DE200181C - - Google Patents

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DE200181C
DE200181C DE1907200181D DE200181DA DE200181C DE 200181 C DE200181 C DE 200181C DE 1907200181 D DE1907200181 D DE 1907200181D DE 200181D A DE200181D A DE 200181DA DE 200181 C DE200181 C DE 200181C
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DE
Germany
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needle
needle holder
machine according
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sewing
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DE1907200181D
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English (en)
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Publication of DE200181C publication Critical patent/DE200181C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/003Needles with two tips and an eye in the middle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung bei der durch das deutsche Patent 171010 bekannt gewordenen Maschine zum Nähen von Treibriemen mit Nähriemen, und hat zum Zweck, die Vorzüge der bisher gebrauchten Handarbeit auf die Maschinenarbeit zu übertragen. Bisher gab es nämlich keine Riemennähmaschine irgendwelcher Art, welche den Stich selbsttätig schräg in Zickzacklinien — nicht
to senkrecht — durch den Riemen führte und den Anzug des so hergestellten Stiches (bzw. des Nähriemens) selbsttätig mit gleichmäßiger' regulierbarer Kraft ausführte.
Als Mittel zur Erreichung dieses Zweckes dient einerseits eine Werkstück-, d. h. Riemenhaltevorrichtung, welche mit dem Werkstück abwechselnd in entgegengesetzte, zur Nadelbahn symmetrische Schräglagen selbsttätig kippt, andererseits eine Umsteuerungsvorrichtung der hin- und hergehenden Nadelbewegung, welche von dem eingestellten Anspannungsmaximum des Nähriemens abhängig selbsttätig arbeitet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Maschine, und die Fig. 2 bis 10 stellen Einzelteile der Maschine dar.
In dem Maschinengestell 1 (Fig. 1) sind die mit steilem Gewinde versehenen Spindeln 2, 3 gelagert und drehen sich zueinander stets in entgegengesetzten Richtungen. Der Antrieb dieser Spindeln erfolgt von der Antriebsscheibe 4 bzw. der Hauptwelle der Maschine 45
aus unter Vermittlung eines Wechselgetriebes, dessen Welle S ein Winkelrad 6 trägt. Die schräg gelagerten Wellen 9, 10 besitzen an ihren beiden Enden Winkelräder 11, 12 und 13, 14, von denen die ersteren 11, 12 mit dem Winkelrad 6 und die letzteren 13, 14 mit den Winkelrädern 15, 16 der Spindeln 2 und 3 im Eingriff· stehen. Je eine der Spindeln 2, 3 bewegt bei ihrer Drehung in der einen oder anderen Richtung ein im Maschinengestell geführtes Gleitstück 17 bzw. 18 auf- oder abwärts. Ein solches Gleitstück 17 ist in Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 in Oberansicht dargestellt. Fig. 4 zeigt dasselbe von vorn gesehen.
Das Gleitstück ist ferner im vergrößerten Maßstabe in einer Vorderansicht in Fig. 5 und einer Oberansicht in Fig. 7 dargestellt. Ein solches Gleitstück dient im wesentlichen als Träger der Nähnadel 19. In demselben ist der Bolzen 20 geführt, an dem das Querstück 21 befestigt ist.
In dem Querstück 21 hat die Nadel 19 ihren Sitz und wird durch einen unter dem Einfluß der Druckfeder 22 stehenden hohlen Bolzen 23 mit der an letzterem angebrachten Nase 24 festgehalten. In dem Bolzen 23 führt sich mit Schlitz 54 und Stift 53 der Bolzen 25, der an seinem Kopfteil einen Schlitz 26 besitzt.
An dem Gleitstück 17 ist der Winkelhebel 27 drehbar befestigt, welcher mit seinem kurzen Arm durch die Zugstange 28 fest mit dem Querstück 21 verbunden ist. Der längere Arm des Winkelhebels 27 trägt einen in 29
55
60
drehbar gelag'erten Hebel fortsatz 30, der von der Feder 31 an den Anschlagstift 32 gezogen wird und mit seinem unteren Ende in den Schlitz 26 ragt. Am Maschinengestell bzw. an dem Teil des Gestelles (Fig. 4), in dem sich das Gleitstück 17 oder 18 führt, befindet sich ein unter Einwirkung der Zugfeder.33 stehender Hebel 34 (Fig. 6), dessen Ausschlag vom Änschlagstift 35 begrenzt wird.
In seiner anderen, punktiert gezeichneten Stellung bildet dieser Hebel 34 im Zusammenhang mit der Wand 36 eine teilweise schiefe Ebene, die als Führung einer an dem Bolzen 25 (Fig. 5 und 8) angebrachten Gleitrolle 37 dient.
Das selbsttätige Verändern der Bewegungsrichtung der Gleitstücke 17, 18 und die Auswechslung der Nähnadel geschieht nun auf folgende Weise.
Wie schon am Anfang erwähnt, werden die Gleitstücke, welche die Nadelhaltevorrichtung tragen, von den Spindeln 2, 3 mittelbar durch ein Wechselgetriebe bewegt (Fig. 1).
Wenn die Nähnadel in dem unteren Gleitstück 18 gehalten wird, so durchsticht diese nach beendigter Aufwärtsbewegung das Werkstück (Treibriemen). Gleichzeitig hat das obere Gleitstück 17 auch seine Abwärtsbewegung vollbracht. Bei diesem Zusammentreffen der Gleitstücke tritt die Nadel mit der nach oben gerichteten Spitze in das Gleitstück 17 ein und wird von diesem festgehalten. Die Gleitstücke gehen wieder voneinander, und der Nähriemen wird nach oben durch das Werkstück gezogen.
Sobald das Gleitstück 17 die der Nähriemenlänge entsprechende Wegstrecke zurückgelegt hat, so daß der Nähriemen sich zu spannen beginnt, zieht sich der Bolzen 20 unter Überwindung der dem Anspannungsmaximum des angewandten Nähriemens entsprechend eingestellten Druckfeder 38 aus dem Gleitstück heraus und bringt den an letzterem gehaltenen Winkelhebel 39 durch den Mitnehmerstift 40 zum Ausschlag.
Der Winkelhebel 39 besitzt an seinem einen Schenkel einen angelenkten Fortsatz 41, welcher durch die Feder 42 ständig an den Anschlagstift 43 gezogen wird. Mit dem Schenkelfortsatz 41 ist die Schiebeklinke 44 gelenkig verbunden, und diese wird infolge des Ausschlages des Winkelhebels 39 an die gezahnte Stange 45 gedrückt. Beim weiteren Spannen des Nähriemens bzw. beim weiteren Hochgehen des Gleitstückes 17 wird die Zahnstange 45 ein kleines Stück aufwärts bewegt und dadurch der Winkelhebel 46, die Schiene 47 und der zweiarmige Ausrückhebel 48 beeinflußt ; das Wechselgetriebe wird umgeschaltet, und im gleichen Augenblick wechseln die beiden Gleitstücke ihre Bewegungsrichtung und nähern sich wieder einander. Der Bolzen 20 wird im Augenblick der Umsteuerung von der Feder 38 wieder in das Gleitstück hereingezogen.
Das. Werkstück wird dann von oben nach unten durchstochen, und der'beschriebene Vorgang vollzieht sich nun mit dem unteren Gleitstück 18, dessen Schiebeklinke 44 die untere Zahnstange 49, den Winkelhebel 5°/ die Schiene 51 und schließlich den Ausrückhebel 52 bewegt.
Ebenfalls beim Spannen des Nähriemens bzw. beim Heraustreten des Bolzens 20 aus einem Gleitstück 17 oder 18 wird auch der an dem Gleitstück gelagerte Winkelhebel 27 durch die Zugstange 28 zum Ausschlag gebracht und der Bolzen 25 aus dem hohlen Bolzen 23 ein Stück herausgezogen, bis der Stift 53 im Schlitz 54 seine Endlage erreicht hat (Fig. S, 6 und 8).
Kurz vor dem Zusammentreffen der sich wieder nähernden Gleitstücke gleitet die Rolle 37 des Bolzens 25 an dem Hebel 34 herunter und drückt diesen unter Überwindung der Zugfeder 33 an die Wand 36, um dann von diesem Hebel 34 auf die Fläche 55 der Wand 36 überzugehen und dabei den Bolzen 25 mitsamt dem hohlen Bolzen 23 gegen den Druck der Feder 22 aus dem Querstück 21 so weit herauszuschieben, bis die Nase 24 aus der Nadel 19 ausgetreten ist.
Während die Nadel 19 vom Querstück 21 des gegenüberstehenden Gleitstückes nach erfolgtem Einstechen aufgenommen wird, kann diese frei aus ihrem vorherigen Sitz heraustreten. Nach diesem Auswechseln der Nadel gleitet auch die Rolle 37 von der Wand 36 ab, und der Bolzen 25 mit dem hohlen Bolzen 23 wird von der Feder 22 wieder in diejenige. Lage gebracht, bei der. nur der innere Bolzen 25 noch aus dem Querstück herausragt. Während sich die Gleitstücke wieder voneinander bewegen, gleitet die Rolle 37 an der Fläche 55 der Wand 36 entlang und bewirkt beim Vorbeigleiten am Hebel 34 schließlich auch den Rückgang des Bolzens 25 gemäß der Länge des Schlitzes 54 im hohlen Bolzen 23.
Diese Einrichtung hat den Zweck, das Lösen der Nadel aus dem zugehörigen Nadelhalter vorzubereiten. Es darf sich nämlich nur derjenige Halter öffnen, in welchem die Nadel gerade steckt, während der Bolzen des gegenüberliegenden Nadelhalters frei sein muß, damit dessen Nase 24 beim Eintritt der Nadel in diesen in die Nadel einschnappen kann.
Diese Vorbereitung der Öffnung des Nadelhalters geschieht gleichfalls durch die Spannung des Nähriemens beim Anspannen desselben in der äußersten Lage des Nadelhalters durch den Winkelhebel 27, der bei der Relativ-
bewegung zwischen dem Bolzen 20 und dem Gleitstück 17 bzw. 18 zum Ausschlag kommt und damit den inneren Bolzen 25 samt der an ihm sitzenden Rolle 37 so weit zurückzieht, daß die Rolle in den Bereich der Führung 35, 36 kommen kann, wenn der Nadelhalter seine innere Lage einnimmt.
Bei dem jeweils gegenüberliegenden Nadelhalter tritt die Relativbewegung zwischen Halter und Gleitstück nicht ein, und infolgedessen wird auch die Rolle 37 nicht verschoben, so daß sie bei der inneren Stellung des Nadelhalters die Führung 34,36 nicht trifft; die Nase 24 dieses Halters bleibt also vollkommen frei.
Der Zweck der federnd angebrachten Verlängerung 30 am Winkelhebel 27 ist der, daß die verschiedenartig auftretenden Dehnungen der verwendeten Nähriemen während des Anspannens die Arbeitsweise der einzelnen Mechanismen unbeeinflußt lassen.
Eine Sicherung dafür, daß bei dem Durchziehen der Nadel mit dem Nähriemen durch das Werkstück die Feder 38 nicht nachgibt, bzw. der Bolzen 20 des die Nadel haltenden Gleitstückes 17 oder 18 nicht aus dem Gleitstück' heraustritt und dadurch seine ungewollte Bewegungsumkehrung bewirkt, ist in folgender Weise hergestellt. Am einen Ende.
des Gleitstückes ist ein durch Zugfeder 59 beeinflußter Schieber 60 in dem Schlitz 61 geführt. Dieser Schieber trägt die Gleitrolle 62 (Fig..4, 5 und 7).
Am Ende der Gleitbahn für die Bewegung des Gleitstückes 17 oder 18 ist eine Leiste 63 bzw. 64 (Fig. ι und 5) aufgesetzt, auf die die Rolle 62 bei der Gegeneinanderbewegung der beiden Gleitstücke aufläuft. Dabei wird der Schieber 60 in dem Schlitz 65 des Bolzens 20 hineingezogen, und infolgedessen kann sich der Bolzen.20 nicht aus dem Gleitstück herausbewegen.
Zur Ausführung der schrägen Stiche durch das Werkstück ist die Anordnung getroffen, daß das Auflager bzw. der Träger für das Werkstück (der Tisch) vor Durchführung eines jeden Stiches unter Beschreibung eines vorher in seiner Größe festgesetzten Winkels selbsttätig kippt und so das Werkstück von der einen in die andere symmetrische Schräglage verschiebt. Ein Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung ist in den Fig. 9 und ro dargestellt.
66 ist der Tisch, auf welchen das Werkstück von der. festgelagerten Transportwalze 67 mit Hilfe der sich durch ihr eigenes Gewicht oder auch durch Federdruck auf das Werkstück setzenden Walze 68 überführt wird. Der Tisch ist in einem Böckchen 69 gelagert. An der Verlängerung 70 der Tischplatte 66 ist eine Pleuelstange 71 angelenkt, die an die Kurbel 72 angeschlossen ist. Auf der Achse der Kurbel sitzt ein Zahnrad 73, welches mit dem Zahnrad 74 in Eingriff steht. Bei dem Zahnrad 74 befindet sich auch eine Scheibe 75 auf der gleichen, am Maschinengestell gelagerten Achse. An der Scheibe 75 sind am Umfang Rollen 76 angebracht.
Das Gleitstück 18 besitzt eine Klinke 1J1J, die durch ihre eigene Schwere oder auch durch eine Feder beeinflußt, bei der Aufwärtsbewegung des Gleitstückes durch einen Schlitz 78, der im Maschinengestell angeordnet ist, sich umlegt und aus dem Schlitz herausragend durch Anstoßen an eine der Rollen 76 die Scheibe 75 dreht. Die Drehung wird durch Zahnrad 74 auf das Zahnrad 73 übertragen und folglich auf die Kurbel 72.
Die Kurbel 72 kippt mittels der Pleuelstange 71 den Tisch 66 abwechselnd aus der einen in die andere zur Nadelbahn symmetrische Schräglage. An dem Tisch ist noch eine Transportklinke 79 angebracht, die beim Kippen des Tisches die Transportwalze 67 dreht. Die Klinke 79 wird vorteilhafter Weise in ihrer Länge verstellbar ausgebildet, um dadurch den Transport für jede gewünschte Stichentfernung einstellen zu können.
Die obere Walze 68 kann durch Drehung der mit einem Kurvenschlitz 80 versehenen 90-Scheibe 81 hochgezogen werden. Ein einstellbarer, federnd nachgiebig befestigter Hebel 82 dient dazu, das Werkstück während der Ausführung des Stiches auf den Stich 66 aufzudrücken. Durch seine· eigenartige Form kommt er bei beiden Stellungen des Tisches richtig zur Wirkung.
Natürlich können auch eine Reihe derartiger Nadeln nebeneinander verwendet werden, so daß gleichzeitig mehrere Nähte hergestellt werden können. Ebenso kann unter Umständen die Maschine auch benutzt werden nur zum Vorstechen von Löchern in schräger Stellung, in welche dann die Riemen von Hand oder sonstwie eingezogen werden.

Claims (12)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Nähen von Treibriemen mittels zweispitziger, von hin- und hergehenden Nadelhaltern gefaßter Na- no dein, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähstiche unter gleichmäßiger Spannung des Nähriemens in schräger Richtung in Zickzacklinien durch das Werkstück geführt werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des Durchführens der Stiche in schräger Richtung das Werkstückauflager (66) selbsttätig vor jedem Einstechen der Nadel (19) von einer Schräglage in die entgegengesetzte gekippt wird, wobei ein federnder,
nachstellbarer Drückerfuß (82) das Werkstück in beiden Schräglagen des Werkstückauflagers auf dieses drückt.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippen des Werkstückauflagers durch eine Kurbel (72) erfolgt, die durch ein Treibstockgetriebe (75, 76, yy) von dem unteren Nadelhalter (18) aus b'ei dessen Hochgang, gegebenenfalls unter Einschaltung von Zahnrädern, um eine halbe Umdrehung gedreht wird.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei bestimmter
.15 Höchstspannung des Nähriemens selbsttätig die Bewegungsrichtung der Nadel bzw. des die Nadel haltenden Gleitstückes geändert wird.
5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelhalter mit dem ihn tragenden Gleitstück durch eine Feder (38) verbunden ist, welche bei Erreichung der Höchstspannung des Nähriemens gespannt wird und dadurch die Umsteuerung der Bewegung des Nadelhalters selbsttätig bewirkt.
-
6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Relativbewegung des Nadelhalters (20) zu seinem Gleitstück (17 bzw. 18) ein Winkelhebel (39) durch einen Anschlag (40) verstellt wird, der einen Sperrhaken (44) in eine Zahnstange (45) drückt, so daß bei WeiterbeAvegung des Gleitstückes diese Zähnstange ein Stück mitgenommen und.dadurch das Wendegetriebe des Antriebes umgestellt wird.
7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzeitige Umsteuerung des Wendegetriebes beim Durchziehen der Nadel durch das Werkstück durch ein von einer Gleitrollenführung (63) beeinflußtes Gesperre (60) verhindert wird, welches die Relativbewegung zwischen Nadelhalter (20) und Gleitstück (17 bzw. 18) so lange verhindert, bis die Nadel ganz durch das Werkstück hindurchgetreten ist.
8. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise in ein Loch der Nadel eintretende Bolzen des Nadelhalters eine Rolle (37) trägt, welche durch eine entsprechende Führung (34,36) zurückgezogen wird, wenn der Nadelhalter am innersten, dem Werkstück nächsten Punkte der Bewegung des Gleitstückes die Nadel freigeben soll.
9. Maschine nach Anspruch ι bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (34, 36) aus einer federnden Klappe (34) besteht, die sich beim Überlaufen der Rolle" (37) an eine Schiene (36) legt, dann aber wieder aufklappt und den Haltebolzen (23) für die Nadel beim Rückgang des Nadelhalters freigibt.
10. Maschine nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückziehen des Haltebolzens (23) des jeweils die Nadel tragenden Nadelhalters vorbereitet wird durch das Anziehen des Nähriemens in der äußersten, vom Werkstück entfernten Stellung des Nadelhalters, so daß nur dieser eine Nadelhalter sich beim Durchstechen des Werkstückes öffnet.
11. Maschine nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbereitung der Öffnung des Nadelhalters durch einen in dem Haltebolzen (23) für die Nadel steckenden, mit ihm durch Schlitz (54) und Stift (53) verbundenen zweiten Bolzen (25) erfolgt, welcher durch einen bei Relativbewegung zwischen Nadelhalter und Gleitstück ausschlagenden Winkelhebel (27) um die Länge des Schlitzes (54) herausgezogen wird, so daß die an ihm sitzende Führungsrolle (37) später an die zur Öffnung" des Nadelhalters dienende Führung (34, 36) anlaufen kann.
12. Maschine nach Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der den inneren Bolzen (25) verschiebende Arm des Winkelhebels (27) durch ein Gelenk (29) in zwei durch eine Feder verbundene Teile zerlegt ist, um bei stärkerem Anziehen des Nähriemens nachgeben zu körinen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907200181D 1907-03-26 1907-03-26 Expired - Lifetime DE200181C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT36931D AT36931B (de) 1907-03-26 1908-02-14 Maschine zum Nähen von Treibriemen.

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Publication Number Publication Date
DE200181C true DE200181C (de)

Family

ID=462834

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907200181D Expired - Lifetime DE200181C (de) 1907-03-26 1907-03-26

Country Status (1)

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DE (1) DE200181C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4480942A (en) * 1982-08-25 1984-11-06 Farrow Charles T Apparatus and method for laying pipe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4480942A (en) * 1982-08-25 1984-11-06 Farrow Charles T Apparatus and method for laying pipe

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