenhebel und Riegel 53 zu übertragen, um den Kupplungssteuer-Zwischenhebel erreicht. Je nach der Bauart der 60 arm 51 und den Riegel 50 auszulösen und damit eine Schreibmaschine kann bei relativ starr ausgebildetem 180 "-Drehung der Halbtourenkupplung 40 und der Zwischenhebel eine Kippbewegung des ganzen Zwi- Flügel welle 44 einzuleiten.
schenhebels vorgesehen werden, oder — bei relativ Auf einem Nocken 47 auf der Halbtourenkupplung
leicht und federnd ausgebildetem Zwischenhebel — nur 40 liegt ein Nockenfolgearm 57 des Riegels 50 auf, um ein Ausschwenken desjenigen Teiles des Zwischen- 65 diesen und den Kupplungssteuerarm 51 während der hebeis, der mit der Auslösenase zusammenwirkt, so Drehung der Halbtourenkupplung 40 in ihre verdaß eine Mehrfachauslösung des Zwischenhebels ver- riegelnden Stellungen zurückzustellen. Somit wird der mieden ist. . Riegel 50 so eingestellt, daß er an den nächsten
Ansatz 45 anstößt und die Kupplung nach einer halben Umdrehung ausrückt.
An jedem Tastenhebel 12 befindet sich eine abwärts gerichtete Auslösenase 17, die in ihrer Ausgangsstellung mit einer entsprechenden Auslösekante 23 des dem Tastenhebel 12 zugeordneten Zwischenhebels 20 ausgerichtet ist. Wenn ein Tastenhebel 12 gedrückt wird, trifft seine Auslösenase 17 auf die Auslösekante 23 des zugeordneten Zwischenhebels 20 und schwenkt diesen um eine Stange 18 in der Richtung pe in eine Stellung, in der das Ende 22 des Zwischenhebels 20 der Blattfeder 22 a freikommt und seine Kante 24 in den Weg der Flügel 48 der Flügelwelle 44 einstellt. Bei der Drehung der Flalbtourenkupplung 40 schiebt die Flügelwelle 44 den ausgewählten Zwischenhebel 20 nach links in der Richtung p0, soweit dies ein Langloch 25 im Zwischenhebel gestattet.
Diese Verschiebung des Zwischenhebels 20 bewirkt ein codiertes Ausgangssignal der Tastatur durch permutative Auswahl einer oder mehrerer binär einstellbarer Wählschwingen 26 entsprechend der Anordnung von Codeansätzen 27 in unterschiedlicher Kombination an der Unterseite der Zwischenhebel 20. Die jeweilige Stellung der Wählschwingen 26 stellt das eingetastete Zeichen dar. Der von der Flügelwelle 44 verschobene Zwischenhebel 20 kommt durch seine Bewegung von dem Flügel 48 der Flügelwelle 44 frei, und die Feder 34 beginnt, den Zwischenhebel aufwärts und nach rechts in der Richtung Pr in seine Ruhestellung zurückzuführen. Dabei verläuft die RichtungPr im wesentlichen quer zur Richtung Pe, um die Unterscheidung der Bewegung durch die nachstehend beschriebenen Elemente zu gestatten.
Jeder der Zwischenhebel 20 ist normalerweise längs seiner Verstellrichtung Pe, Po und Pr durch ein Paar vertikaler, in gleicher Ebene liegender Kanten 36 und 37 in den Aussparungen 32 und 33 der Kammplatten 30 und 31 geführt. Wie aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich, ist die Feder 34 an einem etwas seitlich versetzten Zacken 35 der Platte 30 eingehängt und beschränkt daher die normale Bewegung des Zwischenhebels 20 auf eine durch die Kanten 36 und 37 definierte Ebene.
Die Ausschnitte 32 und 33 haben dreieckige Form mit kurzen Seiten 38 bzw. 39, in die der Zwischenhebel 20 entgegen der Kraft der Feder 34 gekippt werden kann. Wie in F i g. 3 gezeigt, kann die Auslösekante 23 des Zwischenhebels 20 aus der Ebene ihrer Normalbewegung quer verschoben werden in eine Stellung, in der sie nicht mit der Auslösenase. 17 ausgerichtet ist.
Die Kippbewegung des Zwischenhebels 20 wird durch eine Art Nockentrieb bewirkt, der durch eine Abwinkelung 19 des Tastenhebels 12 und eine Kante 28 des Zwischenhebels 20 gebildet wird. Wenn der Tastenhebel 12 noch gedrückt gehalten wird, während der ihm zugeordnete Zwischenhebel 20 sich entlang seines Rückstellweges Pr bewegt, trifft die Abwinkelung 19 des Tastenhebels 12 auf die Kante 28. Der Zwischenhebel 20 wird dadurch im Uhrzeigersinn um
ίο eine Längsachse 29 gekippt, während er gleichzeitig seine Rückstellbewegung ausführt. In der rückgestellten, gekippten Position ist die Aüslösekante 23 des Zwischenhebels 20 nicht mit der Auslösenase 17 des Tastenhebels 12 ausgerichtet. Sie ist vielmehr zu deren rechter Seite weggeklappt, wb das am rechten Zwischenhebel 20 in der F i g. 3 gezeigt ist. Der gedrückte Tastenhebel 12 kann daher keine zweite Betätigung des Zwischenhebels 20 auslösen. Erst wenn der Tastenhebel 12 freigegeben worden ist, kann der Zwischenhebel 20 durch die Feder 34 in seine Vertikalstellung zurückgekippt und damit in seine normale Bewegungsebene zurückgeführt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Tastenwerk an kraftangetriebenen Schreiboder ähnlichen Maschinen mit über an den Tastenhebeln befindlichen Auslösenasen betätigbaren Zwischenhebeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösenasen (17) der Tastenhebel (12) aus der Ebene der Tastenhebel und der zugeordneten Zwischenhebel· (20) schräg herausragende Abwinkelungen (19) aufweisen und daß die Zwischenhebel aus ihrer in der Vertikalebene ausgerichteten Lage gegen die Kraft je einer Feder (34) kippbar gelagert sind, derart, daß sie während ihrer Rückstellbewegung in die Ausgangslage mittels des Zusammenwirkens der Abwinkelung der Auslösenase am Tastenhebel mit einer vertikalen Kante (28) am Zwischenhebel in ihre Kipplage gelangen, solange der Tastenhebel gedrückt bleibt.
2. Tastenwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenhebel (20) in dreieckförmigen Aussparungen (32, 33) von Kammplatten (30, 31) geführt sind und in ihrer Ruhelage sowie während ihrer Betätigung unter der Wirkung der Federn (34) an vertikal ausgerichteten Flächen (36, 37) der Aussparungen anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19702000865 1969-01-15 1970-01-09 Tastenwerk an kraftangetnebenen Schreib und ahnlichen Maschinen Withdrawn DE2000865B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US79142069A 1969-01-15 1969-01-15

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Publication Number Publication Date
DE2000865A1 DE2000865A1 (de) 1970-10-22
DE2000865B2 true DE2000865B2 (de) 1971-02-04

Family

ID=25153663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702000865 Withdrawn DE2000865B2 (de) 1969-01-15 1970-01-09 Tastenwerk an kraftangetnebenen Schreib und ahnlichen Maschinen

Country Status (6)

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BE (1) BE744460A (de)
CH (1) CH495849A (de)
DE (1) DE2000865B2 (de)
FR (1) FR2028343A1 (de)
GB (1) GB1228118A (de)

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Also Published As

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US3578133A (en) 1971-05-11
BE744460A (fr) 1970-06-15
FR2028343A1 (de) 1970-10-09
CH495849A (de) 1970-09-15
DE2000865A1 (de) 1970-10-22
GB1228118A (de) 1971-04-15

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