DE20009700U1 - Spielzeugrad - Google Patents

Spielzeugrad

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/26Details; Accessories
    • A63H17/262Chassis; Wheel mountings; Wheels; Axles; Suspensions; Fitting body portions to chassis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B2360/00Materials; Physical forms thereof
    • B60B2360/94Cardboard or papers

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  • Toys (AREA)

Description

Artur Fischer Tip GmbH & Co. KG, 72176 Waldachtal
200/54 31. Mai 2000
S/vo
Beschreibung Spielzeugrad
Die Erfindung betrifft ein Spielzeugrad.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach herstellbares Spielzeugrad vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Das erfindungsgemäße Spielzeugrad weist eine Anzahl Radscheiben aus Pappe auf, die gleichachsig nebeneinander angeordnet sind. Am Umfang der Radscheiben ist ein Papier- oder Pappestreifen angebracht, der die Radscheiben umschließt und der mit einem Stärkematerial mit den Radscheiben verklebt ist. Unter Stärkematerial soll Stärke oder ein stärkehaltiges Material verstanden werden. Der Papier- oder Pappestreifen verbindet die Radscheibe miteinander zu dem Spielzeugrad. Zugleich bildet der Papier- oder Pappestreifen eine Lauffläche für ein gutes Abrollverhalten und einen guten Rundlauf des erfindungsgemäßen Spielzeugrades.
Das erfindungsgemäße Spielzeugrad hat den Vorteil, dass es preisgünstig einfach und auch von Kindern herstellbar ist. Das erfindungsgemäße
Spielzeugrad ist mit allenfalls geringer Belastung der Umwelt herstellbar, es ist problemlos umweltverträglich und vollständig entsorgbar.
Die Radscheiben des erfindungsgemäßen Spielzeugrades können mit Abstand voneinander angeordnet und ausschließlich über den Papier- oder Pappestreifen am Umfang miteinander verbunden sein. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung liegen die Radscheiben aneinander an und sind mit einem Stärkematerial miteinander verklebt. Diese Ausgestaltung der Erfindung ergibt ein stabiles Spielzeugrad.
Bei einer Weiterbildung1 der Erfindung sind Spielbauelemente aus einem aufgeschäumten Stärkematerial nach Art von Speichen außen auf dem die Radscheiben umgebenden Papier- oder Pappestreifen angeordnet und mit diesem verklebt. Ein weiterer Papier- oder Pappestreifen umschließt die Spielbauelemente am Umfang und ist mit deren äußeren Enden verklebt. Auf diese Weise entsteht eine Art Speichenrad. Die Spielbauelemente können radial oder auch in einem Winkel zu Radialen wie von Speichenrädern bekannt angeordnet sein. Als Spielbauelemente können Spielbauelemente wie sie in der DE 197 03 038 beschrieben sind, verwendet werden. Diese Spielbauelemente bestehen aus extrudiertem und aufgeschäumten Stärkematerial, also aus Stärke oder stärkehaltigem Material. Ausgangsmaterial für die Spielbauelemente sind Agrarrohstoffe, die gemahlen oder aus denen die Stärke extrahiert und durch Zugabe von Zuschlagstoffen zu einer expandier- und extrudierbaren Masse gemischt werden. Ein Verfahren zur Herstellung derartiger Spielbauelemente ist offenbart in der DE 40-16 597 A1. Die Spielbauelemente werden durch Anfeuchten klebend, so dass sie einfach mit dem Papier- oder Pappestreifen verklebbar sind. Sie sind aus einem billigen und nachwachsendem Rohstoff hergestellt, biologisch vollständig abbaubar und damit problemlos entsorgbar. Des weiteren sind die*- bekannten Spielbauelemente bei einem Verzehr gesundheitlich unbedenklich, auch wenn sie nicht zum Verzehr vorgesehen sind.
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Sie sind deswegen auch für Kleinkinder geeignet. Die bekannten Spielbauelemente haben näherungsweise eine Zylinderform.
Die Ausgestaltung der Erfindung mit den speichenartig angeordnet Spielbauelementen hat zunächst den Vorteil, dass das Spielzeugrad ein Speichenrad mit ästhetisch ansprechendem Aussehen bildet. Weiterer Vorteil ist, dass das Spielzeugrad einen großen Durchmesser aufweist. Um den Durchmesser des Spielzeugrades weiter zu vergrößern, können jeweils zwei oder mehr Spielbauelemente einander verlängernd miteinander verklebt werden. Auch ist es möglich, weitere Spielbauelemente außen auf dem weiteren Papier- oder Pappestreifen anzubringen und diese Spielbauelemente wiederum mit einem Papier- oder Pappestreifen zu umschließen.
Um ein Schrumpfen der nach Art von Speichen angeordneten Spielbauelemente durch Anfeuchten zum Verkleben zu vermeiden, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, dass die Spielbauelemente mit zusätzlichem Stärkematerial mit den Papier- oder Pappestreifen verklebt werden. Zum Verkleben werden bei dieser Ausgestaltung der Erfindung nicht die speichenartig angeordneten Spielbauelemente selbst angefeuchtet, sondern es wird zusätzliches Stärkematerial zum Verkleben verwendet, wobei als Kleber gleiches Stärkematerial wie für die Spielbauelemente Verwendung finden kann. Mit dem gleichen Stärkematerial kann auch der Papier- oder Pappestreifen am Umfang der Radscheiben angeklebt und können die Radscheiben miteinander verklebt sein.
Als Klebstoff kann beispielsweise eine Schicht Stärkematerial auf den Papieroder Pappestreifen aufgetragen werden, indem ein zusätzliches, nicht für das Spielzeugrad verwendetes Spielbauelement angefeuchtet und über den Papieroder Pappestreifen gestrichen wird. In bevorzugter Ausgestaltung wird ein zusätzliches Spielbauelement in dünne Scheiben geschnitten und durch Anfeuchten als Schicht auf den Papier- oder Pappestreifen geklebt. Durch
Anfeuchten der Stärkematerial-Schicht dieses Papier- oder Pappestreifens lässt sich der Papier- oder Pappestreifen mit den Radscheiben bzw. den äußeren Enden der speichenartig angeordneten Spielbauelemente verkleben.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist auf einer Außenseite der Papier- oder Pappestreifen ebenfalls eine Schicht aus dem aufgeschäumten Stärkematerial aufgebracht. Die Schicht kann als Klebstoff zum Ankleben der speichenartig angeordneten Spielbauelemente oder auch als Lauffläche des Spielzeugrades dienen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein erfindungsgemäßes Spielzeugrad in Seitenansicht;
.
Figur 2 das Spielzeugrad aus Figur 1 in perspektivischer Darstellung; und
Figur 3 Einzelteile des Spielzeugrades aus Figur 1 zur Erläuterung der
Herstellung.
Das in Figuren 1 und 2 dargestellte, erfindungsgemäße Spielzeugrad 10 ist als Speichenrad ausgebildet. Es weist eine Radnabe 12 auf, die aus gleichachsig nebeneinander angeordneten Radscheiben 14 (Figur 3) besteht. Die Radscheiben 14 sind kreisrunde und mit einem Achsloch 16 in ihrer Mitte versehene Scheibe aus Wellpappe, die gleichachsig aneinander anliegend angeordnet und miteinander verklebt sind. Zum Verkleben der Radscheiben 14 ist ein stärkehaltiges Material verwendet, das durch Anfeuchten klebend wird. Ein solches Stärkematerial ist offenbart in der DE 197 03 038 A1, das mit einem Expandiermittel versetzt und in einem Extruder aufgeschmolzen, aufgeschäumt und zu einem festen Schaum erstarrt ist. Der feste Schaum bildet ein zylinderförmiges, das Stärkematerial aufweisendes Spielbauelement, das durch
Anfeuchten klebend wird. Ein Verfahren zur Herstellung eines solchen, expandierten Stärkematerials ist beschrieben in der DE 40 16 597 A1. Zum Verkleben werden miteinander zu verklebende Flächen der Radscheiben 14 mit einem angefeuchteten, Stärkematerial aufweisenden Spielbaustein bestrichen und auf diese Weise eine Klebstoff bildende Schicht vom Spielbauelement ab- und auf die Radscheiben 14 aufgetragen. Die beschichteten Radscheiben 14 werden aneinander gedrückt und dadurch miteinander verklebt.
Anschließend wird ein Papier- oder Pappestreifen 18 um den Umfang der miteinander verklebten Radscheiben 14 gelegt und mit diesen verklebt. Zum Verkleben des Papier- oder Pappestreifens 18 wird ebenfalls das vorstehend beschriebene Stärkematerial verwendet. Allerdings wird das Stärkematerial vorzugsweise nicht durch Bestreichen auf den Papier- oder Pappestreifen 18 aufgetragen, sondern es~ wird insbesondere ein oder mehrere der bekannten Spielbauelemente in Längsrichtung in dünne Scheiben geschnitten, die angefeuchtet und als Klebeschicht aus Stärkemäterial auf .den Papier- oder Pappestreifen 18 aufgebracht werden. Durch Anfeuchten des die Schicht aus Stärkematerial aufweisenden Papier- oder Pappestreifen 18 lässt sich dieser auf den Umfang der Radscheiben 14 kleben. Zur Vermeidung einer Unebenheit am Umfang werden die Enden des Papier- oder Pappestreifen 18 stumpf aneinander gestoßen. Die miteinander verklebten Radscheiben 14 bilden zusammen mit dem am Umfang aufgeklebten Papier- oder Pappestreifen 18 die Radnabe 12 des erfindungsgemäßen Spielzeugrads 10. Die Radnabe 12 bildet eine einfache Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Spielzeugrades mit dem Papier- oder Pappestreifen 18 als Lauffläche, diese Radnabe 12 ist ohne weiteres als Spielzeugrad verwendbar.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind eine Anzahl der aufgeschäumten, zylinderförmigen Spielbauelemente 20 nach Art von Speichen radial nach außen abstehend mit der Nabe 12 verklebt. Zum Verkleben wird eine Außenseite des die Nabe 12 umschließenden Papier- oder Pappestreifens 18
wie bereits beschrieben mit Stärkematerial bestrichen, das von einem zusätzlichen Spielbauelement abgestriffen wird, das angefeuchtet und über den Papier- und Pappestreifen 18 gestrichen wird. Dieses auf den die Nabe 12 umschließenden Papier- oder Pappestreifen 18 aufgetragene Stärkematerial dient als Klebstoff zum Ankleben der radial abstehenden Spielbauelemente 20.
An äußeren Enden der Spielbauelemente 20 ist ein weiterer Papier- oder Pappestreifen 22 angeordnet, der die radial angeordneten Spielbauelemente 20 kreisförmig umschließt. Der weitere Papier- oder Pappestreifen 22 ist mit äußeren Enden der Spielbauelemente 20 verklebt. Zum Verkleben sind wie auch bei dem die Nabe 12 umschließenden Papier- oder Pappestreifen 18 Scheiben von Stärkematerial durch Anfeuchten aufgeklebt, die durch Schneiden eines zusätzlichen Spielbauelements in Längsrichtung in dünne Scheiben hergestellt sind. Die auf der Innenseite des weiteren Papier- oder Pappestreifens 22 aufgeklebten dünnen Scheiben aus Stärkematerial bilden eine Klebstoffschicht, die durch Anfeuchten den weiteren Papier- oder Pappestreifen 22 mit den äußeren Enden der radial angeordneten Spielbauelemente 20 verklebt. Der weitere Papier- oder Pappestreifen 22 bildet eine Lauffläche des erfindungsgemäßen Spielzeugrades 10. Damit das Spielzeugrad 10 gut abrollt, sind die beiden Enden des weiteren Papier- oder Pappestreifens 22 aneinander gestoßen, wobei sich eine Stoßstelle 24 auf einer äußeren Stirnfläche eines der Spielbauelemente 20 befindet.
Eine Außenseite des weiteren, das Spielzeugrad 10 umschließenden Papier- oder Pappestreifens 22 kann zur Ausbildung als Lauffläche wie auch die Innenseite mit einer Schicht aus Stärkematerial versehen sein.
Um einen guten Rundlauf des Spielzeugrades 10 zu erzielen, sind die radial angeordneten Spielbauelemente 20 auf gleich Länge abgelängt. Zum Ablängen dient eine rohrförmige Trennvorrichtung 26, wie sie in Figur 3 dargestellt ist. Eine solche Trennvorrichtung ist beschrieben in der DE 200 08 577. Vor dem
Verkleben mit der Radnabe 12 wird jedes Spielbauelement 20 in die Trennvorrichtung 26 gesteckt, wobei das Spielbauelement 20 an beiden Enden übersteht. Mittels eines Messers 28 werden überstehende Enden des Spielbauelements 20 entlang der Stirnränder der Trennvorrichtung 26 abgetrennt, so dass alle Spielbauelemente 20 eine exakt gleiche Länge aufweisen. Die Trennvorrichtung 26 weist einen durchgehenden Längsschlitz auf, so dass sie elastisch zusammengedrückt werden kann, um ein einliegendes Spielbauelement 20 festzuklemmen.
Um ein Spielzeugrad mit größerem Durchmesser herzustellen, können jeweils zwei oder mehr Spielbauelemente 20 koaxial aneinandergesetzt und miteinander verklebt werden. Diese zwei oder mehr Spielbauelemente werden anstelle der in Figuren 1 und 2 dargestellten, jeweils einzelnen Spielbauelemente 20 nach außen abstehend mit der Radnabe 12 verklebt und von einem Papier- oder Pappestreifen umgeben (nicht dargestellt). Auch können einzelne Spielbäuelemente nach außen abstehend auf die Außenseite des weiteren Papier- oder Pappestreifens 22 geklebt und an ihren äußeren Enden wiederum mit einem Papier- oder Pappestreifen umschlossen werden, um ein Spielzeugrad mit größerem Durchmesser herzustellen.

Claims (6)

1. Spielzeugrad, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielzeugrad (10) eine Anzahl Radscheiben (14) aus Pappe aufweist, die gleichachsig nebeneinander angeordnet sind, dass am Umfang der Radscheiben (14) ein Papier- oder Pappestreifen (18) angebracht ist, und dass der Papier- oder Pappestreifen (18) mit einem Stärkematerial mit den Radscheiben (14) verklebt ist.
2. Spielzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Radscheiben (14) aneinander anliegend angeordnet und mit einem Stärkematerial miteinander verklebt sind.
3. Spielzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Spielbauelemente (20) aus einem aufgeschäumten Stärkematerial nach Art von Speichen nach außen stehend außen auf dem Papier- oder Pappestreifen (18) angeordnet und mit diesem verklebt sind, und dass ein weiterer Papier- oder Pappestreifen (22) mit äußeren Enden der Spielbauelemente (20) verklebt ist, der das Spielzeugrad (10) am Umfang umschließt.
4. Spielzeugrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielbauelemente (20) mit einem zusätzlichen Stärkematerial mit einem oder beiden Papier- oder Pappestreifen (18, 22) verklebt sind.
5. Spielzeugrad nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Papier- oder Pappestreifen (18, 22) eine Schicht aus einem aufgeschäumten Stärkematerial als Klebstoff aufgebracht ist.
6. Spielzeugrad nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Außenseite des Papier- oder Pappestreifen (18, 22) eine Schicht aus einem aufgeschäumten Stärkematerial aufgebracht ist.
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