DE20008939U1 - Stapelbarer Transportbehälter - Google Patents

Stapelbarer Transportbehälter

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D21/00Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
    • B65D21/02Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
    • B65D21/0209Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together stackable or joined together one-upon-the-other in the upright or upside-down position
    • B65D21/0213Containers presenting a continuous stacking profile along the upper or lower edge of at least two opposite side walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stackable Containers (AREA)

Description

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BESCHREIBUNG
Stapelbarer Transportbehälter
Die Erfindung betrifft einen stapelbaren Transportbehälter, bestehend aus einer Bodenplatte mit zwei Seitenwänden, einer Rückwand und einer in ihrer Höhe verringerten Vorderwand.
Aus der DE 297 13 459 U 1 ist ein derartiger Transportbehälter bekannt, dessen Bodenplatte eine durchgehende Bodenleiste aufweist, die gegenüber dem Rand der Bodenplatte zurückgesetzt ist und so in einen überstehenden, aus Randleisten gebildeten Rahmen an der Oberkante eines weiteren Transportbehälters passend einsetzbar ist. Auf diese Weise wird ein seitliches Verschieben zweier übereinander gestapelter Transportbehälter gegeneinander verhindert.
Bei einem derartigen Transportbehälter, dessen Vorderwand bis auf einen schmalen Frontsteg verringert ist, fehlt die erforderliche Stabilität der Seitenwände, sofern an Stelle des fehlenden Teils der Vorderwand im oberen Bereich kein steifes Verbindungselement zwischen den beiden Seitenwänden vorhanden ist. Insbesondere bei einer großen Zahl übereinander gestapelter Transportbehälter besteht die Gefahr, dass die Seitenwände der unteren Behälter durch die hohe Belastung durch die darüber gestapelten Behälter an der oberen Kante nach außen
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wegrutschen und abknicken, so dass die Stabilität des
Behälterstapels nicht gegeben ist. Außerdem wird nur ein seitliches Verschieben zweier übereinander gestapelter
Transportbehälter gegeneinander verhindert, nicht jedoch ein Verschieben in Richtung nach vorn. Ein weiterer
Nachteil der gegenüber dem Rand der Bodenplatte
zurückgesetzten Bodenleiste besteht darin, dass die
Auflagefläche des Transportbehälters geringer ist als
ohne Bodenleisten, wodurch beim Verschieben des
Transportbehälters von einem festen Boden auf eine
Rollenbahn die Förderrollen verzögert an der Bodenleiste des Transportbehälters angreifen. Außerdem erhöht sich
die Kippgefahr, beispielsweise bei dem unvermeidlichen
Abbremsen eines Behälterstapeis beim Übergang von einer
Rollenbahn auf festen Boden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
stapelbaren Transportbehälter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der bei Belastung mit weiteren
aufgestapelten gleichen Transportbehältern ein
Wegrutschen und Abknicken der Seitenwände im Bereich des fehlenden Teils der Vorderwand verhindert und der einen
verbesserten Transport auf Rollenbändern ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 durch die Kombination folgender Merkmale gelöst:
a) die Bodenplatte weist auf ihrer Unterseite mit allen vier Rändern bündige Bodenleisten auf,
b) die seitlichen Bodenleisten erstrecken sich über die gesamte Länge der Bodenplatte,
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c) die beiden anderen Bodenleisten sind derart verkürzt, dass zwischen ihren beiden Enden und den seitlichen Bodenleisten jeweils eine Fuge freibleibt,
d) die Seitenwände gehen jeweils an ihrem oberen Rand in vertikal nach oben gerichtete Randleisten über und sind derart nach innen versetzt, dass diese Randleisten in die zwischen den Bodenleisten gebildeten Fugen eines aufgestapelten weiteren gleichen Transportbehälters passend eingreifen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei einem stapelbaren Transportbehälter der eingangs erwähnten Art bei Belastung mit weiteren aufgestapelten gleichen Transportbehältern ein Wegrutschen und Abknicken der Seitenwände im Bereich des fehlenden Teils der Vorderwand durch die klammerartige Verzahnung mit den Bodenleisten verhindert und ein verbesserter Transport auf Rollenbändern ermöglicht wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 die Ansicht eines erfindungsgemäßen Transportbehälters von oben,
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Fig. 2 die Ansicht eines erfindungsgemäßen Transportbehälters von unten,
Fig. 3 den Querschnitt A-A nach Fig. 1 durch zwei übereinander gestapelte Transportbehälter mit Blick auf die Rückwand,
Fig. 4 den Querschnitt B-B nach Fig. 1 durch zwei übereinander gestapelte Transportbehälter mit Blick auf die Vorderwand und
Fig. 5 den Längsschnitt C-C nach Fig. 1 durch zwei übereinander gestapelte Transportbehälter mit Blick auf eine Seitenwand.
Die Figuren 1 und 2 zeigen von oben und von unten und die Figuren 3 bis 5 im Schnitt das Ineinandergreifen der erfindungsgemäßen Teile eines unteren und eines darüber gestapelten oberen Transportbehälters.
Jeder dieser Transportbehälter besteht aus einer Bodenplatte 1 mit zwei Seitenwänden 2, einer Rückwand 3 und einer in ihrer Höhe verringerten Vorderwand 4. Die Bodenplatte 1 weist auf ihrer Unterseite mit allen vier Rändern bündige Bodenleisten 5, 6, 7 auf, wobei die seitlichen, also parallel zu den Seitenwänden 2 verlaufenden Bodenleisten 5 sich über die gesamte Länge der Bodenplatte 1 erstrecken. Die beiden anderen, nämlich die hintere Bodenleiste 6 und die vordere Bodenleiste 7, die zu der Rückwand 3 bzw. zu der Vorderwand 4 parallel verlaufen, sind derart verkürzt, dass zwischen ihren
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beiden Enden und den seitlichen Bodenleisten 5 jeweils eine Fuge 8, 9 freibleibt.
Wie insbesondere die Figuren 3 und 4 zeigen, gehen die Seitenwände 2 jeweils an ihrem oberen Rand in vertikal nach oben gerichtete Randleisten 10 über. Dabei sind die Seitenwände 2 derart nach innen versetzt, dass die Randleisten 10 des unteren Transportbehälters in die zwischen den Bodenleisten 5, 6, 7 gebildeten Fugen 8, 9 des oberen Transportbehälters passend eingreifen. Damit wird ein Verrutschen der beiden Transportbehälter seitwärts gegeneinander sowie ein Wegrutschen und Abknicken der Seitenwände 2 des unteren Transportbehälters im Bereich des fehlenden Teils der Vorderwand 4 verhindert, auch bei einer hohen Belastung durch das Gewicht des oberen Transportbehälters.
Wie insbesondere die Fig. 5 zeigt, geht die Rückwand 3 an ihrem oberen Rand in eine vertikal nach oben gerichtete Randleiste 11 über. Dabei ist die Rückwand 3 derart nach innen versetzt, dass die Randleiste 11 des unteren Transportbehälters mit ihrer nach außen gerichteten Seite an der nach innen gerichteten Seite der hinteren Bodenleiste 6 des oberen Transportbehälters passend anliegt. Damit wird verhindert, dass der obere Transportbehälter auf dem unteren nach vorn verrutscht.
Die Figuren 2, 4 und 5 zeigen ferner, dass die zwischen den seitlichen Bodenleisten 5 und der vorderen Bodenleiste 7 gebildeten Fugen 9 durch je einen mit der nach außen gerichteten Seite der Vorderwand 4 bündigen
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Wandeinsatz 12 verschlossen sind. Diese Wandeinsätze des oberen Transportbehälters greifen in eine Ausnehmung 15 an der vorderen oberen Ecke der Seitenwände 2 des unteren Transportbehälters passend ein. Damit wird verhindert, dass der obere Transportbehälter auf dem unteren nach hinten verrutscht.
Um die Transportbehälter leichter stapeln zu können, weisen die seitlichen Bodenleisten 5 jeweils an ihrer nach innen gerichteten Kante, ferner die hintere und die vordere Bodenleiste 6, 7 an ihren nach innen und zu den Fugen 8, 9 gerichteten Kanten jeweils eine Abschrägung mit einem Winkel von vorzugsweise 45° auf.
Zur besseren Kraftübertragung bei größeren Stapeln von Transportbehältern weisen die Seitenwände 2 und die Rückwand 3 an ihren oberen Rändern nach außen gerichtete horizontale Randleisten 13 auf, die derart nach unten versetzt sind, dass auf den nach oben gerichteten Flächen der Randleisten 13 des unteren Transportbehälters die seitlichen Bodenleisten 5 und die hintere Bodenleiste des oberen Transportbehälters passend aufliegen.
Zur Erhöhung der Stabilität des Transportbehälters weisen die Seitenwände 2 und die Rückwand 3 auf ihren Außenflächen nach außen gerichtete, vertikal und/oder schräg verlaufende Stege 14 auf.

Claims (7)

1. Stapelbarer Transportbehälter, bestehend aus einer Bodenplatte (1) mit zwei Seitenwänden (2), einer Rückwand (3) und einer in ihrer Höhe verringerten Vorderwand (4), gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) die Bodenplatte (1) weist auf ihrer Unterseite mit allen vier Rändern bündige Bodenleisten (5, 6, 7) auf,
b) die seitlichen Bodenleisten (5) erstrecken sich über die gesamte Länge der Bodenplatte (1),
c) die beiden anderen Bodenleisten (6, 7) sind derart verkürzt, dass zwischen ihren beiden Enden und den seitlichen Bodenleisten (5) jeweils eine Fuge (8, 9) freibleibt,
d) die Seitenwände (2) gehen jeweils an ihrem oberen Rand in vertikal nach oben gerichtete Randleisten (10) über und sind derart nach innen versetzt, dass diese Randleisten (10) in die zwischen den Bodenleisten (5, 6, 7) gebildeten Fugen (8, 9) eines aufgestapelten weiteren gleichen Transportbehälters passend eingreifen.
2. Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (3) an ihrem oberen Rand in eine vertikal nach oben gerichtete Randleiste (11) übergeht und derart nach innen versetzt ist, dass diese Randleiste (11) mit ihrer nach außen gerichteten Seite an der nach innen gerichteten Seite der hinteren Bodenleiste (6) eines aufgestapelten weiteren gleichen Transportbehälters passend anliegt.
3. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den seitlichen Bodenleisten (5) und der vorderen Bodenleiste (7) gebildeten Fugen (9) durch je einen mit der nach außen gerichteten Seite der Vorderwand (4) bündigen Wandeinsatz (12) verschlossen sind, der in eine Ausnehmung (15) an der vorderen oberen Ecke der Seitenwände (2) eines untergestapelten weiteren gleichen Transportbehälters passend eingreift.
4. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Bodenleisten (5) jeweils an ihrer nach innen gerichteten Kante und/oder die hintere Bodenleiste (6) an ihren nach innen und zu den Fugen (8) gerichteten Kanten und/oder die vordere Bodenleiste (7) an ihren nach innen und zu den Fugen (9) gerichteten Kanten jeweils eine Abschrägung aufweisen, vorzugsweise mit einem Winkel von 45°.
5. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2) und die Rückwand (3) jeweils an ihren oberen Rand nach außen gerichtete horizontale Randleisten (13) aufweisen, die derart nach unten versetzt sind, dass auf ihren nach oben gerichteten Flächen die seitlichen Bodenleisten (5) und die hintere Bodenleiste (6) eines aufgestapelten weiteren gleichen Transportbehälters passend aufliegen.
6. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2) und/oder die Rückwand (3) auf ihren Außenflächen nach außen gerichtete, vertikal und/oder schräg verlaufende Stege (14) aufweisen.
7. Transportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch seine einstückige Form, vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111776494A (zh) * 2020-06-22 2020-10-16 河北龙辉机械制造有限公司 一种新式集装箱

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CN111776494A (zh) * 2020-06-22 2020-10-16 河北龙辉机械制造有限公司 一种新式集装箱

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