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B e s c h r e i b u n g zu der Patentanmeldung der Firma betreffend
Härtbare Kunststoffmasse ;Die Erfindung bezieht sich auf eine vernetzbare bzw. härtbare
polymere Masse und auf die Verwendung dieser Masse.
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Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine vernetzbare polymerisierbare
Masse, welche ein Diallylphthalat-Vorpolymer, gelöst in einem einzigen oder mehreren
Vinyl polymeren, und gegebenenfalls einen Reaktionspromotor, wie einen freie Radikale
erzeugenden Initiator, enthält. Die Masse wird mit einer ioniniorenden Strahlung
gehärtet bZW:.
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polymerisiert. Aus der Masse können Formkörper, Überzüge, dekorative
biegungsfähige Laminate, Sperrhaloz-Decl- und Zwischenschichten, Metallüberzüge
und dergleichen hergestellt werden.
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Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich eine klare L durchsichtige
Pormmasae. herstellen läßt, indem man Diallylphthalat-Vorpolymer, das gewöhnlich
als Pulver zur Verfügung steht, in polymerisierbaren Vinylmnonomer löst, wobei man
ein fließfähiges Material erhält, das sich leicht verformen oder verpressen läßt
und dann die Formmasse mit Hilfe einer lonisierenden Strahlung härtet.
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Bekannt ist eine mit Strahlung härtbare harzbildende Masse, wie ungesättigte
Polyester, die in einem Vinylmonomer gelöst sind, z.B. Styrol. Jedoch haben diese
harzartigen Materiale Nachteile, wie sie beim Härten zu stark schrumpfen, restliche
funktionelle Gruppen, wie Hydroxyl, Carboxyl an den Molekülketten zurückhalten und
deshalb eine echlechte Beständigkeit gegenüber Wasser und Chemikalien sowie ungünstige
elektrische Eigenschaften aufweisen. Das Wesen der vorliegenden Erfindung liegt
wenigstens zum Teil in der Verwendung bzw. Auswahl von Diallylphthalat-Vorpolymer,
welches die oben erwähnten Nachteile der bekannten har" bildenden Massen beseitigt.
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Es ist bekannt, daß bei der Polymerisation bsw. flärtung von Diallylphthalat-Hars
wegen der abbauenden Kettenübertragung ziemlich drastische Bedingungen wie Heißpressen
erforderlich sind, die für Allylverbindungen tharakteristiseh sind.
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Diallylphthalat-Vorpolymer ist gewöhnlich eine geradkettige StruktUr
mit 30 bis 50 Einheiten, wobei die Konzentration der restlichen Allyl-Doppelbindung
hoch ist und die Schrumpfung während. des Härtens außerordentlich gering ißt, so
daß es einen harten Polymerkörper ergibt, in dem Vernetzungsstellen dicht verteilt
sind, und eine ausgezeichnete Dimensionsstabilität aufweist. Ferner ist dieses Material
frei von restlichen funktionellen Gruppen. wie Hydroxyl und/oder Carboxyl und dergleichen
und es ist nicht nur besser als ungesättigtes Polyestermaterial hinsichtlich seiner
Beständigkeit gegenüber Wasser und Chmikalien, sondern es besitzt auch gute Wetterbestänfigkeit
und es hat bemerkenswert gute elektrische Eigenschaften.
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Die Masse, welche gemäß der Erfindung Diallylphthalat-Vorpolymer,
gelöst in polymerisierbarem Vinylmonomer enthält, läßt sich leicht durch Bestrahlung
mit ziemlich niedriger Dosis einer ionisierenden Strahlung härten, so daß man gehärtete
Körper erhält.
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Ein ungesättigtes Polyestermaterial enthält restliche funktionelle
Gruppen und Doppelbindungen in seiner Hauptkette, die ihren Ursprung in Maleisensäure
und dergleichen haben, während in der Hauptkette des Diallylphthalat-Vorpolymers
keine funktionellen Gruppemn existieren und die Härtungsreaktion
ausschließlich
von der Pfropfpolymeri3ation durch Vernetzen der Allyldoppelbindungen abhängt, die
in den Ketten und in dem Vinylmonomer æurUckblei.ben. Der Untersohted in der Struktur
der Hauptkette zwischen dem ungesättigten Polyester und dem Diallylphthalat-Vorpolymer
beeinflußt die Stabilität des gehärteten Harzes, insbesondere hinsichtlich seiner
Wetterbeständigkeit. Dies ist die Hauptursache für die hervorragenden Eigenschaften
der erfindungsgemäßen Masse. Das so erhaltene gehärtete Polymer weist die überragende
Eigenschaft des Diallylphthalatharzes auf und zeigt hervorragende Wetterbeständigkeit
und Dimensionsstabilität, gute elektrische Eigenschaften sowie Beständigkeit gegen
Wasser und Chemikalien.
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Es ist schwierig, Diallylphthalat zu einem höheren Grad zu polymerisieren,
so daß sein Vorpolymer leichter zugänglich ist, weil bei der Polymerisation die
abbauende KettenUbertragung stattfindet. Das erfindungsgemäß zu verwendende Diallylphthalat-Vorpolymer
ist erhältlich durch übliches Polymerisieren von Diallylphthalat, Unterbrechen der
Polymerisation bevor die Gelbildung stattfindet und Abtrennen des unumgesetzten
Monomers. Obwohl keine bestimmten Anforderungen hinsichtlich des Polymerisationsgrades
des erfindungsgemäß zu verwendenden Vorpolymers bestehen, so ist doch ein Vorpolymer
zu bevorzugen mit einem Erweichungspunkt von 50 bis 1100 C, einer Jodzahl von 45
bis 65, einer Viskosität (in 50 %-iger Methyläthylketon-Lösung bei 300 C) von 35
bis 110.
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Typische erfindungsgemäß brauchbare Vinylmonomere sind Vinylacetat,
Alkylacrylat, Acrylnitril und dergleichen. Sie können einzeln oder in Mischung angewendet
werden. Auch andere Vinylmonomers und multifunktionelle Monomere sind natürlich
brauchbar und es ist überflüssig zu sagen, daß die Verwendung jedes dieser Monomere
die entsprechenden charakteristischen Kunststoffeigenschaften ergibt, Es besteht
keine praktische Einschränkung hinsichtlich der Mischungsanteile von Diallylphthalat-Vorpolymer
und Vinylmonomer. Es besteht Jedoch eine Neigung, daß sich die Härtung verzögert,
wenn die Konzentration des Vinylmonomers ansteigt. Deshalb ist-es zweckmäßig, das
vinylmonomer in einer Menge. vG'n 45 bis 65 Gew.-% der Mischung anzuwenden.
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Die erfindungsgemäße harzbildende Masse kann. durch verschiedenartige
ionisierende Strahlung gehärtet werden, doch ist es charakteristisch, daß sie. m-it
einer hohen Bestrahlungsdosis (z..B. einem Elektronenstrahl aus einem Beachleuniger.
hoher Energie)« gehärtet wird. Sie härtet deshalb in einer extrem kurzen Zeitdauer
und es ist bemerkenswert vorteilhaft, besonders bei der Herstellung von Sperrhölzern
und dem kontinuierlichen Aufbringen von Überzügen auf spiralförmig gewickelte Stahlbleche
(Bandblechrollen). Selbstverständlich können dem harzbildenden Gemich freie Radikale
bildende
Katalysatoren wie BensoylpAroxyd zugegeben werden, damit die notwendige Bestrahlungsdosis
verringert und der Härtungsgrad erhöht wird.
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Obwohl die Härtung in befriedigender Weise abläuft, wenn die Bestrahlung
in Luft erfolgt, so kanal die Bestrahlung wirksam mehr oder weniger verringert werden,
wenn sie in einem inerten Gas wie Stickstoff oder in einer Atmosphäre mit niederem
Sauerstoffgehalt erfolgt.
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Einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden
beschrieben.
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A. Nach einer Ausführungsform gemäß der Erfindung kann ein Harzmaterial
mit ausgezeichneten physikalischen Eigenschaften mit einer hohen Härtungsgeschwindigkeit
erhalten werden, wenn man ein bestimmtes Gemisch von Vinylmonomeren zum Auflösen
von Diallylphthalat-Vorpolymer verwendet. Dieses Gemisch ist ein System, welches
Vinylacetat, Methylacrylat und Acrylsäure oder MaleinsEureanhydrid enthält. Aus
den Werten des Mischpolymerisationsverhältnisses konnte erwartet werden, daß eine
Mischung von Diallylphthalat und Vinylacetat gute Mischpolymerisation bewirkt. Aber
die Härtungsge-schwindigkeit dieses Systems bei Elektronenbestrahlung ist so- gering,
daß die Umwandlung nicht mehr als etwa 25 % beträgt.
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selbst bei einer Bestrahlung von 10 Mrad. Wenn jedoch dieses System
einmal vollständig gehärtet ist, zeigt es eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen
Lösungsmittel, was.wiederum auf eine gute Mischpolymerisation der Allylgruppe und
des Vi,nylmonomers hinweist.- Andererseits reagiert ein System, welches DiallylpSthalat-Vorpolymer
und Methylacrylat enthält, zu nahezu 1Q0 % bei der Bestrahlung mit 6 Nrad Elektronenstrahlen,
doch wird keine gute Nischpolymerisation-erreic'ht. Das so gehärtete Harz wird von
organischen Lösungsmitteln wie Aceton leicht angegriffen.
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Bei der Untersuchung der Härtungsgeschwindigkeit und der physikalischen
Eigenschaften des gehärteten Harzes hinsichtlich der Mischungen der beiden oben
erwähnten Monomere hat sich gezeigt, daß eine Mischung aus 60 Gew.-Teilen Vorpolymer,
25 bis 35 Gew.-Teilen Vinylacetat und 15 bis 5 Gew.-Teilen Methylacrylat ein gehärtetes
Harz mit guten physikalischen Eigenschaften und hoher Härtungsgeschwindigkeit ergibt.
Wenn außerdem 2 bis 5-Teile Acrylsäure oder MaLeinsEureanhydrid und/oder 1 bis 5
Teile eines freien Radikale erzeugenden Katalysators (vorzugsweise Benzoylperoxyd)
zugegeben werden, wird eine höhere Härtungsgeschw-indigkeit erreicht, ohne daß die
Eigenschaften des gehärteten Harzes zu sehr beeinträchtigt
werden.
Es l§pt sich eine Umwandlung der Monomere von mehr als 90 % erzielen, wenn eine
Mischung von 60 Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer, 30 Teilen Vinylacetat, 10 Teilen
Methylacrylat, 4 Teilen Acrylsäure und 4 Teilen Benzoylperoxid mit 6 Mrad Elektronenstrahlen
be strahlt wird.
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Wenn diese Masse für die Herstellung von dekorativem Sperrholz verwendet
wird, s.B. durch Bestrahlung in Abwesenheit von Luft, so erhält man eine deutliche
Verbesserung der Eigenschaften des Sperrholzüberzugs. Eine einfache Weise, um Luft
auszuschließen, besteht darin, daß man die mit der erfindungsgemäßen Nasse bedeckte
Oberfläche mit einem geeigneten Film oder einer Schicht bedeckt oder in einer Stickstoffatmosphäre
hält, wenn die Bestrahlung durchgeführt wird. Jedoch ist ein wichtiger Gesichtspunkt
der erfindungsgemäßen Masse der, daß sie auch in Gegenwart von Luft gehärtet werden
kann, d.h.
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daß diese Masse im wesentlichen frei ist von dem unerwtlnschten Ankleben
an die Oberfläche des gehärteten Harzes, wie dies bei dem bekannten Polyester-Styrol-System
der Fall ist, wenn es unter Luft verarbeitet wird.
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Es ist zu bemerken, daß das niedrig siedende Monomer wie Vinylacetat
rasch verdampft, nachdem die Nasse als Überzug
aufgebrach worden
ist, und sich ein dünner Film, in dem Diallylph-thalat-Vorpolymer angereichert ist,
an der Oberfläche des Überzugen bildet, der die Diffusion von Sauerstoff in die
Überzugsmasse verhindert. Diese äußerste Oberfläche des bei der Polymerisation gehärteten
Überzugs ist etwas schlechter hinsichtlich ihrer Beständigkeit gegen Lösungsmittel.
Dies ist jedoch kein ernstlicher Nachteil uiid in der Praxis ohne weiteres annehme
bar. So wurde die Masse auf ein Sperrholz aufgebracht, das mit Druckpapier laminiert
war, und durch Bestrahlung mit Elektronenstrahlen gehärtet. Man erhielt ein dekoratives
Sperrholzlaminat, das hervorragende mechanische Eigenschaften aufwies.
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Bo Nach einer anderen Ausführungaform der Erfindung besteht ein harzbildendes
Material aus Diallylphthalat-Vorpolymer, Acrylnitrii und einem AlkylacryLate Diese
Maste: kann in verschiedener Weise vorteilhaft angewendet werden. Sie ergibt einen
hervorragenden dekorativen Überzug, der eine sehr gute Deständigkeit gegen Chemikalien
und Lösungsmittel aufweist, zwigt gute Wärmebeständigkeit, gute Härte und hervorragenden
Glanz. Die Masse ergibt ferner einen Überzug für Metalle mit hervorragendem Adhäsionsvermögen
und brauchbarer Flexibilität; sie läßt sich ebenfalls für die Herstellung von Holz-Polymer-Verbundmateriallen
(WPC) verwenden.
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Diese Masse wi;:d mit einer ionisierenden Strahlung gehärtet und,
falls erwünscht, mit einem freie Radikale bildenden Katalysator, wie Benzoylperoxid.
Da Acrylnitril verwendet wird, sind die Kosten dieser Masse sehr gering. Die Masse
läßt sich mit Hilfe einer ionisierenden Strahlung härten und zwar mit hoher geschwindigkeit,
wenn ein kontinuiertliches Härten notwendig ist, wenn man einen Elektronenbeschleuniger
mit niederer Spannung und hoher Stromsrtärke verwendet. Die ausgezeichnete Beständigkeit
gegenüber Lösungsmittel, die typisch ist für Diallylphthalat-Vorpolymer und Polyacrylnitril,
wird in dem gehärteten Harz erhalten, das aus dieser Masse durch Bestrahlung erhältlich
ist. Ferner wird die Dimensionsstabilität und die Wetterbeständigkeit, typische
Eigen schaften fr Diallylphthalatharze, beibehalten sowie die elektrischen Figenschaften.
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Das so gebildete Harz zeigt hervorragende Qualität, wem es als Metallüberzug
verwendet wird, Die meisten Ubli chen Überzungsmaterilien sind eine Lösung oder
Emulsion eines trägermittels und Pigmente und die Überzüge daraus werden lediglich
durch verdampfen des Lösungsmittels oder dispersionsmediums erhalten. Manche Materialien
enthalten zwei flüssige Komponenten, die härten, wenn Die vereinigt werden. Bei
der erfindungsgemäßen Masse werden
die reaktiven Monomere als Lösungsmittel
verwendet, das an der Härtungsreaktion teilnimmt. Sie tragen zur Bildung des Überzugsfilms
mit einer Umwandlung von etwa 100 % bei.
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Bekannt ist, daß Alkydharze mit Acrylnitril modifiziert werden könnenm
nm dadurch deren Beständigkeit gegen Öl und Lösungsmittel zu verbessern. Wenn jedoch
eine zu große Acryl nitrilmenge bei dem Modifizieren verwendet wird, geliert das
Produkt und man erhält kein Harz. Es wurde mitgeteilt, daß nicht mehr als 6 % Acrylnitril
zum Modifizieren verwendet werden können. Im Gegensatz hierzu wird erfindungsgemäß
Acrylnitril in Kombination mit 1)iallylptlthalat-Vorpolymer als Lösungsmittel für
letzteres vor der Polymerisationsstufe verwendet. Deshalb kann eine Menge an Acrylnitril
verwendet werden, die groß genug ist, um das Vorpolymer zu lösen, ohne daß ein Gelieren
stattfindet und dennoch werden die charakteirstischen Eingenschften von Polyacrylnitril
voll beibehalten.
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Wegen der ausgezeichneten Haftgestigkeit kenn die harzbildende Masse
vorteilhaft zum tYberziehen von Metalloberflächen verwendet werden. Jedoch ist'das
von dem Diallylphthalat-Vorpolymer-Acrylnitril-System sich ableitende Harz zu spröd
und es ist deshalb nicht für flexible Überzüge geeignet, wie für ttberzüge von spiralförmig
gewickelten Stahlblechen.
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Es hat sich gezeigt, daß voll flexible Ilberzüge erhalten werden,
ohne daß die Haftfestigkeit beeinflußt wird, wenn man zu dem harzbildenden System
ein polymerisierbares Monomer wie Alkylacrylat zufügt, das ein Polymer bildet, welches
einen niederen tlberg2ntgspunkt zweiter Ordnung besitzt. Ein so erhaltener MetallSberzug
zeichnet sich durch ausgeteich nete Beständigkei.t gegenüber Chemikalien und Öle
aus, sowie durch eine Wetterbeständigkeit und durch die Eigenschaft, daß es Flammen
von selbst löscht, Eigenschaften, die dem Diallylphthalat-Harz eigentümlich sind.
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Ferner können die erfindungsgemäßen harzbilden:len Massen sehr vorteilhaft
auf die Herstellung von Sperrholz-Polymer-Verbundmaterialien, den sogenannten WPC,
angewendet werden.
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Bei der Herstellung derartiger Materialien ist es bekannt, das Holz
mit einem reaktionsfähigen Monomer wie Methylmethacrylat zu imprägnieren und das
Nonorner durch Erhitzen oder mit Gammastrahlung, z.B. eine Strahlung, die von Co-60
ausgeht, zu polymerisieren. Diese Methoden sind jedoch wirtschaftlich nicht so wirksam
und das dabei erhaltene Harz ist thermoplastisch und somit gegen Wärme, Chemikalien
und Lösungsmittel weniger gut beständig. In dieser Hinsicht kann die harzbildende
Masse in den Holzzellen nicht nur durch Gammastrahlung, sondern auch durch Elektronenstrahlung
gehärtet werden. Deshalb lassen sich Sperrholz-POlymer-Materialien in kurzer Zeit
und kontinuierlich innerhalb des
Eindringungsbereichs der Elektronenstrahlung
hergestellen.
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Da das so erhaltene Harz dreidimensional vernetzt ist, besitzt das
Sperrholz-Polymer-material ausgezeichnete thermische Stabilität und Dimensionsstabilität
sowie gute Beständigkeit gegenüber Wasser, Chemikalien und Lösungsmittel sowie schließlich
gute Wetterbeständigkeit.
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das Mischungsverhöltnis der harzbildenden Masse bei diesen Ausführungsformen
der Erfindung ist wie folgt:.
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Anwendung DAPp AN AA BPO Dekoratives Brett 100 120-60 0-40 0 - 8
Überzug auf Metall 100 1-20 120-80 0 - 8 WPC Oberfläche 100 120-60 0-40 0 - 8 In
der Tabelle bedeutet DAPp ein Diallylphthalat-Vorpolymer, AN polyacrylnitril, AA
Alkylacrylat und BPO Benzoylperoxid.
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Die Ziffern geben das Gewichtsverhältnis an. Ein Alkylacrylat, bei
dem die Alkylgruppe 1 bis 5 Kohlenstoff aufweist, kann leicht verwendet werden.
Wenn ein relativ harter Uberzug gewünscht wird, ist ein Alkylacrylat mit einer niederen
Alkylgruppe wie Methyl oder Äthyl zu bevorzugen und wenn Flexibilität benötigt wird,
ist ein Acrylat mit einer höheren Allylgrzuppe, d.h. mit mehr als 3 Kohlen.stoffatomen
zu bevorzugen.
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Beim Härten dieser herzbildenden Masse ist es wirksam, die Polymerisation
in sauerstoff-freier Umgebung durchzuführen, z.B. in tickstoft'st;rom oder in dem
Zustand, in dem die Oberfläche der überzogenen Masse mit einem Film oder einer Folie
überzogen ist. i.s ist auch vorteilhaft, zum Verringern der erforderlichen Dosis
einen freie Radikale erzeugenden Katalysator wie Bezoylperoxid zuzugeben.
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Nach einer weiteren Ausführllngsform der Erfindung lassen sich neuartige
Sperrholzmaterialien herstellen Diese Ausführungsform der Erfindung bezieht sich
auf ein neuartiges Sperrholz, das eine dUnne Schicht einer Holzoberfläche (Furnier)
enthält sowie ein Holz-Polymer-Verbunndmaterial (WPC) und ein Substrat. Dieses Material
ist; für Wände, Böden, Gehäuse bzw. Möbel und dergleichen geeignet. Seine Herstellung
erfolgt nach Art der Holz-Polymer-Verbundmaterialherstellung mit gleichzeitigem
Anhaften an das Substrat in einer Stufe. Falls erwtlnscht, kann der Oberflächenüberzug
des Rols-Polymer-Verbundmaterials gleichzeitig hergestellt werden.
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Bischer bekanntes Holzverbundmaterial wie Bodenplaten wurden hergestellt,
indem ein 1-3 mm dickes Furnier eines erstklassigen Harzholzes wie Eiche (Zelkova)
und dergleichen auf ein Substrat mit ifilfe eines geeigneten
Klebstoffs
aufgebracht und dann die Oberfläche des Furniers mit Urethan oder einem Aminoalkydharz
beschichtet wurde.
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Ein derartiges Holzverbundmaterial ist wegen seiner komplizierten
Herstellungsstufen und der Verwendung von erstklassigem Holz teuer und doch ist
der Oberflächenüberzug nicht so dauerhaft. In diesem Zusammenhang ist es sehr erwünscht,
eine diinne Schicht eines Holz-Polymer-Furniers anstelle eines Furniers von erstklassigem
Hartholz anzuwenden, da man dadurch billigeres Holz für die Furnieroberfläche verwenden
kann. Man erhält auf diese Weise ein Material mit guter Dimensionsstabilität, Abrieb
, Feuchtigkeits- und Ölbeständigkeit, Eigenschaften, die für ein Fußbodenmaterial
von besonderer Bedutung sind.
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Holz-Polymermaterialien sind hauptsäch-lich durch Imprägnieren von
Hols mit einem Vinylmonomer wie methylmethacrylat oder Styrol und Polymerisieren
des Monomers entweder durch Erhitzen oder durch Bestrahlen hergestellt worden. Ein
nach einem solchen bekannten Verfahren gebildetes Harz ist jedoch thermoplastisch
und kann deshalb an der Oberfläche' nicht poliert werden, Darüber hinaus ist es
unmöglich, es mit Elektronenstrahlen zu härten, die mit einer höheren Dosie eingesetzt
werden können als Gammastrahlen.
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Das erfindungsgemäße Holz-polymer-Verbundmaterial enthält ein dre-ldimensional
vernetztes, gehärtetes Harz und läßt
sich somit nicht nur polieren,
sondern trägt auch zur Dimensionsstabilität bei, zeigt verbesserte Abriebbeständgkeit
sowie Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Öle und Löaungamittel.
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Die für diese Ausführungsform der Erfindung geeignete harzbildende
Masse enthält eine Vinylmonomerlösung von Diallylphthalat-Vorpolymer, doch kann
auch ein anderes reaktionsfähigen Vorpolymer wie ein ungesättigter Polyester vorteilhaft
verwendet werden. Was die Lösungsfähigkeit der Vinylmonomere für das Vorpolymer
und die physikalischen Eigenschaften des daraus erhaltenen Harzes betrifft, so wird
Acrylnitril bevorzugt, doch können, falls notwendig, auch andere Monomere neben
Acrylnitril verwendet werden, welches das hauptsächliche Lösungsmittel für Monomere
ist. Um die Härtungsreaktion zu beschleunigen, kann vorteilhaft ein freie Radikale
bildender Ratalysator wie Benzoylperoxyd in einer Menge von nicht mehr als 4 -%,
vorzugsweise von 0,5 bis 1 %, bezogen auf die gesamte Masse zugegeben werden. Obwohl
keine strikte Begrenzung in dem Mischungsverhältnis des Vorpolymers. und dem Monomer
besteht, sollte wegen der Reaktionsgeschwindigkeit und der Leichtigkeit des Imprägnierens
vorzugsweise ein Verhältnis von etwa 50 t 50 angewendet werden.
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Das imprägnieren kann leicht mit den üblichen Verfahren (Vakuumimprägnieren,
Druckimprägnicren oder einer Kombination
hiervon) erfolgen. Obwohl
das Härten des Harzes mit jeder ionisierenden Strahlung wie Gammastrahlen, Röntgen-.
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strahlen und Elektronenstrahlen erfolgen kann, so wird doch vorzugsweise
eine Elektronenstrah,lung angewendet, da kontinuierliche Herstellung. möglich' ist.
Es ist natürlich selbstverständlich, daß eine genügend starke Elektronenstrahlung
notwendig ist, damit sie das Furnier und die Harzschicht darunter durchdringen kann.
Dies ist ein besonders wichtiger Gesichtspunkt der Erfindung, daß sich ein neues
Sperrholzmaterial herstellen läßt, das für Fußböden und Wandbeläge, für Schränke
und dergleichen geeignet-ist0 Es läßt sich in einer Stufe durch Aufbringen eines
Furniers, das mit dem oben erwähnten harmbildenden Na-, terial imprägniert ist,
auf die Oberfläche eines Substrats herstellen, worauf man das so gebildete Verbundmaterial
(mit - geringem Druck) durch die Elektronenstrahlen schickt, wobei die .harzbildende'
Nasse zusätzlich als Klebstoff wirkt.
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Wenn es ferner erwünscht ist, die Oberfläche des Furniers mit einem
Überzug zu versehen, so läßt sich dies. in einer Stufe leicht dadurch erreichen,
daß man einen geeigneten Formtrennfilm oder Schicht (z.B. Maylar) auf die harzbildende
Masse aufbringt, -der auf der Oberfläche des Furniers nach dem Imprägnieren verbleiben
kann,, während die Schicht g.e,-streckt wird,-um Bläschen zu vertreiben und man
dann das Verbundmaterial durch die -Elektronenstrahlen schickt. In diesem Fall ist
natürlich die Polierstufe überflüssig. Verschiedene
Oberflächeneffekte
lassen sich erreichen, indem man die Menge des herbizidenden Materials steuert,
das auf.
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der Oberfläche des Furniers zurückbleibt oder indem'man Formtrennschichten
mit eingeprigten bzw. eingearbeiteten Mustern verwendet.
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Eine Dosis von 2 - 10 Mrad Elektronenstrahlen ist für die Härtung
des Verbundmaterials erforderlich; eine Dosis von etwa 4 - 8 Mrad wird bevorzugt.
Mehr als 90 Umwandlung des Monomers wird mit einer Dosis von 6 Mrad erreicht und
etwa 100 % mit einer Dosis von 8 Mrad. Bei dieser Ausführungsform wurde ein Van
de Graaf'scher Elektronenbeschleuniger mit 1,5 MeV und 100 µA verwendet. Im Falle
von Röntgenstrahlen aus Co-60 mit einer Dosis von 0,1 Mrad/Std. wurde eine meter
als 90 %-ige Umwandlung des Monomers nit einer Dosis von 0,1 Mrad und etwa 100 %
mit einer Dosis von 0,2 Mrad erreicht.
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Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert,
in denen die Mengen als Gewichtsteile bzw. Gewichtsprozent angegeben sind.
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Beispiel 1 Eine Lösung von 3 Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer mit
einer Viskosität von etwa 100 cp bei 300 C in einer 50 %-igen Lösung von Methyläthylketon
(im folgenden als "hochviskoses
DAPP" bezeichnet) und 2 Teile
Vinylacetat-Monomer wurden in ein Glasgefaß gegeben, das Gefäß- entlüftet und verschlossen.
Die Probe wurde mit einer Gammastrahlung von Kobalt-60 mit einer Dosis von 2,2 x
104 Röntgen/Std. bestrahlt. Die TJmwandlung de8 Monomers war 15 - 20 % bei 0,5 Megaröntgen;
nach 2 Megaröntgen hatte die Umwandlung 100 % erreicht, d.h. daß die Lösung vollständig
geliert war-und ein klares Harz entstanden war.
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Beispiel 2 wie 3 : 1- und 1 : 1-Mischungen von hochviskoßem DAPP/in
Bei spiel 1 beschrieben, und Vinylacetat-Monomer wurden auf Glasplatten aufgebracht.
Dann wurden diese mit Aluminiumfolie bedeckt und in einem Van de Graaf'schen Elektronenbeschleuniger
mit einer Kapazität von 1,5 MeV und 100 bestrahlt. Beide Proben wurden bis zu dem
sogenannten "berührungsfesten" Zustand durch Bestrahlen mit 6 Mrad gehartet.
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Beispiel 3 3 : 1- und 1 : 1-Mischungen von Diallylphthalat-Vorpolymer
mit einer Viskosität von etwa 67 cp bei 300 C wurden als 50 %-ige Lösung in MethylEthylketon
(im folgenden als niederviskoses DAPP bezeichnet) und Vinylacetatmonomer wurden
in gleicher Weise wie im vorhergehenden Beispiel bestrahlt.
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Die erstere Mischung wurde durch Bestrahlung mit 7 Mrad und die letztere
mit 6 Mrad bis zu dem "berührungsfesten" Zustand gehärtet.
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Beispiel 4 Eine 3 : Mischung von hochviskosem DAPP und Methylmethacrylat
und ein 3 : 1-Gemisch von niederviskosem DAPP und Met?iylmethacrylat wurden in der
gleichen Weise wie bei Beispiel 2 bestrahlt. Jede Probe wurde "berührungsfest" durch
Bestrahlung mit 4 Mrad gehärtet. Mischungen, in denen das Monomer mehr als 50 %
ausmachte, wurden selbst bei einer Bestrahlung von 10 Mrad nicht vollständig gehärtet.
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Ri8?iel 5 1 : 1- und 3 t 1-Mischungen von hochviskosem DAPP oder niederviskosem
DAPP und Methylacrylat wurden mit Elektronenstrahlen bestrahlt. Die 1.: 1-Mischung
wurde durch Bestrahlung mit 4 Mrad und die S : Mischung durch Bestrahlung mit 3
Mrad gut gehärtet unabhängig von der Viskosität des DAPP.
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Beispiel 6 Proben eines 1 : 1-Gemisches von niederviskosem DAPP mit
Vinylacetat oder Methylacrylat zu der 0,5 - S % Benzoylperoxyd gegeben wurde, wurden
mit Elektronenstrahlen bestrahlt, um die notwendige Härtungsdosis zu bestimmen.
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Die notwendige Dosis konnte um 1 Mrad verringert werden im Vergleich
zu den Proben, bei denen kein Peroxyd verwendet wurde, unabhängig von der Menge
des Peroxyds.
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Beispiel 7 Ein 1 : 1-Gemisch mit niederviskosem DAPP und Vinylacetat,
zu dem 10 % Allylacrylat gegeben wurde, wurde mit Elektronenstrahlen bestrahlt.
Die-notwendige Härtungsdosis konnte um t Mrad verringert werden im Vergleich zu
den'Proben ohne. Allylaorylat.
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Beispiel 8 Eine harzbildende Masse konnte hergestellt wurden durch
Auflösen von 60 Gew.-Teilen Diallylphthalt-Vorpolymer (Jodzahl 56; Erweichungspunkt
90-95° C) und 4 Gewichtsteilen Benzoylperoxid, in einen Mischung von 30 Gew.-Teilen
Vinylacetat, 10 Teilen Methylacrylat und 4 Gew.-teilen Acrylsäure. Mah erhielt eine
homogene Mischung. Diese Masse wurde auf die Oberfläche einer Sperrholzplatte aufgebracht,
die mit bedrucktem Papier laminiert war. Die Oberfläche wurde mit einer Mylar (RTM)
Formtrennschicht bedeckt und die Schicht so gestreckt, daß alle Bläschen vertrieben
wurden.
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Nach einer Bestrahlung mit 6 Nrad Elektronenstrahlen aus einem Van
der Graaf'schen Elektronenbeschleuniger (1,5 MeV; 100 µA) wurde die Formtrennschicht
entfernt und ein gehärteter Überzug mit einer sehr schönen Oberfläche erhalten.
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Das so erhaltene dekorative Verbundsperrholz wurde nach JAS (Japanese
Agricultural Standards) geprüft. . Es zeigte hervorragende ergebnisse mit Ausnahme,
daß es nicht vollständig den Wasserbeständigkeitstest A und den Härtekratztest
A
bestand. Im einzelnen handelte es sich um folgende Prüfungen: Wiederholter Wärme-
und Kühltest A und B; Wasserbeständigkeitstest B, Naßerhitzungstest, Abriebtest,
Härtekratztest B, Beschmutzungstest A, Test auf Chemikalienbeständigkeit.
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Beispiel 9 Die in Beispiel 8 beschriebene harzbildende Masse wurde
auf die Oberfläche einer Sperrholztafel, die mit bedrucktem Papier beschichtet war,
mit Hilfe einer Stabüberzugsvorrichtung aufgebracht. Das überzogene Sperrholz wurde
mit 6 Mrad Elektronenstrahlen in Luft bestrahlt, ohne daß die -Oberfläche mit einer
Formtrennschicht überzogen war. Es wurde ein gehärteter Überzug mit sehr schönem
Glanz erzielt. Zum Vergleich mit dem Produkt des Beispiels 8 war das Produkt dieses
Beispiels nicht schlechter mit Ausnahme der Beständigkeit gegenüber Aceton und daß
die Härte etwas geringer war.
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Beispiel 10 Eine harzbildende Masse wurde hergestellt durch Auflösen
von 60 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer (das gleiche wie in Beispiel 8) und
2 Gew.-Teilen Benzoylperoxid in einer Mischung von 4 Teilen Naleinsäureanhydrid,
30 Gew.-Teilen'Vinylacetat und 10 Gew.-Teilen Methacrylat, wobei man ein homogenes
Gemisch erzielte. Diese Masse wurde auf die
Sperrholzoberfläche
aufgebracht, die sich in einer Kunststoffkammer von 30 x 25 x 5 cm befand. Nachdem
die Luft darin durch Stickstoff ersetzt, war, indem letzterer in die Kammer mit
einer-,Geschwindigkeit von 1,2 l/l4in. im Laufe von' 10 Minuten eingeblasen wurde,
wurde die -Kammer luftdicht verschlossen und einer Elektronenstrahlung von 4 Mrad
ausgesetzt. Es wurde ein hervorragender gläzende,r Xtberzug erzielt.
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Beispiel 11 Eine harzbildende Masse wurde hergestellt, durch Auflösen
von 50 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer (das gleiche wie bei Beispiel 8) und
1 Gew.-Teil Benzoylperoxyd in einer Mischung von 25 Gew.-Teilen Vinylacetat, 15
Gew.-Teilen Methylacrylat und-5 Gew.-Teilen Acrylsäure, wobei man ein homogenes
Gemisch erhielt. Diese Masse wurde auf 4 Schichten von flach gewebtem Glastuch gegossen,
das mit Boran behandelt worden war. Zwei Schichten von Mylar-Formtrennfolien wurden
auf die beiden Oberflächen der 4 Glastuchschichten aufgebracht, aufgepreßt und so
gestreckt, daß Bläschen beseitigt wurden. Danach wurde die -ganze Anordnung mit
7 Mrad Elektronenstrahlen bestrahlt. Nach der Entfernung der Formtrennschichten
wurde ein sehr gut glänzendes Glastuchlaminat erhalten. Dieses Laminat wurde auf
seine elektrischen Eigenschaften untersucht und es seigte sich, daß es einen spezifischen
Volumenwiderstand von 1,36 x 1013
Ohm/-cm und einen spezifischen
Oberflächenwirderstand von 1,65 x 1015 Ohm besaß, was bedeutet, daß das Laminat
hervorragende elektrische Isolationseigenschaften aufweist.
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Beispiel 12 Eine harzbildende Masse wurde hergestellt durch Auflösen
von 100 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer (Jodzahl 56; Erweichungspunkt 80-95°
C; das gleiche Polymer, das für die Beispiele 13 - 17 verwendet wird) und 4 Gew.-Teilen
Benzoylperoxyd (handelsübliches Produkt) in einer Mischung von 60 Gew.-Teilen Acrylnitril
(Handelsprodukt) und 20 Gew.-Teilen Methylacrylat (Handelsprodukt) bis eine homogene
Misohung entstand. Diese Masse wurde auf die Oberfläche einer Sperrholztafel in
einer Geschwindigkeit von 180 g/m2 gegossen, die mit bedrucktem Papier laminiert
war. Die Uberzogene Oberfläche wurde mit einer Pormtrennschicht bedeckt, die aufgepreßt
und gut gestreckt wurde, um Bläschen zu vertreiben. Die ganze Anordnung wurde mit
6 Mrad Elektronenstrahlen aus einem Van de Graaf'schen Elektzronenbeschleuniger
(1,5 MeV; 100 µA; 0,5 Mrad/Sek) bestrahlt Es wurde eine dekorative Oberfläche mit
einem sehr schönen Glanz erzielt. Dieses Produkt bestand alle Tests, die nach JAS
und JIS durchgeführt wurden. Im einselnen handelte ee sich um folgende Tests: Beständigkeit
gegen Chemikalien (5 %-ige Essigsäure; 1 %-ige Natriumkarbonatlösung, Methanol-,
Toluol-, Aceton-, Tetrachlorkohlenstoff- und Chloroform-Lösung);
wiederholter
Erhitzungs- und Kühltest (ein Zyklus des Erhitzens auf 1000 C im Verlauf von 2 Stunden
und des KUhlens auf 200 C im Verlauf von 2 Stunden wurde 5 x wiederholt, ohne daß
sich irgendeine Xnderung bemerkbar machte); Verschmuteungstest: Bestand den Test-mit
Mercurochrom und schwarzer Schuhereme, schwache Flechenbildung mit Jodtinktur);
Test gegen Zigaretten bestanden; Test gegen Bearbeitbarkeit mit elektrischen Sägen
(electrical sons) bestanden.
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Beispiel 13 Eine harzbildende Masse wurde hergestellt duch Auflösen
von 100 Gew.-Teilen Diallylphtahlat-Vorpolymer (das gleiche ;wie bei Beispiel 12)
und 3 Teilen Benzoylperoxyd in 100 Gew.-Teilen Acrylnitril, wobei man ein homogenes
Gemisch erhielt.
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Beispiel 12 wurde wiederholt mit, dieser Masse. Bs wurde ein sehr
schöner dekorativer Überzug mit gutem Glanz beim Bestrahlen mit 5 Mrad Elektronenstrahlen
erhalten, Beispiel 14 Eine herzbildende Masse wurde hergestellt durch Auflösen von
100 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vopolymer (das gleiche wie bei Beispiel 12) und-4
Gew.-Teilen Benzoylperoxyd in einer Mischung von 90 Gew.-Teilen Butylacrylat (handelsübliches
Produkt) und 10 Gew.-Tei-len Acrylnitril, wobei man ein homo- -genes Gemisch erhielt.
Diese Masse wurde auf die Oberfläche einer Stahlplatte. (JIS G 3310; 0,5 x 50 x
150 mm) aufgetragen,
die mit Toluol entfettet und mit Sandpapier
(Nr. 120) poliert war, Der Überzug hatte eine Dicke von etwa 30 µ. Er wurde mit
einer Fromtrennfolie bedeckt und gest-reckt, damit die Bläschen entwichen <vergl.
Beispiel 12). Durch Bestrahlen mit 5 Mrad Elektronenstrahlen wurde ein klarer, glänzender
Überzug auf der Metalloberfläche erzielt. Die überzogene Stahlplatte wurde bei 75
Feuchtigkeit und 200 C den folgenden Tests unterworfen: Biegetest: Die Platte wurde
um einen Winkel von 1800 um eine Achse von 2 mm Durchmesser mit der bezogenen Oberfläche
nach außen gebogen; der Überzug wurde nicht beschädigt.
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Ziehtest: Bin Kreis mit 10 mm Durchmesser wurde mit einer Gesamtbelastung
von 400 g gesogen; der ttberzug blätterte nicht ab.
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Kreuzschnitt-Haftungstest: 100/100 Schlagtest: Verwendung des DyPont
Schlagtesters (Belastung 1 kg; Fall 50 cm; Hammerdurchmesser 1,27 cm). Es konnte
keine Beschädigung des Überzugs festgestellt werden.
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Beispiel 15 Die. harzbildende Masse wurde hergestellt durch Auflösen
von 100 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer (das gleiche wie in Beispiel 12)
und 4 Gew.-Teilen Benzoylperoxid in einer
Mischung von 90 Gew.-Teilen
Äthylacrylat (handelsübliches Produkt) und 10 Gew,.-Teilen'Acrylnitril, wobei man
ein homogenes Gemisch erhielt, Diese Masse wurde auf die Oberfläche einer Stahlplatte
aufgebracht, und mit 4 Nrad Elektronenstrahlen nach der Arbeitsweise des Beispiels
14 bestrahlt.
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Es bildete sich ein klarer glänzender Überzug auf der Metalloberfläche.
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Beispiel 16 Eine harzbildende Masse wurde hergestellt durch Auflösen
von 100 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer (das gleiche wie in Beispiel 12)
und 0,5 Gew.-Teilen Benzoylperoxyd in einer Mischung von 90 Gew.-Teilen Acrylnitril
und 100 Gew.-Teilen Methylacrylat, bis mnn ein homogenes Gemisch erhielt.
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Mit dieser Masse wurde ein Buchenbrett von 80 x 30 x 8 mm in Vakuum
4 Stunden lang imprägniert (84 %-ige Imprägnierung).
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Das Brett wurde mit Aluminiumfolie bedeckt und mit 4 Mrad Elektronenstrahlen
bestrahlt. Die Umwandlung der Monomere war 93 . Wenn es mit 6 Mrad bestrahlt wurde,
war die Umwandlung 98 %, was einer nahezu vollständigen Härtu'ng entspricht.
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Wenn die Masse 100 Gew.-Teile Diallylphthalat-Vorpolymer, 0,5 Gew-.-Teile
Benzoylperoxyd, gelöst in 100 Gew.-Teilen Acrylnitril enthielt, so wurde nur eine
88 %-ige Umwandlung erreicht, wenn das Holz wie oben iiaprägniert Wurde (85 %-ige
Imprägnierung) und mit 4 Mrad Elektronenstrahlen bestrahlt wurden
Beispiel
17 Eine harzbildende Masse wurde hergestellt durch Auflösen von 50 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer
(das gleiche wie in Beispiel 12) in einer Mischung von 45 Gew.-Teilen Acrylnitril
und 5 Gew.-Teilen Methylacrylat bis man ein homogenes Gemisch erhielt. Die Masse
wurde auf die Oberfläche einer Stahlplatte aufgebracht und mit 4 Nrad Elektronenstrahlen
wie bei Beispiel 1,4 bestrahlt. Die Monomerumwandlung war 67,2 %.
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Wurde die Masse hergestellt durch Zufügen von 4 Gew.-Teilen Bensoylperoxyd
zu der oben beschriebenen Masse, so wurde eine bemerkenswert höhere Umwandlung nämlich
von 91,5 % erreicht.
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Beispiel 18 Ein Birkenbrett (1 x 50 x 50 mm) wurde entgast, indem
man es bei vermindertem Druck von 1 mm Hg 1 Stunde lang in einen Exikkator legte.
Dann wurde es mit der harzbildenden Nasse imprägniert, die 50 Gew.-Teile Diallylphthalat-Vorpolymer,
50 Gew.-Teile Acrylnitril und 1 Gew.-Teil Bensoylperoxyd enthielt, indem es in die
Masse 3 Stunden lang eingetaucht wurde. Das mit der Masse imprägnierte Birkenholzbrett
wurde mit einem Furnier von 4 mm Dicke und 5 x 5 cm Größe laminiert. Das Laminat
wurde mit einer Formtrennfolie (tylar) bedeckt und durch Strecken der Folie entschäumt.
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Danach wurde die Probe mit 6 Mrad Elektronenstrahlen bestrahlt. Ein
Elektronenstrahl mit einer Dosis von 1,5 Mrad/ Sek. wurde angewandt unter Verwendung
eines Vati de Graaf'schen Elektronenbeschleunigers.
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Sobald eine Kraft angewendet wurde, um die gebundene Oberfläche abzutrennen,
entstanden Risse in der Furnierschicht und nicht in der Bindungsfläche' bzw. gebundenen
Oberfläche.
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Nach Entfernen der Formtrennfolie wurde ein sehr schöner Oberflächenglanz
erhalten. Die resultierende Oberfläche wurde mit keinem der Lösungsmitteltest angegriffen,
bei denen das zu prüfende Material 1-5 Minuten lang bei Raüm-,, temperatur mit Baumwolle
in BerUhrung gebracht wurde, die imprägniert war' mit- Wasser, Äthylalkohol, Aceton,
Chloroform, Äthylacetat und dergleiehen.
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Beispiel 19 Ein Birkenholzbrett (1- x 50 x 50 mm) wurde mit der hazbildenden
Masse in der gleichen Weise wie bei Beispiel 18 imprägniert. Die imprägnierte Probe
wurde auf ein Substrat gegeben und die auf der Oberfläche verbleibende Masse abgewischt.
Dann wurde die Probe mit 6 Mrad elektronenstrahlen bestrahlt und gehärtet. Nach
dem Härten wurde eine sehr schöne Oberfläche des Holz-Polymer-verbundmaterials erhalten,
wobei das gehärtete Harz oberflächlich poliert werden konnte.
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Beispiel 20 5 Birkenholzbretter (jeweils 1 x 30 x 30 mm) wurden mit
der harzbildenden Masse wie in Beispiel 18 imprägniert, dann mit. einer Aluminiumfolie
bedeckt und mit Elektronenstrahlen von 2, 4, 6, 8 btw. 10 Mrad bestrahlt. Die unumgesetzt
ten Monomere wurden verdampft, indem man die gehefteten Proben bei 500 C unter vermindertem
Druck von 1 mm Hg 2 Tage lang hielt. Die Kurve A der beigefügten Zeichnung zeigt
die Umwandlung der Monomere, die aus den Qewichtsänderungen der Proben berechnet
worden sind.
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Beispiel 21 5 Birkenholabretter (1 x 30 x 30 mm) wurden mit der harzbildenden
Masse imprägniert, die aus 50 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer und 50 Gew.-Teilen
Acrylnitril bestand.
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Das Imprägnieren erfolgte wie bei Beispiel 18. Die imprägnierten Proben
wurden mit Elektronenstrahlen von 2, 4, 6, 8 bzw. 10 Mrad bestrahlt. Die unumgesetzten
Monomere wurden abgedampft, indem die gearteten Proben 2 Tage lang bei 500 C unter
vermindertem Drllr'- von 1 mm Hg gehalten wurden.
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Die Kurve B der beigefügten Zeichnung zeigt die Umwandlungswerte der
Monomere.
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Beispiel 22 Ein Birkenholzbrett (3 x 30 x 30 mm) wurde mit einer harzbildenden
Masse imprägniert, die aus 50 Gew.-Teilen Diallylphthalat
-Vorpolyrner'und
50 Gew.-Teilen Acrylnitril bestand.
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Das Imprägnieren erfolgte wie bei Beispiel 18; Die imprägnierte Probe
wurde mit 8 Mrad Elektronenstrahlen bestrahlt und gehärtet. Die folgende Tabelle
zeigt die Vergleichswerte der Dimensionsän'derungen zwischen der resultierenden
Probe und einem unbehandelten Birkenbrett. Der Versuch wurde durchgeführt, indem
die Proben bei 5.0° C getrocknet und 5 Tage lang bei vermindertem Druck von 1 mm
Hg gehalten wurden. Dann wurden die Proben in einem Thermo-Hyggrostat bei einer
relativen Luftfeuchtigkeit von 90 % bei 400 C 1 Monat lang gehalten. Danech wurden
die Dimensionsunterschiede gegenüber den Dimensionen bei dem letzten Trocknungszustand
im Vakuum gemessen. Die Dimensions-stabilität zeigt ausgezeichnete Ergebnisse bei
der erfindungsgemäßen Probe.
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Unbehandeltes Behandeltes Brett Brett Har'z-Imprägnierung (%) 0 108
Gewichtszunahme (%) 17,7 5,2 Zunahme der Abmessungen: in tangentialer Richtung (%)
6,1 2,0 in radialer Richtung (%) 2,7 1,3 in axialer Richtung (%) 0,9 0,2 Beispiel
23 Beispiel 22 wurde wiederholt durch Bestrahlung mit Elektronenstrahlen von 4 bzw.
-6 Mrad. Die Dimensionsänderungen wurden in der gleichen Weise wie bei Beispiel
22 gemessen.
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Probe behandelt Probe behandelt mit 4 Mrad mit 6 Mrad Haz-Imprägnierung
(%) 75,6 102,6 Gewichtszunahme (%) 7,4 5,5 Zunahme der Abmessungen: in tangentialer
Richtung(%) 3,0 2,4 in radialer Richtung (%) 2,1 1,6 in axialer Richtung (%) 0,2
0,2 Beispiel 24 Der Härtetest und Abriebtest wurde auf Sperrholz gemäß der vorliegenden
Erfindung durchgeftihrt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Der Abriebtest erfolgte nach "the testing method of thermo-setting plastics decorative
laminats plywood" von JIS (Japanese Industrial Standards) K-6902. Die Ergebnisse
wurden jedoch durch die Abriebtiefe pro 300 Umdrehungen berechnet, da das Verfahren
für dekoratives Sperrholzlaminat nicht auf diese Sperrholzarten angewendet werden
kann. Die Proben wurden hergestellt, indem Birkenholzbretter (1 x 120 x 120 mm)
mit der harzbildenden Lösung, bestehend aus 50 Gew.-Teilen Diallylphthalat-Vorpolymer,
50 Gew.-Teilen Acrylnitril und 1 Gew.-Teil Benzoylperoxyd imprägniert wurde, wobei
die Imprägnierung etwa 100 % betrug, Dann wurde das Laminat mit dem Substrat vereinigt
und das ganze mit 6 Mrad Elektronenstrahlen bestrahlt.
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unbehandeltes Sperrholz mit Sperrholz mit Birkenholz- WPC-Oberfläche
WPC-Oberfläche, brett überzogen mit dem gehärteten Harz Bacol-Härte nicht meßbar
30 - 35 35 - 40 Durometer D-Härte 60 - 65 70 - 75 75 - 80 Abriebtiefe (in mm/300
Umdrehungen) 0,215 0,132 0,152 Patentansprüche