DE2000922C - Mit Axialdreschmaschine ausgestatte ter Mähdrescher - Google Patents

Mit Axialdreschmaschine ausgestatte ter Mähdrescher

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Publication number
DE2000922C
DE2000922C DE2000922C DE 2000922 C DE2000922 C DE 2000922C DE 2000922 C DE2000922 C DE 2000922C
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Germany
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combine harvester
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
William H Davenport Ia Knapp (V St A) AOIk 91 00
Original Assignee
International Harvester Co , Chica go, 111 (V St A )
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen mit einer Axialdreschmasehine ausgestatteten Mähdrescher, hei dem die Drescheinrichtung aus einem sich angenähert horizontal in Längsrichtung der Maschine erstrekkenden und eine drehbar gelagerte Trommel umgehenden Gehüusezylinder besteht, wie beschrieben in der deutschen Patentschrift 1 279 414. Das anfallende Getreide wird diesem Gehäusezylinder vorn durch die Einlaufoffnung zugeleitet; die in mehreren aufeinanderfolgenden Dreschvorgängen ausgedroschenen Körner werden durch den Siebboden abgeführt, während die Dreschrückstände, geführt durch schrauhenlinienförmige Förderrippen. längs der Trommel bis zum hinteren Auslauf des Gehäuses befördert werden, wo sie in die freie Atmosphäre ausgestoßen werden Als Folge des für d;ese Dreschmaschinenausführung charakterislischen mehrmaligen Dresch- und Trennvorgani'-'S wird das Stroh weitaus stärker zerschlagen als dies bei sonnigen Bauarten von Dreschmaschinen der Fall ist. Diese bei einer Axialdreschmaschine stark zerkleinerten, von einem Druckluftstrom getragenen Dreschrückstände erzeugen, wenn sie in die Atmosphäre ausgestoßen werden, eine mit diesen Rückständen beladtne dichte Staubwolke. Diese die nähere Umgebung der Maschine umschließende Wolke behindert nicht nur den Fahrer in Sicht und Atmung, sondern verunreinigt auch die Maschinenteile, und von Nachteil ist besonders, daß auch die für das Brennstoffgemisch, für die Kühlung im Radiator und für dk- Reinigungsvorrichtung benötigte Luft stark verunreinigt ist Dieser Übelstand soll gemäß der Erfindung in neuartiger Weise dadurch behoben werden, daß die Dreschrückstände vor dem Ausstoß in die freie Atmosphäre durch eine Absetzkammer geleitet werden.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die am Gehäusezylinderauslaß ausgestoßene, reichlich mit Dreschrückständen angereicherte Wolke dann weitgehend entstaubt werden kann, wenn man ihr Gelegenheit gibt, vor dem Austritt in die freie Atmosphäre die mitgeführten Teilchen absetzen zu lassen. Dies läßt sich bei dem eingangs umschriebenen, mit einer Axialdreschmaschine ausgestatteten Mähdrescher gemäß der Erfindung durch eine im Bereich der Strohaustragöffnung des Gchäusezylinders vorgesehene, langgestreckte, mit einer vorderen Einlaßöffnung und einer hinteren Auslaßöffnung versehene Absetzkammer erreichen, längs deren Boden zwischen den beiden öffnungen ein das anfallende Material rückwärtslcitender Förderer angeordnet ist. Die Höhe dieser Absetzkammer ermöglicht Jen festen Materialtcilch-.:n, die in der vom Gehäusezylinder ausgcstoßencn Wolke enthalten sind, sich zu senken und sich auf dem am Boden der Kammer angeordneten Förderer abzulagern, während die von diesen Teildien weitgehend befreite Luft im Oberteil der Kammer bis zur Auslaßöffnung streichen und durch diese weitgehend gereinigt verlassen kann. Die am hinteren Ende des Förderers durch die Auslaßöffnung niederfallenden festen Dreschrückstände werden von der ausströmenden Luft kaum noch erfaßt. Die die Maschine umgebende Luft ist daher weitgehend entstaubt und kann nicht mehr zu den vorgenannten Mißständen führen.
In bevorzugter Weise ist unterhalb der Auslaßöffnung der Absetzkammer eine Streuvorrichtung angeordnet, die beispielsweise als ein umlaufendes Armkreuz ausgebildet ist, Wenn die aus der Auslaßöffnung niederfallenden festen Bestandteile in den Bereich dieser .Streuvorrichtung gelangen, werden sie in einem breiten Fächer hinter der Maschine ju·*- gestreut.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; in der Zeichnung ist
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Mähdreschers mit Axialdreschmaschine, von der die dem Beschau.r zugekehrte Wand abgenommen ist,
Fi α. 2 eine in größerem Maßstab gehaltene Draulsieht auf die erfindungsg>'mäße Absetzkammer.
Der in Fig. ! gezeigte, allgemein mit 10 bezeiclv neie Mähdrescher besitzt in herkömmlicher Weise den sich an die Plattform anschließenden Förderer M, Antriebsräder 12, die auf der Hinterachse angeordneten steuerbaren Räder 13, die Fahrerkabine 14, den Korntank 15, den Antriebsmotor 18, die mti einem umlaufbaren Flügelrad versehene Reinigung:, vorrichtung 16 und die hierzu gehörenden Antriebsmittel 17. Für den Ausdrusch ist das mit Einlauf 11 und Auslauf 23 und einer Strohaustragsöffnung 24 versehene zylinderförmige Gehäuse 20 vorgesehen, dessen Mittelachse X-X nach hinten gegenüber der Waagerechten leicht -cnsteigt. Im Einlauf ist eine mit Flügeln 31 versehene, vom Motor 13 über Antriebsmittel 34 in Umlauf setzbare Rotorwelle 30 angeordnet. Weiterhin umschließt das Gehäuse eine Mehrzahl offener Blätter 32 sowie Auswerfschaufeln 33 zum Auswerfen des Strohs.
Rechtsseitig des Gehäuses 20 (bei Betrachtung des Mähdreschers von vorn) ist eine sich in Längsrichtung erstreckende Absetzkammer 40 vorgesehen, die in Fig. 2 vergrößert dargestellt ist. Diese Kammer weist eine Decke 41, eine äußere Seitenwand 42, eine innere Seitenwand 43, eine Vorderwand 45 und eine Rückwand 47 auf. Im Bereich des Vorderteils 44 dieser Kammer ist eine sich über die Decke 41 und die innere Seitenwand 43 erstreckende Öffnung 48 vorgesehen. Die Strohaustragöffnung 24 steht mit dei Öffnung 48 über eine Leitvorrichtung 49 in Verbindung.
Innerhalb der Absetzkammer und in der Nähe von deren Boden ist ein Förderer 50 angeordnet, der aus einem mit abstehenden Fingern 58 versehenen, über Walzen 51, 54 laufenden Förderband 56 besteht, welches die sich in der Kammer absetzenden Teile vom Vorderende 44 nach dem hinten befindlichen Kammerteil befördert; auch ein mit Latten besetzter Kettenförderer wäre hierfür verwendbar. Die hintere Walze 54 befindet sich in größerem Abstand von der Rückwand 47, so daß zwischen der hinteren Förderbandbegrenzung 57, der Rückwand 47 und den beiden Seitenwänden 42, 43 eine Auslaßöffnung 59 gebildet wird, die hinter der Hinterachse liegt. Das aus der Absetzkammer durch diese öffnung ausgestoßene Material wird somit hinter dem Mähdrescher verteilt. Die vordere Walze Sl trägt auf ihrer Achse eine Riemenscheibe 52, die mit der Achse des Flügelrades der Reinigungsvorrichtung über einen Riemen 53 verbunden ist.
Unterhalb der öffnung 59 ist eine mit 60 bezeichnete Streuvorrichtung vorgesehen, welche das herabfallende Material über einen breiten Schwaden hinter der Maschine ausstreut. Diese Vorrichtung besteht aus einer in einem Lager 65 geführten vertikalen Welle 64, die mit einer Mehrzahl radial abstehender Arme 66 versehen ist, deren Nabe durch einen Konus 67 nach obenhin abgedeckt ist. Ein auf dieser Welle
angebrachtes Kegelrad 68 steht mit einem Kegelrad 69 auf einer kurzen horizontal angeordneten Welle 62 im Eingriff, die sich durch die äußere Seitenwand 42 nach außen erstreckt, dort in einem Lager 61 abgestützt ist und außerhalb der Kammer eine Riemenscheibe 73 trägt, die mit einer auf der Achse der hinteren Walze 54 angebrachten Riemenscheibe 55 über einen Riemen 63 verbunden ist. Über diese Antriebsverbindung wird den Streuarmen 66 eine in der Draufsicht der Fig. 2 entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufende Umlaufbewegung erteilt, so daß sich ein nach links hin abgeschrägtes Streubild ergibt.
Das bei der Fahrt über das Feld anfallende Getreide wird über den Förderer 11 dem Einlauf 22 des Trommelgehäuses 20 zugeführt und in der Trommel gedroschen und getrennt. Die Körner werden abgesiebt und die Rückstände gelangen bis zur Strohaustragöffnung 24. Infolge der Schlag- und Schleifwirkung in der Trommel bestehen diese Rückstände aus kleinen Stücken, und es wird ein^ erhebliche Menge Staub erzeugt. Wurden diese fein zerschlagenen, als Spreu oder Kaff bekannten Rückstände in die freie Atmosphäre ausgeblasen werden, würden sie eine dichte Staubwolke erzeugen.
Werden dagegen diese Rückstände nach dem Vorschlag der Erfindung durch eine Absetzkammer geleitet, kann sich die Luft ausweiten, wobei sich die mitgeführten Teilchen auf dem am Boden der Kammer angeordneten Förderer 50 absetzen können, welcher sie durch die Öffnung 59 der Streuvorrichtung 60 zuleitet, die sie in einem breiten Fächer hinter der Maschine ausstreut.

Claims (8)

Patentansprüche: 35
1. Mit Axialdreschmaschine ausgestatteter Mähdrescher niit einem sich angenähert horizontal in Längsrichtung der Maschine erstreckenden und eine drehbar gelagerte Trommel aufnehmenden Gehäusezylinder, gekennzeichnet durch eine im Bereich der Strohauslragöffnung (24) des Gehäusezylinders (20) vorgesehene, langgestreckte, mit einer vorderen Einlaßöffnung (48) und einer hinteren Auslaßöffnung (59) versehene Absetzkammer (40), liings deren Boden zwischen den beiden öffnungen (48, 59) ein das anfallerde Material rückwärtsleitender Förderer (50) angeordnet ist.
2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der Dreschtrommel im Bereich der Strohaustragöffnung (24) mit die Dreschrückstände durch diese öffnung herausdrückenden Schlagschaufeln (33) versehen ist.
3. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Strohaustragöffnung (24) und der Einlaßöffnung (48) der Absetzkammer (40) eine Leitvorrichtung (49) vorgesehen ist.
4. Mähdrescher nach Aopruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (50) als endloses Förderband (56) ausgebildet ist, dessen oberes Trum beim Antrieb in Richtung auf die hintere Auslaßöffnung (59) umläuft.
5. Mähdrescher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (56) mit abstehenden Fingern (58) versehen ist.
6. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung (48) nahe der Vorderwand (45) und die Auslaßöffnung (59) zwischen der hinteren Umlenkwalze (54) und der Rückwand (47) der Absetzkammer (40) angeordnet sind.
7. Mähdrescher nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Auslaßöffnung (59) angeordnete Streuvorrichtung (60).
8. Mähdrescher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuvorrichtung (60) ein gegenüber dem Gehäusezylinder (20) schräglicgendes Streubild erzeugt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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