DE20009783U1 - Vorrichtung zur Kantenstabilisierung von textilen Warenbahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Kantenstabilisierung von textilen Warenbahnen

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
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Description

Patentanwalt Manfred Treffurth
Postfach 520 302
12593 Berlin
Telefon/Fax 5626882
Vorrichtung zur Kantenstabilisierung von textlien Warenbahnen
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Kantenstabilisierung von textlien Warenbahnen, die bewirkt, daß sich die stabilisierten Bahnkanten bei der Bearbeitung auf Maschinen der Textilveredlung und Konfektion nicht mehr einrollen.
Maschenware, wie Gestricke und Gewirke, werden in Form von Textilbahnen oder als Schlauchware hergestellt. Die Schlauchware besitzt bei ihrer Herstellung auf der Maschine einen geschlossenen runden Querschnitt, wobei an jeder Grenze von einer Maschenreihe zur anderen ein Kräftegleichgewicht herrscht, so daß sich die inneren Spannungen ausgleichen.
Werden in den nachfolgenden technologischen Stufen diese Schläuche aufgeschnitten und als breite Textilbahn weiter verarbeitet, so ist an der Schnittkante das Gleichgewicht der Kräfte aufgehoben. Es treten freie Spannungspotentiale auf, die wiederum einem Gleichgewicht zustreben. Das führt dazu, daß sich die Schnittkanten dem neuen Gleichgewicht zustrebend, je nach vorhandenem Spannungspotential und nach der Warenart, in unterschiedlich starker Weise einrollen.
Warenbahnen mit eingerollten Kanten verursachen bei der Bearbeitung auf Maschinen der Textilveredlung und Konfektion große Schwierigkeiten, da die Warenbahnen durch die entstandenen Wülste nicht mehr glatt über die Walzen- und Spannsysteme der Maschinen laufen. Dadurch kann die notwendige Materialqualität im weiteren Bearbeitungsprozeß nicht mehr oder nur bedingt gewährleistet werden.
Um diesem Einrolleffekt entgegenzuwirken bzw. zu vermeiden, sind die verschiedensten Verfahren und Vorrichtungen entwickelt worden.
So ist es bekannt, spezielle Ausbreiteinrichtungen einzusetzen, die nach dem Prinzip von rotierenden Spiralen die sich einrollenden Kanten wieder ausrollen. Das kann über die ganze Warenbahnbreite mit Spiralausbreitwalzen oder durch eine Kombination von rotierenden Ausrollfingern nur an den Rändern der Warenbahnen erfolgen.
Nach einer anderen bekannten Lösung werden die Warenbahnen zwischen Platten mit schräg angeordneten Rippen geführt, die ober und unterhalb der Warenbahn in diese eindrücken. Durch die auftretende Reibung der sich an den schrägen Rippen bewegenden Stoffkanten erfolgt deren Ausbreitung.
Nach einer weiteren Lösung, den sogenannten pneumatischen Kantenausstreifern, sind auf die sich einrollenden Kanten gezielt Luftstrahlen gerichtet, die so ein Ausrollen bewirken.
Durch alle diese Maßnahmen wird jedoch nur im unmittelbaren Wirkungsbereich der Vorrichtungen der gewünschte Ausrolleffekt hergestellt. Nach Verlassen des Wirkungsbereichs neigen die Warenbahnen dazu, sich wiederum an den Kanten einzurollen. Die genannten Effekte sind damit nicht zeitstabil. Für jede weitere Bearbeitungsstufe ist ein erneutes Ausrollen der Kanten erforderlich.
Deshalb ist man bestrebt, den Abstand von einer Walze der Warenführung zur anderen möglichst gering zu halten, um der Warenbahn möglichst wenig freie Länge zum Einrollen zu bieten. Oft sind jedoch innerhalb der Maschinenanlagen zwischen den Funktionsbaugruppen größere Walzenabstände unvermeidbar.
Zur Stabilisierung der Warenkanten wird aus diesem Grunde in der Regel mit sogenannten Kantenleimeinrichtungen gearbeitet. Hierbei wird bei laufenden Stoffbahnen im Bereich der ausgebreiteten Warenbahnkanten, in der Regel wenn diese auf einem Spannfeld im Einlauf eines Spannrahmens fixiert sind, Leim aufgetragen. Der Leim wird anschließend getrocknet, wodurch im getrockneten Zustand die Kanten dann verfestigt sind.. Ein Einrollen der Kanten wird auf diese Weise dauerhaft verhindert. An der Stelle von Leim ist es auch bekannt, andere chemische Mittel, wie zum Beispiel Kunstharze, zu verwenden, die den gleichen physikalischen Effekt bewirken.
Der Einsatz von chemischen Mitteln zur Kantenverfestigung besitzt einige entscheidende Nachteile.
Es wird stets ein Hilfsstoff zur Verfestigung benötigt, der mit einer Apparatur aufgetragen werden muß.
Bei der Verwendung von Leim muß anschließend eine Trocknung erfolgen, wofür zusätzliche Energie notwendig ist. An Maschinen ohne Trockenkammer ist eine zusätzliche Kantentrockeneinrichtung erforderlich, was erhebliche Investitions- und Betriebskosten erfordert.
Das Trocknen der Kanten bestimmt die Arbeitsgeschwindigkeit der gesamten Anlage, wirkt also produktivitätsmindernd. Die Produktivitätsreserve kann bei Fortfall der Kantentrocknung bis zu 50% betragen.
Bei der Verwendung von nicht wasserlöslichen Mitteln entfällt zwar der Trockenprozeß, hierbei ist jedoch eine Reaktionszeit bzw. Aushärtezeit und ein Abgasen von Lösungsmitteln bzw. der reagierenden Mittel zu berücksichtigen.
Die hier entstehenden Dämpfe müssen durch entsprechende Absaugvorrichtungen vom Entstehungsort entfernt werden. Im Verlaufe des Bearbeitungsprozesses muß die geleimte oder mit anderen chemischen Mitteln verfestigte Kante entfernt werden.
Das Entfernen der Kante erfolgt mittels spezieller Schneideinrichtungen.
Die abgeschnittene Kante selbst ist ein Materialverlust, wodurch die Materialausnutzung wesentlich vermindert wird. 5
Nach der Patentschrift DE 27 18 055 ist eine Vorrichtung zur Verhinderung der Kräuselung der Ränder von gewirkten Stoffen beschrieben, mit der die aufgezeigten Nachteile bereits vermieden werden sollen.
Nach dieser Lösung werden die Stoffränder, ähnlich dem Effekt bei den bekannten Bügelmaschinen, unter Druck, zwischen jeweils zwei Rollen durch einen Hochdruckdämpfer geführt. Durch die Einwirkung von Druck und der durch den Dampf erzeugten hohen Temperatur und feuchten Atmosphäre werden die inneren Spannungen aus den Rändern der Maschenware aufgehoben, und es erfolgt eine Glättung der Ränder.
Da der von den Rollen auf die Ränder ausgeübte Druck nur punktförmig wirkt und damit die aktive Länge der Druckeinwirkung sehr klein ist, sind kaskadenartig mehrere Rollengruppen in gerader Linie angeordnet. Die Vorrichtung ist dadurch sehr lang gebaut, was den Einsatz innerhalb von Maschinengruppen der Textilveredlung sehr erschwert oder unmöglich macht. Da die gesamte Stoffbahn durch den Dämpfer geführt werden muß, wird unverhältnismäßig viel Dampfenergie aufgewendet.
Eine universelle Anwendung ist mit dieser Lösung nicht gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine universell für Maschinen der Textilveredlung und Konfektion einsetzbare Vorrichtung zur Kantenstabilisierung von Textilbahnen zu schaffen, mit der die aufgezeigten Nachteile behoben werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zu beiden Seiten einer auf einer Maschine der Textilveredlung und Konfektion zu bearbeitende textile Warenbahn, im Bereich der beiden
Bahnkanten, Bügelköpfe traversiert angeordnet sind, die jeweils aus einer Bügelwalze und auf die Bahnkanten mittels einer Andrückeinrichtung drückende Bügelmulden bestehen. Die Bügelköpfe sind auf der Traverse nach der jeweiligen Breite der Warenbahnen einstellbar angeordnet. Die zu bearbeitende Warenbahn umschlingt die Bügelwalzen mit ihren Bahnkanten um ca. 160°. Die Bügelmulden üben auf der gesamten Umschlingungslänge, unter Wärme- und Feuchtigkeitseinwirkung, einen Druck auf die Bahnkanten aus.
Nach dem allgemein bekannten Prinzip des Bügeins von Textilien, wie es auch bei den bekannten Bügelmaschinen mit beheizter Bügelmulde Anwendung findet, wird auf diese Weise das Einrollen der Kanten bei Maschenware vermieden.
Die Bügelmulden sind als Heizmulden ausgebildet und besitzen eine als Bügelfläche wirkende polierte, halbkreisförmige Heizfläche.
Zur Unterstützung des Bügeleffektes, insbesondere bei sehr trockener Warenbahn, werden die Bahnkanten mit Dampf beaufschlagt. Dazu sind die Bügelmulden vorzugsweise doppelwandig ausgebildet. Der Dampf wird durch Dampfaustrittsdüsen, die in der Bügelfläche eingebracht sind, der Textilbahn zugeleitet.
Nach einer weiteren Lösungsvariante sind die Bügelwalzen beheizt und die Bügelmulden als endlos mitlaufende Anpreßbänder ausgebildet.
Für die Zuführung der notwendigen Feuchtigkeit für den Bügelprozeß kann Dampf über Dampfaustrittsdüsen, die in der Oberfläehe der Bügelwalzen angeordnet sind, zugeführt werden.
Um ein Einspringen der Bahnkanten vor dem Einlaufen in die Bügelköpfe zu vermeiden, ist vorteilhaft, vor diesen zu beiden
Seiten ein Zwischenkeil aus einem Dreieckhohlprofil positioniert.
Der Zwischenkeil kann zu den Bahnkanten hin ebenfalls mit Dampfaustrittsdüsen ausgebildet sein, so daß den Bahnkanten bereits vor dem Einlaufen in die Bügelköpfe die erforderliche Feuchtigkeit zugeleitet wird. In diesem Falle ist in der Regel eine weitere Feuchtigkeitszuführung nicht erforderlich.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ,eine Vorderansicht der Führung einer Textilbahn mit einer Prinzipdarstellung der Bügelköpfe, einer Leitwalze, einer Ausbreitwalze und einem
Zwischenkeil,
Fig. 2 eine Seitenansicht nach Fig. 1 mit einer als
Heizmulde ausgebildeten Bügelmulde,
Fig. 3 eine Seitenansicht nach Fig. 1 mit einer als endlos mitlaufendes Anpreßband ausgebildeten Bü
gelmulde.
Fig. 1 zeigt eine textile Warenbahn 11, z.B. aus einer Maschenware, deren Bahnkanten 11a, 11b die Neigung haben, daß sie sich im Bearbeitungsprozeß auf Maschinen der Textilveredlung und Konfektion einrollen.
Zur Stabilisierung der Bahnkanten 11a und 11b wird die Warenbahn 11 über eine Ausbreiteinheit geführt, bei der eine Leitwalze 8 und eine Ausbreitwalze 9 derart gekoppelt sind, daß mittels der Leitwalze 8 die Umschlingung der Ausbreitwalze 9 für jede Textilbahnart optimal eingestellt werden kann.
Die Ausbreitwalze 9 ist angetrieben und wirkt nach dem bekannten Prinzip des Spiralausbreiters.
Dadurch wird erreicht, daß die Warenbahn 11 der nachfolgenden Vorrichtung zur Kantenstabilisierung ausgebreitet zugeführt wird.
Die Vorrichtung zur Kantenstabilisierung besteht aus jeweils einem Bügelkopf 1 und 1" , die zu beiden Seite der Warenbahn 1-1 > im Bereich der Bahnkanten 11a und 11b an einer Traverse 2 angeordnet sind.
Die Bügelköpfe 1, 1N sind auf der Traverse 2 nach der jeweiligen Breite der Warenbahnen einstellbar angebracht.
Sie setzen sich aus Bügelwalzen 3, 3" und auf die Bahnkanten mittels einer Andrückeinrichtung drückende Bügelmulden 5, 5" zusammen.
Die Warenbahn 11 umschlingt die Bügelwalzen 3, 3" mit ihren Bahnkanten 11a, 11b um ca. 160°. Die Bügelmulden 5, 5* üben auf der gesamten Umschlingungslänge, unter Wärme- und Feuchtigkeitseinfluß, einen Druck in Richtung 6 , Fig. 2 und 3, auf die Bahnkanten 11a, 11b aus.
Nach dem allgemein bekannten Prinzip des Bügeins von Textilien, wie es auch bei den bekannten Bügelmaschinen mit beheizter Bügelmulde Anwendung findet, wird auf diese Weise das Einrollen der Kanten bei textlien Warenbahnen vermieden. Wie sich herausgestellt hat, ist es ausreichend, die sich einrollenden Bahnkanten 11a, 11b im Bereich von 100 bis 150 mm durch Bügeln zu stabilisieren.
Die Parameter von Wärme-, Feuchtigkeitseinfluß und Druck können individuell und reproduzierbar eingestellt werden. Durch die Reproduzierbarkeit dieser Betriebszustandsgrößen können optimale Einstellungen für unterschiedliche Warensortimente vorgenommen werden.
Glanzstellen und Überdehnungen sind auf diese Weise vermeidbar.
Die Bügelmulden 5, 5" sind als Heizmulden, Fig. 2, ausgebildet und besitzen eine als Bügelfläche 7 wirkende polierte, halbkreisförmige Heizfläche. Sie sind mit einer zum Bügeln allgemein üblichen Heizung wie Dampf, Elektroenergie, Thermoöl oder auch mittels Mikrowelle beheizt.
Zur Unterstützung des Bügeleffektes, insbesondere bei sehr trockener Warenbahn 11, werden die Bahnkanten mit Dampf beaufschlagt. Dazu sind die Bügelmulden 5, 5V vorzugsweise doppelwandig ausgebildet. Der Dampf wird durch Dampfaustrittsdüsen in der Bügelfläche der Textilbahn zugeleitet.
Nach einer weiteren Lösungsvariante sind die Bügelwalzen 3, 3" beheizt und die Bügelmulden 5, 5V als endlos mitlaufende Anpreßbänder 12, 12" ausgebildet, Fig. 3.
Für die Zuführung der notwendigen Feuchtigkeit für den Bügelprozeß kann Dampf über Dampfaustrittsdüsen, die in der Oberfläche der Bügelwalzen 3, 3S angeordnet sind, zugeführt werden.
Die Bügelwalzen 3, 3' können mitlaufend, aber auch angetrieben sein und die gleiche Geschwindigkeit wie die textile Warenbahn 11 haben.
Angetriebene Bügelwalzen 3, 3f besitzen den Vorteil, daß dadurch Warenspannungen in der Warenbahn 11 reduziert werden.
Um das Einspringen der ausgebreiteten Bahnkanten 11a, 11b vor dem Einlaufen in die Bügelköpfe 1, 1" zu vermeiden, ist vorteilhaft, vor diesen jeweils ein Zwischenkeil 4, 4" aus einem Dreieckhohlprofil positioniert.
Die Zwischenkeile 4, 4" können zu den Bahnkanten 11a, 11b hin mit Dampfaustrittsdüsen ausgebildet sein, so daß den Bahnkanten 11a, 11b bereits vor dem Einlaufen in die Bügelköpfe 1, &Ggr; die erforderliche Feuchtigkeit zugeleitet werden kann. Damit ent-
fällt in der Regel eine weitere Dampfzuführung im Bereich der Bügelköpfe 1, 1".
Hinter den Bügelköpfen 1, Is ist eine Zugwalze 10 mit einer großen Umschlingung, ca. 180', und eine Druckwalze 10a für den sicheren und schlupffreien Transport der Warenbahn angeordnet.
Die Verweilzeit unter gleichzeitiger Einwirkung von Druck, Temperatur und Feuchtigkeit ist nur kurz. Zur Erhöhung der Verweilzeit und damit zur weiteren Intensivierung des Bügeleffektes können auch mehrere Bügelwalzen 3, 3' mit Bügelmulden 5, 5" kombiniert werden.
Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich für eine kompakte Baugruppe zur vielseitigen Verwendung im Einlauf von Warenbahnen bei Maschinen der Textilveredlung und Konfektion, ohne daß die Produktivität der Anlagen dadurch beeinflußt wird. Materialverluste treten bei dieser Lösung nicht auf.
Patentanwalt Manfred Treffurth Vorrichtung zur Kantenstabilisierung von textlien Warenbahnen
Liste der verwendeten Bezugszeichen
1,1 Bügelköpfe
2 · Traverse
3,3' Bügelwalzen
4,4' Zwischenkeile
5, 5' Bügelmulden
6 Druckrichtung einer Andrückeinrichtung
7,7' Bügelflächen
8 Leitwalze
9 .. Ausbreitwalze
10 Zugwalze
10a Druckwalze
11 textile Warenbahn
lla, 11b Bahnkanten
12, 12' mitlaufende Anpreßbänder der Bügelmulden
• ♦ ·

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Kantenstabilisierung von textilen Warenbahnen bei der Bearbeitung auf Maschinen der Textilveredlung und Konfektion mit Mitteln zur Einwirkung von Druck, Feuchtigkeit und Temperatur auf die Warenbahnkanten, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Warenbahn (11), im Bereich der Bahnkanten (11a, 11b), Bügelköpfe (1, 1') traversiert angeordnet sind, die aus Bügelwalzen (3, 3') und auf die Bahnkanten (11a, 11b) drückende Bügelmulden (5, 5') bestehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelköpfe (1, 1')auf einer Traverse (2) nach der Breite der jeweiligen Warenbahn (11) einstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenbahn (11) mit ihren Bahnkanten (11a, 11b) die Bügelwalzen (3, 3') um ca. 160° umschlingen und die Bügelmulden (5, 5') auf der gesamten Umschlingungslänge auf diese, unter Wärme- und Feuchtigkeitseinfluß, einen Druck ausüben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelmulden (5, 5') als Heizmulden ausgebildet sind und eine als Bügelfläche (7) wirkende polierte, halbkreisförmige Heizfläche besitzen, in der vorzugsweise Dampfaustrittsdüsen angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügelwalzen (3, 3') beheizt sind und die Bügelmulden (5, 5') als endlos mitlaufende Anpreßbänder (12, 12') ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des Einspringens der Bahnkanten (11a, 11b) vor deren Einlauf in die Bügelköpfe (1, 1'), zu jeder Seite der Warenbahn (11) ein Zwischenkeil (4, 4') aus einem Dreieckhohlprofil angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwischenkeilen (4, 4'), zu den Bahnkanten hin, Dampfaustrittsdüsen angeordnet sind.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4125708A1 (de) 1990-08-03 1992-03-05 Shima Seiki Mfg Glaettvorrichtung zum spannen mit dampf

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4125708A1 (de) 1990-08-03 1992-03-05 Shima Seiki Mfg Glaettvorrichtung zum spannen mit dampf

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