DE20020008U1 - Windlastsicherung - Google Patents

Windlastsicherung

Info

Publication number
DE20020008U1
DE20020008U1 DE20020008U DE20020008U DE20020008U1 DE 20020008 U1 DE20020008 U1 DE 20020008U1 DE 20020008 U DE20020008 U DE 20020008U DE 20020008 U DE20020008 U DE 20020008U DE 20020008 U1 DE20020008 U1 DE 20020008U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wind load
hoses
load protection
hose
protection according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20020008U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wolff GmbH
Original Assignee
Wolff GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wolff GmbH filed Critical Wolff GmbH
Priority to DE20020008U priority Critical patent/DE20020008U1/de
Publication of DE20020008U1 publication Critical patent/DE20020008U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B09DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
    • B09BDISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B09B1/00Dumping solid waste
    • B09B1/004Covering of dumping sites
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/30Landfill technologies aiming to mitigate methane emissions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description

Wolff GmbH, Industriestraße 21-23, 26188 Edewecht
Windlastsicherung
Die Erfindung betrifft eine Windlastsicherung für auf geneigten ebenen Flächen ausgerollte Dichtungsbahnen, Folien, Vliese, Dränmatten usw. Ein besonderer Anwendungsfall der Erfindung ist auch die Windlastsicherung von Deponie- oder Silageabdeckungen, welche regelmäßig aus einer Dichtungsbahn bestehen, mittels welcher die Deponie kurz- oder mittelfristig oder auch sehr langfristig abgedeckt werden soll. Die Erfindung ist aber auch beispielsweise anwendbar bei an Böschungen verlegten Geokunststoffen, Dichtungsbahnen, Vliesen, Dränmatten usw.
Wenn immer solche Dichtungsbahnen verlegt werden, tritt das Problem auf, dass diese gegen den auftretenden Wind so gesichert werden müssen, dass sie nicht nur liegen bleiben, sondern auch weiterhin ihre Dichtfunktion erfüllen.
Für eine solche Windlastsicherung werden bislang Sandsäcke oder beispielsweise auch alte Autoreifen per Hand auf die Dichtungsbahnen in einem bestimmten System verlegt. Hierzu müssen die Sandsäcke einzeln verfüllt werden und, wenn sie auf den Dichtungsbahnen liegen, müssen Sandsäcke wie aber auch Altautoreifen mit Leinen und Seilen miteinander verbunden werden, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Da für die bisherige Windlastsicherung häufig direkt auf den Dichtungsbahnen gearbeitet werden muss, um beispielsweise die Altautoreifen oder auch die Sandsäcke auszutragen bzw. wieder von den Flächen herunter zu holen, besteht ständig auch die Gefahr, dass die Folien hierbei beschädigt werden. Außerdem ist der Anteil der Handarbeit sehr groß, schließlich kann man sich gut vorstellen, dass es sehr viel Zeit und Anstrengung benötigt, wenn mehrere hundert Sandsäcke auf einer größeren Fläche von 1 bis 2 ha Deponiefläche ausgebracht werden müssen.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die bisherigen Nachteile bei Windlastsicherungen für Dichtungsbahnen, insbesondere im Deponiebereich, Böschungsabdekkung oder auch Silageabdeckung zu vermeiden, in jedem Fall deutlich zu reduzieren.
Erfindungsgemäß wird zur Lösung dieser Aufgabe eine Windlastsicherung gemäß den Mermalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen, vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße Windlastsicherung hat nicht nur den Vorteil, dass sie äußerst variabel ist, sondern auch, dass die Windlastsicherung deutlich schneller herzustellen als auch zurückzubauen ist, als bisher. Hierzu wird beispielsweise bei einer Deponie, einer Silagefläche oder auch einer Böschung, ein Schlauch oder mehrere Schläuche über die zu sichernde Fläche verlegt oder ausgerollt und anschließend der Schlauch mit einem entsprechenden Medium, wie beispielsweise Wasser oder auch Sand gefüllt. Die Bef üllung mit Sand kann auch dadurch geschehen, dass ein Wasser-Sand-Gemisch in den Schlauch gepumpt wird und das
-3-
Wasser dann aus dem Schlauch wieder heraustritt, wenn dieser entsprechend dafür ausgelegt ist, z. B. für Wasser durchlässig (porös), für Sandkörner (z.B. Kies) aber nicht durchlässig ist. Der Vorteil dererfindungsgemäßen Windlastsicherung ist offensichtlich und zeichnet sind insbesondere durch eine große Einfachheit, Schnelligkeit, geringe Kosten, größere Langlebigkeit gegenüber bisherigen Lösungen aus und vor allem ist hervorzuheben, dass die erfindungsgemäße Windlastsicherung erheblich schneller als bisher wieder zurückzubauen ist. So braucht beispielsweise zum Rückbau nur am unteren Niveau bzw. an der untersten Stelle des Schlauches dieser geöffnet werden, so dass dann beispielsweise das Wasser abfließen kann. Der Schlauch kann auf einfache Art und Weise dann wieder zusammengerollt und später wieder verwendet werden.
Gerade die schnelle Rückbaumöglichkeit ist dann wichtig, wenn die Deponie (Silage) nur vorübergehend, beispielsweise für einige Wochen, Monate oder wenige Jahre, abgedeckt sein soll, um dann später wieder in Betrieb genommen zu werden.
Als Schlauchmaterial kommen alle gängigen Schlauchmaterialien in Frage, beispielsweise auch alle Geokunststoffe, aber auch Schläuche, die aus einer mit einem Gewebe versetzten Kunststofffolie gebildet werden. Der Schlauchdurchmesser kann im Bereich von ca. 5 - 30 cm liegen.
Sollten die Schläuche sehr lang, z. B. mehr als 30 m, sein, kann es auch sinnvoll sein, innerhalb der Schläuche Kammern auszubilden, so dass für den Fall eines Schlauchlecks sichergestellt ist, dass nicht der gesamte Schlauch entleert wird, sondern nur die Kammer, in der das Leck auftritt.
Dieaufderwindzusichernden Fläche ausgerollten Schläuche werden an wenigstens einer Stelle, vorzugsweise am Rand der zu schützenden Fläche mechanisch fixiert (eingespannt), damit sichergestellt ist, dass die Schläuche beispielsweise nicht zum niedrigsten Punkt hinrutschen, was beispielsweise bei einer Böschung oder auch
-4-
Deponie mit sehr hoher Neigung im schlimmsten Fall bei ungenügender Sicherung eintreten könnte.
Wie man auch erkennt, ist es mit der erfindungsgemäßen Windlastsicherung nicht mehr notwendig, so viel wie bisher die mit Dichtungsbahn bedeckte Fläche zu betreten, weil nach dem Verlegen des Schlauches die eigentlichen Arbeiten nur noch an einem Schlauchende stattfinden, wenn der Schlauch befüllt wird bzw. entleert werden soll.
Die beigefügte Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf eine mit der erfindungsgemäßen Windlastsicherung versehene Fläche am Beispiel einer Deponie 4.
Fig. 2 zeigt die Anordnung nach Fig. 1 im Querschnitt, wobei insbesondere zu erkennen ist, dass die windlastzusichernde Fläche 2 eine relativ große Neigung aufweist und daher auch in nicht geringem Maße dem Wind ausgesetzt ist.
Selbstverständlich können die Schläuche 1 je nach ihrer Länge in verschiedener Art und Weise auf den Flächen 2 ausgelegt werden. So kann beispielsweise nicht nur die Verlegung vom äußeren Rand zur Mitte hin, sondern auch von einem Rand zum gegenüberliegenden Rand hin erfolgen. Auch ist es möglich, unter Umständen die Schläuche spiralförmig auf der gesamten Fläche auszulegen. Weiterhin ist es möglich, statt sehr langer Schläuche einzelne kurze Schlauchstücke von z. B. 2 bis 5 m jeweils zu verlegen, wenn in ungünstigen Ecken eine Windlastsicherung zu besorgen ist.
Ist der Schlauch mit Wasser gefüllt, sollte er so ausgebildet sein, dass er auch beim Frieren des Wassers nicht platzt. Erste Versuche haben aber gezeigt, dass selbst bei Temperaturen bis zu minus 28 0C ein Platzen des Schlauches vermieden werden kann, wenn dieser aus Kunststoff besteht und dieser Kunststoff bevorzugt mit einem zumindest zum Teil elastischen Gewebe versehen ist.
-5-
Schließlich ist es auch noch vorteilhaft, wenn die ausgelegten Schläuche äußerlich mit Mitteln versehen sind, um beispielsweise Vögel, wie Krähen oder Möwen, die sich gerne auf Deponie herumtreiben, zu vergrämen. Ein solches Mittel kann beispielsweise eine Flüssigkeit oder Chemikalie sein, welche so übel riechend oder schmeckend für die Tiere ist, dass diese erst gar nicht versuchen, die Schläuche zu beschädigen.

Claims (7)

1. Windlastsicherung für eine mit einer Abdeckung, z. B. Dichtungsbahn, Folie, Vlies, Dränmatte oder einem Geokunststoff versehene Fläche (2), die geneigt und/oder eben ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abdeckung (4) der Fläche (2) eine oder mehrere Schläuche (1) ausgelegt sind, die mit einem Medium, wie beispielsweise Wasser oder Sand, gefüllt sind.
2. Windlastsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schläuche eine Länge von mehr als 3 m und einen Durchmesser aufweisen, der im Bereich von ca. 10 bis 40 cm liegt.
3. Windlastsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Schlauchmaterial PVC verwendet wird und/oder die Schläuche aus mit Gewebe verstärkten Folien hergestellt sind.
4. Windlastsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schläuche an ihren Enden eine Verschlussvorrichtung aufweisen, so dass das Entleeren des Schlauches durch Öffnung des Verschlusses bewirkbar ist.
5. Windlastsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der zu sichernden Fläche in einem vorbestimmten Abstand, z. B. 5 bis 10 m, jeweils ein oder mehrere Schläuche, vorzugsweise vom Flächenrand zur Flächenmitte hin verlegt sind.
6. Windlastsicherung für eine Deponieabdeckung (4), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Deponieabdeckung eine oder mehrere Schläuche verlegt sind, die mit einem Medium, wie z. B. Wasser oder Sand, gefüllt sind.
7. Windlastsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der zu bedeckenden Fläche um eine Silagefläche bzw. einen Silo handelt.
DE20020008U 2000-11-24 2000-11-24 Windlastsicherung Expired - Lifetime DE20020008U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20020008U DE20020008U1 (de) 2000-11-24 2000-11-24 Windlastsicherung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20020008U DE20020008U1 (de) 2000-11-24 2000-11-24 Windlastsicherung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20020008U1 true DE20020008U1 (de) 2001-02-15

Family

ID=7949271

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20020008U Expired - Lifetime DE20020008U1 (de) 2000-11-24 2000-11-24 Windlastsicherung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20020008U1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3838833A1 (de) 1988-11-17 1990-05-23 Wag Apparatetechnik Gmbh Windsicherung
DE4336940A1 (de) 1992-11-02 1994-05-05 Schwarz Gerhard Deponieauskleidung
DE19643735A1 (de) 1996-10-23 1997-05-22 Andreas Schmitt Deckschicht für weiche Untergründe sowie Vorrichtung und Verfahren zum Auftragen derselben

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3838833A1 (de) 1988-11-17 1990-05-23 Wag Apparatetechnik Gmbh Windsicherung
DE4336940A1 (de) 1992-11-02 1994-05-05 Schwarz Gerhard Deponieauskleidung
DE19643735A1 (de) 1996-10-23 1997-05-22 Andreas Schmitt Deckschicht für weiche Untergründe sowie Vorrichtung und Verfahren zum Auftragen derselben

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0536475B1 (de) Dichtungsmatte für den Einsatz im Tiefbau zur Isolation von Erdreich gegen Flüssigkeiten
DE69627837T2 (de) Schutzdamm gegen flüssigkeiten
DE102008024151A1 (de) Vorrichtung für den Hochwasser- und Küstenschutz
DE68903259T2 (de) Hydrophobes material, verwendbar zur draenage eines entwaesserungskanals.
DE4038962A1 (de) Verwendung einer schutzmatte fuer abdichtungen
DE69327589T3 (de) Wasserabdichtungsbahn
DE4131391C2 (de) Oberflächenabdichtungssystem
DE19748660A1 (de) Stabilisierter Deich und Verfahren zur nachträglichen Stabilisierung eines Deichs
DE19858180A1 (de) Dichtungsmatte und Verfahren zur Herstellung einer Dichtungsmatte
US20020008071A1 (en) Environmental filter and flow control device
DE102007053077B4 (de) Vorrichtung zum flüssigkeitsdichten Abdecken eines Objekts, Verfahren zur Herstellung einer flüssigkeitsdichten Abdeckung, und flüssigkeitsabsorbierendes Element
DE10334967B4 (de) Schwimmfähiger Ölabsorber
EP1528168B1 (de) Rigole zum Zwischenspeichern von Flüssigkeit, insbesondere Regenwasser
EP2458109B1 (de) Abdeckung für eine wasserabführende Drainageschicht
DE9416927U1 (de) Schlauch zur chemischen Injektion in Beton
DE3219474C2 (de) Vorrichtung zur Vermeidung von hydrostatischem Überdruck unter Membrandichtungen
DE102020210387B4 (de) Verfahren zum schutz der wurzeln eines baumes
DE102024117030A1 (de) Abdichteinrichtung gegen eine Flüssigkeit zum Abdichten einer Flüssigkeitsbarrierevorrichtung, Flüssigkeitsbarrierevorrichtung, Verfahren zum Abdichten einer Flüssigkeitsbarrierevorrichtung und Verwendung einer Abdichteinrichtung
DE10349686A1 (de) Auflastfilter
DE29515834U1 (de) Abdichtmatte
EP1596008A2 (de) Hohlkörper in Form von Matten oder Schläuchen als Befestigungsmaterial für Deiche
DE102004022525B4 (de) Anordnung zum Abbau von Inhaltsstoffen eines Deponiekörpers
DE102007057359A1 (de) Dichtungsmatte, insbesondere für den Deichbau
DE202014103604U1 (de) Fahrsilo
DE102011111182B4 (de) Hochwasserschutzvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20010322

R163 Identified publications notified

Effective date: 20010626

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20040602