DE20008763U1 - Schalung für die Arbeitsfugenabdichtung bei Betonteilen - Google Patents

Schalung für die Arbeitsfugenabdichtung bei Betonteilen

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DE20008763U1
DE20008763U1 DE20008763U DE20008763U DE20008763U1 DE 20008763 U1 DE20008763 U1 DE 20008763U1 DE 20008763 U DE20008763 U DE 20008763U DE 20008763 U DE20008763 U DE 20008763U DE 20008763 U1 DE20008763 U1 DE 20008763U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6806Waterstops

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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Schalung für die Arbeitsfugenabdichtung bei Betonteilen
Die Erfindung betrifft eine Schalung für eine Abdichtung der Arbeitsfuge zwischen einer Sohle und davon aufgehenden Wänden aus Beton mittels eines verlorenen Schalteiles.
Eine Schalung ähnlicher Art ist in der EP 0 568 799 Bl beschrieben. Abgesehen von sonstigen Unterschieden ist bei der vorbekannten Schalung das eigentliche Schalteil sehr kompliziert aufgebaut, so daß es in kostenaufwendigen Arbeitssjchritten hergestellt werden muß. Auch der Einbau eines solchen Schalteiles in die Bewehrung der Sohle bzw. der aufgehenden Wände ist zeitaufwendig.
Die allgemeine Problematik bei der Fugenabdichtung von Betonteilen ist in der Literaturstelle „Fugenausbildung
bei weißen Wannen" Sonderdruck aus 47 (1997) H. 10,S.586/593, BETON, Beton-Verlag GmbH, und Sonderdruck aus 46 (1996) H.I, S.28/33, BETON, Beton-Verlag GmbH., ersichtlich. Hieraus ergibt sich für die Abdichtung von Arbeitsfugen zwischen Sohlplatte und aufgehender Wand bei „weißen Wannen" folgendes. Beim Bauen in drückendem Grundwasser hat sich die „weiße Wanne" als sichere Bauart bewährt. Die Grundlage hierfür bilden die DIN 1045 und andere Regelwerke. Diese Bauart bietet den Vorteil, daß der Baustoff Beton sowohl die tragende als auch die abdichtende Aufgabe übernimmt. Eine zusätzliche hautförmige Abdichtung ist nicht erforderlich. Neben einer sinnvollen Festlegung konstruktiver und betontechnologischer Erfordernisse sind insbesondere die bautechnischen Maßnahmen durch das ausführende Bauunternehmen zu berücksichtigen. Fugen, die gegen drückendes Grundwasser abgedichtet werden müssen, entstehen in Sohlplatten, beim Übergang der Sohle zur Wand sowie in Wänden zur Unterteilung in Wandabschnitte.
Im Regelfall entsteht zwischen der Sohlplatte und den aufgehenden Wänden eine Arbeitsfuge, die zusätzlich gesichert werden muß. Im Stand der Technik sind unterschiedliche Fugensicherungen bekannt. Eine erste Art der Fugensicherung ist eine Abkantung mit Rippenstreckmetall, die aber nur für geringes Druckgefälle geeignet ist. Eine weitere Möglichkeit ist
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die Anordnung von außenliegenden Fugenbändern. Solche Fugenbänder eignen sich bei von außen wirkendem Wasserdruck bis zu einem mittleren Druckgefälle. Ein Problem besteht darin, daß solche Fugenbänder beim Ausschalen rausgerissen werden können und Beschädigungen beim Verfüllen der Außenwand vorkommen können. Auch sind Luftblasenbildungen unter den Sperrankern nicht zu vermeiden.
Eine weitere Lösung ist die Anordnung von mittig liegenden Fugenbändern. Solche Fugenbänder können für höhere Wasserdrücke Verwendung finden. Fugenbänder oder Fugenbleche müssen aber vor dem Betonieren eingebaut werden und zur Hälfte in den Beton einbinden. Die obere Hälfte ist gegen Umkippen zu sichern, um beim nachfolgenden Betonieren der aufgehenden Wand die ordnungsgemäße Lage zu gewährleisten. Das nachträgliche Eindrücken von Fugenbändern oder Fugenblechen ist keine fachgerechte Ausführung.
Ausgehend von dem eingangs bezeichneten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schalung gattungsgemäßer Art zu schaffen, die auf Schalteile zurückgreift, die äußerst einfach und kostengünstig gefertigt werden können, wobei zudem die Schalungsteile in einfacher Weise in die Schalung integriert werden sollen und eine funktionssichere Anordnung beim Betonieren gewährleisten.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß das Schalteil ein rinnenförmiges Teil aus gelochtem Stahlblech mit U-förmigem Querschnitt ist, daß das Teil mit seiner Basis auf die Oberbewehrung der Sohle aufgelegt und gegebenenfalls mit Bindedraht an der Oberbewehrung befestigt ist, derart, daß sich seine Schenkel mit Abstand zwischen der Bewehrung der aufgehenden Wand erstrecken.
Das Schalteil in Form eines vorzugsweise angerosteten Stahlbleches in U-förmiger Rinnenausbildung mit gelochten Wandungen wird auf der im Stand der Technik eher hinderlichen Oberbewehrung angeordnet und mit einfachem Bindedraht in Längsrichtung angebunden. Die Breite des Schalteiles kann individuell der Wandbreite und der Anschlußbewehrung angepaßt werden. Beim Betonieren der Sohle wird nicht nur die Sohle betoniert, sondern das Schalteil in Form eines U-förmigen Kastens mitbetoniert, so daß eine mittige Aufkantung an der Sohle entsteht. Ein Umkippen beim nachfolgenden Betonieren oder ein Herausreißen beim Ausschalen oder beim Verfüllen der Außenwand ist ausgeschlossen. Das Schalungsteil ist äußerst kostengünstig zu fertigen und ebenso einfach und kostengünstig ordnungsgemäß zu montieren. Nach dem Aufstellen der Wandschalung kann dann der restliche Bereich neben der Aufkantung im Zuge der Betonierung der aufgehenden Wand geschlossen werden.
5-
Es wird hiermit eine wirkungsvolle Wassersperre sowohl von außen als auch von innen, zum Beispiel bei einem Schwimmbecken, im Arbeitsfugenbereich erreicht. Auch die Bildung von Anschlüssen ist in einfacher Weise möglich, da die U-förmigen Profile in Reihe aneinander gereiht und gegebenenfalls mit Überdeckung ineinander gesteckt werden können. Auch im Eck- oder T-Anschlußbereich ist ein einfacher Anschluß möglich, wobei zum Beispiel eine lotrechte Anschlußseite eingeschnitten und waagerecht umgebogen sowie flachgelegt werden kann. Das Gegenstück kann ebenfalls eingeschnitten und umgebogen und in den Stoßbereich eingelegt werden.
Bevorzugt kann auch vorgesehen sein, daß der der
Außenseite der aufgehenden Wand bzw. deren Bewehrung
benachbarte Schenkel des Schalteiles länger als der innenliegende Schenkel ist.
Diese Ausbildung ist besonders vorteilhaft, um höhere Wasserdrücke zu kompensieren und einen Anschluß zur lotrechten Arbeitssollrißfugenausbildung zu ermöglichen.
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, daß das Schalteil aus mit Langlöchern versehenem Stahlblech besteht.
Wie schon oben ausgeführt, ist es besonders vorteilhaft, daß beim Betonieren der Sohle das Schalteil mit Beton
ausgefüllt ist, so daß mittig zu der anzuschließenden ·· ···· ·· ·· ·· «· ·· ···· ·· ···· · · ·
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aufgehenden Wand eine Aufkantung der Sohlplatte gebildet ist.
Der Einsatz einer solchen Abdichtung ist vorzüglich auch bei der sogenannten Dreifachwand möglich.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung wird die an sich bewährte, mechanische Abdichtung auf einfachste Art realisiert. Der Einbau wird nicht durch Bewehrung oder Ungenauigkeiten in der Schalung tangiert, so daß der Handwerker mit einfachen Mitteln die Montage vornehmen kann. Stoßstellen, Eck- und T-Verbindungen werden nur mechanisch als Formteile gestoßen, ohne aufwendige Schweißungen. Einbaufehler werden damit auf ein Minimum reduziert. Die erheblich schnelle und witterungsunabhängige Einbauzeit ergibt eine erhebliche Kosteneinsparung.
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 ein Schnitt durch die Sohle und eine
aufgehende Wand im Bereich der
Arbeitsfuge;
Figur 2 eine Draufsicht auf die Bodenplatte mit
den Anschlüssen für die aufgehenden
Wände;
-7-
Figur 3 eine Variante in der Ansicht gemäß
Figur 1;
Figur 4 und 5 weitere Varianten in der Ansicht gemäß
Figur 1.
In der Zeichnung ist eine Schalung für die Abdichtung der Arbeitsfuge 1 zwischen einer Sohle 2 und davon aufgehenden Wänden 3 aus Beton mittels eines verlorenen Schalteiles gezeigt. Das Schalteil 4 ist ein rinnenförmiges Teil aus gelochtem Stahlblech mit U-förmigem Querschnitt. Das Teil 4 ist mit seiner Basis auf die Oberbewehrung 5 der Sohle 2 aufgelegt und gegebenenfalls mit Bindedraht 6 an der Oberbewehrung befestigt. Seine Schenkel erstrecken sich mit Abstand zwischen der Bewehrung 7 der aufgehenden Wand 3. Dabei ist ein Abstand zwischen den Schenkeln und den Elementen der Bewehrung 7 eingehalten, um das ordnungsgemäße Betonieren der aufgehenden Wand zu ermöglichen. Das Schalteil 4 kann beispielsweise aus mit Langlöchern versehenem Stahlblech bestehen. Beim Betonieren der Sohle 2 wird zusätzlich auch das Schalteil 4 mit Beton ausgefüllt, indem Beton in die oben liegende Rinnenöffnung eingefüllt wird, so daß mittig zu der anzuschließenden aufgehenden Wand 3 eine Aufkantung der Sohlplatte 2 im Bereich des Schalteiles 4 gebildet ist.
In der Figur 2 ist die Anordnung von Eckverbindungen und T-Anschlüssen verdeutlicht, wobei die entsprechenden
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Schalteile 4 nur eingeschnitten und ineinandergelegt werden. Eine Verschweißung ist nicht erforderlich.
In Figur 3 ist eine Variante gezeigt, bei der der Schenkel des Schalteiles 4 an der Außenseite der aufgehenden Wand länger ausgebildet ist, als an der innenliegenden Seite, um höhere Wasserdrücke zu kompensieren. Diese Ausbildung ist auch für einen Anschluß zur lotrechten Arbeitssollrißfugenausbildung vorteilhaft. Solche Ausbildungen sind in den Figuren 4 und 5 gezeigt. Bei der Ausbildung nach Figur 4 erfolgt ein Anschluß eines Fugensterns an dem verlängerten Schenkel des Teiles 4 zur lotrechten Sollrißfugenabdichtung.
Bei der Ausbildung nach Figur 5 ist ein Anschluß an ein Fugenkreuz an den verlängerten Schenkel zum Zwecke der lotrechten Sollrißfugenabdichtung gezeigt und zwar bei der Ausbildung einer Dreifachwand.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (4)

1. Schalung für eine Abdichtung der Arbeitsfuge zwischen einer Sohle (2) und davon aufgehenden Wänden (3) aus Beton mittels eines verlorenen Schalteiles, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalteil (4) ein rinnenförmiges Teil aus gelochtem Stahlblech mit U- förmigem Querschnitt ist, daß das Teil (4) mit seiner Basis auf die Oberbewehrung (5) der Sohle (2) aufgelegt und gegebenenfalls mit Bindedraht (6) an der Oberbewehrung (5) befestigt ist, derart, daß sich seine Schenkel mit Abstand zwischen der Bewehrung (7) der aufgehenden Wand (3) erstrecken.
2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Außenseite der aufgehenden Wand (3) bzw. deren Bewehrung benachbarte Schenkel des Schalteiles (4) länger als der innenliegende Schenkel ist.
3. Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalteil (4) aus mit Langlöchern versehenem Stahlblech besteht.
4. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betonieren der Sohle (2) das Schalteil (4) mit Beton ausgefüllt ist, so daß mittig zu der anzuschließenden aufgehenden Wand (3) eine Aufkantung der Sohlplatte (2) gebildet ist.
DE20008763U 2000-05-16 2000-05-16 Schalung für die Arbeitsfugenabdichtung bei Betonteilen Expired - Lifetime DE20008763U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017110098B3 (de) * 2017-05-10 2018-10-31 Dennis Krasemann Vorrichtung zum abgedichteten Anschluss von Betonwandelementen
CN110761425A (zh) * 2019-10-18 2020-02-07 中铁八局集团第六工程有限公司 一种后浇带施工缝防水方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102017110098B3 (de) * 2017-05-10 2018-10-31 Dennis Krasemann Vorrichtung zum abgedichteten Anschluss von Betonwandelementen
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