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'Vorrichtung zum Übertragen von elektrischer Energie von einem gestreckten
ortsfesten Leiter auf einen an diesem entlagbewegten Verbraucher" Die Erfindung
betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen von elektrischer Energie von einem gestreckten
ortsfesten Leiter auf einen an diesem Leiter entlangbewegten Verbraucher, insbesondere
eine elektrische Bahn, mit einem in Richtung auf den ortsfesten Leiter kraft- und/oder
federbeaufschiagten und an diesem Leiter gleitenden Stromabnehmer.
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Zur Energiespeisung elektrisch angetriebener Fahrzeuge, z.B. Bahnen
aus einem ortsfesten Netz, sind-eine Vielzahl unterschiedlich gestalteter Stromabnehmer
im Gebrauch. Diese stehen entweder rollend oder gleitend mit dem ortsfesten Leiter
in Kontakt, wobei der Gleitkontakt bei der Ubertragung gröBerer Energien oft bevorzugt
wird. Die Gleit- oder Rollkontaktstücke dieser bekannten Stromabnehmer sind als
Stromabnehmerbügel oder Stromabnehmerschuhe ausgebildet und stehen nachgiebig federnd
mit dem ortsfesten Leiter
in Berührung; denn einerseits muß ein
gewisser Kontaktdruck eingehalten werden, andererseits müssen Abstandsänderungen
zwischen dem ortsfesten Leiter und dem Verbraucher, die sich bei elektrischen Bahnen
nicht vermeiden lassen, ausgeglichen werden können.
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Bezüglich der ortsfesten Leiter sind ebenfalls mehrere Ausführungen
in Anwendung. Wo keine sichere Absperrung der Fahrstrecke vor Unbefugten möglich
ist, wird der ortsfeste Leiter bei Bahnen,* z.B. Stadt- oder Straßenbahnen und elektrischen
Eisenbahnen, als hängende Oberleitung (Fahrdraht) ausgebildet. Bei Untergrundbahnen
z.B. werden dagegen seitliche Stromschienen als ortsfeste Leiter verwendet.
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Der Einsatz dieser bekannten Vorrichtungen wird umso schwieriger,
Je größer die Fahrgeschwindigkeit der elektrischen Bahn bzw. die Relativgeschwindigkeit
zwischen dem Stromabnehmer und dem ortsfesten Leiter wird.
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Um Unterbrechungen der Energie zufuhr zu vermeiden, müssen die Stromabnehmer
z.B. bei zunehmender Geschwindigkeit mit zunehmender Kraft gegen den ortsfesten
Leiter gedrückt werden, damit die Abstandsänderungen zwischen dem Stromabnehmer
und dem ortafesten Leiter schnell genug ausgeglichen werden können. Dadurch erhöht
sich die Reibung zwischen dem Stromabnehmer und dem ortsfesten Leiter, die aufgrund
der erhöhten Geethwindigteit schon unerwünscht groß ist, noch zusätzlich,
und
es tritt ein kaum noch vertretbar rascher Verschleiß der Stromabnehmer ein. Mit
weiter steigender Geschwindigkeit kann das Abheben der Stromabnehmer vom ortsfesten
Leiterschließlich nicht mehr verhindert werden, so daß ständig eine schwankende
bzw. unterbrochene Energieübertragung hingenommen werden müßte.
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Die über gleitende Stromabnehmer maximal übertragbare Energie ist
begrenzt, daaie von einer Reihe von Parametern, wie z.B. Größe und Anzahl der Kontaktstellen
zwischen Stromabnehmer und ortsfestem Leiter, dem Anpreßdruck, der zulässigen Erwärmung
des Stromabnehmers usw. abhängt und zumindest bei diesen GröBen bestimmte Grenzwerte
nicht ohne weiteres überschritten werden können. Es ist aber auch bekannt, daß sich
der Fahrwiderstand eines Fahrzeuges nicht etwa linear, sondemin viel stärkerem Maße
etwa quadratisch zur Geschwindigkeitszunahme atelvert.-Entaprechend steigt auch
der Energiebedarf eines derartigen Fahrzeuges. Infolgedessen wird die Energieversorgung
schnellfahrender elektrischer Bahnen, beispielsweise bei Geschwindigkeiten oberhalb
200 km/h, in zunehmendem Maße schwieriger.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die eingangs
genannte Vorrichtung so auszubilden, daß auch größere Energiemengen bei hohen Relativgeschwindigkeiten
zwischen dem ortsfesten Leiter und dem Stromabnehmer ohne die geschilderten Nachteile
übertragen werden können.
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Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die eingangs genannte
Vorrichtung erfindungsgemäß durch eine geschwindigkeitsabhängig arbeitende Antriebseinrichtung
für den Stromabnehmer, welche den Gleitkontakt zwischen dem ortsfesten Leiter und
dem gleitenden Stromabnehmer beim Überschreiten einer bestimmten Gleitgeschwindigkeit
unterbricht und beim Unterschreiten dieser Geschwindigkeit wiederherstellt sowie
durch eine gegebenenfalls vom gleitenden Stromabnehmer und seiner Antriebseinrichtung
gebildete Lichtbogensündeinrichtung, mittels welcher der ortsfeste Leiter bei unterbrochenem
Gleitkontakt über einen Lichtbogen mit einem zusätzlichen Stromabnehmer oder einem
ausgewählten Teil des im unteren Geschwindigkeitsbereich gleitenden Stromabnehmen
elektrisch leitend verbindbar ist, wobei am ortsfesten Leiter und/oder dem Stromabnehmer
Blaseinrichtungen zur Stabilisierung und Steuerung der Lage des Lichtbogens vorgesehen
sind.
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Während man bei bekannten Vorrichtungen ständig bestrebt ist, Lichtbögen
zu vermeiden und, falls sie ungewollt entstehen, so rasch wie möglich wieder zu
löschen,benützt die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung den Lichtbogen als
Verbindungsleiter zwischen dem ortsfesten Leiter und dem Stromabnehmer.
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Durch den Lichtbogen wird die Reibung zwischen dem Stromabnehmer und
dem ortsfesten Leiter vollständig vermieden. Der Lichtbogen kann ohne Unterbrechung
die Unebenheiten des ortsfesten Leiters und/oder der Fahrstrecke ausgleichen. Im
Gegensatz zu einem Gleitkontakt kann2tder Lichtbogen elektrische
Ströme
von sehr hoher Stärke leiten, so daß auch die bei Fahrgeschwindigkeiten von mehreren
hundert Kilometer pro Stunde erforderlichen Energien übertragen werden können.
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Die neue Ausgestaltung der VorrichtUng erlaubt eine Funktionsteilung
in der Weise, daß zumindest der Stromabnehmer in einen für den Gleitkontakt mit
dem ortsfesten Leiter vorgesehenen Teil und einem weiteren für.die Lichtbogenleitung
dienenden Teil aufgegliedert ist, welche beide speziell für die Jeweilige Aufgabe
ausgelegt werden können. Es können sogar zwei getrennte Stromabnehmer für die beiden
Aufgaben vorgesehen werden. Ähnlich kann auch der ortsfeste Leiter gestaltet sen.
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Es ist zweckmäßig, dafür zu sorgen, daß der Lichtbogen stabil bleibt,
insbesondere seine Sollage in-bezug auf einen bestimmten Stromabnehmer oder einen
bestimmten Teil des Stromabnehmers und den ortsfesten Leiter beibehält. Hierzu dienen
Einrichtungen zur Beblasung des Lichtbogens, welche z.B. Blasmagnete aufweisen können,
aber auch den Fahrtwind oder mittels geeigneter Gebläse erzeugte Gas- oder Luftströme
zur pneumatischen Beblasung nutzen.
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Vorteilhaft ist es, wenn der Strom, der vom ortsfesten Leiter zum
Stromabnehmer fließt, bereits selbst zum Entstehen des BlasmagnetZeldes genutat
wird.
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Diesen Effekt kann man auf einfache Weise auch daduroh erreichen,
daß
der ortsfeste Leiter inAbschnitte begrenzter Länge aufgeteilt ist und daß jeder
Abschnitt eine Einspeiseeinrichtung aufweist, die in dem jeweils hintk dem Stromabnehmer
liegenden Bereich angeordnet ist, wobei zweckmäßigerweise dafür gesorgt wird, daß
der Stromabnehmer als in Bewegungsrichtung langgestreckter Körper aus elektrisch
leitendem Werkstoff ausgebildet, wenigstens am vorderen und am hinteren Ende auf
der zum ortsfesten Leiter weisenden Seite kufenartig abgerundet und am hinteren
Ende mit einer Anschlußeinriohtung für einen zum Verbraucher führenden Verbindungsleiter
ausgerüstet ist.
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Bei dieser Ausbildung erreicht man, daß der Lichtbogen in Bewegungsrichtung
vor dem Stromabnehmer hergetrieben wird. Dies wiederum wird dadurch erreicht, daß
die Einspeisung in den ortsfesten Leiter stets an einer Einspeiseeinrichtung erfolgt,
die in Bewegungsrichtung hinter dem Stromabnehmer angeordnet ist, und daß die Abnahme
derEnergie vom ortsfesten Leiter am vorderen Ende des Stromabnehmers, bezogen auf
dessen Bewegungarichtung, erfolgt. Es ergibt sich dadurch eine Leiterschleife, gebildet
aus dem ortsfesten Leiter, dem Lichtbogen und dem Stromabnehmer. In der Mitte zwischen
dieser Leiterschleife verlaufen die Linien des magnetischen Feldes in einer einheitlichen
Richtung, so daß die gewünschte Dreibwirkung auf den Lichtbogen zwischen dem ortsfesten
Leiter und dem Stromabnehmer erzeugt wird.
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Die auf den Lichtbogen zwischen dem ortsfesten Leiter -und dem Stromabnehmer
ausgeübte Treibwirkung hat außerdem zur Folge, daß sich der- Lichtbogenfußpunkt
stets in einem definierten Bereich des Stromabnehmers befindet. Dieser definierte
Bereich des Stromabnehmers wird zweckmäßigerweise mit einem auswechselbaren Einsatzteil
-ausgerüstet, der aus einem-gegenüber einem Abbrand durch den Lichtbogen besonders
widerstandsfähigen Werkstoff, wie etwa Wolfram-Karbid oder dgl.-, bestehen -kann.
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Um den Lichtbogen an eine vorbestimmte Stelle des Stromabnehmers zu
treiben, können auch noch weitere Maßnahmen ergriffen werden. So kann der Stromabnehmer
beispielsweise von einem entsprechenden Blasmagneten umgeben sein. Alternativ. dazu
kann auch der ortsfeste Leiter von einem Magnetmantel umschlossen sein. Eine weitere
Möglichkeit, den Lichtbogen an die vorbestimmte Stelle des Stromabnehmers zu treiben,
besteht darin, daß unmittelbar vor dem Stromabnehmer Luftleitflächen oder Windleitflächen
angebracht werden, die im Bereich des otromabnehmers einen Sog erzeugen, der den
Lichtbogen in der gewünschten Richtung mitnimmt.
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Obwohl die normalen Unebenheiten des ortsfesten Leiters «; durch den
Lichtbogen -ausgeglichen werden, müssen bei Bahnen mit Oberleitung infolge des Durchhanges
der Oberleitung Maßnahmen ergriffen werden, damit der Stromabnehmer der Kurvenform
der Oberleitung-zu folgen vermag. Eine Weiterbildung der neuen Vorrichtung, die
für derartige Anwendungsgebiete vorgesehen if? kennzeichnet sich dadurch, daß die
Antriebseinrichtung
mittels zweier über Gleit- oder Rollschuhe vor und hinter dem Stromabnehmer auf
den ortsfesten Leiter abgestützte Arme in einem bestimmten Abstand vom ortsfesten
Leiter gehalten und in Richtung auf den Leiter feder- oder kraftbeaufschlagt ist,
wobei der vordere Gleit-oder Rollschuh als Abstreifer zur mechanischen Abreinigung
des ortsfesten Leiters ausgebildet ist.
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Die Energieübertragung über einen ständig bestehenden Lichtbogen stellt
sür den Stromabnehmer eine schwere thermische Belastung dar. Um diese thermische
Belastung zu mindern, kann der Stromabnehmer beispielsweise mit Kühlrippen ausgerüstet
werden, die dem Fahrtwind ausgesetzt sind. Eine weitere Möglichkeit zur Kühlung
besteht darin, daß der Stromabnehmer mit inneren Kühlkanälen ausgerüstet wird, die
an ein Flüssigkeitskühlsystem angeschlossen werden. Die örtliche thermische Belastung
des Stromabnehmers durch den Lichtbogen läßt sich auch senken durch schnelle Bewegung
des Lichtbogenfußpunktes.
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Eine solche Fußpunktbewegung kann beispielsweise dadurch erreicht
werden, daß der für die Aufnahme des Lichtbogenfußpunktes vorgesehene Stromabnehmer
oder Teil des Stromabnehmers außer seiner normalen Relativbewegung zum ortsfesten
Leiter zusätzlich noch quer oder längs zu diesem entweder hin und her oder beispielsweise
auch rotierend in Bewegung gesetzt wird. Eine andere Möglichkeit, den Lichtbogenfußpunkt
schnell zu bewegen, besteht darin, daß die Spitze des Stromabnehmers mit einem Magnetmantel
umgeben wird, der einen in Bewegungsrichtung
V-förmig sich schließenden
Spalt aufweist, welcher dem ortsfesten Leiter zugekehrt ist. Bei solcher Ausbildung
wird der Lichtbogen in schneller Folge am spitzen Ende des Spalts gelöscht und am
anderen wieder gezündet. Auch wenn die für den Leiter vorgesehene Stelle,z.B. das
vordere Ende des Stromabnehmers, als Schiene großen Querschnittes ausgebildet ist,
bewirkt dies eine Fußpunktbewegung des Lichtbogens. Den gleichen Zweck erreicht
man mit den aus der Schaltertechnik bekannten Karussellelektroden. Schließlich kann
auch noch durch die Wahl und/oder Kombination des Werkstoffes des Einsatzteiles
oder des gesamten Vorderteilea oder Stromabnehmers dafür gesorgt werden,daß der
Fußpunkt des Lichtbogens sine Bewegung auf dem Stromabnehmer ausführt.
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Für den Fall, daß der Lichtbogen unter besonders ungünstigen Umständen
abreißt, sieht die Erfindung vor, daß der Stromabnehmer Einrichtungen zur Rückzündung
des Lichtbogens aufweist.
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Beim Uebertragen von Wechselstrom ist diese Rückzündeinrichtung von
besonderem Vorteil. Eine solche Rückzündeinrichtung kann als Hochspannungsspule
ausgebildet werden. Es besteht auch die- Möglichkeit, daß eine ständige Hilfsentladung
erzeugt und aufrechterhalten wird. Schließlich ist es auch noch möglich, die Rückzündeinrichtung
auf mechanische Weise auszubilden, indem beispielsweise ein bei Stromuntertrechung
in Richtung auf den ortsfesten Leiter schnellendes Kontakt stück am Stromabnehmer
angelenkt wird, das den Lichtbogen durch Wiederabheben zündet.
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Für elektrische Bahnen, die für sehr hohe Geschwindigkeiten im Bereich
wesentlich mehi als 200 km/h ausgelegt werden sollen und für die die neue Vorrichtung
im besonderen maße vorgesehen ist, werden sich die bisher üblichen elektrischen
Antriebe wahrscheinlich nicht eignen, weil über Schienenräder höhere Antriebsleistungen
nicht übertragen werden können und sich der Leistungsbedarf sehr erheblich steigert.
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Es ist damit zu rechnen, daß sich der Linearmotor für derartige Antriebsaufgaben.bevorzugt.
verwenden läßt, weil bei ihm die SchubkraSt ohne jegliche vermittelnde Wirkung eines
Getriebes sowie auch ohne die Notwendigkeit eines Reibschlusses zwischen Schienenrad
und Schiene erzeugt wird. Bei derartigen Linearmotoren wird ein Teil des Motors
von einem ortsfesten an der Fahrstrecke verlegten Induktor gebildet, und der zweite
Teil ist am Fahrzeug selbst angeordnet.
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Für den Einsatz der neuen Vorrichtung für Fahrzeuge mit Linearmotorantrieb
empfiehlt es sich, daß der ortsfeste Leiter an einem als feste Schiene eines Linearmotors
ausgebildeten Tragkörper gegenüber dem Tragkörper elektrisch isoliert befestigt
ist.
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Bei Linearmotoren ist eine Regelung zur Konstanthaltung des Abstandes
der beiden Motorbauelemente erforderlich. Besonders vorteilhaft kann dieser Sachverhalt
dadurch genutzt werden,
daß die Antriebseinrichtung zum-Abheben
des Stromabnehmers zum Zwecke der Konstanthältung der Lichtbogenlänge mit der Abstandsregeleinrichtung
für den Linearmotor gekoppelt ist.
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Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung
sind in den Zeichnungen dargestellt.
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Fig. 1 und 1a zeigen eine Schemaansicht einer elektrischen Bahn mit
Oberleitung als ortsfestem Leiter.
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Fig. 2 zeigt Stromabnehmer und ortsfesten Leiter bei einer Ausgestaltung
der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung im Schnitt bei quer zur Fahrtrichtung
verlaufender Schnittebene.
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Fig. 3 zeigt eine Weiterbildung der Vorrichtung zur Energie übertragung.
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Fig. 4 zeigt eine andere mögliche Bauform der Vorrichtung gemäß Fig.
3.
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Fig. 5 zeigt eine Schemaseitenansicht der neuen Vorrichtung zur bbertragung
elektrischer Energie.
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lig. 6 zeigt eine der Fig. 5 entsprechende Ansicht der neuen Vorrichtung
im Zustande bei Energieübertragung durch lichtbogen 1 . 7 zeit eine Weiterbildung
der neuen Vorrichtung.
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Fig. 8 zeigt die neue Vorrichtung in einer Ansicht gemäß Fig. 5, 6
und 7 bei Ausrüstung des Stromabnehmers mit einer Rückzündeinrichtung.
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Fig. 9 zeigt eine Schemaseitenansicht des Stromabnehmers mit Kühlrippen.
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Fig.iO zeigt den Stromabnehmer gemäß Fig. 9 bei Betrachtung in Richtung
des Pfeiles X in Fig. 9.
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Fig.11 zeigt eine Schnittansicht des Stromabnehmers bei Ausbildung
mit inneren Kühlkanälen.
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Fig.12 zeigt eine weitere Ausgestaltung der neuen Vorrichtung, bei
welcher der teils geschnitten dargestellte Stromabnehmer eine rotierende Nase aufweist.
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Fig.13 zeigt eine weitere Ausgestaltung der neuen Vorrichtung, bei
welcher der Stromabnehmer zur Erzeugung eines wandernden Lichtbogens mit einem Magnetmantel
umgeben ist.
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Fig.14 zeigt die Ausbildung der Vorrichtung gemäß Fig. 13 bei Betrachtung
in Richtung des Pfeiles XII in Fig. 13.
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Fig.15 zeigt einen Stromabnehmer mit Karusselelektrode.
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Fig.16 zeigt eine Schemaansicht der neuen Vorrichtung bei Ausrüstung
des Stromabnehmers mit einem Blasmagneten.
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Fig.17 zeigt eine Weiterbildung der neuen Vorrichtung, bei der der
ortsfeste Leiter mit einem Magnetmantel umgeben ist.
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Fig.18 zeigt eine Schemaansicht der neuen Vorrichtung, die im besonderen
für hängende ortsfeste Leiter geeignet ist.
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In den Figuren sind Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Vorriebtung zum Übertragen elektrischer Energie dargestellt. Das Besondere dieser
neuen Vorrichtung besteht darin, daß sie sich im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen
dazu eignet, große elektrische Energien von einem ortsfesten Leiter 1 auf einen
relativ dazu bewegten Verbraucher 2, beispielsweise eine-elektrische Bahn, auch
dann zu übertragen, wenn die Relativgeschwindigkeit des Verbraucher-s zum ortsfesten
Leiter in der Größenordnung wesentlich mehr als 200 km/h liegt, d.h. Werte erreicht,
bei denen die bekannten Stromabnehmer versagen.
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Der ortsfeste Leiter 1 kann in der Praxis als seitliche Stromschiene
oder im Sinne der bekannten hängenden Oberleitungen ausgebildet werden.
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In Fig. 1 und Fig. 1a sind Beispiele für eine Oberleitung gezeigt,
die als ortsfester Leiter dient. Im Bereich niedriger Geschwindigkeiten erfolgt
die Energieübertragung vom ortsfesten Leiter-1 auf den Verbraucher 2 auf die bisher
übliche Art, - d.h. ein Stromabnehmer 4 steht mit dem ortsfesten Leiter in-Gleitkontakt.-Wenn
eine bestimmte Ge-achwindigkeit erreicht und überschritten ist, wird der Gleitkontakt
unterbrochen und ein Lichtbogen 13 gezündet, der dann allein für die Energieübertragung
im oberen Geachwindigkeitsbereich dient.
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Pig. 2.zeigt einen Querschnitt, aus dem erkennbar ist, daß der ortsfeste
Leiter z.B.' in eine Gleitstromschiene 1c und eine Liohtbogenstromschiene ld unterteilt
sein kann, wobei die Gleitstromschiene 1c eine Gleitauflage le und die Lichtbogenstromsohiene
1d eine Abbrandauflage if aufweisen kann.
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So ist eine Funktionsteilung erreicht.
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Gemäß Fig. 2 kann der Stromabnehmer 4 der geteilten Form des ortsfesten
Leiters 1 angepaßt sein und sowohl für den Gleitkontakt als auch für die Lichtbogenleitung
dienen.
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Die Funktionsteilung kann gemäß Fig. 1 aber auch auf den Stromabnehmer
4 angewendet und so weit getrieben werden, daß z.B. ein Stromabnehmer 4a für den
Gleitkontakt und ein zusätzlicher getrennter Stromabnehmer 4b für die Lichtbogenleitung
vorgesehen wird.
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Es ist z.B. bei einem gemäß Fig. 1 vorgesehenen zusätzlichen Stromabnehmer
4b für die Lichtbogenleitung durchaus möglich, den Lichtbogen 13 nach der Zündung
sich selbst zu überlassen.
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Vorteilhafter dürfte Jedoch eine Beblasung des Lichtbogens 13 sein,
die eine Stabilisierung seiner Lage auf einem begrenzten Bereich des Stromabnehmers
4 bzw, 4b gewährleistet.
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Gemäß Fig. 3 und 4 wird der Lichtbogen 13 durch ein in Bewegungarichtung
vor ihm liegendes und ein weiteres in Bewegungarichtung hinter ihm liegendes entgegengesetzt
zum vorderen
gepoltes Magnetfeld 40,41 auf einen bestimmten Bereich
zentriert. Bei der Ausführung gemäß Fig. 3 sind die Magnetfelder 40 und 41 gleich
stark, da nur ein Blasmagnet 42 verwendet wird und beide Felder im gleichen magnetischen
Kreis liegen. Bei der Ausführung gemäß Fig. 4 sind zwei getrennte Blasmagnete 43,44
vorgesehen, die unterschiedlich erregt werden können, so daß z:B. einer bevorzugten
Ausweichbewegung des Lichtbogens -entgegengewirkt werden kann. Eine weitere Möglichkeit,
die Lage des Lichtbogens zu stabilisieren, besteht in der Nutzung der magnetischen
Felder der bei der Energieübertragung fließenden Ströme. Diese Nutzung ist etwa
im Sinne der Ausgestaltungen gemäß Fig. 3 und 4 möglich, in denen die Blasmagneten
42, 43, 44 vom Gesamtstrom erregt werden.
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Stattdessen kann aber auch eine Leiterschleife gebildet werden. Hierzu
ist erforderlich, daß der ortsfeste Leiter 1 in Abschnitte 1a und ib aufgeteilt
ist (Fig. 1a), von denen jeder eine Einspeisungseinrichtung 3 besitzt, welche so
geschaltet wird, daß sie immer, bezogen auf die Bewegungsrichtung des Verbrauchers
2, hinter dem Verbraucher angeordnet ist. Die Gründe für diese Lage der Einspeiseeinrichtung
3 relativ zum bewegten Verbraucher 2 werden noch an späterer Stelle erläutert. Zuvor'soll
noch eine spezielle norm des Stromabnehmers 4 einschließlich der Einrichtung zum
Unterbrechen des Gleitkontaktes erläutert werden.
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Der zur Übernahme der elektrischen Energie vom ortsfesten Leiter 1
dienende Stromabnehmer 4 hat, beispielsweise gemäß Fig. 5, 6, 7 usw., die Gestalt
eines in Fahrtrichtung langgestreckten Körpers, der als zweiarmiger Hebel ausgebildet
ist. Auf der Mitte seiner Länge stützt sich der Stromabnehmer 4 gelenkig auf einer
Antriebseinrichtung 5, beispielsweise einem doppeltwirkenden Pneumatikzylinder,
ab. Der Stromabnehmer 4 besitzt ein vorderes Ende 6 und ein Hinterende 7.
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Die beiden Enden sind zumindest an der zum ortsfesten Leiter 1 gerichteten
Seite kufenartig abgerundet. Das vordere Ende 6 des Stromabnehmers 4 steht unter
der Auflast einer Feder 8, die eine in Richtung auf den ortsfesten Leiter 1 gerichtete
Kraft erzeugt. Diese Feder stützt sich auf einem Widerlager 9 ab. Der Stromabnehmer
4 besitzt an seinem hinteren Ende 7 eine Anschlußeinrichtung 10 für einen zum Verbraucher
2 führenden Verbindungsleiter 11.
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Bei Fahrt bzw. einer Relativgeschwindigkeit zwischen ortsfestem Leiter
1 und Stromabnehmer 4 im Bereich der üblichen niedrigen Geschwindigkeiten steht
der Stromabnehmer 4 gemäß Fig. 5 unter Beaufschlagung durch die Antriebseinrichtung
5 in Gleitkontakt mit dem ortsfesten Leiter. Das bedeutet, daß der Körper des Stromabnehmers
4 zumindest auf der zum ortsfesten Leiter 1 weisenden Seite aus einem Werkstoff
bestehen muß, der sich aufgrund seiner Gleiteigenschaften sowie auch aufgrund seiner
Leitfähigkeit für den Einsatz als Gleitstromabnehmer eignet. Für derartige Werkstoffe
gibt es in der
Praxis zahlreiche Beispiele. Statt eines Gleitkontaktes
ist auch ein Rollkontakt möglich, Die Antriebseinrichtung 5 steht mit einer in den
Figuren nicht gezeigten Steuereinrichtung in Verbindung und wird geschwindigkeitsabhängig
betätigt. Sobald die Relativgeschwindigkeit zwischen ortsfestem Leiter 1 und Stromabnehmer
4 einen bestimmten Wert überschrittenat, wird die Antriebseinrichtung 5 betätigt,
und es wird der in Fig. 6 gezeigte Zustand Stromabnehmers 4 herbeigeführt. Durch
die Betätigung der Antriebseinrichtung 5 wird nämlich der Stromabnehmer 4 vom ortsfesten
Leiter 1 abgezogen. Aufgrund der Gelenkverbindung mit der Antriebseinrichtung 5
und aufgrund der Beaufschlagung durch die Feder 8 wird der Stromabnehmer beim Abheben
um die Gelenkverbindung verschwenkt, so daß sein vorderes Ende 6 geneigt zum ortsfesten
Leiter gerichtet ist, während das hintere Ende' 7 in größerem Abstand vom ortsfesten
Leiter 1 liegt. -Definiert wird diese. Lage durch einen Anschlag 12 am Widerlager
9. Beim Abheben -des Stromabnehmers 4 vom ortsfesten Leiter 1 wird der Lichtbogen
13 gezündet.
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Der Lichtbogen 13 entsteht entweder an der letzten Berührungsstelle
zwischen dem ortsfesten Leiter 1 und dem Stromabnehmer 4 oder muß, z.3.. beim zusätzlichen
Stromabnehmer 4b gemaß Fig. 1, durch geeignete Einrichtungen an vorgesehener stelle
gezündet werden. Die weitere ttbertragung elektrischer Energie erfolgt von nun an
ausschließlich über den Licht-@egen 13. Es ist unter bestimmten Vorraussetzungen
vorteilhaft,
wenn sich der Lichtbogen 13 in Bewegungsrichtung des
Verbrauchers 2 oder Stromabnehmers 4 vor dem vorderen Ende 6 des Stromabnehmers
4 herbewegt. Um dies zu erreichen, wurde die bereits erwähnte Aufteilung des ortsfesten
Leiters 1 in Abschnitte 1a und Einspeisung von hinten vorgesehen. Eine weitere Maßnahme,
die dafür sorgt, daß der Lichtbogen an das vordere Ende 6 des Stromabnehmers 4 wandle,
ist die Einstellung der Schräglage des Stromabnehmers beim Abheben. Schließlich
ist für diese Lage des Lichtbogens 13 auch noch maßgebend, daß die Anschlußvorrichtung
10 für den Verbindungsleiter 11 am hinteren Ende 7 des Stromabnehmers 4 liegt. Die
Fig. 6 zeigt die Verhältnisse, die sich aufgrund dieser einzelnen Maßnahmen ergeben.
Im ortsfesten Leiter 1 verläuft der Strom in Bewegungsrichtung. Dieser Strom hat
ein bestimmtes Magnetfeld zur Folge. Der Strom verläuft über den Lichtbogen 13 in
den Stromabnehmerkörper 4 und fließt dort entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung
zum Verbindungsleiter 11. Der Strom 4c hat ein entgegengesetztes Magnetfeld zur
Folge. Es ist zu erkennen, daß der ortsfeste Leiter 1, der Lichtbogen 13 und der
Stromabnehmer 4 eine Leiterschleife bilden, zwischen deren Schenkeln ein einheitlich
gerichtetes Magnetfeld liegt. Dieses Magnetfeld übt eine Blaswirkung auf den Lichtbogen
13 aus und hat zur Folge, daß dieser die in Fig. 6 gezeigte Lage einnehmen muß.
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Ein sehr wesentlicher Vorteil dieser oder auch auf andere Art erreichten
Verlagerun des Lichtbogens 13 besteht darin,
daß der Stromabnehmer
4 im Hinblick auf die beiden Funktionen eng an die speziellen Bedürfnisse angepaßt
werden kann. Der Körper oder zumindest der langgestreckte Teil des Stromabnehmers
4, der zum ortsfesten Leiter 1 gewandt ist, kann aus einem Werkstoff mit den bereits
genannten Eigenschaften bestehen, ohne daß Rücksicht auf das Verhalten dieses Werkstoffes
bei einem Lichtbogen genommen wird. Im Gegensatz dazu kann am vorderen Ende 6 oder
an anderer Stelle ein Einsatzteil 14 auswechselbar am Stromabnehmer 4 vorgesehen
werden, das ohne Rücksicht auf Gleiteigenschaften ausschließlich im Hinblick auf
eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen einen Abbrand durch den Lichtbogen 13 ausgewählt
wird. FUr derartige Zwecke eignen sich z.B.bevorzugt Binterwerketoffe, Wolframkarbid
usw. Bei der Ausführung der Vorrichtung, die in der Fig. 7-gezeigt ist, sind vor
dem vorderen Ende 6 des Stromabnehmers 4 Windleitflächen 15 angeordnet, die zum
Erzeugen eines Soges dienen, der den Lichtbogen 13 stabilisiert und in Bewegungsrichtung
des Stromabnehmers 4 treibt. Die Windströmungsrichtung ist in der Fig. 7 durch Pfeile
15' angedeutet.
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Bei einer weiteren Ausgestaltung der neuen Vorrichtung, die in der
Fig. 16 gezeigt ist, ist der Stromabnehmer 4 mit einem Blasmagneten 16 ausgerüstet,
um zu erreichen, daß der Lichtbogen an das vordere Ende 6 oder eine andere bestimmte
Stelle getrieben wird (s.auch Fig. 3 und 4).
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Eine andere Ausgestaltung der Vorrichtung gibt die Fig. 17 wieder.
Bei dieser Weiterbildung der Vorrichtung ist der ortsfeste Leiter 1 mit einem im
Querschnitt U-förmigen Mantel 17 aus ferromagnetischem Werkstoff unter Zwischenschaltung
einer Isolierschicht 18 umgeben, wobei die offene Seite des U-Querschnitts-Mantels
17 dem Stromabnehmer 4 zugewandt ist.
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Die Aufgabe dieses Mantels 17 besteht darin, die Feldlinien zu sammeln
und'so zu konzentrieren, daß die optimale Wirkung auf den Lichtbogen 13 ausgeübt
wird.
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Obwohl der Stromabnehmer 4 mit einem Einsatzteil 14 aus einem gegen
Abbrand weitgehend festen Werkstoff ausgerüstet ist, stellt die ständige örtlich
begrenzte Lage des Lichtbogenfußpunktes eine sehr hohe Belastung dar. Um diese Belastung
zu senken, empfiehlt es sich, wenn der Stromabnehmer 4 mit Einrichtungen zur Erzeugung
einer Wanderbewegung des Lichtbogenfußpunktes ausgerüstet wird.
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Ein Beispiel, wie eine Wanderung des Lichtbogenfußpunktes erzeugt
werden könnte, zeigen die Fig. 13 und 14. Der Stromabnehmer 4 ist bei dieser Weiterbildung
von einem etwa U-förmigen Mantel 19 aus einem ferromagnetischen Werkstoff umgeben.
Dieser Mantel 19 ist durch eine Isolierschicht 20 vom leitenden Körper des Stromabnehmers
4 getrennt. Die offene Seite des U-Querschnittes des Mantels 19 ist dem ortsfesten
Leiter 1 zugewandt. Die Teildraufsicht auf diese Ausführungsform des Stromabnehmers
4 zeigt Fig. 14. Es ist
zu erkennen, daß der Mantel 19. auf der
zum ortsfesten'Leiter 1 gewandten Seite einen Schlitz 21 freiläßt, der sich in Richtung
zum vorderen Ende 6 des Stromabnehxers bis zu einer Spitze 22 verJüngt. Hierdurch
wird der Lichtbogenfußpunkt im Bereich dieses Schlitzes 21 zu rascher Wanderbewegung
gezwungen. Er verlöscht an der Spitze 22 und wird im breiteren Bereich des Schlitzes
21 ständig wieder neu gezündet.
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Durch geeignete Gestaltung, d.h. Formgebung eines bestimmten Bereiches
des Stromabnehmers 4 bzw. 4b kann eine Kreisbahnbewegung des Lichtbogenfußpunktes
erreicht-werden. Fig. 15 zeigt als Beispiel ein bei Vakuumschaltern als sogenannte
"Karusselelektrode" bekanntes Formstück 45, welches unter Nutzung des-Lichtbogenstromes
ein Drehmoment erzeugt das den Lichtbogen in Bewegung setzt.
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Eine weitere Möglichkeit, den Lichtbogenfußpunkt relativ zum Stromabnehmer
4 zu bewegen, zeigt die Fig. 1Z. Das Xinsatzstück 14 ist am vorderen Ende 6 des-Stromabnehmers
4 in Richtung quer zur Relativbewegung des Stromabnehmers zum ortsfesten Leiter
1 bewegbar oder rotierend antreibbar ausgebildet. Zu diesem Zweck ist das Einsatzstück
14 gemäß Fig.12 in Form einer rotationssymmetrischen Nase 14a ausgebildet, die mittels
eines im Inneren des Stromabnehmers 4 eingebauten Elektromotores 23 in Rotation
oder auch in hin- und hergehende Bewegung versetzt werden kann. Es ist auch denkbar,
anstelle eines Antriebsmotores den bei den in Aussicht genommenen
hohen
Geschwindigkeiten herrschenden Fahrtwind auszunutzen und die Nase 14a beispielsweise
mit Flügeln oder ähnlichen Elementen auszurüsten, durch die die Rotation fahrtwindbedingt
ausgeführt wird.
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Die Erfindung sieht vor, daß der Stromabnehmer 4 mit einer Rückzündeinrichtung
ausgerüstet ist. Bei dieser kann es sich beispielsweise um eine Hochspannungsspule
oder einen Kondensator handeln, die bei Verlöschen oder Abreißen des Lichtbogens
einen Hochspannungsimpuls erzeugen und den Lichtbogen wieder zünden. Nicht nur beim
Übertragen von Wechselstrom kann es vorteilhaft sein, ständig eine Hilfsentladung
zwischen dem ortsfesten Leiter 1 und dem Stromabnehmer 4 aufrechtzuerhalten.
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In der Fig. 8 ist eine Weiterbildung der neuen Vorrichtung gezeigt,
beider die Rückzündeinrichtung ein bei Abreißen des Lichtbogens selbsttätig mechanisch
zum ortsfesten Leiter hin und wieder zurück bewegbares Kontaktstück 24 aufweist.
Die Bewegung des Kontaktstückes 24 kann beispielsweise durch eine Feder 25 erfolgen,
die so arbeitet, daß das mit einem Ende am Stromabnehmer 4 angelenkte hebelartige
Kontakt stück 24 in Richtung auf den ortsfesten Leiter geschwenkt wird. Auf der
Lunge des Kontaktstückes 2+ ist ein Magnetanker 26 angelenkt, der in eine Magnetspule
27 eintaucht. Solange der Lichtbogen iwioben dem ortsfesten Leiter 1 und dem Stromabnehmer
4 besteht, kann die Magnetspule 27 entweder vom Belastungsstrom
direkt
oder fremd erregt sein und den Magnetanker 26 anziehen, so daß das Kontaktstück
24 innerhalb der Konturen des Stromabnehmers 4 angeordnet ist. Bei Unterbrechung
dieses Stromflusses wird die Magnetspule 27 stromlos, und das Kontaktstück 24 folgt
der Wirkung der Feder 25. Bei Berüh-, rung des ortsfesten Leiters 1 setzt der Stromfluß
augenblicklich ein, die Magnetspule 27 wird wieder erregt und das Eontaktstück 24
hebt unter Zündung eines Lichtbogens 13 vom ortsfesten Leiter 1 ab.
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Der ständig stehende Lichtbogen 13 erzeugt relativ große Wärmemengen,
die vom Stromabnehmer 4 abgeleitet werden müssen.
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Eine Möglichkeit, diese Wärmemengen abzuleiten, besteht darin, den
Stromabnehmer 4 mit Eühlrippen 28 auszurüsten (Fig. 9 und 10).
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Gemäß Fig. ii kann der Stromabnehmer 4 aber auch mit inneren Kühlkanälen
29 ausgerüstet werden, die an ein in den Figuren nicht gezeigtes Flüssigkeitskühlsystem
angeschlossen sind.
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Wenn die neue Vorrichtung verwendet wird, um Energie von hängend angeordneten
ortsfesten Leitern zu übertragen, dann müssen Maßnahmen dafür ergriffen werden,
daß der Durchhang solcher hängenden ortsfesten Gleiter ausgeglichen wird. Diese
Weiterbildung der Vorrichtung ist in der Fig. 18 gezeigt.
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Bei dieser Weiterbildung ist die Antriebseinrichtung 5 mittels zweier
über Gleit- oder Roilschuhe 30 vor und hinter dem
Stromabnehmer
4 auf dem ortsfesten Leiter 1 abgestützter Arme 31 in einem bestimmten Abstand vom
ortsfesten Leiter 1 gehalten und wird in Riohtung auf diesen Leiter feder- oder
kraftbeaufschlagt, wobei der vordere Gleit- oder Rollschuh 90 als Abstreifer zur
mechanischen Abreinigung des ortsfesten Leiters 1 ausgebildet wird. Zur Eraft- oder
Pederbeaufschlagung können Pneumatikzylinder 32 dienen, die sich auf dem Fahrzeug
bzw. der elektrischen Bahn 2 abstützen. Die mechanische Abreinigung des ortsfesten
Leiters 1 erweist sich vor allem dann als vorteilhaft, wenn in der Winterzeit Rauhreif
an Fahrleitungen oder dgl. hängt. Die in Fig. 18 gezeigte Weiterbildung gewährleistet
unter allen Umständen, daß der Stromabnehmer 4 seine Lage relativ zum ortsfesten
Leiter 1 innerhalb gewisser Grenzen beibehält.
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Die Antriebseinrichtung 5 wird zweckmäßigerweise mit Steuereinrichtungen
verbunden, durch welche nicht nur das Abheben oder Andrücken des Stromabnehmere
4 möglich ist, sondern zusätzlich während des abgehobenen Zustandes auch. eine Abstandsveränderung
durchgeführt werden kann. Eine solche Abstandsveränderung könnte unter Umständen
zur Regelung der Energieübertragung durch den Lichtbogen 13 benutzt werden, wird
vornehmlich aber mit dem Ziele der Konstanthaltung der Lichtbogenlänge bzw. Kleinhaltung
der Lichtbogenspannung vorgenommen werden.
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Wenn der Verbraucher, d.h. dieoelektrische Bahn 2. für
Linearmotore
auagelegt wird, dann ist eine ortsfeste Reaktionsschiene an der Fahrstrecke erforderlich.
In diesem Falle empfiehlt es sich, wenn der oder die ortsfesten Leiter 1 an geeigneter
Stelle dieser Reakticnsschiene zweckmäßigerweise gegen diese elektrisch isoliert
befestigt wird. Dabei könnte unter Umständen die Antriebseinrichtung 5 zugleich
mit dazu benutzt werden, nicht nur die Regelung der Energieübertragung zu bewirken,
sondern zugleich auch den Abstand des am Fahrzeug befindlichen Erregerteiles des
Linearmotores zu verändern und se den Linearmotor su regeln. Im allgemeinen wird
es eher möglich sein, die Abstandsregeleinrichtung des Linearmotores für die Regelung
des Lichtbogens 13 im Sinne einer Kleinhaltung der Lichtbogenspannung mit zu benutzen.
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Es wurde im vorstehenden immer nur ein ortsfester Leiter 1.
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erwähnt. Bekanntlich werden elektrische Bahnen aber vielfach mit-Drehatrom
betrieben. In solchen Fällen sind mehrere ortsfeste Leiter und eine entsprechende
Anzahl von Stromabnehmern erforderlich.