DE2000898A1 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur zeitmultiplexen Binaer-Datenuebertragung in einem eine geschlossene Zweidrahtschleife umfassenden UEbertragungssystem - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur zeitmultiplexen Binaer-Datenuebertragung in einem eine geschlossene Zweidrahtschleife umfassenden UEbertragungssystemInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
Description
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen Getelhchaft mbH
Böblingen, 29. Dezember 1969 ker-rz
Amtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung Aktenzeichen der Anmelderin: Docket RA 968 015
Verfahren und Schaltungsanordnungen zur zeitmultiplexen Binär-Datenübertragung in einem eine geschlossene Zweidrahtschleife
umfassenden übertragungssystem
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Schaltungsanordnungen
zur zeitmultiplexen Binär-Datenübertragung in einem aus einer Zentrale und mindestens einer Endstelle mit mindestens n;r
Endeinheit bestehendem, eine geschlossene Zweidrahtschi J£e
umfassenden übertragungssystem, bei dem die Dateneingabe in die Schleife ebenso wie die Datenausgabe aus ihr über in der Zentrale
und in jeder Endstelle vorgesehene m-stellige Schieberegister
gleicher Stellenzahl erfolgt und die Datenübertragung vom Ausgang der Zentrale zum Eingang der ersten Endstelle und vom
Ausgang der letzten Endstelle zum Eingang der Zentrale sowie bei Vorhandensein mehrerer Endstellen vom Ausgang der einzelnen
Endstellen jeweils zum Eingang der nächsten mittels im ausgangsseitigen Leitungsübertrager der einzelnen Stationen erzeugte
Znduktionsimpulse durchgeführt wird.
Datensaramel- und -Verteilungssysteme können entweder mit paratlelem oder seriellem Betrieb ausgelegt werden. Parallelarbeitende Systeme haben viele Vorteile, jedoch macht Ihre Kompli-
«iertheit und die bei ihnen gegebene begrenzte Reichweite bei
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Bitgeschwindigkeiten von ca. 500 OOO pro Sekunde Ihre Verwendung
ohne zwischengefügte Signalverstärker ungeeignet für die industrielle oder andere Datenübertragung, bei denen große Mengen von
baten zu übertragen sind.
Seriell arbeitende Systeme sind weniger kompliziert, weil sie keine Schaltnetzwerke benötigen. Signalverstärker können bei
den einzelnen Endstellen angeordnet werden, und weitere zwischengefügte Verstärker sind nicht notwendig, wenn die Entfernung
zwischen den einzelnen Endstellen nicht übermäßig groß ist. Weil sich die Verbindungen von Endstelle zu Endstelle erstrecken,
kann ein größeres geographisches Gebiet ohne zwischengefügte zusätzliche Verstärker bedient werden, wie sie im Falle der
parallelen Übertragung bei der genannten Bitgeschwindigkeit zwingend wären.
Seriell arbeitende Systeme entsprechend dem Stande der Technik
benutzen entweder Zeit- oder Frequenzmultiplexverfahren, jedoch bietet das Zeitmultiplexverfahren gegenüber dem Frequenzmultiplexverfahren gewisse Vorteile und hat somit eine' weitere Verbreitung gefunden. Die übertragungstechnik verwendet dabei
Frequenztastverfahren, entweder mit Start-Stopp- oder Synchronbetrieb.
Seriell arbeitende Systeme benötigen keine Schaltnetzwerke für die Verbindungen zwischen den einzelnen Endstellen und der
Zentrale, jedoch muss die sogenannte Polling-Technik, d.h. ein einzelnes Abfragen, in der einen oder anderen Form angewandt
werden, um den Verkehr über einen gemeinsamen Kanal zu steuern. Verschiedene Polling-Verfahren werden angewandt, wobei die
einen in Abhängigkeit vom Aufbau der gesamten Anlage und den Datenübertragungsgeschwindigkeiten der über einen gemeinsamen
Kanal verbundenen einzelnen Endstellen besser geeignet sind als andere. Grundsätzlich ruft die Zentrale sur Datenübertragung
eine bestimmte Endstelle unter Verwandung einer lugehörigen
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Endstellenadresse auf und ermöglicht die Verbindung zwischen der betreffenden Endstelle und der Zentrale durch Adressierung
der Endstelle und Durchgabe von Steuerinformationen, mit deren Hilfe die Endstelle entweder in den Stand versetzt wird oder
gezwungen wird zu antworten. So aufgebaute Systeme entsprechend dem Stande der Technik arbeiten zufriedenstellend, wenn Endstellen mit niedriger Datengeschwindigkeit verwendet werden,
wenn jeweils geringe Datenmengen erwartet werden oder wenn automatisches Senden und Empfangen bei der übertragung geringer
Datenkapazität verwendet wird. Die dem Stande der Technik entsprechenden Systeme sind jedoch unzufriedenstellend, wenn große
Datenmengen durch die Endstellen zu verarbeiten sind und diese selbst mit relativ großen Geschwindigkeiten arbeiten, wie dies
bei industriellen Datenübertragungssystemen unterstellt werden muss. Bei solchen Systemen versuchen viele Bedienungspersonen
Daten über ihre Endstellen einzugeben, die zwar selbst verhältnismäßig große Arbeitsgeschwindigkeiten aufweisen, aber
mit Verzögerungen arbeiten, die nicht zumutbar sind. Der Bedienungsperson der Endstelle sollte es so erscheinen, als wäre
ihre Endstelle jederzeit mit der Zentrale betriebsbereit verbunden und als würden die Datenübertragungen so schnell durchgeführt, wie sie die Daten über Lochkarten, Kennkarten, Tastaturen oder ähnliche Einrichtungen eingibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Übertragungssystem zu schaffen, das die vorgenannten Nachteile dem Stande
der Technik entsprechender übertragungssysteme vermeidet und
die andererseits aufgezeigten Verbesserungsforderungen erfüllt.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, das durch die Kombination der folgenden Merkmale gekennzeichnet ist:
a) Die Daten werden blockweise in zeitmultiplex aufeinanderfolgenden Kanalrahmen übertragen, die jeder aus einer vorgegebenen Zahl von Bytes zu je m Bits bestehen.
b) Jeder dieser Kanalrahmen besteht aus einer für das Übertragungssystem festgelegten Folge von Bytes, deren jedem
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einzelnen Byte eine bestimmte Informationsbedeutung zugeordnet ist.
o) Vor und nach jedem vollständigen Verschiebezyklus von m • Schritten können komplette Informationsbytes über die
Schieberegister bitparallel ausgetauscht werden.
d) In der Zentrale und in den Endstellen werden die einzelnen Bits, Bytes und Kanalrahmen abgezählt, womit in den einzelnen
Stationen angezeigt wird, wann jeweils eine komplette Verschiebefolge von m Bits beendet ist und somit ein vollständiges Byte zur Ein- oder Ausgabe bereitsteht, welches Byte
mit welcher zugeordneten Informationsbedeutung gerade in den Schieberegistern der einzelnen Stationen ansteht und zu
welchem zeitmultiplexen Kanalrahmen es gehört.
e) Die einzelnen Bytes werden von der Zentrale ausgehend in der
geschlossenen Schleife, ungeändert oder nach vorgegebenen Regeln geändert, bis zum vollständigen Umlauf wieder in die
Zentrale zurück hindurchgeschoben.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen dieses Verfahrens sind in den Unteransprüchen genannt sowie Schaltungsanordnungen zur
Durchführung dieser Verfahren angegeben.
Die Erfindung betrachtet ein Datenübertragungssystem für die übertragung von Daten zwischen einer Zentrale und einer Viel-' zahl von Endstellen unter Verwendung einer Zweidrahtverbindung,
die in Serie die einzelnen Endstellen und die Zentrale ihrerseits mit der ersten und letzten Endstelle verbindet, wobei sich
eine Serienübertragungsschleife ergibt und die Zentrale Vorkehrungen für die Herstellung einer Vielzahl von zeitmultiplexen
Kanälen aufweist, deren jedem seine Schalt- und Multiplexinfor·
Stationen, Steuerinformationen und Daten zugeordnet werden, wobei ein zweiseitiger Verkehr zwischen den Endstellen und der Zentrale
ermöglicht wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den nachfolgend aufgezählten Figuren dargestellt und wird anschließend näher
beschrieben.
Fig. 1 ist ein vereinfachtes Blockschaltbild eines über-
tragungssystems, das entsprechend der Erfindung aufgebaut
ist.
Fig. 2+3 sind Darstellungen von einzelnen seriellen Datenanordnungen,
die in diesem übertragungssystem benutzt werden.
Fig. 4 ist ein detailliertes Blockschaltbild der Zentrale 11 gemäß Fig. 1.
Fig. 5 ist ein detailliertes Blockschaltbild einer Endstelle gemäß Fig. 1.
Fig. 6+7 sind Flußdiagramme, die Schreib- und Leseoperationsfolgen
im dargestellten übertragungssystem erläutern.
Fig. 8-20 sind detaillierte Blockschaltbilder von Stromkreisen gemäß Fig. 4.
Fig. 21-23 sind detaillierte Blockschaltbilder von Stromkreisen
gemäß Fig. 5.
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. Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Gemäß Fig. l ist eine Zentrale 11, die ein Steuerwerk, einen
Eingang und einen Ausgang aufweist, über konventionelle Mittel mit einem Rechner 12 verbunden. Der Rechner 12 empfängt und
sendet Daten in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Endeinheiten Tl bis Tn. Die Endeinheiten sind jeweils zu Endstellen
Cl bis Cn zusammengefasst. Der Ausgang der Zentrale ist mit der ersten Endstelle Cl über eine Zweidrahtleitung verbunden,
die durch eine übliche verdrillte Leitung gebildet werden kann. Die Zweidrahtleitung ist mit einem anpassendem Abschluss innerhalb
der Endstelle verbunden, deren Ausgang wiederum zu einem Schieberegister führt. So wie die Impulse der übertragenen
Bitkonfigurationen über die Zweidrahtleitung empfangen werden, laufen sie in das Schieberegister ein. Das Schieberegister
hat eine gegebene Länge und verzögert die in die erste Endstelle einlaufenden Impulse um eine Zeit, die durch
die bestimmte Länge des Schieberegisters gegeben ist. Die letzte Stelle des Schieberegisters ist mit einem Treiber inner
halb der Endstelle Cl verbunden, an dessen Ausgang wiederum die Zweidrahtleitung angeschlossen ist. In dieser Weise sind
alle einzelnen Endstellen miteinander verbunden. Der Treiber der letzten Endstelle Cn ist mit dem Eingang der Zentrale 11
verbunden. So werden vom Rechner 12 abgegebene Daten über den Ausgang der Zentrale 11 in einer seriellen Schleife durch die
einzelnen Endstellen hindurch übertragen und kehren zum Eingang der Zentrale 11 zurück.
Daten, die aus irgendeiner Endstelle herrühren, werden in den Datenstrom in einer im folgenden noch iu beschreibenden Weise
eingeschleust und nach de« Eingang der Zentrale 11 durchgagu
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ben. Jede Endstelle hat ein ihr eigenes Steuerwerk, das mit dem Schieberegister verbunden ist und welches die im Schieberegister
insgesamt eingelaufene Anzahl von Bits periodisch überwacht, um dabei die verschiedenen Betriebszustände bezüglich
der im Schieberegister vorhandenen Informationen zu bestimmen. Gemäß einem noch zu erläuternden Steuerverfahren werden
die im Schieberegister einer Endstelle jeweils vorhandenen Daten parallel durch Endeinheiten, die zu der betreffenden
Endstelle gehören, verarbeitet.
Das System führt die übertragung von binärcodierten Daten
durch, wobei Einsen und Nullen seriell aufeinanderfolgend über die Übertragungsleitungen zu den einzelnen Endstellen
geführt werden. Bipolare Impulse werden also dazu verwendet, die Daten zu codieren. Jeder einzelne bipolare Impuls, der
eine Eins darstellt, hat eine festgelegte Phasenlage, und die bipolaren Impulse, die Nullen darstellen, haben die. umgekehrte
Phasenlage. Jeder einzelne Impuls führt einen Bezugspegel am Ende seiner Bitperiode "lit. Dabei ist der Gleichspannungsmittelwert Null. Eine Reihe von Impulse?* stellt jeweils ein
Byte dar, welches als Informationseinheit zu betrachten ist, und eine vorbestimmte Zahl von Bytes bestimmt den jeweils
zu wählenden "Übertragungskanal" zu einer Endstelle und ihren Endeinheit.
Fig. 2 ist ein Diagramm, das das Ansprechen eines solchen Übertragungskanals erläutert. Gemäß Fig. 2 enthält jedes einzelne
Byte acht Informationsbits, die jeweils entweder Null oder Eins oder Kombinationen davon entsprechend den einzelnen Informationen
umfassen. Ein Übertragungskanal bekommt jeweils 30 solcher Bytes zugeführt. Das erste Byte gibt den Start an.
Es ist eine vorgegebene 8-Bit-Folge, welche an allen Endstellen als Startbedingung des Übertragungskanals gewertet wird. Das
zweite Byte ist eine variable 8-Bit-Folge, die jeweils eine der Endstellen anspricht. Das betrachtete System kann bis zu
hundert Endstellen umfassen, die seriell in einer Schleife verbunden sind. Das dritte Byte ist eine
variable 8-Bit-Folge, die die Adresse jeweils einer Endeinheit angibt, die zu der betreffenden Endstelle gehört, die durch
das zweite Byte angesprochen worden ist. Wenn nur eine einzige Endeinheit zu der betroffenen Endstelle gehört, dann ist dieses
dritte Byte nicht notwenig; das betrachtete Übertragungssystem
kann jedoch pro Endstelle 40 oder mehr Endeinheiten umfassen. Das vierte Byte ist eine variable 8-Bit-Folge, die zu Steuerzwecken
dient. Diese 8-Bit-Folge bestimmt die Funktionen, die bei einer gewählten Verbindung auszuführen sind. Das fünfte Byte ist eine
datenübertragende 8-Bit-Folge. Die in diesem Byte enthaltenen Daten können dazu verwendet werden, einen Drucker laufen zu lassen,
^ können die Tageszeit angeben, Anzeigelampen steuern oder anderen
übertragungszwecken dienen. Es kann auch dazu verwendet werden,
Informationen von einer Endeinheit an den Rechner durchzugeben, wenn das entsprechende Steuerbefehlsbyte dies angibt. Die Bytes
6 bis 30 werden beim betrachteten System zu Synchronisierungszwecken verwendet, jedoch können diese Bytes, wenn erforderlich,
für Übertragungen in beiden Richtungen verwendet werden. Entsprechend den verwendeten Endeinheiten ist die Übertragungsgeschwindigkeit so gewählt, daß jedes einzelne Byte aus 8 Bits für die Bedienung aller Endeinheiten angepasst ist.
Fig. 3 ist ein Diagramm, das die einzelnen wählbaren Kanäle in ihrer Aufeinanderfolge wiedergibt. Die Kanäle 1 bis 9 erf scheinen nacheinander. Diese Gruppe wird gefolgt von einer
Gruppe 1 bis 8 und 10, worauf wiederum eine Gruppe 1 bis 8 und 11 folgt usf. Die erste Reihenfolge 1 bis 9 erscheint wieder,
nachdem die Gruppe 1 bis 8 und 13 übertragen worden ist. Jeweils zwei bis vier gewählte Kanäle können gleichzeitig draußen in
der Schleife laufen, währenddem die restlichen Kanäle entweder in der Zentrale oder noch im Rechner gespeichert sein können,
je nachdem, wie es die Lage erfordert. Beim gewählten Ausführungsbeispiel werden die Kanäle, die sich nicht gerade auf der
Übertragungsschleife befinden, in der Zentrale in einem Pufferspeicher festgehalten. Wenn jedoch ein geeigneter Rechner
Verwendet wird, kann es zweckmäßig sein, die Kanäle alle
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nicht in der Zentrale, sondern im Rechner selbst zu speichern. Das letztgenannte System erfordert mehr Datenverkehr zwischen
dem Rechner 12 und der Zentrale 11, so daß dann, wenn der Rechner im wesentlichen anderen Aufgaben als der Übertragung dient, es
wie im dargestellten Ausführungsbeispiel zweckmäßig sein kann, die Kanäle, die nicht gerade auf der Schleife umlaufen, in einem
besonderen Kernspeicher oder einer anderen Speicherform in der Zentrale 11 aufzunehmen. Wie dies bewerkstelligt wird, soll aus
der folgenden Beschreibung hervorgehen.
Die vorgenannte Anordnung sieht Kanäle mit zwei Geschwindigkeiten vor. Die Kanäle 1 bis 8 werden mit einer ersten, hohen Geschwindigkeit
übertragen. Die Kanäle 9, 10, 11, 12 und 13 werden mit einer zweiten, wesentlich geringeren Geschwindigkeit übertragen.
Diese Ausführung wurde gewählt, um Kanäle zu bieten, die für verschiedene Endeinrichtungen geeignet sind. Kanäle 1 bis 8
werden in erster Linie zur Übertragung von Daten aus Kennkartenlesern, Lochkartenlesern, Tastaturen usw. zur Zentrale verwendet.
Die Kanäle 9 bis 13 sind wesentlich langsamer und werden für die Übertragung von Daten von der Zentrale zu den verschiedenen
Endstellen mit Endeinrichtungen wie Druckern, Tageszeituhren usw. verwendet. Grundsätzlich wäre es möglich gewesen, weitere
Kanäle mit anderen Geschwindigkeiten festzulegen, jedoch haben sich beim betrachteten System die gewählten Kanäle mit hoher
und mit niedriger Geschwindigkeit dazu geeignet erwiesen, den anfallenden Datenverkehr in einem großen System zu bewältigen,
das bis zu 100 Endstellen und diese wiederum jede 30 bis 40 Endeinrichtungen umfasst.
Fig. 4 iet ein ins einzelne gehende Blockschaltbild der steuern
den Zentrale 11 gemäß Fig. 1 und umfasst den Ausgang, den Ein gang und das Steuerwerk. Das Steuerwerk leitet den Datenfluß
sun Ausgang für die Übertragung zu den einzelnen Endstellen, die durch die Serienübertragungsschleife erfasst werden, und
vom Eingang, der die durchlaufenden Daten über die letzte Endstelle in der Schleife aufnimmt, sowie den Datenaustausch zwischen
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dem Rechner 12 und der Zentrale 11. Die Zentrale enthält, wie bereits angedeutet, einen Rahmenspeicher 20. Dieser Rahmenspeicher
2Q kann ein solcher beliebiger herkömmlicher Bauart sein und umfasst entsprechend dem dargestellten Ausführungsbeispiel mindestens 13 vorbestimmte Speicheradressen für binärcodierte Daten.
Jede dieser Adressen umfasst 4 Bytes als Dateneinheiten. Jedes Byte umfasst beim betrachteten Ausführungsbeispiel je 8 Binärbits.
Die 13 Adressen im Rahmenspeicher 20 stehen unter Zugriff des Rechners und des Eingangs und des Ausgangs der Zentrale.
Das Steuerwerk enthält einen Oszillator 21, der mit wohldefinierter
Geschwindigkeit einem Ausgangsbitzähler 22, der ein herkömmlicher Bitzähler für m Bits (im gewählten Beispiel 8) sein kann, Fortschaltimpulse zuführt. Diese Bitzahl 8 entspricht den einzelnen
Bits in jedem 8-Bit-Byte. Bit 1 wird einem Ausgangsbytezähler 23 zugeführt und lässt diesen Zähler bei jedem Bit 1 um eins
weiterschalten. Der Ausgangsbytezähler 23 hat30 Stellen; im
gewählten Beispiel 30 , weil jeder einzelne übertragungsrahmen
für einen der vorbeschriebenen Ubertragungskanäle jeweils 30 Bytes umfasst. Byte 1 des Rahmens ist ein Startbyte und kennzeichnet den Beginn des Rahmens. Bytes 2 und 3 sind Adressbytes.
Byte 4 ist ein Steuerbefehlsbyte, das Steuerdaten enthält. Byte 5 ist ein Datenbyte, das Daten enthält, die entweder von
der Zentrale zu einer Endstelle oder von einer Endstelle zur Zentrale übertragen werden sollen. Bytes 6 bis 30 sind
Synchronisierungsbytes, die den Synchronismus zwischen den
einzelnen Einheiten des Übertragungssystem· aufrecht erhalten,
und welche außerdem der Trennung zwischen den einseinen übertragüngsrahmen dienen. Die beim beschriebenen Aueführungebeispiel gewählte Zahl 25 wurde so bestimmt, daß «in· angemessen·
Zeit zwischen den einzelnen Rahmen für die Verarbeitung der
übertragenen Daten gegeben ist. Bei schnelleren Systemen könnt« dies« Zahl reduziert werden. Bei langsameren Systemen kann es
angezeigt sein, dl· Zahl zu erhöhen, wenn nicht «in« Zwischenspeicherung in der Zentrale vorgezogen werden sollte.
Der Bytezählerstand 1 wird einem Ausgangskanaliihler 24 g«k«rm-Dooket RA 968 015 009830/1277
zeichnet und bewirkt die Abzählung der Ausgangskanäle, wie in Fig.
3 bereits beschrieben und dargestellt, d.h. die Zählung geht von 1 bis 9, von 1 bis 8 und 10, von 1 bis 8 und 11 bis 1 bis 8
und 13. Die Ausgänge des Ausgangszählers 24 sind mit einem Ausgangs-*
Rahmenadresscodierer 25 verbunden, der mit herkömmlicher Schaltkreistechnik aufgebaut ist und der Codierung der Adresse
jedes einzelnen Rahmens dient, wobei die Adresse jeweils dem im Ausgangskanalzähler 24 erreichten Zählerstand entspricht. Der
Codewert wird gegebenenfalls dem Rahmenspeicher 20 zur Ablesung eines der Rahmen zugeführt, d.h. des Rahmens, der durch den
Ausgangswert des Rahmenadresscodierei^ 25 gekennzeichnet ist.
Der durch den Rahmenadresscodierer 25 gekennzeichnete Rahmen wird aus dem Rahmenspeicher 20 abgelesen und über eine Torschaltung
26 dem statischen Ausgangsrahmenregister 27 zugeführt. So wird jeweils ein Rahmen von Daten, der durch den Rahmenadresscodierer
25 gekennzeichnet ist, in den Ausgang der Zentrale gestellt. Die vier Datenbytes im Ausgangsrahmenregister 27 müssen
seriell gesendet werden. Wie dies erfolgt, wird nachstehend beschrieben.
Die vorgenannte Torschaltung 26 steuert die Eingabe eines Rahmens in das Ausgangsrahmenregister 27. Es handelt sich dabei um eine
Steuerungsvorkehrung, welche sicherstellt, daß der richtige Rahmen in das Ausgangsrahmenregister 27 gelangt, und steht
selbst unter Steuerung einer Ausgangssteuerung 28 und eines Abschnittwählers 29.
Der Byte-6-Ausgang des Ausgangsbytezählers 23 steuert die Weitergabe
von Informationen aus dem Rahmenspeicher 20 zum Ausgangsrahmenregister 27 über die Torschaltung 26. Der Byte-6-Ausgang
ist mit der Ausgangssteuerung 28 verbunden, welche ein Steuersignal
dem Abschnittswähler (mit der Speichersteuerung) 29 über
die mit "Ausgabe-Anforderung" gekennzeichnete Leitung durchgibt.
Drei verschiedene Anforderungen können auftreten. Deren erste ist die Kanal-Anforderung. Diese erfolgt, wenn Daten von der Kanal·
ausgangsschiene von Rechner zum Rahmenspeicher 20 zu übertragen
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sind. Eine Eingangsanforderung erfolgt, wenn Daten vom Eingangsrahmenregister 47 zum Rahmenspeicher 20 oder wenn Daten vom Rahmenspeicher 20 zum Eingangsrahmenregister 47 zu übertragen sind.
Diese beiden Funktionen werden später beschrieben.
Nun soll die Beschreibung vorerst auf eine Ausgangsoperation beschränkt werden.
Der Abschnittswähler mit Speichersteuerung 29 weist sechs Ausgänge
auf. Diese sollen beschrieben werden. Bei einer Ausgangsoperation wird die Leitung "Ausgangswahl" aktiviert. Dieses Signal sorgt dafür, daß der Rahmenadresscodierer 25 mit dem Rahmenspeicher 20
P verbunden wird, wobei eine Ausleseoperation aus dem Rahmenspeicher
20 erfolgt und die Daten aus dem adressierten Speicherplatz der Torschaltung 26 zugeführt werden. Die Ausgangwahl-Leitung der
Schaltkreise 29 (wie der Abschnittswähler mit der Speichersteuerung im folgenden genannt werden mögen) führt ebenfalls zur Torschaltung 26 und ermöglicht deren öffnung. Die Schaltkreise 29
geben zusätzlich einen Zeitgabeimpuls über die Leitung "Zeitgabe/ Lesen" für die Auslesung zur angemessenen Zeit aus. Dieser Zeitgabeimpuls wird unter anderem der Torschaltung 26 zugeführt. Die
weitere Verwendung der Leitung Zeitgabe/Lesen wird später noch bei weiteren Funktionen erklärt. Die Einzelheiten der Schaltkreise 28 und 29 werden ebenfalls noch anhand weiterer Figuren
beschrieben. So werden mit dem Impuls Zeitgabe/Lesen von den
Schaltkreisen 29 die im Rahmenspeicher 20 verfügbaren Daten über
die Torschaltung 26 dem Ausgangsrahmenregister 27 zugeführt.
Das Ausgangerahmenregister 27 ist in vier Abschnitte eingeteilt,
die den vier Informationsbytes entsprechen, welche im Rahmenspeicher 20 bereitgestellt wurden. Jedes der vier 8-Bit-Datenbytes in den Abschnitten des Ausgangsrahmenregisters 27 wird
Ober entsprechende Torschaltungen 27A bis 27D mit dem Ausgangs-•ohieberegister 30 verbunden. Die Torschaltung 27A wird bein
Byte 2 von Ausgangsbytezähler 23 geöffnet. Die Torschaltungen
27B, C und D werden ebenfalls entsprechend bei den Bytes 3, 4 oder 5 geöffnet. So wird z.Zt. des Bytes 2 der Inhalt des ersten
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Abschnittes im Ausgangsrahmenregister 27 nach dem Ausgangsschieberegister
30 übertragen, ζ.Zt. des Bytes 3 der Inhalt des zweiten Abschnittes und jeweils nacheinander z.Zt. der Bytes 4 und 5 der
Inhalt des dritten und vierten Abschnittes des Ausgangsrahmenregisters 27.
Zum Ausgang der Zentrale gehört ferner ein Synchronisierbytegeber 31 und ein Startbytegeber 32. Der Synchronisierbytegeber
31 führt zu einer Torschaltung 33, wohingegen der Startbytegeber
32 zu einer Torschaltung 34 führt. Die Torschaltung 33 wird während der Bytes 6 bis 30 geöffnet und dabei jeweils ein
Synchronisierbyte in das Ausgangsschieberegister 30 während der Bytezeiten 6 bis 30 jeweils nach Maßgabe des Ausgangsbytezählers
23 eingesetzt. Ein Startbyte vom Startbytegeber 32 wird in das Ausgangsschieberegister 30 über die Torschaltung 34 eingefügt,
die unter Steuerung des Bytes 1 in Abhängigkeit vom Ausgangsbytezähler 23 steht. Diese Anordnung erlaubt die Abgabe einer
Datenfolge, wie sie anhand der Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Das erste Byte, das zeitlich mit dem aktivierten Byte-1-Ausgang des
Ausgangsbytezählers 23 zusammenfällt, ist das Startbyte vom Startbytegeber 32 über die Torschaltung 34 zum Ausgangsschieberegister
30. Das zweite Byte ist das erste Byte aus dem Ausgangsrahmenregister 27, das dritte Byte das zweite Byte aus dem Ausgangsrahmenregister
27, das vierte Byte dessen drittes und das fünfte Byte das vierte Byte aus dem Ausgangsrahmenregister 27.
Bytes 6 bis 30 sind Synchronisierbytes, die vom Synchronisierbytegeber
31 ausgehen und dem Ausgangsschieberegister 30 über die Torschaltung 33 während der Bytezeiten 6 bis 30 zugeführt werden.
Das Ausgangsschieberegister 30 wird durch den Oszillator 21 fortgeschaltet, dessen Ausgang u.a. mit dem Ausgangsschieberegistereingang verbunden ist und dafür sorgt, daß die jeweils im Ausgangsschieberegister 30 vorhandenen 8 Bits über eine Torschaltung
35 und einen Treiber 36 auf eine zweiadrige übertragungsleitung abgegeben werden, die ihrerseits zur ersten Endstelle in der
Schleife führt. Das Laden des Ausgangsschieberegisters 30 über
die TorSchaltungen 27A bis 27D, 33 und 34 erfolgt jeweils unter
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Steuerung des Ausganges "Bit 1" des Ausgangsbitzählers 22. Die
verschiebenden Impulse vom Oszillator 21 werden ebenfalls der Tprschaltung 35 zur Steuerung der Weitergabe des Inhalts des Ausgangsschieberegisters 30 verwendet, der bitweise nacheinander am
Eingang der Torschaltung 35 erscheint.
Hie bereits beschrieben, bietet das System dreizehn verschiedene
Kanäle an. Der Ausgangskanalzähler 24 weist dreizehn Ausgänge auf, die in einer vorgegebenen Reihenfolge entsprechend der Fig. 3
aktiviert werden. Der 13. Kanal erscheint jeweils beim 45. Rahmen. Dann wird zweckmäßigerweise aus Gründen der Synchronisierung
jedesmal ein bestimmter Code eingefügt, der auch vom Eingang der Zentrale wiedererkannt wird. Dazu werden zwei Startbytes vom
Startbytegeber 32 verwendet. Die Kanal-13-Anzeige im Ausgangskanalzähler 24 wird gleichzeitig mit einer Byte-30-Anzeige im
Ausgangsbytezähler 23 einer UND-Schaltung 37 zugeführt. Das
Auagangssignal der UND-Schaltung 37 wird über eine ODER-Schaltung 38 geführt, deren anderer Eingang mit dem Byte-1-Ausgang des
Ausgangsbytezähler 23 verbunden ist. Somit wird bei jedem vollständigen Zyklus, d.h. beim Auftreten der Kanal-13-Bedingung,ein
doppeltes Startbyte in das Ausgangsschieberegister 30 eingefügt, über die übertragungsleitung ausgesandt und im Eingang der
Zentrale zurückempfangen. Wie dieses doppelte Startbyte wiederum benutzt wird, soll später im Zusammenhang mit dem Eingang der
Zentrale beschrieben werden. Wenn das zusätzliche zweite Startbyte in den Datenstrom eingeschoben und über daa Ausgangsachieberegi-•ter 30 auf die Übertragungeleitung auageaandt wird, muß ea an
di« Stelle ein·· Synchronisierbytea vom Synchronieierbytegeber
31 treten. Dies wird vermittele der Umkehrung daa Ausgangaaignala
dar UND-Schaltung 37 durch einen Inverter 371 und ein· UND-Verknüpfung mit Hilfe der UND-Schaltung 39 erreicht, wann di· Byte·
6 bia 30 durch den Auegangsbytezähler 23 wi· bereite beschrieb«.!
übersteuert werden, und somit di· Torschaltung 33 für aine Syn
chronieiarbytaieit in jeden 45. Rahmen gesperrt wird.
Die Daten vom Auegangaechieberegieter 30 paeeieren nacheinander
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die Torschaltung 35 sowie den Treiber 36 und gelangen auf die übertragungsleitung, welche zur ersten Endstelle Cl in der Schleife führt, übertragene Daten werden durch die erste Endstelle wie
in Fig. 1 gezeigt empfangen und,entweder unverändert oder auch
verändert, weiter durch alle Endstellen hindurchgegeben. Die unveränderten oder veränderten Daten kehren über die übertragungsleitung von der letzten Endstelle Cn zum anpassenden Abschluß
zurück.
Nun soll in der Beschreibung mit den übrigen Funktionen der
Zentrale vorerst fortgefahren werden, und die Verarbeitung der ausgesandten Daten innerhalb der Schleife bis zur Beschreibung
der Fig. 5 zurückgestellt werden, welche ein detailliertes Blockschaltbild einer der Endstellen wiedergibt. Dann sollen die verschiedenen Arten von übertragenen und empfangenen Daten betrachtet
werden.
Der anpassende Abschluß 40 ist mit einer Taktableitung 41 verbunden, welche Taktimpulse zur Synchronisierung einer Taktgabevorrichtung erzeugt, die ihrerseits einen Eingangsbitzähler 22A,
einen Eingangsbytezähler 23A, einen Eingangskanalzähler 24A und einen Eingangs-Rahmenadresscodierer 25A umfasst. Diese Zähler und
der Rahmenadresscodierer entsprechen in allen Einzelheiten den bei den Ausgangsfunktionen beschriebenen, jedoch laufen sie nicht
synchron mit diesen, sondern sie werden unabhängig durch die Taktableitung 41 synchronisiert. Ihre Funktionen sollen im folgenden beschrieben werden. Zu beachten ist jedoch, daß alle diese
einzelnen Schaltblöcke dieselben Ausgänge aufweisen und im wesentlichen auch so arbeiten wie die bei der Ausgangssteuerung vorbeschriebenen.
Die über den Abschluss 40 einlaufenden Impulse und die seitens
der Taktableitung 41 gewonnenen Taktgeberimpulse werden beide dem Eingangschieberegister 42 zugeführt, welches die seriellen
Bits von der übertragungsleitung aufnimmt. Bit für Bit wird eingegeben, und jeweils acht aufeinanderfolgende Bits werden
gleichzeitig durch das Eingangschieberegister 42 verfügbar ge» Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277
macht. Die Ausgänge der acht Stellen des Eingangschieberegisters 42 führen zu verschiedenen Schaltkreisen, welche mit ihren Funktionen
im einzelnen beschrieben werden sollen.
Der Inhalt des Eingangsschieberegisters 42 wird einem Synchronisierdecoder
43 und einem Startdecoder 44 zugeführt, mit deren Hilfe die Synchronisierung des Eingangsbitzählers 22Λ und des
Eingangsbytezählers 23A mit den über die übertragungsleitung
empfangenen Bits und Bytes bewirkt wird. Außer den Daten vom Eingangschieberegister 42 werden die abgeleiteten Taktimpulse
dem Synchronisierdecoder 43 und weiterhin ein Ausgangssignal vom Eingangsbytezähler 23A während der Bytezeiten 6 bis 30 zugeführt.
Ferner wird ebenfalls ein Ausgangssignal vom Startdecoder 44 dem Synchronisierdecoder 43 zugeführt. Der Synchronisierdecoder
43 weist zwei Ausgänge auf. Jedesmal dann, wenn ein Synchronisierbyte zum richtigen Zeitpunkt decodiert wird, dann wird
der Eingangsbitzähler 22A gelöscht, worauf dann ein erneutes Aufzählen der Bitreihenfolge 1 bis 8 eingeleitet wird. Der
Synchronisierdecoder 43 gibt des weiteren einen Torimpuls auf den Startdecoder 44 ab, mit dem bewirkt wird, daß der Startdecoder
44 nur dann nach einem Startbyte sucht, solange nicht Synchronisierbytes vorliegen.
Der Synchronisierdecoder 43 prüft die Daten mit Hilfe der als Zeitgabe dienenden abgeleiteten Taktimpulse während der Bytes
6 bis 30, jeweils zur Bitzeit 8. Wenn die Anordnung außer Tritt gefallen ist, wird der Inhalt des Eingangsschieberegisters 42
zu jeder einzelnen Bitzeit geprüft. Wenn dann Synchronismus wiedergefunden wird, so prüft sie den Inhalt des Eingangsschieberegisters
42 nur noch in jeder 8. Bitzeit während der Bytes 6 bis 30 entsprechend dem Stande des Eingangsbytecählers 23A. Solange
weder Synchronisier- noch Startbytes erkannt werden, arbeitet
dl· Anordnung im Bitsuchbetrieb; wenn jedoch ein Synchronisier*
oder ein Startbyte erkannt worden ist, so wird der Inhalt des
lingangsschieberegisters 42 nur noch zur Bitseit 8 untersucht.
01· Ausging« des Synchronisierdecoders 43 und des Startdecoders
44 stallen die Synchronisierung mit den empfangenen Daten her. Docket RA 968 015 009830/1277
Ein Start-Start-Detektor 45 überprüft das Ausgangssignal des Startdecoders 44 auf das Vorhandensein von zwei aufeinanderfolgenden
Startbytes. Dies tritt in jedem 45. Rahmen während der Bytezeit 30 des 45. Rahmens auf. Dabei wird der Eingangskanalzähler
24A gelöscht und damit ebenfalls die Eingangskanalzählung synchronisiert.
Der Rahmenadresscodierer 25A läuft mit den über die übertragungsleitung
empfangenen Rahmen synchron und greift die Rahmeninformationen
im Rahmenspeicher 20 ab, die soeben vorangehend über den Ausgang der Zentrale ausgesandt worden sind. Der Rahmen aus
dem Rahmenspeicher 20 wird über die Schiene "Daten Aus" zu einer Torschaltung 46 zugeführt und zu geeigneten Zeitpunkten, die noch
beschrieben werden, in die vier Abschnitte eines Eingangsrahmenregisters 47 übertragen.
Die Torschaltung 46 wird ähnlich wie beim Ausgang die Torschaltung
26 geöffnet. In ähnlicher Weise wie beim Ausgang wird das Kennzeichen für das Byte 6 vom Eingangsbytezähler 23A zum Eingang
einer Eingangssteuerung 48 weitergegeben, die ihrerseits ein Signal "Eingangsanforderung" erzeugt. Dieses Signal wird wie bereits
beschrieben den Schaltkreisen 29 (Abschnittswähler mit Speichersteuerung) zugeführt. Diese Schaltkreise 29 erzeugen ein Ausgangssignal
"Eingangswahl", welches der Eingangssteuerung 48, der Torschaltung 46 und dem Rahmenadresscodierer 25A zugeführt
wird, wodurch die im Rahmenadresscodierer 25A stehende Adresse dem Rahmenspeicher 20 zugeführt wird. Der Impuls "Zeitgabe/Lesen"
von den Schaltkreisen 29 wird ebenfalls der Torschaltung 46 zugeführt, so daß zu einem geeigneten Zeitpunkt die Daten vom
Rahmenspeicher 20 beim öffnen der Torschaltung 46 weitergegeben werden können. Die dem über den Eingang aufzunehmenden Rahmen
entsprechenden Daten werden in das Eingangsrahmenregister 47 gestellt, wobei zu geeigneten Zeitpunkten ein Vergleich mit den
jeweils im Eingangsschieberegister 42 aufgenommenen Daten mit Hilfe verschiedener Stromkreise durchgeführt werden kann. Dazu
werden die vier Abschnitt· des Eingangsrahmenregisters 47 über Torschaltungen 47A, B, C und D weitergeführt.
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Das Endstellenadressbyte aus dem Eingangsrahmenregister 47 wird
direkt einem Adressdecoder 49 zugeführt, welcher seinerseits feststellt, daß die durch dieses Byte gegebene Adresse eine echte
Endstellenadresse ist. Wenn die Adresse eine solche Endstellenadresse ist, wird ein Ausgangssignal zur Rahmenverarbeitungssteuerung
50 weitergegeben, welche die Daten in einer noch zu beschreibenden Weise auswertet. Der dritte Abschnitt des Eingangsrahmenregisters
47, der das Steuerbefehlsbyte enthält, ist direkt mit einem Befehlsdecoder 51 verbunden, welcher bei einem im
System verwendeten gültigen Steuerbefehl ein entsprechendes Ausgangssignal abgibt. Diese Ausgangssignale werden der Rahmenverarbeitungssteuerung
50 zugeführt.
Die 8 Bits, die das vierte Byte im Eingangsrahmenregister 47 (d.h.
das fünfte Byte des zu verarbeitenden Rahmens) bilden, werden direkt dem Rechner Über die Kanaleingangsschiene über eine Torschaltung
52 zugeführt, welche unter Steuerung des Rechners vermittels der Rechnerschnittstellensteuerung 15 steht, die zur
Rechnerschnittstelle gehört. Die Torschaltung 52 wird durch den Rechner gesteuert und schickt das Datenbyte des zu verarbeitenden
Rahmens zum Rechner. Die Torschaltungen 47A bis D führen zu einem Vergleicher 53, der jeweils zur Bitzeit 8 arbeitet. Dieser Vergleicher
53 gibt ein Signal "Gleich" oder "Ungleich" ab, je nachdem ob der Inhalt des Eingangsschieberegisters 42 mit dem
Inhalt der einzelnen Abschnitte der Daten im Eingangsrahmenregister 47 zur Bitzeit 8 gleich oder ungleich ist. Die beiden Ausgänge
"Gleich" oder "Ungleich" vom Vergleicher 53 werden der
Rahmenverarbeitungβsteuerung 50 zugeführt.
Di« Rahmenverarbeitungesteuerung 50 führt ihrerseits mittels herkömmlicher
Schaltkreise verschieden· logisch· Funktionen durch. Ein· detailliert· Beschreibung dieser Schaltkreise wird noch
gegeben. Die Daten aus dem Eingangssohieberegister 42 werden ebenfalls einem Befehlsantwortdecoder 54 zugeführt, der ebenso
wie der Vergleicher 53 sur Bitseit 8 arbeitet. Das Auegang*? yial
von Befehlsantwortdecoder 54 wird sur Bitieit 4
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des Steuerbefehlsbytes im dritten Abschnitt des Eingangsrahmenregisters
47 zu einem Befehlsübersetzer 55 weitergeführt. Dabei teilt der Befehlsantwortdecoder 54 einerseits dem Befehlsübersetzer
55 und der Rahmenverarbeitungssteuerung 50 das über die letzte Endstelle aufgenommene Steuerbefehlsbyte mit, und andererseits
wird diesen beiden Schaltkreisen 50 und 55 auch das vorher ausgesandte Steuerbefehlsbyte aus dem Eingangsrahmenregister 47
zugeführt. Der Befehlsübersetzer 55 gibt ein erstes Ausgangssignal über eine Leitung "Gültig" ab, welche kennzeichnet, ob
das aufgenommene Befehlsbyte in der adressierten Endstelle gültig oder ungültig ist. Wenn das Ergebnis ungültig ist, dann gibt die
genannte Leitung kein Ausgangssignal zur Rahmenverarbeitungssteuerung 50 weiter. Wenn das Ergebnis gültig ist, dann wird der
nächste Befehl, der in der tibertragungsfolge kommen muß, zu einer Torschaltung 56C weitergegeben, deren Ausgang zum dritten Byteabschnitt
des Eingangsrahmenregisters 47 führt. Dabei wird das anstehende Steuerbefehlsbyte anstelle des vorhergehend ausgesandten
Steuerbefehlsbytes registriert. Die Torschaltung 56C öffnet zur Bytezeit 6, durch den Ausgang "Byte 6" des Eingangsbytezählers
23A gesteuert. So wird also zur Bytezeit 6 das neue Steuerbefehlsbyte aus dem Befehlsübersetzer 55 über die Torschaltung
56C in den dritten Abschnitt des Eingangsrahmenregisters 47 gestellt.
Das Eingangsschieberegister 42 ist mit dem ersten, zweiten und
vierten Byteabschnitt des Eingangsrahmensregisters 47 über die
Torschaltungen 46A, B und D verbunden. Diese Torschaltungen
werden durch entsprechende Zeitimpulse geöffnet, mit deren Hilfe die über die übertragungsleitung empfangenen Daten in die entsprechenden Stellen des Eingangsrahmenregisters 47 übertragen werden, um dabei den nächsten Rahmen aufzubauen, der zu den Endstellen auegesandt wird. Somit wird also, während ein Rahmen über
die übertragungsleitung durch den Eingang aufgenommen wird, der
durch den Ausgang nächst zu übertragende Rahmen im Eingangsrahmenregister 47 vorbereitet.
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' - 20 -
Der vorangehend ausgesandte Rahmen wird in das Eingangsrahmenregister 47 gestellt nun mit dem aufgenommenen Rahmen verglichen
und darauf der nächst zu übertragende Rahmen gebildet und in das Eingangsrahmenregister 47 gesetzt. Sobald der Rahmen zusammengebaut ist, werden seine vier Bytes über die Torschaltung 57 zum
Rahmenspeicher 20 übertragen. Die Torschaltung 57 wird durch zwei Steuereingänge kontrolliert. Die Steuerung der Torschaltungen 56A,
B, D und der Torschaltung 57 werden nun beschrieben.
Die Torschaltung 56A steht unter Steuerung des Ausgangs "Byte 2"
vom Eingangsbytezähler 23A, ferner unter Steuerung des "Bits 8"
vom Eingangsbitzähler 22A und dem Signal "Adresse" von der Rah-
Steuerung des Bytes 3 vom Eingangsbytezähler 23A, ferner unter "Bit
8" vom Eingangsbitzähler 22A und wiederum dem Signal "Adresse" von der Rahmenverarbeitungssteuerung 50. Die Torschaltung 56D
steht unter Steuerung des "Bytes 5" vom Eingangsbytezähler 23A,
ferner "Bit 8" vom Eingangsbitzähler 22A und dem Ausgangssignal "Daten" von der Rahmenverarbeitungssteuerung 50. Es ist hierbei
zu bemerken, daß das Signal "Adresse" von der Rahmenverarbeitungssteuerung 50 für beide Torschaltungen 56A und B verwendet
wird, da diese beiden die Byteabschnitte des Eingangsrahmenregisters 47 öffnen, die sich auf Adressinformationen beziehen,
d.h. auf die Endstellenadresse und die Endeinheitsadresse in
der betreffenden Endstelle. Die Torschaltung 57 steht unter
Steuerung des Signals "Eingangswahl" und des Impulses "Zeitgabe/ Laden" von den Schaltkreisen 29.
Ein zusätzlicher Weg in den vierten, den Datenabschnitt des Eingangsrahmenregisters 47 ist vorgesehen. Dieser Weg verbindet
die Kanalausgangsschiene vom Rechner über eine Torschaltung 58
direkt ait dem vierten Abschnitt des Eingangsrahmenregisters Die Torschaltung 58 steht unter Steuerung der Rechnerschnittetellensteuerung. Dieser wahlweise Weg zur Eingabe von Daten in
d«n vierten, den Datenbyteabschnitt des Eingangsrahnmnregisters
47 dient für die Sendung von Daten aus dem Rechner zur Endstelle.
Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277
Es sind Fehlerprüfmaßnahmen vorgesehen, bei denen die übertragung
von Daten von einer Endstelle zum Rechner zweimal durchgeführt wird. Während der zweiten übertragung werden die Daten mit
Hilfe des Vergleichers 53 verglichen, und die Leitung "Datenende11 von der Rahmenverarbeitungssteuerung 50 überwacht die übertragung
der Datenbits über die Torschaltung 52 zum Rechner.
Der Weg über die Torschaltung 58 dient der Eingabe neuer Daten vom Rechner in den zu verarbeitenden Rahmen, wenn die adressierte
Endstelle dazu auffordert. Wenn diese Aufforderung gegeben wird, stellt der Rechner das nächste Datenbyte, das z.B. zu einem
Drucker in der Endstelle durchgegeben werden soll, in das Byte des Eingangsrahmenregisters 47. Die Daten werden dann in den
Rahmenspeicher 20 wie vorbeschrieben übertragen und ausgegeben.
Wenn der Drucker zur Aufnahme eines neuen Datenbytes bereit ist, meldet das Signal "Datenanforderung" von der Rahmenverarbeitungssteuerung
50 dies dem Rechner, wodurch diesem mitgeteilt wird, daß das nächste Datenbyte für diesen Kanal kommen soll. Dies
spielt sich unter Steuerung der Rechnerschnittstellensteuerung 15 ab.
Um den Rechner zu informieren, um welchen Kanal es sich gerade handelt, sind die Ausgänge vom Eingangskanalzähler 24A mit einem
Schleifenkanaladresscodierer 59 verbunden, der unter Steuerung eines Torsignals der Rechnerschnittstellensteuerung 15 steht. Der
Schleifenkanaladresscodierer 59 ist erforderlich, weil die zum Rechner übertragene Adresse sich von der unterscheidet, die im
Rahmenspeicher 20 verwendet wird. Der Rechner arbeitet dabei unter der Adresse des Kanals, über den er Daten empfangen soll.
Die Verwendung dieser Adresse hängt wesentlich vom im Rechner verwendeten Steuerprogramm ab. Weil das Steuerprogramm des
Rechners nicht Teil des Übertragungssystems ist, wird hierzu nichts weiteres erklärt.
Eine FehlerprUfung bei der übertragung ist, wie bereits angedeutet, durchführbar. Die Rahmenverarbeitungssteuerung 50 über-
Docket RA 968 015 009830/1277
prüft die vom Befehlsdecoder 51, vom Vergleicher 53, vom
Adressdecoder 49 und die vom Befehlsantwortdecoder 54 zugeführten Daten und stellt dabei fest, ob ein Ubertragungsfehler vorliegt.
Wenn ein Fehler vorliegt, teilt die Rahmenverarbeitungssteuerung 50 dies dem Rechner über eine Leitung "Fehler" mit, die zum
Rechner über die Rechnerschnittstellensteuerung 15 verläuft. Das Rechnerprogramm bestimmt die zu unternehmenden Korrekturschritte,
leitet z.B. eine wiederholte übertragung ein oder fordert eine Hilfstätigkeit in der Endstelle an. Die besonderen zu ergreifenden Hilfsmaßnahmen sind nicht Teil der Erfindung dieses Ubertragungssystems und werden daher nicht weiter beleuchtet.
Das Arbeiten des Rahmenspeichers 20 steht unter Rechnersteuerung,
und es sind Maßnahmen für die Eingabe von Daten in den Rahmenspeicher 20 aus dem Rechner vorgesehen. Die Kanalausgangsschiene
führt über eine Torschaltung 60 zu einem Kanalrahmenregister 61. Das Kanalrahmenregister 61 führt über eine Torschaltung 62
zum Dateneingang des Rahmenspeichers 20. Das Kanalrahmenregister 61 ist für vier Bytes ausgelegt und im Aufbau dem Eingangsrahmenregister 47 und dem Ausgangsrahmenregister 27 ähnlich. Die
Torschaltung 60 steht unter Steuerung der Rahmenausgangssteuerleitung von der Rechnerschnittstellensteuerung 15, die Torschaltung 62 dagegen unter Steuerung der Leitung "Kanalwahl" und des
Impulses "Zeitgabe/Laden" von den Schaltkreisen 29. Die Dateneingabe wird durch den Rechner durch Bildung eines Signals "Kanalanforderung" zu den Schaltkreisen 29 von der RechnerSchnittstellensteuerung 15 ausgelöst.
Zusätzlich ist die Kanalausgangsschiene des Rechners über eine
Torschaltung 63 mit dem Schleifenkanaladressregister 64 verbunden, das seinerseits über einen Rahmenadreescodierer 65 sum
Rahnenadreseeingang dee Rahmenspeichers 20 führt. Di« Torschai
tung 63 wird für die Durchgabe der Adresse durch die Rechner-■chnittstellentteuerung 15 geöffnet, während der Rahmenadress
codierer 65 durch die Kanalwahlleitung von den Schaltkreis,
29 geöffnet wird. Wenn also Daten vom Rechner in da· Raiuaenregister 20 eimugeben sind, teilt der Rechner die* den Schalt-Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277
kreisen 29 durch Aktivierung der Signalleitung "Kanalanforderung" mit und präsentiert die Adresse und die Informationen über die
Kanalausgangsschiene und die Torschaltungen 60 und 63 zeltgerecht
den beiden Registern 61 und 64. Wenn es dann soweit ist, rufen die Schaltkreise 29 die Weiterübertragung aus dem Kanalrahmenregister
61 und dem Schleifenkanaladressreglster 64 auf. Eine
entsprechende Codierfunktion wird Im Rahmenadresscodierer 65
durchgeführt, womit die Durchgabe der richtigen Adresse zum
Rahmenspeicher 20 sichergestellt wird. Die Erläuterung einer
für das betrachtete System typischen Endstelle gemäß Flg. 5 wird gegeben werden, wenn die Einzelheiten der vorbeschriebenen
Komponenten im Detail beschrieben sind. Dies erfolgt anhand der Fig. 8 - 20.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Ausgangskanalzählers 24, der die Abzählung der dreizehn beschriebenen Kanäle durchzuführen
Imstande ist. Ein Ringzähler 68 mit neun Stellen wird durch den Byte-1-Ausgang des Ausgangsbytezählers 23 schrittweise
fortgeschaltet. Die Stellen 1 bis 8 des Ringzählers 68 sind direkt mit dem Rahmenadresscodierer 25 verbunden, und bei
jeder Aktivierung einer dieser Leitungen durch den Ringzähler 68 gibt der Rahmenadresscodierer 25 eine entsprechende Adresse
an den Rahmenspeicher 20 ab, um dort den verlangten Speicherbereich anzuwählen. Die neunte Stelle des Ringzählers 68 ist mit
dem Eingang eines zweiten Ringzählers verbunden, der fünf Stellen aufweist. Diese fünf Stellen bilden die Ausgänge 9 bis 13;
Dabei wird beim ersten Umlauf des Ringzählers 68 die erste Position des Ringzählerβ 69 entsprechend dem Kanal oa
9 aktiviert. Während der folgenden Umläufe des Ringzählers 68 werden die Ausgänge 10, 11, 12 und 13 betätigt. Es wären auch
andere Möglichkeiten gegeben, jedoch hat sich das dargestellte Beispiel.sehr geeignet zur Bildung der Kanalkennzeichen erwiesen,
die dem Rahmenadresscodierer 25 für die Zugriffssteuerung des Rahaenspeichers 20 zugeführt werden.
Die Einzelheiten der Ausgangssteuerung 28 sind in Fig. 9 darge
stellt. Die Ausgänge und Eingänge in der Fig. 4 sind mit den . Mtet » 96S o» 009830/1277
hier gezeigten identisch. Ein Byte-6-Signal vom Ausgangsbytezähler 23 wird dem Ein-Eingang einer Verriegelungsschaltung 70 zugeführt. Wenn diese eingeschaltet ist, wird eine UND-Schaltung
vorbereitet, solange nicht ein Löschungssignal von den Schaltkreisen 29 ansteht. Das entsprechende Löschungssignal wird über einen
Inverter 72 zu diesem Zwecke verwendet. Das Byte-6-Signal wird über einen weiteren Inverter 73 der UND-Schaltung 71 zugeführt,
so daß ein Signal "Ausgangsanforderung" erst nach dem Ende des Byte-6-Signals beginnt. Die Verriegelungsschaltung 70 wird bei
gleichzeitigem Auftreten der Signale "Ausgangswahl" und "Löschung" von den Schaltkreisen 29 zurückgestellt. Diese beiden Signale
werden mit Hilfe einer UND-Schaltung 74 verknüpft, deren Ausgang mit dem Rückstelleingang der Verriegelungsschaltung 70 verbunden
ist.
Die Einzelheiten der Schaltkreise 29, nämlich des Abschnittswählers mit der Speichersteuerung, sind in Fig. IO dargestellt. Die
Signale "Kanalanforderung", "Eingangsanforderung" und "Ausgangsanforderung" werden jeweils einem Eingang der UND-Schaltungen 75,
76 und 77 zugeführt. Diese UND-Schaltungen erzeugen die Signale "Kanalwahl", "Eingangwahl" und "Ausgangswahl", die bereits beschrieben worden sind. Die Ausgänge aller dieser UND-Schaltungen
werden invertiert und jeweils Eingängen der anderen beiden dieser drei UND-Schaltungen zugeführt, um deren Eingänge solange zu
sperren, wie gerade eines der Signale "Kanalanforderung", "Eingangsanforderung" oder "Ausgangsanforderung" eingegeben wird. Wenn
also z.B. eine Kanalanforderung erfolgt, sperrt der invertierte Ausgang der UND-Schaltung 75 die Eingänge der UND-Schaltungen
und 77; in ähnlicher Weise sperrt der invertierte Ausgang der UND-Schaltung 76 die Eingänge der UND-Schaltungen 75 und 77 und der
invertierte Ausgang der UND-Schaltung 77 die Eingänge der UND-Schaltungen 75 und 76. Wenn eine Kanalanforderung erfolgt, dann
leiten die Speichersteuerkreise der Schaltkreise 29 einen Schreibgang ein; dazu ist die Kanalwahlleitung über eine ODER-Schaltung
78 mit dem Schreibeingang einer herkömmlichen Speichersteuerung verbunden und bewirkt einen Schreibgang des Rahmenspeichers 20.
Wenn eine Ausgangsanforderung vorliegt, so ist ein Leaegang Docket RA 968 015 009830/1277
erforderlich, und die Ausgangswahlleitung ist dazu über eine ODER-Schaltung 80 mit dem Leseingang der Speichersteuerung 79 verbunden,
Eine solche Ausgangsanforderung erfolgt nur, wenn die Daten eines Rahmens vollständig bereitstehen. Diese Ausgangsanforderung
erfordert einen Schreib- und einen Lesegang. Der Schreibgang wird zuerst dazu benutzt, die entsprechenden Daten in die richtige Adresse zu stellen, und dann wird die nächste Speicheradresse
in das Eingangsrahmenregister 47 eingelesen.
Aufeinanderfolgende Schreib- und Lesegänge werden durch die Eingangswahlleitung gesteuert. Diese ist über eine Torschaltung
81 und einen Inverter 82 mit dem Ein-Eingang einer Kippschaltung 83 verbunden. Ebenso ist die Eingangswahlleitung mit den Eingängen zweier UND-Schaltungen 84 und 85 verbunden. Ferner
führt sie über einen Inverter 86 zum Löscheingang der Kippschaltung 83. Der Ein-Ausgang der Kippschaltung 83 ist mit dem
zweiten Eingang der UND-Schaltung 85 verbunden und der AusAusgang der Kippschaltung 83 mit dem zweiten Eingang der UND-Schaltung 84. Der Ausgang der UND-Schaltung 84 führt über die
ODER-Schaltung 78 zum Schreibeingang der Speichersteuerung 79, während der Ausgang der UND-Schaltung 85 über die ODER-Schaltung
80 mit dem Leseeingang der Speichersteuerung 79 verbunden ist. Die Kippschaltung 83 ist normalerweise zu Beginn eines Ganges
gelöscht, womit die UND-Schaltung 84 vorbereitet ist. Wenn die Eingangswahlleitung aktiviert wird, gibt die UND-Schaltung 84
ein Signal über die ODER-Schaltung 78 ab und leitet einen Schreibgang ein. Sobald dieser Schreibgang aufgerufen ist, wird ein
Signal "Zeitgabe/Laden" durch die Speichersteuerung 79 erzeugt. Dieses Signal öffnet die Torschaltung 81, welche über den Inverter 82 die Kippschaltung 83 am Ende des Ladezeitgabeimpulses
einschaltet. Die Kippschaltung 83 gibt nun ein Ein-Ausgangssignal ab, welches die UND-Schaltung 85 einschaltet und damit
einen Lesegang aufruft. Dia natürlichen Schaltkreisverzögerungen, die zwischen dem Schreib- und dem Lesegang auftreten, reichen
für die normale Fortschaltung des Eingangskanalzählers aus,
worauf dann der nächst« Rahmen in den Rahmenspeicher 20 eingelesen werden kann, d«r nun nachfolgend anstehen wird.
Dockat RA 968 015 009830/1277
Der Ein-Ausgang der Kippschaltung 83 sowie die beiden Signale
"Ausgangswahl" und "Kanalwahl" sind über die Eingänge einer ODER-Schaltung 86A zum ersten Eingang einer UND-Schaltung 87
geführt. Der zweite Eingang dieser UND-Schaltung 87 ist über eine ODER-Schaltung 88 mit den beiden Zeitgabeimpulsausgängen
für Laden und Lesen der Speichersteuerung 79 verbunden. Wenn ein Lade- oder ein Lese-Zeitgabeiropuls mit dem Signal "Kanalwahl"
oder "Ausgangswahl" zusammenfällt oder bei eingeschalteter Kippschaltung 83 auftritt, so wird das Signal "Löschung" erzeugt.
Dies erfolgt über einen Inverter 89, der zwischen dem Ausgang
der UND-Schaltung 87 und dem Ein-Eingang einer zweiten Kippschaltung 90 liegt, die ihrerseits das Löschungssignal abgibt.
Ein Inverter 91 liegt zwischen dem Ausgang der ODER-Schaltung 86A und dem Löscheingang der Kippschaltung 90, wodurch diese
wieder gelöscht wird, wenn die betreffende der oben genannten Kinschaltbedingungen der Kippschaltung 90 beendet und damit
die Gesamtanordnung der Schaltkreise 29 für die nächste Operation bereitgemacht wird.
Fig. 11 stellt die Einzelheiten des Oszillators 21 und der Torschaltung
35 dar. Der Oszillator 21 umfasst einen freilaufenden Oszillator 92, der einen 4-Taktgeber 93 üblicher Bauart
treibt. Nur zwei aufeinanderfolgende Takte des 4-Taktgebers werden verwendet. Die restlichen beiden Takte dienen nur der
zeitlichen Trennung. Die positiven und negativen Ausgänge der letzten Stufe des Auegangsschiv^aregisters 30 werden vier UND-Schaltungen
94 bis 97 zugeführt. Die beiden benutzten Takte des 4-Taktgebers 93 werden wie dargestellt den zweiten Eingängen
der vier UND-Schaltungen zugeführt. Die Ausgänge der UND-Schaltungen
94 und 95 führen über eine ODER-Schaltung 98 ium einen
Eingang des Treibers 36, während die Ausgänge der UND-Schaltungen 96 und 97 über eine ODER-Schaltung 99 zum anderen Eingang de«
Treibers 36 führen. Bei dieser Anordnung ist, wenn eine 1 in der letzten Stelle des Ausgangstchieberegisteri 30 vorliegt, der
eine Treiberausgang poiitiv und der ander* negativ. Dabei wird,
der +Ausgang des AuegangsschieberegiiiwJr« "■?. mit je einen
--.·- ::m-Sohaltunaen 94 und 97 wie in Fit*. Il dargestellt
Docket RA 968 015
- 27 - ■
verbunden 1st, zuerst ein Oszillatorimpuls über die ODER-Schaltung
98 zum einen Eingang des Treibers 36 gegeben und darauf ein weiterer mit dem zweiten Impuls vom Oszillator 21 vermittels
der UND-Schaltung 97 über die ODER-Schaltung 99 auf den anderen Eingang des Treibers 36. Wenn die letzte Stelle des Ausgangsschieberegisters
30 gerade eine O enthält, dann sind die auf der Zeichnung dargestellten Polungen gerade umgekehrt, womit
vermittels der UND-Schaltungen 95, 96 über die ODER-Schaltungen 98 und 99 die beiden Eingänge des Treibers 36 gerade in umgekehrter
Reihenfolge erregt werden. Auf diese Weise werden bipolare Impulse zur Darstellung von Einsen und Nullen erzeugt.
Während der beiden nichtbenutzten Zeiten des 4-Taktgebers wird ein neutraler Referenzpegel zwischen aufeinanderfolgenden
Bits auf die übertragungsleitung gegeben. D.h., während der beiden
nichtbenutzten Takte gibt der Treiber 36 den Referenzpegel ab, im dargestellten Falle O Volt, wobei die bipolaren
Impulse, die jede einzelne Bitposition ausmachen, entweder positiver oder negativer als der Referenzpegel erscheinen, je
nachdem, ob eine 1 oder eine O zu übertragen ist.
Fig. 12 ist eine schematische Darstellung des Treibers 36 und des Abschlusses 40. Die Schleife zwischen den beiden ist in
dieser Figur nicht dargestellt. Die Ausgänge der ODER-Schaltungen 98 und 99 werden einem Paar von Verstärkern 100 und 101 zugeführt.
Die Ausgänge dieser beiden Verstärker sind mit der Primärwicklung eines Übertragers 102 verbunden. Der Mittelpunkt
der Primärwicklung ist mit einer Vorspannungsquelle V verbunden. Die Sekundärwicklung des Übertragers 102 ist mit der Primärwicklung
des Übertragers 103 auf der anderen Schleifenseite verbunden. Die Sekundärwicklung des Übertragers 103 hat einen
geerdeten Mittelpunkt und ihre beiden Enden sind mit einem Verstärkerpaar
104 und 105 verbunden. Während jeder Bitzeit gibt entweder die ODER-Schaltung 98 oder 99 einen ersten Impuls auf
den einen Eingang des Treibers 36, worauf dann ein zweiter Impuls auf den anderen Eingang des Treibers und weiter eine
impulslose Referenzperiode folft. In der Reihenfolge der beiden
in den Treiber 36 eingegebenen Impulse sprechen die angesteuerten Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277
" - 28 -
Verstärker 100 und 101 an und lassen dabei einen Impuls vorgegebener Polarität aus der Sekundärwicklung des Übertragers 102
abgeben. Wenn die beiden Verstärker 100 und 101 in umgekehrter Reihenfolge ansprechen, wird ein Sekundärimpuls umgekehrter
Polarität abgegeben. Solange keiner der beiden Verstärker arbeitet, führen beide Leitungen Erdpotential wegen der Erdung
des Mittelpunktes der Primärwicklung im übertrager 103. Der Abschluss 40 auf der anderen Seite arbeitet ähnlich. Wenn die
eine Seite der Sekundärwicklung positiv gegenüber der anderen ist, spricht der mit ihr verbundene Verstärker an, und wenn die
Polarität sich umkehrt, wird der Verstärker auf der anderen ^ Seite aktiv, womit eine Phasenkennzeichnung des über die über
tragungsleitung gesendeten Signals durch die zeitlich aufeinanderfolgende Arbeitsweise der beiden Verstärker 104 und 105 gegeben
ist.
Fig. 13 stellt in Einzelheiten den Start-Start-Detektor 45 dar.
Der Start-Decoder 44 gibt das erstemal ein Ausgangssignal ab, das das Vorliegen eines Startbytes zur Bitzeit 8 kennzeichnet.
Dieses Signal wird über einen Inverter 106 dem Ein-Eingang einer Kippschaltung 107 zugeführt. Der Ausgang dieser Kippschaltung 107 führt über eine UND-Schaltung 108. Die Start-UND-Bit-8-Leitung vom Startdecoder 44 wird des weiteren dem
zweiten Eingang der UND-Schaltung 108 direkt zugeführt; wenn somit die Kippschaltung 107 bereits am Ende des ersten Startbytes
eingeschaltet worden ist und nun ein zweites Startbyte auftritt, wird die UND-Schaltung 108 eingeschaltet und zeigt an, daB ein
zweites Startbyte auf das erkannte erste folgte. Es muß sich dabei tatsächlich um aufeinanderfolgende Startbytes handeln,
da die Kippschaltung 107 durch ein zur nächsten Bitzeit 8 auftretendes Signal "Nicht Start" vom Startdecoder 44, beide Schaltbedingungen in einer UND-Schaltung 109 logisch verknüpft, sonst
gelöscht wird.
Fig. 14 ist ein ins einzelne gehende Blockschaltbild des Synchronisierdecoders 43. Die parallelen Leitungen vom Eingangsschieberegister 42 werden dem eigentlichen Synchronisierdecoder
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110 zugeführt, welcher immer dann einen mit + gekennzeichneten Ausgang aktiv werden lässt, wenn ein Synchronisierbyte erkannt
wird, und welcher demgegenüber einen zweiten mit - gekennzeichneten Ausgang dee dann aktiv werden lässt, wenn kein
Synchronisierbyte erkannt wird. Die Leitung vom +Ausgang des Synchronisierdecoders 110 führt zu einem Eingang einer UND-Schaltung 111 mit drei Eingängen. Die beiden anderen Eingänge
dieser UND-Schaltung werden einerseits mit einem Abtastsignal und zum anderen mit dem Byte 6 - 30-Signal beaufschlagt. Wenn
somit ein Synchronisierbyte am Synchronisierdecoder 110 zur Zeit des Abtastsignals während der Bytes 6-30 anliegt, gibt
die UND-Schaltung 111 ein Ausgangssignal ab, welches eine Verriegelungsschaltung 112 einschaltet und dabei kennzeichnet,
daß Bytesynchronismus vorliegt. Der Ausgang der UND-Schaltung
111 wird zur Löschung des Bitzählers 22A verwendet. Die Signale
"Nicht Start", "Byte 6 - 30" und "Bit 8" werden einer UND-Schaltung 113 zusammen mit dem Signal vom mit -Minus gekennzeichnetem Ausgang des eigentlichen Synchronisierdecoders 110
zugeführt. Wenn diese vier Bedingungen erfüllt sind, gibt der Ausgang der UND-Schaltung 113 einen Löschimpuls auf die Verriegelungsschaltung 112, wodurch gekennzeichnet wird, daß der
Synchronismus verloren gegangen ist.
Fig. 15 ist ein ins einzelne gehende Blockschaltbild der Taktableitung 41 aus Fig. 4. Alle positiven Datenimpulse vom
Abschluss 40 der übertragungsleitung werden einer UND-Schaltung 114 zugeführt. Der Ausgang dieser UND-Schaltung 114 wird dem
Ein-Eingang einer Verriegelungsschaltung 115 zugeführt. Alle negativen Datenimpulse vom Abschluss 40 werden in ähnlicher
Weise einer UND-Schaltung 116 zugeführt, deren Ausgang wiederum mit dem Ein-Eingang einer zweiten Verriegelungsschaltung 117
verbunden ist. Die ausseitigen Ausgänge der beiden Verriegelung«· schaltungen 115 und 117 sind über Kreuz mit den beiden UND-Schaltungen 116 und 114 verbunden.
Der Ein-seitige Ausgang der Verriegelungsschaltung 115 und die
positiven Datenlmpulse vom Abschluss 40 werden den beiden Ein«
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gangen einer UND-Schaltung 118 zugeführt, wohingegen der Einseitige Ausgang der Verriegelungsschaltung 117 und die negativen
Patenimpulse vom Abschluss den Eingängen einer weiteren UND-Schaltung 119 zugeführt werden. Die beiden UND-Schaltungen 118
und 119 sind ausgangsseitig mit den beiden Eingängen einer ODER-Schaltung 120 verbunden, welche die zu gewinnenden Taktsignale
abgibt. Unter anderem werden diese Taktsignale über eine erste Verzögerungsschaltung 121 und eine zweite Verzögerungsschaltung
122 geführt. Die Ausgangsimpulse der ersten Verzögerungsschaltung 121 werden als Abtastsignal verwendet; es handelt sich dabei jeweils um ein verzögertes Taktsignal. Das Ausgangssignal der zweiten Verzögerungsschaltung 122 wird zur Löschung der beiden Verriegelungsschaltungen 115 und 117 verwendet. Die Taktableitung 41
gibt somit am Autgang der ODER-Schaltung 120 beim Einlaufen aller positiven und aller negativen Impulse je ein Taktsignal ab, unabhängig ob die empfangenen Impulse positiv oder negativ sind. Das
Abtastsignal ist demgegenüber um eine vorgegebene Zeit verzögert, und die Rückstellung der Verriegelungsschaltungen 115 und 117 erfolgt UiYt eine weitere ^brgegebene Zeit zusätzlich verzögert.
Fig. 16 ist ein schematisches Blockschaltbild der Eingang·steuerung 48 gemäß Fig. 4A. Die Fig. 16 zeigt die gleichen Signalein-
und -ausgänge der Eingangssteuerung 48 wie Fig. 4A. Di· Signale "Fehler", "Datenende", NDatenanforderung" und "Nachrichtenende"
werden den Eingängen einer ODER-Schaltung 123 zugeführt. Dar Ausgang dieser ODER-Schaltung 123 ist über einen Inverter 124 bum
einen Eingang einer UND-Schaltung 125 geführt. Der andere Eingang dieser UND-Schaltung 125 ist mit dem Ausgang "Byte 6" des Bytezählere 23A verbunden. Wenn somit zur Bytezeit 6 keine der vorgenannten Bedingungen an der ODER-Schaltung 123 anliegt, wird über
eine ODER-Schaltung 126 eine Verriegelungsschaltung 127 eingeschaltet. Der Ausgang dieser Verriegelungβschaltung 127 ist mit
einem der vier Eingänge einer UND-Schaltung 128 verbunden. Der Byte-6-Ausgang des Eingangsbytesählers 23A ist über einen Inverter
129 mit einem anderen der vier Eingänge der UND-Schaltung 128 verbunden. Die Leitung "Kanalübertragung Ende" von der Reohnersohnittstellensteuerung .5 liegt Über «ine*i Inv ter
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130 an einem weiteren Eingang der UND-Schaltung 128 an. Diesem
Eingang wird somit gekennzeichnet, wenn eine laufende Kanalübertragung noch nicht beendet 1st. Dem letzten Eingang der UND-Schaltung 128 wird über einen Inverter 131 das Signal "Löschung"
von den Schaltkreisen 29 zugeführt, womit der UND-Schaltung 128 gekennzeichnet wird, wenn keine Löschung aufgerufen ist. Wenn
sämtliche genannten vier Schaltbedingungen an den Eingängen der UND-Schaltung 128 erfüllt sind, wird somit nach Ende des Bytes 6
ein Signal "Eingangs-Anforderung" abgegeben. Dieses Signal "Eingangs-Anforderung" wird also erst nach Ende des Bytes 6 wirksam.
Somit ist sichergestellt, daB das Byte 6 vor dem Beginn einer EingangsAnforderung beendet ist. Das Signal "Eingangs-Anforderung"
wird wieder beendet, wenn die Signale "Eingangswahl" und "Löschung" durch die Schaltkreise 29 erzeugt werden. Wenn diese beiden
Signale anstehen, löscht eine UND-Schaltung 132 die Verriegelungsschaltung 127 wieder und schaltet damit das Signal "Eingangs-Anforderung" aus. Die Verriegelungsschaltung 12? kann auch über
die ODER-Schaltung 126 durch das Ausgangssignal einer UND-Schaltung 136A eingeschaltet werden, welche über den Ausgang der
ODER-Schaltung 123 und ein gleichzeitig auftretendes "Kanalübertragungsende" von der Rechnerschnittstellensteuerung erfüllt wird.
Die Signale "Eingangswahl" und "Zeitgäbe/Laden" von den Schaltkreisen 29 werden einer UND-Schaltung 133 zugeführt, deren Ausgang über einen Inverter 134 das Fortechaltesignal für den Eingangskanalzähler 24A erzeugt. Dieser Inverter stellt sicher, daß
das Fortschaltesignal erst nach dem Ende des Signals "Zeitgabe/ Laden" beginnen kann. Ein Signal "Datenübertragung-Ende" von der
Rechner Schnittstellensteuerung 15 und "Datenanforderung11 von der Rahmenverarbeitungssteuerung 50 werden den beiden Eingängen einer
UND-Schaltung 135 zugeführt, deren Ausgangssignal die Torschaltung 67 zwischen dem Schreibendecodierer 66 und dem Steuerbefehlsbyteabschnitt des Eingangsrahmenregisters 47 öffnet· Es handelt sich'
hierbei um eine spezielle Technik, mit deren Hilfe unter Steuerung des Rechners Schreiboperationen beendet werden können, wenn
der Rechner 12 das Signal "Datenübertragung-Ende" zur Anzeige abgeben kann, daB keine Daten für die adressierte Endstelle über
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- 32 -den gewählten Kajiaf^anstehen.
. Das Signal "Kanalübertragungsende" von der RechnerSchnittstellensteuerung und das Signal "Nachrichtenende" von der Rahmenverarbeitungssteuerung 50 werden einer UND-Schaltung 136 zugeführt,
deren Ausgang ein Torsignal zur Durchgabe von Synchronisierbytes vom Synchronisierbytegeber 31 in alle Abschnitte des Eingangsrahmenregisters 47 ermöglicht. Dies geschieht immer, wenn eine
Endstelle eine gehabte Verbindung mit dem Rechner beendet. Die Torschaltungen, die diesem Zwecke dienen, sind in Fig. 4 nicht
dargestellt, da es sich dabei nur um Löschmöglichkeiten für das fc Eingangsrahmenregister 47 handelt, wenn eine Verbindung beendet
wird; überdies ist dies nicht Teil der Erfindung.
Fig. 17 ist ein detailliertes Blockschaltbild der Rahmenverarbeitungssteuerung 50 und zeigt alle vorbeschriebenen Eingänge
und Ausgänge dieser Steuerungskreise gemäß Fig. 4. Das Signal "Byte 2", das Ausgangssignal des Adressdecoders 49 und das Ungleich-Signal von der Vergleicherschaltung 53 werden einer UND-Schaltung 136 zugeführt. Der Ausgang dieser UND-Schaltung 136
ist mit dem Ein-Eingang einer Verriegelungsschaltung 137 verbunden, welche ihrerseits das Torsignal "Adresse" der Rahmenverarbeitungssteuerung 50 abgibt, wenn die drei genannten Bedingungen erfüllt sind. Die Verriegelungsschaltung 137 wird ge-
* löscht, wenn eine Fehlerbedingung seitens der Fehlerlogik 138
erkannt wird oder ein Löschsignal für die Rahmenverarbeitungssteuerung 50 gegeben wird. Diese beiden genannten Signale werden
über eine ODER-Schaltung 139 dem Löscheingang der Verriegelungsschaltung 137 zugeführt. Die Einzelheiten der Fehlerlogik 138
werden nicht beschrieben, da es sich dabei um einfache logische Funktionen handelt, die durch die dargestellten Eingangssignale
bestirnt werden. Andere Fehlermöglichkeiten könnten ebenfalls für die Löschung der Verriegelungsschaltung 137 herangezogen
werden, um beim Auftreten irgendeines Fehlers die gerade laufende Operation su beenden.
Die Signale "Steuerung gut" und "Daten-Schreibanforderung"
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werden den beiden Eingängen einer UND-Schaltung 144 zugeführt. Der Ausgang dieser UND-Schaltung ist mit dem Eingang einer
Verriegelungsschaltung 145 verbunden, die ihrerseits das Signal "Datenanforderung" für die Rechnerschnittstellensteuerung 15 erzeugt.
Die Verriegelungsschaltung 145 wird durch ein Signal gelöscht, das vom Ausgang der bereits erklärten ODER-Schaltung
139 abgegeben wird. Die Signale "Leerlesen", "Byte 5" und "Bit 8"
werden den drei Eingängen einer UND-Schaltung 146 zugeführt, deren Ausgang das Torsignal "Daten" abgibt. Die beiden Signale "Steuerung
gut" und "Schreibende" werden den Eingängen einer UND-Schaltung 147 zugeführt, deren Ausgang über eine ODER-Schaltung 148 zum
Einschalten einer Verriegelungsschaltung 149 benutzt wird, deren Ausgang wiederum das Signal "Nachrichtenende" abgibt. Die Verriegelungsschaltung
149 kann ebenso eingeschaltet werden, wenn gleichzeitig die Signale "Steuerung gut" und "Leseende" über eine
UND-Schaltung 150 und die ODER-Schaltung 148 anliegen. Die Rückstellung der Verriegelungsschaltung 149 erfolgt über die ODER-Schaltung
139, wie bereits für die Verriegelungsschaltungen 137 und 145 beschrieben.
Fig. 18 zeigt ein detailliertes Blockschaltbild des Befehlsübersetzers
55 gemäß Fig. 4. Die Ausgänge des Befehlsdecoders 51 und des Befehlsantwortdecoders 54 sind im einzelnen dargestellt.
Stellvertretend wird nur die übersetzung eines Befehle beschrieben;
die übrigen sind in tabellarischer Form in Fig. 19 erklärt. Der Befehl "Leerlesen" vom Befehlsdecoder 51 wird dem einen
zweier Eingänge einer UND-Schaltung 151 zugeführt. Der andere Eingang dieser UND-Schaltung 151 ist mit dem Ausgang einer
ODER-Schaltung 152 verbunden, die ihrerseits über ihre Eingänge
die Signale "Leseanforderung", "Daten-Leseanforderung", "Lese-•r.de-Anforderung" und "Leerlesen angenommen" vom Befehlsantwortdecoder 54 empfängt. Wenn »omit irgendeine der genannten Befehleantworten, die der ODER-Schaltung 152 zugeführt werden, auftritt,
während das Signal "Leerlesesi" vom Befehlsdecoder 51 kommt,
erzeugt die UND-Schaltung 151 ein Ausgangssignal über eine ODER-Schaltung 153, welches kennzeichnet, daß der wiederaufgenommen«
Befehl in Übereinstimmung sum gesendeten Befehl steht»
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Der.Ausgang der ODER-Schaltung 153 1st zusätzlich mit einem
. Eingang einer UND-Schaltung 154 verbunden. Der andere Eingang dieser UND-Schaltung 154 wird von einer ODER-Schaltung 155 gespeist, deren Eingängen die Signale "Leerlesen angenommen",
. "Lesebefehl angenommen" und "Datenlesen angenommen" vom Befehlsantwortdecoder 54 zugeführt werden. Wenn somit das Signal "Befehl übereinstimmend" und eines der drei angegeben Signale
vom Befehlsantwortdecoder 54 vorliegt, wird am Ausgang der UND-Schaltung 154 ein Signal abgegeben, das einer Codiermatrix
156 zugeführt wird, die ihrerseits ein Signal "Leerlesen" erzeugt; dies ist der nachfolgende neue Befehl, der unter den
_ vorliegenden Bedingungen erzeugt werden muß.
Fig. 20 ist ein detailliertes Blockschaltbild der Rechnerschnittstellensteuerung 15 entsprechend der Schnittstelle zu
einem gängigen Rechner. Diese Schnittstelle kann an jeden beliebigen Rechner angepasst werden, der geeignet ist, mit dem
beschriebenen übertragungssystem zu verkehren; dabei ergeben eich zwingende Forderungen, die einerseits durch den Rechner
und andererseits durch den Aufbau des Übertragungssystems gegeben sind.
Die Befehlsleitungen vom und zum Rechner werden über einen
Rechnerbefehlsdecoder 157 und einen Rechnerbefehlscodierer
" geführt. Der Rechnerbefehlsdecoder 157 und der Rechnerbefehlscodierer 158 müssen in Oberein-tiramung mit dem vorgesehenen
Rechner stehen. Dl· durch das Übertragungssystem gegebenen vorbeschriebenen Befehle sindι "Dat·nanförderung", "Datenende",
"Nachrichtenende" und "Fehler". Die Informationsübertragung·- steuerung 159 erzeugt in Zusammenarbeit mit dem Rechner dl· folgenden Normbefehl·! "Datenübertragung beendet", "übertragung Adresse von Kanalausgang««ohi«ne", "übertragung Adresse sur Kanalelngangsschien·", "Übertragung Daten von Kanalausgangβschiene",
"übertragung Daten iur Kanaleingangssohiene", "übertragung
beendet" und "übertragung Befehl von Kanalauegangsuohiene". Mit
Ausnahme des Signal· "Datenübertragung beendet* «lnd die genannten
Mehle &s?eh die Im einzelnen innerhalb der Kö^iiaersolMLlttattll*n·
Docket Βλ 9€· 018 0098 3 0/1277
» ■ ■■'■.'■
. · · 2Q00898
Steuerung 15 dargestellten Elemente an die Eigenheiten des
beschriebenen Übertragungssystems durch Übersteuerungen anzupassen.
Die Kanalausgangsschiene vom Rechner führt zum Schnittstellen*-
befehlsdecoder 160, der die zu gebenden Befehle zu decodieren hat.
Es sind dies "Rahmen laden", "Schleife Start" und "Schleife Stop". Diese Befehle werden z.Zt. des Signals "Übertragung Befehl von
Kanalausgangsschiene" decodiert. Das Signal "Rahmen laden" wird dem Eingang einer Verriegelungsschaltung 161 zugeführt.
Der Ein-Ausgang dieser Verriegelungsschaltung 161 bereitet die
Eingänge zweier UND-Schaltungen 162 und 163 vor. Die UND-Schaltung 162 bekommt über ihren anderen Eingang das Signal "Übertragung
Adresse von Kanalausgangsschiene" zugeführt und gibt ein Torsignal für die Weitergabe der Schleifenkanaladresse ab,
das seinerseits die Torschaltung 63 öffnet und dabei die vom Rechner gegebene Schleifenkanaladresse von der Kanalausgangsschiene
dem Schleifenkanaladressregister 64 zuführt. Die UND-Schaltung
163 ist andererseits mit dem Signal "übertragung Daten von Kanalausgangsschiene" verbunden und gibt ein Torsignal
für die Übertragung eines auszugebenden Rahmens zur UND-Schaltung 60 ab, über die jeweils ein Rahmen von der Kanalausgangsschiene
dem Kanalrahmenregister 61 zugeführt wird. Der ausseitige Ausgang der Verriegelungsschaltung 161 führt zu UND-Schaltungen
164, 165, 166 und bereitet diese UND-Schaltungen vor, wenn die Verriegelungsschaltung 161 gelöscht ist. Der andere Eingang
der UND-Schaltung 164 ist mit dem Signal "übertragung Adresse
zur Kanaleingangsschiene" verbunden und gibt ein Torsignal für
den Schleifenkanaladresscodierer 59 ab, um dabei eine Schleifen
kanaladresse zur Kanaleingangsschiene zum Rechner durchzugeben. Die UND-Schaltung 165 ist über ihren zweiten Eingang mit dem
Signal "übertragung Daten von Kanalausgangsschiene" verbunden
und erzeugt ein Torsignal xur Durchgabe von Datenbytes, welches
die UND-Schaltung 58 öffnet und dabei Bytes von der Kanalausgangsschiene zum Datenabschnitt des Eingangsrahmenregisters 47
gelangen lässt. Die UND-Schaltung 166 ist über ihren zweiten
Eingang mit dem Signal "Übertragung Daten tür Kanaleingangs-. Docket RA 968 015 0 098 3 0/1277
schiene" verbunden und erzeugt ein Torsignal zur Datenbyteübertragung zum Kanal, welches die UND-Schaltung 52 öffnet und Datenbytes vom Eingangsrahmenregister 47 zur Kanaleingangsschiene gelangen lässt.
Der Ein-Ausgang der Verriegelungsschaltung 161 ist des weiteren
mit dem einen Eingang einer UND-Schaltung 167 verbunden, deren anderer Eingang das Signal "Übertragung beendet" zugeführt bekommt. Wenn die Verriegelungsschaltung 161 während dieses Signals
eingeschaltet ist, erzeugt die UND-Schaltung 167 ein Ausgangssignal zur Einschaltung einer Verriegelungsschaltung 168. Der
Ein-Ausgang dieser Verriegelungsschaltung 168 gibt ein Signal zur Rückstellung der Verriegelungsschaltung 161 ab. Des weiteren
ist dieses Ausgangssignal mit einer UND-Schaltung 169 verbunden. Das Signal "übertragung beendet" wird über einen Inverter 170
dem zweiten Eingang dieser UND-Schaltung 169 zugeführt. Das Signal "Löschung" von den Schaltkreisen 29 wird über einen Inverter 171 umgekehrt dem dritten Eingang der UND-Schaltung 169
zugeführt. Wenn alle drei Eingänge der UND-Schaltung 168 erfüllt werden, wird das Signal "Kanal-Anforderung" erzeugt. Dies bedeutet,
daß der Kanal Bedienung anfordert und eine Rahmenladeoperation notwendig ist. Dies wird durch die eingeschaltete Verriegelungsschaltung 161 und das Signal "übertragung beendet" gekennzeichnet.
Das Signal "übertragung beendet" wird über den Inverter 170
umgekehrt und lässt das Signal "Kanal-Anforderung" erst nach dem Ende des Signals "Übertragung beendet" beginnen, so daß die
"Kanal-Anforderung" nicht zu früh gegeben wird. Die Signale "Löschung" und "Kanalwahl" werden einer UND-Schaltung 172 zugeführt, deren Ausgang zum Rückstelleingang der Verriegelungsschaltung 168 führt, um damit das Signal "Kanal-Anforderung" su
beenden, wenn "Löschung" und "Kanalwahl" «in« erfolgreiche
Kanalanforderungoperation erkennen lassen. Eine Verriegelungs-•chaltung 173 ist eingangsseitig mit den Signalen "Schleif· Start"
und "Schleife Stop" vom Schnittstellenbefehlsdecoder 160 verbunden und erzeugt ein Signal "Schleife aufler Betrieb", solang«
sie nicht eingeschaltet ist.
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Flg. 5 stellt eine der Endstellen in der Schleife gemäß Flg. 1
dar. Die die Schleife bildenden Übertragungsleitungen sind jeweils
eingangsseItig mit einem anpassenden Abschluß 175 verbunden,
der dem Abschluß 40 in Fig. 4 identisch ist. Der Ausgang dieses Abschlusses 175 ist mit einer Taktableitung 176 verbunden, die
auch ähnlich der Taktableitung 41 gemäß Fig. 4 wirkt. Die Taktableitung 176 gibt Schiebetaktsignale, Abtasttaktsignale, Ladetaktsignale und Datenimpulse ab. Alle diese Signale werden
auch auf ähnliche Weise wie bei der Taktableitung 41 gewonnen; es sind jedoch nicht nur zwei, sondern drei Verzögerungsschaltungen vorgesehen. Die Datenimpulse' werden von der Taktableitung
176 der ersten Stelle eines 8-Bit-Schieberegisters 177 zugeführt. Die letzte Stelle dieses Schieberegisters ist über eine
Torschaltung 178 mit einem Treiber 179 verbunden, der seinerseits zur weitergehenden Zweidrahtleitung der Schleife führt und dem
Treiber 36 gemäß Fig. 4 identisch ist. Die anderen bis zu 100 Endstellen innerhalb der Schleife sind ähnlich aufgebaut und
zwischen dem Treiber 36 gemäß Fig. 4 und dem Abschluß 40 gemäß Fig. 4 angeordnet.
Die Schiebetaktsignale von der Taktableitung 176 werden dem Schieberegister 177 zur Datenflußsteuerung und gleichzeitig dem
Fortschalteingang eines Bitzählers 180 zugeführt, der von 1 bis 8 zählt. Der Ausgang "Bit 1" des Bitzählers 180 ist mit
dem Fortschalteingang eines Bytezählers 181 verbunden, der von 1 bis 5 zählt. Die Synchroneierung der Zähler 180 und 181
in der Endstelle ist andere als die der entsprechenden Zähler in der Zentrale gemäß Fig. 4. Eine Abzählung der Synchronisierbytes ist hier für die Synchronisierung unwesentlich,, und
der Bytezähler 181 iat in den Endstellen nur in den ersten 5 Bytes
jedes durchlaufenden Kanalrahmens erforderlich, wobei die Zahl der Synchronisierbytes am Ende der Kanalrahmen unerheblich ist.
Wesentlich für den Betrieb der Endstellen ist die Aufrechterhaltung des Bytesynchronicsms jedoch, da der Inhalt des Schieberegisters 177 jedesmal parallel geprüft werden muß, wenn ein
in der Zentrale zusammengefügtes Byte vollständig im Schieberegister 177 steht. Die· wird durch die Schaltkreis© ausgeführt, die
Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277
nachfolgend beschrieben werden.
Ein paralleler Ausgangskanal vom Schieberegister 177 führt die 8 Bits einem Sync/Start-Decoder 182 zu. Dieser überwacht
• laufend den Stand des Schieberegisters und gibt je nach Lage eines von drei Ausgangssignalen ab. Wenn im Schieberegister
177 ein Synchronisierbyte erkannt wird, wird ein Synchronisier-Ausgangssignal
abgegeben. Wenn ein Startbyte im Schieberegister erkannt wird, wird ein Start-Ausgangssignal abgegeben und wenn
keines dieser beiden vorgenannten Bytearten erkannt wird, wird dies über eine dritte Ausgangsleitung "Weder/Noch" angezeigt.
^ Die Signale der genannten drei Ausgangsleitungen werden einer
Byte-Rahmen-Synchronisiersteuerung 183 zugeführt, welche noch beschrieben werden soll. Außer den drei genannten Eingangssignalen wird den Schaltkreisen 183 der Abtasttakt von der
Taktableitung 176, ein Löschsignal vom Bytezähler 181 und ein Bit-8-Signal vom Bitzähler 180 zugeführt. Aus diesen sechs
Eingangssignalen bestimmen die Schaltkreise 183, ob ein Rahmen vorliegt und ob sich die Endstelle im Bytesynchronismus befindet.
Solange noch kein Rahmen erkannt worden ist, hält die Leitung "Kein Rahmen" den Bytezähler 181 gelöscht. Solange die
Endstelle nicht im Bytesynchronismus steht, hält andererseits
die Leitung "Kein Bytesynchronismus" den Bitzähler 180 gelöscht. Dabei wird ein ständiges Suchen nach Byte- und Rahmensynohronis-
* um· ermöglicht. Sobald ein Rahmen erkannt worden ist und Byte-■ynchronismus herrscht, verschwinden die Signal· auf diesen
beiden Ausgangsleitungen, bis wieder entsprechende Bedingungen gegeben sind. Solange der Bytesynchronismus erhalten bleibt>
schreitet der Bitsähler 180 laufend mit den Schiebetaktimpulsen
von der Taktableitung 176 weiter und läuft bei Aufrechterhaltung de· Bytesynchroniamus dauernd um. Wenn jedoch aus irgendeinem
Grunde ein Bit im aufgenommen Bitfluß verlorengeht und die Endstelle außer Synchronismus fällt, wird die Leitung "Kein Bytesynchronismus" eingeschaltet und die Operationen lur Suche
eines neuen Bytesynohronimus werden wieder eingeleitet« Diese
Operationen werden noch anhand einer detaillierten Beeohreibung
der !schaltkreise 183 näher erläutert.
Docket RA 968 015 009830/1277
Der Ausgangskanal des Schieberegisters 177 ist des weiteren zu einem Adressdecoder 183 geführt, der jeweils eines von drei
Ausgangssignalen abgibt: "Eigene Adresse", "Polling-Adresse" oder "Alle anderen Adressen". Ein Ausgangssignal "Eigene Adresse" zeigt
an, wenn das zweite Byte des gerade durchlaufenden Kanalrahmens
die eigene Endstellenadresse enthält. Dies bedeutet, daß die Daten und Steuerinformationen dieses Rahmens sich an eine End-*
einheit dieser Endstelle wenden. Das Signal "Polling-Adresse" kennzeichnet, daß ein Polling-Rahmen erkannt worden ist und daß
jede beliebige Endstelle, die Bedienung anfordert, diesen gerade laufenden Kanalrahmen durch Einsetzen der eigenen Adresse
in das Byte 2 annehmen kann. Das Signal "Alle anderen Adressen" kennzeichnet, daß die Daten- und Steuerinformationen des vorliegenden Kanalrahmens durch eine Endeinheit in irgendeiner der
anderen Endstellen verwendet werden sollen. Eine solche Adresse im Byte 2 kann durch keine der Endstellen abgeändert werden. Wie
diese drei Signale im einzelnen verwendet werden, soll aus der weiteren Beschreibung hervorgehen.
Der Adressdecoder 183 hat drei weitere Eingänge, die die Decodierzeiten festlegen. Der Abtasttakt von der Taktableitung 176
und je ein Signal "Bit 8" und "Byte 2" liegen am Adressdecoder
183 an und bewirken, daß die Adressdecodierung nur im Abtasttakt während des Bits 8 eines Bytes 2 erfolgt. Damit wird sichergestellt,
daß während der Adressdecodierung wirklich im Schieberegister ein Adressbyte steht. In allen anderen Bytezeiten wird keine
Adressdecodierung durchgeführt. Die drei Ausgänge vom Adressdecoder 183 werden den Schaltkreisen "Endeinheitewahl" 184 zugeführt,
die andererseits auch ein Signal von der Endeinheit zugeführt bekommt, die gerade Bedienung erfordert. Nur eine einzige Endeinheit der Endstelle kann gleichzeitig Bedienung anfordern. Die
anderen Endeinheiten sind durch herkömmliche Schaltkreise gesperrt. Die Anschaltung der Endeinheiten ist nicht im einzelnen
dargestellt, da sie nicht als Teil der Erfindung betrachtet
Docket RA 968 015 009830/1277
wird; es sind nur einige konventionelle Endeinheitsanschlußleitungen
mit möglichen Adressen angedeutet. Dies soll noch im Detail beschrieben werden.
Die Schaltkreise "Endeinheitswahl" 184 erzeugen entsprechend den
vier Eingangssignalen zwei Ausgangssignale. Deren erstes kennzeichnet,
daß "nur diese Endeinheit" angewählt ist. Dieses Signal wird einer Torschaltung 185 zugeführt, die das Laden von Daten
in das Schieberegister 177 über den dargestellten Eingangskanal überwacht. Die Torschaltung 185 erzeugt ein Signal "Ladezeitgabe",
welches eine Dateneingabe Über den Eingangskanal in das Schieberegister 177 steuert. Die Torschaltung 185 hat zwei weitere
Eingänge, die zur Erzeugung der "Ladezeitgabe" erfüllt werden müssen. Diese weiteren Signale sind einerseits das Signal "Ladetakt"
von der Taktableitung 176 und das Signal "Bit 8" vom Bitzähler 180. Somit können Daten in das Schieberegister 177 zur Bitzeit 8
aller Bytes eingeladen werden, wenn die betroffene Endstelle.angewählt
worden ist. und eine ihrer Endeinheiten'
Das Ausgangssignal "Endeinheit gewählt" von den Schaltkreisen 184 wird einer Datenübertragungssteuerung 186 zugeführt, ferner
einem Befehlsdecoder 187 und einem Endeinheitsadressdecoder 188. Das Löschsignal vom Bytezähler 181 wird nach dem Byte 5 der Endeinheitswahl
184 am Ende jedes Rahmens, der durch das Schieberegister 177 läuft, zugeführt; so wird die Endeinheitswahl 184
für den nächsten, einem folgenden Kanal zugeordneten Rahmen geleert.
Ein Adresscodierer 189 ist ausgangsseitig direkt mit dem Eingangskanal zum Schieberegister 177 verbunden und wird zur Byte-2-Ieit
durch den Byte-2-Ausgang des Bytezählers 181 wirksam gemacht.
Dabei wird die Endstellenadresse in das Schieberegister 177
■lt. einem Ladezeitgabe-Signal von der Torschaltung 185 eingesetit.
Diese Technik ermöglicht das Aufnehmen eines Polling-Rahmens;
sie wird auch für die Fehlersuche benutzt, wobei die Torschaltun?
105 ausschließlich wirksam wird, wenn das Signal "Nur diese
Bndeinheit" durch die Endeinheitewahl 184 abgegeben wird. Diese
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•200Ό898..
Fehlersuchtechnik wird dabei zur Auffindung von Endstellen angewandt,
die fälschlicherweise die Rahmen anderer Endstellen durch Abänderung der Endstellenadressen benutzen.
Der Endeinheits-Adressedecoder 188 bekommt von der Endeinheitswahl
184 das Signal "Endeinheit gewählt", ein Signal "Bit 8" vom Bitzähler 180, ein Signal "Byte 3" vom Bytezähler 181 und
das Abtasttaktsignal von der Taktableitung 176 zugeführt. Somit wird, wenn die Endeinheit gewählt ist, zur Byte-3-Zeit die
Adresse im Schieberegister 177 durch den Endeinheitsadressdecoder 188 entschlüsselt, der seinerseits eine der η Leitungen
entsprechend dem durchgegebenen Code wirksam werden lässt. Diese η Leitungen werden für die Anwahl einer von η Endeinheiten,
die zur betreffenden Endstelle gehören, entsprechend dem Inhalt des dritten Bytes des verarbeiteten Kanalrahmens benutzt.
Der Befehlsdecoder 187 empfängt von der Endeinheitswahl 184
ebenfalls das Signal "Endeinheit gewählt", ferner ein Signal "Bit 8" vom Bitzähler 180 sowie ein Signal "Byte 4" vom Bytezähler
181 und decodiert dabei das vierte Byte des verarbeiteten Rahmens. Der decodierte Befehl wird einer Datenübertragungssteuerung
186 zugeführt. Die Datenübertragungssteuerung 186 empfängt außerdem von vorbeschriebenen Schaltkreisen das
Ladetaktsignal, "Bit 8", "Byte 5" und den Abtast takt. Die Daten
übertragungssteuerung 186 erfüllt damit verschiedene Funktionen. Eine ihrer Hauptfunktionen ist die übersetzung des empfangenen
Befehls in eine Befehlsantwort. Dies erfolgt aufgrund verschie dener Eingangssignale, die durch die angesprochene Endeinheit
abgegeben werden. Wie dies im einzelnen geschieht, wird später in Verbindung mit einer ins einzelne gehenden Beschreibung der
Datenübertragungssteuerung 186 erklärt. Der Ausgang für die Befehlsinformationen wird einem Befehlsantwortcodierer 190
zugeführt, der zur Byte-4-Zeit eine entsprechende Befehlsantwort erzeugt und diese über den Eingangskanal zeltgerecht
in das Schieberegister 177 zum Ersatz des aufgenommenen Befehls von der Zentrale gelangen lässt. Alle diese Befehle und Antworten
wurden bereits in Verbindung mit der Beschreibung des Antwortde«
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- 42 - · coders 54 und des Befehlsübersetzers 55 behandelt.
Die Datenübertragungssteuerung 186 erhält ein Signal "Für Daten
bereit", wenn eine Endeinheit Schreiboperationen durchführt, . und gibt Datenabtastimpulse und ein Signal "Schreiben läuft",
womit der durchverbundenen Endeinheit eine Ausgabeoperation ermöglicht wird. Für Endeinheiten, die zum Lesen eingerichtet
sind, empfängt die Datenübertragungssteuerung 186 von der Endeinheit Signale "Bedienung erforderlich", "Datenende" und
"übertragung beendet" und gibt darauf ein Signal "Lesen läuft" und, wenn Daten aufgenommen worden sind, ein weiteres Signal
fc "Daten aufgenommen". Ebenso gibt die Datenübertragungssteuerung
186 ein Daten-Torsignal zur Torschaltung 191, die im Eingangskanal zwischen der gewählten Endeinheit und dem Schieberegister
177 liegt. Diese Torschaltung steht somit unter Kontrolle der Datenübertragungssteuerung 186 und ferner unter Kontrolle des
Signals "Byte 5", womit das entsprechende Datenbyte aus der Endeinheit in die fünfte Byteposition des verarbeiteten Kanalrahmens eingegeben wird.
Wenn eine Endeinheit angewählt ist, schaltet sie ihre kennzeichnende Leitung zum Endeinheitsadresscodierer 192 ein, der
einen entsprechenden Identifizierungscode der Endeinheit ab-. gibt. Der Ausgang des Endeinheitsadresscodierers 192 führt weiter
™ über eine Torschaltung 193, die unter Steuerung des Bytes 3 vom
Bytezähler 181 steht. Damit wird die Endeinheitsadresae in die Byte-3-Position eines aufgenommenen Polling-Rahmens eingesetzt,
um der Zentral· dl« Endeinheit in der Endstelle anzugeben, die im
betreffenden Xanalrahmen gerade durchverbunden ist· Zn manchen
rillen wird dabei dieselbe Adresse in das Schieberegister eingegeben, die bereit· in diesem Byte aufgenommen wurde. Zm
Falle einer Polling-Operation, wenn das Signal "Polling-Mr····"
vom Adressdecoder 183 abgegeben wird, ersetzt dl· in das Schieberegister einzugebende Endeinheitsadreise dl· Daten des empfangenen dritten Byte· auf dieselbe Art and Weise, wie der
Adressoodierer 189 dl· Adresse im zweiten Byte de· verarbeiteten
lahmere era«tst.
Docket ÄA 968 015 0098 30/1277
Die über die Schnittstelle an eine Endstelle gemäß Flg. 5 angeschlossene Zahl von Endeinheiten kann variieren. Wenn jedoch
eine einzige Endeinheit an einer Endstelle angeschlossen 1st, dann können die Schaltkreise 188, 192 und 193 entfallen. Dabei
1st Byte 3 überflüssig und wird im Zusammenhang mit dieser Endstelle nicht benutzt. Wenn alle Endstellen eines Systems jeweils
nur eine einzige Endeinheit haben sollten, kann das dritte Byte für das gesamte System entfallen, womit in jedem Rahmen dann gegebenenfalls ein Byte weniger zu übertragen wäre. Jedoch muß dann
auch die Verwendung der Ausgangssignale der Bytezähler in der Zentrale und in den Endstellen ab Byte 3 reduziert ausgelegt werden.
Wenn mehrere Endeinheiten über die Schnittstelle angeschlossen sind, ist lediglich zu beachten, daß im Falle der Abgabe des
Signals "Bedienung erforderlich" durch eine Endeinheit die anderen angeschlossenen Endeinheiten über ihre entsprechende
Schnittstellenleitung nicht gleichzeitig einen Verbindungsversuch machen können, bis die zuerst anfordernde Endeinheit ihre
Operationen beendet und die Schnittstelle wieder freigegeben hat. Die Einzelheiten dieser Verbindungen sind nicht dargestellt worden, da sie nicht Teil der vorliegenden Erfindung sind und eine
Vielzahl von verschiedenen Schaltungsmöglichkeiten gegeben ist, die von der Anzahl und den Eigenschaften der Endeinheiten abhängt,
die über die Schnittstelle an die Endstelle angeschlossen werden sollen.
Fig. 21 ist ein Blockschaltbild der Byte-Rahmen-Synchronisiersteuerung 183. Diese Schaltkreise enthalten zwei Verriegelungsschaltungen 194 und 195. Die Verriegelungsschaltung 194 wird
normalerweise gelöscht, wenn die Endstelle nicht im Bytesynchronis-BTus ist, und die Verriegelungsschaltung 195 wird normalerweise
gelöscht, wenn kein Kanalrahmen erkannt ist. Der Aus-Ausgang
der Verriegelungsschaltung 195 ist mit einem Eingang einer UND- -Schaltung 196 verbunden, über deren ander· beide Eingänge das
Signal "Synchronisierung11 ve* Sync/Start-Decoder 182 und Abtast-■ taktimpuls· von der Taktableitung 176 zugeführt werden. Wenn die
Verriegelungsschaltung 195 gelöscht ist, womit angezeigt wird, d*0 kein Rahaen vorliegt, wird vermittels der beiden anderen über
Docket RA 968 015 009830/1277
die UND-Schaltung 196 anstehenden Signale die Verriegelungsschaltung 194 eingeschaltet und das Signal "Kein Bytesynchronismus"
von Aus-Auagang der Verriegelungsschaltung 194 beendet. Eine weitere UND-Schaltung 197 wird durch den Ein-Ausgang der Verriegelungsschaltung 194 vorbereitet, und sobald die Signale
"Start" vom Decoder 182 und ein Kombinationssignal "Bit 8 UND
Abtasttakt" erscheinen, wird über den Ausgang der UND-Schaltung 197 die Verriegelungsschaltung 195 eingeschaltet und zeigt an,
daß nun ein Rahmen vorliegt. Die Verriegelungsschaltung 195 wird darauf wieder durch ein Signal "Löschen" vom Bytezähler
ausgeschaltet. Die Verriegelungsschaltung 194 dagegen wird über fc ein« UND-Schaltung 198 durch das vorgenannte Kombinationssignal
"Bit 8 UND Abtasttakt" rückgestellt, wenn die Verriegelungsschaltung 195 aus 1st und weder ein Synchronisierbyte, noch ein Startbyte im Decoder 182 erkannt wird. Die Byte-Rahmen-Synchronisiersteuerung 183 stellt somit zwei Signale zur Verfügung, die das
Erkennen eines Kanalrahmens und des Bytesynchronismus invers kennzeichnen.
Fig. 22 ist ein ins einzelne gehende Blockschaltbild der End-•inheitswahl 184. Das Signal "Polling-Adresse" vom Adressdecoder
183 und das Signal "Bedienung erforderlich" von der Endeinheit werden den beiden Eingängen einer UND-Schaltung 199 zugeführt.
Der Ausgang dieser UND-Schaltung führt über eine ODER-Schaltung, " 200 zum Eingang einer Verriegelungsschaltung 201, die im eingeschalteten Zustand das Signal "Nur diese Endeinheit" abgibt.
Der Ein-Ausgang der Verriegelungsschaltung 201 führt des weiteren über eine ODER-Schaltung 202, deren Ausgang das bereite vorgenannte Signal "Endeinheit gewählt" abgibt. Die Verriegelungssohaltung 201 kann ebenfalls durch das Signal "Eigene Adresse"
rom Adressdecoder 183 eingeschaltet werden, welches über den
«weiten Eingang der ODER-Schaltung 200 dem Eingang der Verriegelungsschaltung 201 zugeführt wird. Das Signal "Alle anderen Adressen" vom Adressdecoder 183 wird an den Eingang einer Verriegelungs·
schaltung 203 geführt, deren Ausgang über den zweiten Eingang der ODER-Schaltung 202 geführt wird, um das Signal "Endeinheit
gewählt" abzugeben. Das Signal "Löschen" von Bytezähler 181 wird
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den Rückstelleingängen der Verriegelungsschaltungen 201 und 203 zugeführt und löscht die beiden vor Beginn des nächsten Rahmens
der Kanalfolge.
Fig. 23 ist ein detailliertes Blockschaltbild der Datenübertragungssteuerung 186 gemäß Fig. 5. Diese Schaltkreise rufen die Befehlsantworten, die bei den einzelnen Eingangsbefehlen abgegeben
werden müssen, auf und erzeugen ein Daten-Torsignal für die Torschaltung 191 und die Signale "Daten aufgenommen", "Lesen läuft",
"Schreiben läuft" und "Datenabtastung" für die arbeitende Endeinheit.
Die durch die Endstelle aufnehmbaren Befehle sind in Spalte 1 der
Fig. 19 zusammen mit den zugehörigen gültigen Antworten in Spalte 2 der gleichen Figur aufgeführt. Fig. 23 stellt dar, wie diese
Befehlsantworten erzeugt werden.
Einer Leseoperation geht immer eine Leerleseoperation von der
Zentrale voran. Dies wird im Befehlsdecoder 187 entschlüsselt und der Datenübertragungssteuerung 186 mitgeteilt. Das Signal "Leerlesen"
wird zwei UND-Schaltungen 204 und 205 zugeführt. Wenn alle
drei Eingangsbedingungen der UND-Schaltung 204 erfüllt sind, wird
ein Signal "Leseanforderung" über den Befehlsantwortcodierer 190
erzeugt. Die UND-Schaltung 204 besitzt zwei weitere Eingänge. Dem einen wird von der Schnittstelle das Signal "Bedienung erforderlich"
zugeführt, wohingegen der andere über einen Inverter 206 mit dem Ausgang einer monostabilen Schaltung 207 verbunden ist, die
ihrerseits vom Ausgang einer UND-Schaltung 208 angestoßen wird. Den Eingängen der UND-Schaltung 208 werden die Signale '.'Endeinheit
gewählt", "Byte 5" und "Bedienunung erforderlich" zugeführt. Die
Aufgabe dieses Einganges ist die Unterdrückung einer mehrfachen Aufnahme von Polling-Adreserahmen, wobei die monostabile Schaltung
die UND-Schaltung 204 über den Inverter 206 sperrt, wenn bereit·
eine erste Pollingauf nähme stattgefunden hat*. Die monostabile
Schaltung 207 sperrt die UND-Schaltung 204 über eine Zeit, die zumindest zweimal ·ο lang sein soll, wie der Abstand zwiichen zwei
im gleichen Kanal aufeinanderfolgenden Rahmen.
Docket RA 961 015 0 09 8 3 0/1277
Die UND-Schaltung 205 nit drei weiteren Eingängen erzeugt über
. den Befehlsantwortdecoder 190 das Signal "Leerlesen angenommen". Dieses Signal soll nicht schon beim ersten Leerleeebefehl
erzeugt werden, das jeden Polling-Adressrahmen begleitet, sondern . darf erst auf einen weiteren folgenden, von der Zentrale kommenden
Leerlesebefehl abgegeben werden. Der Lesebefehl vom Befehlsdecoder 187 wird einer UND-Schaltung 209 zugeführt, die über ihre
anderen beiden Eingänge das Signal "Bedienung erforderlich" und den Abtasttakt empfängt. Ein Signal vom Ausgang der UND-Schaltung
209 schaltet dabei eine Verriegelungsschaltung 210 ein. Der Ein-Ausgang dieser Verriegelungsschaltung kennzeichnet, daß
^ eine Leseoperation eingeleitet worden ist.
Der Ausgang der Verriegelungsschaltung 210 führt zum einen
Eingang der UND-Schaltung 205. Die restlichen beiden Eingänge
der UND-Schaltung 205 bekommen die invertierten Signale "übertragung beendet" und "Datenende" über je einen Inverter 211 und
212 zugeführt, mit deren Hilfe gekennzeichnet wird, wenn eine Datenübertragung noch nicht zu Ende ist oder die Daten noch nicht
vollständig bereitstehen. Wenn also der Kanalrahmen beim Pollen aufgenommen worden ist und eine Antwort "Lesebefehl angenommen"
zurückging, wird ein nachfolgender Befehl "Leerlesen" von der
Zentrale eine Befehlsantwort "Leerlesen angenommen? bewirken, solange die Anforderung noch nicht durchgeführt werden kann. Die
" Signale "übertragung beendet" und "Datenende" sind von der angeschlossenen Endeinheit über die Schnittstelle empfangene Standardsignale und geben Auskunft über die Bereitschaft der betroffenen
Endeinheit.
Di· Verrlegelungsschaltung 210 wird bei einem Leseende-Befehl mit
einem Abtatttaktiapuls über eine UND-Schaltung 213 zurückgestellt.
Mit dieser steuerung über die UND-Schaltung 213 wird dl· Rückstellung der Verriegelungsschaltung 210 verhindert» bis «in· aufgerufen· Leteoperation, duroh ton Befehl "Leseend·" gekennzeichnet,
wirklich beendet wirdι solang« bleibt dl· Verriegelungsschaltung
210 eingeschaltet und markiert den L«seb«trl«b. .*
Bin ve« l«fehlsd«09der 187 tufgwo—mir L«t«b«f«m wir* 4irt*t .'
Mi 013 009130/1177
zum Befehlsantwortdecoder 190 weitergeführt und erzeugt dort das
Signal "Lesebefehl angenommen". Die weiteren für eine Leerleseoperatlon
gültigen Befehlsantworten sind "Leseende-Anforderung"
und "Leseanforderung". Der Ein-Ausgang der Verriegelungsschaltung 210 1st mit dem einen Eingang einer UND-Schaltung 214 verbunden,
die das Signal "Leseende-Anforderung" abgeben lässt und mit
einer UND-Schaltung 215, die ihrerseits das Signal "Datenleseanforderung"
bewirkt. Die UND-Schaltung 214 wird zusätzlich mit dem Befehl "Leerlesen" und dem Signal "übertragung beendet"
gespeist. Somit wird bei den drei Bedingungen "Lesebetrieb",
"Leerlesen" und "übertragung beendet" die Abgabe einer Befehlsantwort
"Leseende-Anforderung" im Befehlsantwortdecoder 19O aufgerufen«
Die UND-Schaltung 215 ist zusätzlich vom Signal "Datenende"
und von Befehl "Leerlesen" abhängig und bewirkt ein Aufrufsignal
zur Abgabe der Befehlsantwort "Datenleseanforderung" im Befehlsantwortcodierer 190.
Ein von Befehlsdecoder 187 aufgenommener Befehl "Datenlesen" wird
den zweiten Eingang der bereits genannten UND-Schaltung 216
zugeführt, deren anderer Eingang mit dem Ausgang der Verriegelungsschaltung 210 verbunden 1st, und welche ein Anforderungssignal für
die Befehlsantwort "Datenlesen angenommen" zum Befehlsantwortco
dier er 190 abgibt. Der Datenlesebefehl, der Abtasttakt und der
Ausgang der Verriegelungsschaltung 210 sind über eine UND-Schaltung
217 mit dem Eingang einer Verriegelungsschaltung 218 verbunden.
Der Ein-Ausgang dieser Verriegelungsschaltung 218 führt zu einem
Eingang einer UND-Schaltung 219, deren andere beide Eingänge
mit dem Signal "Byte 5" und dem Ladetakt von der Taktableitung
176 verbanden sind. Der Ausgang dieser UND-Schaltung 219 ruft zur Abgabe des Signals "Daten aufgenommen" auf, und die Ver
riegelungsschaltung 218 wird mit dem Signal "Löschen" vom Bytezähler 181 zurückgestellt·
Ein von Befehledecoder 187 empfangener Leseende-Befehl wird
direkt zu« Aufruf des Signals "Leseende angenommen" zum Befehlsantwortcodierer 190 weitergegeben. Ähnlich wird das Datenende-
Signal von der Endeinheit direkt als Daten-Torsignal für die
Docket RA 968 015 009830/1277
Torschaltung 191 und das Signal "Lesen läuft" vom Ein-Ausgang
der Verriegelungsschaltung 210 abgegeben.
Die übrigbleibenden Schaltkreise gemäß Fig. 23 betreffen die
Schreiboperationen und die von der Zentrale empfangenen Schreibbefehle. Wenn ein Schreibbefehl vom Befehlsdecoder 187 her
empfangen wird, wird dieser direkt zur Erzeugung des Signals "Schreibbefehl angenommen" im Befehlsantwortcodierer 190 weitergeleitet. Zusätzlich wird der Schreibbefehl einem Eingang einer
UND-Schaltung 220 zugeführt. Der andere Eingang dieser UND-Schaltung 220 wird mit dem Abtasttakt beaufschlagt; somit wird
^ dann über die UND-Schaltung 220 eine Verriegelungsschaltung
•ingeschaltet. Diese Verriegelungsschaltung 221 arbeitet ähnlich
der Verriegelungsschaltung 210, hier jedoch zur Kennzeichnung
des Schreibbetriebes. Der Ein-Ausgang der Verriegelungsschaltung
221 ist mit je einem Eingang der UND-Schaltungen 222, 223 und 224 verbunden.
Entsprechend der Tabelle in Fig. 19 sendet die Zentrale auf den Empfang einer Befehlsantwort "Schreibbefehl angenommen"
den neuen Befehl "Leerschreiben" im nächsten Rahmen dieses Kanals. Wenn der Befehl "Leerschreiben" empfangen und decodiert
wird, wird er je einem Eingang der UND-Schaltung 223 und 224 zugeführt. Die UND-Schaltung 223 erhält zusätzlich über einen
* Inverter 225 das Signal "Für Daten bereit" von der Endeinheit.
Damit wird gekennzeichnet, daß die Endeinheit noch nicht für die Abgabe eines Datenbytes bereit ist. Die UND-Schaltung
gibt dann das Aufrufsignal für die Befehlsantwort "Leerechreiben angenommen" ab. Dieses Signal wird zum Befehlsantwortcodierer
190 weitergeführt, um von dort die entsprechende Befehlsantwort "Leerschreiben angenommen" weiterzugeben. Die UND-Schaltung
ist mit dem Signal "Für Daten bereit" direkt verbunden, 1st
■omit bei bereiter Endeinheit gekennzeichnet, und ihr Ausgang
ruft im Befehlsantwortcodierer 190 zur Abgab« der Befehlsantwort "Datenschreibanforderung" auf. Solange aber tür Befehlsantwort
"Leerschreiben angenommen" über den Ausgang der UND-Schaltung
223 aufgefordert wird, reagiert die Zentral« mit einem weiteren
Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277
Befehl "Leerschreiben". Dies wiederholt sich solange, bis die Endeinheit für Daten bereit ist und dann die Abgabe der Befehlsantwort "Datenschreibanforderung" über den Ausgang der UND-Schaltung
224 aufgerufen wird. Wenn nun diese Antwort "Datenschreibanf orderung" zur Zentrale gesandt wird, kommt von dort her als
nächstes der Befehl "Datenschreiben11. Dieser Befehl wird begleitet
durch ein Datenbyte im fünften Byte des Rahmens. Der Befehl "Datenschreiben" wird direkt einer UND-Schaltung 222
zugeführt und gibt den Aufruf für die Befehlsantwort 'Datenschreiben
angenommen" zum Befehlsantwortcodierer 190 weiter, weil der andere Eingang der UND-Schaltung 222 bereits durch die
eingeschaltete Verriegelungsschaltung 221 vorbereitet wurde.
Der Befehl "Datenschreiben" erzeugt des weiteren in jedem Byte S Impulse für die Datenabtastung. Der Schreibbefehl wird dazu
über den Ausgang der Verriegelungsschaltung 221 einer UND-Schaltung 226 mitgeteilt; gleichzeitig liegen an den anderen Eingängen
dieser UND-Schaltung 226 der Befehl "Datenschreiben11 und der Abtasttakt von der Taktableitung 176. Das Ausgangssignal der
UND-Schaltung 226 schaltet eine Verriegelungsschaltung 227 ein, welche ihrerseits eine UND-Schaltung 228 vorbereitet. Diese
gibt dann während des Bytes 5 die Abtasttaktimpulse von der Taktableitung 176 als Impulse für die Datenabtastung weiter.
Nach Ende des Bytes 5 wird die Verriegelungsschaltung 227 durch das Löschsignal vom Bytezähler 181 zurückgestellt, so daß keine
Datenabtastimpulse mehr durchgegeben werden, bis der nächste
Datenschreibbefehl empfangen wird.
Der Ein-Ausgang der Verriegelungsschaltung 221 erzeugt ebenfalls
das Signal "Schreiben läuft" über die Schnittstelle zur angeschalteten
Endstelle. Nach Beendigung der Schreiboperationen unter Steuerung des zentralen Rechners wird ein Befehl "Schreibende" gegeben. Dieses Signal wird unverändert als Aufrufsignal
für die Befehlsantwort "Schreibende angenommen" zum Befehlsantwortcodierer 190 weitergegeben. Des weiteren wird der Befehl
"Schreibende" über eine UND-Öchaltung 229 zur Rückstellung der
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- 50 -Verriegelungsschaltung 221 benutzt. Der zweite Eingang dieser
UND-Schaltung 229 wird dazu wiederum mit Abtasttaktimpulsen von der Taktableitung 176 beaufschlagt. Damit wird die Verriegelungsschaltung 221 zurückgestellt und der Schreibbetrieb beendet.
Fig. 6 ist das FluBdiagramm einer typischen Schreiboperationsfolge.
Die Operationsfolge wird immer durch den Rechner 12 aufgerufen, und
dieser steuert die Folge jeweils durch Eingabe von Rahmeninformationen in jeweils an eine bestimmte Endstelle und Endeinheit
adressierten Kanalrahmen. Der erste Rahmen, der für'einen gewählten Kanal eingegeben wird, möge einen Schreibbefehl enthalten.
Zeitgereicht überträgt der Ausgang der Zentrale 11 diesen Schreibbefehl an die bestimmte Endstelle innerhalb der Leitungsschleife.
Wenn die angesprochene Endstelle ihre eigene Adresse und danach den Schreibbefehl erkennt, ersetzt sie das Schreibbefehlsbyte durch
eine Befehlsantwort "Schreibbefehl angenommen" und erzeugt
dabei das Signal "Schreiben läuft" zur adressierten Endeinheit gemäe der decodierten Endeinheitsadresse bzw. an die einzig
in der Endstelle vorhandene Endeinheit. Dies gibt der Endeinheit an, daß sie nun eine Ausgabeoperation durchzuführen hat.
Wenn die Zentrale die Befehlsantwort "Schreibbefehl angenommen"
empfängt, gibt sie einen Befehl "Leerschreiben" in den nächsten
Kanalrahmen für die gleiche Adresse ab. Dieser Befehl wird in der Zentrale auf Grund des rUckempfangenen Rahmens erzeugt und dann
unter der entsprechenden Kanaladresse als neuer Kanalrahmen gespeichert, bis die übertragung über den Ausgang erfolgt. Wenn die
Endstelle den Befehl "Leerschreiben" aufnimmt, gibt si· die Befehlsantwort "Leerechreiben angenommen" ab, solang« die angesprochene Endeinheit nicht zur Aufnahme eines Datenbytes bereit 1st*
Diese Befehleantwort wird bei der Aufnahm« de· Befehls "Leerechreiben" solang« wiederholt, bis dl« Endeinheit tür Datenaufnahm· bereit ist.
Wenn dl« Endeinheit bereit Ut, wird auf d«n nächsten Mf«hl
Docket RA 968 015 009830/1277
"Leerschreiben" mit einer "Datenschrelbanforderung" wie in Flg.
23 dargestellt, geantwortet. Wenn die Zentrale diese "Datenschreibanforderung" empfängt, erzeugt sie einen Befehl "Datenschreiben"
und unterbricht den Rechner zum Einladen eines entsprechenden Oatenbytes. Der Befehl "Datenschreiben" und das Datenbyte werden
in den Rahmenspeicher 20 unter der betreffenden Kanaladresse eingegeben. Der Kanalrahmen wird dann über den Ausgang der Zentrale ausgesendet. Beim Empfang in der Endstelle erzeugt diese
darauf die Befehlsantwort "Datenschreiben angenommen" und Datenabtastimpulse. Die Datenabtastimpulse werden an die Endeinheit
weitergegeben, die dann während des Bytes 5 das Datenbyte über den
Ausgangskanal vom Schieberegister 177 abgreift. Dieser Datenschreibvorgang wird solange in gleicher Weise wiederholt, bis alle an
die betreffende Endeinheit gerichteten Datenbytes aufgenommen sind. Wenn die Zentrale vom Rechner ein Datenbyte anfordert,
nachdem das letzte anstehende Datenbyte ausgesandt worden ist, kennzeichnet der Rechner der Zentrale, daß die Schreiboperation
beendet 1st und keine Daten mehr vorliegen. Nun setzt der Schreibendecodierer 66 einen Schreibendebefehl in den Kanalrahmen ein.
Dieser wird über den Rahmenspeicher 20 dann zur Endstelle übertragen. Wenn der Schreibendebefehl In der Endstelle empfangen
wird, wird die Befehlsantwort "Schreibende angenommen11 zur Zentrale zurückgesandt und die Verriegelungsschaltung 221, wie
bereits anhand der Fig. 23 beschrieben» gelöscht.
Fig. 7 ist das FluBdiagramm einer typischen Polling- und Leseoperationsfolge. Der Rechner 12 steuert das Laden der Rahmen für
die gegebenen Kanäle in den Rahmenspeicher 20 und lässt unter Programmeteuerung Polling-Kanalrahraen aussenden. Diese enthalten
die Information "Polling-Adresse" im ersten Adressbyte 2 und
einen Befehl "Leerlesen" im Befehlsbyte 4. Wenn in einer Endstelle eine Endeinheit Bedienung anfordert, wird nach einem . -Kanalrahmen mit der "Polling-Adresse" im Byte 2 gesucht. Solange
eine Endstelle Bedienung anfordert, wird dies durch das Signal "Bedienung erforderlich" über die Schnittstelle in der Endstelle
gekennzeichnet. Sobald die Endstelle im Byte 2 die "Polling-Adresse" gefunden hat und das Signal
Docket RA 968 015 00 983 0/1277
"Bedienung erforderlich" eingeschaltet ist, wird die eigene Adresse
in das Byte 2 eingesetzt und der Befehl "Leerlesen" durch die Befehlsantwort "Leseanforderung" ersetzt. Die dies steuernden
Schaltkreise sind in Fig. 23 gezeigt. Die Zentrale empfängt den Kanalrahmen und merkt, daß die Adresse in die der Endstelle eigene
Adresse Y umgewandelt worden ist und daß auch die Befehlsantwort "Leseanforderung" eingesetzt wurde. Die Zentrale merkt sich
die empfangene Endetellenadresse, setzt in das Befehlsbyte den Lesebefehl ein und gibt den so umgeänderten Rahmen in den
Rahnenspeicher 20 ein, von welchem dieser zeitgerecht ausgesendet wird.
Die Endstelle nimmt den geänderten Rahmen im nächsten dem betrachteten Kanal zugeordneten Informationsdurchlauf auf und
gibt dafür die Befehlsantwort "Lesebefehl angenommen" zurück, welche in das vierte Rahmenbyte eingesetzt wurde. Jetzt hat
die Endstelle den Kanal zur Bedienung der anfordernden Endeinheit ergriffen. Wenn die Zentrale die Befehlsantwort "Lesebefehl
angenommen" erkennt, ändert sie darauf das Rahmenbefehlsbyte
wieder ab und setzt dabei noch einmal den Befehl "Leerlesen" ein.
Der so abgeänderte Rahmen wird unter der zugehörigen Kanaladresse im Rahmenspeicher 2O festgehalten und der Ausgang der Zentrale
sendet diesen Rahmen wie nun bereits bekannt aus.
ψ Wenn der Rahmen mit dem zweiten Befehl "Leerlesen" durch die Endstelle erkannt wird, ist die Verriegelungsschaltung 210 gemäB Fig.
23 bereits eingeschaltet und gibt der Endeinheit das Signal "Lesen läuft". Wenn die Endstelle zur Datenauslesung betriebsbereit
ist, so 1st auch schon das Signal "Datenende" eingeschaltet. Ist jedoch die Endeinheit noch nicht zur Datenauslesung fertig,
wird dieses Signal nicht eingeschaltet und die Endstelle gibt lur Zentrale die Befehleantwort "Leerlesen angenommen". "Leerlesen/Leerlesen angenommen" ist die Leerlauffolge.
Sobald die Endeinheit zur Datensendung bereit ist, wird das tiignal "Datenende" eingeschaltet, und die Endstelle beantwortet
. den nächsten Befehl "Leerlesen" mit der Befehlsantwort "Daten-Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277
leseanforderung". In der Zentrale wird diese Antwort durch den
neuen Befehl "Datenlesen" ersetzt und dieser übertragen. Der Befehl "Datenlesen" wird durch "Datenlesen angenommen" beantwortet und
ein Datenbyte aus der Endeinheit in das Byte 5 des gerade betrachteten Kanalrahmens eingesetzt. Gemäß Fig. 23 wird durch die
UND-Schaltung 219 nun das Signal "Daten aufgenommen" erzeugt, womit der Endeinheit gekennzeichnet wird, daß sie die übertragung
des nächsten Datenbytes vorbereiten kann. Wenn die Zentrale die Befehlsantwort "Datenlesen angenommen" erhält, wird das
Byte 5 aus Rahmens an den Rechner übertragen und das Befehlsbyte
4 durch "Leerlesen" ersetzt. Wenn im nächsten Kanalumlauf die Endeinheit noch nicht mit dem nächsten Datenbyte bereit ist,
wird die Antwort "Leeriesen angenommen" wie vorbeschrieben erzeugt und Leerlauf setzt ein. Sobald jedoch das nächste Datenbyte
bereit ist, steht das Signal "Datenende" an und die Antwort "Datenleseanforderung" wird zur Wiederholung des bereits erklärten
Lesezyklus gegeben.
Sobald die Dateneinlesung beendet ist, teilt die Endeinheit dies der Datenübertragungssteuerung 186 mit, und eine Befehlsantwort "Leseendeanforderung" wird auf den nächsten Befehl der
Zentrale "Leerlesen" gegeben. Die Zentrale antwortet mit dem Befehl "Leseende",und darauf gibt die Endstelle eine Rückantwort
"Leseende angenommen" ab, womit die gesamte Leseoperationsfolge beendet ist.
Dock.t «a 968 015 009830/1277
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1. Verfahren zur zeitmultiplexen Binär-Datenübertragung in einem aus einer Zentrale und mindestens einer Endstelle mit mindestens einer Endeinheit bestehendem, eine geschlossene Zweidrahtschleife umfassenden übertragungssystem,bei dem die Dateneingabe in die Schleife ebenso wie die Datenausgabe aus ihr über in der Zentrale und in jeder Endstelle vorgesehene m-stellige Schieberegister gleicher Stellenzahl erfolgt unddie Datenübertragung vom Ausgang der Zentrale zum Eingang der ersten Endstelle und vom Ausgang der letzten Endstelle zum Eingang der Zentrale sowie bei Vorhandensein mehrerer Endstellen vom Ausgang der einzelnen Endstellen jeweils zum Eingang der nächsten mittels im ausgangsseitigen Leitungsübertrager der einzelnen Stationen erzeugte Induktionsimpulse durchgeführt wird, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:a) Die Daten werden blockweise in zeitmultiplex aufeinanderfolgenden Kanalrahmen (KANl...KANl3) übertragen, die jeder aus einer vorgegebenen Zahl von Bytes (z.B. 30) zu je m Bits (m»8) bestehen.b) Jeder dieser Kanalrahmen (KANl...KANl3) besteht aus einer für das übertragungssystem festgelegten Folge von Bytes, deren jedem einzelnen Byte eine bestimmte Informationsbedeutung (Start, Endstellenadresse, Endeinheiteadresse, Operationsbefehl, Daten, Synchronisierung) zugeordnet ist.c) Vor und nach jedem vollständigen Verschiebezyklus von m Schritten können komplette Informationsbytes über die Schieberegister bitparallel ausgetauscht werden.d) In der Zentrale (11) und in den Bndstellen (Cl...Ci...Cn) werden die einzelnen Bits, Bytes und Kanalrahroen abgezählt, womit in den einseinen Stetionen (11, Cl*..Cn)Dook.t RA ,«8 O15angezeigt wird, wann jeweils eine komplette Verschiebefolge von m Bits beendet ist und somit ein vollständiges Byte zur Ein- oder Ausgabe bereitsteht, welches Byte mit welcher zugeordneten Informationsbedeutung gerade in den Schieberegistern der einzelnen Stationen (11, Cl...Cn) ansteht undzu welchem zeitmultiplexen Kanalrahmen (KANl...KANl3) es gehört.e) Die einzelnen Bytes werden von der Zentrale (11) ausgehend in der geschlossenen Schleife, ungeändert oder nach vorgegebenen Regeln geändert, bis zum vollständigen Umlauf wieder in die Zentrale (11) zurück hindurchgeschoben.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrale (11) zum Datenaustausch mit einer Endstelle (Cl... Cn) ein erstes Adressbyte (Byte 2) aussendet, das die anzusprechende Endstelle (Cl...Cn) markiert.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrale (11) zum Datenaustausch mit einer zu bestimmenden Endeinheit (Ti) der adressierten Endstelle (Cl...Cn) ein zweites Adressbyte (Byte 3) aussendet, das die anzusprechendeEndeinheit (Ti) markiert.4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ansprache einer Endstelle (Cl...Cn), die nur eine einzige Endeinheit (Ti) umfasst, nur das erste Adressbyte (Byte 2) gesendet wird, das in der adressierten Endstelle (Cl...Cn) die einzig vorhandene Endeinheit (Ti) ebenfalls Markiert.5. Verfahren nach einen der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von der Zentrale (11) ein sich gleichermaßen an alle Endstellen (Cl...Cn) wendendes erstes Adressbyte (Pollingbyte) gesendet wird, das durch die erste in derDocket RA 968 015 009830/1277Schleifenfolge erreichte Endstelle (Cl...Cn) erfasst wird, in der Daten zur Übertragung nach der Zentrale (11) anstehen.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erfassende Endstelle (Cl...Cn) anstelle der empfangenen, sich an alle Endstellen (Cl...Cn) wendenden Adresse (Pollingadresse) ihre eigene Adresse in das erste Adressbyte (Byte 2) und gegebenenfalls in das zweite Adressbyte (Byte 3) die Adresse der mit ihr zusammenarbeitenden Endeinheit (Ti) einsetzt, um damit der Zentrale (11) mitzuteilen, durch welche Endstelle (Cl...Cn) der betreffende Kanalrahmen (KANl...KANl3) zwecks Datenübertragung aus einer angeschlossenen Endeinheit (Ti) und gegebenenfalls welcher erfasst worden ist.7. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufruf der in der jeweils adressierten oder erfassten Endstelle (Cl...Cn) und in der gegebenenfalls besonders angesprochenen Endeinheit (Ti) durchzuführenden Operation (Datenausgabe, Dateneingabe, Abwicklung von Kontroll- und Betriebsinformationen) die Zentrale (11) neben der Adressierung (Byte 2 oder Bytes 2 und 3) ein Steuerbefehlsbyte (Byte 4) aussendet, das durch die betroffene Endstelle (Cl...Cn) entschlüsselt und, wenn möglich, ausgeführt wird.8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daßdie Zentrale (11) zur Durchgabe von Steuerbefehlen nach den Endstellen (Cl...Cn) mindestens einen der Befehle Lesebefehl, Leerleeen, Datenlesen, Leseende, Schreibbefehl« Leerechreiben, Datenschreiben, Schreibende oder Synchronisieren (Fig. 19, linke und rechte Spalte) aussendet.9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennseichnet, daß auf einen empfangenen Steuerbefehl von der Zentral· (11) die adressierte oder erfasste Endstell· (Cl...Cn) gemäßDocket RA 968 015 .009830/1277den vorliegenden Betriebsbedingungen eine Befehlsantwort an die Zentrale (11) sendet.10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstelle (Cl...Cn) mindestens eine der Befehlsantworten Lesebefehl angenommen, Datenleseanforderung, Leseanforderung, Leseendeanforderung, Leerlesen angenommen, Datenlesen angenommen, Leseende angenommen, Schreibbefehl angenommen, Leerschreiben angenommen, Datenschreibanforderung, Datenschreiben angenommen, Schreibende angenommen oder Synchronisieren (Fig. 19, mittlere Spalte) sendet.11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrale (11) aufgrund der von einer Endstelle (Cl...Cn) empfangenen Befehlsantwort die Aussendung des nächsten, neuen Befehls (Fig. 19, rechte Spalte) entscheidet und durchführt.12. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder benutzte Kanalrahmen (KANl...KANl3) mindestens ein Datenbyte (Byte 5) enthält, das der Datenübermittlung zwischen der Zentrale (11) und der gerade angesprochenen Endstelle (Cl...Cn) dient.13. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kanalrahmen (KANl...KAN13) zu Beginn ein Startbyte (Byte 1) aufweist.14. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kanalrahmen (KANi...KAN13) mindestens ein Synchronisierbyte (Bytes 6...3O) enthält, das der Einleitung, Aufrechterhaltung und überwachung des Synchronlaufs zwischen den einzelnen Stationen und der erkennbaren Trennung aufeinanderfolgender Kanalrahmen dient.15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, Docket RA 968 015 0 0 9 8 30/1277daß nach übertragung einer vorbestimmten Zahl (z.B. 45) von Kanalrahmen (KANl...KANl3) mindestens ein besonderes Byte oder ein doppeltes Startbyte als ergänzende Orientierung für die Synchronlaufüberwachung übertragen wird.16. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kanalrahmen (KANl...KANl3) mit verschiedenen vorgegebenen Folgefrequenzen übertragen werden, am dem übertragungssystem die Möglichkeit zu geben, mit schnelleren oder langsameren Datenfolgen zu und von den Endstellen (Cl...Cn), je nach Geschwindigkeit der gerade angewählten Endeinheit (Ti), zu arbeiten.17. Schaltungsanordnung für eine Zentrale zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Kanalrahmenspeicher (20) zur Aufnahme von jeweils zu einem Kanalrahmen (KANl...KAN13) als Informationseinheit gehörenden Bytegruppen (Endstellenadresse, Pollingadresse, Endeinheitsadreese, OperatiQnssteuerbefehl, Daten) aus einer Datenquelle (Rechner 12) und zur kanalrahmenweisen Bereitstellung dieser Informationseinheiten zur seriellen Aussendung über eine abgehende Zweidrahtleitung zur ersten zum übertragungssystem gehörenden Endstelle (Cl) sowie zur Aufnahme von seriell über eine ankommende Zweidrahtleitung von der letzten zum übertragungssystem gehörenden Endstelle (Cn) empfangenen Bytegruppen und zur zusammengefügten Bereitstellung von jeweils eine Informationseinheit bildenden Kanalrahmen (KANl...KANl3) für die Weitergab« an einen Datenverarbeiter (Rechner 12), wobei die einzeln adressierbaren Bereiche des Kanalrahmenspeichers (20) zur Spei· cherung sowohl abgehender als «uch ankomnender Kanalrahmen geeignet sind.18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, gekennieichnet duroh ein m-»teilig·β Ausgangasohieberegister (30), dem dl· auszusendenden informationsbytes aus den Bereich·* 4«· Xanalrahownspeiohtrs (20) bytewtise bitpaxall·! itt«*ftthrt w*rd«a andDocket IA 9·· 015 008830/1377dessen Ausgang für seriell aufeinanderfolgende Binärsignale zur abgehenden Zweidrahtleitung führt und ein m-stelliges Eingangsschieberegister (42), dem die über die ankommende Zweidrahtleitung seriell aufeinanderfolgend einlaufenden Binärsignale zugeführt werden und dessen bitparalleler Ausgang für byteweise zusammengestellte Bits zu den Bereichen des Kanalrahmenspeichers (20) führt.19. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, gekennzeichnet durch einen m-stelligen Ausgangsbitzähler (22), dessen Zähleingang (+) von einer sendetaktgebenden Oszillatoranordnung (21) zur Abzahlung der-byteweise aufeinanderfolgend ausgesendeten Bits gespeist wird, einen Ausgangsbytezähler (23), dessen Zähleingang (+) zur Abzählung der aufeinanderfolgend ausgesendeten Bytes jeweils eines Kanalrahmens (KANl...KAN13) mit dem Ausgang einer Zählstelle (Bit 1) des Ausgangsbitzählers (22) verbunden 1st, einen Ausgangskanalzähler (24), dessen Zähleingang (+) mit dem Ausgang einer Zählstelle (Byte 1) des Ausgangsbytezählers(23) zur Bestimmung der aufeinanderfolgend auszusendenden Kanalrahmen (KAHl...KANl3) verbunden ist, sowie einen m-stelligen Eingangsbitzähler (22A), dessen Zähleingang (+) durch eine Taktableitung (41) mit von den über die ankommende Zweidrahtleitung empfangenen Bitimpulsen abgeleitete Taktsignale zur Abzählung der byteweise aufeinanderfolgend empfangenen Bits gespeist wird, einen Eingangsbytezähler (23A), dessen Zähleingang (+) zur Abzählung der aufeinanderfolgend empfangenen Bytes jeweils eines Kanalrahmens (KANl...KAH13) mit dem Ausgang einer Zahlstelle (Bit 1) des Eingangsbitzählers (22A) verbunden ist, und einen Eingangskanalzähler (24A), dessen Zähleingang (+) zur Bestimmung der aufeinanderfolgend empfangenen Kanalrahmen (XANl...KAM13) mit je einem Impuls pro empfangenen Kanalrahmen gespeist wird.20. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 oder 19, gekennzeichnet durch einen Treiber (36) zur Erzeugung von ,Docket Mk 968 015 0 0 9 8 3 0/1277" - 60 -binären Induktionsimpulsen, dessen Signaleingang vom Ausgang des Ausgangeschieberegisters (30) gespeist wird und dessen Ausgang an die abgehende Zweidrahtleitung angeschlossen ist,und eine empfangsseitige, impedanzanpassende Schaltungsanordnung (Abschluß 40), deren Eingang rait der ankommenden Zweidrahtleitung verbunden ist und deren Ausgang einer Gleichspannungspegelsignal- und Taktableitung (41) aufgenommene binäre Induktionsimpulse zuführt.21. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, gekennzeichnet durch einen Ausgangs-Rahmenadresscodierer (25), dessen Eingänge mit den Ausgängen des Ausgangskanalzählers (24) und dessen Ausgänge zur Adressierung auezugebender Bereiche des Kanalrahmenspeichers (20) mit dessen Rahmenadresseingängen verbunden sind.22. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, gekennzeichnet durch ein Ausgangsrahmenregister (27) zur Zwischenspeicherung der von Rahmen zu Rahmen variablen Kanalrahmenbytes, dessen Paralleleingänge von den Ausgängen des Kanalrahmenspeichers (20) gespeist werden und dessen einzelne Byteausgänge bitparallel zu den m Stellen des Ausgangsschieberegisters (30) führen.23. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, gekennzeichnet durch einen Startbytegeber (32) und/oder einen Synchronisierbytegeber (31), deren/dessen bitparallele Ausgänge zur Ausgabe von Rahmen zu Rahmen gleichbleibender Bytes zu den m Stellen des Ausgangsschieberegisters (30) führen.24. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, gekennzeichnet durch einen Eingangs-Rahmenadrsascodlerer (SSA), dessen Eingänge mit den Ausgängen das Blnganfskanalzählers (24A) und dessen Ausgänge zur Adressierung aufnehmender Bereiche des Kanalrahmenspeichers (20) mit dessen Rahmsnadresseingängen verbunden sind.Docket RA 968 015 009830/127725. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 24, gekennzeichnet durch ein Eingangsrahmenregister (47) zur Zwischenspeicherung der von Rahmen zu Rahmen variablen Kanalrahmenbytes, dessen bitparallele Eingänge für über die Schleife empfangene Adressbytes und Datenbytes vom Eingangsschieberegister (42) oder für die variablen Bytes bereits im Kanalrahmenspeicher (20) enthaltener kompletter Kanalrahmen von den Ausgängen des Kanalrahmenspeichers (20) gespeist werden, dessen Datenbyteausgang bitparallel zum zusammenarbeitenden Datenverarbeiter (Rechner 12) und dessen sämtliche Ausgänge zur parallelen übertragung zwischengespeicherter, von Rahmen zu Rahmen variabler Kanalrahmenbytes des weiteren zu den Dateneingängen des Kanalrahmenspeichers (20) führen.26. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 19 bis 25, gekennzeichnet durch einen Synchronisierdecoder (43), dessen bitparallele Eingänge mit den Ausgängen des Eingangsschieberegisters (30) zur Erkennung über die Schleife empfangener Synchronisierbytes (Bytes 6 - 30) verbunden sind und dessen Ausgang zur Anzeige zeitgerecht und vollständig empfangener Synchronisierbytes mit dem Löscheingang (LO) des Eingangsbit Zählers (22A) verbunden ist.27. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 19 bis 26, gekennzeichnet durch einen Startdecoder (44), dessen bitparallele Eingänge mit den Ausgängen des Eingangsschleberegistere (30) zur Erkennung über die Schleife empfangener Startbytes (Byte 1) verbunden sind und dessen Ausgang zur Anzeige zeitgerecht und vollständig empfangener Startbytes mit dem Löscheingang (Lu) des Eingangsbytezählers (23A) verbunden 1st*28. Schaltungaanordnung nach Anspruch 27, gekennzeichnet durch einen Start-Start-Detektor (45) zur Erkennung mindestens zweier direkt aufeinanderfolgender Startbytesf denen Eingang Mit dem Ausgang des Startdecoder» (44) zur AnzeigeDocket RJi 968 015 009830/1277. zeitgerecht und vollständig empfangener Startbytes verbunden ist und dessen Ausgang zur Anzeige eines erkannten, direkt auf ein vorangegangenes folgendes weiteres Startbyte mit dem Löscheingang (Lö) des EingangskanalZählers (24A) verbunden ist.29. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 25 bis 28, gekennzeichnet durch einen BefehlsQbersetzer (55) zur Erzeugung des nächsten, seitens der Zentrale (11) auszusendenden Operationssteuerbefehls an die Endstellen (Cl...Cn), dessen erster Eingang mit dem während der vorangehenden Kanalrahmenübertragung über die Schleife übertragenen Operationssteuerbefehl vom Steuerbefehlsausgang des Eingangsrahmenregisters (47) und dessen zweiter Eingang mit der Befehlsantwort (Byte 4) des gerade einlaufenden Kanalrahmens vom Eingangsschieberegister (42) gespeist wird, wobei ein Ausgangsbyte (Neuer Befehl) dieses Befehlsübersetzers (55) für den als nächstfolgend auszugebenden neuen Befehl zu den Eingängen des Steuerbefehlsabachnittes des Eingangsrahmenregisters (47) und von dort, mit den zugehörigen Adress- und Datenbytes zusammengesetzt, parallel zu den Dateneingängen des Kanalrahmenspeichers (20) weitergeführt wird.30. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 25 bis 29, gekennzeichnet durch einen Schreibende-Codierer (66), dessen bitparallele Ausgänge zum Einsetzen eines Schreibende-Befehlsbytes zu den Eingängen des Steuerbefehlsabschnittes des Eingangsrahmenregisters (47) geführt sind.31. Schaltungsanordnung nach einem der Anspruch« 19 bis 30, gekennzeichnet durch einen Schleifenkanaladresscodierer (59), dessen Einginge mit den Ausgängen des Eingangskanalithlers (24A) verbunden sind und dessen Ausgang· zum Datenverarbeiter (rechner 12) sur Informierung über die Kennung des gerade aufgenommenen Kanalrahmens (KAKI...XAM13) geführt sind.Docket RA 968 015 009830/1377200089332. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 31, gekennzeichnet durch ein Kanalrahmenregister (61), dessen Eingänge von der Datenquelle (Rechner 12) mit an die Endstellen (Cl...Cn) auszusendenden Informationen gespeist werden und dessen Ausgänge zur Dateneingabe in den Kanalrahmenspeicher (20) zu dessen Dateneingängen geführt sind.33. Schaltungsanordnung nach einen der Ansprüche 17 bis 32, gekennzeichnet durch ein Schleifenkanaladressregister (64), dessen Eingänge von der Datenquelle (Rechner 12) mit Adressinformationen für den Kanalrahmenspeicher (20) gespeist werden und dessen Ausgänge, gegebenenfalls über einen Rahmenadresscodierer (65), alt den Kanalrahmenadresseingängen des Kanalrahmenspeichers (20) verbunden sind.*34. Schaltungsanordnung für eine Endstelle zur Durchführung des Verfahrens nach einen der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch ein n-stelliges Schieberegister (177), dessen Serieneingang über eine ankommende Zweidrahtleitung empfangene Binärsignale zugeführt werden, dessen Serienausgang für «eiterzugebende Binärsignale zu einer abgehenden Zweidrahtleitung führt, das die bitseriell aufgenommenen Informationen für die byteparallele Verarbeitung innerhalb der Endstelle (Cl...Cn) und in der Endstelle byteparallel angefallene Informationen byteweise zur bitseriellen Weitersendung Über die abgehende Zweidrahtleitung bereitstellt.35. Schaltungsanordnung nach Anspruch 34, gekennzeichnet durch ein· Taktableitung (176), deren Eingang die über die ankoMMnde Zweidrahtleitung empfangenen, Binärsignale beinhaltend« Induktionsimpuls· zur Ableitung von Daten- und Taktimpulsen (Daten, Schiebetakt, Abtasttakt, Ladetakt) zugeführt werden, deren Datenausgang mit dem Datenelhgang de· Schieberegisters (177) und deren Schiebetaktausgang mit dem Takteingang d·· Schieberegisters (177) verbunden let.Docket *A 968 015 009Ö30/127736. Schaltungsanordnung nach Anspruch 35, gekennzeichnet durch eine eapfangsseitige, impedanzanpassende Schaltungsanordnung (Abschluß 175), deren Eingang mit der ankommenden Zweidraht-. leitung verbunden ist und deren Ausgang die Taktableitung (176) mit aufgenommenen binären Induktionsimpulsen speist, sowie einen Treiber (179), dessen Eingang vom Serienausgang des Schieberegisters (177) gespeist wird und an dessen Ausgang die Zweidrahtleitung für abgehende binäre Induktionsimpulse angeschlossen ist.37. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 34 bis 36, gekennzeichnet durch Decodierer (182, 183, 187, 188) für die Erkennung der Informationsbedeutung der einzeln aufeinanderfolgend empfangenen Bytes (Start, Adresse, Operationsbefehl, Synchronisierung) und Codierer (189, 190, 192) für die Eingabe von Betriebsinformationen (eigene Adresse, Endeinheitsadresse, Befehlsantwort) zur Zentrale (11).38. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 35 bis 37, gekennzeichnet durch einen m-stelligen Bitzähler (180), dessen Zähleingang (+) von der Taktableitung (176) gewonnene. Taktimpulse (Schiebetakt) zur byteweisen Abzählung der aufeinanderfolgend empfangenen und dabei weitergesendeten Bits zugeführt werden, und einen Bytezähler (181), dessen Zähleingang (+) zur Abzählung der aufeinanderfolgend empfangenen und weitergesendeten Bytes jeweils eines Kanalrahmens (KANl... KANl3) mit dem Ausgang einer Zählstelle (Bit 1) des Bitzählers (180) verbunden ist.3t. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 37 oder 38, gekennzeichnet durch eine Byterahmen-Synchronislersteuerung (103), die von einem Synchronisier/Start-Decodierer (182) bei jedem Byte eines von drei Signalen (Synchr., Start oder W/M) empfängt, welche erkennen lassen, ob das jeweils vollständig aufgenommen· Byte im Schieberegister (177) entweder •la Startbyte (Byte 1) oder ein Synchronisierbyte (Bytes 6 bis 30) oder irgend ein anderes Byte (Adresse, OperationsbefehlDocket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277oder Oaten; Bytes 2 bis 5) 1st, wobei diese Byterahmen-Synchronisiersteuerung (183) ein erstes Ausgangssignal (Kein Rahmen) abgibt, solange noch kein Kanalrahmen erkannt ist, und ein zweites Signal (Kein Bytesync), solange noch kein Bytesynchronismus herrscht.40. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 37 bis 39, gekennzeichnet durch eine Datenübertragungssteuerung (186), der von einem Befehlsdecodierer (187) jeweils dann ein Signal zugeführt wird, wenn von der Zentrale (11) ein auszuführender Operationsbefehl gegeben ist, und gekennzeichnet wird, welcher Art dieser ist (Lesebefehl, Datenlesen, Leerlesen, Leseende, Schreibbefehl, Schreibende, Datenschreiben, Leerschreiben), wobei aufgrund logischer Verknüpfungen mit in der Endstelle selbst anstehenden Zustandssignalen (Endeinheit gewählt, Bedienung erforderlich, übertragung beendet, Datenende, Für Daten bereit) über entsprechende Ausgänge die Aufrufsignale für den Befehlsantwortcodierer (190) und des weiteren Steuersignale für die lesende oder schreibende Endeinheit abgegeben werden.41. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 37 .bis 40, gekennzeichnet durch eine Schaltungsanordnung zur EndeInheitswahl (184), deren Eingang von einem Adressdecodierer(183) jeweils eines von drei Signalen (Eigene Adresse, Polling-Adr., oder Alle Adr.) zugeführt wird, welches kennzeichnet, daß das gerade aufgenommene erste Adressbyte die eigene Adresse der Endstelle oder eine suchende Pollingadresse oder irgendeine Adresse einer anderen Endstelle (Cl...Cn) enthält, und dem Eingang der Endeinheitswahl (184) des weiteren gegebenenfalls ein Signal (Bedienung erforderlich) zugeführt wird, wenn eine an die Endstelle angeschlossene Endeinheit Bedienung erfordert, wobei die Endeinheitewahl(184) über ihren ersten Ausgang ein Signal (Nur diese Endeinheit) abgibt, wenn die betreffende Endstelle entweder adressiert worden ist oder sie die Pollingadrssee aufgenommen hat, und wobei die Endeinheitswahl (184) über ihranDocket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277zweiten Ausgang ein Signal (Endeinheit gewählt) abgibt, wenn sie selbst oder irgendeine andere Endstelle (Cl...Cn) ·. gewählt worden ist.42. Sendeseitige Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Induktionsimpulsen bei der Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrale (11) einen freischwingenden Oszillator (92 in Fig. 11) aufweist, dessen Ausgang zum Eingang einer Viertaktschaltung (93) fuhrt, daß die beiden Ausgänge dieser Viertaktschaltung (93), deren erster im Takt 1 ein erstes und dessen zweiter im Takt 2 ein zweites Steuersignal im Rythmus des Oszillators (92) abgibt, mit den beiden Steuereingängen einer Torschaltung (35 gemäß Fig. 11) am Ausgang eines Ausgangsschieberegisters (30) der Zentrale (11) verbunden sind, daß der dritte und vierte Taktausgang der Viertaktschaltung (93) für die Takte 3 und 4 zur Erzeugung von Impulslücken in der abgehenden Impulsfolge unbenutzt sind, daß die Torschaltung (35) an ihrem Eingang vier UND-Schaltungen (94 bis 97) aufweist, daß der erste Eingang der ersten und dritten UND-Schaltung (94, 96) mit dem ersten Steuereingang (Takt 1) und der erste Eingang der zweiten und vierten UND-Schaltung (95, 97) mit dem zweiten Steuereingang (Takt -/ der Torschaltung (35) verbunden sind, daß der zweite Eingang der ersten und vierten UND-Schaltung (94, 97) mit dem binären 1-Ausgang (+) und der zweite Eingang der zweiten und dritten UND-Schaltung (95, 96) mit dem binären O-Ausgang (-) des Auegangsschieberegisters (30) der Zentrale (11) verbunden sind, daß die Ausgänge der ersten und zweiten UND-Schaltung (94, 95) über eine ODER-Schaltung (98) undden ersten Ausgang der Torschaltung (35) zu» Eingang eines ersten Treiberverstärkers (100) und der Ausgang der dritten und vierten UND-Schaltung (96, 97) über eine ODER-Schaltung (99) und den zweiten Ausgang der Torschaltung Π5) zum Eingang eines zweiten Teiberverstärkers (101) führen und daß die Ausgänge der beiden Treiberverstärker (100, 101S mit den beiden Primäreingängen eines LeitungeübertragersDocket RA 968 015 ^ 009830/1277(102) verbunden sind, an dessen Sekundärwicklung eine abgehende Zweidrahtleitung angeschlossen ist.43. Empfangsseitige Schaltungsanordnung zur Aufnahme von Induktionsimpulsen bei der Durchführung des Verfahrens nach einen der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine ankonnende Zweidrahtleitung an die Primärwicklung eines Fernleitungsübertragers (103) angeschlossen ist, deren Mittelabgriff gegebenenfalls an ein Bezugspotential (Erde) gelegt ist, daß die beiden Anschlüsse der Sekundärwicklung des Fernleitungsübertragers (103) mit dem Eingang je eines Abschlussverstärkers (104, 105) verbunden sind, daß die Ausgänge der beiden Abschlußverstärker (104, 105) zu den Eingängen (positiv, negativ) einer Taktableitung (41 gemäß Fig. 15) führen, wobei der erste (positive) Eingang, mit den ersten Eingängen einer ersten und dritten UND-Schaltung (114, 118) und der zweite (negative) Eingang der Taktableitung (41) mit den ersten Eingängen einer zweiten und vierten UND-Schaltung (116, 119) verbunden sind, daß in der Taktableitung (41) zwei Verriegelungsschaltungen (115, 117) vorgesehen sind, daß der Einschalteingang der ersten Verriegelungsschaltung (115) mit dem Ausgang der ersten UND-Schaltung (114) und der Einschalteingang der zweiten Verriegelungsschaltung (117) mit dem Ausgang der zweiten UND-Schaltung (116) verbunden ist, daß der ausseitige Ausgang der ersten Verriegelungsschaltung (115) zum zweiten Eingang der zweiten UND-Schaltung (116) und der ausseitige Ausgang der zweiten Verriegelungsschaltung (117) zum zweiten Eingang der ersten UND-Schaltung (114) führt, daß die Auegangesignal· von den einseitigen Ausgingen der beiden Verriegelungsschaltungen (115, 117) als binär· Datenimpulse (4/-) zu« Eingang «in·· lingangsschieberegisters (42) der Station (Hf Cl...Cn) weitergeführt werden, daß der einseitige Ausgang ümx ersten Verriegelungsschaltung (115) des weiteren mit dft* «weiten Eingang der dritten UND-Schaltung (118) und Air «inseitig« Ausgang der zweiten VerriegelungsschaltttHf (117) alt den zweiten Eingang der vierten UND-Schaltung CHt) verbunden ist, daß dl· beiden Aueginge derDocket MA 968 015 009830/1277OBIGINAt INSPECTEDdritten und vierten UND-Schaltung (118, 119) über die beiden Eingänge einer ODER-Schaltung (120) zur Abgabe von wiedergewonnenen Taktsignalen zusammengefaßt sind und daß der Ausgang der ODER-Schaltung (120) des weiteren über mindestens eine Verzögerungsschaltung (121, 122) zu den Rückstelleingängen der beiden Verriegelungsschaltungen (115, 117) geführt ist, wobei die Ausgänge der Verzögerungsschaltung(en) zur Abgabe von gegenüber den Taktsignalen vom Ausgang der ODER-Schaltung (120) zeitlich versetzten weiteren Taktsignalen (Abtastsignal, Schiebetaktsignal für Schieberegister, Ladetaktsignal für Speicher) benutzt werden können.Docket RA 968 015 0 0 9 8 3 0/1277L e e r s β ί te
Applications Claiming Priority (2)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |