DE20009331U1 - Bracket - Google Patents

Bracket

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DE20009331U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C7/00Orthodontics, i.e. obtaining or maintaining the desired position of teeth, e.g. by straightening, evening, regulating, separating, or by correcting malocclusions
    • A61C7/12Brackets; Arch wires; Combinations thereof; Accessories therefor
    • A61C7/14Brackets; Fixing brackets to teeth

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

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- &igr; - KEIL&SCHAAFHAUSEN
PATENTANWÄLTE
Bracket
Die Erfindung betrifft ein Bracket für kieferorthopädische Behandlungen, mit einer im Wesentlichen ebenen ersten Fläche für die Anlage an einem Zahn und einer zweiten, der ersten Fläche gegenüberliegenden Fläche, in der wenigstens eine Nut für die Aufnahme eines Spanndrahtes vorgesehen ist.
Es ist bekannt, bei kieferorthopädischen Behandlungen Brackets einzusetzen, die für die Dauer der Behandlung fest mit den Zähnen verbunden sind. Herkömmliche Brackets weisen dabei eine kubische Grundform auf, in der eine oder mehrere Nuten als Fräsrillen ausgebildet sind. Eine erste, auf der dem Zahn abgewandten Seite ausgebildete Nut dient zur Aufnahme eines Spanndrahtes, über den die Brackets miteinander verbunden werden. Über diesen Draht wird eine Zug- oder Druckbelastung über die Brackets auf die Zähne ausgeübt, so dass diese in die gewünschte Position ausgerichtet werden. In den zu der mit der Drahtaufnahmenut versehenen Fläche des Brackets senkrechten Flächen können weitere Nuten vorgesehen sein, bspw. um Gummischutzringe oder Befestigungsdrähte aufzunehmen.
Brackets weisen im Wesentlichen rechtwinklige Ecken und Kanten auf, die zu Verletzungen bzw. Irritationen der daran anliegenden Lippeninnenseiten oder Backenbereiche führen können. Zudem ist die Reinigung der bekannten Brackets schwierig, so dass aufgrund der an den Brackets haftenden Speisereste eine erhöhte Gefahr von Kariesbildung entsteht. Die bekannten
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Brackets werden zudem als störend empfunden, da sie sich wegen ihrer Form selbst bei geschlossenen Lippen deutlich sichtbar abzeichnen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, Brackets bereitzustellen, welche die Gefahr einer Verletzung des Mundinnenraumes verringern und angenehmer zu tragen sind.
Diese Aufgabe wird im Wesentlichen dadurch gelöst, dass die zweite Fläche der Brackets stetig gekrümmt bzw. abgerundet, insbesondere sphärisch ausgebildet ist. Dadurch werden die scharfen Kanten und Ecken von bekannten Brackets vermieden, so dass die Gefahr von Einschnitten in die Innenseite von Lippen oder Backen ausgeschlossen werden. Die insbesondere sphärisch gekrümmte Form der dem Zahn abgewandten Fläche der Brackets erlaubt zudem eine wirksamere Reinigung der Brackets, so dass das Risiko der Kariesbildung während einer kieferorthopädischen Behandlung mit Brackets gesenkt wird. Zudem sind Brackets mit der erfindungsgemäß gekrümmten bzw. 0 abgerundeten zweiten Fläche bei geschlossenen Lippen von außen weniger sichtbar, da auf hervorstehende Ecken und Kanten verzichtet ist.
Die Verletzungs- bzw. Irritationsgefahr des umliegenden 5 Gewebes wird insbesondere dann verringert, wenn die der benachbarten Lippe zuzukehrende Bereich der zweiten Fläche nut- und kantenfrei ist.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die erste Fläche direkt 0 an die zweite Fläche angrenzt. So kann vermieden werden, dass
die Brackets unnötig weit von dem Zahn abstehen, so dass einerseits Irritationen im Mundinnenraum vermieden werden und gleichzeitig die Brackets bei geschlossenen Lippen äußerlich weniger sichtbar sind.
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Es wird bevorzugt, dass die erste Fläche als Trägerfläche für ein Klebe- oder Haftmittel ausgebildet ist. Die erste, im Wesentlichen ebene Fläche, ist dadurch sicher an einem Zahn befestigbar, so dass die Brackets für die Dauer der Behandlung gut an dem Zahn anhaften. Ein ungewolltes vorzeitiges Lösen der Brackets von den Zähnen kann so vermieden werden, was zu einer Unterbrechung der Behandlung führen würde.
Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Nut in der Mitte der zweiten Fläche ausgebildet ist. Die Nut befindet sich damit in dem Bereich des Brackets, der die größte Materialstärke aufweist und von der benachbarten Lippe weniger tangiert wird. Der Spanndraht, über den Kräfte zur Behandlung auf das Bracket und den Zahn übertragen werden, kann somit sicher in der Nut gehalten werden. Die Gefahr eines Ausbrechens der Nut ist durch die Positionierung der Nut in der Mitte der zweiten Fläche verringert.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die erste Fläche 0 kreisförmig. Die Form der ersten Fläche korrespondiert damit zu der z.B. sphärisch gekrümmten Form der zweiten Fläche, so dass das gesamte Bracket als Halbkugel ausgebildet ist. Auf diese Weise können besonders wirkungsvoll Kanten und Ecken an dem Bracket vermieden werden, die zu Irritationen oder Verletzungen im Mundinnenraum führen würden.
Alternativ hierzu kann die erste Fläche des Brackets jedoch auch rechteckig ausgebildet sein. Durch die rechteckige Ausgestaltung der ersten Fläche des Brackets kann ein größerer Befestigungsbereich des Brackets an dem Zahn erzielt werden. Dadurch ist die Verbindung zwischen dem Bracket und dem Zahn zur Übertragung der für die kieferorthopädische Behandlung notwendigen Kräfte noch haltbarer.
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PATENTANWÄLTE
Erfindungsgeraäß ist bspw. auch vorgesehen, dass die Nut eine Breite aufweist, die zwischen 5% und 20% der größten Breite der ersten Fläche entspricht. Die Größenverhältnisse des Brackets sind damit so aufeinander abgestimmt, dass einerseits eine sichere Befestigung des Brackets am Zahn möglich ist, andererseits jedoch auch der Draht zur Übertragung der bei der Behandlung eingesetzten Kräfte sicher in der Nut gehalten wird.
Weiterhin sind bevorzugt die Kanten der Nut abgerundet. Auf diese Weise können Verletzungen an der Innenseite der Lippen oder Backen noch wirkungsvoller vermieden werden, so dass eine höhere Verträglichkeit und Akzeptanz der Brackets erreicht wird.
Vorzugsweise bestehen die Brackets aus Metall. Metall eignet sich besonders gut zur Aufnahme der bei der Behandlung erforderlichen Belastungen und ist gleichzeitig gut verträglich. Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass die Brackets aus Kunststoff bestehen. Auch geeignete Kunststoffe weisen die notwendige hohe Belastbarkeit zusammen mit einer guten Verträglichkeit auf. Sie zeichnen sich ferner durch - geringes Gewicht aus.
Im folgenden werden zwei Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Brackets nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf das Bracket nach
Fig. 1, und
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patentanwälte
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf ein Bracket nach einer zweiten Ausfuhrungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein im Schnitt dargestellte Bracket I anliegend an einem schematisch dargestellten Zahn 2 befestigt gezeigt.
Das Bracket 1 weist eine erste, ebene Fläche 3 auf, die für die Anlage an dem Zahn 2 bestimmt ist. Zwischen dem Zahn 2 und der ersten Fläche 3 des Brackets 1 ist ein Klebe- oder Haftmittel (nicht gezeigt) vorgesehen, durch welches das Bracket 1 an dem Zahn 2 befestigt ist.
Dem Zahn 2 abgewandt weist das Bracket I eine zweite Fläche 4 auf, die vorzugsweise sphärisch gekrümmt ausgebildet ist. Die zweite Fläche 4 grenzt dabei unter einem Winkel von 90° direkt an die erste Fläche 3 des Brackets 1 an. In der Mitte der zweiten Fläche 4 des Brackets 1 ist eine Nut 5 eingebracht, deren Breite b etwa ein Zehntel der Breite B des Brackets I in dessen Fußbereich entspricht. Die Kanten 6 und 7 zwischen der zweiten Fläche 4 und der Nut 5 sind abgerundet. Der 0 gesamte übrige Bereich der zweiten Fläche 4 ist nut- und kantenfrei.
Wie aus der Draufsicht von Fig. 2 ersichtlich, ist die erste Fläche 3 des Brackets 1 kreisförmig ausgebildet. Das durch die erste Fläche 3 sowie die sphärisch gekrümmte Fläche 4 gebildete Bracket 1 weist damit im Wesentlichen die Form einer Halbkugel auf.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung in Draufsicht dargestellt, bei der das Bracket 1 ebenfalls an dem Zahn 2 befestigt abgebildet ist. Die über ein Klebe- oder Haftmittel mit dem Zahn 2 verbundene erste Fläche 8 des Brackets 1 ist jedoch im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform rechteckig ausgebildet, während die dem Zahn 2 abgewandte
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zweite Fläche 9 ebenfalls sphärisch gekrümmt ist, so dass der obere Teil des Bracket eine Art Kugelkalotte bildet.
Auch in dem Bracket 1 nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung ist in der zweiten abgerundeten Fläche 9 eine Nut 10 mit abgerundeten Kanten 11 und 12 vorgesehen. Die Nut 10 ist dabei im Wesentlichen in der Mitte der zweiten Fläche 9 angeordnet.
Die Nut 5 bzw. 10 des Brackets 1 ist zur Aufnahme eines Drahtes (nicht dargestellt) ausgebildet, mit Hilfe dessen den Kräfte zur kieferorthopädischen Behandlung über das Bracket 1 auf den Zahn 2 übertragen werden können. Hierzu ist es möglich, dass in dem Bracket I weitere Nuten vorgesehen sind, um den Draht in der Nut 5 bzw. 10 zu halten. Diese weiteren Nuten sollten jedoch, wie bei der Ausführung gemäß Fig. 1 und 2, nicht in dem der jeweils angrenzenden Lippe des Bracket-Trägers zugewandten Bereich der zweiten Fläche 4, 9 vorgesehen sein.
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Bezugszeichenliste:
1 Bracket Fläche
2 Zahn Fläche
3 erste
4 zweite
5 Nut
6 Kante Fläche
7 Kante Fläche
8 erste
9 zweite
10 Nut
11 Kante der Nu
12 Kante des Br
b Breite
B Breite
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Claims (11)

1. Bracket für kieferorthopädische Behandlungen, mit einer im Wesentlichen ebenen ersten Fläche (3, 8) für die Anlage an einem Zahn (2) und einer zweiten, der ersten Fläche (3, 8) gegenüberliegenden Fläche (4, 9), in der wenigstens eine Nut (5, 10) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Fläche (4, 9) stetig gekrümmt bzw. abgerundet, insbesondere sphärisch ausgebildet ist.
2. Bracket, dadurch gekennzeichnet, dass der der jeweils benachbarten Lippe des Bracket-Trägers zugekehrte Bereich der zweiten Fläche (4, 9) nut- und kantenfrei ist.
3. Bracket nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fläche (3, 8) direkt an die zweite Fläche (4, 9) angrenzt.
4. Bracket nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fläche (3, 8) als Trägerfläche für ein Kleb- oder Haftmittel ausgebildet ist.
5. Bracket nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5, 10) in der Mitte der zweiten Fläche (4, 9) ausgebildet ist.
6. Bracket nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fläche (3) kreisförmig ist.
7. Bracket nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fläche (8) rechteckig ist.
8. Bracket nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5, 10) eine Breite (b) aufweist, die zwischen 5% und 20% der Breite (B) des Brackets (1) entspricht.
9. Bracket nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten (6, 7, 11, 12) der Nut (5, 10) abgerundet sind.
10. Bracket nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Metall besteht.
11. Bracket nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Kunststoff besteht.
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