DE200251C - - Google Patents
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- DE200251C DE200251C DENDAT200251D DE200251DC DE200251C DE 200251 C DE200251 C DE 200251C DE NDAT200251 D DENDAT200251 D DE NDAT200251D DE 200251D C DE200251D C DE 200251DC DE 200251 C DE200251 C DE 200251C
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- flame
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 d, GRUPPE-r Π Hi
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1905 ab.
Bei der Verwendung von abwärts gerichteten Gasglühlichtbrennern in Eisenbahnwagen,
besteht eine der größten Schwierigkeiten darin, eine zuverlässige Zündung von oben her zu
bewirken. Man hat sich deshalb. gezwungen gesehen, eine besondere Zündleitung über den
Wagen zu legen und eine der zwei Zündflammen in jeder Lampe anzubringen.
Die Erfindung gestattet nun erstens eine
ίο zuverlässige Zündung der Lampe vom Wagendache
aus ohne Verwendung einer dauernd brennenden Zündflamme, und zweitens bietet sie den Vorzug, daß, wenn von Reisenden
eine Verdunkelung des Abteils gewünscht wird, durch Umstellen des mit »Hell — Dunkel«
bezeichneten Hahnes die Hauptflamme gelöscht wird und dafür eine freibrennende Kleinstellflamme sich entzündet.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch die Einrichtung der Lampe.
Das Gas strömt durch das Rohr 1 zur Düse 2, saugt dann durch die* Luftansaugöffnungen 3 Luft an, und das Gasluftgemisch
strömt durch das Mischrohr 4 zu dem Glüh-' körper 5.
In die Leitung 1 ist der vom Innern des Wagens aus verstellbare Hahn 6 eingeschaltet.
Wird eine Verdunkelung oder eine schwächere Beleuchtung des Abteils gewünscht, so dreht
man den'Hahn 6 nach rechts und unterbricht somit die Gaszufuhr zum Glühkörper, während
gleichzeitig das Gas durch die Rohre 7 und 8 strömt und an der Mündung von 8 sich an der verlöschenden Hauptflamme entzündet.
Wird nun umgekehrt wieder eine hellere Beleuchtung gewünscht, so dreht man den
Hahn 6 nach links zurück und sperrt damit die Leitung 7, 8 ab. Alsdann strömt das Gas
wieder durch die Leitung 1, 2, 3 und 4 zum Glühkörper 5 und entzündet sich an der verlöschenden
Flamme 9.
Soll die Zündung der einen Flamme durch die verlöschende andere aber zuverlässig erfolgen,
so darf die Flamme 5 nicht zu dem gleichen Zeitpunkt verlöschen, in dem das
Gas eben erst anfängt, aus dem Rohr 8 auszuströmen. Die Flamme 5 muß noch eine Zeitlang, etwa 10 Sekunden, weiterbrennen.
Dies wird gemäß der Erfindung durch Anbringung eines Behälters 10 erreicht, der seinen
Inhalt jedesmal nach Umstellen des Hahnes 6 in die eben abgeschlossene Leitung 1 bzw. 8
abgibt und dadurch ein langsames Verlöschen der Flamme bewirkt.
Der Behälter 10 besteht aus einem Kasten, der zwei durch einen beweglichen Körper,
z. B. eine Membran oder einen Kolben, voneinander abgeschlossene Räume 11 und 12
hat. Jeder Raum ist durch ein Rohr mit einem der beiden zu den zwei Brennern führenden
Rohre verbunden. In der Zeichnung steht beispielsweise der Raum 11 in Verbindung
mit dem Rohr 1 und der Raum 12 mit dem Rohr 7.
Die gezeichnete Stellung des Hahnes 6 entspricht der normalen Betriebsstellung, d. h.
das Abteil ist hell erleuchtet. Dreht man nun den Hahn nach rechts, so würde in dem
gleichen Augenblick die Flamme verlöschen, wenn nicht der Behälter 10 vorhanden wäre,
der nun den Inhalt seines Raumes 11 an die
(2. Auflage, ausgegeben am 2S. Juni igog.)
Leitung ι abgibt; denn bei der Rechtsdrehung
des Hahnes wird gleichzeitig die Hauptzuflußleitung durch das Rohr 7 mit dem Raum
12 verbunden, so daß jetzt der volle Gasdruck die zwischen den Räumen 11 und 12
befindliche Membran herunterdrückt.
Auf diese Weise ist durch die Einschaltung des Behälters 10 ein sicheres Arbeiten der
Lampe beim Umstellen von »Hell« auf »Dunkel« und umgekehrt gewährleistet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zuflußregler für Invertgasglühlichtlampen, insbesondere für Eisenbahnwagen, mit abwechselnd brennender Neben- und Hauptflamme, gekennzeichnet durch eine Kammer (10), die durch einen beweglichen Körper, z. B. eine Membran oder einen Kolben, in zwei Räume geteilt ist, von denen der eine (11) mit der Hauptflammenleitung und der andere (12) mit der Nebenflammenleitung verbunden ist, so daß bei dem, Umstellen des beiden Leitungen gemeinsamen Dreiweghahnes (6) von ' der Hauptflamme auf die Nebenflamme und umgekehrt der jeweils die Zündung übertragenden Flamme eine genügende Gasmenge zugeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200251C true DE200251C (de) |
Family
ID=462899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200251D Active DE200251C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200251C (de) |
-
0
- DE DENDAT200251D patent/DE200251C/de active Active
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